Daniel Höra Das Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Das Ende der Welt“ von Daniel Höra

Berlin, II. IV. im Jahr der Sonne. Seit der Großen Katastrophe kann man die Sonne nur noch erahnen - als giftig-gelben Schein hinter dem schmutzigen Grau des Himmels. Deutschland ist ein dunkler Ort geworden. Ein Ort, der von einem 15-jährigen Kjell das Äußerste verlangt...

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    Das Ende der Welt

    dominona

    19. July 2015 um 16:39

    Nach einer großen Katastrophe, die das Leben wie wir es in Deutschland kennen umwirft, gibt es nur noch Arbeiter, das Militär, die Reichen und die Rebellen. Wer ist hier gut und wer böse? Gibt es eine oder viele Wahrheiten? Mich hat gestört, dass ich die Protagonisten von Beginn an unsympathisch fand und wieder unbedingt eine Liebesgeschichte dabei sein muss. Spannend war es schon, man hätte aber mehr draus machen können. Ich dachte mir am Ende leider: das habe ich mit ähnlichen Elementen woanders schon besser gesehen.

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  • Rezension zu "Das Ende der Welt" von Daniel Höra

    Das Ende der Welt

    michael_lehmann-pape

    19. November 2011 um 11:55

    Endzeit – Jugendroman So ganz trifft der Titel den Inhalt des Buches nicht. Denn „das Ende der Welt“, zumindest wie wir sie aktuell kennen, ist schon eingetreten. Durch die „große Katastrophe“, welche die Welt, auch Deutschland, wo die Geschichte des Buches angesiedelt ist, zu einem höchst unwirtlichen, feudalistischen Ort gemacht hat. Was genau jene Katastrophe war, man erfährt es nicht, nur soviel, dass die Beziehungen zu den Nachbarländern aufs Äußerste immer noch angespannt sind. Eine Welt, in der fast alles zerstört wurde, was zu Zeiten die Menschheit hervorgebracht hat. Noch stehen Städte. Berlin. Hannover. Wolfsburg hingegen ist bereits ein zerstörtes Ruinenfeld. Felder sind kaum mehr zu bewirtschaften, die Sonne verborgen hinter ständig dichten Wolken und leichtem Nieselregen. Eine Welt unterteilt in Soldaten (wichtig), Senatsbürger und „Zefs“, Arbeitern, die eher wie Sklaven ausgenommen werden. Verschimmelte Kartoffeln, eine Form undefinierbaren Lebensmittelriegels und, als Leckerbissen, gebratene Maulwürfe, damit ernährt sich die Bevölkerung. Eine Welt, in der Kjell als knapp 15kähriger Soldat und Teil einer Eliteeinheit an seine Aufgaben herangeführt werden soll. Kampf. Die Zefs im Zaum halten. Ehre und Vaterland verteidigen. Mit einer kleinen Einheit wird Kleff nach Berlin verlegt, als Schutz für die anstehenden Senatswahlen. Blind gehorchend, fast hörig schaut er zu seinem Vorgesetzten Sönn auf, liegt im Clinch mit seinem Kampfbruder Prüm (was ein echtes Problem ist, denn nur der Tod darf Kampfbrüder trennen) und lernt in Berlin, Ehrfurcht erstarrt, gar General Cato kennen, den überragenden Helden eines vergangenen Krieges. Unversehens rettet er dem regierenden Kanzler das Leben, eingesetzt eigentlich als Leibwächter dessen Tochter und braucht seine Zeit, bis er erkennt, dass Sönn und Cato ein grausames Spiel mit ihm treiben, ihn nur benutzen wollen, um Cato an die Macht im Staate zu hieven. Gemeinsam mit der Tochter des Kanzlers kann Kleff fliehen und sucht einen Ausweg in den Ruinen der ehemals blühenden Landschaften. Eine Mischung aus Endzeitszenario (Fernseher, Flugzeuge, Handys und vieles mehr tauchen nur mehr als Relikte einer alten Zeit auf, deren Funktion mehr erahnt als gewusst wird und deren Anteil an einer vergangenen Welt eher wie eine Märchen aufgefasst wird denn als echte Geschichte. Voller Humor ist jene Szene, in der Kleff seine Verfolger mit einem alten Föhn in die Flucht schlägt. Nur deswegen mit Erfolg, weil ihm die Verfolger blind glauben, dass dieser Föhn eine zerstörerische Waffe darstellt.), römischer Republik (bis hin zur Kleidung er Senatsbürger), Feudalismus (die Fabrikbesitzer, die ihre Arbeiter bis zum letzen Auspressen), Tyrannei (Cato, der sich an die Spitze des Senats hievt) und Hoffnungslosigkeit (Flüchtlingslager, die unter strengem Regime einer besonderen Truppe stehen). In dieser Welt sucht Kleff seinen Weg, wird zum Verfolgten durch das Regime und zum Widerstandshelden wider Willen. Doch auch dieser Widerstand ist mit Vorsicht zu genießen, Neid und Missgunst durchsetzen alle Teile der Restbevölkerung Deutschlands. Durchaus spannend setzt Daniel Höra diese Geschichte im Buch um und legt im Kern einen Entwicklungsroman unter besonderen äußeren Umständen vor. Bezeichnend ist der innere Kampf Kleffs in jenem Augenblick, als er trotz aller äußerer Erfahrungen und Enttäuschungen durch die Bezugspersonen und Helden seiner Kindheit und Jugend kaum gegen seine innere Prägung anzukommen vermag. Diese innere Entwicklung ist die Grundlage des Buches, eine Entwicklung, die durch Erfahrungen und Gefahren langsam in den Raum tritt und vor Augen führt, wie die Zukunft (ganz leicht) auch zerstört aussehen könnte Ein durchaus interessant gestaltetes, anderes Jugendbuch mit einer nicht einfach guten, sondern auch mit sich kämpfenden Hauptfigur, vielen kritischen Anmerkungen zur Gier der Menschen und zu dem Preis, den Unachtsamkeit, Machtsucht und Gier letztlich kosten.

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