Stadt der tanzenden Schatten

von Daniel José Older 
3,9 Sterne bei16 Bewertungen
Stadt der tanzenden Schatten
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Positiv (13):
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Wunderbare Idee und unglaublich rasant, aber leider auch mit blassen Charakteren

Kritisch (1):
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Idee top, Umsetzung flop. - 2 Sterne

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Inhaltsangabe zu "Stadt der tanzenden Schatten"

*** Ein Buch wie New York – aufregend, rätselhaft, magisch und cool! *** Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen! --- Eine großartige Heldin und eine ungewöhnliche Geschichte – der Geheimtipp aus den USA! ---

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551583604
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:26.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 9 Monaten
    Stadt der tanzenden Schatten

    "Stadt der tanzenden Schatten" ist ein Buch des Autors Daniel José Older. Auf dieses Buch bin ich als erstes durch den Titel neugierig geworden und als mich dann der Klappentext eine spannende und fantasievolle Geschichte vermuten liess, wollte ich das Buch auf jeden Fall lesen.

     

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Sierra. Sierra ist voller Vorfreude auf ein paar entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt. Doch alles gerät aus den Fugen, als auf einer Party ein Toter auf sie zustolpert. Dann fängt ihr Großvater auch noch an unverständliches Zeug zu reden und ein Porträt an einer Hauswand beginnt Tränen zu weinen. Als Sierra den Sprayer Robbie kennenlernt, erfährt sie mehr über die komischen Geschehnisse und auch über sich selbst. Sierra gehört zu den sogenannten "Shadowshapers", die mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken können. Aber damit nicht genug, denn kurz darauf wird klar, dass es jemand auf Menschen wie Sierra abgesehen hat ...

    Der Einstieg in dieses Buch ist mir gut gelungen. Daniel José Older hat einen jugendlichen Schreibstil, der auch an Begriffen der Jugendumgangssprache nicht spart. Mir war das manchmal ein bisschen zuviel des Guten, aber ansonsten lässt sich die Geschichte wirklich locker und gut lesen. Die Buchidee fand ich sehr gelungen und ich mochte auch die Art und Weise, wie der Autor die Thematik umgesetzt hat. 


    Die Charaktere bestechen durch viele Facetten und auch wenn, für mich persönlich, jetzt kein reiner Sympathieträger dabei war, hatte die Mischung der verschiedenen Personen durchaus seinen Reiz. Die Handlung ist interessant gestaltet und punktete bei mir mit einem hohen Tempo und einiger Action. 


    Den Spannungsbogen hat der Autor gut gehalten. Er befindet sich den Großteil der Geschichte im guten Mittelfeld und das hat mir gefallen. Zwischendurch hätte ich mir noch etwas mehr Spannung vorstellen können, aber diese Momente waren im Vergleich eher selten. Von mir gibt es für diese Geschichte 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.


    Positiv: 

    * interessante Charaktere

    * neuartige, fantasievolle Buchidee

    * hohes Tempo in der Handlung


    Negativ: 

    * etwas mehr Spannung ab und an wäre klasse gewesen

    * die Jugendsprache war mir oft etwas zuviel


    "Stadt der tanzenden Schatten" punktete bei mir durch eine tolle Buchidee und interessante Charaktere. Zudem ist die temporeiche Handlung abwechslungsreich und unterhaltsam!


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    dieDoreens avatar
    dieDoreenvor 10 Monaten
    Faszinierend, anders

    Inhalt

    Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild.
    Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden.
    Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen!

    Wie hat es mir gefallen?

    Wegen des coolen Covers und dem interessanten Klapptextes habe ich zu dem Buch gegriffen. Die Idee klang neu und spannend.
    Der Anfang vermittelt auch perfekt das New Yorker City Gefühl und nimmt den Leser mit in Sierras puertoricanische Familie und Gemeinde. Da prasseln jede Menge Namen auf mich ein, welches es schwierig gemacht haben mich zu orientieren. Leider werden es im Laufe der Geschichte aber auch nicht weniger.
    Das Erzähltempo ist ganz schön hoch und es bleibt konstant spannend. Stellenweiße überschlagen sich die Ereignisse und mir blieb keine Zeit zum Luftholen. Deshalb blieb aber die Tiefe der Charaktere etwas auf der Strecke. So richtig gut lernt man eigentlich keinen kennen.
    Sierra ist impulsiv, temperamentvoll und aufgeweckt. Sie lernt ziemlich schnell mit ihrer Gabe umzugehen. Dabei gerät sie in so einige bedrohliche Situationen, die sie sogar ihr Leben kosten könnten.
    Vom Hocker gehauen haben mich die Fantasyelemente. Als die Graffitis so nach und nach zum Leben erwachen war ich hin und weg. Der Autor erschafft eine faszinierende, düstere und oft auch schockierende Stimmung die das Buch zu etwas Besonderen macht. Den Schreibstil kann ich nur als jugendlich und frisch bezeichnen. Das puertoricanische Feeling wird durch eingestreute spanische Wörter perfekt herüber gebracht.

    Mein Fazit

    "Stadt der tanzenden Schatten" war ein besonderes Buch welches mich mit seinen besonderen Fantasyelementen verzaubert und fasziniert hat. Leider blieben die Charaktere aufgrund der rasanten Story etwas blass. Hier wäre noch deutlich Luft nach oben gewesen.

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    Damariss avatar
    Damarisvor einem Jahr
    Anfangs atmosphärisch und mysteriös, später überzogen und blasser.

    Wandbilder, die mithilfe von Geistern zum Leben erwachen? Ein absolut cooles Thema und für mich in dieser Ausführung völlig neu. Damit war klar, dass ich "Stadt der tanzenden Schatten" lesen möchte. Und ja, der erste Eindruck war super, denn das Buch liest sich mit New-York-Brooklyn-Flair, dem natürlichem Charme von Charakteren, die Spanisch sprechen und zudem noch unheimlich und mysteriös. Mir persönlich gefiel der spätere Verlauf, vor allem der Fantasy-Part, dann immer weniger. Es ist ein Buch, das man ausprobieren muss. Es könnte sein, dass es überrascht.

    Sierra hat sich ein aufwändiges Sommerprojekt vorgenommen. Auf einen Turm malt sie ein riesiges Wandbild, einen Drachen. Plötzlich fällt ihr auf, dass das danebenliegende Wandbild anders aussieht als noch die Tage davor. Die Farben verblassen, der Gesichtsausdruck des Mannes ist nicht mehr derselbe, und in seinem Augenwinkel glitzert eine Träne, die vorher ganz sicher noch nicht da war. Was geht hier vor? Als ihr Großvater dann noch völlig unverständliche Dinge von sich gibt und Sierra auf einer Party von einer Art Zombie verfolgt wird, braucht sie dringend Hilfe. Sie möchte die Sache aufklären.
    Mit diesen Ereignissen startet das Buch atmosphärisch, irgendwie kultig und so mysteriös, dass ich an den Seiten klebte. Eine Ungereimtheit jagte die nächste, und ich wollte wissen, was da los ist. In der Geschichte fallen ständig spanische Sätze und Ausdrücke. Ich fand das toll! Das bringt ein besonderes Lesegefühl mich sich, das die Charaktere, ihren Lebensraum und ihre Denkweise hervorheben soll. Leser, die überhaupt kein Spanisch sprechen/verstehen kommen ebenfalls zurecht, viele Wörter werden aber nicht erklärt oder stehen für sich. Vielleicht wäre ein kleines Spanisch-Glossar im Buch sinnvoll gewesen. Mehr Spaß macht es sicherlich, wenn man die Sprache in Ansätzen versteht.

    Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte ein bisschen auf der Stelle tritt, obwohl allerhand passiert. Sierras Partner und Mentor, der Junge Robbie, bleibt blass und wirkte auf mich austauschbar. Dass sich zwischen den beiden Gefühle entwickeln, hätte auch nicht unbedingt sein müssen. Außerdem hat sich gerade der phantastische Part, die Magie im Buch, in eine Richtung entwickelt, die nicht meinen Lesegeschmack traf. Ich merkte, dass die Geschichte bei mir an Bedeutung und Attraktivität verlor. Zwar war ich nicht richtig enttäuscht, aber ernüchtert. Für die konstruierte Handlung, den Sinn und eine abgeschlossene Geschichte ist das Buch fast zu kurz. Die eigentliche Idee - Wandbilder, die sich bewegen und verändern - gerät mit der Zeit ins Hintertreffen. Schlussendlich dann auch die Auflösung, die in einer großen Endschlacht fast untergeht.
    Damit war die Story für mich eine Geister-Monster-und-Rätsel-Mischung, die sich spannend und innovativ anfühlte, mich aber nicht komplett erreicht hat. Die Geschichte ist, obwohl im englischen Original eine Trilogie, abgeschlossen.

    Das Fazit
    "Stadt der tanzenden Schatten" hat eine Thema, das mich sofort abholte, das ich als reizvoll und originell empfand. Denn von einer Gruppe Schattenbildner, die Graffitis zum Leben erwecken können, liest man nicht alle Tage. Die Atmosphäre ist anfangs charmant und unheimlich zugleich, die Story mysteriös, richtig kultig. Leider traf die magische Fantasykomponente meinen Geschmack nur bedingt, und die Handlung wirkte wie in einen Rahmen gepresst, fast etwas überzogen. Sie verlor immer mehr an Attraktivität und wurde in der zweiten Buchhälfte, trotz Actionfeuerwerk, recht blass. Muss man probieren. Wer leicht abgefahrene Geschichte mag, dem könnte "Stadt der tanzenden Schatten" gefallen.

