Daniel Kehlmann Der fernste Ort

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Inhaltsangabe zu „Der fernste Ort“ von Daniel Kehlmann

<p>Julian, ein junger Mann, mit sich selbst und seiner Tätigkeit als Versicherungsangestellter unzufrieden, nutzt einen Schwimmunfall, um sich davonzumachen. Daß man ihn für tot halten muß, scheint ihm die ultimative Chance zu sein. Noch einmal läßt er seine Erinnerungen Revue passieren: die Kindheit, die zähen Anstrengungen, neben dem hochbegabten Bruder zu bestehen, den Zerfall der Familie und die immer wieder gescheiterten Versuche, die eigene Mittelmäßigkeit zu überwinden.<br />Nun, plötzlich, liegen verführerische neue Möglichkeiten greifbar vor ihm; er kann ganz von vorne beginnen. Doch die Umstände gestalten sich unerwartet schwierig: Ereignisse aus seiner Vergangenheit begegnen Julian in der Gegenwart wieder, immer mehr wird ihm die Realität zweifelhaft. Ist vielleicht alles nur ein Traum? Und wenn ja – was für eine Art von Traum? Schließlich besteigt er einen Zug, der ihn endlich aus seiner Heimatstadt und in die Freiheit bringen soll.<br />Daniel Kehlmann erzählt die Geschichte eines Fluchtversuchs aus dem alltäglichen Leben. Kann ein Mensch aus seinem Dasein ausbrechen, kann er ein anderer werden, als er ist? Raffiniert verknüpft der Autor diese Fragen mit einer bis zur letzten Seite spannenden Geschichte.</p>

Interessante Vermischung von Realität, Tod und Erinnerungen. Wird mir aber nicht im Gedächtnis bleiben.

— SaSu13
SaSu13

Gut geschrieben, Story interessant, etwas deprimierend ;-)

— Simon_liest
Simon_liest

Ein guuuuuuutes Buch! Der Klappentext trifft den Inhalt der Novelle nur oberflächlich. Ich mag die symbolische, surrealistische Erzählweise.

— melvil
melvil

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BarbaraWuest

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  • Rezension zu "Der fernste Ort" von Daniel Kehlmann

    Der fernste Ort
    damentennis

    damentennis

    01. February 2009 um 22:03

    Kehlmann mal wieder. Kurze Story, folgende Idee: Junger Mann mit mäßigem Job spielt seinen eigenen Tod vor, um zu verschwinden und sich abzusetzen. Lustige Idee, die sich auch einige Seiten lang hält, um dann schnell zu verpuffen. Ich weiß es auch nicht. Es gibt ja genug Menschen, die Kehlmann lustig finden, und geistreich, aber ich kann das hier nicht bestätigen. Sein Humor ist mittelmäßig, die Geschichte lahmt, nur selten gibt es etwas zu lachen. Vielleicht ist das aber auch nur eine persönliche Sache zwischen mir und Daniel, wie ich ihn nenne, die man mal tiefenpsychologisch beleuchten muss: Was hat dieser "damentennis" gegen den Daniel, der doch ein netter Kerl und ein guter Autor ist? Ja, das müsste man wohl mal machen! Ich wäre dann auch gespannt, was dabei rumkommt.

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  • Rezension zu "Der fernste Ort" von Daniel Kehlmann

    Der fernste Ort
    Marcel

    Marcel

    05. August 2008 um 22:06

    Kehlmanns unterschätztestes Buch! Unbedingt lesen und die unglaubliche, absurde Gratwanderung zwischen Leben und Tod erleben. Irgendwo zwischen Realität und Illusion, zwischen Wünschen und Erinnerungen.

  • Rezension zu "Der fernste Ort" von Daniel Kehlmann

    Der fernste Ort
    annastasiea

    annastasiea

    28. July 2008 um 16:52

    naja, hatte mir mehr erhofft

  • Rezension zu "Der fernste Ort" von Daniel Kehlmann

    Der fernste Ort
    Freischwimmer

    Freischwimmer

    20. June 2008 um 12:12

    Julian - allein der Name des Protagonisten, herrlich passend, ich stelle mir dabei ein blasses weißes Gesicht vor, unsicher guckend, blonde Haare, nicht zu groß – der Autor versteht es diese Figur perfekt zu skizzieren, dabei braucht er nicht einmal mehr als ganz normale, übliche Worte. Er versteht es, diese üblichen Worte fast schon mit einem Heiligenschein auszustatten, sie magisch zu schreiben, ihnen Bedeutungen zu verleihen, die man sonst allenfalls in wenigen Situation gefühlt, niemals aber selber kreieren könnte. Was allerdings noch viel schöner ist an diesem Buch: (...) unglaublich, welches Gefühl es währenddessen entfaltet hat, so eine Art Beruhigung, Tiefsinnigkeit, Ruhe und doch etwas schönes, Witz, Humor; ganz einfach eine Anleitung zu angenehmen Momenten.

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