Daniel H. Wilson

 3.8 Sterne bei 155 Bewertungen
Autor von Robocalypse, Das Implantat und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Daniel H. Wilson

Daniel H. Wilson wird am 6. März 1978 in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma geboren. Seine Begeisterung für Computer und Roboter entdeckt er bereits in frühester Kindheit und so versucht er als kleiner Junge, seinen Computer zum Sprechen zu bringen, und verliebt sich in früher Jugend in ein Androidenmädchen aus einer Fernsehserie. Im Anschluss an seinen High School Abschluss absolviert Daniel H. Wilson erwartungsgemäß ein Studium der Informatik, studiert darüber hinaus aber auch alles, was mit künstlicher Intelligenz verbunden ist. 2005 erlangt er am Institut für Robotertechnik in Pittsburgh den Doktortitel für Robotik. Auf seine Promotion folgen erste Veröffentlichungen von Artikeln für das „Popular Mechanics Magazine“ und das sehr erfolgreiche Verfassen von Anleitungen, wie man einen Roboteraufstand überlebt. Daniel H. Wilson lebt und arbeitet in Portland im US-Bundesstaat Oregon in den USA. Er betont immer wieder, dass er und seine beste Freunde - Werkzeuge - für die Mächte des Guten arbeiten. In seinem Buch "Robocalypse", das im Herbst 2011 erschienen ist, schreibt er über die Rolle von Robotern beim drohenden Weltuntergang.

Alle Bücher von Daniel H. Wilson

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Buchformat:
Cover des Buches Robocalypse (ISBN: 9783426509050)

Robocalypse

 (111)
Erschienen am 01.03.2013
Cover des Buches Das Implantat (ISBN: 9783426513484)

Das Implantat

 (18)
Erschienen am 03.03.2014
Cover des Buches Die Dynastie der Maschinen (ISBN: 9783426521007)

Die Dynastie der Maschinen

 (11)
Erschienen am 01.02.2019
Cover des Buches Erde Zwei: World's End (ISBN: 9783957985088)

Erde Zwei: World's End

 (2)
Erschienen am 21.09.2015
Cover des Buches Erde Zwei: World's End (ISBN: 9783957985095)

Erde Zwei: World's End

 (1)
Erschienen am 16.11.2015
Cover des Buches Earth 2: Society (ISBN: 9783957989833)

Earth 2: Society

 (0)
Erschienen am 17.10.2016
Cover des Buches Robocalypse (ISBN: 9783785745717)

Robocalypse

 (9)
Erschienen am 13.09.2011
Cover des Buches Robopocalypse, English edition (ISBN: 9780857204141)

Robopocalypse, English edition

 (2)
Erschienen am 01.04.2012

Neue Rezensionen zu Daniel H. Wilson

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Rezension zu "Das Implantat" von Daniel H. Wilson

Daniel H. Wilson - Das Implantat
einz1975vor 8 Monaten

Wissenschaft und Technik haben uns dahin gebracht wo wir heute stehen. Vieles ist dabei besser geworden und hat uns Menschen auch verändert. Nehmen wir nur einmal die Entwicklung des Handys, wer kommt heute schon ohne aus? In dieser beschriebenen Zukunft von Daniel H. Wilson kann durch ein Implantat Menschen geholfen werden. Es leiden unzählige an Epilepsie und auch heute schon kann man mit Technik diesen Menschen helfen. Dieses Implantat kann jedoch noch viel mehr.  Owen ist Lehrer an einer Schule. Als eines Tages ein junges Mädchen aus seiner Klasse Selbstmord begeht, gerät sein Leben und das aller Implantatträger aus den Fugen. Die sogenannten Amps werden beschuldigt, nicht mehr richtige Menschen zu sein.

Dieses kleine Stück Technik verhalf Kindern, welche sich nicht konzentrieren konnten, zu einer Veränderung, die sie plötzlich zu Klassenbesten machte. Owen selbst hat auch ein Implantat und als er an einer Kundgebung vorbeikommt, welche die Amps nicht mehr als richtige Menschen propangiert, schwingt in der Luft schon die Stimmung von Hass und Krieg. Jetzt erfährt Owen auch, was genau er für ein Stück Technik in seinem Kopf trägt, denn es ist nicht nur irgendein Implantat, vielmehr ist es so speziell, dass es für das Militär entwickelt wurde. Der Roman hat ab jetzt eine recht nette Spannung, denn schließlich will man wissen, was er beim Einschalten für neue Fähigkeiten entdecken wird.

Doch bis dahin ist es leider ein etwas zu weiter Weg. Zunächst wird sehr deutlich gezeigt, wie sehr die Amps unter den „Normalos“ zu leiden haben. Geschlagen, getreten, beleidigt… man könnte fast meinen, dass Amerika wieder einmal mitten in Rassenunruhen der 60/70er steckt. Haben sie wirklich nicht daraus gelernt? Egal ob Kind oder Erwachsener, alle spüren das sie nicht mehr dazugehören. Um die Geschichte etwas aufzufrischen, hat der Autor zwischen den Kapiteln kleine Nachrichten, Berichte, Blogeinträge oder Gesetztestexte eingebaut. Für mein Verständnis entwickelt sich der Hass der Menschen jedoch etwas zu schnell. Selbst wenn Anschläge beiderseits zu solch einem Aufruhr führen könnten, würde der Staat doch schon viel eher eingreifen, oder nicht?

Zudem im Rest der Welt alle sehr entspannt mit dieser Technik umgehen. Owen selbst entdeckt seine neuen Fähigkeiten auch erst recht spät. Die Beschreibungen der neuen Möglichkeiten klingen jedoch schon recht interessant. Der Fokus auf einzelne Bereiche des Gehirns und die möglichen kämpferischen Aktivitäten sind sehr beeindruckend, auch wenn unser Held der Geschichte sie sehr wenig einsetzt. Wer wirklich die Fäden zieht, ist an sich auch recht schnell sichtbar, zwar schön versteckt, aber über die Lösung ist man am Ende nicht wirklich überrascht. Dafür läst der Autor viele Schauplätze entstehen, welche in solche einer Situation recht realistisch klingen und hat Owen erst einmal Level fünf erreicht, scheinen die Möglichkeiten eines jeden Menschen fast grenzenlos.

Fazit:
Die Angst vor Veränderung, war schon immer der größte Hinderungsgrund für Weiterentwicklung. Menschen sind mit oft einfachen Mitteln beinflussbar und umso schlimmer, wenn es in Hass und Rassismus umschlägt. Daniel H. Wilson zeigt eine Zukunft, in der die Angst vor Technik, den Menschen überfordert und er mit Gewalt reagiert. Tief aufwühlende Ereignisse über Diskriminierung und Tod führen am Ende fast zum Krieg gegeneinander. Ein klassischer Ablauf, mit kleinen Highlights und einem Helden, der keiner sein will und doch einer wird. Mögen wir selbst einmal bessere Menschen sein, ob mit oder ohne Implantat.

Matthias Göbel

Autor: Daniel H. Wilson
Übersetzung: Markus Bennemann
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Erscheinungsdatum: 03.03.2014
ISBN: 9783426513484

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Rezension zu "Die Dynastie der Maschinen" von Daniel H. Wilson

Nette Lektüre
Lieblingsleseplatzvor einem Jahr

Daniel H. Wilson wurde am 6. März 1978 in Tulsa, Oklahoma geboren – oder vielleicht doch von Robotern unter die Menschen geschmuggelt: Schon als Kind versuchte er, seinen Computer zum Sprechen zu bringen, und verliebte sich in das Androidenmädchen einer Fernsehserie.
Nach der High School studierte Daniel H. Wilson neben Informatik alles, was mit künstlicher Intelligenz zusammenhängt, bevor er 2005 am Institut für Robotertechnik in Pittsburgh den Doktortitel für Robotik erwarb. Neben Artikeln für das „Popular Mechanics Magazine“ veröffentlicht er sehr erfolgreich Anleitungen, wie man einen Roboteraufstand überlebt. Daniel H. Wilson lebt heute in Portland, Oregon, in den USA. Seine besten Freunde sind Werkzeuge – und er arbeitet, wie er selbst betont, für die Mächte des Guten. (Quelle: Droemer Knaur)

Das hatte ich damals in der Programmvorschau von Droemer Knaur gelesen und war sofort fasziniert… Ein Autor, der sich so mit der Materie seines Buches auseinander setzt, hat es es verdient, dass man seinen Büchern eine Chance gibt. Das habe ich getan.