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderbare Idee und unglaublich rasant, aber leider auch mit blassen Charakteren
    Wunderbare Idee und unglaublich rasant, aber leider auch mit blassen Charakteren

    Klappentext

    „Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen!“

     

    Gestaltung

    Das Cover sticht sofort ins Auge, denn mit Backsteinhauswand und den Graffitis sieht es einfach richtig cool aus. Das Drachenbild passt dabei hervorragend  als Covermotiv, da die Protagonistin des Buches auch ein solches plant und Graffitis ein wichtiges Element der Geschichte sind. Dass dann der Buchtitel ebenfalls wie ein Graffiti an die andere Seite der Hauswand „gesprayt“ wurde, passt dazu natürlich auch wie die Faust aufs Auge. Die Farben gefallen mir zudem sehr gut, da die Wandbilder bunt und modern aussehen und die Backsteinmauer ihnen das gewisse Flair verleiht.

     

    Meine Meinung

    Die Geschichte von „Stadt der tanzenden Schatten“ klang absolut vielversprechend und nach einer Handlung mit einer innovativen Idee. Ich meine, wann hat man schon einmal von lebendig werdenden Graffitis gelesen? In diesem Buch geht es um Sierra, die den sogenannten Shadowshapers angehört. Das bedeutet, sie kann ihre Bilder zum Leben erwecken. Doch Menschen mit ihren Fähigkeiten scheinen verfolgt zu werden…

     

    Mir gefiel besonders die Idee der Shadowshaper, da sie neu und frisch ist. So kommt Magie und ein ganz besonderes Flair in die Geschichte. Die Schattenbildner konnten mich vollkommen von sich überzeugen und begeistern, da ich ihre Gabe sehr faszinierend fand und gerne in ihre Welt abgetaucht bin. Dadurch dass die Handlung aus der Perspektive der Protagonistin Sierra erzählt wird, wird zudem ein packendes Rätselraten erzeugt, da die Jugendliche erst nach und nach Informationen über ihre Gabe und die neue Welt erfährt. So konnte ich mitraten und Vermutungen anstellen, was mir sehr viel Spaß bereitet hat.

     

    Gleichzeitig ist die Geschichte sehr temporeich erzählt. Es gab keine Stelle, an der Langeweile aufkam oder an der ich das Gefühl hatte, auf der Stelle zu treten. Eher im Gegenteil: ich hatte kaum Verschnaufpausen, musste immer weiter und weiter lesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ständig passierte etwas Spannendes, das für Nervenkitzel sorgte und die Handlung vorantrieb. Brenzlige Situationen waren hier an der Tagesordnung, sodass das Buch für mich ein Feuerwerk aus Rasanz und Spannung war.

     

    Dieser sehr temporeiche Erzählstil hatte aber auch zum Nachteil, dass die Charaktere etwas blass blieben. Dem Buch hätten hier ein paar Seiten mehr nicht geschadet, denn ich hatte beim Lesen auch den Eindruck, dass ich Sierra, ihre Familie und ihren Freund Robbie nur oberflächlich kennen lerne. Genauere Charakterdarstellungen hätten mich hier sehr gefreut, denn dann wäre die Geschichte perfekt gewesen. Mir gefiel jedoch, dass zwischen Sierra und Robbie zwar angedeutet wurde, dass da mehr Gefühle sein können bzw. sind, aber dass der Fokus der Handlung nicht auf diesen Emotionen lag. „Stadt der tanzenden Schatten“ konzentriert sich vielmehr auf die Spannung, Rätsel und Abenteuer.  Da ich sowas liebe, fand ich dies natürlich klasse, aber Leser, die gefühlvolle Geschichten suchen, sollten sich dessen bewusst sein.

     

    Zudem muss ich auch sagen, dass die Einschübe von spanischen Sätzen mich manchmal in meinem Lesefluss unterbrochen haben. Sierra ist puerto-ricanischer Abstammung und spricht daher spanisch mit ihren Verwandten. Dass der Autor dies durch den Einbezug spanischer Sätze verdeutlicht und aufgreift, fand ich eine schöne Idee, da ihre Herkunft für mich so sehr greifbar wurde. So erhält das Buch Authentizität. Gleichzeitig hätte ich mir aber gewünscht, dass irgendwo zu finden gewesen wäre, was die Sätze bedeuten.

     

    Fazit

    „Stadt der tanzenden Schatten“ ist eine Geschichte mit einer frischen Idee, die mich richtig begeistern und mitreißen konnte. Die Handlung ist unglaublich temporeich und die Spannung hält an bis zum Schluss, sodass hier keine Langeweile aufkommt. Gleichzeitig gehen durch diesen Temporeichtum und die Rasanz etwas die Charaktere verloren, da auf sie nicht ganz so detailliert eingegangen wird. Zudem bremsen die eingestreuten spanischen Sätze, die die Herkunft der Protagonistin verdeutlichen sollen, etwas den Lesefluss. Die Action und Rasanz haben dieses Buch für mich aber zu einem packenden Erlebnis gemacht, das sich weg liest wie nichts!

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Stadt der tanzenden Schatten

    2. Shadowhouse Fall (erscheint auf Englisch am 12. September 2017)

    3. ???

     

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    EmmyLvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Uralter Zauber vermischt sich mit magischen Familientraditionen und den Religionen der eingewanderten Bevölkerungsgruppen-Magie in New York
    Spannender Lesestoff für magische Stunden voller gefährlicher Abenteuer

    Die Ferien haben gerade begonnen und Sierra Santiago verbringt ihre Tage mit einem neuen großen Kunstprojekt. Sie darf einen riesigen Drachen auf die Fassade eines großen Turms sprayen. Leider kann von entspannten Sommerferien bald keine Rede mehr sein. Plötzlich beginnen Fassadenbilder zu weinen bevor sie verschwinden, Tote verfolgen Sierra durch die Stadt und ihr kranker Großvater stammelt endlose Entschuldigungen. Bei ihrer Suche nach plausiblen Antworten erfährt sie von deiner geheimen Gruppe. Der Graffiti-Sprayer Robbie weiht Sierra schließlich in die Geheimnisse der Schattenbildner ein. Leider hat es jemand auf die Mitglieder der Gruppe abgesehen. Schon bald gerät auch Sierra in den Focus eines skrupellosen Mörders.

    Der Roman spielt in New York auf den Straßen des Stadtteils Brooklyn und am Strand von Coney Island. Die Fassaden, der aus Backstein gemauerten Häuser, sind verziert mit zahlreichen Graffitis. In dieser Geschichte erhalten die fantasievollen Wandbilder eine tiefere Bedeutung. Uralter Zauber vermischt sich mit magischen Familientraditionen und den Religionen der eingewanderten Bevölkerungsgruppen. Dem Autor ist ein wirklich spannendes Werk gelungen, welches den Leser in eine Welt voller Geister und urbaner Magie entführt. Der Schreibstil ist dynamisch, atmosphärisch dicht und voller knisterndem Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Zeile. Besonders gelungen sind die Beschreibungen des Settings einzelner Szenen. Man spürt beim Lesen die die sommerliche Hitze auf der Haut und bekommt in beklemmender Dunkelheit Herzrasen.

    Das Cover passt perfekt zum Inhalt. Es zeigt eine dunkle Backsteinfassade mit leuchtendem Drachengraffiti.

    Dieses Werk ist genderneutral geschrieben. Jungen und Mädchen ab 12 Jahren finden hier spannenden Lesestoff für magische Stunden voller gefährlicher Abenteuer.

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    InaVainohullus avatar
    InaVainohulluvor einem Jahr
    Bildgewaltig & lebhaft erzählt ! Kopfkino vorprogrammiert !

    Schon lange gab es kein Buch mehr, das mir eine Beurteilung so schwer gemacht hat, wie STADT DER TANZENDEN SCHATTEN, denn einerseits gab es Aspekte die ich richtig faszinierend und brilliant erdacht fand, aber andererseits konnte es mich irgendwie auch nicht so recht begeistern und das Schlimmste daran ist eigentlich, das ich dies noch nicht einmal richtig begründen kann.

    Dabei war die Idee hinter der Geschichte so genial.

    Sierra hat endlich Sommerferien, doch genießen kann sie diese nicht wirklich, denn um sie herum geschehen ganz merkwürdige Dinge. Ihr Großvater, der kaum noch spricht, zischt ihr seltsame Entschuldigungen zu und erzählt wirre Geschichten und auf dem Schrottplatz, auf dem Sierra einen Turm bemalt, verhält sich die alte Domino-Gang, Freunde ihres Großvaters die sie schon ihr Leben lang kennt, ganz merkwürdig.

    Als dann auch noch ein vermeintlich Toter auftaucht, der Sierra an den Kragen will, da gerät ihre Welt komplett aus den Fugen. Sie erfährt von einer Gruppe, die sich "Shadowshaper" nennen. Menschen mit einer besonderen Begabung: Sie können Tote in Bilder und Graffiti hineingleiten lassen, in denen diese dann irgendwie "weiterleben".
    Auch Sierra trägt diese Gabe in sich. Doch den Shadowshapern droht Gefahr und Sierra muss herausfinden, wer sie und ihre Freunde tot sehen will.

    Was mir gut gefallen hat, war definitiv die Atmosphäre, die puertoricanischen Gepflogenheiten, die hier einfließen. Durch die verschiedenen Nationalitäten und das Leben in Brooklyn, das der Autor als eigene kleine Welt darstellt, was vermutlich auch tatsächlich so ist, kommt in der Geschichte ein multikultureller Aspekt durch, der mir richtig viel Spaß gemacht hat. Multikulti kann so schön und vielfältig und bunt sein; der Zusammenhalt ist enorm groß, vorallem dann wenn du dich als Puerto-ricanisches Mädchen in einer weißen, versnobten Gegend bewegst, in der jeder gleich denkt, das du ein Verbrecher bist, nur weil du anders aussiehst, was einfach total bescheuert ist.

    Ebenfalls überzeugen konnte mich die Idee mit den Graffitis und dem damit verbundenen Totenkult. Die Shadowshaper leiten quasi die Seelen verstorbener Menschen in ihre Gemälde, die dann zum Leben erwecken. Es gab eine Szene in einer Bar, bei der ich wirkliches Kopfkino hatte und dachte: Wow, das hätte selbst Tim Burton nicht besser gekonnt. Es war grandios und ich fühlte mich voll und ganz in dieser Szene gefangen, konnte sehen wie sich die Wandbilder bewegen, aber auch die Hitze des Clubs spüren, die Geräusche aufsaugen und den Beat der Musik spüren. So intensiv, wie Daniel José Older schaffen das bei mir nur wenige Autoren.

    Weniger gefallen hat mir dagegen, wie sich die Sache mit dem "Bösewicht" entwickelt. Und damit bin ich bei den Gründen die ich nicht so richtig benennen kann. Denn im Großen und Ganzen fügt sich alles weitestgehend logisch und akzeptabel ineinander und trotzdem war da unterschwellig immer etwas das mich gestört hat, etwas das ich nicht so richtig greifen kann. Vielleicht war es der krasse Showdown am Ende, der auf mich für ein Jugendbuch doch ziemlich gewalttätig wirkte oder aber die Beweggründe des Bösen.
    Vermutlich ist das eine reine Empfindungssache.

    Fakt ist aber, das das Buch unglaublich bildgewaltig und lebhaft erzählt ist, so das das alles andere fast schon wieder wett macht !
    Von mir gibts genau deshalb 4 von 5 Cupcakes.

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    jaylinnvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Daniel José Older hat mit seinen Schattenbildnern eine Welt voller lateinamerikanischem Flair geschaffen.
    Geheimtipp

    Zuletzt habe ich für Janine von Büchersüchtiges Herz³ Water Love rezensiert. Und heute ist es wieder an der Zeit für eine neue Gastrezension, die auf meinem (www.zeilenliebe.wordpress.com) und auf ihrem Blog erscheinen wird.

    Allgemeines:

    Stadt der tanzenden Schatten ist im Mai 2017 als gebundenes Buch von 305 Seiten beim Carlsen Verlag erschienen. Der Originaltitel lautet Shadowshaper und klingt sehr interessant wie ich finde. Autor Daniel José Older scheint ein vielseitiger Mann zu sein. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Autor und Herausgeber hat er eine Band namens Ghost Star, mit der er regelmäßig rund um New York auftritt. Passt irgendwie zum Inhalt seines Buches!

    Inhalt:

    „Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen! (Quelle: Carlsen Verlag)

    Meine Meinung:

    Stadt der tanzenden Schatten ist ein großartiges Buch. Ein großartiges Buch, das nicht jedem Leser sofort einen Zugang bietet.

    Ich selbst brauche einige Zeit, um mit der gewählten Ausdrucksweise und den Namen zurecht zu kommen. Viele Namen sind etwas schwerer auszusprechen (Papa Acevedo habe ich so oft als Papa Avocado gelesen – vielleicht, weil ich Avocados einfach liebe?) und schlichtweg nicht so häufig in unserem täglichen Gebrauch vertreten. Dass alle Charaktere dann auch noch in einem lockeren Slang miteinander sprechen, der Jugendsprache und andere, eher derbere Elemente verbindet, hat den Einstieg nicht einfach gemacht. Aber ich muss sagen, dass es sich lohnt, sich auf diese Andersartigkeit einzulassen. Nach einigen Seiten konnte ich mich in der Welt der Schattenbildner wiederfinden und verfolgte gebannt die Erlebnisse der starken Protagonistin Sierra.

    Sierra mag auf so manchen Leser eher distanziert wirken. Meiner Meinung nach war das aber der Tatsache geschuldet, dass sie im Laufe der Geschichte ziemlich viel durchmachen muss. Mir war sie sympathisch, vor allem, weil sie so gehandelt hat, wie sie es für richtig hält. Ihre malerischen Fähigkeiten wurden faszinierend beschrieben, in echt würden ihre Bilder mit Sicherheit sensationell aussehen. Sierra hat Unterstützung bei ihren fantastischen Abenteuern, aber es gibt keine klassische das-Mädchen-ist-hiflos-und-muss-sich-verlieben-damit-sie-die-Story-lösen-kann-Konstruktion. Auch die Domino-Krieger, eine sympathische „Bande“ älterer Männer, die sich stets auf einem Schrottplatz treffen, um zu spielen, kann man einfach nur ins Herz schließen.

    Die grundlegende Idee des Buches, die fantastische Komponente der Schattenbildner, ist erfrischend originell und fantasievoll. In Kombination mit einem positiven Lebensgefühl, guter lateinamerikanischer Musik und viel Tanz wirkt diese Idee irgendwie.. so vor Lebensfreude sprühend. Obwohl Sierra und ihre Freunde in einem Brooklyn aufwachsen, das von Gewalt geprägt ist, haben sie eine so positive Grundeinstellung zum Leben. Dem Autor gelingt es, eine ganz tolle Atmosphäre zu kreieren. Ein Buch von 304 Seiten bietet jedoch nicht viel Raum für eine langsame Entfaltung der Geschehnisse. An manchen Stellen hätte ich mir etwas weniger Tempo und mehr Zeit für die Details gewünscht. Eine weitere Geschichte, die in der Welt der Schattenbildner spielt, kann ich mir daher gut vorstellen.

    Fazit:

    Stadt der tanzenden Schatten ist fast so etwas wie ein Geheimtipp, weil es einfach so besonders ist. Daniel José Older hat mit seinen Schattenbildnern eine Welt voller lateinamerikanischem Flair geschaffen, in die ich gerne erneut eintauchen würde.

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    merle88s avatar
    merle88vor einem Jahr
    Geniales Thema, leider konnte ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen

    Inhalt:
    Endlich Sommer. Sierra freut sich auf entspannte Tage mit ihren Freunden und auf ihr erstes großes Kunstprojekt: ein Drachen-Wandbild. Doch als bei einer Party ein Toter auf sie zustolpert, ihr Großvater plötzlich wirres Zeug redet und eins der Porträts an Brooklyns Häuserwänden Tränen weint, ist klar, dass diese Ferien alles andere als entspannt werden. Durch den Sprayer Robbie erfährt Sierra auch warum: Sie gehört zur geheimen Zunft der »Shadowshaper«, d.h. sie kann mit den Geistern ihrer Ahnen Bilder zum Leben erwecken. Aber jemand hat es auf Leute wie sie abgesehen!

    Meinung:
    Sierra hat sich in ihren Sommerferien ein neues Kunstgroßprojekt vorgenommen. Sie möchte einen riesigen Drachen an eine Hauswand malen. Alles kommt jedoch anders als sie auf einer Party von einem Toten verfolgt wird, Bilder an den Häuserwänden plötzlich verblassen und ihr verwirrter Großvater sich immer wieder für irgendetwas bei ihr entschuldigt von dem Sierra keine Ahnung hat. Als Sierra Robbie kennenlernt erfährt sie, dass sie, wie Robbie, zur geheimen Gruppe der Schattenbildner gehört.

    In diesem Buch wird für mich eine neue Idee im Bereich des Jugendbuches sehr gut umgesetzt. Die Idee der Schattenbildner ist innovativ, fantasievoll und bezaubernd. Gespannt verfolgte ich wie Sierra nach und nach in diese Gabe hineinwächst. Dabei erlebt sie auf ihrem Weg bis zum Finale sehr viel spannendes. Das Tempo im Buch ist daher sehr hoch. Selten kommen Sierra und der Leser dazu einmal in Ruhe Luft zu holen. Normalerweise stört mich dieser schnelle Erzählstil nicht. Hier hätte ich mir jedoch gewünscht, dass der Autor sich bei manchen Stellen einfach mehr Zeit genommen hätte.

    Kommen wir zu den Charakteren der Geschichte. Leider konnte ich, bis auf Robbie, zu keiner der Personen eine Bindung aufbauen.
    Sierra ist die Protagonistin der Geschichte und hat ziemlich viel zu verarbeiten. Ihr normales Leben wird komplett auf den Kopf gestellt als sie von ihrer Gabe erfährt. Sierra nimmt all dies aber relativ gut auf und arbeitet sich schnell in ihre neue Aufgabe ein. Allerdings ist Sierra an manchen Stellen sehr aufbrausend und temperamentvoll. Ich finde, ihr fehlte teilweise der Respekt vor der älteren Generation.
    Robbie ist ebenfalls ein Wandmaler und Schattenbildner. Zu Beginn scheint er immer in den brenzligen Situationen zu verschwinden, daher ist es nicht verwunderlich, dass Sierra ihm zu Beginn sehr misstrauisch gegenüber steht.
    Sierras Großvater ist mittlerweile aufgrund seines Herzinfarkts nicht mehr der Alte. Er redet so gut wie gar nicht mehr. Dabei wünscht sich Sierra doch so furchtbar viele Antworten von ihm.
    Neben Sierras Großvater lernen wir auch ihre restliche Familie, die Freunde von ihrem Großvater und ihre eigenen Freunde kennen. So muss man sich viele spanische Namen merken. Ich hatte teilweise meine Probleme die verschiedenen Charaktere auseinander zu halten.

    Da Sierra puertoricanischer Abstammung ist, wird in ihrer Familie sehr viel Spanisch gesprochen. Dies hat mich irgendwann einfach nur noch genervt, da es oftmals keine Übersetzung gab. Natürlich macht die Sprache und Sierras Abstammung auch einen Reiz der Geschichte aus, mich hat es allerdings hauptsächlich genervt.

    Gegen Ende des Buches zieht der Autor das Tempo noch mal gehörig an und lässt es in einem packenden Showdown enden.
    Das Buch ist in sich abgeschlossen. Jedoch habe ich auf goodreads gesehen, dass es sich hierbei um eine Trilogie handelt, was es für mich nicht unbedingt gebraucht hätte.

    Fazit:
    Jede Menge Spannung und Action bietet "Stadt der tanzenden Schatten". Auch die Idee der Schattenbildner ist neu und unverbraucht. Leider störten mich die vielen spanischen Sätze und ich konnte nur zu einer Person eine Bindung aufbauen. Ich bin mir jedoch sicher, dass gerade das lateinamerikanische Flair viele begeisterte Leser finden wird.
    Am Ende vergebe ich sehr, sehr gute 3 von 5 Hörnchen.

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    AnnaSalvatores avatar
    AnnaSalvatorevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wenn Graffiti lebendig werden...
    Wenn Graffiti lebendig werden...


    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/06/wenn-graffiti-lebending-werden-stadt.html


    MEINUNG
    Schnell startet man in die Geschichte.
    Zuerst einmal wird man beinahe mit einer Flut an Namen und Personen ertränkt, hier ein Onkel, da eine Freundin, hier noch ein Freund der Familie.
    Puh. Zudem ist Sierra Teil einer lateinamerikanischen Familie, sodass die Namen für mich persönlich zumindest nicht so vertraut sind.
    Auch im Laufe der Geschichte kommen noch mehr dazu, was ich einfach teilweise zu viel fand. Aber nun gut, irgendwann gewöhnt man sich daran, hat auch eine ungefähre Vorstellung davon, wer wer ist. Es gab eben reichlich Nebencharaktere.


    Dann mal zur Handlung:
    Es wurde nie langweilig. Es herrscht ein sehr hohes Tempo, was ich in der Regel gut finde. Hier war es mir schon zu schnell, denn man kommt nie zur Ruhe.
    Hier erfährt man das, dort muss man wieder wegrennen, dann lernt man noch diese Person kennen - etwas Ruhe wäre schön gewesen.
    Nichtsdestotrotz herrschte Spannung, die Suche nach dem/den Antagonisten sorgte immer wieder für Spannungshöhepunkte. Ich habe das Buch praktisch am Stück gelesen.


    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Kapitellänge angenehm kurz gehalten. Flüssig springt man von Kapitel zu Kapitel.


    Die Fantasy-Elemente sind originell und toll ausgearbeitet. Mit dem Rithmatisten lag ich gar nicht mal so falsch.
    Denn die Schattenbildner hauchen ihren Zeichnungen Leben ein... Teilweise wird es etwas komplexer, vor allem als es um eine gewisse Lucera geht, doch ich bin immer mitgekommen. Auch zombieähnliche Phänomene gibt es, und New York als Kulisse passte sehr gut, z.B. Coney Island oder die Viertel.


    Wie gesagt gab es viele Personen.
    Sierra ist eine wunderbare Protagonistin. Denn nicht nur die Entdeckung um ihre Kräfte steht im Mittelpunkt; Auch Rassismus und Unsicherheiten kommen zum Tragen und wurden meiner Meinung nach gut dargestellt.
    Auch Robbie, Bennie & Co. sind angenehme Charaktere, auch Familiendrama bereichert die Geschichte.


    Der Showdown war nochmal sehr spannend, das Ende fühlte sich für mich abgeschlossen an. Auf GoodReads jedoch habe ich gesehen, dass wohl eine Trilogie daraus wird, Band 2 erschien schon im Original.
    Ich hätte mich gefreut mal wieder einen guten Einzelband gelesen zu haben, aber den Fortsetzungen wäre ich keinesfalls abgeneigt.




    FAZIT
    Bis auf das mir zu hohe Tempo und die Masse an Charakteren eine spannende Geschichte mit recht neuartigen Fantasy-Elementen.
    Eine tolle, toughe Protagonistin und ein flüssiger Schreibstil.
    Empfehlung!


    - 4 von 5 Feenfaltern -






    Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!


    © Anna Salvatore's Bücherreich

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    Solara300s avatar
    Solara300vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr gelungen!!! Wenn Mysteriöse Dinge passieren und du die Lösung in dir trägst. 😍💖💖💖
    Wenn die Shadowshaper zur Stelle sind... 😉

    Kurzbeschreibung

    Endlich Sommerferien!!!

    Genau darauf hat sich Sierra Santiago schon gefreut und ist drauf und dran an ihrem Künstlerischen Projekt, einem Wandbild weiterzuarbeiten mitten in Brooklyn. Denn dort verschandelt ein Betonklotz das Viertel der Brown Stones. Manny bat sie darum, das dieses Gebäude dringend eine erfrischende Wendung bräuchte und so macht sich Sierra an ein riesengroßes Wandbild mit einem Drachen als Motiv.
    Sierra hat dazu ein außergewöhnlich gutes Gespür für das Malen und auch ein Auge wenn was nicht stimmt. Denn mysteriöse Vorkommnisse, wie das verblassen anderer Wandbilder und das Auftauchen eines Toten, der sie jagt, lässt Sierra so langsam an ihrem Verstand zweifeln.
    Selbst ihr Großvater der nach einem Schlaganfall nicht mehr richtig geredet hat, ist wieder in manchen Situationen absolut klar und Entschuldigt sich. Nur für was oder für wen???

    Die einzige Rettung auf Antworten scheint laut ihrem Großvater ein gewisser neuer Schüler zu sein, der genauso gerne malt wie Sierra namens Robbie.



    Cover

    Das Cover finde ich Düster und gleichzeitig geheimnisvoll. Man stellt sich die Frage was genau mit den Bildern geschieht und was es mit dem Titel auf sich hat und ich kann nur eines verraten. Sehr passend zum Inhalt gewählt und absolut stimmig. 💖

    Schreibstil

    Der Autor  Daniel Jose Older hat einen faszinierenden Schreibstil, der mich nicht nur sehr leicht und flüssig mit nach New York nimmt zu Sierra, ihrer Familie und ihren Freunden, sondern wo so manch mysteriöses wartet.
    Viele Geheimnisse hat hier der Autor einfließen lassen, sodass es immer spannend bleibt bis zum Schluss.
    Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und mit der düsteren Spannung verwoben.
    Dabei war ich auf manche Wendungen nicht gefasst, was ich persönlich liebe, wenn mich ein Autor beim Lesen doch noch überraschen kann. Sehr gut gemacht und ich bin gespannt auf mehr von ihm zu lesen.
    Übersetzt von Sophie Zeitz.

    Meinung

    Wenn die Shadowshaper zur Stelle sind... 😉

    Dann sind wir erstmal in New York, in Brooklyn um genauer zu sein. Dort herrscht nicht nur ausgelassene Stimmung da Sommerferien sind, sondern auch Partystimmung.

    Sierra freut sich auch schon auf die Party mit ihrer besten Freundin Bennie, obwohl sie manches Mal gar nicht aufhören möchte an ihrem Kunstprojekt zu arbeiten. Von Manny einem Freund ihres Großvaters hat sie das Angebot, eine Backsteinwand zu bemalen. Daneben sieht man schon ein Bild mit Papa Acevedos Gesicht. Was aber komischerweise niemanden aufzufallen scheint außer Sierra ist, dass dieses Gesicht nicht nur zu verblassen scheint, sondern dass sich auch der Ausdruck darauf verändert hat.

    Das an sich wäre schon seltsam und wenn ich ehrlich bin, war da schon meine Neugier bei den ersten Seiten gefesselt.
    Denn wie bitte schön können Wandbilder einfach so verblassen, geschweige den sich verändern.
    Nun, jetzt kommt es noch mysteriöser. Da kann man nicht anders, als an den Seiten zu kleben (Nicht sprichwörtlich) 😉

    Also Sierera ist ja auf die erste Party in den Sommerferien eingeladen und freut sich schon darauf. Denn ihr Großvater gab ihr den Tipp, das ihre Fragen beantwortet werden würde von Robbie, dem neuen an ihrer Schule. Seltsam daran ist, dass Robbie neu ist und das ihr Großvater ihn gar nicht kennen kann und dann das er auf einmal einfach so spricht. Denn nach seinem Schlaganfall war er ruhig. Dazu noch der komische Name der Shadowshaper.

    Fragen über Fragen und jetzt kommt es. Denn kaum hat Sierra Robbie getroffen kommt ein Toter auf die Party und verfolgt Sierra. Gruselig sag ich euch. 😱
     Denn woher ich weiß das er Tod war.
    Nun erstens Indiz er war kalt...Eiseskalt.
    Zweitens Indiz. Er hat nicht wirklich gesund ausgesehen.
    Und jetzt um das Ganze zu untermauern. 😉
    Drittes Indiz. Er war laut Nachricht in der Zeitung Tod seit letztem Tag und Abends oder besser gesagt Nachts verfolgte er Sierra. Denn es war Old Vernon. Und dieser Old Vernon ist nicht nur mit Manny, sondern auch mit Sierras Großvater befreundet.

    Gruselig sag ich euch und der einzige Hinweis ist Robbie und ein seltsamer Mann auf einem Bild aus längst vergangenen Zeiten. Denn dort ist ein gewisser Jonathan Wick abgebildet.

    Die Zeit rinnt und die Gefahr steigt. Eine Bedrohung liegt über Brooklyn und es hängt von Sierra ab, wie schnell sie mit ihrem Wandbild dem Drachen fertig ist. Denn in den Bildern scheint ein Schlüssel zu liegen.


    Fazit 

    Sehr gelungen!!!
    Wenn Mysteriöse Dinge passieren und du die Lösung in dir trägst. 😍💖💖💖

    5 von 5 Sternen

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