Daniel Imran

 3.1 Sterne bei 9 Bewertungen

Alle Bücher von Daniel Imran

Der letzte Christ

Der letzte Christ

 (9)
Erschienen am 12.07.2013

Neue Rezensionen zu Daniel Imran

Neu
Blausterns avatar

Rezension zu "Der letzte Christ" von Daniel Imran

Der letzte Christ
Blausternvor 3 Jahren

„Badibe, Tur Abdin, Nordmesopotamien (in der heutigen Südost-Türkei) im Jahre 1915: Muhammad Ali, der Vertreter des kurdischen Herrschers des Tur Abdin, wird von einem Aramäer angeschossen. Die Aramäer bitten den Kurden untertänigst um Verzeihung, doch der Fürst erhöht ihre Steuern.
Unterdessen plant die osmanische Oberregierung in Kooperation mit den Kurden die vollständige Vernichtung der Christen der Region. Muhammad Ali seinerseits hat kein Interesse daran, die Christen zu töten. Er möchte selbst der alleinige Herrscher des gesamten Tur Abdins werden. Als seine Frau unter ungeklärten Umständen stirbt, nimmt Muhammad dies als Vorwand und putscht gegen seinen Vorgesetzten. Er erklärt sich zum neuen Herrn des Tur Abdin. Doch dann taucht ein osmanischer Offizier bei ihm auf und bittet ihn jetzt schon, seine Söldner für den kommenden Vernichtungsfeldzug gegen die christlichen Aramäer zu mobilisieren ... In den Wirren dieser Zeit verliebt sich der von den Dorfbewohnern Badibes ausgestoßene kleinwüchsige Aramäer Matthias in die muslimische Kurdin Meridschan. Als der Genozid der Muslime an den Christen beginnt, bittet die Kurdin Matthias, mit ihr zu gehen. Er steht vor einer schwierigen Entscheidung. Was er jedoch nicht weiß: Meridschan ist in einen anderen Mann verliebt ...“ (Inhalt laut Klappentext)
Eine Geschichte, für welche der Autor sehr viel und genau recherchiert hat, welche jedoch sehr schwer zu lesen ist, denn dies ist keine leichte Kost für zwischendurch. Schon zu Beginn wird man von einer enormen Menge an Personen und ihren sich ähnelnden Namen regelrecht erschlagen, was es einem sehr schwer macht, überhaupt ins Geschehen des Buches hineinzufinden noch sich nach einer Weile zurechtzufinden. Es ist verwirrend, vor allem durch die Perspektivwechsel. Immer wieder fragt man sich, wo man sich nun gerade befindet. Oftmals muss man auch durch die Sprünge noch ein paar Seiten zurückschlagen und diese erneut lesen. Auch für die Handlung recht unwichtige Personen werden überdimensional beschrieben. Ein Personenverzeichnis tut hier wirklich Not. Auch hätte ich mir gewünscht, dass gewisse Begriffe erklärt werden, da ich mit der Materie nicht so vertraut bin. Durch die übermäßige Flut an Informationen wird der Text zu sehr ausgedehnt, was dann auch ziemlich schnell langweilig wird, da dadurch sie Spannung verlorengeht.

Kommentieren0
3
Teilen
abetterways avatar

Rezension zu "Der letzte Christ" von Daniel Imran

Der letzte Christ
abetterwayvor 4 Jahren

Inhalt:
""Enver Pascha hat die physische Vernichtung des Christen befohlen." "Sie sind nicht die Feinde des Christentums! Sie sind die Feinde der Menschheit!" Nach einer wahren Begebenheit Badibe, Tur Abdin, Nordmesopotamien (in der heutigen Südost-Türkei) im Jahre 1915: Muhammad Ali, der Vertreter des kurdischen Herrschers des Tur Abdin, wird von einem Aramäer angeschossen. Die Aramäer bitten den Kurden untertänigst um Verzeihung, doch der Fürst erhöht ihre Steuern. Unterdessen plant die osmanische Oberregierung in Kooperation mit den Kurden die vollständige Vernichtung der Christen der Region. Muhammad Ali seinerseits hat kein Interesse daran, die Christen zu töten. Er möchte selbst der alleinige Herrscher des gesamten Tur Abdins werden. Als seine Frau unter ungeklärten Umständen stirbt, nimmt Muhammad dies als Vorwand und putscht gegen seinen Vorgesetzten. Er erklärt sich zum neuen Herrn des Tur Abdin. Doch dann taucht ein osmanischer Offizier bei ihm auf und bittet ihn jetzt schon, seine Söldner für den kommenden Vernichtungsfeldzug gegen die christlichen Aramäer zu mobilisieren ... In den Wirren dieser Zeit verliebt sich der von den Dorfbewohnern Badibes ausgestoßene kleinwüchsige Aramäer Matthias in die muslimische Kurdin Meridschan. Als der Genozid der Muslime an den Christen beginnt, bittet die Kurdin Matthias, mit ihr zu gehen. Er steht vor einer schwierigen Entscheidung. Was er jedoch nicht weiß: Meridschan ist in einen anderen Mann verliebt ..."

Meinung:
Das Cover ist sehr gut gestaltet und passt gut zu diesem Buch, man muss es dadurch auf alle Fälle in die Hand nehmen.

