Daniel Kehlmann Ich und Kaminski

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Inhaltsangabe zu „Ich und Kaminski“ von Daniel Kehlmann

Mit kleineren Gelegenheitsarbeiten schlägt sich Sebastian Zöllner nach seinem Kunstgeschichtsstudium so durch, aber nun hat er einen ganz großen Fisch an der Angel: Er schreibt die Biographie des Malers Kaminski, der, entdeckt und gefördert einst von Matisse und Picasso, durch eine Pop-Art-Ausstellung, seine dunkle Brille und die Bildunterschrift "Painted by a blind man" weltberühmt wurde. Inzwischen lebt Kaminski zurückgezogen in den Alpen und ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Soll die Biographie noch rechtzeitig zum Ableben fertig werden, und dieser Termin läßt natürlich größere Aufmerksamkeit erwarten, dann ist Eile geboten. Zöllner, der zunächst mit alten Freunden und Feinden, mit Sammlern und Galeristen gesprochen hat, macht sich zum Objekt seiner Begierde auf den Weg, um exklusive O-Töne zu bekommen. Womit er nicht gerechnet hat: Kaminski ist abgeschirmt durch ein ganzes Heer von Vertrauten, und als es dem Biographen endlich trickreich gelingt, die Bewacher loszuwerden und den Maler auf eine tagelange Reise im Auto mitzunehmen, erkennt er, daß er dem Alten, blind oder auch nicht, in keiner Weise gewachsen ist. Daniel Kehlmann hat einen hochironischen Roman geschrieben, in dem die Ereignisse immer neue und überraschende Wendungen nehmen, ein brillant witziges Verwirrspiel um Lebenslügen und Wahrheit, um Manipulation, um Moral und Kunst.

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    Ich und Kaminski
    Farbwirbel

    Farbwirbel

    13. December 2016 um 18:13

    Daniel Kehlmann, manchmal begeistert er mich und manchmal enttäuscht er mich. Seinen Welterfolg „Die Vermessung der Welt“ konnte ich nicht in so hohen Tönen loben, wie es viele um mich taten und genau wie das Feuilleton. Die verkettete Kurzgeschichtensammlung „Ruhm“ ist dafür eines der Bücher, die ich vor Langem las, mich aber noch heute begeistert. Nun wandte ich mich „Ich und Kaminski“ zu. Dieses Buch hat sicherlich schon einige Umzüge mitgemacht und darum war es mal an der Zeit. Auch wurde der Film zum Buch dieses Jahr veröffentlicht, mit Daniel Brühl in der Hauptrolle, wenn mich nicht alles täuscht. Frage in die Runde: Empfehlenswert? Der Roman ist recht schmal, bündig geschrieben sowie in 12 Kapitel unterteilt. Aus der Ich-Perspektive Zöllners, eines suchenden Kunsthistorikers, wird die Geschichte erzählt. Sie beginnt mit der Zugfahrt zu seinem Idol, dem blinden Künstler Kaminski, über den er eine Biographie schreiben möchte, um seine Karriere in Gang zu bekommen. „Nicht Schaffner, sagte er, Zugbegleiter. Ich sagte, das sei mir egal. Er fragte, wie ich das meine. Egal, sagte ich, wie man diesen überflüssigen Beruf nenne. Er würde sich, sagte er, von mir nicht beleidigen lassen, ich solle aufpassen, er könne mir auch in die Fresse hauen. Das möge er versuchen, sagte ich, ich würde mich ohnehin beschweren, er solle mir seinen Namen nennen. Er dächte nicht daran, sagte er, und ich stänke und bekäme eine Glatze, Dann wandte er sich ab und ging fluchend davon.“ - S. 10 Abgehobene Konjunktivnutzung gepaart mit einem widerlichen Umgang mit Menschen zeigt dem Leser sehr flink, dass Sebastian Zöllner weder Sympathieträger noch selbstreflektiert ist und so wird er einem schnell leidig. Dennoch las ich gern weiter, denn eine solch angelegte Figur kann auch interessant sein. Sehr frech schleust sich Zöllner bei Kaminski ein, dessen Tochter die Pflege für ihn übernahm. Kaminski erblindete in jungen Jahren und wurde als eben das gefeiert: Ein blinder Künstler, dabei war er zu diesem Zeitpunkt noch im längerfristigen Prozess des Erblindens. Zudem war er einer der letzten, die von Matisse Input erhielten. Er wurde weltberühmt. Aber auch Manuel Kaminski ist kein einfacher Mensch, auch er versteht es, die Dinge so zu drehen, wie er sie gerne hätte. „Manuel hätte immer die Menschen gefunden, die er brauchte. Er hielt es für etwas, das die Welt ihm schuldig war.“ - S. 51 Diese zwei Charaktere treffen nun aufeinander. Der eine hat den Plan, eine Biographie nach dem Tod des Künstlers zu veröffentlichen und hofft also auch, dass er bald stirbt. Der andere nutzt seinen Angestellten aus und manipuliert ihn so, dass es Zöllner gar nicht mitbekommt. Dabei sind beide extrem berechnend und gerade Zöllners Denke lässt einen immer wieder den Kopf schütteln. Gleichsam wird die Kunstwelt und das snobistische Who-is-who der Kunstwelt aufs Korn genommen. Genau dieser Teil hat mir enorm gefallen, ist es doch eine Thematik, von der ich ein Lied singen kann. Kehlmann findet hier wirklich treffende Worte. „Ein junger Künstler ist etwas Seltsames. Halb verrückt vor Ehrgeiz und Gier.“ - S. 96 Die Perspektiven auf die Kunstwelt und kunsthistorischen Bezüge haben mir viel Spaß gemacht. Erstaunlich fand ich hier oft die Position Kaminskis, denn er muss sich über Jahrzehnte hinweg ein Bildgedächtnis erhalten haben, dass ihm solche Diskussionen ermöglichte: „Nein“, sagte ich. „Ja, sagte Kaminski. Kennen Sie Hieroonymus Bosch?“ Karl Ludwig nickte. „Er hat den Teufel gemalt.“ „Das ist nicht gesichert.“ Kaminski setzte sich auf. „Sie meinen die menschenfressende Figur mit dem Nachttopf auf dem Schädel ganz recht im Garten der Lüste?“ „Weiter oben“, sagte Karl Ludwig. „Der Mann, der aus einem Baum wächst.“ „Interessante Idee“, sagte Kaminski, „die einzige Figur, die aus dem Bild blickt und keinen Schmerz zeigt. Aber Sie sind auf dem Holzweg.“ Ich sag wütend von einem zum anderen. Wovon redeten sie? „Das ist nicht der Teufel!“ sagte Kaminski. „Sondern ein Selbstportrait.“ „Ist das ein Widerspruch?“ fragte Karl Ludwig. - S. 103 Naja, aber da es Kaminski ja nie wirklich gab und es in dem Roman einige Hinweise darauf gibt, dass er gar nicht blind war... Diese wunderbare Satire Kehlmanns konnte mich wieder einmal von ihm begeistern und ich nehme mir vor, im nächsten Jahr wieder etwas von ihm zu lesen.

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    • 8
  • Die Kunst der Verwirrung

    Ich und Kaminski
    Duffy

    Duffy

    25. November 2014 um 13:53

    Sebastian ist ein Kunststudent, der sich mit Mühe und Not als Autor über die Kunst versucht, über Wasser zu halten. Er will eine Biografie über den fast blinden Maler Kaminski verfassen und versucht, indem er den Künstler dazu zu überreden möchte, ein paar sehr persönliche Dinge preiszugeben, Aufhänger für dieses Vorhaben zu finden. Doch ist der nicht ganz so hilflos, wie er vorzugeben scheint und es kommt zu einigen verwirrenden Ereignissen. Von Kehlmann gut vorgetragendes Szenario. Obwohl man einiges an den Hauptfiguren vermisst, dem Leser z.B. bleiben weite Charakterfelder verborgen, die über das augenblickliche Szenario hinausgehen und trotzdem interessant wären, sind die Dialoge und Ereignisse gut ausgeleuchtet. Allerdings fällt einiges zu knapp aus, irgendwie wird man das Gefühl nicht los, als wollte der Autor schnell zum Ende kommen. Einiges, besonders die Einlassungen von Kaminski zur Kunst, hätte man sich etwas ausführlicher gewünscht. So bleibt es fast ein Kammerstück in ziemlich schnellem Tempo. Warum nun viele Rezensenten in dem Buch eine Satire sehen, ist nicht ganz klar. Es ist ein bissige Abrechnung mit dem Kunstbetrieb einerseits, eine Darstellung übertriebener Geltungssucht andererseits. Insgesamt gelungen, doch da sich dieses Buch mit seinen Nachfolgern messen lassen muss, bleiben nur 3 Sterne.

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  • Nicht ganz mein Fall.

    Ich und Kaminski
    RubinRose

    RubinRose

    19. January 2014 um 19:05

    War leicht zu lesen.Interessant zu lesen wo uns das Erfolg haben müssen hinfuehrt.Ironisches Buch ueber Erfolg.

  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    Petruscha

    Petruscha

    13. January 2013 um 11:50

    Ein
    6-Sterne-Buch
    DK hat einen eleganten Witz. Die Armseligkeit des Protagonisten wird nicht plakativ vermittelt. Seine Tollpatschigkeit ist nicht absurd, sondern vertraut. Denn vermutlich ist jeder schon mal Leuten begenet, die sich für schlauer halten als sie sind und ihre Peinlichkeiten gar nicht bemerken. Habe mich beim Lesen ein wenig wohlig fremdgeschämt.

  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    bogi

    bogi

    11. April 2012 um 23:35

    Meiner Meinung nach der eindeutig beste Kehlmann meiner bislang drei gelesenen (Vermessung der Welt und Ruhm). Hier hat Kehlmann bereits frühzeitig seine ganze Klasse unter Beweis gestellt. Er bietet Spannung, Witz, Situationskomik, Tragik, Selbstverliebtheit und natürlich eine famose Schreibe. Ein Kunststudent und angehender Kritiker macht sich auf in die Berge um beim grossen Maler zu recherchieren und Eindrücke zu sammeln für eine grosse Biographie über den Künstler. Damit erhofft er sich den ganz grossen Durchbruch. Trotz des hohen Alters und der schweren Hinfälligkeit des Meisters erweist sich dieser als ganz schwer zu knackende Nuss. Einerseits durch die Persönlichkeit, andererseits durch eine Anzahl Vertrauter mit denen sich der Maler umgibt. Aus dieser ganzen Gemengelage entwickelt sich eine Art Wettlauf mit der Zeit. Ich war absolut geflusht und würde das schmale Bändchen als prädestiniert für den Einstieg in Kehlmann sehen. Ich persönlich sehr viel eher als "Die Vermessung der Welt".

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  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    awogfli

    awogfli

    07. March 2012 um 13:08

    Ein ehemaliger Kunststudent und derzeitiger Literaturkritiker heftet sich ohne Rücksicht auf Verluste an die Fersen eines berühmten sehr alten Malers, um seine Biografie zu schreiben. Sehr anschaulich beschreibt Kehlmann das Innenleben eines Paradeegoisten, der sich für das Zentrum der Welt (auch aller anderen Personen) hält und der durch Ignoranz, Verdrängung, Agressivität und Beharrlichkeit seine Umwelt zugunsten seiner Ziele manipuliert. Plötzlich bekommt der Roman jedoch eíne unerwartete Wendung. Am Ende ist der Egoist der Angeschmierte, der von den anderen vorgeführt und ausgenutzt wird. Sprache, Stil, Handlung und Aussage des Romans sind ausgezeichnet. Ich weiß nicht wirklich, warum ich das Buch trotzdem mehrmals weglegen konnte und es mir in manchen Passagen sehr auf die Nerven ging. Vielleicht weil der Hauptdarsteller gar so abgeschmackt übel ist und mich an reale Personen erinnert, die ich so gar nicht leiden kann. Fazit lesenswert.

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  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    leserin

    leserin

    04. December 2011 um 13:30

    Hat mir eigentlich nicht so gut gefallen

  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    Daphne1962

    Daphne1962

    16. August 2011 um 18:56

    Ein Kunstkritiker, der Karriere machen will. Er möchte ein Buch schreiben, über einen noch lebenden, berühmten Maler. Dafür hat er sich auch schon einen ausgesucht. Überheblich, wie er ist geht er die Sache auch an und pirscht sich trickreich an den berühmten Maler Kaminski heran. Er nistet sich unter einem Vorwand bei ihm ein und hofft, dass er bald stirbt, denn dann würde sich sein eigenes Buch besser verkaufen. Die Biografie über den Maler. Kehlmann schreibt locker und schnörkellos, aber dennoch intelligente Bücher. Einen Vergleich zur Vermessung der Welt darf m an hier aber nicht ziehen. Es ist eine eigene Geschichte, die kein Kunstverständnis voraus setzt. Es ist ein intelligentes Ende, wobei der Journalist eines vergessen hatte, einen intelligenten Gegner hatte er sich ausgesucht.

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  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    oblomov

    oblomov

    01. June 2011 um 23:10

    Persiflage über den Kunstmarkt.

    Der Humor ist Geschmackssache. Der Stil ist an manchen Stellen nervend, aber bewußt gewählt, um den Antihelden auszufüllen. Die Szenen sind gut beschrieben, die Handlung ist knapp gehalten. Der Sarkasmus unüberhörbar.

    Nettes Buch für den Strand, im Sinne von:
    Es muss nichts Besonderes sein, es ist von Kehlmann, das reicht mir.

  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    charlot

    charlot

    02. May 2011 um 17:18

    Fantastisch geschrieben, klasse Unterhaltung. Wie kann der Biograph Sebastian von dem nicht unbedingt menschenfreundlichen Künstler Informationen erhalten, und vor allem dessen Tochter Mirjam ausschalten, die ihren Vater über-beschützt? Der junge Biograph gerät in völlig schräge Situationen, der Künstler stellt sich quer und letztendlich, na - dier Leser sollen es selbst herausfinden! Ein toller Roman, der sowohl wegen der Handlung als auch der geschliffenen Sprache fasziniert!

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  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    Ulf_Borkowski

    Ulf_Borkowski

    24. February 2011 um 01:47

    Der junge Kunstkritiker Sebastian Zöllner begibt auf eine Reise in die Berge, um eine Biographie über den zurückgezogen lebenden, nahezu vergessenen Maler Manuel Kaminski zu beginnen. Der ehrgeizige, egozentrische Journalist will mit dieser -das baldige Ableben Kaminskis vorausgesetzt- seinen großen Durchbruch feiern und seinem lästigen Konkurrenten Bahring, für den er nichts als böse Verrisse übrig hat, zuvor kommen. Doch der zunächst stringente Charaketer Zöllners bekommt schnell Risse. Wie bei Daniel Kehlmann zu erwarten, ist auch der Möchtegern-Biograph nicht der Winner-Typ, für den er selbst sich zu halten scheint. Nicht nur das Geld wird dem -auf Kosten seiner reichen Freundin Elke in Berlin wohnenden- Journalisten bald knapp, auch das Subjekt seiner Begierde macht es ihm nicht so leicht wie erwartet, denn der kauzige Künstler stellt sich als alles andere als kooperativ heraus. So greift Zöllner schnell zu etwas unorthodoxen Mehtoden, besticht Kaminskis Haushälterin und dringt heimlich in sein Haus ein, um Informationen über selbigen zu suchen. Mit der Erkenntnis über die vermeintlich verstorbene Jugendliebe Therese überredet Zöllner den vermeintlich blinden Maler, ihn zu dieser zu chauffieren.In einer erzählerischen Glanzleistung begeben sich Kehlmanns Protagonisten auf die Reise quer durch Deutschland. Nachdem den beiden der fahrbare Untersatz von einem Anhalter entwendet wurde, nach einem Zwischenstopp in Berlin, der den jungen Kunstkritiker während einer Vernissage schnell zur Nebenfigur degradiert und seine Beziehung gänzlich beendet, kommt es bei der Wiederbegegnung Kaminskis mit seiner Jugendliebe zum überraschenden Showdown. Daniel Kehlmann hat mit „Ich und Kaminski“ einen erfrischend kurzen, sarkastischen Roman geschrieben, in dem er Journalismus und Kunst gekonnt karikiert.

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  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    15. February 2011 um 20:30

    Das Buch war meiner Meinung nach solala. Also ich finde die Geschichte zieht sich ziemlich und die eine Hauptfigur ist unhöflich und unerträglich. Dieser Mann ist mir dermaßen unsympathisch gewesen das ich ernsthaft überlegt hatte das Buch nicht zu Ende zu lesen. Das Ende ist aber gar nicht so schlecht aber auch irgendwie sehr ernüchternd. Alles in allem finde ich "die Vermessung der Welt" um Welten besser und war schon ein wenig enttäuscht...

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  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    Alice Pieszecki

    Alice Pieszecki

    08. June 2010 um 21:04

    Beschrieben wird das Aufeinandertreffen eines jungen Mannes auf einen sehr alten. Der junge Mann hat den Auftrag oder das Vorhaben, eine Biographie über den älteren Herrn zu schreiben. Er scheitert jedoch immer wieder an den Wirren und Eigenheiten eines eigenbrödlerischen Senioren mit Starallüren, ja, und so manches Mal auch an sich selbst. Subtil komisch, subtil traurig, eine großartige kleine Geschichte. Für mich ist dies das beste Werk Kehlmanns.

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  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    Lovelykathi

    Lovelykathi

    01. April 2010 um 17:57

    Ein Taschenbuch, unter zweihundert Seiten - klingt nach leichter Lektüre. Doch mit dem Namen Kehlmann am Buchdeckel bestimmt nicht. Der junge, von sich selbst ausgesprochen überzeugte Journalist Sebastian Zöllner möchte zur Vergrößerung seines Ruhmes eine Biografie des weltbekannten Künstlers Kaminski schreiben. Er recherchiert, trifft verschiedenste WeggefährtInnen von Kaminski und schließlich auch ihn selbst. - Ein Buch über Lebenslügen, Manipulation, Moral, Kunst und die Sucht nach Ruhm. Mal detailverliebte Beschreibungen, mal rasant hingeworfene dialogargtig Wortfetzen und ehe man sich's versieht hat man das Buch zu Ende gelesen. Eine Geschichte die mich schlussendlich doch berührt hat obwohl ich während dem Lesen, auf Grund der Geschwindigkeit der Erzählung, nicht das Gefühl hatte wirklich einsteigen zu können - eine schwungvolle Berg und Talfahrt mit einem gefühlten Full-Stop-Ende in der Aporie. Ein Buch das ich schnell wieder aus der Hand gelegt hatte, aber lange nicht aus dem Kopf bekam.

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  • Rezension zu "Ich und Kaminski" von Daniel Kehlmann

    Ich und Kaminski
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2010 um 14:42

    Ich fand das Buch eher gewöhnungsbedürtigt. Zeitweilig war es wirklich sehr lustig geschrieben, mit Dialogen, bei denen wirklich jede Pointe sitzt. Dann gab es aber auch Stellen, an denen ich einfach nicht mit der Handlung hinterher gekommen bin. Es kam mir teilweise so vor, als würden mir Informationen um der Ironie Willen vorenthalten und dies gehört für mich nicht wirklich zu einem "guten" Buch. Fazit: Kann man, muss man aber nicht.

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