Daniel Kampa Früher war Weihnachten später

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(5)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Früher war Weihnachten später“ von Daniel Kampa

›Früher war Weihnachten später‹ versammelt herrlich hinterhältige Weihnachtsgeschichten als Gegenmittel zum immer länger währenden Weihnachtsterror – mit bissigen, witzigen und spannenden Geschichten von T. C. Boyle, Martin Suter, David Sedaris, Andrej Kurkow oder Daniel Glattauer. Und heiliges Ehrenwort: ›Früher war Weihnachten später‹ erscheint nicht früher als (spätestens) Ende Oktober.

Was ich gelernt habe, wenn du dir so ein Buch in der Adventszeit kaufst dann verleih es nicht sofort ;-) Aber dafür freu ich mich jetzt auf die nächste Adventszeit, denn oh schau das passende Buch wartet in meinem SUB auf mich ^^

— Koorime
Koorime
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Alle Jahre wieder!

    Früher war Weihnachten später
    Duffy

    Duffy

    08. December 2014 um 09:43

    Nein, es ist nicht die neueste Anthologie, aber man kommt ja mit dem Lesen nicht nach. Doch eigentlich ist das auch egal, denn die Zusammenstellungen von Diogenes haben gleichbleibende Qualität und so kann man sich auch hier wieder über schöne Auszüge und neue Geschichten aus dem Diogenes-Haus freuen. T.C.Boyle ist dabei, Kurkow, Glattauer, Noll und ganz besonders sei Sedaris erwähnt, dessen Beitrag hier besonders amüsant ist. Immer die gleichen Verdächtigen, möchte man meinen, aber mitnichten, T.C.Boyle ist meines Wissens noch nicht aufgetreten. Es spielt auch keine Rolle, bieten diese Zusammenstellungen doch eine wohltuende Alternative vom üblichen Weihnachtsallerlei. Und das sind die 10 Euro allemal wert.

    Mehr
  • Rezension zu "Früher war Weihnachten später" von Daniel Kampa

    Früher war Weihnachten später
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    08. December 2011 um 00:50

    Weihnachten ist anstrengend. Besonders für die Protagonisten der hier gesammelten Geschichten. Da bekommt in der Geschichte von Tim Krohn ein emotional und leider auch technisch völlig unbegabter junger Mann ein Julklapp-Geschenk, mit dem er unabsichtlich gravierende Folgen für eine Frau auslöst, Ingrid Noll beschreibt, wie eine Frau ganz unbekannte Seiten ihrer verstorbenen Tante kennenlernt, Martin Suter lässt einen Manager selbst in einer entlegenen Hütte nicht zur Ruhe kommen, Andrej Kurkow lässt Engel bei einer Geburt über den Wolken helfen, Hansjörg Schneider siedelt Jesus auf dem Hüniger Riff an, und Max Goldt rät, an Weihnachtsmärkten vorbei zu gehen. Auch klassische Texte von Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz sind in dieser abwechslungsreichen Anthologie enthalten. Mein persönlicher Favorit ist die Geschichte von Charles Lewinsky. Der Teufel sucht in der Weihnachtsnacht den Papst heim und entpuppt sich als Werbefuzzi, der neben dem „Absolvo 2000“ auch Werbespots und Sponsoring für die finanziell marode katholische Kirche anbietet. Einfach herrlich! Diese satirische, ironische und auch nachdenkliche Lektüre ist genau richtig für die Vorweihnachtszeit.

    Mehr
  • Rezension zu "Früher war Weihnachten später" von Daniel Kampa

    Früher war Weihnachten später
    Sophia!

    Sophia!

    04. December 2011 um 14:10

    „Ein rosiger Tag. Ich widmete mich freiwillig den Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier in eifrigster, aber nervös konfuser Weise. Ich bestellte meine Uniform.“ _ „Früher war Weihnachten später“ ist eine Sammlung herrlich ironischer, witzig-spritziger Weihnachtsgeschichten, die den Leser an so mancher Stelle überraschen. Unvorhergesehene Wendungen und Zusammenhänge sowie Handlungen, die auf den ersten Blick eher weniger mit Weihnachten zu tun haben, wie etwa der vollautomatische elektronische Beichtstuhl oder militärischer Alltag, verbunden mit urkomischen Kindheitserinnerungen, Dekorationserlebnissen und Familienstreitigkeiten rund um das Fest der Feste, bilden ein abwechslungsreiches Repertoire der heitersten hinterhältigen Weihnachtsgeschichten. Die Texte stammen aus der Feder großer Autoren, zu denen u.a. T.C. Boyle, Joachim Ringelnatz oder Erich Kästner zählen. Daneben finden die Leser in diesem Band eine facettenreiche Auswahl humorvoller Werke, verfasst von den bekanntesten Satirikern im Bereich der Literatur. Kurt Tucholskys „Himmlische Nothilfe“ oder Charle Lewinskys „Der Teufel in der Weihnachtsnacht“ wären Beispiele für die beste Art der humorvollen Unterhaltung in diesem Band. Ebenfalls nennenswert ist folgender Beitrag von Max Goldt: „Der Zauber des seitlich daran Vorbeigehens“. Hier beschreibt er Weihnachten neben Autos und Fußball als „eine der drei großen Volksschwächen“ und rechnet gnadenlos ab mit all den nervenden Charakteristika eines Weihnachtsmarktes. _ Obwohl die Lektüre scheinbar durch Sarkasmus, Ironie und schwarzen Humor überzeugen will und durchaus auch dazu in der Lage ist, regt die dennoch an nicht wenigen Stellen zum weiteren Nachdenken an. Wie stehe ich zu den beschriebenen Auffälligkeiten? Habe ich bereits Ähnliches erlebt? Und was raubt mir ganz persönlich an Weihnachten den letzten Nerv? Besonders witzig werden die Geschichten, wenn sie individuelle Erfahrungen des Lesers ansprechen. So hat jeder von uns schon einmal ein Missgeschick, schräge Situationen oder vielleicht sogar Streitigkeiten an diesem Tag erlebt. Durch die gemeinsame Erfahrung kann besonders herzlich gelacht werden. Jeder Text ist ein Fundus der schönsten und lustigsten Beschreibungen des heiligen Festes. Für den Leser bedeutet dies purer Genuss und somit ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Lesevergnügen. _ Fazit: Eine schöne Beschäftigung für die Adventszeit: Lachen aus voller Seele!

    Mehr