Daniel H. Wilson

 3.8 Sterne bei 142 Bewertungen
Autor von Robocalypse, Das Implantat und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Daniel H. Wilson

Daniel H. Wilson wird am 6. März 1978 in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma geboren. Seine Begeisterung für Computer und Roboter entdeckt er bereits in frühester Kindheit und so versucht er als kleiner Junge, seinen Computer zum Sprechen zu bringen, und verliebt sich in früher Jugend in ein Androidenmädchen aus einer Fernsehserie. Im Anschluss an seinen High School Abschluss absolviert Daniel H. Wilson erwartungsgemäß ein Studium der Informatik, studiert darüber hinaus aber auch alles, was mit künstlicher Intelligenz verbunden ist. 2005 erlangt er am Institut für Robotertechnik in Pittsburgh den Doktortitel für Robotik. Auf seine Promotion folgen erste Veröffentlichungen von Artikeln für das „Popular Mechanics Magazine“ und das sehr erfolgreiche Verfassen von Anleitungen, wie man einen Roboteraufstand überlebt. Daniel H. Wilson lebt und arbeitet in Portland im US-Bundesstaat Oregon in den USA. Er betont immer wieder, dass er und seine beste Freunde - Werkzeuge - für die Mächte des Guten arbeiten. In seinem Buch "Robocalypse", das im Herbst 2011 erschienen ist, schreibt er über die Rolle von Robotern beim drohenden Weltuntergang.

Alle Bücher von Daniel H. Wilson

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Daniel H. WilsonRobocalypse
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Robocalypse
Robocalypse
 (110)
Erschienen am 01.03.2013
Daniel H. WilsonDas Implantat
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Das Implantat
Das Implantat
 (14)
Erschienen am 03.03.2014
Daniel H. WilsonDas Implantat: Roman
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Das Implantat: Roman
Das Implantat: Roman
 (3)
Erschienen am 04.03.2014
Daniel H. WilsonErde Zwei: World's End
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Erde Zwei: World's End
Erde Zwei: World's End
 (2)
Erschienen am 21.09.2015
Daniel H. WilsonErde Zwei: World's End
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Erde Zwei: World's End
Erde Zwei: World's End
 (1)
Erschienen am 16.11.2015
Daniel H. WilsonDie Dynastie der Maschinen
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Die Dynastie der Maschinen
Die Dynastie der Maschinen
 (0)
Erschienen am 01.02.2019
Daniel H. WilsonEarth 2: Society
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Earth 2: Society
Earth 2: Society
 (0)
Erschienen am 17.10.2016
Daniel H. WilsonRobocalypse
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Robocalypse
Robocalypse
 (9)
Erschienen am 13.09.2011

Neue Rezensionen zu Daniel H. Wilson

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ralluss avatar

Rezension zu "Robocalypse" von Daniel H. Wilson

I Robot
rallusvor 2 Monaten

Künstliche Intelligenz ist seit dem Computerzeitalter zu einem viel diskutierten Thema geworden. Sogenannte KI’s bezwingen inzwischen Menschen in ihrem ureigensten, dem schöpferischen und kreativen Bereich. GO- und Schachweltmeister sind machtlos gegenüber der schnellen und riesigen Rechnerkapazität der Maschinen. Maschinen, die durchaus die notwendige Erfindungsgabe und Fantasie nicht vermissen lassen. Die Gretchenfrage ist immer: Besitzen diese Maschinen eine eigene Intelligenz, sogar eine Seele? Oder ist die schöpferische Leistung abhängig von den eingepflegten Programmen? Von den dahinterliegenden kreativen Hirnen der Menschen, die diese Programme ersonnen haben?

Diese Frage spaltet die Menschheit und vereinzelt wenden sich religiöse Eiferer gegen diese, aus ihrer Sicht ‚gottlose‘, Entwicklung. Kann etwas Künstliches an das Geborene, Menschliche heranreichen? Wie ist der Status dieser Maschinen? Wie ist deren Wertigkeit?

Diese Fragen haben viele Science-Fiction Autoren schon früh behandelt, am bekanntesten ist sicherlich Isaac Asimov mit seinen Robotergesetzen und dem verfilmten Buch „I, Robot“ Die schönste und witzigste Figur ist für mich der depressive Roboter Marvin, der ausgestattet mit einem Gehirn wie einer Galaxie, Kaffee servieren muss. Hier liegt nun eine Action-Thriller Geschichte von Daniel Wilson vor, die vom Aufstand der Roboter berichtet, die die Menschheit vernichten wollen.