Das Buch ist sehr gut recherchiert und enthält viele Informationen, das ist das schwierigre daran und was ich noch als schwierig empfunden habe ist, das es soviele verschiedene Namen gibt und somit ist es für den Einstieg schwierig sich alles zu merken.

Der autor hat versucht neutral zubleiben was sehr gut ist, da man einen Gesamteindruck bekommt. Auf alle Fälle ist dieses Buch lesenswert, nurman muss sich dafür genug Zeit nehmen.

Fazit:
Empfehlenswertes Buch, aber es nicht gleich gelesen, dafür braucht man Zeit.

Kommentieren0
11
Teilen
Michelangelos avatar

Rezension zu "Der letzte Christ" von Daniel Imran

Der letzte Christ
Michelangelovor 4 Jahren

Klappentext

„Badibe, Tur Abdin, Nordmesopotamien (in der heutigen Südost-Türkei) im Jahre 1915: Muhammad Ali, der Vertreter des kurdischen Herrschers des Tur Abdin, wird von einem Aramäer angeschossen. Die Aramäer bitten den Kurden untertänigst um Verzeihung, doch der Fürst erhöht ihre Steuern.

Unterdessen plant die osmanische Oberregierung in Kooperation mit den Kurden die vollständige Vernichtung der Christen der Region.

Muhammad Ali seinerseits hat kein Interesse daran, die Christen zu töten. Er möchte selbst der alleinige Herrscher des gesamten Tur Abdins werden.

Als seine Frau unter ungeklärten Umständen stirbt, nimmt Muhammad dies als Vorwand und putscht gegen seinen Vorgesetzten. Er erklärt sich zum neuen Herrn des Tur Abdin. Doch dann taucht ein osmanischer Offizier bei ihm auf und bittet ihn jetzt schon, seine Söldner für den kommenden Vernichtungsfeldzug gegen die christlichen Aramäer zu mobilisieren ...

In den Wirren dieser Zeit verliebt sich der von den Dorfbewohnern Badibes ausgestoßene kleinwüchsige Aramäer Matthias in die muslimische Kurdin Meridschan. Als der Genozid der Muslime an den Christen beginnt, bittet die Kurdin Matthias, mit ihr zu gehen. Er steht vor einer schwierigen Entscheidung. Was er jedoch nicht weiß: Meridschan ist in einen anderen Mann verliebt ...“

Als ich das Buch erhielt, beeindruckte mich das schön gestaltete Cover, das mir im Original ebenso gut gefällt, wie beim ersten Eindruck auf dem Foto, durch das ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde.

Der Anfang ließ sich auch recht leicht lesen, aber schon nach den ersten Kapiteln wurde ich von der Flut der Namen überwältigt, da der Autor jede einzelne Person, ob wichtig oder unwichtig genau beschrieben hat.
Ich hatte zwar keine Probleme mit der Fremdartigkeit der Namen und Orte, hatte aber Probleme die Personen und Orte richtig miteinander zu verbinden und zuzuordnen.
Da wäre ein Personen und Ortsverzeichnis sehr hilfreich gewesen.

Ebenso bereiteten mir die sehr abrupten und am Anfang sehr zahlreichen Sprünge, zwischen den Handlungsorten zum Teil große Probleme.  Sie sollten zwar die Spannung hoch halten und ein hohes Tempo erzeugen, schafften es aber, mich zu verwirren und mir ging immer wieder der Faden verloren , so dass ich immer wieder neu ansetzen musste, was ich als sehr störend empfand.
Gut folgen konnte ich nur in einigen etwas längeren Abschnitten, die sicht dann auch sehr leicht lesen ließen.

Leider  habe ich nur von einigen wenigen Personen ein klares Bild heraus bilden können, alles andere verschwindet in einer immensen Flut von Eindrücken.
Dagegen steht dann wieder in manchen Bereichen ein gewisses Zuviel an Info, die mir dann in der jeweiligen Lesesituation zu langatmig und ausschweifend war und den gerade gewonnenen Lesefluss wieder ausbremste.

Obwohl der Autor gute wertungsfreie Beschreibungen der Handlungsorte und Personen lieferte, konnte ich während des Lesens kein klares, zusammenhängendes Bild im Kopf aufbauen. Dennoch hat mich das Buch und die Geschichte, die es erzählt beeindruckt.
Der Zusammenhang von allem erschloss sich mir erst einige Zeit später, als ich das Buch schon längst beendet hatte und die Geschichte noch mal Revue passieren ließ.

Fazit:
Ein gut recherchiertes Buch, über ein hochinteressantes und immer wieder aktuelles Thema, über das auf dem Buchmarkt nicht sehr viel zu finden ist.
Der Autor liefert dem Leser eine Menge Informationen, die aber vom Leser erarbeitet und verarbeitet werden müssen, wodurch es nicht gerade einfach zu lesen ist und sich zum Teil erst im Nachhinein erschließt.
Es ist kein Buch für Zwischendurch, sondern erfordert die komplette Aufmerksamkeit. Wer dazu bereit ist, dem kann man das Buch empfehlen.

Ich vergebe 3 Sterne, da mich das Buch nicht wirklich gepackt hat und es nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen hat.

 

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
D
EDIT
Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 3 Jahren
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 16 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Worüber schreibt Daniel Imran?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks