Die Vermessung der Welt

von Daniel Kehlmann 
3,8 Sterne bei3,306 Bewertungen
Die Vermessung der Welt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (2158):
Luna101s avatar

Humorvoller, grandioser Schmöker! Bloß das Ende fand ich mäßig gelungen - daher ein Stern Abzug.

Kritisch (360):
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Kreativer Stil, aber dank indirekter Rede und Zeitraffer bleiben die Figuren unnahbar. Auch Fakten blieben kaum hängen. Durchschnittlich

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Inhaltsangabe zu "Die Vermessung der Welt"

Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499332708
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.05.2009
Das aktuelle Hörbuch ist bei Deutsche Grammophon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Primrose24vor 2 Monaten
    Geschichte zweier Genies

    Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß sind zwei Koryphäen ihrer Zeit. Während Humboldt sich durch Urwälder und moskitoverseuchte Flüsse kämpft, um Berge und Landschaften zu vermessen, sitzt Gauß lieber in seiner Heimat und entwirft Formeln, die der Menschheit die Welt näher erklären. Zwei Genies, die unterschiedlicher nicht sein können.

    „Die Vermessung der Welt“ ist ein fiktives Buch über die beiden Genies Gauß und Humboldt. Der Schreibstil ist durch die durchgehende indirekte Rede sehr gewöhnungsbedürftig und schafft eine gewisse Distanz zwischen den Hauptcharakteren und dem Leser. Die einzelnen Kapitel Wechseln anfangs zwischen Gauß und Humboldt. Nachdem sich beide treffen wird auch innerhalb der Kapitel zwischen beiden gewechselt. Es gibt teilweise große Zeitsprünge, die nicht immer klar rausgestellt sind. Das Buch wird vor allem auf dem Klappentext als humorvoll beschrieben, was ich ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen konnte. Ich war insgesamt etwas enttäuscht wie oberflächlich für meine Vorstellung die Charaktere und die Geschichte an sich beschrieben sind. Ich hatte nie den Eindruck voll in die Geschichte abtauchen zu können.
    Alles in allem konnte mich die Geschichte nicht wirklich mitreißen, weder die Charaktere noch die Handlung an sich. 

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich ein langweiliges, inhaltlich belangloses Buch ohne Tiefgang, wenn auch sprachlich ganz gut umgesetzt
    Zwei Koryphäen ihrer Zeit treffen aufeinander

    Klappentext: Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, erprobt Gifte im Selbstversuch, zählt die Kopfläuse der Eingeborenen, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch sogar in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren -  er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und auch wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauß aus der Kutsche, sind sie schon tief verstrickt in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons.


    Ich hatte hohe Erwartungen an dieses sehr bekannte Buch, das ich mir schon lange vorgenommen hatte, zu lesen. Insgesamt konnte ich der Geschichte bis auf einige sprachlich schön ausformulierte Sätze nichts abgewinnen. Es hat mich durchweg gelangweilt. Stilistisch ist es durch den Verzicht auf wörtliche Rede gewöhnungsbedürftig. Die Kapitel wechseln zunächst zwischen Humboldt und Gauß. Im letzten Abschnitt wechselt die Perspektive praktisch absatzweise, während die beiden aufeinander treffen. Diese Darstellung am Ende war sehr verwirrend, viele Absätze habe ich nochmal gelesen, um den Sinn korrekt zu erfassen. Es gibt hin und wieder Situationskomik bzw. Passagen, die durch den sprachlichen Stil ein Schmunzeln hervorrufen. Als wirklich lustig oder humorvoll würde ich das Buch dennoch nicht bezeichnen. 
    Die beiden Hauptcharaktere kommen hier als historische Persönlichkeiten nicht besonders gut weg. Humboldt wirkt wie ein zerstreuter Botaniker, für den die Menschen sowas wie ein notwendiges Übel sind, da sie zur Erde gehören und ihn damit wohl auch interessieren sollten. Tatsächlich war er Zeit seines Lebens ein Verfechter der Menschenrechte, insbesondere der Abschaffung der Sklaverei (dies wird am Rande mit erwähnt im Sinne eines Fauxpas gegenüber Präsident Jefferson) und wusste sich sehr wohl zu benehmen und die Etikette zu wahren, allein wegen seiner Herkunft und Erziehung. Seine historisch  vermutete Homosexualität wird gar in Pädophilie verkehrt (wenn auch offenbar nicht ausgelebt, dazu ließ sich Kehlmann dann doch nicht hinreißen). Das finde ich schon sehr anmaßend, muss ich sagen.  Gauß wiederum imponiert als griesgrämiger Menschenhasser, der wohl nur zu seiner ersten Ehefrau Johanna so etwas wie Liebe empfinden konnte. Dies mag auch in seinem Elternhaus begründet sein, dennoch kann ich dieser charakterlichen Darstellung weder vollständig glauben noch ihr aus satirischer Sicht etwas abgewinnen. Die Beschreibung seiner Handlungen und Äußerungen wären beispielsweise mit einem Autisten vereinbar, was historisch ebenfalls nicht belegt ist. Nun kann man dagegen halten, dass Kehlmann offenbar keinen historisch-exakten Roman, geschweige denn, eine Biografie schreiben wollte und mit Absicht von belegten Fakten abgewichen ist. Meinetwegen soll das dann wohl so sein. Mein Fall ist es nicht und Vergnügen konnte mir dieses Werk auch nicht wirklich bereiten. 

    Fazit:
    Warum dieses Buch so hochgelobt und gefeiert wurde, ist mir schleierhaft. Dem Roman fehlt der Tiefgang, das "gewisse Etwas" konnte ich auch nicht finden. Immerhin war die sprachliche Umsetzung zumeist ansprechend und ich konnte über ca. 3 Passagen schmunzeln, sonst hätte ich mich wirklich sehr über die Lektüre geärgert. Offenbar sollte ich mich auch in Zukunft weiterhin an Bücher halten, die sich näher an Fakten orientieren, wie so viele historische Romane es tun. Den beiden Protagonisten tut dieser Roman aus meiner Sicht Unrecht. Insgesamt kann ich es nicht empfehlen und vergebe hauptsächlich für die Sprache mühevoll zusammengesuchte 3 Sterne.


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    StefanieFreigerichts avatar
    StefanieFreigerichtvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Fiktive Doppelbiographie Gauß/Alexander von Humboldt – sehr unterhaltsamer Einblick in die Entwicklung zu modernen Wissenschaften
    Fiktive Doppelbiographie –sehr unterhaltsamer Einblick in die Entwicklung zu modernen Wissenschaften

    Vorab: der Roman ist eine FIKTIVE Doppelbiographie mit zahlreichen Abweichungen zur Realität, zum Vergleich  https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vermessung_der_Welt#Die_Frage_der_Authentizit%C3%A4t
    Ich empfehle, vorher kurz diesen Abschnitt des Wikipedia-Artikels anzulesen –  man verliert angesichts des mitreißenden Romans sonst leicht den Blick auf die (realen, vom Roman GELEGENTLICH abweichenden) Fakten. Ein Roman „darf das“ natürlich, er ist Fiktion, aber lebendig gemalte Bilder könnten sich sonst vor die Realität schieben, falls man eine Meinung zu den ECHTEN Personen äußern möchte.

    Der Deutsche Naturforscherkongress in Berlin 1928 bildet die Rahmenhandlung; Carl Friedrich Gauß reist auf Einladung von Alexander von Humboldt an. Dazwischen und danach eingebettet sind Kapitel, die sich abwechselnd dem Werdegang der beiden jetzt älteren Wissenschaftler widmen.

    Kehlmann entfernt sich zwar in einigen Dingen, wie oben angedeutet, von der Realität, folgt aber im Wesentlichen den „echten“ Lebensstufen der beiden Koryphäen. Dabei treten Unterschiede hervor wie auch Gemeinsamkeiten, besonders die absolute Hingabe mit einiger Selbstaufgabe: „In der nächsten Mission bekamen sie Ameisenpastete zu essen. Bonpland weigerte sich, aber Humboldt kostete ein wenig. Dann entschuldigte er sich und verschwand eine Weile im Unterholz.“ S. 122

    Über diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten und vor dem Hintergrund der jeweiligen wissenschaftlichen Tätigkeiten spannt Autor Kehlmann höchst unterhaltsam ein Wissenschaftspanorama auf, wobei beide oft von ihren Zeitgenossen nicht verstanden werden: „Die Mitte Spaniens sei kein Becken, erklärte Humboldt. Die Geographen seien wieder einmal im Unrecht. Vielmehr sei sie ein Hochplateau und habe einst als Insel aus einem vorzeitlichen Meer geragt.
    Selbstverständlich, sagte Bonpland und nahm einen Schluck aus seiner Flasche. Als Insel.“ S. 42 .

    Für den Leser ist die Lektüre auch dadurch amüsant, weil er die damals revolutionären neuen Möglichkeiten als längst Vergangenes kennt - oder als weiterhin nicht Erreichtes. Gauß: „Bald, erklärte er, würden Menschen die Menschen mit der Geschwindigkeit eines abgeschossenen Projektils von Stadt zu Stadt tragen. Dann komme man von Göttingen in einer halben Stunde nach Berlin.“ S. 8 f Nun, pünktlich würde heute schon reichen, und das weiß der Leser natürlich.

    Ich mag NACH diesem tollen Roman geradezu durch die passenden Wikipedia-Artikel fliegen (nachher, dann lesen sie sich wirklich wie im Fluge). Viele der zeitgenössischen Persönlichkeiten und historischen Bezüge werden im Roman nur angedeutet – die Schlacht von Jena und Auerstadt oder ein vermeintlicher Turnvater Jahn. Namen werden selten genannt, selbst der von Wilhelm Humboldt nie. Somit durchaus ein Einstieg in weitere Lektüre und Recherche.

    Vollends begeistert hat mich dann der Schluss, mit dem Kehlmann den Leser entlässt in die Erörterung, was denn nun „besser“ sei: unbequem-halsstarrig beharrend oder angepasst-gefördert, aber auch von den eigenen Plänen abgehalten? Mit Familie und dennoch allein oder allein und auf der Suche?

    Fazit: unterhaltsam zurechtgebogen, aber eben wirklich unterhaltsam dabei. 5 Sterne.

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    katzekatzekatzes avatar
    katzekatzekatzevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Feinsinnig, humorvoll, bewegend. Ich gebe unglaublich selten fünf Sterne, aber dieses Buch hat jeden einzelnen davon verdient.
    Rezension "Die Vermessung der Welt"

    Ich war von diesem Buch wirklich angenehm überrascht. Es braucht einen kurzen Moment um sich an den Schreibstil mit ausschließlich indirekter Rede zu gewöhnen, aber nach einer Weile geht es.
    Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, zwei absolut große Wissenschaftler werden hier auf eine sehr menschliche, sympathische- und unsympathische Weise charakterisiert und in Interaktion gestellt.

    Gerade die Darstellung realer historischer Personen empfinde ich immer so ein bisschen als Königsdisziplin.  Zu recherchieren ist die eine Sache, aber die Charaktere so plastisch und greifbar darzustellen, wie der Autor es hier getan hat, ist eine ganz andere.


    Ich tue mir gerade hier irgendwie sehr schwer, die richtigen Worte zu finden. Ich war fasziniert, ergriffen, bedrückt, amüsiert, traurig, nachdenklich, in den Bann gezogen. Man denkt ein wenig über das eigene Leben nach und was man erreicht hat. Über Verluste, die Art damit umzugehen und sich selbst zu finden.

    Dabei überfordert das Buch auch vom Umfang her nicht. Zwar wird die indirekte Rede stellenweise schon ein wenig anstrengend, aber da der Autor es gekonnt umsetzt, kommt man größtenteils sehr gut damit zurecht.
    Es liest sich sehr süffig und die Seitenanzahl ist überschaubar und gerade richtig.


    Ganz ehrlich... ich gebe unglaublich selten fünf Sterne, aber dieses Buch hat jeden einzelnen davon verdient.

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    Azalees avatar
    Azaleevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Humorvolles Buch über Gauß und Humboldt, das allerdings aufgrund des Schreibstils zunächst sehr ungewohnt ist.
    Humorvolle Darstellung von Gauß und Humboldt

    Daniel Kehlmann stellt in Die Vermessung der Welt das Leben des Mathematikers Carl Friedrich Gauß und des Naturwissenschaftlers Alexander von Humboldt dar. Er schildert einerseits das Leben der beiden, andererseits aber auch eine Begegnung von Gauß und Humboldt in Berlin.
    Bis zu dieser Begegnung wechselt das Buch kapitelweise zwischen Gauß und Humboldt. Von beiden wird ein Überblick über ihr Leben gegeben. Gauß ist jemand, der am liebsten zu Hause bleibt und in der Welt der Zahlen lebt. Er vertritt die Ansicht, dass man nicht reisen müsse, um zu forschen. Von seiner Umgebung ist er genervt, Frau und Kinder passen nicht wirklich in sein Leben, genausowenig wie andere Leute. Nur wenige erarbeiten sich seinen Respekt und können mit ihm zusammenarbeiten.
    Humboldt hingegen ist das komplette Gegenteil. Er will die Welt erforschen und möglichst viel reisen. Aber auch er ist genervt von seiner Umgebung, ist eher eigenbrötlerisch und lebt nur für die Wissenschaft.
    Allzu sympathisch wurden die beiden dadurch nicht, aber das sollten sie wohl auch nicht sein. 
    Sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede zwischen den Forschern sind gut ausgearbeitet und in karikaturhaft-überspitzter Weise dargestellt. Genau davon lebt das Buch. Diese Darstelllung gipfelt schließlich in der Begegnung der beiden. Bis zu dieser dauert es etwas und das Buch hat sich gezogen.
    Nachdem die beiden aufeinandergetroffen sind, wechselt der Schreibstil allerdings. Nun ändert sich die Perspektive nicht mehr kapitelweise, sondern nahezu absatzweise. Kaleidoskopartig wechselnd zwischen den Protagonisten wird ihr weiteres Leben dargestellt.
    Genau darin liegt auch das Problem. Nebenfiguren bleiben auf der Strecke. Zwar wird zumeist geschildert, was mit ihnen passiert, aber nur, wenn es in die Handlung passt. Ansonsten verschwinden sie einfach und werden nicht mehr erwähnt. Das habe ich vor allem deshalb als schade empfunden, weil einige der Figuren über Teile des Buches eine wichtige Rolle einnahmen, die aber plötzlich ignoriert wird.
    Der Schreibstil war ein weiterer Punkt, der mich insbesondere am Anfang gestört hat. In dem gesamten Buch gibt es keine direkte Rede, alles wird in indirekter Rede dargestellt. Das war am Anfang sehr ungewohnt. Nachdem ich aber in das Buch hineingefunden hatte, ließ es sich gut lesen. Übermäßige Beschreibungen gibt es kaum, stattdessen liegt das Hauptaugenmerk auf der Handlung.

    Die Vermessung der Welt ist auf jeden FAll ein interessantes Buch, das mit einem ungewöhnlichen Schreibstil und einer untypischen Darstellung der Protagonisten aufwartet. Gerade das macht es für alle, die sich etwas für die beiden Wissenschaftler interessieren, lesenswert. 

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    Booksaredifferentworldsvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr coole Geschichte - gewöhnungsbedürftig aber sowohl zum Lachen als auch zum Weinen
    Sehr schönes Buch

    Ich hatte das Buch schon relativ lange auf meiner Leseliste brauchte jedoch eine Art von externer Motivation um es letztendlich anzufangen und muss sagen ich bin positiv überrascht.



    Das Buch erzählt von dem Zusammentreffen von Karl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt 1828 in Berlin zu einer Tagung. Vom Eintreffen Gauß in Berlin ab, werden die Lebensgeschichten der beiden Wissenschaftler chronologisch und abwechselnd erzählt. Zu beginn steht Humboldt im Vordergrund. Er hat eine sehr strickte Kindheit und steht von früh an im Schatten seines älteren Bruders. Die Reise nach Südamerika stellt für ihn eine Flucht aus seinem fest gesetzten Schema da. Hier kann er sich größtenteils selbst profilieren und wird aufgrund seiner Erfolge nicht verlacht. Unterstützen tut ihn der Franzose Bonpland. Die Beiden unternehmen viele verrückte und unverständliche Sachen im Namen der Wissenschaft - so klauen sie zum Beispiel Mumien aus einer Höhle und führen diese für ein Teil ihrer Reise mit sich herum.

    Anders steht es jedoch um Gauß. Er kommt aus einer eher ärmlichen Familie, wird jedoch früh für sein mathematisches Talent gefördert. Gauß fühlt sich konstant von allen Menschen um ihn herum genervt und unterfordert. Aufgrund seiner Stellung im Deutschen Reich, verlässt er Niedersachsen nie ( er zieht von Braunschweig nach Göttingen) und gründet früh eine Familie.

    Beide Charaktere zeigen oftmals grade zu ironische Wesenszüge auf. So sind sie beide mit Menschen und Menschenmengen, sowie menschlichen Regungen überfordert, z.B. Gauß reagiert grundsätzlich falsch bei der Geburt seiner Kinder. Beide betreiben sie eine Art des Escapismus um sich selber zu übersteigen. Humboldt flieht nach Südamerika, während Gauß sich in seiner Sternenwarte isoliert. Jedoch gibt es auch grade in ihrem Aussehen und ihrer Herkunft große Unterschiede.

    Das Buch beschreibt so in einer berauschenden Art und Weise sowohl die beiden Wissenschaftler als auch ihre jeweilige Umgebung. So werden bei Humboldt die indigenen Völker Südamerikas, genauso detailreich wie die Missionen und die Kolonisten beschrieben. Bei Gauß steht vor allem das Verhältnis zu seiner Familie im Vordergrund, den Tod seiner ersten Frau, seine Unzufriedenheit sowie das schlechte Verhältnis zu seinen Kindern.

    Der Text ist relativ flüssig und gut zu lesen. Kehlmann verwendet viele kurze Sätze. Das einzige was ein wenig irritiert ist die Erzählperspektive. Zu beginn ist klar zwischen Gauß und Humboldt geteilt, dann jedoch springt diese auch zu Gaußs Sohn Eugen sowie zu Bonpland. Im letzten Kapitel wechselt sie praktisch alle zwei bis drei Sätze.



    Alles in allem ist die Geschichte, trotz dem das sie relativ geschichtlich Basiert ist unheimlich spannend. Das Buch ist sowohl zum Lachen als auch zum Weinen. Oder halt weinen vor lachen.



    5/5



    English:



    had the book on my reading list for a relatively long time but needed some kind of external motivation to start it and I have to say I'm positively surprised.





    The book tells of the meeting of Karl Friedrich Gauss and Alexander von Humboldt in 1828 in Berlin for a conference. From the arrival of Gauss in Berlin, the life stories of the two scientists are told chronologically and alternately. At the beginning Humboldt is in the foreground. He has a very strict childhood and is from the beginning in the shadow of his older brother. The trip to South America represents an escape from this fixed schedule for him. Here he can largely profile himself and because of his successes is not laughed at. He is supported by the Frenchman Bonpland. The two do many crazy and incomprehensible things in the name of science - for example, they steal mummies from a cave and carry them around for part of their journey.



    It is different, however, to Gauss. He comes from a rather poor family, but is promoted early for his mathematical talent. Gauss constantly feels annoyed and under-challenged by all the people around him. Because of his position in the Country, he never leaves Lower Saxony (he moves from Brunswick to Göttingen) and founds a family early.



    Both characters often show ironic traits. So they are both overwhelmed with people and crowds, as well as human emotions, e.g. Gauss basically always reacts wrongly at the birth of his children. Both operate a kind of escapism to surpass themselves. Humboldt flees to South America, while Gauss is isolated in his observatory. However, there are also great differences in their appearance and their origin.



    The book thus describes in an intoxicating way both the two scientists as well as their respective environment. Thus Humboldt describes the indigenous peoples of South America, just as detailed as the missions and the colonists. Gauss's main focus is on his relationship with his family, the death of his first wife, his dissatisfaction and the bad relationship with his children.



    The text is relatively fluid and easy to read. Kehlmann uses many short sentences. The only thing a little confused is the narrative perspective. At the beginning clearly divided between Gauss and Humboldt, but then this also jumps to Gauss's son Eugen and Bonpland. In the last chapter, she changes practically every two to three sentences.





    All in all, the story, despite being relatively historically based, is incredibly exciting. The book is both laughable and crying. Or crying with laughter.





    5/5

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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor einem Jahr
    Genial

    Zwei Denkansätze, zwei Lebenswege, zwei Genies: während Alexander von Humboldt die halbe Welt bereist, Abenteuer erlebt, Selbstversuche anstellt, bleibt Carl Friedrich Gauß ein Leben lang in seinem Umfeld und überschreitet äußerst selten auch nur die Stadtgrenze. Seine Welterkundung findet ausschließlich im Kopf statt, durch Denken und Kombinieren.

    Daniel Kehlmann gelingt es nun, die Lebenswege dieser beiden großen Forscher und Denker miteinander zu verschränken und gegenüberzustellen. er läßt eine vergangene Epoche auferstehen, eine Epoche, in der die Forschungsmöglichkeiten abhängig waren von der Zensur, dem herrschenden Adel,den technischen Möglichkeiten und schlußendlich auch von der Herkunft.

    Ein äußerst pointiert geschriebener Roman, durchaus humorvoll, mit einem klaren Blick für die Verhältnisse und eine wunderbare Möglichkeit, sich mit dem Leben der beiden Genies zu beschäftigen, fernab von trockener Fachliteratur.

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    Bookster_HROs avatar
    Bookster_HROvor einem Jahr
    Daniel Kehlmann | DIE VERMESSUNG DER WELT

    INHALT: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, zwei der größten Wissenschaftler ihrer Zeit, können unterschiedlicher nicht sein: Während es Humboldt in ferne Länder zieht und er alles messen und untersuchen, anfassen und sammeln muss, reicht Gauß ein Bleistift und ein Blatt Papier, um die Welt zu verstehen. Bei einer Forschertagung in Berlin treffen die beiden gealterten Genies erstmals aufeinander und tauschen ihre Erfahrungen aus.

    FAZIT: Um es vorwegzunehmen, ich mag Herrn Kehlmann nicht. Ich finde ihn furchtbar unsympathisch. Seit der Veröffentlichung von DIE VERMESSUNG DER WELT wird er bei jedem seiner Bücher in dem Himmel gelobt, zum Genie erklärt und ist in allen Medien praktisch omnipräsent. Ich frage mich wirklich, woran das liegt.

    Nun habe ich zum ersten Mal diesen Dauerseller gelesen, um den ich mich wirklich sehr lange gedrückt habe, und muss sagen: Hä? Das soll alles sein? Sicher, das ist nicht schlecht geschrieben (die Idee mit der indirekten Rede ist toll) und auch der versprochene stille Humor war vorhanden. Aber was noch? Ich habe gesucht und gesucht, mehr ist da nicht. Wenn Herr Kehlmann immer als literarisches Wunderkind betitelt wird, wo ist dann das Wunder? In diesem Roman jedenfalls nicht. Bis auf eine Handvoll Sätze, in denen man so etwas wie Poesie erkennen kann, und ein paar Lacher ist hier wenig zu finden.

    In Kehlmanns widerlich neunmalklugen Buch LOB erkennt man seine Affinität zur postmodernen Literatur. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass er seinen großen Idolen so genau wie möglich nacheifern will. DIE VERMESSUNG DER WELT hat Parallelen zu Pynchons MASON & DIXON, RUHM hat denselben Aufbau wie Mitchells CHAOS, und sein jüngster Streich F, man ahnt es schon, klingt ein bisschen zu sehr nach Pynchons Erstling V – Kehlmann ist der Tarantino der Literatur: Mit einem Abklatsch nach dem anderen so erfolgreich wie kaum jemand. Das kann man mögen, muss es aber nicht.

    Ich gebe der VERMESSUNG DER WELT zwei versöhnlich gut gemeinte Sterne; mehr ist nicht drin. Ich werde meiner Linie treu bleiben und um Kehlmann-Ergüsse weiterhin einen großen Bogen machen.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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    Evanescavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine vergnügliche Lektüre, die zeigt, dass man großartige Bücher auch ohne Dialoge schreiben kann.
    Leicht und doch philosophisch

    Kann man die Welt vermessen, ohne sie bereist zu haben? Gauß vermisst auf diese Weise sogar den Kosmos, während Humboldt selbst Flüsse überquert und jeden einzelnen Hügel vermisst, der ihm über den Weg läuft. Jahrelang haben sie voneinander nur gehört – bis sie sich irgendwann treffen. Ob sich die Frage klären lässt, wie man die Welt richtig vermessen soll? Und gibt es da überhaupt ein Richtig oder Falsch?

    Cover:

    Das Cover finde ich schön – es basiert auf einer Zeichnung Alexander von Humboldts, die den Querschnitt von Südamerika darstellen soll – die „Geographie des Plantes Equinoxiales. Tableaux physique des Andes et pays„. Dazu kommt, dass ein Hardcover mit Lesebändchen natürlich auch entsprechend hochwertig wirkt und das Buch sehr stabil ist.

    Inhalt:

    Heutige Leser kennen mit Sicherheit „The Big Bang Theorie“ und ich konnte nicht aufhören, diese Serie beim Lesen im Hinterkopf zu behalten. Denn sieht man in der Serie den Genies beim Interagieren zu, kann man im Buch direkt in ihre Köpfe hineinschauen.
    Zumindest für Gauß gilt das in hohem Maße, auf Humboldt bekommt man meist eine Draufsicht aus der Perspektive anderer Menschen.
    Die zwei genialen Köpfe träumen jeweils davon, auf ihre Weise die Welt zu vermessen. Der eine reist um die ganze Welt, der andere berechnet sie von seinem Schreibtisch aus. Doch beide müssen immer wieder feststellen, dass die Realität ihnen Steine in den Weg legt.
    Sowohl Gauß als auch Humboldt müssen immer wieder die bürokratischen Hürden einer Welt überwinden, die nicht glauben kann und will, dass man ganz unpolitisch einfach forschen um des Forschens möchte. Oder dass es einem relativ egal ist, ob eine Stadt mit einer tollen Universität gerade zu einem der deutschen Kleinstaaten oder zu Frankreich gehört.
    Gegen Ende dann wird das Buch regelrecht metaphysisch-philosophisch und das hat mir insgesamt sehr gut gefallen.

    Sprache:

    Schon mal einen Roman gelesen, der poetisch, fesselnd, sprachlich eindrucksvoll, wortgewaltig ist und… dabei keine einzige wörtliche Rede enthält?
    Vermutlich nicht – diese Besonderheit kenne ich bisher nur von „Die Vermessung der Welt“ und dort wird sie so gekonnt eingesetzt, dass ich die wörtliche Rede an keiner Stelle wirklich vermisst habe und mir ihr Fehlen erst im Nachhinein wirklich bewusst wurde.
    Dadurch ergab sich aber ein ganz eigener Humor im Buch, der sich schwer beschreiben lässt. Man muss so einen indirekten Dialog erlesen haben um zu wissen, was dieser Umstand mit der Sprache macht.

    Fazit:

    Eine recht kurze Review, da das Buch nicht besonders lang ist und es schwer ist, mehr zu berichten, ohne permanent zu spoilern.
    Fakt ist: Es hat mir sehr gut gefallen und ich hätte gern mehr davon gelesen. Das Buch wird im Laufe der Zeit immer philosophischer und das gefällt mir sehr gut – es wirkt einerseits sehr leicht und unbeschwert zu lesen, ist jedoch andererseits alles andere als seichte oder gar leichte Kost.
    Das Buch wird auf jeden Fall irgendwann erneut gelesen, denn gerade bei komplexerer Literatur offenbart ein Reread offenbar mehr, als man glaubt.

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    Orishas avatar
    Orishavor einem Jahr
    Gauß und Humboldt im wissenschaftlichen Wettbewerb

    Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Zwei der bedeutensten deutschen Naturforscher ihrer Zeit. In der Vermessung der Welt kreuzen sich die Lebenswege beider Forscher. Humboldt, Sohn aus adligen Kreisen, der sich früh mit Naturwissenschaften auseinandersetzt und seine berühmte Südamerikareise aus eigenem Antrieb und selbstfinanziert antritt. Gauß, der Sohn aus einfachen Verhältnissen mit einer Begabung für Mathematik, die ihm schon früh den Titel „Fürst der Mathematik“ einbringt. Beide machen sich auf, die Welt zu vermessen.

    Kehlmanns wohl berühmtestes Buch widmet sich dem Leben beider Forscher und dem Wandel der Wissenschaft. Gekonnt zeigt er auf, wie Wissenschaft mehr und mehr zum Politikum wird, was sich vor allem in Humboldts Russlandreise wiederspiegelt. Gleichzeitig widmet sich Kehlmann dem Alter zu, ein Altern, dass Menschen kauziger erscheinen lässt, ungnädiger, verbissener.

    Lange stand sein Werk auf meiner Leseliste und die Erwartungen waren hoch. Auch weil ich mich mit den Naturwissenschaften und eben auch Humboldts Werk und Leben ein wenig auskenne. Und hierin liegt das Manko des Buches, zwar mögen die Eckdaten beider Lebenswege mit denen der historischen Figuren übereinstimmen, doch leider habe ich das Gefühl Kehlmann kann die Figuren Humboldt und Gauß nicht richtig fassen. Er zieht sie ins lächerliche, vor allem auf menschlicher Ebene. Sie kommen als sozial inkompetente Männer der Wissenschaft daher, die außerhalb ihres Studierzimmers am eigentlichen Leben zu scheitern drohen: der griesgrämige Gauß und der um Worte ringende Humboldt. Kennt man nun Humboldts Briefwechsel – von denen es unzählige gibt – vermitteln diese ein ganz anderes Bild. Wer, wenn nicht Humboldt wußte Etikette zu wahren. Und auch das Aufeinandertreffen beider - Gauß und Humboldt - brachte mir als Leserin keine Gewinn, da sie einfach nicht in wirklichen Dialog miteinandern treten, und so nebeneinander coexistieren.

    Und da komme ich zu der Frage, was will mir Kehlmann mit diesem Buch denn nun sagen, denn um die rein biographischen Komponenten scheint es ihm nicht zu gehen – und dafür kann man wirklich die Biographien beider zu Rate ziehen. Ich kann es nicht wirklich sagen. Und ja mir ist klar, dass Kehlmann eine Fiktion, einen Roman geschrieben hat – kein wissenschaftliches Werk, dass nach Exaktheit ruft. Dennoch wünschte ich mir diese Genauigkeit, denn dadurch hätte das Buch etwas großes werden können. So ist es nur ein Schatten seiner selbst und eine Karikatur auf die Wissenschaft des 19. Jahrhunderts.

    Fazit: Trotz guter Lesbarkeit, leider inhaltlich etwas schwach.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    StefanieFreigerichts avatar
    Achtung: Es gibt keine Bücher zu gewinnen - wir lesen mit eigenen Exemplaren und nur für uns.

    In der INSIDER Top-3-Voting-Challenge gibt es aber einen Punkt, wenn dieses Buch bis zum Ende des Aprils gelesen wird und eine Rezension geschrieben wird https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1508005900/

    Es passt auch für die https://www.lovelybooks.de/thema/Die-literarische-Runde-2018-SuB-Aufbau-mit-Niveau-1511824945/ - Challenge.

    Ich würde mich freuen, wenn noch jemand mitliest!
    Zur Leserunde
    Mina - Das Irrlichts avatar

    Eine literarische Sensation.“ (Guardian) Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz.

    Es handelt sich dabei um die Ausgabe vom Welttag des Buches...

    Das Buch der Regeln….

    1) Behandelt das Buch pfleglich.
    2) Jeder hat 3 Wochen Zeit, um das Buch zu lesen und dann an den nächsten Leser weiter zu schicken.
    3) Sollte es bei Euch zeitlich eng werden, sagt einfach rechtzeitig Bescheid, da haben wir alle Verständnis.
    4) Bitte erfragt selbständig die Adresse eures Folge-Lesers
    5) Sollte das Buch verloren gehen, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.
    6) Jeder verpflichtet sich, hier kundzutun, wenn das Buch angekommen ist bzw. weitergeschickt wurde. Am besten benutzt Ihr den "Thema folgen"-Button links oben, dann verliert Ihr das Thema auch nicht aus den Augen.

    7) Widmet Ihr mir was rein? Oder macht ne Notiz? Fänd ich super!

    *******************
    TeilnehmerInnen (mindestens 3 – maximal 5):

    1. fallacy _ erhalten am 13.09.2012

    2. sofie - erhalten am 22.10.2012

    3. /

    4. Rostockerin86 - erhalten -

    5. Federchen - erhalten -

    ~zurück an mina~

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    Pressestimmen

    Ich lese wie ein Kind, ein kleiner Junge. Ich glaube, ich habe völlig den Boden unter den Füßen verloren.

    Eine literarische Sensation.

    Ein großes Buch, ein genialer Streich.

    Urkomisch und herzzerreißend.

    Ein wahrhaft reicher und bahnbrechender Roman.

    Daniel Kehlmanns Roman über Gauß und den Naturforscher Alexander von Humboldt ist die leichthändig ineinander verwobene Doppelbiographie zweier großer Gelehrter, so unterhaltsam und humorvoll und auf schwerelose Weise tiefgründig und intelligent, wie man es hierzulande kaum für möglich hält.

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