„Sie leben mitten unter uns, und das nicht erst seit gestern.“

Wer denkt auch sofort an I, Robot ? Die Thematik ist nur marginal dieselbe. Die Dynastie der Maschinen ist mehr Steam Punk als SciFi.
Die Avtomat sind klassische Roboter, die jedoch mittlerweile so gut entwickelt sind, dass sie von Menschen kaum zu unterschieden sind. Doch die Uhr tickt, die „Batterien“ sind alle und die Avtomat sind gezwungen, nach neuen Energiequellen zu suchen. Das könnte man ja auch als Volk vereint machen, aber nein – genauso wie bei uns Menschen gibt es auch hier Machtkämpfe DeLuxe.
In dieses Kreuzfeuer aus Existenzängsten und Macht-Gerrangel gerät die menschliche Archäologin June und muss plötzlich nicht nur für die Geschichte, sondern auch um ihr Leben kämpfen…

Nun bin ich nicht sehr Russland-affin, daher haben mich die ganzen russischen Namen und Begriffe etwas gestört. Das ist aber ja eine ganz persönliche Macke von mir.
Die Idee an sich ist genial! Dafür hätte Die Dynastie der Maschinen eigentlich 5 Lesesessel verdient. Leider finde ich den Spannungsbogen nicht richtig gelungen und es finden sich immer wieder Längen und kleine Logikfehler im Text. Schade. Ich habe das Buch trotzdem ganz gern gelesen und für Fans der Thematik ist es auf jeden Fall empfehlenswert. Ich vergebe 4 von 5 Lieblingslesesessel.

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Rezension zu "Die Dynastie der Maschinen" von Daniel H. Wilson

Die Geschichte der Avtomaten
Annejavor einem Jahr

Wenn man mich für etwas begeistern kann, dann für Roboter. Ok, ich verstehe ihre Zusammensetzung nur sehr selten, finde es, aber faszinierend zu was diese Maschinen eingesetzt werden können. Wir sind zwar noch nicht soweit, dass wir Menschen von Robotern nicht unterscheiden können, aber in Büchern ist dies schon lange möglich. Wie in diesem Buch, das ich all jenen empfehlen kann, welche meine Faszination teilen. 

 

Ewiges Leben, ein Körper der einem mechanischen Wunderwerk gleicht und die Möglichkeit, wie ein Mensch zu handeln und sich zu bewegen, das sind Avtomat (was übrigens im Deutschen nichts anderes bedeutet als Automat). Doch von herkömmlichen Automaten waren die Roboter im Buch weit entfernt. Hätte man mir nicht gesagt, dass sie welche sind, ich hätte es wahrscheinlich nicht einmal bemerkt. Allein ihre lange Lebensdauer hätte mich stutzig gemacht. Doch der Autor entschied dafür, mich als Leser über alles aufzuklären und das sorgte damit für eine spannende Reise voller Gefühle, interessanter Fakten und einem Krieg, der schon viel zulange besteht.

 

Der größte Teil der Geschichte handelte von Elena und Peter, welcher eigentlich Prawda heißt und einer der letzten Avtomaten zu sein scheint. Beide sind Jahrtausende alt, doch schliefen sie eine Zeit lang und wurden durch Reparaturen wieder ins Leben geholt. Was noch geschah, darf man gerne selber herausfinden, jedoch möchte ich verraten, dass man eine Menge über die Geschichte der Maschinen erfuhr und wie es dazu kam, das unter ihnen ein unerbittlicher Krieg begonnen hat. Wir Menschen wurden jedoch nicht vergessen, denn auch unsere Geschichte wurde mit in die Handlung einbezogen. Also Spannung pur. 

