Daniel Kehlmann Die Vermessung der Welt

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Inhaltsangabe zu „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann

Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz.

Eine vergnügliche Lektüre, die zeigt, dass man großartige Bücher auch ohne Dialoge schreiben kann.

— Evanesca

Das Buch war sehr interessaant und durch den Schreibstil eine erfrischende Abwechslung.

— Ckika-Minako

Ein ungewöhnliches Buch, ein Roman über die Entdeckung der Mathematik.

— snegele

Spannend und ein sehr interessanter Schreibstil!

— forgetful

Abenteuergeschichte gepaart mit Biographien zweier großer Männer. Anspruchsvoll, aber streckenweise zu trocken.

— BoboJu

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  • Genial

    Die Vermessung der Welt

    Giselle74

    04. October 2017 um 11:06

    Zwei Denkansätze, zwei Lebenswege, zwei Genies: während Alexander von Humboldt die halbe Welt bereist, Abenteuer erlebt, Selbstversuche anstellt, bleibt Carl Friedrich Gauß ein Leben lang in seinem Umfeld und überschreitet äußerst selten auch nur die Stadtgrenze. Seine Welterkundung findet ausschließlich im Kopf statt, durch Denken und Kombinieren. Daniel Kehlmann gelingt es nun, die Lebenswege dieser beiden großen Forscher und Denker miteinander zu verschränken und gegenüberzustellen. er läßt eine vergangene Epoche auferstehen, eine Epoche, in der die Forschungsmöglichkeiten abhängig waren von der Zensur, dem herrschenden Adel,den technischen Möglichkeiten und schlußendlich auch von der Herkunft. Ein äußerst pointiert geschriebener Roman, durchaus humorvoll, mit einem klaren Blick für die Verhältnisse und eine wunderbare Möglichkeit, sich mit dem Leben der beiden Genies zu beschäftigen, fernab von trockener Fachliteratur.

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  • Daniel Kehlmann | DIE VERMESSUNG DER WELT

    Die Vermessung der Welt

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 14:20

    INHALT: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, zwei der größten Wissenschaftler ihrer Zeit, können unterschiedlicher nicht sein: Während es Humboldt in ferne Länder zieht und er alles messen und untersuchen, anfassen und sammeln muss, reicht Gauß ein Bleistift und ein Blatt Papier, um die Welt zu verstehen. Bei einer Forschertagung in Berlin treffen die beiden gealterten Genies erstmals aufeinander und tauschen ihre Erfahrungen aus. FAZIT: Um es vorwegzunehmen, ich mag Herrn Kehlmann nicht. Ich finde ihn furchtbar unsympathisch. Seit der Veröffentlichung von DIE VERMESSUNG DER WELT wird er bei jedem seiner Bücher in dem Himmel gelobt, zum Genie erklärt und ist in allen Medien praktisch omnipräsent. Ich frage mich wirklich, woran das liegt. Nun habe ich zum ersten Mal diesen Dauerseller gelesen, um den ich mich wirklich sehr lange gedrückt habe, und muss sagen: Hä? Das soll alles sein? Sicher, das ist nicht schlecht geschrieben (die Idee mit der indirekten Rede ist toll) und auch der versprochene stille Humor war vorhanden. Aber was noch? Ich habe gesucht und gesucht, mehr ist da nicht. Wenn Herr Kehlmann immer als literarisches Wunderkind betitelt wird, wo ist dann das Wunder? In diesem Roman jedenfalls nicht. Bis auf eine Handvoll Sätze, in denen man so etwas wie Poesie erkennen kann, und ein paar Lacher ist hier wenig zu finden. In Kehlmanns widerlich neunmalklugen Buch LOB erkennt man seine Affinität zur postmodernen Literatur. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass er seinen großen Idolen so genau wie möglich nacheifern will. DIE VERMESSUNG DER WELT hat Parallelen zu Pynchons MASON & DIXON, RUHM hat denselben Aufbau wie Mitchells CHAOS, und sein jüngster Streich F, man ahnt es schon, klingt ein bisschen zu sehr nach Pynchons Erstling V – Kehlmann ist der Tarantino der Literatur: Mit einem Abklatsch nach dem anderen so erfolgreich wie kaum jemand. Das kann man mögen, muss es aber nicht. Ich gebe der VERMESSUNG DER WELT zwei versöhnlich gut gemeinte Sterne; mehr ist nicht drin. Ich werde meiner Linie treu bleiben und um Kehlmann-Ergüsse weiterhin einen großen Bogen machen. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Leicht und doch philosophisch

    Die Vermessung der Welt

    Evanesca

    19. September 2017 um 15:00

    Kann man die Welt vermessen, ohne sie bereist zu haben? Gauß vermisst auf diese Weise sogar den Kosmos, während Humboldt selbst Flüsse überquert und jeden einzelnen Hügel vermisst, der ihm über den Weg läuft. Jahrelang haben sie voneinander nur gehört – bis sie sich irgendwann treffen. Ob sich die Frage klären lässt, wie man die Welt richtig vermessen soll? Und gibt es da überhaupt ein Richtig oder Falsch? Cover: Das Cover finde ich schön – es basiert auf einer Zeichnung Alexander von Humboldts, die den Querschnitt von Südamerika darstellen soll – die „Geographie des Plantes Equinoxiales. Tableaux physique des Andes et pays„. Dazu kommt, dass ein Hardcover mit Lesebändchen natürlich auch entsprechend hochwertig wirkt und das Buch sehr stabil ist. Inhalt: Heutige Leser kennen mit Sicherheit „The Big Bang Theorie“ und ich konnte nicht aufhören, diese Serie beim Lesen im Hinterkopf zu behalten. Denn sieht man in der Serie den Genies beim Interagieren zu, kann man im Buch direkt in ihre Köpfe hineinschauen.Zumindest für Gauß gilt das in hohem Maße, auf Humboldt bekommt man meist eine Draufsicht aus der Perspektive anderer Menschen.Die zwei genialen Köpfe träumen jeweils davon, auf ihre Weise die Welt zu vermessen. Der eine reist um die ganze Welt, der andere berechnet sie von seinem Schreibtisch aus. Doch beide müssen immer wieder feststellen, dass die Realität ihnen Steine in den Weg legt.Sowohl Gauß als auch Humboldt müssen immer wieder die bürokratischen Hürden einer Welt überwinden, die nicht glauben kann und will, dass man ganz unpolitisch einfach forschen um des Forschens möchte. Oder dass es einem relativ egal ist, ob eine Stadt mit einer tollen Universität gerade zu einem der deutschen Kleinstaaten oder zu Frankreich gehört.Gegen Ende dann wird das Buch regelrecht metaphysisch-philosophisch und das hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Sprache: Schon mal einen Roman gelesen, der poetisch, fesselnd, sprachlich eindrucksvoll, wortgewaltig ist und… dabei keine einzige wörtliche Rede enthält?Vermutlich nicht – diese Besonderheit kenne ich bisher nur von „Die Vermessung der Welt“ und dort wird sie so gekonnt eingesetzt, dass ich die wörtliche Rede an keiner Stelle wirklich vermisst habe und mir ihr Fehlen erst im Nachhinein wirklich bewusst wurde.Dadurch ergab sich aber ein ganz eigener Humor im Buch, der sich schwer beschreiben lässt. Man muss so einen indirekten Dialog erlesen haben um zu wissen, was dieser Umstand mit der Sprache macht. Fazit: Eine recht kurze Review, da das Buch nicht besonders lang ist und es schwer ist, mehr zu berichten, ohne permanent zu spoilern.Fakt ist: Es hat mir sehr gut gefallen und ich hätte gern mehr davon gelesen. Das Buch wird im Laufe der Zeit immer philosophischer und das gefällt mir sehr gut – es wirkt einerseits sehr leicht und unbeschwert zu lesen, ist jedoch andererseits alles andere als seichte oder gar leichte Kost.Das Buch wird auf jeden Fall irgendwann erneut gelesen, denn gerade bei komplexerer Literatur offenbart ein Reread offenbar mehr, als man glaubt.

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  • Gauß und Humboldt im wissenschaftlichen Wettbewerb

    Die Vermessung der Welt

    Orisha

    11. September 2017 um 03:38

    Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Zwei der bedeutensten deutschen Naturforscher ihrer Zeit. In der Vermessung der Welt kreuzen sich die Lebenswege beider Forscher. Humboldt, Sohn aus adligen Kreisen, der sich früh mit Naturwissenschaften auseinandersetzt und seine berühmte Südamerikareise aus eigenem Antrieb und selbstfinanziert antritt. Gauß, der Sohn aus einfachen Verhältnissen mit einer Begabung für Mathematik, die ihm schon früh den Titel „Fürst der Mathematik“ einbringt. Beide machen sich auf, die Welt zu vermessen.Kehlmanns wohl berühmtestes Buch widmet sich dem Leben beider Forscher und dem Wandel der Wissenschaft. Gekonnt zeigt er auf, wie Wissenschaft mehr und mehr zum Politikum wird, was sich vor allem in Humboldts Russlandreise wiederspiegelt. Gleichzeitig widmet sich Kehlmann dem Alter zu, ein Altern, dass Menschen kauziger erscheinen lässt, ungnädiger, verbissener.Lange stand sein Werk auf meiner Leseliste und die Erwartungen waren hoch. Auch weil ich mich mit den Naturwissenschaften und eben auch Humboldts Werk und Leben ein wenig auskenne. Und hierin liegt das Manko des Buches, zwar mögen die Eckdaten beider Lebenswege mit denen der historischen Figuren übereinstimmen, doch leider habe ich das Gefühl Kehlmann kann die Figuren Humboldt und Gauß nicht richtig fassen. Er zieht sie ins lächerliche, vor allem auf menschlicher Ebene. Sie kommen als sozial inkompetente Männer der Wissenschaft daher, die außerhalb ihres Studierzimmers am eigentlichen Leben zu scheitern drohen: der griesgrämige Gauß und der um Worte ringende Humboldt. Kennt man nun Humboldts Briefwechsel – von denen es unzählige gibt – vermitteln diese ein ganz anderes Bild. Wer, wenn nicht Humboldt wußte Etikette zu wahren. Und auch das Aufeinandertreffen beider - Gauß und Humboldt - brachte mir als Leserin keine Gewinn, da sie einfach nicht in wirklichen Dialog miteinandern treten, und so nebeneinander coexistieren.Und da komme ich zu der Frage, was will mir Kehlmann mit diesem Buch denn nun sagen, denn um die rein biographischen Komponenten scheint es ihm nicht zu gehen – und dafür kann man wirklich die Biographien beider zu Rate ziehen. Ich kann es nicht wirklich sagen. Und ja mir ist klar, dass Kehlmann eine Fiktion, einen Roman geschrieben hat – kein wissenschaftliches Werk, dass nach Exaktheit ruft. Dennoch wünschte ich mir diese Genauigkeit, denn dadurch hätte das Buch etwas großes werden können. So ist es nur ein Schatten seiner selbst und eine Karikatur auf die Wissenschaft des 19. Jahrhunderts.Fazit: Trotz guter Lesbarkeit, leider inhaltlich etwas schwach.

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  • Die Vermessung der Welt

    Die Vermessung der Welt

    valeriedueck

    09. June 2017 um 16:23

    http://buecherdiebe.blogspot.com/2017/06/die-vermessung-der-welt-daniel-kehlmann.htmlInhalt:Alexander von Humboldt ist der praktische Wissenschaftler, welcher reist und sich dadurch die Welt erschließt. Obwohl Carl Friedrich Gauß ebenso Wissenschaftler ist, könnten die beiden sich nicht unähnlicher sein. Gauß erforscht die Welt, indem er am Schreibtisch mathematische Formeln aufstellt, oder die Sterne betrachtet. Somit  zieht er aus einem Phänomen Rückschlüsse auf die gesagte Welt.Der Roman beschäftigt sich mit dem gesagten Leben der beiden und ihren prägenden Momenten. Zum Schluss wird noch ein Treffen der Beiden, welches im ersten Kapitel erwähnt wird weiter ausgeführt.Man sieht Gauß und Humboldt altern und merkt, welche Veränderungen die beiden im Laufe des Lebens durchlaufen und auch die Wahrnehmung der Wissenschaft so beeinflusst.Bewertung:Vor allem vom Schreibstil fand ich es ein sehr gelungenes Buch. Daniel Kehlmann hat einen ansprechenden Schreibstil. Vor allem die Wortwahl war interessant, wie auch die potentiellen Gedanken der Wissenschaftler. Jedoch haben mich die Hauptcharaktere ziemlich gestört. Obwohl ich Humboldt noch erträglich vom Charakter fand, war mir Gauß sehr unsympathisch. Humboldts Kapitel haben sich größtenteils so stark gezogen, weil die Berichte über seine Expeditionen sehr lang und auch langatmig waren.Die Handlung an sich war ganz interessant, die allgemeine Umsetzung aber nicht nach meinem Geschmack. Das heißt nicht, dass es allen so ergehen muss, wie mir. Trotz allem denke ich, dass Die Vermessung der Welt ein gut erdachter Roman mit wahrer Basis ist. Selbst, wenn das Buch im Endeffekt nicht gefällt, zieht man einige Informationen zu den Amerika Expeditionen Humboldts und die Leben der beiden Wissenschaftler heraus. Spannender als eine Biographie der Beiden ist es allemal.

