Daniel José Older Stadt der tanzenden Schatten

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Inhaltsangabe zu „Stadt der tanzenden Schatten“ von Daniel José Older

*** Ein Buch wie New York – aufregend, rätselhaft, magisch und cool! *** Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen! --- Eine großartige Heldin und eine ungewöhnliche Geschichte – der Geheimtipp aus den USA! ---

Uralter Zauber vermischt sich mit magischen Familientraditionen und den Religionen der eingewanderten Bevölkerungsgruppen-Magie in New York

— EmmyL
EmmyL

Daniel José Older hat mit seinen Schattenbildnern eine Welt voller lateinamerikanischem Flair geschaffen.

— jaylinn
jaylinn

Wenn Graffiti lebendig werden...

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Ein farbenfroher Trip in die Welt der Schattenbildner! Endlich mal wieder gute Fantasy!

— Estel90
Estel90

Idee top, Umsetzung flop. - 2 Sterne

— AmiLee
AmiLee

Sehr gelungen!!! Wenn Mysteriöse Dinge passieren und du die Lösung in dir trägst. 😍💖💖💖

— Solara300
Solara300

Für Leser, die sich nach etwas Neuem auf dem Fantasymarkt sehnen

— Esme--
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  • Spannender Lesestoff für magische Stunden voller gefährlicher Abenteuer

    Stadt der tanzenden Schatten
    EmmyL

    EmmyL

    13. August 2017 um 15:58

    Die Ferien haben gerade begonnen und Sierra Santiago verbringt ihre Tage mit einem neuen großen Kunstprojekt. Sie darf einen riesigen Drachen auf die Fassade eines großen Turms sprayen. Leider kann von entspannten Sommerferien bald keine Rede mehr sein. Plötzlich beginnen Fassadenbilder zu weinen bevor sie verschwinden, Tote verfolgen Sierra durch die Stadt und ihr kranker Großvater stammelt endlose Entschuldigungen. Bei ihrer Suche nach plausiblen Antworten erfährt sie von deiner geheimen Gruppe. Der Graffiti-Sprayer Robbie weiht Sierra schließlich in die Geheimnisse der Schattenbildner ein. Leider hat es jemand auf die Mitglieder der Gruppe abgesehen. Schon bald gerät auch Sierra in den Focus eines skrupellosen Mörders. Der Roman spielt in New York auf den Straßen des Stadtteils Brooklyn und am Strand von Coney Island. Die Fassaden, der aus Backstein gemauerten Häuser, sind verziert mit zahlreichen Graffitis. In dieser Geschichte erhalten die fantasievollen Wandbilder eine tiefere Bedeutung. Uralter Zauber vermischt sich mit magischen Familientraditionen und den Religionen der eingewanderten Bevölkerungsgruppen. Dem Autor ist ein wirklich spannendes Werk gelungen, welches den Leser in eine Welt voller Geister und urbaner Magie entführt. Der Schreibstil ist dynamisch, atmosphärisch dicht und voller knisterndem Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Zeile. Besonders gelungen sind die Beschreibungen des Settings einzelner Szenen. Man spürt beim Lesen die die sommerliche Hitze auf der Haut und bekommt in beklemmender Dunkelheit Herzrasen. Das Cover passt perfekt zum Inhalt. Es zeigt eine dunkle Backsteinfassade mit leuchtendem Drachengraffiti. Dieses Werk ist genderneutral geschrieben. Jungen und Mädchen ab 12 Jahren finden hier spannenden Lesestoff für magische Stunden voller gefährlicher Abenteuer.

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  • Bildgewaltig & lebhaft erzählt ! Kopfkino vorprogrammiert !

    Stadt der tanzenden Schatten
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    19. June 2017 um 11:07

    Schon lange gab es kein Buch mehr, das mir eine Beurteilung so schwer gemacht hat, wie STADT DER TANZENDEN SCHATTEN, denn einerseits gab es Aspekte die ich richtig faszinierend und brilliant erdacht fand, aber andererseits konnte es mich irgendwie auch nicht so recht begeistern und das Schlimmste daran ist eigentlich, das ich dies noch nicht einmal richtig begründen kann. Dabei war die Idee hinter der Geschichte so genial.Sierra hat endlich Sommerferien, doch genießen kann sie diese nicht wirklich, denn um sie herum geschehen ganz merkwürdige Dinge. Ihr Großvater, der kaum noch spricht, zischt ihr seltsame Entschuldigungen zu und erzählt wirre Geschichten und auf dem Schrottplatz, auf dem Sierra einen Turm bemalt, verhält sich die alte Domino-Gang, Freunde ihres Großvaters die sie schon ihr Leben lang kennt, ganz merkwürdig.Als dann auch noch ein vermeintlich Toter auftaucht, der Sierra an den Kragen will, da gerät ihre Welt komplett aus den Fugen. Sie erfährt von einer Gruppe, die sich "Shadowshaper" nennen. Menschen mit einer besonderen Begabung: Sie können Tote in Bilder und Graffiti hineingleiten lassen, in denen diese dann irgendwie "weiterleben".Auch Sierra trägt diese Gabe in sich. Doch den Shadowshapern droht Gefahr und Sierra muss herausfinden, wer sie und ihre Freunde tot sehen will.Was mir gut gefallen hat, war definitiv die Atmosphäre, die puertoricanischen Gepflogenheiten, die hier einfließen. Durch die verschiedenen Nationalitäten und das Leben in Brooklyn, das der Autor als eigene kleine Welt darstellt, was vermutlich auch tatsächlich so ist, kommt in der Geschichte ein multikultureller Aspekt durch, der mir richtig viel Spaß gemacht hat. Multikulti kann so schön und vielfältig und bunt sein; der Zusammenhalt ist enorm groß, vorallem dann wenn du dich als Puerto-ricanisches Mädchen in einer weißen, versnobten Gegend bewegst, in der jeder gleich denkt, das du ein Verbrecher bist, nur weil du anders aussiehst, was einfach total bescheuert ist.Ebenfalls überzeugen konnte mich die Idee mit den Graffitis und dem damit verbundenen Totenkult. Die Shadowshaper leiten quasi die Seelen verstorbener Menschen in ihre Gemälde, die dann zum Leben erwecken. Es gab eine Szene in einer Bar, bei der ich wirkliches Kopfkino hatte und dachte: Wow, das hätte selbst Tim Burton nicht besser gekonnt. Es war grandios und ich fühlte mich voll und ganz in dieser Szene gefangen, konnte sehen wie sich die Wandbilder bewegen, aber auch die Hitze des Clubs spüren, die Geräusche aufsaugen und den Beat der Musik spüren. So intensiv, wie Daniel José Older schaffen das bei mir nur wenige Autoren.Weniger gefallen hat mir dagegen, wie sich die Sache mit dem "Bösewicht" entwickelt. Und damit bin ich bei den Gründen die ich nicht so richtig benennen kann. Denn im Großen und Ganzen fügt sich alles weitestgehend logisch und akzeptabel ineinander und trotzdem war da unterschwellig immer etwas das mich gestört hat, etwas das ich nicht so richtig greifen kann. Vielleicht war es der krasse Showdown am Ende, der auf mich für ein Jugendbuch doch ziemlich gewalttätig wirkte oder aber die Beweggründe des Bösen.Vermutlich ist das eine reine Empfindungssache.Fakt ist aber, das das Buch unglaublich bildgewaltig und lebhaft erzählt ist, so das das alles andere fast schon wieder wett macht !Von mir gibts genau deshalb 4 von 5 Cupcakes.

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  • Geheimtipp

    Stadt der tanzenden Schatten
    jaylinn

    jaylinn

    17. June 2017 um 08:18

    Zuletzt habe ich für Janine von Büchersüchtiges Herz³ Water Love rezensiert. Und heute ist es wieder an der Zeit für eine neue Gastrezension, die auf meinem (www.zeilenliebe.wordpress.com) und auf ihrem Blog erscheinen wird. Allgemeines: Stadt der tanzenden Schatten ist im Mai 2017 als gebundenes Buch von 305 Seiten beim Carlsen Verlag erschienen. Der Originaltitel lautet Shadowshaper und klingt sehr interessant wie ich finde. Autor Daniel José Older scheint ein vielseitiger Mann zu sein. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Autor und Herausgeber hat er eine Band namens Ghost Star, mit der er regelmäßig rund um New York auftritt. Passt irgendwie zum Inhalt seines Buches! Inhalt: „Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen! (Quelle: Carlsen Verlag) Meine Meinung: Stadt der tanzenden Schatten ist ein großartiges Buch. Ein großartiges Buch, das nicht jedem Leser sofort einen Zugang bietet. Ich selbst brauche einige Zeit, um mit der gewählten Ausdrucksweise und den Namen zurecht zu kommen. Viele Namen sind etwas schwerer auszusprechen (Papa Acevedo habe ich so oft als Papa Avocado gelesen – vielleicht, weil ich Avocados einfach liebe?) und schlichtweg nicht so häufig in unserem täglichen Gebrauch vertreten. Dass alle Charaktere dann auch noch in einem lockeren Slang miteinander sprechen, der Jugendsprache und andere, eher derbere Elemente verbindet, hat den Einstieg nicht einfach gemacht. Aber ich muss sagen, dass es sich lohnt, sich auf diese Andersartigkeit einzulassen. Nach einigen Seiten konnte ich mich in der Welt der Schattenbildner wiederfinden und verfolgte gebannt die Erlebnisse der starken Protagonistin Sierra. Sierra mag auf so manchen Leser eher distanziert wirken. Meiner Meinung nach war das aber der Tatsache geschuldet, dass sie im Laufe der Geschichte ziemlich viel durchmachen muss. Mir war sie sympathisch, vor allem, weil sie so gehandelt hat, wie sie es für richtig hält. Ihre malerischen Fähigkeiten wurden faszinierend beschrieben, in echt würden ihre Bilder mit Sicherheit sensationell aussehen. Sierra hat Unterstützung bei ihren fantastischen Abenteuern, aber es gibt keine klassische das-Mädchen-ist-hiflos-und-muss-sich-verlieben-damit-sie-die-Story-lösen-kann-Konstruktion. Auch die Domino-Krieger, eine sympathische „Bande“ älterer Männer, die sich stets auf einem Schrottplatz treffen, um zu spielen, kann man einfach nur ins Herz schließen. Die grundlegende Idee des Buches, die fantastische Komponente der Schattenbildner, ist erfrischend originell und fantasievoll. In Kombination mit einem positiven Lebensgefühl, guter lateinamerikanischer Musik und viel Tanz wirkt diese Idee irgendwie.. so vor Lebensfreude sprühend. Obwohl Sierra und ihre Freunde in einem Brooklyn aufwachsen, das von Gewalt geprägt ist, haben sie eine so positive Grundeinstellung zum Leben. Dem Autor gelingt es, eine ganz tolle Atmosphäre zu kreieren. Ein Buch von 304 Seiten bietet jedoch nicht viel Raum für eine langsame Entfaltung der Geschehnisse. An manchen Stellen hätte ich mir etwas weniger Tempo und mehr Zeit für die Details gewünscht. Eine weitere Geschichte, die in der Welt der Schattenbildner spielt, kann ich mir daher gut vorstellen. Fazit: Stadt der tanzenden Schatten ist fast so etwas wie ein Geheimtipp, weil es einfach so besonders ist. Daniel José Older hat mit seinen Schattenbildnern eine Welt voller lateinamerikanischem Flair geschaffen, in die ich gerne erneut eintauchen würde.

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  • Geniales Thema, leider konnte ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen

    Stadt der tanzenden Schatten
    merle88

    merle88

    14. June 2017 um 08:36

    Inhalt:Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen!Meinung:Sierra hat sich in ihren Sommerferien ein neues Kunstgroßprojekt vorgenommen. Sie möchte einen riesigen Drachen an eine Hauswand malen. Alles kommt jedoch anders als sie auf einer Party von einem Toten verfolgt wird, Bilder an den Häuserwänden plötzlich verblassen und ihr verwirrter Großvater sich immer wieder für irgendetwas bei ihr entschuldigt von dem Sierra keine Ahnung hat. Als Sierra Robbie kennenlernt erfährt sie, dass sie, wie Robbie, zur geheimen Gruppe der Schattenbildner gehört.In diesem Buch wird für mich eine neue Idee im Bereich des Jugendbuches sehr gut umgesetzt. Die Idee der Schattenbildner ist innovativ, fantasievoll und bezaubernd. Gespannt verfolgte ich wie Sierra nach und nach in diese Gabe hineinwächst. Dabei erlebt sie auf ihrem Weg bis zum Finale sehr viel spannendes. Das Tempo im Buch ist daher sehr hoch. Selten kommen Sierra und der Leser dazu einmal in Ruhe Luft zu holen. Normalerweise stört mich dieser schnelle Erzählstil nicht. Hier hätte ich mir jedoch gewünscht, dass der Autor sich bei manchen Stellen einfach mehr Zeit genommen hätte.Kommen wir zu den Charakteren der Geschichte. Leider konnte ich, bis auf Robbie, zu keiner der Personen eine Bindung aufbauen.Sierra ist die Protagonistin der Geschichte und hat ziemlich viel zu verarbeiten. Ihr normales Leben wird komplett auf den Kopf gestellt als sie von ihrer Gabe erfährt. Sierra nimmt all dies aber relativ gut auf und arbeitet sich schnell in ihre neue Aufgabe ein. Allerdings ist Sierra an manchen Stellen sehr aufbrausend und temperamentvoll. Ich finde, ihr fehlte teilweise der Respekt vor der älteren Generation. Robbie ist ebenfalls ein Wandmaler und Schattenbildner. Zu Beginn scheint er immer in den brenzligen Situationen zu verschwinden, daher ist es nicht verwunderlich, dass Sierra ihm zu Beginn sehr misstrauisch gegenüber steht. Sierras Großvater ist mittlerweile aufgrund seines Herzinfarkts nicht mehr der Alte. Er redet so gut wie gar nicht mehr. Dabei wünscht sich Sierra doch so furchtbar viele Antworten von ihm.Neben Sierras Großvater lernen wir auch ihre restliche Familie, die Freunde von ihrem Großvater und ihre eigenen Freunde kennen. So muss man sich viele spanische Namen merken. Ich hatte teilweise meine Probleme die verschiedenen Charaktere auseinander zu halten.Da Sierra puertoricanischer Abstammung ist, wird in ihrer Familie sehr viel Spanisch gesprochen. Dies hat mich irgendwann einfach nur noch genervt, da es oftmals keine Übersetzung gab. Natürlich macht die Sprache und Sierras Abstammung auch einen Reiz der Geschichte aus, mich hat es allerdings hauptsächlich genervt.Gegen Ende des Buches zieht der Autor das Tempo noch mal gehörig an und lässt es in einem packenden Showdown enden.Das Buch ist in sich abgeschlossen. Jedoch habe ich auf goodreads gesehen, dass es sich hierbei um eine Trilogie handelt, was es für mich nicht unbedingt gebraucht hätte.Fazit:Jede Menge Spannung und Action bietet "Stadt der tanzenden Schatten". Auch die Idee der Schattenbildner ist neu und unverbraucht. Leider störten mich die vielen spanischen Sätze und ich konnte nur zu einer Person eine Bindung aufbauen. Ich bin mir jedoch sicher, dass gerade das lateinamerikanische Flair viele begeisterte Leser finden wird. Am Ende vergebe ich sehr, sehr gute 3 von 5 Hörnchen.

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  • Wenn Graffiti lebendig werden...

    Stadt der tanzenden Schatten
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    09. June 2017 um 16:49

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/06/wenn-graffiti-lebending-werden-stadt.htmlMEINUNGSchnell startet man in die Geschichte.Zuerst einmal wird man beinahe mit einer Flut an Namen und Personen ertränkt, hier ein Onkel, da eine Freundin, hier noch ein Freund der Familie.Puh. Zudem ist Sierra Teil einer lateinamerikanischen Familie, sodass die Namen für mich persönlich zumindest nicht so vertraut sind.Auch im Laufe der Geschichte kommen noch mehr dazu, was ich einfach teilweise zu viel fand. Aber nun gut, irgendwann gewöhnt man sich daran, hat auch eine ungefähre Vorstellung davon, wer wer ist. Es gab eben reichlich Nebencharaktere.Dann mal zur Handlung:Es wurde nie langweilig. Es herrscht ein sehr hohes Tempo, was ich in der Regel gut finde. Hier war es mir schon zu schnell, denn man kommt nie zur Ruhe.Hier erfährt man das, dort muss man wieder wegrennen, dann lernt man noch diese Person kennen - etwas Ruhe wäre schön gewesen.Nichtsdestotrotz herrschte Spannung, die Suche nach dem/den Antagonisten sorgte immer wieder für Spannungshöhepunkte. Ich habe das Buch praktisch am Stück gelesen.Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Kapitellänge angenehm kurz gehalten. Flüssig springt man von Kapitel zu Kapitel.Die Fantasy-Elemente sind originell und toll ausgearbeitet. Mit dem Rithmatisten lag ich gar nicht mal so falsch.Denn die Schattenbildner hauchen ihren Zeichnungen Leben ein... Teilweise wird es etwas komplexer, vor allem als es um eine gewisse Lucera geht, doch ich bin immer mitgekommen. Auch zombieähnliche Phänomene gibt es, und New York als Kulisse passte sehr gut, z.B. Coney Island oder die Viertel.Wie gesagt gab es viele Personen.Sierra ist eine wunderbare Protagonistin. Denn nicht nur die Entdeckung um ihre Kräfte steht im Mittelpunkt; Auch Rassismus und Unsicherheiten kommen zum Tragen und wurden meiner Meinung nach gut dargestellt.Auch Robbie, Bennie & Co. sind angenehme Charaktere, auch Familiendrama bereichert die Geschichte.Der Showdown war nochmal sehr spannend, das Ende fühlte sich für mich abgeschlossen an. Auf GoodReads jedoch habe ich gesehen, dass wohl eine Trilogie daraus wird, Band 2 erschien schon im Original.Ich hätte mich gefreut mal wieder einen guten Einzelband gelesen zu haben, aber den Fortsetzungen wäre ich keinesfalls abgeneigt.FAZITBis auf das mir zu hohe Tempo und die Masse an Charakteren eine spannende Geschichte mit recht neuartigen Fantasy-Elementen.Eine tolle, toughe Protagonistin und ein flüssiger Schreibstil.Empfehlung!- 4 von 5 Feenfaltern -Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Wenn die Shadowshaper zur Stelle sind... 😉

    Stadt der tanzenden Schatten
    Solara300

    Solara300

    04. June 2017 um 11:35

    Kurzbeschreibung Endlich Sommerferien!!! Genau darauf hat sich Sierra Santiago schon gefreut und ist drauf und dran an ihrem Künstlerischen Projekt, einem Wandbild weiterzuarbeiten mitten in Brooklyn. Denn dort verschandelt ein Betonklotz das Viertel der Brown Stones. Manny bat sie darum, das dieses Gebäude dringend eine erfrischende Wendung bräuchte und so macht sich Sierra an ein riesengroßes Wandbild mit einem Drachen als Motiv. Sierra hat dazu ein außergewöhnlich gutes Gespür für das Malen und auch ein Auge wenn was nicht stimmt. Denn mysteriöse Vorkommnisse, wie das verblassen anderer Wandbilder und das Auftauchen eines Toten, der sie jagt, lässt Sierra so langsam an ihrem Verstand zweifeln. Selbst ihr Großvater der nach einem Schlaganfall nicht mehr richtig geredet hat, ist wieder in manchen Situationen absolut klar und Entschuldigt sich. Nur für was oder für wen??? Die einzige Rettung auf Antworten scheint laut ihrem Großvater ein gewisser neuer Schüler zu sein, der genauso gerne malt wie Sierra namens Robbie. Cover Das Cover finde ich Düster und gleichzeitig geheimnisvoll. Man stellt sich die Frage was genau mit den Bildern geschieht und was es mit dem Titel auf sich hat und ich kann nur eines verraten. Sehr passend zum Inhalt gewählt und absolut stimmig. 💖 Schreibstil Der Autor Daniel Jose Older hat einen faszinierenden Schreibstil, der mich nicht nur sehr leicht und flüssig mit nach New York nimmt zu Sierra, ihrer Familie und ihren Freunden, sondern wo so manch mysteriöses wartet. Viele Geheimnisse hat hier der Autor einfließen lassen, sodass es immer spannend bleibt bis zum Schluss. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und mit der düsteren Spannung verwoben. Dabei war ich auf manche Wendungen nicht gefasst, was ich persönlich liebe, wenn mich ein Autor beim Lesen doch noch überraschen kann. Sehr gut gemacht und ich bin gespannt auf mehr von ihm zu lesen. Übersetzt von Sophie Zeitz. Meinung Wenn die Shadowshaper zur Stelle sind... 😉 Dann sind wir erstmal in New York, in Brooklyn um genauer zu sein. Dort herrscht nicht nur ausgelassene Stimmung da Sommerferien sind, sondern auch Partystimmung. Sierra freut sich auch schon auf die Party mit ihrer besten Freundin Bennie, obwohl sie manches Mal gar nicht aufhören möchte an ihrem Kunstprojekt zu arbeiten. Von Manny einem Freund ihres Großvaters hat sie das Angebot, eine Backsteinwand zu bemalen. Daneben sieht man schon ein Bild mit Papa Acevedos Gesicht. Was aber komischerweise niemanden aufzufallen scheint außer Sierra ist, dass dieses Gesicht nicht nur zu verblassen scheint, sondern dass sich auch der Ausdruck darauf verändert hat. Das an sich wäre schon seltsam und wenn ich ehrlich bin, war da schon meine Neugier bei den ersten Seiten gefesselt. Denn wie bitte schön können Wandbilder einfach so verblassen, geschweige den sich verändern. Nun, jetzt kommt es noch mysteriöser. Da kann man nicht anders, als an den Seiten zu kleben (Nicht sprichwörtlich) 😉 Also Sierera ist ja auf die erste Party in den Sommerferien eingeladen und freut sich schon darauf. Denn ihr Großvater gab ihr den Tipp, das ihre Fragen beantwortet werden würde von Robbie, dem neuen an ihrer Schule. Seltsam daran ist, dass Robbie neu ist und das ihr Großvater ihn gar nicht kennen kann und dann das er auf einmal einfach so spricht. Denn nach seinem Schlaganfall war er ruhig. Dazu noch der komische Name der Shadowshaper. Fragen über Fragen und jetzt kommt es. Denn kaum hat Sierra Robbie getroffen kommt ein Toter auf die Party und verfolgt Sierra. Gruselig sag ich euch. 😱  Denn woher ich weiß das er Tod war. Nun erstens Indiz er war kalt...Eiseskalt. Zweitens Indiz. Er hat nicht wirklich gesund ausgesehen. Und jetzt um das Ganze zu untermauern. 😉 Drittes Indiz. Er war laut Nachricht in der Zeitung Tod seit letztem Tag und Abends oder besser gesagt Nachts verfolgte er Sierra. Denn es war Old Vernon. Und dieser Old Vernon ist nicht nur mit Manny, sondern auch mit Sierras Großvater befreundet. Gruselig sag ich euch und der einzige Hinweis ist Robbie und ein seltsamer Mann auf einem Bild aus längst vergangenen Zeiten. Denn dort ist ein gewisser Jonathan Wick abgebildet. Die Zeit rinnt und die Gefahr steigt. Eine Bedrohung liegt über Brooklyn und es hängt von Sierra ab, wie schnell sie mit ihrem Wandbild dem Drachen fertig ist. Denn in den Bildern scheint ein Schlüssel zu liegen. Fazit  Sehr gelungen!!! Wenn Mysteriöse Dinge passieren und du die Lösung in dir trägst. 😍💖💖💖 5 von 5 Sternen

