Daniel Holbe Giftspur

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Inhaltsangabe zu „Giftspur“ von Daniel Holbe

Ulf Reitmeyer, Leiter eines großen Biobetriebes in der südlichen Wetterau, bricht auf offener Straße zusammen. Alles deutet auf plötzlichen Herzstillstand hin, auch wenn das Opfer sportlich und scheinbar kerngesund war. Da wird eine zweite Leiche gefunden, und das Opfer war ausgerechnet Mitarbeiter in Reitmeyers Betrieb. Sabine Kaufmann greift ein, die das Frankfurter Kommissariat vor kurzem verlassen hat, um näher bei ihrer schwerkranken Mutter zu sein. Ihr erster Fall in der »Provinz« konfrontiert sie nicht nur mit ihrem gewöhnungsbedürftigen Kollegen Ralph Angersbach, sondern auch mit einem Täter, der auf perfide Weise mordet ...

Ein gut zu lesender Kriminalroman...

— classique

Für alle, die regionale Krimis lieben. Ein gelungener Debüt-Krimi, der Lust auf den nächsten Fall der beiden Hauptkommissare macht.

— HappiestGirl

langatmig, schleppend, die Franz/Holbe Bücher ziehen sich nicht so wie dieses, werde wohl von Holbe die Finger lassen müssen.

— meisterlampe

Kann man ganz gut lesen, bin aber mit anderer Erwartung daran gegangen. Ein Folgebuch dieser Serie ist für mich kein muss mehr.

— realsilverstar

nun ja ... wer wissen will, WIE kalt es im winter 2012/2013 war, erfährt es hier ...

— Buecherspiegel

Fazit: Der erste Fall für Kaufmann und Angersbach – Interessante Story, die zwar unterhaltsam, aber etwas spannungsarm erzählt wird.

— Bellexr

Ein toller Einstieg! Eine Krimi voller Spannung und sich mit einem aktuellen Thema befasst.

— Marion22

Wer es eher unblutig und wenig brutal mag und besonderen Wert auf gute Ermittlungsarbeit legt, ist hier auch an der richtigen Stelle!

— heike_herrmann

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  • Solider Kriminalroma

    Giftspur

    classique

    27. May 2017 um 11:33

    Dieser Roman besteht aus Prolog/Hauptteil/Epilog Er ist im Stil des verstorbenen Autors Andreas Franz geschrieben. Die Kapitel sind daher sehr übersichtlich, und immer mit Datum und Zeit des Geschehens gekennzeichnet, was das Lesen sehr angenehm macht. Daniel Holbe hat die Kommissarin Sabine Kaufmann, aus Frankfurt, in die hessische Provinz gesetzt, wo sie jetzt ermittelt... (Sabine Kaufmann ermittelte zuvor für Julia Durant, die Kultkommissarin von Andreas Franz) Der Unternehmer Reitmeyer „der vom Körnerladenbesitzer zum Biohof-Unternehmer aufstieg“ ist tot aufgefunden wurden... an der Leiche sind keine Verletzung zu finden. Doch war es wiklich ein natürlicher Tod... die Indizienbeweise sprechen eine andere Sprache.. und auch die Tochter des Toten scheint einiges verbergen zu wollen. Auch der verbale Schlagabtausch zwischen Sabine Kaufmann und ihrem Kollegen Ralph Angersbach, mit dem sie während der Ermittlung konfrontiert wird, ist nicht einfach und eine zusätzliche Herausforderung... Ein gut geschriebener Kriminalroman!

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  • Eine Giftspur in Hessen

    Giftspur

    Isar-12

    24. February 2017 um 11:10

    Daniel Holbe schreibt seit dem Tode von Andreas Franz die Krimireihe der Julia Durant Serie weiter. Sabine Kaufmann war dort eine Mitarbeiterin der Kommissarin Durant. In "Giftspur" kommt Sie nun in einer neuen Serie das erste Mal eigenständig zum Ermitteln. Doch leider zieht sich dieser Krimi sehr in die Länge und konnte mich nicht wirklich fesseln. Zwar wäre der Handlungsplot durchaus interessant, aber über weite Strecken verstrickte sich der Autor in Nebensächlichkeiten und ich vermisste den Spannungsbogen. Hier wäre etwas weniger bestimmt mehr gewesen. In Summe für mich ein durchwachsener Einstieg in die neue Spin-Off Reihe rund um Kommissarin Sabine Kaufmann.

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    • 2
  • Bio ist nicht immer gesund

    Giftspur

    HappiestGirl

    Inhalt: Ulf Reitmeyer, Leiter eines großen Biobetriebes in der Wetterau, bricht auf offener Straße zusammen. Zunächst deutet alles auf plötzlichen Herzstillstand hin. Doch dann taucht eine zweite Leiche auf – ausgerechnet ein Mitarbeiter Reitmeyers. Höchste Zeit, Rechtsmedizin und Kripo einzuschalten. Kommissarin Sabine Kaufmann, die sich erst vor kurzem vom Frankfurter K11 in die hessische Provinz versetzen ließ, übernimmt den mehr als merkwürdigen Fall. Und wird nicht nur mit einem perfiden Täter, sondern auch mit dem feindseligen Kollegen Angersbach konfrontiert.   Meine Meinung: Bei diesem Buch hatte ich das große Glück in einem hiesigen Supermarkt einer Lesung mit dem Autor zu folgen. Auch bei der Fortführung der Andreas-Franz-Reihe gab es bereits 2 Lesungen in diesem Supermarkt. Daniel Holbe hat ein schweres Erbe angetreten, was er famos gemeistert hat und weshalb seine eigenen Schreibaktivitäten erst einmal in der Schublade landeten. Dies ist nun sein erster eigener Krimi. Das Kommissariat liegt in der Wetterau, in Bad Vilbel. Obwohl Bad Vilbel nur einen Katzensprung von Frankfurt entfernt ist, machen Mörder auch in so einem kleinen Kurort nicht halt. Klar und deutlich sind die Hauptprotagonisten von Daniel Holbe gezeichnet. Zum einen Sabine Kaufmann, die wir schon als Kollegin von Julia Durant kennen, als auch ihr neuer Kollege Ralph Angersbach, der aus Friedberg nach Bad Vilbel versetzt wird. Es ist ein „Testkommissariat“ in Bad Vilbel und die Stelle ist für Sabine Kaufmann und ihren Kollegen erst einmal auf ein Jahr begrenzt. Die zwei sind allerdings wie Katz und Maus und füreinander fast unnahbar. Doch Daniel Holbe kann auch diese Barriere auf eine tolle Art und Weise entwirren und entkrampfen. Denn wenn es dann drauf ankommt, ergänzen sich die beiden ganz wunderbar – beruflich gesehen. Natürlich bringt jeder seinen privaten Hintergrund mit: Ralph Angersbach erfuhr erst kurz zuvor von seiner Halbschwester im Teeniealter und Sabine Kaufmann hat ihren Schaff mit ihrer kranken Mutter. So wie man es von einem guten Krimi erwartet, bleibt der Täter bis zum Ende im Dunkeln. Allerdings hätte ich mir in der Auflösung doch etwas mehr „Dramatik“ gewünscht. Die Auflösung kam etwas unspektakulär daher. Deshalb gibt es einen Punkt abzug.   Fazit: Für alle, die regionale Krimis lieben. Ein gelungener Debüt-Krimi, der Lust auf den nächsten Fall der beiden Hauptkommissare macht.

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    • 2

    dicketilla

    31. August 2015 um 09:27
  • Gutes Buch

    Giftspur

    abendsternchen

    13. September 2014 um 16:50

    Kurzbeschreibung: Ulf Reitmeyer, Leiter eines großen Biobetriebes in der Wetterau, bricht auf offener Straße zusammen. Zunächst deutet alles auf plötzlichen Herzstillstand hin. Doch dann taucht eine zweite Leiche auf – ausgerechnet ein Mitarbeiter Reitmeyers. Höchste Zeit, Rechtsmedizin und Kripo einzuschalten. Kommissarin Sabine Kaufmann, die sich erst vor kurzem vom Frankfurter K11 in die hessische Provinz versetzen ließ, übernimmt den mehr als merkwürdigen Fall. Und wird nicht nur mit einem perfiden Täter, sondern auch mit dem feindseligen Kollegen Angersbach konfrontiert. Sabine Kaufmann ermittelte zuvor für Julia Durant, die Kultkommissarin des verstorbenen Bestsellerautors Andreas Franz. Autor: Daniel Holbe, Jahrgang 1976, lebt mit seiner Familie in der Wetterau unweit von Frankfurt. Insbesondere Krimis rund um Frankfurt und Hessen faszinieren den lesebegeisterten Daniel Holbe schon seit geraumer Zeit. So wurde er Andreas-Franz-Fan – und schließlich selbst Autor. Als er einen Krimi bei Droemer-Knaur anbot, war Daniel Holbe überrascht von der Reaktion des Verlags: Ob er sich auch vorstellen könne, ein Projekt von Andreas Franz zu übernehmen? Daraus entstand die "Todesmelodie", die zu einem Bestseller wurde. Nach zwei weiteren Krimis, in denen er Julia Durant und ihr Kommissariat weiterleben ließ, war "Giftspur" Daniel Holbes erster eigenständiger Kriminalroman, dem nun der zweite folgt. Meine Meinung: Die Protagonistin Sabine Kaufmann spielte zuvor in den letzten Julia Durant Büchern von Andreas Franz/Daniel Holbe eine Rolle. Nun bekam sie eine eigene Rolle. Dazu wechselte sie vom Kommissariat Frankfurt in die ländliche Gegend Wetterau um auch näher bei ihrer erkrankten Mutter zu sein. Da ich die Andreas Franz Bücher nicht kenne, ist mir Sabine Kaufmann auch bisher nicht bekannt gewesen. Mit dem Umzug in die ländliche Gegend startet auch ihr Berufsleben an der kurz zuvor eröffneten Mordkommission neu. Ihr zur Seite gestellt ist ihr neuer Teamkollege Ralph Angersbach. Noch ist nicht sicher ob sich die Mordkommission überhaupt lohnen wird, gibt es auch bereits den ersten Fall. So richtig kennen lernen und einarbeiten konnten sich die neuen Kollegen jedoch nicht. Der bekannte Bio-Milchhof Besitzer Ulf Reitmeyer wurde tot aufgefunden. Auf den ersten Blick ist jedoch nicht erkennbar ob er eines natürlichen Todes oder Mord gestorben ist. Als wenig später eine weitere Leiche auftaucht gibt es den ersten Mordfall für die beiden Kommissare. Je weiter die beiden Kommissare Einblick in das Leben von Reitmeyer bekamen umso mehr wurden die Machenschaften des Biohof Besitzers bekannt. Auch erfahren wir im Buch Giftspur ein wenig über das Privatleben der Protagonisten. Mit Giftspur wagte sich Daniel Holbe an seinen eigenen Kriminalroman. Zog sich der Anfang des Buches noch ein wenig wurde es mit Seite zu Seite immer interessanter und spannender. Was war die Todesursache und wer ist hier nun wirklich der Mörder. Tatverdächtige gab es so einige und für mich war nicht erkennbar wer nun wirklich der Schuldige war. Ich habe Giftspur recht gern gelesen und fand Sabine mit der Zeit recht sympathisch. Den Schlagabtausch mit ihrem Kollegen Ralph ließ mich so manches mal schmunzeln. Insgesamt gibt es für Giftspur 4 von 5 Sterne.

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  • eBook Kommentar zu Giftspur von Daniel Holbe

    Giftspur

    E.Petri aus Büdingen

    via eBook 'Giftspur'

    Das Buch war super spanent.Habe es kaum aus der Hand legen können.Hätte es am liebsten in einem Rutsch gelesen .Wünsch mir noch viele Sabine Kaufmann Krimis. Weiter so.

    • 9
  • Doch ziemlich fassungslos…..

    Giftspur

    abuelita

    bin ich nun am Ende dieses Buches angelangt und weiss nicht so recht: soll ich lachen oder weinen? Es war eine einzige Quälerei und wäre es nicht ausgerechnet Daniel Holbe gewesen, so hätte ich das Buch bereits nach 50 Seiten abgebrochen. Aber so dachte ich immer: kann das wirklich sein? Ich mag die Bücher, die er für Andreas Franz fertig/weitergeschrieben hat, wirklich SEHR; teilweise gefielen sie mir besser als die letzten von Herrn Franz selber Und nun so etwas in seinem eigenen Buch ! Was ist passiert, Herr Holbe, würde ich am liebsten fragen. Fehlt hier das „Gerüst“, das Andreas Franz sicher in den anderen Büchern noch vorgegeben hat? Und das es dann einfacher machte? Aber das erklärt nicht all die folgenden Dinge….z.B. kann sich doch ein Schreibstil nicht so radikal verändern! Dieser nämlich mutet hier völlig anders an – schwerfällig, platt, gespreizte Formulierungen oder Vergleiche, hölzerne Dialoge, das Ganze dazu weit-und breitschweifig. Langatmige Szenen und mehr als seltsame Assoziationen …..( Obduktion und Schweineschlachtung…)…. Mit den Protagonisten wurde ich ebenfalls überhaupt nicht warm. Sabine Kaufmann, die ich ja aus früheren Büchern kenne und – da! – auch mochte, ist hier andauernd mit sich selbst beschäftigt, fühlt sich diskriminiert (ich frage mich: wo?), hat lt. Klappentext Probleme mit dem „feindseligen“ Kollegen Angersbach – und auch hier ist im Buch nichts von eine totalen Ablehnung oder gar Feinseligkeit zu finden….fragt sich selbst bei jeder neuen Vernehmung: ist das echt (lt. Lehrbuch) oder gespielt – einfach nur: seltsam. Die Handlung selber ist reichlich abstrus und wirr. Zwei Todesfälle- und bereits beim ersten wird „auf Teufel komm raus“ auf Mord hin ermittelt, obwohl rein gar nichts darauf hindeutet…..Szenen, die schlicht und einfach nur peinlich sind (die blinde Zeugin, die gar nicht vernommen wird, weil sie blind ist….) und dieser Dinge mehr.  Und was bitte sollte dieser Auftakt, in dem gleich ein Kollege zu Tode kommt bei einer Verhaftung? Ich dachte erst, es wäre wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte – aber mitnichten! Die paar Sätze, die einer der daran- nicht mal unmittelbar Beteiligten- dann später mit der Kommissarin wechselt sollen ausreichen um das zu begründen?  Von Spannung weit und breit keine Spur. Ich bin unheimlich enttäuscht und weiss auch wirklich nicht, was ich davon halten soll. Lastete hier der „Erfolgsdruck“ auf den Schultern des Autors und er hat darum so – in meinen Augen - kläglich versagt? Da kann ich nur hoffen, dass Herr Holbe sich wieder „fängt“ und sein nächster Krimi besser wird !

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    • 3
  • wirklich spannend war das nicht ...

    Giftspur

    Buecherspiegel

    24. May 2014 um 20:47

    Nun ja. Der Autor Daniel Holbe hat sich freigeschwommen und schreibt nun für sich selbst. Dann sollte er sich erst einmal jemand anderen suchen, der für ihn den Klappentext  schreibt. Der hat nämlich sehr wenig mit dem Inhalt zu tun. Erstens kommt in dieser Geschichte gleich bei der ersten Leiche Kripo und Gerichtsmedizin, zweitens ist der neue Kollege mitnichten so feindselig, wie angesprochen. Die beiden Kriminalen sind sich noch fremd, es geht nicht ohne Missverständnisse, fremdeln und herantasten, das ja, aber feindselig? Das ist etwas völlig anderes. Das Taschenbuch selbst  liegt gut in der Hand, nicht zu dick, nicht zu dünn, für einen bereits geübten Autoren. Es hätte allerdings sehr viel dünner ausfallen müssen, wenn nicht die ganzen, wie manche Älteren zu sagen pflegen, Füllsel nicht wären. Jetzt weiß ich jedenfalls, dass der Winter 2012/2013 ganz gewiss ein sehr kalter war. Nein, ich wiederhole mich jetzt nicht! Manche Erklärungen mögen hilfreich sein, manche Beschreibungen sicher auch, aber damit werden hier Seiten gefüllt. Wem das gefällt, der wird glücklich darüber sein, aber etwas  straffer geschrieben, das hätte dem Werk sicher gut getan. Die Story selbst ist interessant, hat viele Richtungswechsel und sorgt so immer wieder für neue Ansatzpunkte, wer denn nun der Täter oder die Täterin gewesen sein könnte, aber die vielen privaten Dinge der Kommissare lenken immer wieder vom Eigentlichen ab. Oder sollte der Beruf Beiwerk zum Privaten sein? Und der nächste Krimi von Holbe wäre gar keiner, sondern handelt nur noch von den Irrungen und Wirrungen merkwürdiger Familienverhältnisse aller Kriminalen mit ein wenig Verbrechensgeschichte? Lieber nicht, denn das ist nun mal ein anderes Genre und das liegt nicht jedem, vor allem nicht für diejenigen, die einen Krimi erwarten.    

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
  • "Mord im Blut"

    Giftspur

    Tanzmaus

    30. April 2014 um 11:23

    Sabine Kaufmann verabschiedet sich von ihrer alten Dienststelle und nimmt eine neue Herausforderung in der Nähe ihrer kranken Mutter an. Vor allem die Sorge um ihre Mutter hat sie in die Provinz verschlagen, aber auch die Lust auf etwas Neues. Denn das K11, in dem sie arbeiten soll, wurde frisch gegründet und hat nun seine Feuerprobe zu bestehen – mit ihr an Bord. Zusammen mit ihr fängt auch ein anderer Kollege neu an. Ralph Angersbach – frisch aus Gießen eingetroffen hat hier in der Provinz von seiner unbekannten Mutter ein Haus geerbt. Zusammen mit einer ebenfalls ihm unbekannten Halbschwester, die ihm nach allen Regeln der Kunst auf die Nerven geht. Entgegen der gängigen Meinung, in der Provinz ist eh nichts los, sehen sich Sabine und Ralph gleich mit ihrem ersten Fall konfrontiert. Was zunächst wie ein normaler Herzinfarkt aussieht, entpuppt sich bald als Giftmord. Spätestens als der zweite Tote auftaucht, wird klar, hier spielt jemand mit Gift. Aber warum? Und was verband die beiden Opfer? Wer hätte einen Vorteil, wenn beide Männer tot sind? Motive gibt es viele und auch die Verdächtigen gehen den beiden Ermittlern nicht aus. Aber wer war es? Und warum die beiden und nicht nur Reitmeyer? Sabine und Ralph fangen an zu ermitteln und decken dabei nicht nur die vielen verschiedenen Motive für einen Mord auf. Sabine Kaufmann war bislang eine Mitarbeiterin von Julia Durant, die von dem Autor Andreas Franz ins Leben gerufen wurde. Nach seinem plötzlichen Tod erhielt Daniel Holbe die Aufgabe, Julia Durant am Leben zu erhalten. Dabei füllte sich aber Sabine immer mehr mit Leben und schließlich gönnte Daniel Holbe ihr ein eigenes Kommissariat. Daher ist dies das erste Buch, das Daniel Holbe nicht im Schatten von Andreas Franz geschrieben hat und mit seiner eigenen Figur Sabine Kaufmann. Zu Beginn war ich skeptisch, was diese Ausgliederung anging. Doch der Wechsel von Sabine hat anstandslos geklappt. Auch Sabine scheint sich in ihrer neuen Rolle wohl zu fühlen, wenngleich sie zu Beginn des Buches noch etwas unsicher wirkt. Doch im Laufe der Geschichte bekommt sie immer mehr Selbstvertrauen und auch ihre Zankereien und der Revierkampf mit ihrem Kollegen Ralph Angersbach nimmt freundschaftlichere Züge an. Die Charaktere in Daniel Holbes Buch entwickeln sich langsam. Zunächst erkennt der Leser nur eine feste Fassade, abweisend und undurchschaubar. Doch nach und nach bröckelt dieser Belag ab und die Figuren werden farbiger, lebendiger und bekommen zusammen mit der Geschichte mehr Schwung und Elan. Zeitgleich zeigt der Autor, dass nicht jeder das ist, was er nach außen trägt. Reitmeyer ist beispielsweise nicht der saubere Geschäftsmann, der zwar über Leichen geht, was den Grundbesitz angeht, jedoch sonst sehr ökomäßig eingestellt ist. Auch seine Mitarbeiter haben alle noch ein zweites Gesicht, was Sabine und Ralph nach und nach in Erfahrung bringen können. Die Geschichte wird zwar primär aus der Sicht von Sabine erzählt, jedoch gibt es immer mal wieder Szenenwechsel, die die Spekulationen des Lesers anfachen und vorantreiben. Man ahnt sehr schnell, dass es Mord war und kein normaler Herzinfarkt. Aber es bleibt lange Zeit unklar, wer warum dahinter steckt. Sprachlich merkte man, dass sich Daniel Holbe von Andreas Franz beeinflusst ist. Die Sprache ist daher flüssig, spannend, aber auch nachdenklich. Die beiden Ermittler werden sehr menschlich dargestellt, haben ihre Privatleben, das sie mit ihrem Beruf vereinbaren müssen und gerade dieser Zwiespalt wird deutlich von Autor herausgearbeitet. An der einen oder anderen Stelle gibt es jedoch auch mal eine Länge zu verzeichnen. Die Ermittlungen geraten ins Stocken und Sabine und Ralph drehen sich im Kreis. Dies mag gewollt sein, da im wahren Leben auch nicht immer alles Schlag auf Schlag geht. Fazit: Mir jedenfalls hat es gezeigt, dass der Autor das Potenzial hat, in die Fußstapfen von Andreas Franz zu treten und sich irgendwann aus dessen Schatten lösen zu können. Ich bin jetzt schon gespannt auf das nächste Buch von Daniel Holbe mit Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach.

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  • Sehr clever durchdachter Krimi!

    Giftspur

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Ulf Reitmeyer, Leiter eines großen Biobetriebes in der südlichen Wetterau, bricht auf offener Straße zusammen. Alles deutet auf plötzlichen Herzstillstand hin, auch wenn das Opfer sportlich und scheinbar kerngesund war. Da wird eine zweite Leiche gefunden, und das Opfer war ausgerechnet Mitarbeiter in Reitmeyers Betrieb. Sabine Kaufmann greift ein, die das Frankfurter Kommissariat vor kurzem verlassen hat, um näher bei ihrer schwerkranken Mutter zu sein. Ihr erster Fall in der »Provinz« konfrontiert sie nicht nur mit ihrem gewöhnungsbedürftigen Kollegen Ralph Angersbach, sondern auch mit einem Täter, der auf perfide Weise mordet ... Meine Meinung: Sehr gespannt erwartete ich den ersten eigen stämmigen Krimi rund um Sabine Kaufmann. Das ich das Glück hatte, als Testleserin ausgewählt zu werden, war für mich natürlich die Krönung und steigerte meine Neugierde ungemein. Fans der Julia Durant-Reihe (von Andreas Franz und Daniel Holbe), kennen die Kommissarin bereits aus vergangenen Büchern. Erstmals tauchte sie in "Mörderische Tage" auf und wurde, wie die gesamte Durant-Reihe, von Daniel Holbe weitergeführt. Wie wird sich die ehemalige Frankfurter Großstädterin Sabine Kaufmann nun in der "Provinz" Bad Vilbel durchschlagen? Wird sie mit den neuen, fast durchweg männlichen Kollegen, samt ihren Vorurteilen klarkommen? Dies alles gerät natürlich erst mal in den Hintergrund, als die erste Mordermittlung ansteht. Und der Fall ist nicht gerade ohne, da sich eine Unklarheit an die andere anreiht und Kaufmann und ihr neuer Partner Angersbach vor viele Fragen stellt. Und als ein weiteres Opfer auftaucht, wird alles noch komplizierter, denn es gibt offensichtliche Verbindungen zwischen den Opfern, doch diese zu lösen, ist ein kniffliger Fall! Die Protagonisten, allen voran Sabine Kaufmann, gefielen mir sehr gut. Sie waren gut ausgearbeitet und man hatte direkt ein Bild vor Augen. Sabine kennt man ja schon ein wenig und es war spannend zu erleben, wie sie in ihrem neuen (Arbeits)- Alltag klar kommt. Sie hat es nicht gerade leicht, da die meisten Kollegen sie als "Großstadt-Tussi" abstempeln möchten und sie so gerne das Gegenteil beweisen möchte. Auch Privat, muss sich Sabine mit vielen Veränderungen arrangieren. Ralph Angersbach, Kaufmanns neuer Partner gefiel mir auf Anhieb gut. Auf den ersten Blick ein Eigenbrötler, machte es Spaß, immer weiter hinter seine Fassade schauen zu können. Und sein Privatleben...wow... das müsst ihr selbst lesen....! Den ersten Fall fand ich clever durchdacht und mir gefiel besonders, das auch mal an der Oberfläche gekratzt wurde. Es wurde gezeigt, das vermeintliche Gutmenschen oft das Gegenteil ihrer Philosophie ausleben und welche Konsequenzen all dies haben kann. Der Krimi ist unblutig, tut aber der Spannung keinen Abbruch. Daniel Holbe präsentiert dem Leser ganz geschickt verschiedene, potentielle Täter und ich hatte einige Vermutungen, doch konnte man erst kurz vor dem Schluss sicher sein, wer oder was am Ende hinter den Verbrechen steckt. Von daher war der Krimi und somit die gesamte Ermittlungsarbeit sehr spannend geschrieben. Der Krimi besteht natürlich größtenteils aus Ermittlungsarbeit. Doch wurde auch eine gute und angenehme Balance gefunden, so dass auch das Privatleben der Ermittler immer wieder mal angeschnitten wurde. Fazit: Für Fans der Julia- Durant-Reihe (besonders seit dem Wechsel zu Daniel Holbe), ist der Krimi natürlich absolut empfehlenswert. Doch auch Neueinsteiger werden mit diesem sehr gut durchdachten Krimi ihren Spaß haben. Vorkenntnisse benötigt dieser Krimi keine, da er der erste eigen stämmige Krimi einer (sicherlich) neuen Reihe ist. Wer es eher unblutig und wenig brutal mag und besonderen Wert auf gute Ermittlungsarbeit legt, ist hier auch an der richtigen Stelle. Ich würde mich über einen weiteren Fall sehr freuen! Sehr empfehlenswert!

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    • 6
  • Giftspur

    Giftspur

    Themistokeles

    10. April 2014 um 12:46

    Wenn man schon die Krimireihe um Julia Durant kennt, ist es interessant mit diesem Buch in eine Geschichte einzutauchen, in der einer der bekannten Charaktere als Protagonistin auftaucht. Das Gute, wenn man Sabine Kaufmann schon kennt, ist dass man sie von ihrem Hintergrund und ihrer Art schon ein wenig einschätzen kann, auch wenn ich sagen muss, dass ich doch auch noch deutlich mehr durch dieses Buch über sie erfahren habe. Von daher macht es also nichts aus, wenn man die Julia Durant Fälle nicht kennt, da man Sabine Kaufmann durch dieses Buch auch allein sehr gut kennenlernt und einen Charakter vor sich hat, der eindeutig eine gut entwickelte Persönlichkeit besitzt. Dazu kommt dann noch ihr neuer Kollege Angerbach, den ich durchaus auch sehr interessant, wenn ich in manchem Punkt ein wenig schwerfällig fand, da er eine extrem raue Schale verpasst bekommen hat, die manchmal fast schon ein bisschen übertrieben wirkte. Allgemein aber bilden die beiden ein sehr interessantes Gespann, da sie in so vielen Punkten sehr unterschiedlich sind, dass es immer wieder Reibungspunkte zwischen ihnen gibt, die sowohl erheiternd sein können, als auch die Geschichte auf eine angenehme Weise vorantreiben. Was man bei diesem Krimi nicht unbedingt erwarten sollte, ist jedoch überbrodelnde Spannung, den auch wenn ich den Fall sehr interessant fand, war es für mich zum einen sehr früh klar, was die Todesursache gewesen sein muss und zum anderen erhält man zwar immer wieder Hinweise auf mögliche Täter, aber es ist nie so, dass man den Eindruck bekommt, dass es extrem spannend und schnell wird im Handlungsverlauf, sondern eher, dass es alles etwas ruhiger zugeht. Vielleicht das auch, weil einfach viele Intrigen und ähnliches hinter den Geschehnissen stehen und der Versuch diese zu verbergen deutlicher im Vordergrund steht für die Beteiligten. Dabei fand ich unter anderem auch einfach die Charakterstudien der in den Fall möglicherwiese Verwickelten sehr interessant, da man selbst einfach sehr gut miträtseln konnte, wer wohl in dem Fall welche Rolle spielen könnte. Und es ist dabei sehr gelungen, wie man immer mal wieder auf falschen Fährten geführt wird. Leider ist es in meinen Augen, aber fast unmöglich selbst auf den Täter zu kommen, auch wenn man sehr gut im Rätseln und Kombinieren ist. An sich aber ein sehr gelungener Krimi, der mir sehr viel Spaß gemacht hat, auch wenn er eher etwas ruhiger ist. Ich denke aber, dass er einem Krimifan gut gefallen könnte.

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  • Viel zu langatmig!

    Giftspur

    sonjastevens

    Daniel Holbe ist den Fans des verstorbenen Autors Andreas Franz bestens bekannt, denn er hat schon drei Romane unter seinem Namen geschrieben um die Frankfurter Kommissarin Julia Durant weiterleben zu lassen. Holbes Protagonistin Sabine Kaufmann gehörte früher zu Durants Ermittlerteam – hat sich aber nun in die Provinz versetzten lassen um eine eigenständige Mordkomission aufzubauen zusammen mit Ralph Angersbach. So war der Baustein für Daniel Holbes ersten eigenständigen Roman gelegt. Leider kann ich persönlich keinen Vergleich zwischen den Andreas Franz Romanen und „Giftspur“ ziehen und mein persönliches Urteil fällt negativ aus, denn mich konnte der Krimi überhaupt nicht fassen, nein, ich war eher genervt von Holbes ausufernden Schreibstil mit zu vielen unwichtigen Informationen und habe noch nie so lange gebraucht um einen Krimi zu beenden. Positiv zu erwähnen ist aber auf jeden Fall, dass ich lange im Dunkeln getappt habe, wer denn der Mörder ist um zum Schluss wurde alles sehr logisch aufgedeckt. Der Inhalt ist leicht erklärt: innerhalb kürzester Zeit werden zwei Leichen gefunden, Ulf Reitmeyer, der Besitzer eines Milchbioguts und ein Angestellter. Sofort gibt es auch einige Spuren, die auf Verdächtige Hinweise, jedoch führen sie entweder zum ersten oder zum zweiten Opfer, zusammen gesehen stechen sie sich jedoch immer aus. Dann ist noch ein wichtiger Teil in dem Buch die privaten Situationen des Ermittlerduos, Ralph, der bei seiner pubertierenden Halbschwestern eingezogen ist von der er überhaupt nichts wusste und Sabine, die unzufrieden ist mit ihrer Fernbeziehung und auch so einige Probleme mit ihrer ehemals alkoholkranken Mutter hatte. Normalerweise finde ich es sehr interessant, wenn man auch was aus dem Privatleben der Ermittler erfährt, nur hier habe ich gedacht, es gäbe Stoff für einen eigenen Roman und man hätte die Krimistory ohne weiteres außen vor lassen können, denn der Lesefluss wurde immer gestört wenn man zwischen Lebensroman und Krimi hin und her gesprungen ist und das war auch ein Grund, warum der Krimi sich für mich fast ins endlose gezogen hat. Dazu muss ich auch leider noch erwähnen, dass mir der ausufernde Schreibstil von Holbe nicht sonderlich zugesagt hat, da er sich einerseits in kleinsten Beschreibungen verrannt hat, welche mir beim Lesen den letzten Nerv geraubt haben und zweitens bei nahezu jedem gesprochenen Satz ein Adjektiv zur Beschreibung der Stimmung benutzt hat. Meiner Meinung nach kann sich nicht nach jedem Satz die Stimmung der Leute, die kommunizieren ändern – nicht ständig und es war einfach unnötig und jeder Dialog, welcher normalerweise Bücher auffrischt, wurde so unnütz in die Länge gezogen. Auch wenn ich mich schwer getan habe, das Buch zu beenden möchte ich mich doch recht herzlich beim Droemer Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und ich bin mir auch sicher, dass „Giftspur“ seine Fans finden wird, aber leider nach einem sehr tollen Leseprobe, in der ich fasziniert war von Holbes Schreibstil, hat das Buch immer und immer mehr abgenommen, so dass ich wirklich nur noch 1-2 Sterne vergeben kann. Wie dieser viel versprechende Anfang mich so sehr enttäuschen konnte, kann ich mir leider nicht erklären, für mich weiß ich aber, dass ich kein weiteres Buch von Daniel Holbe lesen werde.

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    • 2

    lord-byron

    08. April 2014 um 16:33
  • ~*~ Giftig ~*~

    Giftspur

    mydanni

    Klapptext Ulf Reitmeyer, Leiter eines großen Biobetriebes in der südlichen Wetterau, bricht auf offener Straße zusammen. Alles deutet auf plötzlichen Herzstillstand hin, auch wenn das Opfer sportlich und scheinbar kerngesund war. Da wird eine zweite Leiche gefunden, und das Opfer war ausgerechnet Mitarbeiter in Reitmeyers Betrieb. Sabine Kaufmann greift ein, die das Frankfurter Kommissariat vor kurzem verlassen hat, um näher bei ihrer schwerkranken Mutter zu sein. Ihr erster Fall in der »Provinz« konfrontiert sie nicht nur mit ihrem gewöhnungsbedürftigen Kollegen Ralph Angersbach, sondern auch mit einem Täter, der auf perfide Weise mordet ... Meinung Sabine Kaufmann ermittelte eine Zeitlang mit Julia Durant zusammen in den Büchern von Andreas Franz. Als Daniel Holbe das Schreiben übernahm, entwickelte sich Sabine Kaufmann immer mehr zu einer eigenen Persönlichkeit und einem eigenen Charakter. Als Daniel Holbe dann seinen Krimi Giftspur begann, war er am Überlegen eine neue Kommissarin aufleben zu lassen. Doch ihm gefiel seine Sabine Kaufmann und nahm sie in seine Krimis mit und die Umsetzung hat er in meinen Augen auch gut hinbekommen. Sabine Kaufmann hatte vorher in Frankfurt bei der Kripo gearbeitet, lies sich dann jedoch versetzen um in der Nähe ihrer kranken Mutter sein zu können. Sie arbeitete nun in Bad Vilbel. Wie es dann so ist muss sie sich in der Männerwelt erst einmal durchsetzen. Als sie das mehr oder weniger hinbekommen hatte, bekam sie auch noch einen neuen Kollegen. Ralph Angersbach. Die Beiden kommen nicht miteinander klar, doch je länger die Ermittlungen dauern, umso mehr passen sich die Beiden an und werden doch ein Team. Doch hier muss ich etwas grummeln. Ich hätte es ein wenig besser gefunden, wenn sich die Beiden etwas mehr gefetzt hätten. Denn es sollte ja vermittelt werden, dass die Beiden nicht so wirklich miteinander können. Das kam etwas zu mild rüber, was für mich aber kein Abzug für das Buch ist. Es ist lediglich eine kleine Kritik. Die Story selber ist klasse aufgebaut. Todesursache Gift. Jedoch Gift was man bei einem Toten eben mal durch eine Blutprobe beweisen kann. Und genau das ist es, was diesen Fall so interessant für mich gemacht hatte. Dr. Hack, auch liebevoll Hackbeil genannt, untersuchte die Leiche und allem Anschein nach, verstarb Herr Reitmeyer auf Grund Herzversagen. Die Obduktion schien schon abgeschlossen zu sein, bis eine weitere Leiche auftauchte und scheinbar auch an Herzversagen starb. Jedoch hatten die Beiden eine Verbindung miteinander. Denn Herr Reitmeyer war der Arbeitgeber des Herrn Kötting. Hackebeil schien einen 7. Sinn zu haben und untersuchte die Leichen erneut. Bis er dem Gift auf die Spur kam und es sich nun plötzlich um einen Doppelmord handelte. Die Geschichte ist echt toll durchdacht. Der Anfang war ein klein wenig holprig, aber nach ca. 5-6 Seiten war ich dann drin und die Story konnte man wirklich gut und flüssig lesen. Daniel Holbe beschreibt seine beiden Hauptcharaktere Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach wirklich super. Sabine Kaufmann ist das absolute Gegenteil von Angersbach. Sie ist eher die einfühlsame auch wenn Verdächtige verhört werden und Angersbach ist eher der ruppig. So ungefähr wie guter Cop, böser Cop :P Eine weitere Person in dem Buch war Claudia Reitmeyer, die Adoptivtochter, des Verstorbenen. Puhh, wie ich die nicht ausstehen konnte. In dem einen Moment war sie zugänglich und hatte alles daran gesetzt, dass der Tod ihres Vaters aufgeklärt wird, im nächsten Moment, was sie so was von eingebildet, dass ich sie liebend gern an die Wand geklascht hätte. Am besten gefiel mit der Charakter des Gerichtsmediziners Hackebeil. Ich war so erfrischend direkt, zynisch und hatte alles immer in klare deutliche Worte gefasst. Hackebeil gab dieser Story irgendwie das gewisse etwas. Hach einfach klasse dieser Charakter. Für mich zeichnet sich ein guter Autor aus, wenn er es schafft Charaktere überzeugend rüber zu bringen. Der eine ist zynisch, die andere arrogant, der dritte ist der Rüpel vom Dienst und so weiter. Einen Charakter haben oder zu sehen ist immer noch was anderes, als wenn ich ihn in einem Buch darstellen müsste. Ich denke, dass ist nicht immer wirklich einfach. Im Gesamten fand ich den ersten Kriminalroman von Daniel Holbe wirklich gut gelungen. Es gibt noch ein paar Ecken, aber ich habe keine Zweifel, dass er diese nicht bald verbannt hat. Ich hoffe sehr, dass von Daniel Holbe noch viele Bücher folgen, denn ich mag seine Art zu schreiben. Es liest sich einfach, man versteht es, es ist nichts kompliziert oder um Ecken geschrieben. Bei diesem Buch war der Anfang vielleicht ein klein wenig holprig, aber rüber kann ich hinweg sehen. Fazit Den Start von Daniel Holbe fand ich wirklich klasse und ich freue mich echt schon, wenn das nächste Buch erscheint. Das Buch bzw. die Story bekommt von mir 4 Sterne. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter, ich finde es wirklich lesenswert.

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    • 2

    Arun

    07. April 2014 um 12:28
  • Giftspur

    Giftspur

    Pixibuch

    03. April 2014 um 19:41

    Daniel Holbe läßt in seinem Roman  „Giftspur“ die Figur der Sabine Kaufmann weiterleben. Sabine läßt sich von der Großstadt in die Provinz versetzen, um sich mehr um ihre kranke Mutter kümmern zu können. Dort trifft sie mit ihrem kautzigen Kollegen Angersbach zusammen, der auch private Probleme hat. Kaum   hat Sabine die neue Stelle angetreten, gibt es auch schon einen Toten.  Der Chef einer Biolebensmittelfirma bricht beim Joggen Tot zusammen.  Es sieht bei dem sportlichen fitten Mann nach einem Herzinfarkt aus. Zwei Tage später stirbt ein junger Mitarbeiter der Firma unter ebensolchen Umständen. Nun wird das Ermittlerduo hellhörig. Sie beginnen mit ihren Recherchen. Im Zuge der Ermittlungen wird dann festgestellt, dass bei dem ökologischen Hof doch nicht alles so biologisch zugeht. Es werden Waren aus Spanien dazugekauft, Milch wird gepanscht. Die Tochter des toten Firmeninhabers wird erpresst und dann kommt einem der Knecht nicht so ganz astrein rüber. Ich habe das Buch sehr genossen. Besonders das Thema mit dem biologischen Lebensmitteln übt einen  besonderen Reiz aus . Man erfährt hier einiges über die biologische Herstellungsweise bzw. Nicht biologische. Es floss kein Blut in dem Krimi, aber man konnte die verschiedenen Handlungsstränge sehr gut nachvollziehen. Die Polizei verdächtigt mehrere Personen, aber der Mörder ist immer der Gärtner. Ich erwarte schon den nächsten Krimi von Andreas Franz.  

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  • Der BioGut Supergau?

    Giftspur

    Bellexr

    01. April 2014 um 10:07

    Beim morgendlichen Joggen bricht Ulf Reitmeyer, Besitzer eines großen Biobetriebs bei Bad Vilbel, tot zusammen. Zwar wird anfangs Herzstillstand diagnostiziert, dennoch beginnt Kommissarin Sabine Kaufmann zusammen mit ihrem Kollegen Ralph Angersbach im Umkreis des Toten zu ermitteln. Rätselhaft wird der Fall, als ein Mitarbeiter von Reitmeyer ebenfalls an einem Herzanfall stirbt. Zwar deutet bei der Obduktion von Reitmeyer wie auch von Kötting alles auf eine natürliche Todesursache hin, doch der Rechtsmediziner kann auch Fremdverschulden durch Gift nicht in Gänze ausschließen. Und gerade bei dem Biobauer Reitmeyer gibt es einige Personen, die durchaus ein Motiv für einen Mord hätten.   Es ist Sabine Kaufmanns erster Fall im neu gegründeten Morddezernat in der Wetterau. Ein wenig Zeit zum Eingewöhnen hatte sie bereits, doch als nach einigen Wochen ihr neuer Kollege Angersbach zum Team stößt, entwickelt sich die Zusammenarbeit schwierig. Für die Kommissarin agiert der Ermittler zu ungehobelt und Sensibilität scheint er bei Zeugenbefragungen auch nicht zu kennen. Sehr zum Ärgernis von Sabine, die immer wieder die Wogen glätten muss, um mutmaßliche Zeugen nicht restlos zu verprellen. Aber nicht nur die Zusammenarbeit mit dem schnörkellosen Angersbach gestaltet sich kompliziert, auch die beiden Todesfälle geben den Kommissaren viele Rätsel auf. Ulf Reitmeyer scheint ein ziemlich skrupelloser Geschäftsmann gewesen zu sein, der gnadenlos andere Bauernhöfe über Jahre hinweg aufkaufte und dadurch seinen Ökobetrieb kontinuierlich vergrößerte. Dies brachte ihm auf Dauer nicht nur Freunde ein. Ziemlich unkooperativ zeigt sich zudem dessen Tochter Claudia, die den Biohof zusammen mit ihrem Vater betrieben hat.   Daniel Holbe schickt einige Verdächtige ins Rennen, die allesamt ein Motiv und durchaus auch die Gelegenheit gehabt hätten, Ulf Reitmeyer zu töten. Doch anfangs ist noch gar nicht klar, ob hier ein seltenes Gift zum Einsatz kam oder ob der Biobauer tatsächlich eines natürlichen Todes gestorben ist. Dagegen spricht allerdings seine hervorragende Gesundheit und auch, dass zur gleichen Zeit einer seiner Mitarbeiter an derselben Todesursache gestorben ist.   Die Story entwickelt sich durchaus komplex, durch die vielen Verdächtigen ist Rätselraten bis zum Schluss angesagt, doch die Spannung bleibt bei dem Krimi oft auf der Strecke. Zum Großteil verfolgt man die Ermittlungsarbeiten der beiden Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch man merkt bald, dass Sabine und Ralph sich gut ergänzen und Potential für weitere Krimis bieten. Da die Ermittlungen in viele Richtungen gehen, nimmt die Geschichte auch immer wieder eine neue Wendung an, die so nicht unbedingt vorhersehbar ist. Und auch wenn der Unterhaltungswert recht hoch ist, man auch einiges über das Privatleben der beiden Protagonisten erfährt und Daniel Holbe Wert auf Charaktere mit Ecken und Kanten legt, fehlt es dem Krimi an fesselnden Szenen.   Anfangs wirken die Charaktere noch ein wenig hölzern, doch der Eindruck lässt schnell nach und gerade Sabine und Ralph wie auch ihr Kollege Weitzel agieren bald schon authentisch und wirken lebendig.  Zudem spickt Daniel Holbe seinen Krimi mit einigen Informationen rund um Bad Vilbel und der Wetterau, sodass das Lokalkolorit auch nicht zu kurz kommt.   Fazit: Der erste Fall für Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach – Interessante Story, die zwar unterhaltsam, aber etwas spannungsarm erzählt wird.  

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