Daniel Holbe Schwarzer Mann

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Inhaltsangabe zu „Schwarzer Mann“ von Daniel Holbe

Während die Existenz des Kommissariats in Bad Vilbel auf der Kippe steht, wird das Ermittlerteam Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach auf eine harte Probe gestellt. Ein Mord in der Provinz scheint Ralph persönlich zu betreffen, denn der Mörder hat es offenbar auf seine Familie abgesehen. Plötzlich ist er mit Menschen konfrontiert, von denen er bis dahin nichts wusste und deren kriminelle Vergangenheit ihn zu überrollen droht. Sabine Kaufmann versucht nach Kräften, ihren Partner zu unterstützen. Und dann steht Ralph seinem Feind Auge in Auge gegenüber.

Spannende Verwandtschaftsverhältnisse!

— baerin
baerin

Krimi mit einer spannenden Privatgeschichte aus der Vergangenheit von Kommissar Angersbach

— claudi-1963
claudi-1963

Zu lange Kapitel, zu wenig Spannung- das Lesen fiel mir nicht leicht, da ich öfter den Faden verloren habe und erst wieder nachlesen musste.

— Michelangelo
Michelangelo

Spannend, ein bisschen düster, aber sehr unterhaltsam

— Goch9
Goch9

Spannung nimmt im Verlauf der Handlung immer mehr zu. Einige Überraschungen, besonders am Schluss. Gut gesetzte Cliffhanger.

— Synapse11
Synapse11

Dem Krimi fehlte es an spannenden Elementen und wirkte auf mich etwas unrealistisch

— nati51
nati51

Enttäuschender Krimi mit wenigen Spannungsmomenten

— Thommy28
Thommy28

Anfangs etwas schleppend, aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Ein spannnender Krimi aus der Wetterau

— HappiestGirl
HappiestGirl

Fazit: Recht holpriger Start und zögerlicher Spannungsaufbau, was sich mit der Zeit jedoch legt und dann eine interessante Story bietet.

— Bellexr
Bellexr

...gut zu lesen, mit einem spannenden Ende.

— twentytwo
twentytwo

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  • Auf der Suche nach der Vergangenheit

    Schwarzer Mann
    claudi-1963

    claudi-1963

    12. September 2016 um 13:51

    In der Wetterau findet man die Leiche eines ehemaligen Terroristen kopfüber am Galgen hängend. Kommissar Angersbacher der leihweise gerade in seiner ehemaligen Heimat ermittelt, weil in Bad Vilbel nicht viel los ist muss sich um den Tatort kümmern. Bei der Obduktion stellt sich heraus das Veith Gruber der Halbbruder von Ralph Angersbacher war, von dem er bis dato nichts wusste. Währenddessen erfährt Sabine Kaufmann das, dass Kommissariat in Bad Vilbel geschlossen werden soll, außerdem muss sie sich um ihre psychisch labile Mutter kümmern. Derweil muss sich Ralph immer mehr mit seiner Vergangenheit, seinem Kinderheim und einem unbekannten Vater auseinandersetzen. Immer tiefer forscht er in seine familiäre Vergangenheit und muss feststellen das der Mörder es auf diese abgesehen hat. Sabine versucht Ralph so gut es geht zu unterstützen, bis der Täter zuschnappt und Ralph in die Falle läuft. Kann Sabine Kaufmann ihrem Kollegen noch rechtzeitig helfen? Was ist damals geschehen, das der Täter auf Rache schwört? Meine Meinung: In Daniel Holbe´s "Schwarzer Mann" geht es viel um das private Umfeld und die Vergangenheit der Ermittler. Der Schreibstil ist gut und interessant, lediglich die Spannung könnte ein wenig höher sein. Trotzdem war die Story sehr interessant, weil einem dadurch Kommissar Angersbacher, aber auch seine Kollegin Sabine Kaufmann noch näher kam. Trotzdem hätte man vielleicht die Geschichte noch ein wenig straffen können. Manchen Lesern mag allerdings gerade diese vielen, privaten Probleme der Ermittler evtl. zu extrem sein, aber es ist nun mal das warum sich der ganze Fall dreht. Das hin und her mit den verschiedenen Handlungsteilen, hat mir keine Probleme gemacht, da viele Autoren mittlerweile so schreiben. Am Ende allerdings musste ich dann doch kurz überlegen, als dann der Täter klar war. Aber im großen und ganzen eine gute Geschichte von daher von mir 4 von 5 Sterne.

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  • Ein Kindheitstrauma!

    Schwarzer Mann
    kassandra1010

    kassandra1010

    08. September 2016 um 20:37

    Ralph Angelsbacher ermittelt in seiner alten Heimat. Ein aufgehängter Nachbar an einem alten historischen Galgen lässt ihn stutzen. Tief in seiner Vergangenheit befasst er sich mit dem alten Kinderheim, in dem er ein paar Jahre gelebt hat und zu dem alle Spuren des Henkers führen.   Seine Kollegin Sabine Kaufmann unterstützt ihn, als sie erfährt, dass ihre Abteilung geschlossen werden soll und sie lässt so richtig Dampf ab. Als dann auch noch zu Mord dann Entführung hinzukommt ist allen Ermittlern klar, dass hier irgendetwas mit ihrem vermeintlichen Motiv nicht stimmen kann und die Wahrheit und die Lösung einzig in Ralph Angelsbachers Familiengeschichte liegen kann.   Ein spannender Krimi mit ausgezeichneten Charakteren, kleinen Seitenhieben auf Actionhelden und einer wirklich spannenden und ausgefuchsten Story! Gefällt mir!

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  • Familie ungewiss

    Schwarzer Mann
    walli007

    walli007

    19. August 2016 um 16:30

    Ein ehemaliger Terrorist, der seine Zeit abgesessen hat, wird brutal ermordet. Und den Kommissaren Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach ermitteln in dem Fall. Bald schon wird ihnen dieser Fall entzogen. Zudem erfährt Sabine auch noch, dass die Mordkommission in ihrem beschaulichen Örtchen aufgelöst werden soll. Dabei hat sie die Stelle extra angenommen, damit sie sich besser um ihre labile Mutter kümmern kan. Auch Angersbach ist alles anders als begeistert und seine Ermittlungen führt er unter der Hand weiter. Eine besondere Brisanz bekommt der Fall als sich herausstellt, dass Angersbach ganz persönlich von den Ereignissen betroffen ist. Man meint nicht, wie es in der hessischen Provinz zugehen kann. Eigentlich etwas ruhiger angehen lassen wollte es Sabine Kaufmann, doch das Verbrechen macht auch vor einer Dorfgrenze nicht halt. Sowohl sie als auch Ralph Angersbach sind mit ihrem jeweiligen Privatleben beschäftigt. Doch hartnäckig machen sie sich an die Lösung des Falles. Wieso war es dem ehemaligen Verbrecher, der sich offensichtlich aufmachen wollte, seine Vergangenheit zu überwinden und ein angepassteres Leben zu führen, nicht vergönnt seinen Plan auszuführen. Die Spuren weisen in die Vergangenheit, gerade auch in die Kommissar Angersbachs. Als zweiter Band einer Reihe um die Kommissare Angersbach und Kaufmann lässt sich dieser Kriminalroman auch ohne Kenntnis des ersten Bandes gut lesen. Daniel Holbe, bekannt als Autor der Fortsetzung der Julia Durant Reihe des verstorbenen Andreas Franz, legt hier den zweiten Band um sein eigenes Ermittler-Duo vor. Vielleicht etwas gemächlich zu Beginn nimmt die Handlung bald einiges an Fahrt auf. Mit den Polizeibeamten geht man auf Verbrecherjagd und folgt ihren Spürnasen. Lange kann man sich nicht vorstellen, was hinter dem Mord steckt. Doch schließlich fügt sich alles sehr schlüssig. Ein spannender und gut konstruierter Krimi, der sicher eine Empfehlung für die weiteren Bücher des Autors ist.

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  • Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann

    Schwarzer Mann
    Isar-12

    Isar-12

    07. July 2016 um 07:45

    Dies ist der zweite Band, in dem Sabine Kaufmann nun eigenständig ermittelt. Als Akteurin aus der Julia Durant Reihe von Andreas Franz, die Daniel Holbe nach dessen Tod weiterführte, ist sie mir ja wohlbekannt. Dieser Krimi beginnt mit zwei Handlungssträngen der beiden Kommissare. Einmal Ralph Angersbach, der plötzlich mit dem Mordopfer verwandt wird und zum zweiten Sabine Kaufmann, die sich um ihre depressive Mutter kümmert. Und zu allem steht beider Zukunft in Bad Vilbel auf dem Prüfstand. Die plötzlichen Sprünge zwischen den Handlungen haben mir anfangs öfter die Lesefreude genommen, denn teilweise sind diese Abschnitte auch in der Seitenaufteilung im Buch nicht deutlich abgesetzt. Und so liest man von einer Seite zur nächsten wieder im neuen Strang und kommt erst mal ins Straucheln, da das Thema gewechselt hat. Doch nach und nach kommt man damit zurecht und die Handlung konzentriert sich immer mehr auf die Geschichte rund um das Mordopfer. Zwar sind immer wieder private Abschnitte eingefügt, wie zum Beispiel die Entwicklung zwischen Ralph und seiner Halbschwester (ja, die hat er auch noch), aber sie ergänzen dann eher die Story. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte dann aber Fahrt auf und da wird es auch spannend. Vorher plätschert der Fall eher so dahin. In Summe bleiben das Ermittlerpaar hier eher ein wenig blass und für mich kommt diese Reihe auch nicht an die Durant-Serie ran.

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    • 3
  • Ein gelungener 2. Fall für Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach

    Schwarzer Mann
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    Inhalt: Während die Existenz des Kommissariats in Bad Vilbel auf der Kippe steht, wird das Ermittlerteam Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach auf eine harte Probe gestellt. Ein Mord in der Provinz scheint Ralph persönlich zu betreffen, denn der Mörder hat es offenbar auf seine Familie abgesehen. Ein Toter hängt mit dem Kopf nach unten, an einem Baum und gibt Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach Rätsel auf. Plötzlich ist er mit Menschen konfrontiert, von denen er bis dahin nichts wusste und deren kriminelle Vergangenheit ihn zu überrollen droht. Sabine Kaufmann versucht nach Kräften, ihren Partner zu unterstützen. Und dann steht Ralph seinem Feind Auge in Auge gegenüber.   Meine Meinung: Das Buch fängt dieses Mal etwas schleppend an. Deshalb auch ein Punkt Abzug. Kaufmann und Angersbach wirken etwas träge. Hängt vielleicht auch  damit zusammen, dass die Existenz des Kommissariats in Bad Vilbel wackelt. Doch dann kommt auf einmal Bewegung in die Handlung. Angersbach wird zu einem Fall in seinen Heimatort gerufen. In diesem Fall steht Angersbach im Vordergrund. Aber nicht nur er, sondern auch Sabine Kaufmann werden durch weitere private Einblicke immer sympathischer. Wenn man dann noch die Gegenden kennt, in der die Handlung spielt, verleiht dem ganzen Krimi noch einen besonderen Touch, Ausserdem durfte ich bei der Premierenlesung, neun Tage vor Erscheinen des Buches, im Globus Maintal dabei sein. Das gab es so noch nie. Und wie schon so oft, gab es viele Hintergundinformationen zum Buch und Daniel Holbe stand allen Fragen Rede und Antwort.

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    • 2
  • Zu wenig Spannung

    Schwarzer Mann
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    21. December 2015 um 11:49

    Meine Meinung: Bei Schwarzer Mann kam ich mir zu Beginn vor, als würde ich gerade auf der Autobahn fahren und in einen Stop and Go geraten. Erst nahm die Geschichte nicht wirklich an Fahrt auf, doch wenn es endlich soweit war, wurde sie wieder ausgebremst, oder kam gar völlig zum Stillstand. Dabei ist der Plot wirklich gut, die Umsetzung hingegen empfand ich leider alles andere als gelungen. Beim Prolog wurde ich sehr neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte gemacht. Es hörte sich toll an, machte einen spannenden Eindruck auf mich, so dass ich dachte, dieser Krimi hätte das Potential, um mich völlig zu überzeugen, doch leider kam ziemlich schnell die Ernüchterung. Daniel Holbe hat Schwarzer Mann in ziemlich lange Kapitel unterteilt, in denen zusehends von einer erzählenden Person zur nächsten gesprungen wird. Bei diesem ganzen Hin und Her wurde mir des Öfteren schon etwas schwindelig. Ein richtiger Lesefluss wollte und konnte sich so leider auch nicht einstellen. Zwar erfährt man so schon etwas über die Protagonisten, allerdings ist dies so häppchenweise serviert worden, dass es ewig dauert, bis man irgendwann die einzelnen Figuren als Ganzes sehen kann und bis dahin konnte ich keinerlei Bezug zu ihnen aufbauen. »"Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?", dröhnte in seinem Kopf der Kinderreigen. Niemand!, schrie eine weit entfernte Stimme die Antwort.[...] "Wenn er aber kommt?", sang es höhnisch weiter. Dann sterben wir.« Zitat aus: "Schwarzer Mann" Erst ab der Hälfte dieses Krimis entfernte ich mich aus dem Stau und fuhr fließend, ohne jegliche Unterbrechungen durch die Geschichte. Die Spannung zeigte sich jetzt endlich ein bisschen und blieb konstant auf ein und demselben Level. Zwar springen die erzählenden Personen immer noch von der einen zur anderen, doch die Neugierde über den weiteren Verlauf ließ diese, für mich wirklich anstrengende Erzählweise, schließlich doch noch einigermaßen in den Hintergrund geraten. Plötzlich ging alles so rasant vonstatten. Ich verschlang die restlichen Seiten nun regelrecht, weil ziemlich viele Wendungen auftraten, mit denen ich vorher nicht gerechnet hätte und auch, weil ich meinen Platz in Schwarzer Mann nun endlich gefunden hatte. Die Protagonisten waren mir näher, weil sie auch immer mal wieder etwas über ihr Privatleben preisgeben und meine Gedanken warum das alles passiert und vor allen Dingen wer dahinter stecken könnte, überschlugen sich. Mit der Auflösung habe ich zum Teil nicht gerechnet. Zum Teil deshalb, weil mir eine Sache von vorne herein klar gewesen ist, da sie für mich viel zu offensichtlich war. Fazit: Schwarzer Mann ist ein interessanter Krimi, dem es an vielen Stellen aber bedauerlicher Weise an Spannung fehlt. Die Geschichte zieht sich, gerade am Anfang, viel zu sehr in die Länge, was mir keinen wirklichen Lesespaß bereitet hat. Außerdem musste ich mich erst an die vielen Sprünge gewöhnen, die meiner Meinung nach, einfach zu häufig aufgetreten sind. © www.mybooksparadise.de

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  • Enttäuschender Krimi mit wenigen Spannungsmomenten

    Schwarzer Mann
    Thommy28

    Thommy28

    Einen kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite; ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung: Wie bereits in der Überschrift gesagt hat mich dieses Buch enttäuscht. In den knapp 450 Seiten des Buches kam nur gelegentlich so etwas wie Spannung auf, dafür nahmen persönliche Irrungen und Wirkungen der Protagonisten breiten Raum ein. Allerdings ist es dem Autor zu keiner Zeit gelungen den Protagonisten "Leben einzuhauchen". Es reicht für meinen Geschmack dazu eben nicht aus, diesen z.B. eine Heimvergangenheit und eine schwierige Kindheit anzudichten und schon garnicht plötzlich unbekannte Geschwister aus dem Hut zu zaubern. Für meinen Geschmack blieben die Protagonisten blass, hölzern und klischeehaft. Einen weiteren Kritikpunkt bietet aus meiner Sicht die Schreibweise. Diese fand ich sehr einfach; sie hat mich an einen Aufsatz erinnert; aufgelockert lediglich durch leider ebenfalls sehr flache Dialoge. Das hat mir das Lesevergnügen doch sehr verleidet. Nach meinem Geschmack ist das Buch mit 2 Sternen noch sehr gut bewertet.

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    • 2
  • Guter solider Krimi, dem aber einiges an Spannung fehlt

    Schwarzer Mann
    heike_herrmann

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Während die Existenz des Kommissariats in Bad Vilbel auf der Kippe steht, wird das Ermittlerteam Sabine Kaufmann und Ralph Angersbach auf eine harte Probe gestellt. Ein Mord in der Provinz scheint Ralph persönlich zu betreffen, denn der Mörder hat es offenbar auf seine Familie abgesehen. Plötzlich ist er mit Menschen konfrontiert, von denen er bis dahin nichts wusste und deren kriminelle Vergangenheit ihn zu überrollen droht. Sabine Kaufmann versucht nach Kräften, ihren Partner zu unterstützen. Und dann steht Ralph seinem Feind Auge in Auge gegenüber … Meine Meinung: In dem Krimi geht es hauptsächlich um das Privatleben und die Vergangenheit von Kommissar Angersbach. Natürlich kann er zu Anfang nicht ahnen, wie persönlich der Fall wird, als er zu einem am Galgen auf geknüpften Mordopfer gerufen wird. Auch im Privatleben seiner Kollegin Kaufmann tut sich so einiges, was ich ganz interessant empfand, denn ich mag das Ermittlerteam recht gerne und habe mich auch auf den zweiten Fall gefreut. Doch einiges war mir doch etwas zu weit hergeholt oder einfach eine Spur zu viel an Zufall, so dass es leicht unglaubwürdig wirkt. Auch die Auflösung fand ich wenig überraschend und etwas unspektakulär. Gerade diese Szenen kurz vor dem alles erklärendem Ende, hätten ruhig ausführlicher ins Detail gehen können. Wie gesagt, ich mag das hessische Ermittlerteam und wurde interessehalber recht gut unterhalten. Wem aber diese Sympathie oder der Bezug zu diesen Protagonisten fehlt, der mag sicher als Krimi-Fan nicht allzu sehr auf seine Kosten kommen. Ich hoffe jedenfalls auf einen weitaus spannenderen 3. Fall, den ich mir trotz allem nicht entgehen lassen werde. Fazit: Dem Krimi fehlte einiges an Spannungsmomenten und auch die Auflösung war für mich keine Überraschung. Wer so wie ich, mit dem Ermittlerteam sympathisiert, dem würde ich eine Empfehlung aussprechen. Ansonsten, könnte die Story zu viele Längen aufweisen, die schnell in Lesefrust umschlagen könnten.

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    • 2
    HappiestGirl

    HappiestGirl

    11. October 2015 um 20:24
  • Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann

    Schwarzer Mann
    Bellexr

    Bellexr

    02. October 2015 um 08:31

    Dieses alte Kinderlied wird Kommissar Ralph Angersbach bald keine Ruhe mehr lassen. Da im Kommissariat in Bad Vilbel zurzeit wenig Arbeit ansteht, wird Angersbach in die Wetterau verliehen. In der Provinz ist er auch gleich mit einem makabren Mordfall beschäftigt. Am historischen Dorfgalgen hängt ein Toter mit dem Kopf nach unten. Bald schon muss Angersbach feststellen, dass er persönlich mehr in den Fall involviert ist, als ihm lieb sein soll. Sabine Kaufmann versucht ihren Kollegen bei dem Fall zu unterstützen, doch ihre privaten Probleme und die Reibereien in ihrer Dienststelle lenken sie immer wieder ab und dann wird ihr Privatleben plötzlich auch in den Fall hineingezogen.   Es ist ein sehr persönlicher Fall für beide Kommissare, den es hier zu lösen gilt, aber ganz besonders für Ralph Angersbach. Dieser wird im Verlauf der Ermittlungen unweigerlich mit seiner unschönen Kindheit konfrontiert und muss Dinge über sich und seine Familie erfahren, welche er so nie geahnt hätte.   Thema des Buches ist teilweise der Deutsche Herbst, hier vornehmlich eine (fiktive?) Splitter- oder Randgruppe der RAF, welcher der Erhängte angehört haben soll und der wegen einer terroristischen Tat bis wenige Wochen vor seinem Tod noch im Gefängnis einsaß. Liegt dem Mord also ein Racheakt zugrunde? Angersbach und Kaufmann ermitteln in verschiedene Richtungen, gleichzeitig sind sie aber auch noch auf der Suche nach einem entführten Rentner, der seit mehreren Tagen vermisst wird.   Dreh- und Angelpunkt des 2. Bandes ist klar das Privatleben und hier besonders die Kindheit von Ralph Angersbach. Der terroristische Aspekt kommt durch die Vergangenheit des Mordopfers hinzu wie auch bald schon durch das Entführungsopfer. Denn hier weist Daniel Holbe klar auf ein Bild hin, welches im Jahr 1977 um die Welt ging und zu einem der grausamen Höhepunkte des Deutschen Herbstes gehörte.   Anfangs wirkt die Story sehr sperrig, die Dialoge hölzern, ein Zugang zur Geschichte ist kaum möglich. Doch irgendwann hatte man sich eingelesen, die Zusammenhänge der anfangs wechselnden Handlungsstränge verstanden und dann liest sich der Krimi flüssig und packend. Allerdings baut sich die Spannung nur recht zögerlich auf, eher wird die Neugier ob der Auflösung des Falls geweckt.   Daniel Holbe legt sehr viel Wert auf das Privatleben seiner beiden Protagonisten, in dem es mehr oder weniger drunter und drüber geht und welches bald schon eng mit dem Fall verbunden ist. Somit sind die Übergänge zu den Ermittlungen bald fließend. Den Krimi erzählt Daniel Holbe aus unterschiedlichen Perspektiven, wobei auch der Täter stellenweise zu Wort kommt, ohne dass hierbei seine Identität preisgegeben wird. Sein Motiv erläutert Daniel Holbe zwar recht schlüssig, allerdings konnte man sich schon früh zusammenreimen, dass für den Mord und die späteren Handlungen des Täters nur diese eine Motivation zugrunde liegen konnte.   Fazit: Recht holpriger Start und zögerlicher Spannungsaufbau, was sich mit der Zeit jedoch legt und dann eine interessante Story bietet.

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