Daniel Kehlmann Die Vermessung der Welt

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Inhaltsangabe zu „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren – er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin.

Tolle Einblicke in die Leben von Gauß und von Humboldt, manchmal jedoch etwas langatmig. http://irveliest.wordpress.com

— Irve
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  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt
    MajaSchwarz

    MajaSchwarz

    11. December 2012 um 14:20

    Vermessen: Die Vermessung der Welt Daniel Kehlmann liegt ja überall, an dem kommt man nicht vorbei. Beim Versuch, auch mal ganz schnell ganz viel zu lesen, gab ich irgendwann nach. Ich dachte: diese 300 Seiten sind ein Klacks, ditt jeht zackig. Ich packte den Kehlmann also auf die Leseliste. Als ich, noch im Buchladen schlendert, dann die erste halbe Seite las, schwante mir Schlimmes: Hatte ich dem Debütanten Unrecht getan? Die ersten Worte, die Anfangsszene zog mich nämlich in den Bann, schlau, dachte ich, gewitzt. Dann geht es los: Gauß, der, der nicht rechnen will, aber die Mathematik beherrscht, bricht übelgelaunt zu einer Reise auf, an deren Ende ihn Humboldt, der Kleinere, erwartet. Dann schwuppsdiwupps geht das Rückblicken los: Gauß, der (sonst) immer zuhause geblieben ist, quasi, und Humboldt, der überall hin reist, sich gegen Mücken wehrt. Was sie verbindet: Beide sind sie garstig, Humboldt am Ende auch noch schwul, eine im Nebensatz erwähnte Offenbarung, die dennoch ein kleiner Skandal ist, so sehr nebenbei eingeschoben ist sie. Und schnell reiht sich ein Past-Tense-Satz an den nächsten, Erlebnisse, Ereignisse, doch etliche Gedanken werden genannt. Die sind spannend; Humboldt und Gauß, die fiktiven Freunde, sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Dennoch ist das Ganze dann doch flugs vorüber; die Sätze so kurz, die Figuren, abgesehen von ihrem unvermeidlichen Alterungsprozess, ohne Entwicklung. Es fehlen die Verstrickungen, meinetwegen eine Intrige, vielleicht gar eine Liebschaft. Eben irgendwas mehr als nur die mit dem Alter noch wachsende Garstigkeit der beiden VIP-Wissenschaftler. Sicher – Humboldts Reise ist spannend, Teneriffa wird mehrfach genannt, und lesend entwickeln wir doch so was wie eine Vorstellung davon, dass es mal eine Welt vor dem Garmin-Navigationsgerät gab. Aber wenn ich ins Navi die falsche Postleitzahl tippe, verfahre ich mich. Und ebenso können sich Wissenschaftler vertun, oder Literaten: Die „Vermessung der Welt“ ist nicht die letzte Wahrheit; bald nach Humboldt und Gauß gab es andere, deren Messgerät viel moderner, viel zuverlässlichlicher war. Kehlmanns Buch ist zweifelsohne modern. Aber es ist auch ungenau, es springt und lässt so viel aus.

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  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt
    JURIFI

    JURIFI

    gehört auch zu meinen TOP 5. Stilistisch klasse geschrieben mit viel geschichtlichem Hintergrund, habe es auch schon mehrmals gelesen und jedesmal wieder von neuem gerne und mit genuss

    • 2
    michella propella

    michella propella

    31. August 2011 um 01:37
  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt
    hans_wiechert

    hans_wiechert

    Einfach ein geniales Buch, was soll ich dazu sagen? Mich als Geodät und Mathematiker hat zwar mehr der "Gauß-Teil" des historischen Romans interessiert, aber auch die Storys über Alexander von Humboldt können sich sehen lassen! Interessant auch die konsequent durchgehaltene inidirekte Rede, ist a bisserl gewöhnungsbedürftig, tut dem guten Gesamteindruck des Werkes aber keinen Abbruch. Kaufen!

    • 2
  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt
    ribanna

    ribanna

    Das Buch widmet sich zwei großen deutschen Wissenschaftlern - dem Naturgelehrten Alexander von Humboldt und dem Mathematikgenie Karl Friedrich Gauß. Die beiden begegnen sich anlässlich eines Naturforscherkongresses in Berlin. Die bereits nicht mehr jungen Wissenschaftler könnten kaum verschiedener sein, sie stammen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, während der eine eine enge Bindung an seine Mutter hat, ist der andere nach dem Tod seiner Mutter glücklich wie nie zuvor, der eine hat Frau und Kinder und besucht Huren, der andere macht sich nichts aus Frauen, der eine möchte alle Winkel dieser Welt bereisen, der andere bleibt am liebsten in seiner häuslichen Sicherheit. Beide sind keine sympathischen Zeitgenossen, sie sind sehr egoistisch und stellen ihre Arbeit und ihr Werk über alles andere. In der Beschreibung ihrer Eigenarten, ihrer Schrullen und Merkwürdigkeiten steckt viel Ironie und Wortwitz. Man kann sich in die Geschichte hineinversetzen, reist mit in der Kutsche, ist mit dabei in der Höhle der Toten und bei der Floßfahrt auf dem Orinoko. Hervorragend gelesen von Ulrich Matthes, leider ist die Lesung nur eine gekürzte Fassung des Buches.

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    • 2
  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt
    Scarlett O´Hara

    Scarlett O´Hara

    Einfach genial!!

    • 2
    schnuppermoench

    schnuppermoench

    11. November 2010 um 20:48
  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt
    Blaustern

    Blaustern

    12. October 2010 um 15:09

    Dieses Hörbuch hat mir überhaupt nicht gefallen, habe es aber trotzdem bis zum Ende gehört, immer in der Hoffnung, es müsste doch mal interessant werden. Leider war die ganze Handlung ein völliges Durcheinander, dazu die eigenartigen, schrulligen, unsympathischen Charaktere der Hauptfiguren. Ab und an war ja mal ein geistreicher Ausspruch der Gestalten dabei, aber Witz fand ich in der ganzen Geschichte nicht. "Was ist denn mit dem Hund, den Hund konnte ich noch nie leiden ..." Da rollten nur noch die Augen. Schade, ich hatte mir mehr davon versprochen. Aber vielleicht ist das Buch ja auch besser und wirkt nicht so abgehackt, dadurch, dass ein großer Teil weggelassen wurde. Das ist ja bei Hörbüchern leider oft der Fall.

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  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt
    jala68

    jala68

    05. June 2009 um 09:19

    Nein danke.
    Dieses Hörbuch habe ich nach ca 30 Minuten abgebrochen.
    Irgendwie keine richtige Handlung, hab mich die ganze Zeit gefragt: "Häh? Wo läuft das hin?" 2-3 Personen Beschreibungen und Zeitsprünge innerhalb der ersten 20 Minuten, sehr merkwürdig. Verstehe ich nicht, das ist mir alles zu hochgestochen. Sorry, muss ich mir nicht antun.

  • Rezension zu "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2009 um 10:08

    Dieses Buch ist für mich ein wichtiger Beweis dafür, dass, auch wenn es auf der Spiegel-Beststeller-Liste steht, ein Buch letztlich nur dann lesbar ist, wenn einen auch das Thema interessiert. Alexander von Humboldt als geekiger Allround-Wissenschaftler und Gauss als knötteriges Mathematik-Genie - wen's interessiert ...