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  • Langweilig oder Lustig?

    Die Vermessung der Welt

    emilayana

    05. June 2017 um 16:03

    Die Vermessung der Welt – Daniel Kehlmann   Genre: Roman...mit Humor Einschlag Autor: Daniel Kehlmann Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag Preis: 10€ Seiten: ca. 300 ISBN: 978-3499241000   1.     Handlung: Das Thema des Buches stellt eine fiktive Doppelbiographie dar. Es geht um den Mathematiker Carl Friedrich Gauß und den Naturforscher Alexander von Humboldt, die sich in ihren Ansichten sehr unterscheiden. Es wird ihre Kindheit in Ausschnitten, genauso wie ihre anderen Lebensabschnitten geschildert. Am Ende und auch schon am Anfang (Zeitsprung) treffen die beiden sehr unterschiedlichen Hauptcharaktere aufeinander und alles fügt sich zusammen. 2.     Schreibstil: Der Schreibstil ist extrem besonders. Das Buch ist nicht trocken, wie es nach der Handlungsbeschreibung zu sein scheint. Es gibt eine Art hintergründigen Humor, der sich an wenigen Stellen äußert und doch unglaublich gut eingefädelt. Er kommt immer an den richtigen Stellen, aber man wird nicht direkt darauf gestoßen und muss hinter eine Ecke denken. Ansonsten sind einige Naturphänomene vielleicht etwas langatmig geschildert, aber mehr kann man wirklich nicht daran aussetzen. 3.     Charaktere: Die beiden Hauptcharaktere sind sogenannte Gegenpole, doch zum Ende des Buches kommen sie immer mehr zusammen und man sieht auch die Ähnlichkeiten. Am Anfang wirkt Gauß extrem unsympathisch und kommandiert seinen Sohn herum, dass hört auch nicht auf, allerdings erfährt man die Gründe. Alexander von Humboldt und seine Beziehung mit seinem Bruder stehen in dem ersten Kapitel im Vordergrund. Diese wird nachher auch noch interessant aufgegriffen und löst sich so auf wie die Beziehung von Gauß und seinem Sohn. 4.     Umsetzung: Die Umsetzung ist sehr interessant. Im Grunde gibt es eine sogenannte Rahmenhandlung. Diese schildert das Aufeinandertreffen von den beiden Hauptcharakteren. Die Zwischenhandlung beschreibt die Lebenswege und Errungenschaften der beiden. Das Ende, führt diese Handlungen wieder zusammen. Erklärt den ersten Teil und die Hauptcharaktere kommen sich näher. Also ein sehr interessante Umsetzung, die nicht langweilig wird. Zudem sind die Dialoge am Ende extrem anders aufgebaut. Zum Beispiel reden Personen aneinander vorbei. Das macht richtig Spaß zu lesen. 5.     Cover: Das Cover finde ich persönlich recht langweilig. Vielleicht etwas zu erwachsen. 6.     Ende: Das Ende hat mir um ehrlich zu sein nicht ganz so gut gefallen. Ich fand es zum einen irgendwie total schön und besonders ein Satz wird mir ewig im Gedächtnis bleiben, aber ich hätte auch gerne noch einmal erfahren was aus Gauß und Humboldt wird. Allerdings muss ich festhalten, dass das reine Geschmackssache ist. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:           35 / 40 2.     Schreibstil:         13 / 15 3.     Charaktere:        18 / 20 4.     Umsetzung:        10 / 10 5.     Cover:                    2 / 5 6.     Ende                      7 / 10                                                           85 / 100   Gesamtwertung:   8.5 P Genrewertung:      8.5 P

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  • Historische Persönlichkeiten

    Die Vermessung der Welt

    Kit212

    07. January 2017 um 00:02

    Dieses Buch erzählt die Geschichten von Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Beide Geschichten sind sehr interessant, wobei ich an einigen Punkten doch mehr Lust auf die Abenteuer des Alexanders hatte als auf den Griesgram des Carls ;)
    In jedem Fall lesenswert!

  • Total verwirrend

    Die Vermessung der Welt

    Berimaus

    30. November 2016 um 11:52

    Wir lesen das Buch gerade in der Oberstufe und ich finde es einfach schrecklich, auch die Art wie es geschrieben ist. Muss teilweise die Seite nocheinmal lesen um zu verstehen wo sie gerade Sind. Würde ich nicht weiterempfehlen

  • Irgendwie ein bisschen langweilig

    Die Vermessung der Welt

    Mrs-Jasmine

    03. November 2016 um 18:22

    Fand einfach nicht so richtig rein in das Buch. Stellenweise wars dann wieder spannend und interessant. Dann aber auch wieder total langweilig. Ist schon etwas her dass ich es gelesen habe, konnte mir leider nicht sehr viel davon merken. Den Film dazu fand ich auch eher zäh

  • Enttäuschend

    Die Vermessung der Welt

    KerstinTh

    30. September 2016 um 18:21

    Die Geschichte beginnt damit, dass die beiden großen deutschen Forscher, Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, sich auf den Weg nach Berlin machen (sollen). Denn dort findet der Deutsche Naturforscherkongress 1828 statt. Gauß sträubt sich zwar zunächst, willigt dann aber doch der Reise ein. Anschließend wird der Leser in die Vergangenheit geführt und bekommt berichtet, wie Humboldt und Gauß aufgewachsen sind und zu ihrer Forschung gekommen sind. Der Leser fährt zusammen mit Alexander von Humboldt zu den Vulkanen Teneriffas und anschließend nach Neuandalusien und untersucht gemeinsam mit ihm die Flora und Fauna des Amazonasgebiets. Dabei holt Humboldt sich auch mal einen Rausch mit Curare – einem tropischen Pflanzengift. Mit Carl Friedrich Gauß wird es nicht ganz so tropisch. Er beschäftigt sich eher mit der Vermessung der Welt beziehungsweise der theoretischen Vermessung, und entdeckt neue mathematische Gesetze. Bei seiner ersten Ballonfahrt gesteht er, dass Mathematiker bei Nervosität nicht beten, sondern Primzahlen zählen.   Die Beurteilung dieses Romans bereitet mir Schwierigkeiten. Häufig fand ich die Geschichte sehr langweilig und habe teilweise auch die Abschnitte nur überflogen. Dennoch war es zwischendurch auch witzig und unterhaltsam. Der Anfang startete sehr gut und ich war gespannt wie es weiter geht. Gauß schien mir ein lustiger Zeitgenosse zu sein. Allerdings auch nur anfangs. Leider hat mir ein Ziel der Handlung gefehlt. Es wurde einfach nur berichtet. So fehlt dem Leser etwas, woran er sich festhalten kann. Letztendlich habe ich dieses Buch gelesen, sehe es nicht als verlorene Zeit an, würde es aber auch niemanden ans Herz legen, es zu lesen.

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  • "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

    dot

    13. August 2016 um 16:16

    Der Roman "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann erzählt die Geschichte zweier Genies des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Mathematiker und Astronom Johann Carl Friedrich Gauß und der Naturforscher Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt führen zwei recht unterschiedliche Leben aber verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Welt neu zu vermessen. [...] "Die Vermessung der Welt" ist eine nur teilweise authentische Geschichte, die allerdings ziemlich zäh zu lesen war und ansonsten nur stellenweise ansprechend klang, wodurch ich froh war, das Buch beendet zu haben.

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  • Klasse !

    Die Vermessung der Welt

    verruecktnachbuechern

    16. May 2016 um 11:03

    In „die Vermessung der Welt“ begleitet der Leser zwei deutsche Forsche im 18. Jahrhundert.Alexander von Humboldt erforscht Südamerika. Er ist ein Abenteuer, steigt auf Berge unbesiegt wilde Flüsse. Während seiner Reisen katalogisiert und vermisst er seine Umgebung.Der zweite Forscher ist Friedrich Gauß. Gauß ist Mathematiker, Astronom und ein Physiker.Die beiden sind völlig verschiedene Persönlichkeiten.Das Buch ist komplett in indirekter Rede geschrieben. Mir fiel es am Anfang etwas schwer mich daran zu gewöhnen. Auch habe ich manchmal etwas gebracht, um festzustellen, ob ich gerade etwas von Humboldt lese oder von Gauß.Nachdem die Einstiegsschwierigkeiten überwunden waren, gefiel mir der Schreibstil sehr gut.Durch ihn schafft es Kehlmann beide Genies sehr realistisch zu gestalten.Ich konnte mich beim Lesen so richtig ins ausgehende 18. Jahrhundert versetzten.Mit seinen knackigen, teilweise ironischen, Sätzen schaffte er es mich des öfteren zum Schmunzeln zu bringen.Die ca. 300 Seiten waren schnell durch gelesen. Lesespaß pur !Ein Buch, welches in keinem Buchregal fehlen sollte.

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  • Wissenschaft in schöner Sprache

    Die Vermessung der Welt

    -Leselust-

    01. May 2016 um 18:45

    Kurzmeinung:  Sehr interessanter Schreibstil mit viel indirekter Rede. Gibt spannende Einblicke in das Leben und Schaffen von Gauß und Humboldt. Eine Hommage an zwei große Wissenschaftler, die zeigt, wie verschieden man Erkenntnis gewinnen kann.  Klappentext: Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschen­fressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Mehr zum Buch:  Humboldt und Gauß wachsen sehr unterschiedlich auf. Humboldt von Anfang an privilegierter. Gauß kommt aus eher armen Verhältnissen und muss sich von Anfang an stärker beweisen, zum Beispiel, als er seinem engstirnigen, schlagenden Lehrer zeigen muss, dass er klüger ist und mehr Förderung braucht als die anderen Schüler.  Gauß ist seiner Meinung nach ein großer Geist in einem schwächlichen Körper. Er setzt sich ungern Gefahren aus, verlässt seine Heimat nur äußerst ungern. Er vermisst die Welt von seinem Schreibtisch aus. Für Humboldt hingegen kann es nicht weit genug weggehen und aufregend genug sein. Er erklimmt die höchsten Berge, kämpft sich durch den Dschungel und geht bis an seine körperlichen Grenzen.  Fast zwanghaft muss er alles was er sieht mit seinen Messinstrumenten erfassen und notieren.Durch die Darstellung dieser Unterschiede gewinnt der Leser interessante Einblicke in die verschiedenen Herangehensweisen dieser beiden großen Forscher.  Meinung:  Es ist auf jeden Fall anders, als die meisten Bücher, die ich sonst so lese. Schon allein der Schreibstil macht es zu etwas Besonderem. Die Benutzung der indirekten Rede und die vielen detailreichen Beschreibungen. Leider ergeben sich durch die manchmal doch ausufernden Beschreibungen einige Längen. Aber man erfährt viel Interessantes über die Zeit Humboldts und Gauß'. Wie sich das Weltbild und die Forschung entwickelt haben. Und wie diese beiden großen Wissenschaftler vollkommen verschiedene Ansätze hatten, die Welt zu entdecken und wie sie sich gegenseitig beeinflusst haben. Wer sich für diese Themen interessiert, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.  Erster Satz:  "Im September 1828 verließ der größte Mathematiker des Landes zum erstenmal seit Jahren seine Heimatstadt, um am Deutschen Naturforscherkongress in Berlin teilzunehmen." 

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  • Die Vermessung der Langeweile

    Die Vermessung der Welt

    nosadfountains

    04. March 2016 um 14:39

    Ich bin nicht voreingenommen gegenüber bestimmten Literaturrichtungen oder Autoren. Offen gegenüber neuer und alter, fiktiver oder realer Literatur. Hauptsache es gefällt mir das Buch zu lesen. Und "gefallen" ist vollkommen subjektiv. Und dieses Buch hat mir so gar nicht "gefallen" - woran könnte das liegen? Nun zunächst hört sich die Geschichte ganz spannend an und die neue Stilrichtung die Kehlmann begründen möchte, einen Realismus der doch gebrochen ist, der ins unrealistische abdriftet, ohne das man es merkt. Hört sich doch toll an. IST es nur leider nicht. Ein mürrischer alter Mann, ein Handlungsverlauf der einer schlechten SAT 1 Produktion anmutet und eine ziemlich unspektakuläre Schreibweise. Dieses Buch ist vollkommen durchschnittlich. Eigentlich sogar fast schon unterdurchschnittlich. Ich lese viel, und seichte Handlungen und Sprache begeistern mich zwar nicht, aber "man kann das ja mal trotzdem lesen" so wie man "auch mal einen langweiligen Film zuende guckt einfach nur um des Guckens Willen" ... Aber zu diesem Ende von diesem Buch musste ich mich mehr als Zwingen. Zum Glück vergisst man den Großteil der Handlung nach Beendigung der Lektüre wieder.

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  • Sehr positive Überraschung

    Die Vermessung der Welt

    Bruno_Vasconcelos

    04. February 2016 um 16:24

    Ich hätte nie gedacht, dass eine "konjunktivisch-distanzierte" Erzählweise tatsächlich Spaß machen kann.

    Insgesamt ein gutes Buch.

    Grüßle,
    Bruno

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