Daniel José Older

 4 Sterne bei 21 Bewertungen

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Daniel José OlderStadt der tanzenden Schatten
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Stadt der tanzenden Schatten
Stadt der tanzenden Schatten
 (20)
Erschienen am 26.05.2017
Daniel José OlderShadowshaper
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Shadowshaper
Shadowshaper
 (1)
Erschienen am 30.06.2015

Neue Rezensionen zu Daniel José Older

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Kleine8310s avatar

Rezension zu "Stadt der tanzenden Schatten" von Daniel José Older

Stadt der tanzenden Schatten
Kleine8310vor 9 Monaten

"Stadt der tanzenden Schatten" ist ein Buch des Autors Daniel José Older. Auf dieses Buch bin ich als erstes durch den Titel neugierig geworden und als mich dann der Klappentext eine spannende und fantasievolle Geschichte vermuten liess, wollte ich das Buch auf jeden Fall lesen.

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Sierra. Sierra ist voller Vorfreude auf ein paar entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt. Doch alles gerät aus den Fugen, als auf einer Party ein Toter auf sie zustolpert. Dann fängt ihr Großvater auch noch an unverständliches Zeug zu reden und ein Porträt an einer Hauswand beginnt Tränen zu weinen. Als Sierra den Sprayer Robbie kennenlernt, erfährt sie mehr über die komischen Geschehnisse und auch über sich selbst. Sierra gehört zu den sogenannten "Shadowshapers", die mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken können. Aber damit nicht genug, denn kurz darauf wird klar, dass es jemand auf Menschen wie Sierra abgesehen hat ...

Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Daniel José Older hat einen jugendlichen Schreibstil, der auch an Begriffen der Jugendumgangssprache nicht spart. Mir war das manchmal ein bisschen zuviel des Guten, aber ansonsten lässt sich die Geschichte wirklich locker und gut lesen. Die Buchidee fand ich sehr gelungen und ich mochte auch die Art und Weise, wie der Autor die Thematik umgesetzt hat. 


Die Charaktere bestechen durch viele Facetten und auch wenn, für mich persönlich, jetzt kein reiner Sympathieträger dabei war, hatte die Mischung der verschiedenen Personen durchaus seinen Reiz. Die Handlung ist interessant gestaltet und punktete bei mir mit einem hohen Tempo und einiger Action. 


Den Spannungsbogen hat der Autor gut gehalten. Er befindet sich den Großteil der Geschichte im guten Mittelfeld und das hat mir gefallen. Zwischendurch hätte ich mir noch etwas mehr Spannung vorstellen können, aber diese Momente waren im Vergleich eher selten. Von mir gibt es für diese Geschichte 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.


Positiv: 

* interessante Charaktere

* neuartige, fantasievolle Buchidee

* hohes Tempo in der Handlung


Negativ: 

* etwas mehr Spannung ab und an wäre klasse gewesen

* die Jugendsprache war mir oft etwas zuviel


"Stadt der tanzenden Schatten" punktete bei mir durch eine tolle Buchidee und interessante Charaktere. Zudem ist die temporeiche Handlung abwechslungsreich und unterhaltsam!


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dieDoreens avatar

Rezension zu "Stadt der tanzenden Schatten" von Daniel José Older

Faszinierend, anders
dieDoreenvor einem Jahr

Inhalt

Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild.
Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden.
Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen!

Wie hat es mir gefallen?

Wegen des coolen Covers und dem interessanten Klapptextes habe ich zu dem Buch gegriffen. Die Idee klang neu und spannend.
Der Anfang vermittelt auch perfekt das New Yorker City Gefühl und nimmt den Leser mit in Sierras puertoricanische Familie und Gemeinde. Da prasseln jede Menge Namen auf mich ein, welches es schwierig gemacht haben mich zu orientieren. Leider werden es im Laufe der Geschichte aber auch nicht weniger.
Das Erzähltempo ist ganz schön hoch und es bleibt konstant spannend. Stellenweiße überschlagen sich die Ereignisse und mir blieb keine Zeit zum Luftholen. Deshalb blieb aber die Tiefe der Charaktere etwas auf der Strecke. So richtig gut lernt man eigentlich keinen kennen.
Sierra ist impulsiv, temperamentvoll und aufgeweckt. Sie lernt ziemlich schnell mit ihrer Gabe umzugehen. Dabei gerät sie in so einige bedrohliche Situationen, die sie sogar ihr Leben kosten könnten.
Vom Hocker gehauen haben mich die Fantasyelemente. Als die Graffitis so nach und nach zum Leben erwachen war ich hin und weg. Der Autor erschafft eine faszinierende, düstere und oft auch schockierende Stimmung die das Buch zu etwas Besonderen macht. Den Schreibstil kann ich nur als jugendlich und frisch bezeichnen. Das puertoricanische Feeling wird durch eingestreute spanische Wörter perfekt herüber gebracht.

Mein Fazit

"Stadt der tanzenden Schatten" war ein besonderes Buch welches mich mit seinen besonderen Fantasyelementen verzaubert und fasziniert hat. Leider blieben die Charaktere aufgrund der rasanten Story etwas blass. Hier wäre noch deutlich Luft nach oben gewesen.

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Damariss avatar

Rezension zu "Stadt der tanzenden Schatten" von Daniel José Older

Anfangs atmosphärisch und mysteriös, später überzogen und blasser.
Damarisvor einem Jahr

Wandbilder, die mithilfe von Geistern zum Leben erwachen? Ein absolut cooles Thema und für mich in dieser Ausführung völlig neu. Damit war klar, dass ich "Stadt der tanzenden Schatten" lesen möchte. Und ja, der erste Eindruck war super, denn das Buch liest sich mit New-York-Brooklyn-Flair, dem natürlichem Charme von Charakteren, die Spanisch sprechen und zudem noch unheimlich und mysteriös. Mir persönlich gefiel der spätere Verlauf, vor allem der Fantasy-Part, dann immer weniger. Es ist ein Buch, das man ausprobieren muss. Es könnte sein, dass es überrascht.

Sierra hat sich ein aufwändiges Sommerprojekt vorgenommen. Auf einen Turm malt sie ein riesiges Wandbild, einen Drachen. Plötzlich fällt ihr auf, dass das danebenliegende Wandbild anders aussieht als noch die Tage davor. Die Farben verblassen, der Gesichtsausdruck des Mannes ist nicht mehr derselbe, und in seinem Augenwinkel glitzert eine Träne, die vorher ganz sicher noch nicht da war. Was geht hier vor? Als ihr Großvater dann noch völlig unverständliche Dinge von sich gibt und Sierra auf einer Party von einer Art Zombie verfolgt wird, braucht sie dringend Hilfe. Sie möchte die Sache aufklären.
Mit diesen Ereignissen startet das Buch atmosphärisch, irgendwie kultig und so mysteriös, dass ich an den Seiten klebte. Eine Ungereimtheit jagte die nächste, und ich wollte wissen, was da los ist. In der Geschichte fallen ständig spanische Sätze und Ausdrücke. Ich fand das toll! Das bringt ein besonderes Lesegefühl mich sich, das die Charaktere, ihren Lebensraum und ihre Denkweise hervorheben soll. Leser, die überhaupt kein Spanisch sprechen/verstehen kommen ebenfalls zurecht, viele Wörter werden aber nicht erklärt oder stehen für sich. Vielleicht wäre ein kleines Spanisch-Glossar im Buch sinnvoll gewesen. Mehr Spaß macht es sicherlich, wenn man die Sprache in Ansätzen versteht.

Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte ein bisschen auf der Stelle tritt, obwohl allerhand passiert. Sierras Partner und Mentor, der Junge Robbie, bleibt blass und wirkte auf mich austauschbar. Dass sich zwischen den beiden Gefühle entwickeln, hätte auch nicht unbedingt sein müssen. Außerdem hat sich gerade der phantastische Part, die Magie im Buch, in eine Richtung entwickelt, die nicht meinen Lesegeschmack traf. Ich merkte, dass die Geschichte bei mir an Bedeutung und Attraktivität verlor. Zwar war ich nicht richtig enttäuscht, aber ernüchtert. Für die konstruierte Handlung, den Sinn und eine abgeschlossene Geschichte ist das Buch fast zu kurz. Die eigentliche Idee - Wandbilder, die sich bewegen und verändern - gerät mit der Zeit ins Hintertreffen. Schlussendlich dann auch die Auflösung, die in einer großen Endschlacht fast untergeht.
Damit war die Story für mich eine Geister-Monster-und-Rätsel-Mischung, die sich spannend und innovativ anfühlte, mich aber nicht komplett erreicht hat. Die Geschichte ist, obwohl im englischen Original eine Trilogie, abgeschlossen.

Das Fazit
"Stadt der tanzenden Schatten" hat eine Thema, das mich sofort abholte, das ich als reizvoll und originell empfand. Denn von einer Gruppe Schattenbildner, die Graffitis zum Leben erwecken können, liest man nicht alle Tage. Die Atmosphäre ist anfangs charmant und unheimlich zugleich, die Story mysteriös, richtig kultig. Leider traf die magische Fantasykomponente meinen Geschmack nur bedingt, und die Handlung wirkte wie in einen Rahmen gepresst, fast etwas überzogen. Sie verlor immer mehr an Attraktivität und wurde in der zweiten Buchhälfte, trotz Actionfeuerwerk, recht blass. Muss man probieren. Wer leicht abgefahrene Geschichte mag, dem könnte "Stadt der tanzenden Schatten" gefallen.

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