Verschwörung in der Camargue

von Daniel Holbe und Ben Tomasson
3,2 Sterne bei5 Bewertungen
Verschwörung in der Camargue
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (1):
MissSophis avatar

ein gelungenes Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit

Kritisch (1):
Sigismunds avatar

Zu unrealistisch - zu unglaubwürdig

Alle 5 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Verschwörung in der Camargue"

Ein spannender Camargue-Krimi um einen ermordeten Archäologen und religiösen Fanatismus von Daniel Holbe und Ben Tomasson
Einer Tausende Jahre alten Legende zufolge soll von Les-Saintes-Maries-de-la-Mer in der Camargue aus der christliche Glaube in Europa verbreitet worden sein – was der Archäologe Philippe Clairvaux durch Ausgrabungen in der Krypta der dortigen Kirche wissenschaftlich belegen will. Doch dann wird er ermordet. Capitaine Jacques Maillard, Mordermittler bei der Polizei in Arles, übernimmt den Fall und bekommt Unterstützung von der britischen Archäologin Meredith Bedford, die die Grabungen in der Kirche mit dem Ermordeten durchführen wollte. Beide ahnen nicht, dass sie ins Visier einer geheimen Bruderschaft geraten, die Südfrankreich zum neuen Zentrum der katholischen Kirche machen will …
»Verschwörung in der Camargue« von Daniel Holbe und Ben Tomasson ist ein eBook von Topkrimi – exciting eBooks. Das Zuhause für spannende, aufregende, nervenzerreißende Krimis und Thriller. Mehr eBooks findest du auf Facebook. Werde Teil unserer Community und entdecke jede Woche neue Fälle, Crime und Nervenkitzel zum Top-Preis!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426450970
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:463 Seiten
Verlag:Knaur eBook
Erscheinungsdatum:01.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne0
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Estrelass avatar
    Estrelasvor 8 Monaten
    Kirchenkrimi

    Archäologin Meredith folgt dem Ruf ihres Mentors nach Südfrankreich, um Spuren aus der Zeit Jesus' zu verfolgen. Doch dann geschehen einige Morde, die sie mit Capitaine Maillard zusammenbringen. Ausgrabungen, Relikte aus lange vergangenen Zeiten, eine geheime Bruderschaft, die malerische Kulisse der Camargue - man denke an Wildpferde und Flamingos - das hat Potenzial für einen Krimi. Und so verfolgt das Autorenduo verschiedene Figuren, lässt alte Textdokumente vor unseren Augen entstehen und uns in die Landschaft eintauchen. Irgendwie wirkte die Geschichte aber etwas zu konstruiert, fehlte ihr die gewisse Leichtigkeit. So wird auf manche Details immer wieder hingewiesen, statt dem Leser durch Andeutungen Raum für Fantasie zu lassen. Ich war gut unterhalten, hatte mir aber mehr erhofft.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Sigismunds avatar
    Sigismundvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Zu unrealistisch - zu unglaubwürdig
    Zu unrealistisch - zu unglaubwürdig

    Wer's mag, mag's mögen! Wohl nicht jedermanns Geschmack dürfte der im Dezember im Knaur-Verlag erschienene eBook-Thriller "Verschwörung in der Camargue" von Bestseller-Autor Daniel Holbe und Ben Tomasson sein. Nach meinem Geschmack war er jedenfalls nicht, obwohl er in seiner Handlung fast etwas an Dan Browns Bestseller "Sakrileg" (The Da Vinci Code, 2003) erinnerte. Auch Holbes Thriller spielt in Südfrankreich, auch hier geht es um einen sakralen Geheimbund, dazu kommt eine Prise aktueller Terrorismus, und auch hier sind Archäologen die Hauptpersonen. Religiöser Fanatismus, Geheimbündelei, ungelöste Geheimnisse aus christlicher Geschichte und ein paar aktuelle Morde - alles eigentlich Punkte für eine spannende Geschichte. Aber leider war diese Geschichte allzu abstrus - wenn ich allein an den neuen Messias denke(!) - und deshalb - ganz im Gegensatz zu Dan Browns Romanen - von Beginn an alles ziemlich unwirklich und unglaubwürdig. Dazu wechselnde Zeiten, wechselnde Orte, immer wieder neue Personen und mehrere Handlungsstränge, die sich in kurzen Kapiteln häufig kreuzen. Dieser schnelle Wechsel erschwert den dramatischen Spannungsaufbau und hat mich auf Dauer eher ermüdet. Wie gesagt: Fans von Daniel Holbe und Freunde solcher Geschichten mögen diesen Thriller mögen. Mir hat er leider gar nicht gefallen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    MissSophis avatar
    MissSophivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: ein gelungenes Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit
    ein gelungenes Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit

    Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Ich wurde sehr gut unterhalten und es hat mich bis zum Ende gefesselt.
    Große Probleme hatte ich mit den französischen Namen und Orten, da ich mit dieser Sprache nichts anfangen kann, aber das hat meiner Freue über das Buch keinen Abbruch getan.

    Vor allem hat mich das Spiel mit kirchengeschichtlichem Hintergrund und einer fiktionären Sicht gefallen. Eine Wissenschaftlerin, ihres Zeichens Archäologin, die sich darauf spezialisiert hat, biblische Inhalte mit tatsächlich belegbaren Funden zu untermauern, finde ich sehr ansprechend.  Die Mischung hat das Buch zum Abenteuer werden lassen - mich hat der Aufbau und die verschiedenen Handlungsstränge sehr gefesselt und ich war für jede Seite dankbar, die ich gelesen habe.

    Ein Buch, welches es schafft, mich zum einen zu zu unterhalten, mich aber auf der anderen Seite dazu lockt, selbst herauszufinden, was nun Fiktion war und was nicht, hat viele Sterne verdient.

    Es würde mich sehr freuen, wenn es eine Fortsetzung mit dem sympathischen Capitain und der sehr überzeugenden Meredith geben würde - ich wäre wieder dabei.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Bibbeys avatar
    Bibbeyvor 10 Monaten
    Verschwörerischer Krimi!

    INHALT

    Als Meredith von ihrem Mentor Philippe Clairvaux nach Les-Saintes-Maries-de-la-Mer in der Camargue geholt wird und dem Archäologen dort bei der Erkundung uralter Krypten behilflich sein soll, ist sie sofort Feuer und Flamme. Zwischen religiösem Fanatismus und ihrem Traumberuf trifft sie aber bald der erste Rückschlag, denn Philippe wird ermordet. Capitaine Jacques Maillard übernimmt den Fall und wird von seiner üblichen Polizeiarbeit in einen Fall gezogen, den er so noch nie erlebt hat. Und damit gerät er auch immer mehr in ein Geheimnis, das sein Weltbild völlig auf den Kopf stellen wird. Denn eine geheime Bruderschaft plant, was der Ermittler und die Archäologin niemals für möglich gehalten hätten.


    MEINUNG

    Ich kenne Daniel Holbe wegen seiner Kriminalromane und durfte auch schon einige Lesungen von ihm erleben, die mich immer begeistern konnten, und so war auch schnell klar, dass dieses Buch auf meinen E-Reader gehört. Der Klappentext hört sich sehr spannend an, aber dass so eine vielseitige Geschichte dahinter steckt, hätte ich nicht erwartet.

    Ich kam sehr gut in die Geschichte, die Figuren wurden mir alle schnell sympathisch, besonders den Capitaine mochte ich sehr gerne. Während Meredith für mich erst etwas oberflächlich daherkam, wurde auch sie mir schnell zu einer liebgewonnenen Figur. Diesbezüglich haben die Autoren wirklich einen großen Pluspunkt gesammelt, denn es tauchen sehr viele Figuren auf, die fast alle ein Eigenleben haben. Nur bei einigen wenigen Charakteren hatte ich meine Probleme, weil ich sie verwechselte oder sie sich hinter Grautönen versteckten.

    Generell muss ich sagen, dass ich nach dem sehr gelungenen Anfang der Geschichte im ersten Drittel oft meine Probleme hatte, der Handlung zu folgen. Sie hat sich ein wenig gezogen, war leider etwas unübersichtlich. Dafür wurde das Buch ab der Mitte unheimlich gut und spannend und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.

    Ich glaube, wenn man sich für das übergeordnete Thema des Buches nicht interessiert, dann wird einem die Handlung schnell überdrüssig. Natürlich handelt es sich hier um einen religiösen Thriller, man muss sich auf dieses Thema einlassen und es ist kein Krimi, den man mal so „eben zwischendurch“ liest. Gerade das hat mir persönlich aber sehr gut gefallen, ich mochte das Thema gerne, vor allem, weil es aus der Reihe der Bücher fällt, die ich sonst lese.

    Freuen würde ich mich definitiv, wenn es einen Folgeband mit Jaques Maillaird gäbe, gerne auch wieder mit einem interessanten Hintergrund – und die Camargue ist so wie so einen buchigen Ausflug wert!

    FAZIT

    Wegen ein paar Längen am Anfang und einigen wenigen Charakteren, die mir unautentisch blieben, gibt es ein wenig Abzug. Alles in allem aber ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch, das sich absolut lohnt, wenn man sich darauf einlässt!

    3,5 VON 5 VERSCHWÖRERISCHE BUCHHERZEN! ♥♥♥

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Wedmas avatar
    Wedmavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Handlung wie von bekannten Bestsellern abgeschrieben, hölzerne Frauenfiguren, oft unglaubwürdig und zu bombastisch zum Schluss. Spannung=0.
    Eher ein Geschichtsunterricht und Reiseführer als ein spannender Krimi.

    Die Buchbeschreibung hörte sich verlockend an. Zum Teil wurden meine Erwartungen erfüllt. Der versprochene religiöse Fanatismus, im christlichen Glauben, und eine geheime Bruderschaft in der Camargue waren gut präsent und haben ihr Unwesen getrieben.

    Capitaine Jaques Maillard von der örtlichen Polizei hat die Ermittlungen geleitet. Ihm zur Hand stand die britische Archäologin Meredith Bedford. Nachdem ihr Mentor Philippe Clairvaux ermordet wurde, leitete sie die Ausgrabungen in der Krypta der alten Kirche von Les-Saintes-Maries-de-la-Mer in der Camargue, um ein altes Geheimnis zu lüften.

    Im Grunde wurden viele Zutaten für einen spannenden, süffigen Krimi voller Lokalkolorit aufgetischt, meine Begeisterung aber hielt sich, insb. zum Schluss, sehr in Grenzen.

    Bis zu zwei Dritteln ging es noch, wobei mich das sprachliche Unvermögen und die wenig kunstfertige Einführung der Figuren nicht gerade erfreuten: zu viel „war“ hatte mein Lesevergnügen doch deutlich getrübt. Die Art, wie die Hauptfiguren vorgestellt wurden, erschien mir zu amateurhaft, zudem schaute es wie Abklatsch aus Bestsellern anderer Autoren aus, mit kleinen Veränderungen hierher verfrachtet.

    Auf Religions- und Geschichtsunterricht sollte man sich einstellen, wenn man sich entscheidet, diesen Krimi zu lesen. Diese Einlagen wurden in regelmäßigen Abständen verabreicht und sind z.T. zu lang, um den Leser nicht zu langweilen. Diese historisch-geschichtlichen Ausführungen waren noch das Spannendste vom Ganzen. Der Konflikt zwischen der offiziellen katholischen Kirche in Rom und anderer Glaubensrichtung, die Südfrankreich als Wiege des wahren Glaubens ansieht, ist gut zur Geltung gekommen. Manche Bruderschaftaktivisten haben da ein recht überzeugendes Bild abgegeben.

    Dagegen konnten viele übrige Figuren und ihre Lebensgeschichten leider nicht punkten. Besonders Frauen waren wenig glaubhaft. Die Autoren scheinen keinen Bezug zu ihnen gehabt zu haben. Frauen wurden oft vom allwissenden Erzähler erklärt. Und ich hatte meine liebe Mühe, dem Gesagten meinen Glauben zu schenken. Im Übrigen waren sie mir leider wieder als Abklatsch aus schon mal gelesenen Bestsellern vorgekommen.

    Dasselbe gilt für die Handlung, insb. im letzten Drittel. Haltlose Bombasterei zwecks Eindrucksschinderei, was natürlich auf Kosten der Glaubwürdigkeit geht, hat mir die Lust am Lesen gänzlich vergällt. Mit Glaubwürdigkeitsfragen hatte ich auch in der gesamten Länge zu kämpfen. Die Handlung und die Motive erschienen mir leider zu konstruiert. Die Stoffdarbietung war leider auch oft voll von Fertigfrei (alles bis ins Kleinste erklärt und auf silbernem Tablett serviert): man brauchte nur zu schlucken. Mochte ich leider nicht. Schmeckte mir nicht.

    Dass einer der Autoren Camargue persönlich kennt, ließ sich deutlich beim Lesen wahrnehmen. Die entspr. Beschreibungen der Landschaften, Geschichte und Gebräuche sind sehr gelungen: atmosphärisch und überzeugend.

    Das Cover passt nicht zum Inhalt. Es ist zwar schön dynamisch, hat aber mit diesem Krimi nichts zu tun.

    Fazit: Sehr viel gewollt, deutlich weniger gekonnt. Vieles in der Handlung  und Figuren liest sich leider wie abgeschrieben von bekannten Bestsellern, nur etwas abgewandelt, oft unglaubwürdig, mit hölzernen Figuren, eher klobigen Frauenrollen. Stilistisch unsicher. Insg. leider eher amateurhaft. Drei Sterne mit viel Wohlwollen.

    Kommentieren0
    32
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks