Daniel H. Wilson Das Implantat

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Inhaltsangabe zu „Das Implantat“ von Daniel H. Wilson

... Überlegenheit käuflich wäre? Mittels eines Implantats, das die geistigen und körperlichen Fähigkeiten immens steigert? Was, wenn sich diese Technologie nicht jeder leisten könnte? Daniel H. Wilson zeichnet ein erschreckend realistisches Zukunftsszenario - seit "Gattaca" hat niemand mehr die schöne neue Welt so treffend entlarvt.

Der vorhersehbare Flickenteppich aus Versatzstücken und blutigen Auseinandersetzungen überzeugt nicht, sondern langweilt.

— FabAusten
FabAusten

Die USA in der Zukunft. Implantate sind weit verbreitet, doch wer ein solches trägt, wird geschnitten und diskriminiert. Durch ein ...

— Splashbooks
Splashbooks

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  • Das Implantat

    Das Implantat
    FabAusten

    FabAusten

    01. August 2017 um 20:45

    Die USA der nahen ZukunftSeit ein paar Jahren sind neurale Implantate, welche die intellektuellen Fähigkeiten der Träger steigern, Gang und Gebe. Doch mittlerweile hat sich eine starke Gegenbewegung entwickelt, die fürchtet, dass Menschen ohne die sogenannten Amps ins Hintertreffen geraten könnten. Nun haben sie einen großen Sieg errungen, denn ein Gerichtsbeschluss hat schlimme Folgen für alle Implantatträger.Owen ist Lehrer an einer High-School. Ihm wurde ebenfalls ein kleines Gerät eingesetzt, doch da es lediglich seine Epilepsie beeinflusst, identifiziert er sich nicht mit den Amp-Trägern. Bis vor seinen Augen eine seiner Schülerinnen in den Tod springt. Plötzlich muss er sich fragen, auf welcher Seite er steht und für welche er alles riskieren will. Die Vision einer Welt, die Menschen mittels Implantaten „aufwertet“, ist ziemlich realistisch und daher spannend. Die Entscheidung für oder gegen das Tragen von körperlichen Ergänzungen und die gesellschaftlichen Folgen werden anschaulich dargestellt.Wenn eine Romanhandlung auf wenige Tage konzentriert ist, bedarf es großen Könnens des Autors, diese rasant, glaubwürdig und dennoch mit allen wichtigen Informationen zu gestalten. In diesem speziellen Fall gelingt es jedoch nicht, einen überzeugenden Spannungsbogen zu etablieren. Der Protagonist stolpert von einer Situation in die nächste, agiert nur selten aus eigenem Antrieb.Insgesamt bleiben alle Figuren oberflächlich und bieten keinen Anlass, sich für ihr Schicksal zu interessieren oder gar mit ihnen zu fühlen. Das mag zum Teil auch daran liegen, dass eine ekelige oder blutige Beschreibung die andere ablöst. Das soll vielleicht hart und actionreich wirken, stumpft den Leser jedoch gegen das Schicksal der Figuren ab. Außerdem wird die Handlung dadurch nicht in jedem Fall vorangebracht. Diese bietet dazu noch wenig Überraschendes. Die Wendungen sind viel zu vorhersehbar, um zu überzeugen oder gar zu schockieren. Das gilt leider ebenso für das Ende. Die Schauplätze bieten keinen Mehrwert und setzen sich nicht von denen anderer Romane ab.So sehr Daniel H. Wilson mit Robocalypse überzeugen konnte, so wenig schafft er es mit Das Implantat. Leider enttäuscht die Geschichte in fast allen Bereichen. Insgesamt entsteht der Eindruck, als hätte es all das schon in besserer Version gegeben. Eine gute Grundidee macht also noch lange keinen überzeugenden Roman, wie hiermit bewiesen wurde.

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  • Das Implantat, rezensiert von Götz Piesbergen

    Das Implantat
    Splashbooks

    Splashbooks

    20. December 2014 um 09:28

    Es ist lange her, seit dem man das letzte Mal etwas von Daniel H. Wilson. 2011 erschien sein Romanerstling "Robocalypse" und erst jetzt bringt der Droemer Knaur-Verlag sein zweites Werk heraus. Das hört auf den Titel "Das Implantat". Owen ist ein High School-Lehrer. Sein Leben läuft normal, bis er eines Tages mit ansehen muss, wie eine Schülerin vor seinen Augen Selbstmord begeht. Sie war eine "Amped", eine der Leute, die ein neurales Implantat trug, wodurch sich ihre mentalen Fähigkeiten verbesserten. Doch dadurch wurde sie von den anderen, nicht-modifizierten, gemobbt, bis es irgendwann zu viel war. Ein Einzelfall? Eher der Auftakt zu einer ganzen Reihe an verhängnisvollen Ereignissen. Angeführt von dem hetzerischen Senator Joseph Vaughn wird Stimmung gegen die "Aufgerüsteten" gemacht. Und als dann der oberste Gerichtshof beschließt, dass diese nicht mehr geschützt sind, brechen alle Dämme. Jeglichen Rechten belaubt beschließen die "Aufgerüsteten" sich in Sicherheit zu bringen. Auch Owen gehört zu diesen. Doch er hat ein Geheimnis. Sein Implantat, das angeblich gegen seine Epilepsie helfen soll, ist ein ganz spezielles. Nur darf niemand davon erfahren. Zugegeben: Die Grundidee des Romans hat etwas für sich. Glaubwürdig schildert Daniel H. Wilson eine Gesellschaft, in der die andersartigen geschnitten werden. Und auch die Implantate selber werden von ihm realistisch dargestellt. Daran merkt man den Ursprung des Autors als Sachbuchschriftsteller. Rest lesen unter unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21095/das_implantat

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  • Schlafmittel in Buchform

    Das Implantat
    Babscha

    Babscha

    Die story: In naher Zukunft ist die Medizintechnik soweit, über die Implantation eines Chips im Gehirn geistig oder anderweitig Behinderter diesen zu einem normalen menschenwürdigen Leben zu verhelfen. Natürlich wird das Verfahren schnell auch für militärische Zwecke missbraucht, da Implantatträger mit dem Eingriff gleichzeitig übermenschliche Fähigkeiten erhalten, die gerade im Kampf größte Vorteile garantieren. Dies führt bald zu einer empfundenen Bedrohung auf Seiten der "normalen" Menschen, die sich den sogenannten "Amps" in jeder Hinsicht unterlegen fühlen und damit auf diese zunehmend aggressiv reagieren. Eine gefährliche Spaltung der Gesellschaft droht, von Agitatoren auf beiden Seiten entsprechend befeuert. Owen Gray, ein Lehrer aus Pittsburgh, hat auch solch ein Implantat im Kopf, unwissend, dass es sich nicht nur um ein Standardmodell gegen seine unfallbedingte Epilepsie, sondern um ein Modell mit ganz speziellen Extras handelt. Meinung: Leider kommt das Buch absolut nicht an das starke Vorgängerwerk "Robocalypse" des Autors heran. Die Grundidee ist zwar in sich stimmig und gar nicht so realitätsfern, vieles wirkt aber zusammengeklaubt aus diversen anderen Werken des Genres und einfach unmotiviert runter geschrieben. Die Handlung dümpelt zäh mit vielen inhaltlichen Wiederholungen vor sich hin und erhält bei insgesamt schwacher sprachlicher Leistung irgendwie überhaupt keinen drive. Die Hauptperson bleibt blass, ist mit ihrem ganzen Gehabe und ihrer permanenten Wehleidigkeit einfach nur unsympathisch und agiert ohne jede klare Linie. Auch die natürlich willkürlich eingebaute kleine Liebesgeschichte ist so ungeschickt und unglaubhaft konstruiert, dass sich einem fast die Fußnägel aufrollen. Von solchem Glatteis sollte sich Wilson besser fern halten, da liegen seine Stärken wahrlich nicht. Auf weiter Flur keinerlei coole action oder zumindest ein spannender show-down, alles verpufft in gähnender Langeweile. Ärgerlich. Ein Buch, das die Menschheit nicht braucht.