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  • Graffitis die zum Leben erwachen

    Stadt der tanzenden Schatten
    Esme--

    Esme--

    02. June 2017 um 16:32

    Inhalt: Auf dem verlassenen Rohbau eines fünfstöckigen Turms vervollständigt Sierra in jeder freien Minute ihre Graffiti-Zeichnung. Neben einer perfekten Zeichnung von Papa Acevedos, einem guten Freund ihres Großvaters, prangt dieses gigantische Bildnis ihres Drachen. An einem dieser Tage jedoch bemerkt Sierra eine Veränderung. Papa Acevedos Bild scheint zu verblassen. Seine Lippen hängen herab und eine Träne rinnt über seine Wange. Kann das sein? Seit seinem Schlaganfall sitzt Sierras Großvater Lázaro nur noch in seinem Zimmer. Kein zusammenhängendes Wort kommt mehr über seine Lippen. Dennoch besucht ihn die Enkelin regelmäßig. An einem der guten Tage spricht Lázaro eine Warnung aus. Sierra ist überrascht. Deutlich gibt er zu verstehen, dass sich das Mädchen mit dem stillen Zeichner und Klassenkameraden Robbie zusammentun soll, um ihre Zeichnung zu vervollständigen. Denn wenn nicht, sind bald alle verloren. Die Welt: Daniel José Older siedelt seine Geschichte in Brooklyn an. Eine soziale Umgebung, die von gewalttätigen Mitteln geprägt ist. Die Protagonistin Sierra ist puertoricanischer Abstammung. Sie trägt einen Afro, dazu Faltenrock, Springerstiefel und ein T-Shirt mit abgerissenen Ärmeln. Ihre beste Freundin Benni hingegen hüllt sich in eine Bügelfaltenhose, Button-Down-Hemd und Hornbrille. Dennoch wirken beide Protagonisten ziemlich cool. Sie besuchen in ihrer Freizeit Partys, auf denen Emo-Rock und Hiphop gespielt wird und Beatbox- und Freestylebattles die Zeit vertreiben. Ihre Zeit verbringt Sierra gerne in der Nähe eines alten Schrottplatzes. Hier sitzen die Freunde von ihrem Großvater an einem Tisch und spielen Domino. Sierra hingegen witmet sich gerne ihrer Graffiti-Zeichnung am verlassenen Rohbau des nahestehenden fünfstöckigen Turms. Überhaupt vermittelt Daniel José Olders Geschichte einen so ganz anderen Flair als handelsübliche Jugendbücher. Hier achtet die Jugend die Alten und ihre Ahnen. Die Freunde von Sierras Großvater sind keineswegs gebrechlich, sondern haben es stattdessen faustdick hinter den Ohren. Sie nennen sich die Domino-Krieger. An ihrem Stammtisch bleibt stets ein freier Platz für die ausgeschiedenen Teilnehmer der Runde erhalten. Auch Ermittlungen unternimmt Sierra im weiteren Verlauf gerne mit einem von Großvaters Freunden. Während das junge Mädchen eher planlos voranschreitet, scheut der Alte vor schnellen Autofahren, Lügen und Ideen, die die Polizei in die Irre führen, nicht zurück. Schreibstil: An Daniel Josés Schreibstil musste ich mich gewöhnen. Des Öfteren liest man spanische Sätze, die die puerto-ricanische Abstammung der Protagonistin und ihrer Verwandtschaft vergegenwärtigen. Die Art, wie die Charaktere miteinander umgehen, war interessant zu beobachten. Ganz besonderen Wert legt man in Sierras Umfeld auf die verstorbenen Ahnen. Alt und Jung bringen sich gegenseitig Respekt entgegen. Dass Manny, ein Freund ihres Großvaters gemeinsam mit den Jugendlichen „abhängt“ und ein Graffiti vervollständigt, ist normal. Am Küchentisch werden intergenerationell Themen wie Patriarchat, Rassenidentität und moralische Dilemmata behandelt. In "Stadt der tanzenden Schatten" erwachen die gezeichneten Graffiti zaghaft zum Leben. Ihre Farben verblassen, die Mundwinkel ziehen sich nach unten, sogar eine Träne löst sich aus dem Auge eines Bildnisses. Erst fragt sich Sierra, ob sie sich diese Veränderung einbildet. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass mehr hinter den Geschehnissen steckt. Auf Ratschlag des Großvaters unterhält sich das Mädchen mit dem stillen Mitschüler Robbie. Gemeinsam mit ihm soll sie die Zeichnungen am Turm vervollständigen. Robbie und Sierra kommen sich näher. Eine zaghafte Freundschaft entspinnt sich. Eine Liebesgeschichte wird angedeutet. Auch, wenn Sierra bald den Drang verspürt Robbie zu küssen, so werden Leser, die sich nach einer emotionalen Geschichte sehnen, hier eher enttäuscht werden. Im Fokus der Geschichte steht eher das Lösen von Rätseln, Ahnenforschung und ein Abenteuer. Weniger fesselnde Gefühle. Mit einer Äußerung ihres aufgrund eines Schlaganfalls verstummten Großvaters beginnt für Sierra ein großes Rätsel. Sie erblickt ein mysteriöses Foto, auf dem sie jemanden wieder entdeckt, der ihr zuvor in einer ziemlich furchteinflößenden Erscheinung begegnet ist. Einige der Gesichter sind merkwürdig verschmiert. Sierra hört von den Schattenbildnern und außerdem verspricht der Großvater, dass „Lucera“ Sierra helfen wird. Wer oder was ist Lucera, was sind die Schattenbildner? All das wird Sierra über die Geschichte hinweg erforschen. Auch scheinen es die bösen Kreaturen, die plötzlich vermehrt auftauchen auf sie und Robbie abgesehen zu haben. Fazit: Mit der Protagonistin Sierra und dem Setting in der puertoricanischen Gemeinde fügt Daniel José Older dem Genre Jugendbuch interessante neue Facetten hinzu. Ahnenforschung, Rassenidentität, aber auch zwischenmenschliche sowie intergenerationelle Solidarität werden hier behandelt. Die fantastische Komponente lebt von der Idee, dass Graffiti-Zeichnung zum Leben erwachen. Ein Großteil der Handlung wird durch die Ermittlungen von Sierra bestimmt, die zu begreifen versucht, warum sich ihre Welt von einem Tag auf den anderen so verändert. Ich empfehle dieses Buch Leser/innen, die in eine etwas andere Welt abtauchen möchten und sich nach Neuem auf dem Jugend-Fantasy-Markt sehnen.

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  • Kulturschock

    Stadt der tanzenden Schatten
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    29. May 2017 um 20:45

    „Papa Acevedo hat immer gesagt, die Menschen sehen nur das, was sie erwarten. So ist es.“ (S.70) Dieses Buch ist der Straßenkunst gewidmet, und den Geschichten der Ahnen. Die Verbindung von beidem bringt die Schattenbildner hervor. Und Sierra ist mitten unter ihnen, zunächst ahnungslos, lässt sie jedoch nicht locker. In Robbie trifft sie jemanden, der ihr einige Fragen beantwortet, die die Erwachsenen ignorieren. Sierra ist ein sehr beeindruckender Charakter. Wirkt sie anfangs etwas unsicher mit ihrer puerto-ricanischen Herkunft, festigt sie sich im Laufe der Geschichte. Sie liest sogar ihrer Mutter und ihrer Tante die Leviten. Aber auch Robbie, wirkt er doch eher unscheinbar, entpuppt sich als wahrer Held. Die Graffiti und Schatten ergeben eine faszinierende und überaus spannende Geschichte. Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Charaktere sehr bildlich dargestellt. Ein kleiner Kulturschock, auf eine gute Art. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • dieses Werk sollte man sich nicht entgehen lassen!

    Stadt der tanzenden Schatten
    Pearsson

    Pearsson

    29. May 2017 um 11:20

    Zitate:"Plötzlich zitterte die glänzende gemalte Träne, und dann rollte sie dem alten Mann über das Gesicht." Seite 10"Es kannte ihren Namen. Sie sah auf. Es grinste." Seite 28"Sie wusste, dass etwas im Gang war, aber heute Abend hatte sie zum ersten Mal in ihrem Leben gespürt, dass sie dem Tod ins Auge sah." Seite 120Meinung:Sierra bemerkt beim Zeichnen eines Wandbildes etwas Seltsames. Nicht nur, dass alle bereits bestehenden Wandbilder irgendwie verblassen, auch in den Augenwinkeln der Zeichnung von Papa Acevedo entdeckt sie eine Träne, von der sie sicher ist, dass diese vorher noch nicht da war. Als diese Träne jedoch anfängt zu laufen, weiß sie, dass etwas passieren wird. Am selben Tag erwacht ihr Abuelo aus seiner Lethargie, in der er sich seit seinem Schlaganfall befindet und warnt sie, dass "sie" kommen um alle Schattenbildner zu holen. Und dass sie mit Hilfe ihres Schulkameraden Robbie sofort ihr Wandbild beenden muss, um alle retten zu können. Danach verstummt er und Sierra ist auf sich allein gestellt, ohne zu verstehen, was das bedeuten soll. Und niemand, der ihr Wissen dazu vermitteln könnte, will darüber reden...Wow, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Selten hat mich ein Buch dermaßen überrascht und geflasht, wie dieses! Eigentlich wollte ich gestern erstmal nur anlesen, aber das war schlicht unmöglich! Einmal angefangen, zog es mich so in seinen Bann, dass ich es am Stück lesen musste. Aufhören war schlicht undenkbar!Aber beginnen wir am Anfang :)Der Autor spielt etwas mit der Stimmung. Einerseits überraschend und bedrohlich -durch auftretende Geschehnisse und Gefahren-, lockert er diese immer mal wieder durch jugendliche Szenen auf, in denen wir sehen, dass Sierra eigentlich bislang eben auch nur ein ganz normaler Teenager ist. Freunde treffen, Tanz und ganz wichtig Musik, machen einen großen Teil ihres Lebens aus. Zusätzlich unterstreicht er das mit einem recht jugendlichen und hippen Schreibstil, wenn du weißt, was ich meine "Bro" :) Dies macht er jedoch in einem Stil und Ausmaß, so dass auch die nicht mehr jugendlichen Leser keinerlei Probleme damit haben werden. Ich empfand es jedenfalls als passend und habe mich zu keiner Zeit daran gestört.Diese Wechsel zwischen unheilvoll und heiter, lassen den Leser deutlich spüren, dass sich etwas zusammenbraut, das Sierra nach und nach wie ein Puzzle zusammensetzen wird und uns durchgehend mitfiebern lässt.Und so kommt es dann auch. Die Geschichte nimmt von Seite zu Seite mehr Fahrt auf. Wird spannender, unheimlicher, aber auch grausamer. Ja, es kommen auch recht gruselige, horrorartige Passagen vor, die einfach nur genial durchdacht und in Szene gesetzt wurden.Ich war zwischendurch etwas unsicher, ob der Autor diesen Nervenkitzel bis zuletzt halten kann, aber seid unbesorgt! Atemlosigkeit von Anfang bis Ende garantiert ;) Ich hätte nie für möglich gehalten, dass sich das noch steigern ließe, wurde aber eines Besseren belehrt!Die Geschichte um Sierra, inklusive sich ändernden Wandbildern, verschwindenden Menschen und zu lösenden Geheimnissen, ist gleichzeitig grauenvoll -dies jedoch nur auf Grund der Dinge, denen sie sich stellen muss, also nicht die Geschichte selbst ;)- und wunderschön! Die Bilder und der Fantasiereichtum, mit denen die Story erzählt wird, haben mich jedenfalls komplett umgehauen! Eine klare Leseempfehlung von mir, dieses Werk sollte man sich nicht entgehen lassen!

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