Daniel José Older

 4 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Stadt der tanzenden Schatten, Shadowshaper und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Daniel José Older

Stadt der tanzenden Schatten

Stadt der tanzenden Schatten

 (21)
Erschienen am 26.05.2017
Star Wars™ - Letzte Chance

Star Wars™ - Letzte Chance

 (0)
Erschienen am 16.09.2019
Shadowshaper

Shadowshaper

 (1)
Erschienen am 30.06.2015

Neue Rezensionen zu Daniel José Older

Neu

Rezension zu "Stadt der tanzenden Schatten" von Daniel José Older

Stil und Sprache können dem Inhalt leider nicht gerecht werden
pattyliestvor 2 Tagen

INHALT
Sierra hat große Pläne für den Sommer - Entspannung! Das aus dem chilligen Plänen mit Freunden und sich ihrem Kunstprojekt hinzugeben nichts wird, wird klar als Sierra plötzlich Bewegung in den Graffitis ihrer Stadt entdeckt. Ein leichtes Zucken der Wanne, eine kullernde Träne und die Welt steht Kopf. Als dann auch noch ein Toter sie auf einer Party angreift, wir Sierra von Panik erfüllt. Der Sprayer Robbie versucht ihr diese neue Welt der Shadowshaper zu erklären, denn Sierra ist ein Teil von dieser. Sie kann mit der Hilfe von Geistern Bilder zum Leben erwecken.


MEINUNG  
Die meisten Jugendbücher laufen nach dem gleichen Schema ab und oft mag ich dieses Schema auch sehr gerne, solange die Geschichte ein abwechslungsreiches Setting liefert. Doch manchmal möchte man auch aus diesem Trott heraus und etwas Neues entdecken. Eine einzigartige Idee, die bisher nicht völlig ausgelutscht wurde. Genau das hat  Die Stadt der tanzenden Schatten  für mich geliefert, denn eine vergleichbare Handlung habe ich bisher nicht kennengelernt. Ein wenig übersinnlich und dennoch am Boden geblieben. Für mich die perfekte Mischung.

"Fast hielt sie es nicht mehr aus. Das Dröhnen schien sie einzuhüllen, sie zu durchdringen." ~ S. 148

Allerdings war mir der Schreibstil ein wenig zu simpel für die Handlung. Das Buch wird vom Verlag für die Alterklasse ab 14 Jahren vermarktet. Diese Auswahl finde ich der Handlung entsprechend, allerdings ist der Sprachstil für mich in dieser Alterskategorie nicht angemessen, da er eher auf eine jüngere Zielgruppe abzielt. Man hätte noch viel mehr aus der Geschichte herausholen können und so mich als Leser mehr mitgerissen, wenn Stil und Sprache ein wenig komplexer gewählt worden wären und so dem Inhalt gerecht geworden wäre. Schade.

"Sierras Strategie bei süßen Jungen - oder bei Jungs im Allgemeinen - war: ignorieren, ignorieren, ignorieren. Denn normalerweise ruinierten Jungs alles, was süß an ihnen war, sobald sie den Mund aufmachten und was Blödes rauskam." ~ S. 23

Besonders da der Inhalt wirklich grandios ist und man auf eine Gefühlsachterbahn mitgenommen wird. Sierras Stadtviertel ist ethnisch vor allem von lateinamerikanischen und afrikanischen Einflüssen geprägt. Besonders die Kunst hat einen hohen Stellenwert und ist allgegenwärtig. Sierra selbst liebt es zu zeichnen und malen, ihr Bruder spielt in einer Band und ihre Mitschüler liefern sich Rap-Battles. Demensprechend bunt und vielfältig geht es im Buch zu. Sierras große Aufgabe für den Sommer, ist es ein riesiges Wandbild an die Fassade eines unerwünschten Neubaus zu malen. Möglichst einschüchtern soll der Drache, den sie sich als Beschützer des Viertels erdacht hat. Ja, und zum Schluss wird diesem Drachen noch eine große Aufgabe zu Teil.

FAZIT
Stil und Sprache können dem Inhalt leider nicht gerecht werden. Diese hätte ein wenig komplexer ausfallen können und dadurch  Stadt der tanzenden Schatten  noch mitreißender gestalten können. Inhaltlich kann das Buch aus dem Standardtrott der Jugendbücher ausbrechen und somit punkten.  

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Stadt der tanzenden Schatten" von Daniel José Older

Stadt der tanzenden Schatten
Kleine8310vor einem Jahr

"Stadt der tanzenden Schatten" ist ein Buch des Autors Daniel José Older. Auf dieses Buch bin ich als erstes durch den Titel neugierig geworden und als mich dann der Klappentext eine spannende und fantasievolle Geschichte vermuten liess, wollte ich das Buch auf jeden Fall lesen.