Das Buch beginnt mit dem Ende eines Krieges. Eine Gruppe von Menschen zerstört die Reste der aufständischen Roboter. Wie ist es dazu gekommen? In fünf Kapiteln schildert uns Daniel Wilson, den Verlauf des Aufstandes der Roboter. Das erste Kapitel beginnt mit Vorfällen, die mit den Gehilfen der Menscheit plötzlich auftreten. Putzroboter die wie aus dem Nichts Menschen angreifen. Warum ist das so? Wo liegt der Ursprung? Liegt es an der Erschaffung einer künstlichen Intelligenz, die sich Archos nennt?

„‚Das stimmt. Die Möglichkeiten von uns Menschen sind begrenzt. Unser Leben ist kurz. Aber warum macht dich das traurig?‘ ‚Weil ihr geschaffen seid, etwas zu wollen, das euch schaden kann. Und trotzdem wollt ihr es haben. Ihr könnt nicht anders. Es liegt in eurer Natur. Und wenn ihr es endlich gefunden habt, wird es eure Welt in Brand setzen. Es wird euch zerstören.'“

Und die Vorfälle häufen sich bis der Krieg ausbricht. Die Maschinen richten sich gegen die Menschen und töten diese zu Millionen. Nur eine kleine unbeugsame Schar Menschen rottet sich zusammen und nimmt den Krieg auf.

Daniel Wilson erzeugt anfangs sehr viel Spannung in seinem Endzeit-Thriller. Die einzelnen Kapitel sind aus der Sichtweise verschiedener Menschen geschrieben und wirken sehr authentisch, da sich auch der Schreibstil der erzählenden Person anpasst. Doch leider geht ihm am Ende die Puste aus. Die Beschreibungen werden platter, die Kämpfe gegen die Maschinen lesen sich wie bei Warhammer, die Charakter verlieren sich in platten Attitüden und 08/15-Weisheiten. So richtig durchdacht hat er seine Geschichte anscheinend nicht.

„‚Die Menschen brauchen Katastrophen, um etwas wirklich zu begreifen. Die Menschheit sind eine Spezies, die aus dem Kampf hervorgegangen ist und sich auch nur durch Kampf neu formen lässt.‘ ‚Wir hätten auch in Frieden miteinander leben können.‘ ‚Was soll das für ein Frieden sein, bei dem die eine Rasse herrscht und die andere dient?'“

So fällt dieser Science-Fiction leider in die Kategorie ‚Gut-gemeint‘, aber das war ja immer schon das Gegenteil von gut. Ein insgesamt ordentliches Werk, das sicherlich Anhänger unter SF-Anfängern finden wird, doch habe ich schon so viele Science-Fiction Bücher gelesen, dass mich das nicht mehr vom Hocker reißt.

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FabAustens avatar

Rezension zu "Das Implantat" von Daniel H. Wilson

Das Implantat
FabAustenvor einem Jahr

Die USA der nahen Zukunft

Seit ein paar Jahren sind neurale Implantate, welche die intellektuellen Fähigkeiten der Träger steigern, Gang und Gebe. Doch mittlerweile hat sich eine starke Gegenbewegung entwickelt, die fürchtet, dass Menschen ohne die sogenannten Amps ins Hintertreffen geraten könnten. Nun haben sie einen großen Sieg errungen, denn ein Gerichtsbeschluss hat schlimme Folgen für alle Implantatträger.

Owen ist Lehrer an einer High-School. Ihm wurde ebenfalls ein kleines Gerät eingesetzt, doch da es lediglich seine Epilepsie beeinflusst, identifiziert er sich nicht mit den Amp-Trägern. Bis vor seinen Augen eine seiner Schülerinnen in den Tod springt. Plötzlich muss er sich fragen, auf welcher Seite er steht und für welche er alles riskieren will. 

Die Vision einer Welt, die Menschen mittels Implantaten „aufwertet“, ist ziemlich realistisch und daher spannend. Die Entscheidung für oder gegen das Tragen von körperlichen Ergänzungen und die gesellschaftlichen Folgen werden anschaulich dargestellt.

Wenn eine Romanhandlung auf wenige Tage konzentriert ist, bedarf es großen Könnens des Autors, diese rasant, glaubwürdig und dennoch mit allen wichtigen Informationen zu gestalten. In diesem speziellen Fall gelingt es jedoch nicht, einen überzeugenden Spannungsbogen zu etablieren. Der Protagonist stolpert von einer Situation in die nächste, agiert nur selten aus eigenem Antrieb.

Insgesamt bleiben alle Figuren oberflächlich und bieten keinen Anlass, sich für ihr Schicksal zu interessieren oder gar mit ihnen zu fühlen. Das mag zum Teil auch daran liegen, dass eine ekelige oder blutige Beschreibung die andere ablöst. Das soll vielleicht hart und actionreich wirken, stumpft den Leser jedoch gegen das Schicksal der Figuren ab. Außerdem wird die Handlung dadurch nicht in jedem Fall vorangebracht. Diese bietet dazu noch wenig Überraschendes. Die Wendungen sind viel zu vorhersehbar, um zu überzeugen oder gar zu schockieren. Das gilt leider ebenso für das Ende. Die Schauplätze bieten keinen Mehrwert und setzen sich nicht von denen anderer Romane ab.

So sehr Daniel H. Wilson mit Robocalypse überzeugen konnte, so wenig schafft er es mit Das Implantat. Leider enttäuscht die Geschichte in fast allen Bereichen. Insgesamt entsteht der Eindruck, als hätte es all das schon in besserer Version gegeben. Eine gute Grundidee macht also noch lange keinen überzeugenden Roman, wie hiermit bewiesen wurde.

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A

Rezension zu "Robocalypse" von Daniel H. Wilson

Robocalypse
AKRDvor 3 Jahren

Wieder einmal ein Buch, bei dem die Leseprobe so vielversprechend war und das Buch leider nicht halten konnte, was diese versprach ...

Das Buch ist durchaus nett gestaltet, die abgerundeten Ecken mal was Anderes und auch das Cover war recht passend, aber die Geschichte hat mich einfach nicht packen können und ich habe auch nicht mehr bis zum Ende gelesen, kann also zum Inhalt nur bedingt etwas sagen.

Der Stil war einfach nicht meins: die Einleitung der Kapitel war noch phantasievoll gestaltet, aber wie die Geschichte erzählt wird, habe ich einfach schon zu oft gelesen und das weit besser leider.

Die Figuren sind mir zu "blutleer" und reißen einen einfach nicht mit. Auch die Story an sich ist nicht neu, was nichts gemacht hätte, wenn der Autor sie anders präsentiert hätte. Aber so wirkte mir das alles einfach zu lieblos dahin geschrieben und schlichtweg unspannend.

Ich mag Sci-Fi sonst sehr gern und lese auch gern solche Bücher, aber hier fehlte mir einfach zuviel. Als absolut eingefleischter Fan von Roboteraufständen mag man das mögen und sich an der Story erfreuen, aber ich fand manche Stellen einfach lächerlich und mochte so auch gar nicht mehr großartig weiterlesen.

Der Autor ergeht sich meiner Meinung nach einfach zu sehr in Klischees, macht es sich sehr leicht und nahm mir damit einfach den Spass an der Story und leider damit auch die Spannung.

Ich hatte mir weit mehr erwartet nach der Leseprobe und kann hier leider nur enttäuschende zwei Sterne vergeben, sorry...

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Gespräche aus der Community

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Lesefee86s avatar
***Voll***

Das Buch "Robocalypse" von Daniel H. Wilson steht in meinem Regal und möchte gerne andere Leser erfreuen :)

Wer ebenso Interesse an diesem Buch hat, hat hier die Chance sich hier für das Wanderbuch anzumelden. Gerne stelle ich das Buch zur Verfügung.
Erst einmal werde ich es auf 15 Teilnehmer eingrenzen und gebe jedem - wegen der vielen Seiten - 3 Wochen zeit das Buch zu lesen. (Mehr Teilnehmer sind nicht ausgeschlossen, wenn es gut läuft).

Bitte behandelt das Buch gut, man freut sich doch immer über ein schönes Buch.

Wer mag kann auch gerne eine Kleinigkeit für den nächsten mit hinein packen - das ist aber kein Muss :)

Es läuft also wie folgt:
Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein (max. 15 Leser/innen). Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann drei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Die Adresse von dem nächsten erfragt bitte jeder Teilnehmer selbst rechtzeitig, damit es möglichst zügig voran geht. Und postet bitte kurz hier, wenn ihr das Buch erhalten bzw. weitergeschickt habt, damit wir wissen, wo es gerade steckt. Geht das Buch verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.
Solltet ihr aus irgendeinem Grund nicht mehr teilnehmen wollen, gebt bitte bescheid!

Teilnehmerliste:
Lesefee86 lässt wandern (verschickt 02.05.)
1. flaschengeist1962 (angekommen 05.05./verschickt am 18.05.)
2. FlawlessPoison (angekommen 27.05.)
3. Sineous (angekommen 22.06/verschickt 12.07.))
4. Nefertari35 (angekommen 17.07.)
5. anyways (angekommen 23.08.)
6. Tatsu (angekommen 19.09.)
7. MeIE (angekommen 14.10.2012)
8. gusaca (angekommen)
9. Lilasan (Angekommen)
10.Sarius (Angekommen)
11. melanie_reichert (Fertig)
12. Scorpia (Fertig)
13. Eskarina* (Fertig)
14. Steinflut (Buch ist hier)
15. Kleinstadtkatze
Kleinstadtkatzes avatar
Letzter Beitrag von  Kleinstadtkatzevor 5 Jahren
vielen lieben Dank <3
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Daniel H. Wilson wurde am 05. März 1978 in Tulsa (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Daniel H. Wilson im Netz:

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