Daniel Illger Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts

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Inhaltsangabe zu „Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts“ von Daniel Illger

In einem abgelegenen Dorf lebt der Außenseiter Mykar. Vom eigenen Vater und allen Bewohnern verachtet, hat er nur einen Freund: Cay, den Sohn des Dorfpriesters. Als eine Reihe grauenvoller Verbrechen geschieht, machen die verzweifelten Bauern Mykar zum Sündenbock. Sie knüppeln ihn nieder und verscharren ihn im Wald alle halten ihn für tot. Als Jahre später Cay des Mordes an einem Adligen beschuldigt wird, ist für Mykar die Zeit gekommen zurückzukehren. Verbündete findet er in dem versoffenen Adligen Justinius, dessen verrückter Magd Scara und einer geheimnisvollen Schönen. Keiner von ihnen ahnt, dass viel mehr auf dem Spiel steht als Cays Leben.

Eine wahre Wortgewalt kreiert eine düstere Welt voller Spannung, Freundschaft und Witz

— Eternity
Eternity

Tolle Ideen, wenn auch nicht fehlerfrei. Etwas verwirrend. Wer Fantasy der anderen Art sucht, ist hier dennoch richtig.

— Frederike
Frederike

Mein Fazit: Mehr davon! Eine spannende, skurrile und gruselige Geschichte mir liebenswürdigen Figuren, die man sofort ins Herz schließt.

— MimiSoot
MimiSoot

Nach einigen Längen in der ersten Hälfte hat mich der Rest des Buches doch noch überzeugt. Humorvoll und skurril.

— angi_stumpf
angi_stumpf

Sehr düster und mystisch, leider auch etwas verworren

— fredhel
fredhel

Eine Welt der Geister - verwoben mit der Welt der Lebenden. Und Charaktere, die man nicht mehr vergisst - beim Schwanz des Dreigehörnten!

— dominikschmeller
dominikschmeller

Komplexe und tiefgründige Charaktere und Themen. Interessante Darstellung von Gut und Böse, bin gespannt auf den 2. Band!

— Kitayscha
Kitayscha

Ein mit ganz wenigen Abstrichen tolles Fantasy-Abenteuer, auf dessen Fortsetzung ich sehr gespannt bin!

— elmidi
elmidi

Düstere Atmosphäre und starke Charaktere. Fantasy vom Feinstem.

— Amelien
Amelien

Eine neue Fantasywelt und ein neuer Held - tot oder lebendig oder in der Schattenwelt? Interessanter Auftakt einer neuen Reihe.

— Chumha
Chumha

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  • Eine wahre Wortgewalt kreiert eine düstere Welt voller Spannung, Freundschaft und Witz

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    Eternity

    Eternity

    07. November 2016 um 18:51

    Man hat ja schon so einige Bücher gelesen. Man denkt, man ist nicht auf den Mund gefallen. Kurzum, man kennt viele, viele Wörter und hält sich vielleicht auch für ein bisschen wortgewandt. Oder?Ich jetzt nicht mehr!! Nach diesem Buch ist man worttechnisch stumm und baff und bekommt den Mund nicht mehr zu, vor lauter fehlender Worte.Ich weiß ehrlich nicht, wann ich zuletzt eine Geschichte gelesen habe, die so passende Beschreibungen, so zutreffende Worte, so lang vergessene und seltene Ausdrücke so perfekt vereint hat. Ehrlich großartig! Vor allem, weil mit dieser Ausdrucksstärke eine Stimmung erzeugt wird, eine ganze Welt, aus der man nicht mehr herauskommt.Ist nicht schlimm, denn man möchte gar nicht mehr da weg! Die Charaktere sind vielseitig und jeder wird auf seine Kosten kommen. Besonders beim Humor. Witz, Esprit und so einige Sprüche fliegen einem um die Ohren oder besser Augen.Nun, ich gebe zu, dass ich einen Moment gebraucht habe, um in die Geschichte hineinzufinden. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich nicht der größte Fantasy-Leser aller Zeiten bin oder ob ich einfach persönlich Startschwierigkeiten hatte. Aber ganz egal, denn es hat sich mehr als gelohnt, dieses Hindernis zu bewältigen!Die Geschichte fordert einen aufmerksamen Leser, der durchaus sein Köpfchen mal anstrengen und nachdenken muss, dem nicht alles auf dem Silbertablett präsentiert wird. Aber wollen wir das nicht eigentlich alle beim Lesen? Abtauchen in eine andere Welt, die eben auch ihre Geheimnisse hat, die nicht immer direkt gelüftet werden, die auch mal Missverständnisse und Ungereimtheiten aufweist? So wie die Welt nun mal ist..? Ich finde schon!Kurzum, das Buch ist wirklich großartig! Besonders die Sprache hat es mir angetan, doch auch bei der Handlung und den Charaktere wird niemand enttäuscht werden. Versprochen!

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  • Leserunde zu "Das Licht hinter den Wolken" von Oliver Plaschka

    Das Licht hinter den Wolken
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Sommer, Sonne, Lesezeit – Es ist mal wieder Zeit für eine neue Leserunde. Diesmal mit einem spannenden High-Fantasy Titel von Oliver Plaschka »Das Licht hinter den Wolken«. Der Autor Oliver Plaschka wird an der Leserunde teilnehmen – eure Chance alle Fragen, die euch beim Lesen kommen, zu stellen.HIER GEHT ES ZUR LESEPROBEInfos zum Buch:Die Magie scheint die Welt verlassen zu haben. Ein neuer Kaiser sitzt auf dem Thron und jagt die letzten Überlebenden der alten Völker bis an die Grenzen der Welt. Auch die junge April und der Söldner Janner sind auf der Flucht und treffen dabei auf den uralten Zauberer Sarik ...Seit ihrer Kindheit träumt die junge April von einem fernen, magieverheißenden Licht, das sie in die Welt hinauslockt. Doch kaum ist sie ihrem Heimatdorf und der Tyrannei ihres Vaters entkommen, gerät sie an den Fealv Janner. Der junge Söldner ist auf der Suche nach seinen Wurzeln und steckt bis über beide Ohren in Schwierigkeiten. Nachdem die beiden in Notwehr einen einflussreichen Mann getötet haben, werden sie endgültig zu Gesetzlosen und geben sich die Namen ihrer Schwerter. Bald schon sind sie für ihre Taten berüchtigt. Ihre Wege kreuzen sich mit denen Sariks, eines verbannten Zauberers, der sich dem Verebben der Magie entgegenstellt. Keiner von den dreien ahnt, dass sie den Lauf der Welt für immer verändern werden ... ganz, wie es das Licht hinter den Wolken will.Kurzinfo zum AutorOliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Sein Debüt »Fairwater« wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. Mit seinem zweiten Roman »Die Magier von Montparnasse« erreichte er viele begeisterte Leser phantastischer Literatur.Oliver Plaschka auf Facebook!

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  • Wie ein Fiebertraum

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    Archer

    Archer

    08. April 2016 um 19:20

    Ich weiß, dass es der Klappentext war, der mich anzog, nicht mal so sehr das Cover, obwohl das auch ziemlich cool ist. Es dauerte dann zwar doch einige Zeit, ehe ich das Buch endlich las, aber im Nachhinein muss ich für mich konstatieren, dass das kein Verlust war. Die Hauptperson der Geschichte ist Mykar, ein seltsamer Außenseiter in einem Dorf, den selbst sein eigener Vater nicht leiden kann. Lediglich Cay, ein Bursche, den jeder liebt und der auch noch der Sohn des Priesters ist, schön, angesehen, klug, hält zu ihm. Doch dann wird Cays Verlobte ermordet, und klar, Mykar ist der perfekte Sündenbock. Die Bauern erschlagen und verscharren ihn. Ab da wird es dann nur noch seltsam. Nicht nur, dass Mykar nach ein paar Jahren wieder zum Leben erwacht, er trifft auf Leute, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte. Da ist zum einen Scara, eine wirklich völlig durchgedrehte Magd, deren ständige Monologe möglicherweise die düstere Geschichte auflockern sollten, aber die für mich sogar noch anstrengender war als die Sichtweisen von Mykar und Justinius, eines verarmten, verfetteten Adligen, bei dem Scara arbeitet. (Falls man das arbeiten nennen kann.) Eigentlich geht es in der Geschichte darum, den Freund, Cay, zu retten, der jetzt selbst des Mordes angeklagt ist, aber durch die extrem seltsamen und langatmigen Stellen, in denen Mykar nur mit Scara und Justinius zu tun hat, erscheint das Ganze wie ein Fiebertraum, den ich mal hatte, als ich mit einer schweren Grippe unter ebenso schweren Drogen stand. Obwohl ich auf originelle Fantasy stehe, und zumindest das Setting war wirklich originell, konnte ich mit diesem Buch nicht warm werden und werde auch keine Fortsetzungen lesen.

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  • Spannend, gruselig und eines der besten Debüts seit langem

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    MimiSoot

    MimiSoot

    25. March 2016 um 23:37

    Ich habe Daniel Illgers Lesung auf der Buchmesse gehört und war sofort Feuer und Flamme, hab mir ein Buch geschnappt und auch gleich signieren lassen. Die Geschichte fängt sehr traurig und melancholisch an und man möchte Mykar nur in den Arm nehmen und trösten. Doch recht bald ändert sich sein Leben und die Story nimmt eine ganz andere und unvorhergesehene Wendung. Zuerst war ich dann doch etwas verwirrt, vor allem auch wie Mykar mit allem umgegangen ist; ich hätte da mehr Emotionen erwartet. Doch die Geschichte nimmt immer schneller Fahrt auf und neue, recht skurrile Personen kommen dazu, und auch die Emotionen von Mykar und wie er mit seiner Situation umgeht werden klarer. Die Nebenfiguren, die sich dann doch auch zu Hauptfiguren mausern, sind so liebevoll gezeichnet, dass sie bald zu Freunden werden und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte um mehr Zeit mir ihnen zu verbringen. Die Geschichte an sich ist spannend, da man nie genau weiß, was als nächstes passieren wird. Vor allem zum Ende hin gibt es viele überraschende Wendungen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Eine gehörige Portion Grusel ist in dem Buch auch vorhanden und auch wenn manches doch recht makaber und teilweise auch eklig ist, möchte man mehr über die involvierten Personen und die Welt drum herum erfahren. An den Schreibstil musste ich mich erst ein wenig gewöhnen, da ich es eigentlich nicht mag, wenn ein Autor fortwährend recht kurze Sätze benutzt; aber irgendwie passe dann doch alles auch mit der Story und den Figuren zusammen und ergab so ein großes, homogenes Ganzes. Skargat ist eins der besten Debüts, die ich seit langem gelesen habe und ich freue mich auf mehr! Daniel Illger hat zu Recht den diesjährigen Seraph für das beste Debüt bekommen.

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  • Fantasy vom Feinsten

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    silkestein

    silkestein

    Mykar ist sein Leben lang ein Ausgestossener, er wird von seinem Vater als Skargat-Kind beschimpft und von den Dorfbewohnern als Unglücksbringer betrachtet. Einzig und allein Cay, der Sohn des Dorfpriesters, ist sein Freund und behandelt ihn normal. Als jedoch Cays Verlobte ermordet wird, verdächtigen alle Mykar und erschlagen ihn... so glauben sie zumindest. Doch Mykar schleppt sich schwer verletzt in den Wald und bleibt dort im Verborgenen, bis nach sieben Jahren Cay seine Hilfe braucht... So zieht Mykar los, um mit Hilfe von ein paar Freunden, die er unterwegs trifft, Cay zu retten... Die Reise von Mykar und seinen Gefährten beginnt als Rettungsmission für einen Freund aus Kindertagen und wird schon bald viel mehr.. denn wie sich herausstellt, ist das Böse auf dem Weg und will das ganze Reich des Lichts auslöschen. Der Debütroman von Daniel Illger ist ein ziemlich düsteres und gleichzeitig humorvolles Buch, einfach Fantasy vom Feinsten. Der Autor schafft eine ganz eigene Welt fernab von Zwergen, Elben und Orks... dafür gibt es Leichenfresser, Dämonen und die wilde Horde, die das Land unsicher machen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Mykar und seinen Gefährten erzählt: dem versoffenen Adligen Justinius, der verrückten Magd Scara und der geheimnisvollen Dame Vanice. Besonders gefallen haben mir dabei die Kapitel von Justinius, die Wortgefechte zwischen ihm und Scara haben mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht. Mykar ist am Anfang eine bemitleidenswerte Gestalt, die man schnell in sein Herz schliesst, doch zum Ende des Buches wird er immer mehr vom Wunsch nach Rache angetrieben und hat nur ein Ziel, den Mann zu töten, der für Cays Unglück verantwortlich ist. Am Ende des Buches sind noch viele Fragen offen geblieben, so dass ich ganz stark auf eine baldige Fortsetzung und ein Wiedersehen mit Mykar und seinen Gefährten hoffe.

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  • Nach einigen Längen doch recht spannend ...

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    25. February 2016 um 19:51

    Die Geschichte: Der junge Mykar wird von allen nur “Skargat-Kind” genannt, was so viel bedeutet wie bei uns früher ein “Wechselbalg”: ein Kind, das angeblich verflucht sein soll und deshalb von der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Nur ganz wenige Menschen halten noch zu Mykar, unter anderem auch Cay und dessen Vater. Als eines Tages ein furchtbarer Mord geschieht, sind sich alle einig: das Skargat-Kind hat das Mädchen umgebracht und dafür rächen sie sich grausam an ihm. Von allen seit Jahren für tot gehalten, taucht Mykar allerdings später wieder auf. Es gab wieder einen folgenschweren Mord und diesmal ist es Cay, der deshalb angeklagt wird. Mykar will alles unternehmen, um seinem Freund zu helfen. Auf seiner Mission begegnet er der skurrilen Magd Scara und deren Herrn Justinius. Das Trio zieht schließlich gemeinsam weiter und legt sich mit allen möglichen und unmöglichen Geschöpfen an … Meine Meinung: Mit dem Lesen dieses Romans hatte ich eigentlich im letzten Jahr schon einmal begonnen, aber durch einige Längen in der ersten Hälfte konnte es mich nicht wirklich fesseln und so habe ich es für viele Monate beiseitegelegt. Jetzt habe ich weitergelesen und muss sagen: es konnte mich doch noch überzeugen. Das Buch ist der erste Teil einer Reihe, was auch das sehr offene Ende erklärt. Aber wenn einem das vorher schon bewusst ist, dann ist man hinterher nicht so enttäuscht. Für Nachschub soll auch bald gesorgt sein: voraussichtlich wird der zweite Teil im Herbstprogramm vorgestellt. Daniel Illger hat hier eine Fantasywelt erschaffen, die mir so bisher noch nirgends begegnet ist. Manchmal hat es mich mich eher an einen Horrorroman erinnert, denn ein wesentlicher Bestandteil ist die Geisterwelt. Es gibt also eine Welt der Lebenden und die Welt der Toten – und es gibt die “Schatten”, die zwischen beidem liegen. Etwas verwirrend war dabei manchmal, dass selbst normale Menschen sich in der Geisterwelt bewegen können. Wobei aber noch nicht ganz sicher ist, ob Mykars Gefährten überhaupt “normale” Menschen sind: über Scara gibt es Gerüchte, dass sie eine Hexe sein könnte. Die später zur Truppe stoßende Vanice ist auch ein sehr geheimnisvoller und sympathischer Charakter, die noch viele Geheimnisse birgt, die wohl erst im nächsten Teil näher beleuchtet werden. Justinius ist ein schwieriger Typ: einerseits hat er ein großes Herz, andererseits ist manchmal ein echter Faulpelz und Sprücheklopfer. Auf jeden Fall ist er ziemlich amüsant, besonders im Umgang mit Scara. Sehr sympathisch ist außerdem eine weitere wichtige Figur: Schlappi, der Esel. Aber kommen wir endlich zur Hauptfigur: Mykar. Auch nach Beendigung des ersten Bandes kann ich ihn noch immer nicht richtig einschätzen. Grundsätzlich ist er aber auch ein sehr liebenswürdiger Charakter, der viel für seine Lieben riskiert. Es ist nicht wirklich klar, welcher Welt er angehört, er wandelt eher in den Schatten, also zwischen den Lebenden und den Toten. Sehr beeindruckend fand ich stellenweise die Schauplätze, vor allem die Welt der Leichenfresser. Ansonsten kommt die Welt der Menschen eher unspektakulär daher und unterscheidet sich nicht sehr von denen in anderen Fantasyromanen. Man reitet auf Pferden, bekriegt sich mit Schwertern und lebt auch sonst wie bei uns etwa im Mittelalter. An fantastischen Geschöpfen begegnen uns beispielsweise Hexen, Dämonen, Zombies, Geister und Gespenster. Der Schreibstil ist gut zu lesen, an manchen Stellen aber etwas zu ausführlich. Es kam zu leichten Längen, die in der zweiten Buchhälfte nicht mehr so spürbar waren als noch zu Anfang. Mir hat der Humor sehr gut gefallen, der vor allem zutage tritt, wenn es um Justinius und Scara geht. Die Dialoge zwischen den beiden wirken manchmal einfach nur absurd. Was mich allerdings etwas gestört hat, das war die stellenweise sehr unflätige Ausdrucksweise von Justinius, der mit wenig altertümlichen Schimpfworten um sich wirft, die für mich nicht zum ganzen Szenario passen wollten. Insgesamt hat mich das Buch aber bestens unterhalten und sehr neugierig gemacht auf den nächsten Teil, der hoffentlich einige offene Fragen und Rätsel lösen wird. Fazit: Ein humorvolles Fantasybuch ohne Elfen und Zwerge, dafür mit vielen Geistern und einigen skurril-sympathischen Protagonisten, mit denen man gerne mitfiebert.

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  • Skargat

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    gagamaus

    gagamaus

    22. February 2016 um 10:52

    Ganz selten mal täusche ich mich so richtig, wenn ich mich für ein Buch anhand der Leseprobe bewerbe. Leider war dies hier der Fall. Ich habe mich einfach schwer getan mit dieser Geschichte. Seltsamerweise fand ich das Buch zu Beginn wirklich Klasse. Mykar war mir symphatisch , seine harte Jugend wurde durch die Freundschaft zu Cay wett gemacht und das Setting schien HIgh Fantasy mit leichten Schaudereffekten. Aber relativ schnell kippte das Ganze und wurde für mich ziemlich Horrorlastig. Nicht nur, dass Mykar nach Jahren unter der Erde plötzlich wieder aufersteht. Ich fragte mich bis zum Ende, was ihm eigentlich passiert ist und warum er nicht gestorben ist. Und was er jetzt für ein Wesen ist. Woran merkt man, ob er ein Mensch ist oder ein Dämon oder ein Zombie? Und wer ist überhaupt menschlich im Laufe der Geschichte. Es gibt jetzt Menge Halbtote, Verweste und Dämonen. Vielleicht hätte ich das schon wissen müssen, wenn ich mehr über das Cover nachgedacht hätte. Aber da ich eigentlich nicht auf spezielle Genres fixiert bin, dachte ich nicht, dass ich hier so falsch wäre. Ebenfalls nicht überzeugen konnte mich der holprige Erzählstil. Ich hatte sehr oft das Gefühl, der Autor würde die Sache nicht ganz auf den Punkt bringen. Ich habe die Andeutungen meist nicht verstanden oder hatte zumindest zu viel Spielraum für Fehldeutungen. Die Charaktere sind mir zu schablonenhaft gewesen und agierten andererseits oft mit einer überraschenden Unlogik. Es war mehr ein durch die Geschichte stolpern als gezieltes Handeln. Die Sprache fand ich nicht besonders anspruchsvoll, in den Gesprächen zu flapsig und teilweise sehr rüde. Auch fehlte mir ein richtiger Haupterzählstrang, der die ganzen Episoden zusammengehalten hätte. Nur die Suche nach seinem Freund war mir zu wenig. Am Ende bleiben sehr viele Fragen offen. Der Teil ist in keiner Weise in sich abgeschlossen und man weiß nicht so recht, wo die Reise noch hingeht. Ich werde sicherlich die Fortsetzung nicht lesen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Skargad

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    natti_ Lesemaus

    natti_ Lesemaus

    20. January 2016 um 20:10

    Wie habe ich mich diesesmal über mein Buchgewinn gefreut und konnte es kaum erwarten das ganze Buch zu lesen. Die Leseprobe hat mir sehr gefallen, bis auf den Prolog am Anfang vielleicht und auch das Cover ist sehr interresant und echt schön. Im Buchhandel würde ich das Buch aufjedenfall in die Hand nehmen. Auch der Klapptext macht einen sehr neugierig und die Landkarte am Ende gefällt mir besonders gut. Inhalt. Es handelt sich um einen Jungen, der verkehrtherum auf die Welt kommt, mit den Füßen zu erst und gilt deshalb als verhext. Er hat einen guten Freund, mehr nicht. Mykar, so heißt der Junge, wird als Schuldiger für Untaten bestraft und für tot gehalten im Wald vergraben. Jahre später aber kehrt er wieder in das Dorf zurück. Der Junge scheint einen sympatisch, man hat manchmal fast schon mitleid mit ihm und auch alle anderen Charaktere sind gut beschrieben. Der Anfang ist schon sehr düster, wie ganze Buch überhaupt und der Anfang erinnert mich irgendwie an ein Gedicht, wo die Jäger des Nachts durch die dunkelheit reiten. Das Buch hat einen guten Schreibstil und alles ist gut beschrieben, aber leider habe ich das Buch bisher nicht zu ende gelsen, sondern irgendwo aufgehört, denn es ist an manchen stellen für mich persönlich etwas schwer zu lesen. Einige Sätze musste ich mehrmals lesen, da ich sie mir nicht so wirklich merken konnte. Vielleicht ist das aber auch nur mein persönlicher Eindruck. Es ist zwar von Anfang an sehr spannend, aber ich war irgendwie nicht richitg in der Geschichte drinnen. Ich habe zwar bisher nur gute Kritik gelesen, die bestimmt auch herechtfertigt sind, aber mein absoluter Favorit ist das Buch leider nicht. Vielleicht werde ich es später noch einmal lesen.

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  • Düster und mystisch

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    fredhel

    fredhel

    15. January 2016 um 18:10

    "Skargat" ist ein sehr dickes Buch mit einer so komplexen Handlung, dass es mir fast unmöglich ist, eine prägnante Inhaltsangabe zu verfassen.  Der Held ist eigentlich keiner, denn der missgestaltete Mykar kommt zu einer ungünstigen Zeit zur Welt und gilt von Anfang an als Ausgeburt des Bösen. Sein freudloses kurzes Leben endet, als ihn die Dorfbewohner fälschlicherweise für einen Mörder halten und zu Tode prügeln. Als Schattenwesen lebt er weiter. Er hat nur ein einziges Ziel: den einzigen Freund, den er je hatte, vor der Todesstrafe zu retten. Ihm zur Seite steht eine merkwürdige kleine Schar skurriler Gestalten.  Der Roman ist meistens sehr düster, Horrorszenen mit Leichenfressern kommen ebenso darin vor wie heitere Dialoge mit der etwas beschränkten Magd Scara. Insgesamt hat es mir etwas an Tempo gefehlt und bis jetzt ist mir bei manchen Protagonisten nicht klar, was sie für eine Daseinsform haben, denn vieles bleibt im mystischen Dunkeln.....deswegen einen leichten Punkteabzug bei der Bewertung, obwohl der Autor Daniel Illger es versteht, sowohl sehr bildhaft als auch spannend zu schreiben.

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  • Mystisch und geheimnisvoll

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    dominikschmeller

    dominikschmeller

    11. September 2015 um 18:30

    In Skargat von Daniel Illger tauchen wir ein in eine bittere Welt der Menschen, die zugleich von der Welt der Geister durchdrungen wird. Welche Regeln gelten für wen? Kann man einen Toten erwecken? Und kann man einen Geist töten? Meine Videorezension: Handlung Der junge Mykar wird in seinem Dorf von allen misshandelt. Nur Cay stellt sich auf seine Seite und wird sein Freund. Als Cays Verlobte ermordet wird, fällt der Verdacht auf Mykar. Der Junge wird von den aufgebrachten Dörflern erschlagen, stirbt aber nicht wirklich, sondern lebt im Wald in einer Art Totenschlaf weiter. Jahre später erfährt Mykar, dass Cay wegen des Mordes an einem Adeligen verhaftet worden ist. Er möchte unbedingt die Unschuld des Mannes beweisen, der als Einziger in dieser Welt gut zu ihm gewesen ist. Dazu findet er bald die Unterstützung des abgehalfterten Adligen Justinius, dessen größenwahnsinniger Magd und der geheimnisvollen Vanice. Charaktere Die Charakteres dieser Geschichte sind unglaublich schillernd und unverwechselbar gestaltet. Alleine die Magd Scara, die sich in allen Belangen über ihren Herrn Justinius stellt und ihn bei jeder Gelegenheit maßregelt, ist einfach zu köstlich. Die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben, und da der Roman in der 1. Person geschrieben ist, taucht der Leser sehr tief in die Gefühle und Gedanken dieser Personen ein. Immer ein sehr packendes, aber nicht immer ein angenehmes Erlebnis. Welt Die Welt, die Daniel Illger entwickelt, scheint riesig zu sein (zumindest versprechen das zahlreiche Andeutungen im Roman und die Karte am Ende des Buches). Dennoch spielt Skargat in einem kleinen Teil dieser Welt. Außer einigen Nebenschauplätzen spielt die Geschichte größtenteils in einer Stadt, der Perle. Besonders beeindruckt hat mich die Totenstadt, die sich dort, als Relikt einer untergegangenen Zeit, über eine große Fläche erstreckt. Das Besondere an diesem Roman ist sicherlich die Geisterwelt, die parallel zur Welt der Menschen zu existieren scheint und die wir im Laufe der Handlung immer mehr entdecken. Sprache Der Roman ist in der 1. Person geschrieben, wobei sich die Perspektive nicht nur an einer Person aufhält, sondern insgesamt drei Personen aus ihrer Sicht abwechselnd erzählen: Mykar, Justinius und Vanice. Die Sprache des Romans ist in weiten Teilen sehr beeindruckend. Ganz besonders sticht die Sprache des Ich-Erzählers Justinius heraus. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht stellenweise sehr derb. Doch es macht unglaublichen Spaß ihm zuzuhören. Besonders gefallen haben mir auch die Namen, die Daniel Illger seinen Charakteren gegeben hat. In Justinius klingt schon die Gerechtigkeit mit, gleichzeitig zeugt es von Adel. Vanice hört sich für mich nach der englischen Form von Venedig an (morbides Flair) und erinnert gleichzeitig ein bisschen an die Südstaaten der USA. Scara schließlich hört sich ein bisschen wie der Laut einer respektlosen Krähe an und der teuflische Skargat schwingt darin mit. Fazit Tolles Buch mit grandioser Stimmung. Am Ende bleiben so viele Geheimnisse, dass ich ganz gespannt auf einen zweiten Teil bin.

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  • Skargats wilde Horde

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    23. August 2015 um 18:08

    Fantasy ist nicht unbedingt mein Lieblingsgenre, aber hier habe ich mal einen Versuch gewagt: Die Skargat sind ein dunkles Heer, das in einer Zwischenwelt lebt. Viele Ordensritter, die zum Kampf gegen das Böse angetreten sind, sind der Verlockung der dunklen Mächte erlegen und haben nun dem Heer der Skargat zu großer Macht verholfen. Mycar ist seit seiner Geburt, die von angeblich schlimmen Vorzeichen begleitet wurde, ein Ausgestossener und ist den Quälereien der Dorfbewohner fast hilflos ausgesetzt. Nur Cay, der Sohn des Dorfpriester setzt sich für ihn ein. Spielgefährtin Mycars ist ein totes Mädchen, dessen Gebeine er auf einer verwunschenen Lichtung findet und er weiß intuitiv, wer dieses Mädchen war und was es dachte. Ein erster Schritt Mycars zur Zwischenwelt. Jahre später, Mycar wurde von den Dorfbewohner fast totgeschlagen und sollte im Wald verscharrt werden. Aber ein Funke Leben war noch in ihm und er kroch tief in den Wald und überlebte nur durch seine Instinkte. Da erfährt er, dass sein Freund Cay in großer Not ist. Er soll Rudrick getötet haben, einen Edelmann, der einst ein Dorfmädchen schändete, das Cay als Braut versprochen war. Mycar findet Verbündete, einen versoffenen, heruntergekommen Edelmann namens Justinius, der selbst noch eine Rechnung mit Rudrick offen hat und seine Magd, verrückt und unwirsch, aber Justinus treu ergeben. Und Vanice, auch ein Wesen aus der Zwischenwelt, eine Tote die noch keine Ruhe gefunden hat und die ihre Führerin durch das Totenreich wird. Für jedes Rätsel, dass gelöst wird tauchen neue Geheimnisse auf, wie kann Mycar zum Beispiel schwerste Verletzungen überstehen, was Scara, die Magd über die Vergangenheit. Der Roman wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Mycar, Vanice und Justinius, die Hauptfiguren kommen immer wieder zu Wort und mit jedem Part schließt sich der Kreis mehr. Dazu kommt jeweils ein Prolog vor den einzelnen Teilen, die die Wilde Horde der Skargats zu Wort kommen lässt. Der Ton des Buches ist frech und modern ( „verfi…. Sche…." )obwohl die Helden mit Schwertern kämpfen und Wämse und Federhüte tragen. Mancher Nebenstrang ist allerdings sehr ausgeweitet, vielleicht ist das schon einer angedachten Fortsetzung geschuldet. Die Figuren, vor allem Justinius, sind mir beim Lesen gleich lebendig geworden. Man will mehr über seine Helden erfahren, denn der Leser weiß inzwischen, dass es mit dem Tod noch lange nicht endet. Auch das Titelbild spiegelt den Inhalt wieder, schließlich begleitet Danjes Schädel Mycar fast den ganzen Roman.  

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  • Licht ist schwarz!

