Daniel Hanover Dolch und Münze - Das Drachenschwert

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Inhaltsangabe zu „Dolch und Münze - Das Drachenschwert“ von Daniel Hanover

Hauptmann Marcus Wester war der Held vieler Schlachten. Doch in den Jahren als Söldner hat er vor allen Dingen gelernt, dass das Überleben das einzig Wichtige ist. Da werden er und seine Männer zu einem Kampf gezwungen, den sie nicht gewinnen können. Wester wendet alle Tricks an, um seine Leute am Leben zu halten. Bis er Cithrin begegnet. Die junge Waise benötigt dringend Hilfe – und sie bewahrt einen Schatz, der wertvoller ist als alles, was sich der Hauptmann vorstellen kann.

Leider nicht ganz mein Fall

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Ein faszinierender Auftakt. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird.

— Buchgespenst

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  • Krieg oder Handel

    Dolch und Münze - Das Drachenschwert

    Buchgespenst

    06. September 2014 um 19:35

    Als Hauptmann Marcus Wester, Kriegsveteran und Söldner, die Bewachung einer Karawane übernimmt, ahnt er nicht, dass er einen Schatz transportiert, der viel größer ist als er es sich je träumen lassen würde. Die Waise Cithrin weiß nicht, dass ihr Ziehvater sie aus einem ganz bestimmten Grund aus der Stadt schickt, die sie als ihre Heimat kennt und dass das Schwerste noch vor ihr liegt. Graf Daimen spielt bei Hof seine eigenen Ränkespielchen und bei aller Kunst, die er aufwendet, droht er doch sich zu verlieren. Geder ist nichts weiter als ein Bauernopfer. Doch gerade deswegen ist er anfällig für Verführungen und kämpft mit allen Mitteln um seine Selbstachtung. Wird er gefährlicher als alle anderen Parteien zusammen? Ein schwacher König, ein starker Handel, Intrigen und Mord – Krieg und Handel, Dolch und Münze - kämpfen um das Gleichgewicht. Doch die Gefahr droht von ganz anderer Seite. Ein Fantasyroman, der wieder einmal ein exzellenter Wurf im High Fantasy Genre ist. Im ersten Teil werden hauptsächlich die Charaktere vorgestellt. Aus erster Hand erfährt der Leser wie die Figuren sich entwickeln und im großen Netz der Geschichte verfangen. Trotz der wiederholten Perspektivenwechsel wird es nicht unübersichtlich. Der erste Band führt den Leser in eine komplexe Geschichte ein. Noch ist nicht abzusehen, wer welche Rolle spielt und was die Haupthandlung sein soll. Die Perspektivwechsel sorgen dafür, dass der Leser für jede Figur eine gewisse Sympathie entwickelt. Zurück bleibt ein Gefühl, dass die Ziele des einzelnen völlig unbedeutend sind und nur Teil eines großen Verhängnisses, das in den nächsten Bänden über diese Welt hereinbrechen wird. Ein Epos, von dem ich mir viel verspreche.

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  • Eine Welt im Umbruch

    Dolch und Münze - Das Drachenschwert

    MiniKampfkeks

    30. November 2013 um 16:09

    "Sie schnaubte. 'Und was ist dann mit deiner Göttin schief gelaufen?', fragte sie. [...] Er bemühte sich, Worte für Gedanken zu finden, die niemals laut ausgesprochen worden waren. Seine Stimme zitterte.'Sie wird die Welt fressen.'" (S.20) Inhalt: Marcus Wester ist ein berühmter Mann in Antea. Er hat in vielen Kriegen beigewohnt und sogar Könige getötet. Seine Familie, seine Frau und seine Tochter, hat er durch Intrigen verloren. Seither geht er nur noch dem Hauptmannsdasein nach, wird bezahlt für Wachdienst und Ähnliches. Sein Treuer begleiter Yardem Hane ist immer an seiner Seite. Als Krieg in Antea droht, findet er durch List einen Weg, diesem zu entkommen - und trifft dabei auf Cithrin, ein Waisenmädchen, das seine Welt auf den Kopf stellt. Währenddessen laufen am Königshofen Intrigen über Intrigen, die König Simeon stürzen sollen. Und eine Spinnengöttin wartet darauf, sich zu erheben und die Welt nach ihren Vorstellungen umzuformen... Sprache & Aufbau: Sprachlich hält sich der Autor wirklich gut. Er überzeugt durch einen nicht zu einfachen, aber auch nicht zu komplexen Satzbau und wunderschöne Vergleiche. Das gesamte Werk liest sich gut und flüssig. Er schlüpft immer wieder in verschiedene Personen, um die unterschiedlichen Handlungsstränge darzustellen. Dennoch haben die Personen ihre Tiefe und man lernt sie wirklich gut kennen. Persönliches Fazit: Das hier ist High Fantasy, und High Fantasy braucht nun mal eine gewisse Einlesezeit, wie unten bereits erwähnt. Ich finde aber nicht, dass der Autor sich hier unnötig viel Zeit gelassen hat. Durch kleinere Abenteuer hat er einen dazu angeregt, weiterzulesen, und durch einen schönen Bogen am Schluss eine schöne Abrundung erzeugt. Ich mag die Fantasie, die er in seine Welt, unter anderem in die dreizehn Rassen und dergleichen, einfließen hat lassen. Allerdings habe auch ich ein paar Kritikpunkte. Einer davon ist Geder. Nicht Geder selbst, denn er war lange Zeit einer meiner Lieblingscharaktere. Aber das ständige Stöbern in der Geschichte... wir wissen irgendwann, was es mit den Drachenstraßen auf sich hat, und dass er gerne über die Geschichte liest. Das hat mich manchmal etwas gestört. Oder auch Cithrins plötzliche Wandlungen, die so gar nicht zu ihrer Person passen wollten. Der Jahreszeitenwechsel, das einzige, woran man die verstreichende Zeit messen konnte, ging mir oft zu plötzlich und ich konnte mich nicht mehr ganz orientieren. Zu guter Letzt: Das Rätsel mit dem Abtrünnigen war gut eingefädelt, aber mir war es schon nach einem guten Viertel des Buches absolut klar, wer dahintersteckt. Das fand ich schade, und daher konnte mich auch die Enthüllung nicht mehr wirklich "schocken". Im Ganzen gesehen war das Buch dennoch lesenswert und ich werde mir auch den zweiten Teil holen - immerhin war der Cliffhanger des ersten Bandes wirklich spannend und die Geschichte hat mich überzeugt. Daher vier Sterne. :)

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  • Rezension zu "Dolch und Münze (01)" von Daniel Hanover

    Dolch und Münze - Das Drachenschwert

    Asaviel

    13. September 2012 um 14:10

    Meine Meinung: Wer High-Fantasy des Öfteren mal liest, ist gerade zu Beginn der Geschichte ein langsames Erzähltempo gewöhnt. Die Charaktere müssen eingeführt werden, gerade weil es meistens mehr als nur einen Protagonisten gibt und der Leser Zeit braucht sie kennen zu lernen. Die Welt und ihre Bewohner muss erklärt werden, denn oftmals unterscheidet sie sich deutlich von der unseren. Doch die meisten Bücher nehmen spätestens nach dem ersten Drittel deutlich an Fahrt auf. Tun sie es nicht wird es schwierig. "Das Drachenschwert" macht es dem Leser auf jeden Fall nicht leicht. Das Erzähltempo bleibt im Roman konstant niedrig. Einerseits fördert dies ein Abtauchen tief hinein in die Geschichte, da man sich gut zurecht findet, andererseits besteht die Gefahr der Langeweile. Hier entsteht also ein zweischneidiges Schwert, bei dem jeder selbst entscheiden muss, ob es gut oder weniger gut ist. Für mich wäre etwas mehr Spannung und dafür vielleicht die eine oder andere Szene gekürzt besser gewesen, um mein Interesse hoch zuhalten. Obwohl die Grundtendenz der Geschichte klar ist, gelingt es dem Autor Überraschungen und Wendungen einzubauen, die dabei nachvollziehbar bleiben. Der Autor legt geschickt falsche und richtige Fährten, sodass der Leser sich eher für die falschen entscheidet und somit erstaunt ist, wie die Charaktere handeln oder im Vorfeld gehandelt haben. Die Charaktere sind sauber dargestellt und klar gezeichnet, dabei gelingt es dem Autor bei den Protagonisten auf stereotype Charakterbilder zu verzichten und haucht stattdessen erfolgreich seinen eigenen Figuren Leben ein. Man erfährt bei einigen nicht ausreichend über den Hintergrund und die Vergangenheit, dies wird aber eventuell in den Folgebänden ausgeglichen. Dabei ist Daniel Hanovers Sprachstil gewandt und überzeugt auf ganzer Linie. In seinen Worten kann man sich verlieren und ganz in die Charaktere hineinfühlen. "Chitrins einzig klare Erinnerung an ihre Eltern war die Eröffnung, dass sie tot waren. Vor diesem Tag waren sie nicht mehr als Irrwische, weniger noch als die Geister der eigentlichen Menschen. Ihr Vater war eine warme Umarmung im Regen und der Geruch nach Tabak. Ihre Mutter war der Geschmack von Honig auf Brot und die schmale, anmutige Hand einer Cinnae, die Cithrin übers Bein streichelte. Sie kannte weder ihre Gesichter noch den Klang ihrer Stimmen, aber sie erinnerte sich daran, wie es war, sie zu verlieren." (Seite 51) Das Potenzial, das diese neue Welt und das sprachliche Können des Autors gemeinsam mit sich bringen, wurde in meinen Augen nicht vollständig ausgenutzt, denn es gelang der Geschichte über weite Teile hinweg leider nicht mich vollkommen in ihren Bann zu ziehen und zu fesseln. Trotz der genannten Vorzüge fehlt die Spannung, die man in High-Fantasy-Romanen unweigerlich erwartet und die hier immer nur kurz vorhanden ist. Natürlich bleibt Band 1 einer Trilogie mit einem Cliffhanger zurück. Da der englische zweite Band aber im Mai dieses Jahr veröffentlicht wurde, wird die deutsche Übersetzung sicherlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Fazit: Die Zusammenfassung muss wohl lauten: Hoffen auf Band 2. Der erste Teil macht Lust auf mehr, macht Lust auf Action und Tempo. Die Charaktere sind sympathisch, der Autor versteht viel von seinem Handwerk und trotzdem verliert er immer wieder das Interesse des Lesers, da das Erzähltempo oft zu gering ist. In dem Folgeband sind die Charaktere und die Welt bekannt, vielleicht kann da mit größeren Schritten vorangegangen werden, ohne dass die Faszination der Welt und der Sprache verloren gehen.

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  • Rezension zu "Dolch und Münze (01)" von Daniel Hanover

    Dolch und Münze - Das Drachenschwert

    sleepingbeauty

    19. August 2012 um 14:49

    Inhalt ................. . Der Hauptmann Marcus Wester hat eine harte Vergangenheit hinter sich. Dabei hat er vor allem eines gelernt, am Ende zählt nur das Überleben. Für ihn ist es an der Zeit schnellsten die vom Krieg bedrohte Stadt Vanai zu verlassen. Gemeinsam mit dem Bankmündel Cithrin und einer Schauspielergruppe verlassen sie die Stadt getarnt als Karawane. Doch erst dann fangen die Probleme so wirklich an, denn Cithrin hat sich als junger Mann verkleidet und trägt den ganzen Reichtum der Bank bei sich. Der Krieg hat erst begonnen und hat größere Ausmaße als ein jeder sich hätte vorstellen können... . Mein Eindruck ..................................... . Grundsätzlich bedarf es bei jedem High Fantasy Buch einer gewissen Einlesezeit. Man muss zunächst mit den Charakteren, der Umgebung und den politischen System vertraut werden. Umso komplexer der Weltaufbau, umso länger dauert diese Phase. Mir ging es bei "Dolch und Münze" so, dass ich sehr lange auf den Punkt gewartet habe, an dem ich richtig in der Geschichte angekommen bin und dem künftigen Geschehen entgegengefiebert habe. Zunächst beginnt das Buch mit einem vielversprechenden Prolog, auf den erst sehr viel später im Laufe der Geschichte wieder eingegangen wird. Danach lernt man nach und nach die einzelnen Charaktere kennen. Die Perspektivwechsel passen zur Geschichte und bieten genügend verschiedene Blickwinkel. Mein Problem allerdings war, dass es mir schwerfiel trotz umfassender Gedankengänge, mich richtig in die Charaktere hineinversetzen. Grundsätzlich erfährt man zwar einiges über diese und jene Beweggründe, aber an anderen Stellen geizt der Autor mit Informationen. Zum Beispiel erfährt man im ganzen Buch nie mehr als ein paar Details über die Vergangenheit von Hauptmann Wester. . Überhaupt fühlt sich das komplette Buch eher wie ein Prolog, als ein eigenständiges Buch an. Es dauert sehr lange bis die Handlung in Fahrt kommt und sich Zusammenhänge aufklären. Wie ich zu Beginn beschrieben habe, brauchen komplexe Geschichten natürlich ihre Zeit, um sich entfalten zu können, hier jedoch hat es mir zu lange gedauert. Erst ab der Hälfte etwa, haben sich die Ränke verdichtet, die Beziehungen haben Sinn ergeben und die ein oder andere Perspektive hat sich aufgeklärt. Daniel Hanover kann so flüssig beschreiben und erzählen, deshalb habe ich das Buch sehr schnell gelesen, doch ich finde er hätte besser auf den Punkt kommen können. . Sehr positiv fand ich einige, doch sehr überraschende Wendungen. Als Leser hat man natürlich immer einen Verdacht, in welche Richtung sich ein Charakter oder ein Handlungsstrang entwickeln wird. Hier vermag der Autor zu überraschen und den Leser hinters Licht zu führen. Zum Ende hin sind die meisten Fäden zumindest teilweise abgeschlossen, lassen einen aber vermuten, dass es in den Folgebänden erst so richtig losgeht. . Fazit .................. . Für mich ein Auftakt mit sehr viel Potential, das nicht konsequent genutzt wurde. Der Autor kann unheimlich flüssig schreiben und doch hat er sehr viel an Erzähltempo herausgenommen. Die verschiedenen Perspektiven bieten verschiedene Blickwinkel, mir sind aber vor allem Hintergründe von Charakteren zu kurz gekommen. Sehr positiv sind die überraschenden Wendungen und die Ausgangssituation für die nächsten Bände. Insgesamt leider nicht herausragend.

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