Daniel Kehlmann F

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Inhaltsangabe zu „F“ von Daniel Kehlmann

Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, übergewichtig, weil immer hungrig, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric zum Essen. Der hochverschuldete, mit einem Bein im Gefängnis stehende Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn vor etwas, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist etwa sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht? Schon nimmt das Unheil seinen Lauf. Daniel Kehlmann erzählt von drei Brüdern, die – jeder auf seine Weise – Betrüger, Heuchler, Fälscher sind. Sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben, doch plötzlich klafft ein Abgrund auf. Ein Augenblick der Unaufmerksamkeit, ein Zufall, ein falscher Schritt, und was gespenstischer Albtraum schien, wird wahr. Ein Roman über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion: ein virtuoses Kunstwerk – vielschichtig, geheimnisvoll und kühn.

Psychologisch ausgefeilte Geschichte, hat mich von Anfang an überzeugt!

— Ginevra
Ginevra

Pseudointellektuell, unnötig verkompliziert und immer wieder im Kreis drehend.

— miss_mesmerized
miss_mesmerized

Pfffffff....

— Rebekka_NP
Rebekka_NP

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  • F - Daniel Kehlmann

    F
    vormi

    vormi

    03. July 2017 um 00:17

    Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric. Der hochverschuldete Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet?Daniel Kehlmann erzählt von drei Brüdern, die – jeder auf seine Weise – Betrüger, Heuchler, Fälscher sind. Sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben, doch plötzlich klafft ein Abgrund auf. Ein Roman über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion – vielschichtig, geheimnisvoll und kühn.Inhaltsangabe auf amazonMit diesem Buch bin ich überhaupt nicht warm geworden.Da konnte auch Daniel Brühl nicht rausreißen.Ich fand es anstrengend und verwirrend und ich war irgendwann nicht mehr bereit, es mir weiter anzuhlren.

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    • 4
  • Ein großartiges gesponnenes Netz aus lauter Fälschungen

    F
    anena

    anena

    25. October 2014 um 13:00

    Ein großartiges Buch - toll gelesen von Burkhart Klaußner - das den drei Söhnen der Familie Friedland folgt: ein Priester, ein Kunsthändler und ein Investment-Makler. Alle drei sind nicht ehrlich und es ist abzusehen, dass auch die einzige Erbfolge, das Mädchen auf den Spuren der Unehrlichkeit wandelt. Die Story ist toll verschachtelt, besonders imponierend fand ich die Beschreibung der Sterbeszene.

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  • F wie fein !!!

    F
    Bellami

    Bellami

    Ist dieser 1. Satz nicht schön? “Jahre später, sie waren längst erwachsen und ein jeder verstrickt in sein eigenes Unglück, wusste keiner von Arthur Friedlands Söhnen mehr, wessen Idee es eigentlich gewesen war, an jenem Nachmittag zum Hypnotiseur zu gehen.” Was jeder noch wusste: Danach verließ der Vater seine Kinder und sie sollten ihn viele Jahre nicht sehen. Am Anfang dieses Romans erfährt man etwas von Arthur Friedland und dessen Söhnen Martin, Eric und Iwan, aus welchen Beziehungen sie stammen , dass Eric und Iwan eineinige Zwillinge sind und welche Auswirkungen der Besuch der Hypnoseshow auf jeden Einzelnen hatte. In den nächsten Kapitel erzählt Martin von seiner Arbeit als Pfarrer, Eric von seinen Kapriolen als Finanzmakler und Eric von seinem Traum, ein großer Maler zu werden. Die Brüder sind so verschieden und doch haben sie etwas gemeinsam: Alle drei sind nicht das, was sie vorgeben zu sein. Meines Erachtens sollte das zum Inhalt reichen. Je mehr man ins Detail geht umso mehr nimmt man vieles aus der Handlung vorweg und somit verliert die Geschichte an Reiz und Spannung. Nur noch soviel, alle Geschichten sind geschickt miteinander verwoben, sie spielen alle an einem Tag und bestimmte Elemente aus der einen Geschichte ergeben erst in der nächsten Geschichte einen Sinn. Dieses Buch ist nichts für nebenbei. In diese Geschichte muss man tief eintauchen können. Leider kann man die vielen schönen Sätze oder Zitate nicht nochmal lesen, wenn man sich für das Hörbuch entschieden hat, das Buch wäre die bessere Alternative gewesen. Und es dauert auch einige Zeit, bis sich alles zusammenfügt. Langweilig wird es aufgrund der thematischen Vielfalt nie. Im Nachhinein waren für mich gerade die sehr philosophischen Kapitel, die schwierig zu verfolgen waren, in denen man phasenweise nicht wusste, worauf will der Autor hinaus, die Abschnitte, die voller Genialität und Sprachgewalt stecken und die Besten im Roman sind. Noch während des Hörens und auch noch einige Zeit nach dem ich diesen Roman zu Ende gehört hatte, habe ich überlegt, ob ich dieses Geschichte zu konstruiert oder die Figuren zu überzeichnet, überhaupt das Ganze zu verwirrt halten soll. Aber es ging nicht. Aus Bedenken am Anfang, aus einer Verliebtheit im Laufe der Geschichte, ist am Ende eine Liebe geworden. Ein faszinierender, mal ganz anderer, Familieroman. "Dabei war ein Tag schon lang. So viele Tage noch bis zu den Sommerferien, so viele mehr bis Weihnachten und so viele Jahre, bis man erwachsen war. Jedes davon voller Tage und jeder Tag voller Stunden und jede Stunde eine Stunde lang. Wie sollten die vergehen, wie hatten es alte Leute nur geschafft, alt zu werden? Was tat man mit so viel Zeit?" Ich weiß es: F lesen oder hören.

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    • 4
  • Daniel kehlmann - F (Hörbuchfassung)

    F
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    31. December 2013 um 13:02

    Lange erwartet und in allen Feuilletons besprochen war ich neugierig - auch wenn ich von Kehlmann nicht unbedingt überzeugt bin. Nun also das mysteriöse "F". Drei Brüder stehen im Zentrum, jeder mit seinem eigenen Schicksal hardernd und unzufrieden. Sie erinnern sich an den ersten Nachmittag, als sie beim Hypnotiseur waren und der ihr Leben veränderte. Martin, der etwas ältere Halbbruder und die Zwillinge Iwan und Eric begleiten ihren Vater Arthur, der sich zunächst sicher ist, dass man ihn nicht hypnotisieren könne. Doch dies erweist sich als falsch und kurz darauf beginnt er ein neues Leben. Aus dem erfolglosen Schreiberling wird ein berühmter Autor - samt Selbstmordwelle als Reaktion auf sein Buch. Die Jungen schlagen unterschiedliche Wege im Leben ohne Vater ein. Iwan wird Maler, erkennt aber bald sein beschränktes Talent und kommt als Biograph doch noch zu Ruhm. Eric ist zunächst erfolgreicher Finanzverwalter, bis ihn die Wirtschaftskrise einholt. Und Martin wird Priester - obwohl er nicht an Gott glaubt. Das Fatum hat für alle einen Weg vorgesehen, glücklich sein war wohl nicht im Programm. Burghart Klaußner liest das Buch mit einer angenehmen, unterhaltsamen Stimme. Das macht den bisweilen abstrusen, pseudo-intellektuellen Inhalt deutlich erträglicher. Viele Seitenstränge, Verwicklungen, Wiederholungen und Perspektivenwechsel strengen an und lassen es an Stringenz mangeln. Leider lässt einem das Buch ratlos zurück, verkorkste Lebensläufe, Fälschung und Betrug gibt es überall. Dass alles letztlich vom Zufall bestimmt sein soll, ist doch ein wenig zu einseitig, die Figuren geben sich hin, ohne Willen und Bemühung, an ihrem persönlichen Schicksal etwas zu ändern.

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