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    Wuerfelheld

    Wuerfelheld

    03. August 2015 um 10:45

    Der 1977 geborene Daniel Illger hat an der Freien Universität Berlin promoviert und arbeitet heute als Literatur- und Filmwissenschaftler. Nebenher hat er auch angefangen zu schreiben. Mit „Skargat“ legt er nun sein Debüt vor, das offensichtlich auch der Auftakt zu einem größeren Epos unter dem Titel „Der Pfad des Schwarzen Lichts“ ist. Klappentext: »Du kennst den Preis?«, fragte der Schwarze Jäger. »Ja«, flüsterte der Mann. »Das Leben!« Schatten über Ahekrien. Die Gespensterhorde des Schwarzen Jägers reitet durch die Nacht. Das Böse erwacht, und in dem skrupellosen Rudrick hat es einen Handlanger gefunden. Es bedroht nicht nur das Dorf, in dem die Freunde Mykar und Cay aufwachsen, sondern das ganze Land. Die Story: Weil seine Geburt unter einem dunklen Stern stand, gilt Mykar von Anfang an als Außenseiter, wird verhöhnt und verspottet. Während sein Vater ihn nicht lieben kann, versucht seine Mutter das Beste, um ihn aufzuziehen. Der Junge wird zu einem verspotteten und zurückgezogenen Außenseiter. Allein Cay, der Sohn des Dorfpriesters überwindet die Scheu und freundet sich irgendwann mit ihm an. Doch als Mykar dreizehn ist, entdeckt er eine Leiche – ausgerechnet die tote Verlobte seines Freundes – und wird auch prompt für den Schuldigen gehalten. Die wütenden Dorfbewohner erschlagen ihn und verscharren ihn im Wald, als sie ihn schließlich für tot halten. Doch das ist der Junge nicht. Irgendwie existiert er weiter und beschließt seinem Freund beizustehen, als dieser des Mordes angeklagt wird. Zusammen mit dem ständig betrunkenen Adligen Justinius, dessen Magd Scara und einer unheimlichen Fremden versucht er alles um den zum Tode verurteilten Cay zu retten, auch wenn er schon bald an seine Grenzen stößt. Doch auch die anderen haben ihre Geheimnisse, die enger mit allem verwoben sind, als sie dachten. Das Setting: Das Setting ist klassisch für eine Fantasy-Geschichte: Einfache Menschen in einem Bauerndorf, die ihren ruhigen Alltag schätzen, jedoch von ihrem Aberglauben beherrscht werden, und das grenzt schnell auch einmal die aus, die anders sind so wie Mykar. Die Welt kommt ganz ohne besondere Rassen aus, dafür gibt es aber Geister und düstere Wesen, so dass der Aberglaube der Menschen durchaus eine Grundlage hat. Die Magie bleibt aber verhalten und eher im Hintergrund, obwohl sie ein fester Bestandteil der Handlung ist. Die Charaktere: Mykar, der Held ist von einfachem Gemüt, ein ungebildeter Bauernbursche, der aber durch seine Vorgeschichte gelernt hat, anders zu denken. Er mag zwar langsam reagieren, ist aber gütig und tut alles, um seinen Freunden zu helfen. Cay ist nicht der einzige, um den er sich kümmert. Allerdings muss auch er mit der Zeit lernen, dass die Menschen vielschichtiger sind als er dachte und mehrere Gesichter haben. Als nächstes begegnen wir Scara, die ein wenig Humor in die Sache bringt. Eigenwillig oder gänzlich verrückt – der Autor lässt das offen, erlaubt es dem Leser aber Sympathie für sie zu entwickeln, weil sie trotz aller Ruppigkeit das Herz auf dem rechten Fleck hat und genau weiß, was zu tun ist. Justinius ist wie Mykar ein Außenseiter. Allerdings hat ihm seine Stellung als Adliger die Möglichkeit geboten, so zu leben wie er will und aus dem ihm vorherbestimmten Leben auszubrechen. Ein Geheimnis, das ihn jedoch erst zum Säufer gemacht hat, wird jetzt zum Motiv, den wilden Jungen zu unterstützen. Vanice die vierte im Bunde hat ebenfalls viel zu verbergen, aber auch Gründe den dreien zu helfen. Sie enthüllt dem Leser zwar offen ihre Vergangenheit – aber dennoch nicht alles. Aber sie wird zu einem wichtigen Faktor in der Suche nach der bitteren Wahrheit. Mein Fazit: „Skargat – Der Pfad des Schwarzen Lichts“ ist ein interessantes Debüt, eine Geschichte, die mit wenig Magie und exotischem Brimborium auskommt, auch keine epische Handlung präsentiert, aber dennoch zu faszinieren weiß. Daniel Illger hält die Fäden zu jeder Zeit fest in den Händen. Er weiß genau, wann die Handlung eine andere Richtung einschlagen muss, wie er den Leser in die Irre führt und wie viele Informationen er preisgibt. Was wie eine ganz harmlose, kleine Fantasy-Story anfängt, entwickelt sich bald zu einem Spiel düsterer Mächte. Die kursiv eingeschobenen Szenen deuten es schon an – die Morde hängen nicht ohne Grund zusammen. Nach und nach webt er das Netz dichter, das die Figuren miteinander verbindet, zieht sie näher zueinander. Dunkle Zauber und Rituale sind ein wichtiger Faktor, aber werden der Handlung untergeordnet, dienen nicht als Deus-Ex-Machina, sondern verkomplizieren die Lage der Betroffenen noch mehr. Auch überlässt er es dem Leser, sich auszudenken, was Mykar und Vanice eigentlich sind. Alles in allem ist die Spannung sehr hoch, flacht nur am Ende stark ab, als deutlich wird, dass die Geschichte nach diesem ersten Band noch nicht zu Ende ist. Mit einem bösen Cliffhanger entlässt der Autor den Leser in eine ungewisse Wartezeit, die hoffentlich nicht all zu lange dauert – und das ist auch schon das größte Manko des Buches.

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  • Deutsche High Fantasy nach meinem Geschmack!!

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    ChristineChristl

    ChristineChristl

    25. July 2015 um 18:03

    Kurzbeschreibung: In einem abgelegenen Dorf lebt der Außenseiter Mykar. Vom eigenen Vater und allen Bewohnern verachtet, hat er nur einen Freund: Cay, den Sohn des Dorfpriesters. Als eine Reihe grauenvoller Verbrechen geschieht, machen die verzweifelten Bauern Mykar zum Sündenbock. Sie knüppeln ihn nieder und verscharren ihn im Wald – alle halten ihn für tot. Als Jahre später Cay des Mordes an einem Adligen beschuldigt wird, ist für Mykar die Zeit gekommen zurückzukehren. Verbündete findet er in dem versoffenen Adligen Justinius, dessen verrückter Magd Scara und einer geheimnisvollen Schönen. Keiner von ihnen ahnt, dass viel mehr auf dem Spiel steht als Cays Leben. Broschiert: 568 Seiten Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1., Aufl. (21. Februar 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 360894642X ISBN-13: 978-3608946420 Meine Meinung: Wahnsinnig schöne HighFantasy Geschichte, Mysteriös, Geheimnisvoll, Düster und mit einem Schreibstil der mich einfach nicht mehr los gelassen hat. Das Buch beginnt sofort, ohne langen Einführungen. Schon ab der ersten Seite hat mich der Schreibstil gefangen genommen. Zeitweise war ich etwas verwirrt, aber das war eher fördernd dafür das ich noch weiter Lese. Sehr Spannend und gut gestaltet. Einige sehr traurige & düstere Szenen, die Charakteren sind alle wunderbar beschrieben und sehr interessant. Es ist so wunderbar zu lesen und nicht vorhersehbar, zumindest für mich nicht. Es ist stellenweise wirklich sehr düster, aber unteranderem durch die wunderbaren Charakter die mir sehr ans herz gewachsen sind, kommt man aus der Finsternis auch immer wieder hinaus. Cover: Ein wirklich schönes Cover. Hat mich zuerst an Stargate und Shakespeare erinnert. :) Und endlich auch mal ein Cover das eine wirkliche Verbindung zur Geschichte aufweist :) Fazit: Deutsche-High-Fantasy auf höchstem Niveau! Der Schreibstil ist fesselnd und packend. Die Charakteren alle sehr gut beschrieben und es macht einfach Spaß den Worten des Autors zu folgen. Für diese Tolle High-Fantasy Geschichte gibt es von mir 4 Masken/Sterne.

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  • Frischer Wind im Genre der Fantasy!

    Skargat - Der Pfad des schwarzen Lichts
    Dragonfighter

    Dragonfighter

    21. July 2015 um 21:25

    Der junge Mykar lebt als Außenseiter in einem abgelegenen Dorf im "Ahekrischen  Reich". Seit der Geburt verflucht, verpönt und gemieden, erlebt sein Dasein mit der Freundschaft zum beliebten Cay einen Wendepunkt -doch ein unvorhersehbare Ereignis zwingt Mykar aus dem Dorf zu flüchten. Jahre später wird Cay für einen Mord verantwortlich gemacht: Mykar kehrt zu seiner Rettung zurück. Gemeinsam mit der verrückten Scara und dem Adeligen Justinius begibt er sich in die "Perle", die Hauptstadt, wo er zusätzlich die Adelige Vanice zur Unterstützung gewinnt... Doch bei dem Versuch die Wahrheit aufzudecken, machen sie alle mit mehr als dem Tod Bekanntschaft... Nach der spannenden Leseprobe musste ich diesen Fantasy-Roman lesen und meine Erwartungen waren auch recht hoch...Zu recht? Tatsächlich macht bereits der Prolog sehr neugierig: Man rätselt, vermutet, aber erhält nur sehr sparsame Informationen. Selbst die Identität der handelnden Person bleibt verborgen. Die folgenden Kapitel setzten in der Jugend Mykars an, ein Außenseiter aufgrund von unglücklichen Umständen und seinem Aussehen, nicht mal bei der eigenen Familie akzeptiert...Und schon gar nicht im Dorf. Seine Freundeszahl  lässt sich an einer Hand abzählen: Cay, der Gegenentwurf zu Mykar, und Danje. Es handelt sich bei Danje jedoch um den Totenschädel eines Mädchens. Mutetskurril an? Ist es auch und das bleibt auch so! Daniel Illger kreiert eine Welt, diemittelalterlich, mit allerlei Horrorelementen,anmutet. Dies gelingt äußerst gut; ich empfand die Darstellungen nicht besonders ekelerregend, doch zart geschildert sind sie auch nicht. Sprachlich sicher, aber nicht immer typisch für das Genre, schildert er das Geschehen. Vor allem lebt der Roman aber von seinerSpannung: Denn spätestens nach der Schilderung von Mykars Fortgang und Rückkehr habe ich an meinem Leseverständnis gezweifelt und die Stelle mehrmals gelesen -auf der verzweifelten Suche nach einem entscheidenen Hinweis.  Aber nichts. Gar nichts! Mit gemischten Gefühlen-Skepsis und doch starke Neugierde- machte ich mich an die weitere Lektüre.  Veränderungen lassen sich feststellen, Mykar wirkt stärker, und wesentlich zielgerichteter - hat er jedoch kein Ziel mehr... Leblos und depressiv beschreibt sein Denken dann wohl am besten.  Persönlichkeitsentwicklung fand ich sehr hervorstechend: Jeder der erzählenden Charaktere verändert sich von Ereignis zu Ereignis, vorwiegend nachvollziehbar. Erzählt wird die Geschichte nicht nur aus Mykars Sicht sondern auch aus Justinius' (seine Sicht war die wohl sarkastischste und humorvollste) und Vanices, jeweils aus der Ich-Perspektive. Diese sind schon interessant genug, doch auch die weiteren Figuren, insbesondere Scara, sind ebenso verrückt, wie faszinierend. Durch ihre Geheimnisse fordern sie den Leser auf mehr herauszufinden, was aber durch den Mangel an Informationen erschwert wird... Über jedes Puzzleteil habe ich mich gefreut! Nicht etwa weil man sonst nix versteht... Ich wollte einfach wissen, was wer verbirgt (insbesondere bei Scara!) und Kleinigkeiten sind für dasHandlungsgeflecht sehr bedeutend.  Man jagt durch die Seiten, nur um dann mit einem richtig fiesen Cliffhanger belohnt zu werden! Ein Fantasy - Setting mit vorwiegend neuen, frischen Ideen und mehr Fragen als Antworten(manches wird aber geklärt, keine Sorge;-)) und skurrilen, faszinierenden und nachvollziehbar handelnden Figuren, die sich nicht einfach in eine Schublade pressen lassen... Das macht Skargat aus und damit eine klare Lesempfehlung und sehr gute 4 Bookworms  (der zweite Teil wird bestimmt noch besser, da brauch ich Handlungsraum) für Daniel IllgersDebütroman. Und sehr schön, dass die deutsche (High-)Fantasy nicht schläft!

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