Daniel Kehlmann Beerholms Vorstellung

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Inhaltsangabe zu „Beerholms Vorstellung“ von Daniel Kehlmann

Als Lehrling bei einem berühmten Magier findet Arthur Beerholm zu seiner Berufung. Bald strömen die Zuschauer in Scharen zu seinen Vorstellungen. Aber der beste Illusionskünstler zu sein, will ihm nicht genügen. Er will über die Grenzen seiner Kunst hinaus, er will mehr als nur den Schein des Wunders einfangen. Kehlmanns erstes Buch erzählt von Aufstieg und Fall, von der Magie der Zahlen, von Zufällen und der Liebe. Sighard Gilles Illustrationen nehmen die Anregungen und Aura der Romanhandlung auf und zeichnen den literarischen Illusionen ihre besonderen Bilder ein. Ein illuminiertes Wunder an Heiter- und Hintergründigkeit. Daniel Kehlmann, geboren 1975 in München, studierte Philosophie und Germanistik in Wien, wo er neben seinem Wohnsitz Berlin als freier Autor lebt. Kehlmann war 22 Jahre, als sein sensationelles Debüt veröffentlicht wurde. Sein Roman Die Vermessung der Welt (2005) wurde millionenfach verkauft und inzwischen in vierzig Sprachen übersetzt.

Eine an sich seltsam faszinierende Erzählung, die mit Illusion und Realität spielt. Aber an einigen Stellen langatmig und schwer zu greife.

— SaSu13

Eine geschickte Verflechtung von Realität und Illusion mit einem fließenden Schreibstil - ein lesenswerter Roman.

— kleinechaotin

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  • Ein zauberhaftes Buch

    Beerholms Vorstellung

    Leserattezwei

    30. October 2016 um 07:45

    Mit Kehlmanns Vermessung der Welt konnte ich persönlich nicht viel anfangen aber Beerholms Vorstellung hat etwas faszinierendes. Ich habe dieses Buch vor langem gekauft, dann aber nicht gelesen und vor kurzem in meinem Bücherschrank "wiederentdeckt". Und darüber bin ich richtig froh. Es ist für mich das beste Buch von Kehlmann, es hat mich regelrecht verzaubert. Die Romanfigur entwickelt als Zauberer eine Perfektion, die ihn glauben lässt, tatsächlich Zaubern zu können. Eine Geschichte, die ihresgleichen sucht. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Absolut empfehlenswert.

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  • Eine geschickte Verflechtung von Realität und Illusion

    Beerholms Vorstellung

    kleinechaotin

    17. February 2014 um 23:20

    Das Buch "Beerholms Vorstellung" erzählt die Geschichte von Arthur Beerholm, der bei Adoptiveltern aufwächst. Nach dem Tod seiner Mutter wird er in ein Schweizer Internat geschickt, wo er seine Erfahrungen im Bereich der Magie macht. Besonders die Kartentricks üben eine merkwürdige Faszination auf ihn aus und er ist regelrecht besessen davon. Nach einem öffentlichen Auftritt verließ er die Welt der Magie und wandte sich dem Studium der Theologie zu. Das Studium reichte ihm nicht - so wandte er sich wieder der Magie zu. Sein Drang vollkommen zu werden, wird immer größer - er legte eine solche Obsession an den Tag, dass er selbst davon überzeugt war, zaubern zu können.  Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil, der sehr leicht und flüssig zu lesen ist. Die richtige Prise von Ironie sowie die Verschmelzung von Realität und Illusion zieht den Leser in einen seltsamen Bann.  Ich mochte das Buch sehr gerne, da ich es einfach faszinierend fand.

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  • Ein schönes, seltsames Buch

    Beerholms Vorstellung

    gra

    22. January 2014 um 20:58

    In seinem Debutroman lässt Kehlmann die Titelfigur seine Lebensgeschichte erzählen. Beerholm wächst bei Adoptiveltern auf. Seine Mutter, zu der er ein inniges Verhältnis hatte, stirbt völlig überraschend, als er erst 7 Jahre alt ist und sein bemühter doch desinteressierter Vater schiebt ihn bald in ein teures schweizer Internat ab. Dort entwickelt Beerholm eine seltsame Faszination für Kartentricks. Nach einer kurzen Phase der Besessenheit hängt er die Zauberei jedoch zunächst wieder an den Nagel. In der Mathematik erkennt Beerholm eine göttliche Schönheit und beschließt daher, Theologie zu studieren nur um diese Berufung auch wieder aufzugeben. Er überzeugt den größten Zauberkünstler seiner Zeit davon, in zu unterrichten und bald fliegen ihm die Zuschauer nur so zu. Er schafft es, die Kunststücke zu solcher Perfektion zu bringen, dass er irgendwann nicht nur das Publikum, sondern auch sich selbst davon überzeugt, tatsächlich zaubern zu können. Der Roman verwischt die Grenzen von Wirklichkeit und Traum, indem auch die Grenzen von Wahnsinn und geistiger "Normalität" verwischt werden. Der Titel gewinnt dabei an Doppeldeutigkeit - es geht sowohl um die Zaubervorstellungen auf der Bühne als auch um die Vorstellung, die Beerholm sich von der Welt, sich und seinen Kräften macht. Seine Entscheidungen und Handlungen sind dabei stets in sich nachvollziehbar, auch wenn sie für sich betrachtet unsinnig scheinen würden. Das Buch besticht dabei durch eine klare, schnörkellose Sprache und hintergründige Ironie. Für mich war es sehr leicht und flüssig zu lesen, auch wenn ich nicht mit Sicherheit weiß, was mit der Autor sagen will.

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  • Rezension zu "Beerholms Vorstellung" von Daniel Kehlmann

    Beerholms Vorstellung

    mabuerele

    13. December 2010 um 16:35

    Arthur Beerholm erzählt sein Leben. Aufgewachsen bei Adoptiveltern, nach dem Tode der Mutter in ein Schweizer Internat gewechselt, kommt er dort erstmals mit Zaubertricks in Berührung. Die Materie fesselt ihn. er liest alles, was er darüber bekommen kann. Nach seinem ersten öffentlichen Auftritt aber packt er alle Utensilien weg, da er nicht vollkommen war. Aus Begeisterung für die Mathematik und die Mystik der Zahlen entschliesst er sich, Theologie zu studieren. Am Studienort sieht er die Vorstellung eines der weltbesten Illusionisten. Er bricht sein Studium ab und lässt sich in der Magie ausbilden. Sein Ziel ist es, vollkommen zu werden. Doch kann das ein Mensch je erreichen? Daniel Kehlmann hat einen beeindruckenden Roman geschrieben. Der Stil ist ungewöhnlich. Und doch steckt das Buch voll innerer Spannung. Die Gedankenwelt des A. Beerholm ist nachvollziehbar, auch seine ungewöhnlichen Entscheidungen. Feinsinniger Humor, präzise Darstellung und klare Sprache kennzeichnen das Buch.

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  • Rezension zu "Beerholms Vorstellung" von Daniel Kehlmann

    Beerholms Vorstellung

    Petruscha

    27. January 2010 um 10:13

    ironisch amüsant geschriebene Geschichte eines Magiers

  • Rezension zu "Beerholms Vorstellung" von Daniel Kehlmann

    Beerholms Vorstellung

    Marcel

    25. June 2008 um 16:33

    Nach "Die Vermessung der Welt" war klar, dass ich auch Kehlmanns Debütroman lesen würde. Schön depressiv beschrieben, tolle Gedanken und rundum ein gutes Buch. Keine großen Schwächen, aber auch keine herausragenden Stärken. Trotzdem hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und die Verschmelzung von Realität und Täuschung mitzuerleben.

  • Rezension zu "Beerholms Vorstellung" von Daniel Kehlmann

    Beerholms Vorstellung

    cafeallgaeu

    17. June 2008 um 21:38

    gut zu lesen, in einem ungewöhnlichen Erzählstil geschriebenes Buch, bei dem die Grenze zwischen Wirklichkeit, Magie oder auch Wahnsinn sehr fließend sind. Persönlich finde ich es fast besser wie Kehlmanns "Vermessung der Welt", weil es sich nur um eine Geschichte handelt und nicht um zwei die parallel laufen.

  • Rezension zu "Beerholms Vorstellung" von Daniel Kehlmann

    Beerholms Vorstellung

    MonaMayfair

    08. June 2008 um 21:03

    ach nein, dankeschön.. ist nichts für mich..
    ich hatte mehr zauberei erwartet.. mehr magie..
    das alles tauchte erst weit nach der hälfte der geschichte auf und wurde sehr langatmig präsentiert.. ich bin ein bisschen enttäuscht..

  • Rezension zu "Beerholms Vorstellung" von Daniel Kehlmann

    Beerholms Vorstellung

    aquacat

    10. August 2007 um 21:46

    Sprachlich sehr gut, aber das Ende hat mir nicht gefallen

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