 

Hier möchte ich den Film „Hugo Cabret“ mit erwähnen, da in diesem ebenfalls Automaten gezeigt wurden, die z.B. schreiben oder zeichnen konnten. Genau solche werden auch im Buch beschrieben und das so bildhaft, das ich mir die Roboter bis ins kleinste Detail vorstellen konnte.

 

Eine weitere wichtige Person war June, welche Archäologin für diese Art von Robotern war und in Elenas und Peters Welt hineinrutscht. Hier machte sie auf mich einen stets mutigen Eindruck, der nur noch davon unterstrichen wurde, das ihr Wissen zu allerlei Lösungen führte. 

 

Die Übersetzung der Geschichte, war aus meiner Sicht mehr als gelungen, da ich mich einfach in der Story verlor und jedes kleine Detail förmlich aussagte. Alle Begriffe waren verständlich, was vor allem daran lag, das man nicht zu sehr auf den Aufbau der Maschinen eingegangen war. Dies fand ich deswegen gut, da so auch wenig Technik-begabte wie z.B. ich, ihren Weg in die Geschichte fanden. Was man sonst für das Buch braucht, ist eigentlich nur Fantasie und Zeit, wobei es mit 416 Seiten, weit davon entfernt ist, als Wälzer durchzugehen. 

 

Ich werde mir auch andere Bücher des Autors ansehen, denn Stil und Thematik haben eindeutig mein Interesse geweckt. 


Mein Fazit

 

Menschenähnliche Maschinen, ihre Geschichte und ihr Ziel für die Zukunft, ja, dieses Buch bot mir eine ganze Menge und faszinierte mich bis zum Ende. Dafür musste ich nicht einmal ein technisches Fachwissen aufbringen, da man an das Thema Roboter sehr schonend heranging. Eine detaillierte und sehr emotionale Welt wurde mir trotz allem geboten.

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Gespräche aus der Community

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***Voll***

Das Buch "Robocalypse" von Daniel H. Wilson steht in meinem Regal und möchte gerne andere Leser erfreuen :)

Wer ebenso Interesse an diesem Buch hat, hat hier die Chance sich hier für das Wanderbuch anzumelden. Gerne stelle ich das Buch zur Verfügung.
Erst einmal werde ich es auf 15 Teilnehmer eingrenzen und gebe jedem - wegen der vielen Seiten - 3 Wochen zeit das Buch zu lesen. (Mehr Teilnehmer sind nicht ausgeschlossen, wenn es gut läuft).

Bitte behandelt das Buch gut, man freut sich doch immer über ein schönes Buch.

Wer mag kann auch gerne eine Kleinigkeit für den nächsten mit hinein packen - das ist aber kein Muss :)

Es läuft also wie folgt:
Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein (max. 15 Leser/innen). Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann drei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Die Adresse von dem nächsten erfragt bitte jeder Teilnehmer selbst rechtzeitig, damit es möglichst zügig voran geht. Und postet bitte kurz hier, wenn ihr das Buch erhalten bzw. weitergeschickt habt, damit wir wissen, wo es gerade steckt. Geht das Buch verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.
Solltet ihr aus irgendeinem Grund nicht mehr teilnehmen wollen, gebt bitte bescheid!

Teilnehmerliste:
Lesefee86 lässt wandern (verschickt 02.05.)
1. flaschengeist1962 (angekommen 05.05./verschickt am 18.05.)
2. FlawlessPoison (angekommen 27.05.)
3. Sineous (angekommen 22.06/verschickt 12.07.))
4. Nefertari35 (angekommen 17.07.)
5. anyways (angekommen 23.08.)
6. Tatsu (angekommen 19.09.)
7. MeIE (angekommen 14.10.2012)
8. gusaca (angekommen)
9. Lilasan (Angekommen)
10.Sarius (Angekommen)
11. melanie_reichert (Fertig)
12. Scorpia (Fertig)
13. Eskarina* (Fertig)
14. Steinflut (Buch ist hier)
15. Kleinstadtkatze
84 Beiträge
Letzter Beitrag von  Kleinstadtkatzevor 7 Jahren
vielen lieben Dank <3
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Daniel H. Wilson wurde am 05. März 1978 in Tulsa (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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