Daniel Hanover

 3.9 Sterne bei 22 Bewertungen

Alle Bücher von Daniel Hanover

Dolch und Münze - Das Drachenschwert

Dolch und Münze - Das Drachenschwert

 (13)
Erschienen am 16.07.2012
Dolch und Münze (2): Königsblut

Dolch und Münze (2): Königsblut

 (5)
Erschienen am 18.11.2013
Dolch und Münze - Das Gesetz des Tyrannen

Dolch und Münze - Das Gesetz des Tyrannen

 (1)
Erschienen am 21.07.2014
The Dragon's Path

The Dragon's Path

 (1)
Erschienen am 09.01.2012
The Widow's House

The Widow's House

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Erschienen am 05.08.2014
The Spider's War (Dagger and the Coin)

The Spider's War (Dagger and the Coin)

 (0)
Erschienen am 08.03.2016
The Tyrant's Law

The Tyrant's Law

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Erschienen am 14.05.2013

Neue Rezensionen zu Daniel Hanover

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Rezension zu "Dolch und Münze - Das Drachenschwert" von Daniel Hanover

Krieg oder Handel
Buchgespenstvor 4 Jahren

Als Hauptmann Marcus Wester, Kriegsveteran und Söldner, die Bewachung einer Karawane übernimmt, ahnt er nicht, dass er einen Schatz transportiert, der viel größer ist als er es sich je träumen lassen würde.

Die Waise Cithrin weiß nicht, dass ihr Ziehvater sie aus einem ganz bestimmten Grund aus der Stadt schickt, die sie als ihre Heimat kennt und dass das Schwerste noch vor ihr liegt.

Graf Daimen spielt bei Hof seine eigenen Ränkespielchen und bei aller Kunst, die er aufwendet, droht er doch sich zu verlieren.

Geder ist nichts weiter als ein Bauernopfer. Doch gerade deswegen ist er anfällig für Verführungen und kämpft mit allen Mitteln um seine Selbstachtung. Wird er gefährlicher als alle anderen Parteien zusammen?

Ein schwacher König, ein starker Handel, Intrigen und Mord – Krieg und Handel, Dolch und Münze - kämpfen um das Gleichgewicht. Doch die Gefahr droht von ganz anderer Seite.

Ein Fantasyroman, der wieder einmal ein exzellenter Wurf im High Fantasy Genre ist. Im ersten Teil werden hauptsächlich die Charaktere vorgestellt. Aus erster Hand erfährt der Leser wie die Figuren sich entwickeln und im großen Netz der Geschichte verfangen. Trotz der wiederholten Perspektivenwechsel wird es nicht unübersichtlich.

Der erste Band führt den Leser in eine komplexe Geschichte ein. Noch ist nicht abzusehen, wer welche Rolle spielt und was die Haupthandlung sein soll. Die Perspektivwechsel sorgen dafür, dass der Leser für jede Figur eine gewisse Sympathie entwickelt. Zurück bleibt ein Gefühl, dass die Ziele des einzelnen völlig unbedeutend sind und nur Teil eines großen Verhängnisses, das in den nächsten Bänden über diese Welt hereinbrechen wird. Ein Epos, von dem ich mir viel verspreche.

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Rezension zu "Dolch und Münze (2): Königsblut" von Daniel Hanover

Das Netz der Spinne zieht sich enger und enger...
MiniKampfkeksvor 5 Jahren

"Die Schlacht um Camnipol ging nun schon länger als eine Woche, Gewalt folgte auf Gewalt, Angriff führte zur Vergeltung, was wiederum zur Vergeltung führte." (S. 440)


Inhalt: Cithrin kämpft mit ihrer neuen Vorgesetzten um das Bankgeschäft in Porte Olivia, Marcus Wester dient ihr treu und merkt dabei, dass ihn eigentlich nach anderem düstet, Kit ist auf der Suche nach wahrer Gerechtigkeit, und Geder Palliako ist der aufsteigende Stern bei Hofe. Traurige Umstände machen ihn zum Lordregenten, und noch trauriger ist die Geschichte, die unter seiner Herrschaft folgt...

Sprache & Aufbau: Die Sprache ist wie bereits im ersten Teil bildlich und meiner Meinung nach gut zu lesen, die Seiten fliegen geradezu dahin. Wie aus Band 1 bereits bekannt ist das Werk in verschiedene Teile untergliedert und erzählt wird aus der Sicht von unterschiedlichen Personen.

Persönliche Meinung: Viel, viel besser als Teil 1! Daniel Hanover hat im ersten Teil der Dolch und Münze - Saga viel Zeit investiert, seine Charaktere und die Welt auszubauen und gut darzustellen, was sich hier bezahlt macht - die Handlung nimmt sehr schnell an Fahrt auf. Wer also durch die endlosen Dialoge und kleineren Handlungsstränge in Teil 1 genervt war, wird Teil 2 bestimmt besser finden. Mir hat der zweite Teil sehr gut gefallen, allerdings fehlt mir immer noch der Kick, das ultimative Leseerlebnis, das mich sagen lässt: Wow! Fazit: Ein gutes Buch mit Ecken und Kanten, das seinen Vorgänger schlägt und viel für den finalen Band verspricht!

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Rezension zu "Dolch und Münze - Das Drachenschwert" von Daniel Hanover

Eine Welt im Umbruch
MiniKampfkeksvor 5 Jahren

"Sie schnaubte. 'Und was ist dann mit deiner Göttin schief gelaufen?', fragte sie. [...] Er bemühte sich, Worte für Gedanken zu finden, die niemals laut ausgesprochen worden waren. Seine Stimme zitterte.'Sie wird die Welt fressen.'" (S.20)

Inhalt: Marcus Wester ist ein berühmter Mann in Antea. Er hat in vielen Kriegen beigewohnt und sogar Könige getötet. Seine Familie, seine Frau und seine Tochter, hat er durch Intrigen verloren. Seither geht er nur noch dem Hauptmannsdasein nach, wird bezahlt für Wachdienst und Ähnliches. Sein Treuer begleiter Yardem Hane ist immer an seiner Seite. Als Krieg in Antea droht, findet er durch List einen Weg, diesem zu entkommen - und trifft dabei auf Cithrin, ein Waisenmädchen, das seine Welt auf den Kopf stellt. Währenddessen laufen am Königshofen Intrigen über Intrigen, die König Simeon stürzen sollen. Und eine Spinnengöttin wartet darauf, sich zu erheben und die Welt nach ihren Vorstellungen umzuformen...

Sprache & Aufbau: Sprachlich hält sich der Autor wirklich gut. Er überzeugt durch einen nicht zu einfachen, aber auch nicht zu komplexen Satzbau und wunderschöne Vergleiche. Das gesamte Werk liest sich gut und flüssig. Er schlüpft immer wieder in verschiedene Personen, um die unterschiedlichen Handlungsstränge darzustellen. Dennoch haben die Personen ihre Tiefe und man lernt sie wirklich gut kennen. 

Persönliches Fazit: Das hier ist High Fantasy, und High Fantasy braucht nun mal eine gewisse Einlesezeit, wie unten bereits erwähnt. Ich finde aber nicht, dass der Autor sich hier unnötig viel Zeit gelassen hat. Durch kleinere Abenteuer hat er einen dazu angeregt, weiterzulesen, und durch einen schönen Bogen am Schluss eine schöne Abrundung erzeugt. Ich mag die Fantasie, die er in seine Welt, unter anderem in die dreizehn Rassen und dergleichen, einfließen hat lassen. Allerdings habe auch ich ein paar Kritikpunkte. Einer davon ist Geder. Nicht Geder selbst, denn er war lange Zeit einer meiner Lieblingscharaktere. Aber das ständige Stöbern in der Geschichte... wir wissen irgendwann, was es mit den Drachenstraßen auf sich hat, und dass er gerne über die Geschichte liest. Das hat mich manchmal etwas gestört. Oder auch Cithrins plötzliche Wandlungen, die so gar nicht zu ihrer Person passen wollten. Der Jahreszeitenwechsel, das einzige, woran man die verstreichende Zeit messen konnte, ging mir oft zu plötzlich und ich konnte mich nicht mehr ganz orientieren. Zu guter Letzt: Das Rätsel mit dem Abtrünnigen war gut eingefädelt, aber mir war es schon nach einem guten Viertel des Buches absolut klar, wer dahintersteckt. Das fand ich schade, und daher konnte mich auch die Enthüllung nicht mehr wirklich "schocken". Im Ganzen gesehen war das Buch dennoch lesenswert und ich werde mir auch den zweiten Teil holen - immerhin war der Cliffhanger des ersten Bandes wirklich spannend und die Geschichte hat mich überzeugt. Daher vier Sterne. :) 

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