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  • Falsche Erwartungen

    Das Implantat
    WortGestalt

    WortGestalt

    29. May 2014 um 15:41

    Daniel H. Wilson wartet in seinem Roman "Das Implantat" mit einer faszinierenden Idee auf! Die Geschichte spielt in den USA der nahen Zukunft. Der medizinische und technologische Fortschritt ermöglicht es inzwischen, kleine Implantate ins Gehirn einzupflanzen, um neurale Krankheiten zu heilen. Aber auch um die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Nun stimmt einen der Klappentext mit folgenden Worten auf die Handlung ein: „Was, wenn Überlegenheit käuflich wäre?“ Und weiter: „Neurale Implantate (…) sind der letzte Schrei. Sogar neurale Krankheiten können damit geheilt werden. Doch die Implantate sind teuer, und nur die Wohlhabenden können sie sich leisten.“(Quelle Klappentext: Droemer) Klingt nach einer großartigen Story und ich hatte einen Plot erwartet, in dem es darum geht, dass die Menschen ohne Implantat diskriminiert werden und die Wohlhabenden sich durch die Implantate noch weiter bevorteilen. Aber da habe ich mich vertan. Und vor allem zu viel erwartet. Die Handlung geht in eine völlig andere Richtung als gedacht und konnte mich mit seinem tatsächlichen Thema überhaupt nicht überzeugen. Nun kann das Buch ja nichts für seinen Klappentext und meine falsche Interpretation des selbigen, deshalb gilt es unbedingt hervorzuheben, dass es letztlich an meiner fehlenden Flexibilität lag, mich „neu“ auf das Buch einzulassen. Stilistisch gibt es nämlich nicht viel zu meckern, sprachlich einwandfrei liest sich das Buch sehr zügig und flüssig. Ich persönlich bin nur kein großer Freund der hier verwendeten Ich-Erzähler-Perspektive, weil dies die Sichtweise immer stark einschränkt. Und da die Handlung ohnehin schon sehr einseitig ist, hat sich der Autor in meinen Augen mit dieser Wahl keinen Gefallen getan. Insgesamt ist es eine temporeiche Geschichte. Wenn auch inhaltlich ein wenig zu hastig. Der Autor nimmt sich nicht genügend Zeit, die Geschichte zu entwickeln. Die Ereignisse überstürzen sich fast und wirken damit stellenweise konstruiert und die Entwicklungen unglaubwürdig. Auch wenn ich die Welt sicher nicht durch eine rosarote Brille betrachte, traue ich der Menschheit (gut, in dem Buch konzentriert es sich ausschließlich auf US-Bürger) mehr zu als der Autor. Trotz der Brisanz, die das Thema Diskriminierung in Kombination mit technischem Fortschritt bietet, bleibt der Autor bei stereotypen Figurenzeichnungen und nutzt in meinen Augen nicht die vielen Möglichkeiten, die das Thema bereithält. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass dafür nicht nur die Zeit fehlte, sondern dass es auch einfach gar nicht vorgesehen war. Die Geschichte bleibt letztlich sehr oberflächlich. Einige Aspekte wurden völlig ausgeklammert und einer actionreichen und rasanten Handlung geopfert, die an mir glatt vorbei ging. Im Mittelteil habe ich mich ehrlich gesagt sogar stellenweise gelangweilt, weil alles stark schwarz/weiß dargestellt wurde und den Figuren die Tiefe fehlte. War der Einstieg noch sehr spannend und packend, ließ mein Interesse schnell nach, weil einfach keine neuen Impulse mehr kamen. Fazit: Ein Buch, das ich mit anderen Erwartungen vielleicht etwas positiver aufgenommen hätte. So bleibt bei mir aber nur die Enttäuschung über verschenktes Potential. Ich könnte mir „Das Implantat“ gut als kurzweiliges Popcorn-Kino vorstellen, aber mehr hatte die Geschichte für mich nicht zu bieten. Da die Idee aber kontroverse Gedankenspiele zulässt, gibt es dennoch 3 Sterne von mir. Bewertung: 3 Sterne Rezension auch auf http://wortgestalt-buchblog.blogspot.com

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  • Spannender Thriller, der mehr hätte sein können

    Das Implantat
    Warin

    Warin

    18. April 2014 um 08:50

    "Das Implantat" ist weniger ein Science Fiction, als ein Roman über Diskriminierung, wie sie in der Geschichte schon unzählige Male vorgekommen ist. Wilson bedient sich dabei historischer Vorlagen wie der Diskriminierung der Japaner während des zweiten Weltkrieges. Aus Vereinfachungsgründen übertreibt er es für mein Empfinden allerdings ein wenig mit der Schnelligkeit der Entwicklung. Ich traue der Kollektivparanoia der US-Amerikaner ja einiges zu, aber daß innerhalb weniger Wochen sogar das Vertragsrecht für Implantierte aufgehoben wird, eine der Grundfesten des amerikanischen Handels und Selbstverständnisses, wage ich doch zu bezweifeln. Sieht man darüber hinweg, funktioniert die Geschichte ganz gut und lässt sich flüssig lesen. Auch einige überraschende Wendungen sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Allerdings hat mich das Schicksal der Protagonisten zu keiner Zeit berührt, was angesichts des Themas doch verwundert. Hier fehlt dem Autor m.E. die Fähigkeit, den Leser auf emotionaler Ebene zu packen. Auch einer moralischen Auseinandersetzung mit dem Thema Sinn- und Unsinn leistungssteigernder Implantate geht Wilson aus dem Weg, bei mir entstand der Eindruck, dass er als Wissenschaftler klar auf der Seite der Befürworter steht, was den Roman einseitig erscheinen lässt und viel Potenzial verschenkt. Babylon 5 (Telepathen) und Star Trek (genetisch Verbesserte) haben ein ähnliches Thema m.E. bereits besser verarbeitet. Fazit: Ein ordentlicher Thriller, der aber viel mehr hätte sein können. 3 1/2 Sterne, aufgerundet zu 4.

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  • Spannender, dystopischer Sci-Fi Thriller

    Das Implantat
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    26. March 2014 um 16:03

    INHALT "Eine nahe Zukunft Eine Technologie, die die Menschheit spaltet Der Kampf  um die Menschlichkeit beginnt"Quelle Droemer MEINE MEINUNG Owen Grey lebt in einer Zukunft, in der es Ärzten gelungen ist, neuronale Krankheiten mithilfe eines Implantats zu kurieren oder zumindest die Symptome zu lindern. Geistig behinderten Kindern hilft es, sich besser zu konzentrieren, intelligenter zu sein. Owen selbst ist auch Träger eines solchen Implantats, weil er nach einem Unfall an starker Epilepsie litt. Sein Vater hat eigens für ihn ganz besonderes Implantat erfunden. Wie besonders es ist, erfährt er erst, als er auf Lyle trifft, ein ehemaliges Mitglied von Echo Squad. Nur zwölf Soldaten waren gut genug für ein spezielles Programm namens Zenith, das aus den Männern perfekte Soldaten macht. Die Menschen, die nicht Träger eines Implantats sind, beschimpfen die anderen als Amps und klagen, dass Implantatträger nicht einmal mehr Menschen sein. Ein Kampf steht kurz bevor.  Der Plot von Das Implantat wird über einen relativ langen Zeitraum erzählt. Zwischenberichte über Entscheidungen der Regierung oder neueste Erkenntnisse, werden in Form von Dokumenten oder Zeitungsartikeln zusammengefasst. Mir gefällt die Idee, dem Leser diese Informationen auf diese Art beizubringen. So wird alles schnell abgehandelt, es wird nicht langweilig und unnötig aufgebauscht und man hat trotzdem nicht das Gefühl, einen extremen Zeitraffer zu erleben.  Owen macht im Laufe der Geschichte eine Veränderung durch. Vom harmlosen, unschuldigen Lehrer entwickelt er sich zum Rebellen, der weiß, was er will und wofür er kämpft. Das schöne an den anderen Figuren wie Vaughn (dem Chef von Pure Pride), Lucy (Lyles Zwillingsschwester) und Lyle selbst ist, dass man bis zum Ende nicht weiß, wer auf wessen Seite steht. Wem kann Owen trauen und wem nicht? Obwohl immer wieder viele wissenschaftliche Fakten eingeworfen werden, hat man keinesfalls das Gefühl, eine wissenschaftliche Abhandlung zu lesen. Es ist ein spannender, verständlicher Science Fiction Roman, der den Leser für kurze Zeit in eine Zukunft eintauchen lässt, die einem einen Schauer über den Rücken jagt.  4,5 von 5 Punkten Cover 1/2 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Sprache 1 Punkt ~*~ Droemer ~*~ 368 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-426-51348-4 ~*~ Broschiert ~*~ 14,99€ ~*~ März 2014 ~*~

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