 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Sierra. Sierra ist voller Vorfreude auf ein paar entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt. Doch alles gerät aus den Fugen, als auf einer Party ein Toter auf sie zustolpert. Dann fängt ihr Großvater auch noch an unverständliches Zeug zu reden und ein Porträt an einer Hauswand beginnt Tränen zu weinen. Als Sierra den Sprayer Robbie kennenlernt, erfährt sie mehr über die komischen Geschehnisse und auch über sich selbst. Sierra gehört zu den sogenannten "Shadowshapers", die mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken können. Aber damit nicht genug, denn kurz darauf wird klar, dass es jemand auf Menschen wie Sierra abgesehen hat ...

Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Daniel José Older hat einen jugendlichen Schreibstil, der auch an Begriffen der Jugendumgangssprache nicht spart. Mir war das manchmal ein bisschen zuviel des Guten, aber ansonsten lässt sich die Geschichte wirklich locker und gut lesen. Die Buchidee fand ich sehr gelungen und ich mochte auch die Art und Weise, wie der Autor die Thematik umgesetzt hat. 


Die Charaktere bestechen durch viele Facetten und auch wenn, für mich persönlich, jetzt kein reiner Sympathieträger dabei war, hatte die Mischung der verschiedenen Personen durchaus seinen Reiz. Die Handlung ist interessant gestaltet und punktete bei mir mit einem hohen Tempo und einiger Action. 


Den Spannungsbogen hat der Autor gut gehalten. Er befindet sich den Großteil der Geschichte im guten Mittelfeld und das hat mir gefallen. Zwischendurch hätte ich mir noch etwas mehr Spannung vorstellen können, aber diese Momente waren im Vergleich eher selten. Von mir gibt es für diese Geschichte 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.


Positiv: 

* interessante Charaktere

* neuartige, fantasievolle Buchidee

* hohes Tempo in der Handlung


Negativ: 

* etwas mehr Spannung ab und an wäre klasse gewesen

* die Jugendsprache war mir oft etwas zuviel


"Stadt der tanzenden Schatten" punktete bei mir durch eine tolle Buchidee und interessante Charaktere. Zudem ist die temporeiche Handlung abwechslungsreich und unterhaltsam!


Kommentieren0
2
Teilen

Rezension zu "Stadt der tanzenden Schatten" von Daniel José Older

Faszinierend, anders
dieDoreenvor einem Jahr

Inhalt

Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild.
Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden.
Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen!

Wie hat es mir gefallen?

Wegen des coolen Covers und dem interessanten Klapptextes habe ich zu dem Buch gegriffen. Die Idee klang neu und spannend.
Der Anfang vermittelt auch perfekt das New Yorker City Gefühl und nimmt den Leser mit in Sierras puertoricanische Familie und Gemeinde. Da prasseln jede Menge Namen auf mich ein, welches es schwierig gemacht haben mich zu orientieren. Leider werden es im Laufe der Geschichte aber auch nicht weniger.
Das Erzähltempo ist ganz schön hoch und es bleibt konstant spannend. Stellenweiße überschlagen sich die Ereignisse und mir blieb keine Zeit zum Luftholen. Deshalb blieb aber die Tiefe der Charaktere etwas auf der Strecke. So richtig gut lernt man eigentlich keinen kennen.
Sierra ist impulsiv, temperamentvoll und aufgeweckt. Sie lernt ziemlich schnell mit ihrer Gabe umzugehen. Dabei gerät sie in so einige bedrohliche Situationen, die sie sogar ihr Leben kosten könnten.
Vom Hocker gehauen haben mich die Fantasyelemente. Als die Graffitis so nach und nach zum Leben erwachen war ich hin und weg. Der Autor erschafft eine faszinierende, düstere und oft auch schockierende Stimmung die das Buch zu etwas Besonderen macht. Den Schreibstil kann ich nur als jugendlich und frisch bezeichnen. Das puertoricanische Feeling wird durch eingestreute spanische Wörter perfekt herüber gebracht.

Mein Fazit

"Stadt der tanzenden Schatten" war ein besonderes Buch welches mich mit seinen besonderen Fantasyelementen verzaubert und fasziniert hat. Leider blieben die Charaktere aufgrund der rasanten Story etwas blass. Hier wäre noch deutlich Luft nach oben gewesen.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 31 Bibliotheken

auf 6 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks