Daniel H. Pink Drive

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Inhaltsangabe zu „Drive“ von Daniel H. Pink

Sind wir nicht alle davon überzeugt, dass wir am besten mit äußeren Anreizen wie Geld und Prestige oder durch „Zuckerbrot und Peitsche“ zu motivieren sind? „Alles falsch“, sagt Daniel H. Pink in seinem provokanten und zukunftsweisenden Buch. Das Geheimnis unseres persönlichen Erfolges ist das zutiefst menschliche Bedürfnis, unser Leben selbst zu bestimmen, zu lernen, Neues zu erschaffen und damit unsere Lebensqualität und unsere Welt zu verbessern. Daniel H. Pink enthüllt die Widersprüche zwischen dem, was die Wissenschaft weiß, und dem, was die Wirtschaft tut – und wie genau dies jeden Aspekt unseres Lebens beeinflusst. Er demonstriert, dass das Prinzip von Bestrafung und Belohnung exakt der falsche Weg ist, um Menschen für die Herausforderungen von Heute zu motivieren, egal ob in Beruf oder Privatleben. In „Drive“ untersucht er die drei Elemente der wirklichen Motivation – Selbstbestimmung, Perfektionierung und Sinnerfüllung – und bietet kluge sowie überraschende Techniken an, um diese in die Tat umzusetzen. Daniel H. Pink stellt uns Menschen vor, die diese neuen Ansätze zur Motivation bereits erfolgreich in ihr Leben integriert haben und uns damit entschlossen einen außergewöhnlichen Weg in die Zukunft zeigen.

Über extrinische und intrinsiche Motivation.

— buecherratte
buecherratte

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  • Hurra, die Wissenschaft hat Motivation 3.0 bei Laboraffen entdeckt!

    Drive
    R_Manthey

    R_Manthey

    28. June 2015 um 16:32

    Bücher über das Thema Motivation versprühen fast immer eine ungewollte Komik. Das ist auch in diesem Buch so, wenngleich es eines von der besseren Sorte ist. Gleich zu Beginn beschreibt uns Daniel H. Pink ein bahnbrechendes Experiment, das der Psychologie-Professor Harlow 1949 mit seinen Laboraffen durchführte. Er packte ihnen eine Vorrichtung in ihren Käfigknast, die er als Geduldsspiel nach dem Motto "Du musst nur den Nippel durch die Lasche ziehen..." erdacht hatte. Zu seiner völligen Überraschung lösten seine Gefangenen die Aufgabe in Windeseile, obwohl sie noch nicht einmal dafür belohnt wurden. Noch verblüffter war der Professor, als sich die Resultate bei Belohnung verschlechterten. Man mag es kaum glauben, aber Motivation 3.0 war entdeckt. Bisher kannten die klugen Wissenschaftler nämlich nur zwei wesentliche Antriebskräfte für menschliches Verhalten, erstens Nahrung und Fortpflanzung und zweitens Belohnung und Bestrafung. Nun hatten sie am Laboraffen kapiert, dass es noch einen dritten, ihnen bis dahin völlig unbekannten Antrieb gibt, nämlich die Freude am Lösen einer Aufgabe. Ist das nicht cool? Was trieb eigentlich diese Wissenschaftler an? Kaum jemand hat Freude an stupiden Tätigkeiten. Doch die Arbeitswelt wird für die meisten Menschen auch heute noch größtenteils von langweiliger Routinearbeit dominiert. Um uns für solche Tätigkeiten zu motivieren, sind Belohnungsanreize durchaus sinnvoll. Sowie wir aber anspruchsvollere Aufgaben zu lösen haben, die Kreativität und Selbständigkeit erfordern, erweisen sich solche Motivationssysteme als völlig kontraproduktiv, weil sie uns das Gefühl geben, wir müssten doch wieder stupide arbeiten. Eine genaue Erklärung dieser Zusammenhänge, die jeder eigentlich von sich selbst kennt, liefern die ersten beiden Kapitel des Buches. Im dritten Kapitel erfindet Pink eine Klassifizierung von Menschen in zwei Sorten von Individuen, den I-Typ und den X-Typ. Der I-Typ spricht mehr auf Motivation 3.0 an, der X-Typ will dagegen lieber belohnt werden. Schlummert aber nicht in jedem von uns der I-Typ? Man muss dazu nur die richtige Aufgabe finden. Da das aber in der Arbeitswelt auch heute noch eher selten möglich ist, geht die allgemeine Klage des Autors, dass Mitarbeiter von Unternehmen meistens durch Belohnungssysteme motiviert werden, die angeblich nicht mehr auf der Höhe der Zeit stehen, an der Realität etwas vorbei. Im zweiten Teil des Buches, der mit dem vierten Kapitel beginnt, stellt uns der Autor die drei charakteristischen Elemente des I-Typs vor. Es sind Selbstbestimmung, Perfektionierung und Sinnerfüllung. In je einem Kapitel geht Pink ausführlich auf diese Elemente in der Persönlichkeitsstruktur seines I-Typs ein. Neben zahlreichen interessanten und klugen Gedanken findet der Leser auch ebenso viele Übersteigerungen, die so typisch für diese Art von Büchern sind. Darüber hinaus wird ständig suggeriert, dass Motivation 3.0 eine Weiterentwicklung von Motivation 2.0, also des "alten" Betriebssystems von Bestrafung und Belohnung sei. Die meisten Unternehmen hätten das aber noch nicht kapiert. Selbstverständlich hat sich mit dem technischen Fortschritt die Arbeitswelt grundlegend gewandelt. Immer mehr treten kreative Elemente mit in den Vordergrund. Und dort gehört Motivation 3.0 angewendet. Doch was vielleicht für eine Softwareschmiede gilt, wo Mitarbeiter zu Hause und zu beliebigen Zeiten arbeiten können, wird in einem mittelständigen Maschinenbauunternehmen oder bei einem Autohersteller am Fließband nicht so einfach funktionieren. Komplizierte Herstellungsprozesse von physischen Produkten verlaufen einfach anders als die Entwicklung von Ideen. Dieser Tatsache werden die einzusetzenden Mitarbeiter-Motivationssysteme Rechnung tragen müssen. Mit ein wenig Nachdenken findet man schnell heraus, dass Motivation 3.0 so alt ist wie die Menschheit. Anderenfalls würden wir nämlich noch in Afrika auf Bäumen herumturnen. Auch der Autor erklärt uns, der Drang zur Selbstbestimmung wäre uns angeboren. Dass dies inzwischen auch Verhaltensforscher behaupten, aber diese Art der Motivation dann ausgerechnet am Laboraffen erstmals entdeckt haben wollen und der Autor das ernsthaft übernimmt, ist irgendwie rührend. Der letzte Teil des Buches bietet eine lange und kommentierte Literaturliste, einige mehr oder weniger interessante Methoden, wie man sich und seine Kinder zu einem I-Typ entwickelt, sowie eine Zusammenfassung der einzelnen Kapitel. Fazit. Dass der Autor Redenschreiber ist oder war, merkt man diesem Buch deutlich an. Er verkauft uns sein "Motivation 3.0" als Revolution und Allheilmittel gegen alle Schwächen des nach seiner Meinung völlig veralteten Management-Denkens. Doch nicht jeder Arbeitsplatz ist ein unbedingter Ort der persönlichen Selbstbestimmung und kann es auch nicht sein. Deswegen ist es unsinnig, diese Art der Motivation den Belohnungs- und Bestrafungsmethoden gegenüberzustellen. Jede Methode hat an einer für sie optimalen Stelle ihren Wert. Wenn man das Buch von seinen typisch amerikanischen Übersteigerungen befreit, enthält es eine Menge nützliche Ideen und Gedanken.

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  • Leserunde zu "Drive" von Daniel H. Pink

    Drive
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. November 2011 um 00:16

    Auch wenn sich das Thema zunächst etwas "schwer" anhört, liest sich das Buch sehr gut und schnell.