Der bekannte Stargeiger Daniel Hope erzählt in dem Buch in kurzen Anekdoten, was einem Musiker so während seines Auftrittes oder davor oder danach alles passieren kann und welche Katastrophen es gegeben hat. Dabei geht es um harmlose Dinge, wie ein vergessener Text oder eine vergessene Melodie. Es geht aber auch um auf der Bühne verstorbene Künstler oder Künstler, die durch ein nicht unbedingt gesundes Leben sehr früh starben. Es gibt auch Anekdoten über vergessene Instrumente oder technischen Ausfall und ähnliches. Das alles ist hübsch aufgeschrieben und nett zu lesen. Man lernt teilweise unbekannte Musiker kennen, erfährt, was der eine oder andere so alles angestellt hat und fühlt sich insgesamt gut unterhalten. Für mich ein Buch für zwischendurch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche
Daniel Hope
Lebenslauf
Alle Bücher von Daniel Hope
Familienstücke
Wann darf ich klatschen?
Toi, toi, toi!
Familienstücke, Eine Spurensuche
Neue Rezensionen zu Daniel Hope
"...das Riesengelächter, für das ich bei meinem Einstieg ins Konzertleben gesorgt hatte, klingt mir noch immer in den Ohren." Daniel Hope, der Londoner Geigenvirtuose, erzählt mit viel Humor und Einfühlungsvermögen von eigenen Pannen und Katastrophen aus dem Musikerleben. Aber auch kleine und große Fehlleistungen von anderen Musikern bleiben nicht unerwähnt. Hope erzählt von Sprüchen, Lebensweisheiten und Ritualen aus der Musik, die allesamt Glück bringen sollen, in der Umsetzung aber eher zweifelhaft sind.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, ich mache selber viel Musik und weiß, dass einem auf der Bühne die seltsamsten Dinge passieren können. Durch simples Unvermögen seinerseits oder durch andere verschuldet. Ich bin auch schon lange ein großer Fan von Daniel Hope und dieses Buch war das erste, was ich von ihm gelesen habe.
Ich denke dieses Buch ist nicht nur etwas für Musiker, sondern auch (vielleicht sogar vor allem) für Leute, die in Konzerte gehen und denken, sie sehen (und hören) reine Perfektion. Durch dieses Buch aber gewinnt man einen Eindruck, was alles bei einem Konzert passieren kann. Hinter und auf der Bühne, auch im Publikum oder sogar im ganzen Saal.
Hm, einem "strenggläubigen" Liebhaber von Sachbüchern würde ich dieses Buch des Violinisten Daniel Hope wahrscheinlich eher nicht empfehlen - dafür ist sein Tonfall einfach zu umgangssprachlich. Er plaudert eher, als dass er erklärt - er wendet sich erklärtermaßen an ganz normale Menschen, und berichtet davon, wie sehr ihm sein Beruf und die ganze Musikwelt am Herzen liegen. Das hat mich auf ganzer Linie überzeugt!
Für mich ist das denn auch fünf Sterne wert - eben weil die Mischung stimmt. Es ist Infotainment im besten Sinne! Nicht streng durchdekliniert, wie in einem Lexikon - sondern anhand einer lockeren Erzählung und eines "roten Fadens" verbunden.
Daniel Hope hat sich einen besonderen Kunstgriff einfallen lassen - als Leitfaden für sein Buch wählt er Menschen, die er einmal getroffen hat. Das ist einmal der Taxifahrer Larry aus New York, der die Klassik als "Rich People's Music" verteufelt. Zunächst jedenfalls. Und das sind Moritz und Lena, zwei Freunde des Musikers aus Deutschland, die noch nie im Konzert waren - und die von Herrn Hope davon überzeugt werden, dies zu ändern.
Zugegeben, manchmal fragt man sich doch, ob diese Leitfiguren nicht doch erfunden sind - allzu bequem sind die Überleitungen, die Abschweifungen, die sich der Autor erlaubt, weil er wieder einmal auf Moritz und Lena oder Larry Bezug nimmt. Doch dem Leser dieses Buches kann das letztlich egal sein. Es bleibt alles immer noch ausgesprochen lesbar, und vor allem - menschlich!
Und so "ganz nebenbei" erfährt man viele Anekdoten aus dem Musikleben. Marotten von Komponisten oder Dirigenten beispielsweise. Oder Details aus der Geschichte berühmter Konzerthäuser. Was alles beim Ablauf eines Konzerts schief gehen kann. Und was sich hinter den Kulissen abspielt.
Die wirklich genialen Zeichnungen von Christina Thrän haben ihr Übriges getan, um dieses Buch für mich zu einem echten Schmankerl werden zu lassen. Ich nehme aus diesem Buch viel Enthusiasmus für die Musik mit, und den unbedingten Willen, wieder mehr "weg von der Konserve" zu kommen.
Gespräche aus der Community
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Chris und die booknerds
(Buchcover/Auflage kann von der abgebildeten Version bei älteren Titeln abweichen!)
Zusätzliche Informationen
Daniel Hope wurde am 17. August 1973 in Durban (Südafrika) geboren.
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