Ruhm

von Daniel Kehlmann 
3,9 Sterne bei565 Bewertungen
Ruhm
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (382):
Ingrid_Daviss avatar

Intelligentes und unterhaltsames Lesevergnügen. Ich kann's nur empfehlen.

Kritisch (57):

Als begeisterter Vermessung-der-Welt-Leser fand ich mich hier doch sehr enttäuscht wieder. Die Geschichten haben meist eine gute Grundidee, ...

Alle 565 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Ruhm"

Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen– komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der 'Vermessung der Welt'.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499249266
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.01.2009 bei Deutsche Grammophon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne172
  • 4 Sterne210
  • 3 Sterne126
  • 2 Sterne42
  • 1 Stern15
  • Sortieren:
    FairyOfBookss avatar
    FairyOfBooksvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Nachdenklicher und kluger Schreibstil, der gepaart mit Charme, Realität, teils Bitterkeit und erschreckender Ehrlichkeit betört.
    Neun Kurzgeschichten um "Ruhm" von Daniel Kehlmann

    „Wir sind immer in Geschichten. Geschichten in Geschichten in Geschichten. Man weiß nie, wo eine endet und eine andere beginnt. In Wahrheit fließen alle ineinander. Nur in Büchern sind sie säuberlich getrennt.“

    Zum Cover: Nicht unbedingt auffällig und wundervoll gestaltet, kommt „Ruhm“ daher, dafür spricht der Zeppelin, die Bergkette im Hintergrund und der See oder Fluss für das Fernweh beziehungsweise das Heimweh mancher Figuren aus diesem Buch und das macht dieses Cover schon wieder passend. Generell mag ich es auch mal ganz gerne schlicht. Obwohl der Schatten und die verschwommenen Bildteile im oberen Bereich des Bildes das Cover so schon wieder interessant machen.

    Zum Inhalt: „Was ist Ruhm, was Fortschritt?“ – Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: All ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen wird damit geschaffen und dennoch sind alle diese Geschichten auf ihre Art und Weise miteinander verbunden.
    So heißen die neun Kurzgeschichten, näheres zum Inhalt sage ich hierbei aber nicht, nur so viel, dass alle sich im Medienbereich ansiedeln:
    „Stimmen“
    „In Gefahr“
    „Rosalie geht sterben“
    „Der Ausweg“
    „Osten“
    „Antwort an die Äbtissin“
    „Ein Beitrag zur Debatte“
    „Wie ich log und starb“
    „In Gefahr“

    Meine Meinung: Wieder eine Schullektüre mehr und wieder ziemlich restlos begeistert – diesmal allerdings wirklich. Daniel Kehlmann hat einen außerordentlich intelligenten wie charmanten als auch teils bitteren oder nachdenklichen Schreibstil, mit dem man sich erst mal befassen sollte, wenn man a) vor allem in der Stimmung ist und b) sich eine eher schwerere Kost auch zutraut. Obwohl „Ruhm“ an sich nun mit seinen 202 Seiten nicht recht als schwer bezeichnet werden kann, da man jedoch über die einzelnen Geschichten schon nachdenken und grübeln sollte und möglicherweise auch ein paar Kreuzungen der Geschichten untereinander erkennen könnte, braucht man für seine Bücher wohl eines ganz sicher: Zeit. Und das gerade deswegen, weil auch Ruhm mich selbst teilweise an der Realität und Wirklichkeit zweifeln lassen hat, denn was wäre, wenn wir alle wirklich nur das Produkt von Geschichten sind, was wir ja irgendwie auch sind, das ist schon ein genialer Gedanke, wenn man beim Nachgehen von diesem auch leicht verwirrt werden könnte.
    Nichtsdestotrotz sind mir Daniel Kehlmanns Geschichten in „Ruhm“ gerade durch ihre Unvollkommenheit im Gedächtnis geblieben, und auch der Hang zu den Medien war für mich wahnsinnig gut und eben auch erschreckend dargestellt. Der bittere Beigeschmack dabei bleibt natürlich nicht aus, doch dieser gehört in der Tat dazu und gerade dieser macht die Geschichten dann auch so unglaublich nachvollziehbar, wie ich finde. Auch die Idee der Verknüpfungen in allen neun Geschichten untereinander mochte ich tatsächlich sehr gerne. Ich mag es ja, wenn man dann noch etwas mit raten kann, ob sich einzelne Figuren aus anderen Geschichten über den Weg laufen.

    Fazit: Somit vergebe ich an Daniel Kehlmanns Kurzgeschichtenband „Ruhm“ eine Sternenanzahl von 5, denn die Idee hat mir besonders als Schullektüre echt gut gefallen und mir die Augen für den Autor wieder geöffnet. Jetzt werde ich mich, denke ich, auch nochmal an „die Vermessung der Welt“ machen. In den Film hatte ich ja schon einmal hineingeschaut, ihn aber nie zu Ende gesehen, weil er nur ausgeliehen war. Mal gucken, wann ich mehr von dem Autor lesen werde? Lesen, werde ich allerdings auf jeden Fall mehr von ihm, das nehme ich mir fest vor.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    ronja_waldgaengers avatar
    ronja_waldgaengervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Mit literarischem Geschick wird sich grundphilosophischen Themen und den Gefahren der neuen Medien genähert.
    Zersplitterte Identität, zersplitterter Roman: Daniel Kehlmanns Ruhm

    Eine ältere Dame begibt sich auf ihrem letzten Weg in die Schweiz, um sich ein Medikament zum Sterben geben zu lassen. So kurz vor das Ende ihrer Existenz gestellt, fleht sie den Erzähler um Gnade an. Derselbe Erzähler, der vorher noch als bekannter Autor, Neurotiker und Liebhaber porträtiert wird. Derselbe Liebhaber, der eine Affäre mit einer ruhmreichen Frau hat, die sich am Ende fragen wird, ob sie nur Kopie einer Romanschöpfung, reine Fiktion oder doch real ist.

    Schon oft wurde in den letzten Jahren der Versuch unternommen, die Fragen nach Identität, nach Wirklichkeit, kurz die Grundfragen der Philosophie, in einem Roman zu thematisieren. Auch die Gefahren der neuen Medien, der Sozialen Netzwerke und der allgegenwärtigen Sichtbarkeit wurde schon oft in dystopischer Weise auf den Markt gebracht. Und doch konnten beide Versuche mehr durch Handlung und Spannung punkten, als durch die Fragen als solche.

    Es gelingt diesem Roman, beides in Zusammenhang zu bringen. In sechs weiteren kurzen Geschichten erschafft Kehlmann Figuren, die scheinbar wahr-und zusammenhangslos auftreten. Durch feine Hinweise sind sie aber stattdessen so miteinander verwoben, dass am Ende ein Roman entsteht, bei dem die Frage nach der Realität ebenso gestellt wird wie die nach Zerrissenheit von allem und der eigenen Identität. Auf nur rund 200 Seiten erscheinen – ebenso subtil wie präzise – die Möglichkeiten und Gefahren der neuen technischen Welt. Dennoch steht hier ein Roman, der dann doch nicht als solcher bezeichnet werden kann. Wir finden keine durchgehende Erzählung und doch einen roten Faden, der alles verbindet, aber nichts erzählen lässt. Kurze Geschichten erscheinen nacheinander, zwar im leichten Zusammenhang, aber nie mehr verbunden, als durch das Thema der Folgen des Ruhmes, der Sichtbarkeit und ständigen Verbundenheit über alle Kanäle.

    Kann ein Mensch seine Identität vollkommen auslöschen, wie der berühmte Schauspieler im Buch, der, verzweifelt von seiner Berühmtheit, ein anonymes Leben als Doppelgänger seiner Selbst wählt. So lange bis ein wirklicher Doppelgänger sein eigentliches Leben nimmt und er nicht mehr in sein eigenes Haus hineingelassen wird, missverstanden als Betrüger auf der Straße sitzt, ohne Identität, ohne Alles.

    Solchen Kuriositäten nähert sich Kehlmann in einer präzisen Weise, die den Leser nicht abschreckt und doch am Ende eines jeden Kapitels schlucken lässt. Doch will er die neue Technik sicherlich nicht verteufeln, nur den Umgang mit dieser kritisch hinterfragen. In kurzer Form und literarischem Geschick werden hier verschiedene Standpunkte widergegeben, die am Ende einen kritischen Blick auf die Thematik ermöglichen.

    So kann es doch einmal geschehen, dass ein bekannter Autor lieber seine aktuelle Liebschaft begleitet, um Inspiration für eine neue Figur zu haben, anstatt eine Geschäftsreise nach Asien zu unternehmen. Diese Reise in einem neuen Kapitel aber wiederum zur Katastrophe wird, wenn seine Vertretung in einem fremden Land, ohne telefonischen Kontakt zur Heimat, festsitzt.

    Am Ende scheint es dann doch, dass der Autor in diesem Roman eine Möglichkeit gefunden hat, verschiedenste Erzählstile auszuprobieren, um diese zusammenzuführen. Kann dies den Leser sicherlich zeitweise verwirren, so unterstützt diese Methode doch auch die Vielschichtigkeit der Fragen, die nicht in einem Buch, nicht von einer Person beantwortet werden können. Und dennoch bleibt ein fader Beigeschmack. Ist dies ein Roman in dem der Leser Versuchskaninchen verschiedener Stile, Erzählweisen und holpriger Standpunkte wird oder ist dies durchdachte Prosa.

    Am Ende bleibt ein skurriler Roman, welcher durch seine realitätsferne eine Atmosphäre schafft, die einen Blick auf das Hier und Jetzt in aller Kürze ermöglicht. In einer Zeit, in der es durch die Möglichkeiten der weltweiten Kommunikationen über Zeitzonen hinweg, kein Hier und Jetzt mehr gibt und die grundphilosophische Fragen zugleich schwieriger zu stellen und doch umso wichtiger erscheinen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Schizothekares avatar
    Schizothekarevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein besonderer, kurzweiliger "Roman"
    Verschiedene Perspektiven zu einem komplexen Werk

    Ein Roman oder doch sich verknüpfende Kurzgeschichten? Die Kurzgeschichten in diesem Werk ließen uns darüber nachdenken. Nach dem Lesen kann man hier deutlich sagen: ein Roman in einem genialen, äußerst seltenen Format.

    Vorab möchte ich kurz eine Begrifflichkeit klären.

    Was ist Identität?

    Laut einem einschlägigen Onlinelexikon ist Identität die Gesamtheit der Eigentümlichkeiten, die das Seiende, einen Gegenstand oder ein Objekt kennzeichnet und als Inidividuum von allen anderen unterscheidet. Der Verlust der Selbigen ist das Schwinden der Fähigkeit, sich selbst in seinen Handlungen erkennen zu können.

    Die Zahl 9

    Beginnen wir hier ganz objektiv. Sie ist die natürliche Zahl zwischen Acht und Zehn. Sie ist ungerade, eine Quadratzahl sowie die höchste einstellige Zahl im Dezimalsystem. Ferner, und hier muss ich kurz in den Bereich der Mystik abschweifen, gilt die 9 als die zweite vollkommene Zahl in der ersten Dekade. Sie ist die dreifache Triade, und steht für Anfang und Ende, die Vollendung, das Ganze und die Erfüllung.

    In diesem Roman von Daniel Kehlmann geht es also um Identitätsverlust in 9 Geschichten, vorgestellt in seinen verschiedensten Ausprägungen. Das Besondere an dieser Gestaltungsform ist, dass sich alle Figuren in der jeweils anderen Geschichte wiederfinden und sie so über die Geschichten hinaus doch miteinander verknüpft sind.

    Natürlich kann man hier nicht alle Charaktere näher beschreiben oder erwähnen, so dass wir uns auf unsere "liebsten" Figuren beschränken wollen. Ansonsten könnten wir ja schließlich "Ruhm" in Gänze abtippen.

    Die Figuren mit den ,meines Erachtens nach, einprägsamsten Identitätsverlusten waren der Abteilungsleiter und Rosalie.

    Rosalies Geschichte wird in "Rosalie geht sterben" erzählt. Bei Rosalie handelt es sich um eine alte Dame, bei der Krebs im Endstadium ohne Heilungschancen diagnostiziert wird. Sie entschließt sich dazu, in die Schweiz zu reisen um Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Der Autor dieser Geschichte ist hier die Figur aus einer anderen Geschichte und zwar Leo Richter. Während des Lesens bekommt man davon allerdings zunächst nichts mit. Man hat es mit einem Autor zu tun, der allwissend ist und mit dem sich die Figur Rosalie sogar unterhält. Diese Form der Einbindung des Erzählers habe ich persönlich noch nie gelesen und war schwer beeindruckt davon. Rosalie bittet den Autor mehrfach konkret darum, ihre Geschichte umzuschreiben und dieser antwortet darauf. Wie es dann endet, kann hier natürlich nicht wiedergegeben werden, um die Geschichte nicht vorwegzunehmen.

    Hier nimmt also auch der Identitätsverlust..

    Hier möchte ich mich kurz dazwischen drängeln und auf Trophs Nutzungs des Wortes Identitätsverlust zurückkommen. Zuvor habe auch ich diesen Begriff als passend erachtet. Doch je weiter meine Betrachtungen reichen, denke ich, dass ein anderer Terminus hier um einiges zutreffender ist:

    Identitätszerfall

    Zerfall suggeriert eine allmähliche Auflösung. Und das ist es, was wir in den Geschichten beobachten können. Den allmählichen Zerfall der jeweiligen Identität.

    ...eine spannende, andere Form an. Es geht nämlich insbesondere um die Frage: Existiert eine Figur in einer Geschichte? Oder existiert sie nicht? Kann diese Person überhaupt ihre Identität verlieren oder nicht? Diese Fragen werden dann am Ende konkret durch das Eingreifen des Erzählers in die Geschichte beantwortet. Wobei man sich natürlich auch selbst eine Meinung dazu bilden kann. Dies ist in jeder Geschichte so und regt wirklich zum Nachdenken an.

    Die zweite, spannende Figur für mich war der Abteilungsleiter. Er spielt in der Geschichte "Wie ich log und starb" die Hauptrolle. Der Abteilungsleiter führt ein normales, bürgerliches Leben. Er arbeitet und hat eine Familie. Sein Leben ändert sich als er eine andere Frau kennenlernt. Mit dieser Frau führt er dann das gleiche Leben. Er hat also zwei Leben oder auch ein Doppelleben.

    Hier haben wir es nicht mit einem Verlust der Identität zu tun, sondern mit der Verdopplung bzw. der Spaltung. Der Abteilungsleiter behält im Großen und Ganzen sein Leben bei. Der Job bleibt der Gleiche, jedoch führt er zwei unabhängige Privatleben. Diese beiden Leben vverstricken ihn jedoch in ein Geflecht aus Lügen. Er ist gezwungen, das eine Leben zu verheimlichen,um das andere zu führen. Dies alles nur, damit er aus einem einzigen Leben Zwei machen kann. Ob diese Dinge dann letztendlich aufrecht erhalten werden können oder die Leben sich kreuzen, bleibt offen. Auch hier kann man sich selbst Gedanken zu dem Fortlaufe der Geschichte machen. Konkret wird hier kein Ende vorgegeben.

    Eine besondere Rolle spielt in dieser Geschichte auch ein am Rande auftauchender dünner Mann, der den Kern dieser Spaltung der Identität auf den Punkt bringt und demnach hier auch zitiert werden soll:

    Sie fragen sich, warum so vieles nicht geht, lieber Herr? Weil ein Mensch vieles sein will. Im wörtlichen Sinn. Er will viel sein. Vielfältig. Möchte mehrere Leben. Aber nur oberflächlich, nicht im Tiefsten. Das letzte Drängen, lieber Freund, zielt darauf, eins zu sein. Mit sich, mit allem.

    Ich denke, dass dieses Zitat den gesamten Roman hervorragend beschreibt und will dies so auch hier stehen lassen.

    Kommen wir zurück auf die vorherigen Begriffserläuterungen und schließen den Kreis. Diese neun Geschichten bilden eine Einheit. Es ist also absolut nachvollziehbar, dass Kehlmann hier neun verwinkelte Geschichten genutzt hat um einen Anfang, ein Ende und somit ein Ganzes zu schaffen. Die Symbolik der Zahl 9 wird hier subtil eingesetzt und lässt den Leser klar in der Überzeugung zurück, dass es keine Geschichte mehr oder weniger hätte sein dürfen.

    Fazit: Ein absolut kurzweiliges Lesevergnügen mit tiefsinnigem Hintergrund. Also absolut lesenswert, liebe Lesekünstler !

    Copyright Schizothekare

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Aliras avatar
    Aliravor einem Jahr
    Ruhm ist der Beweis, dass die Menschen leichtgläubig sind *

    Ein Roman in neun Episoden über moderne Kommunikationstechniken. Wirklich gefallen hat mir nur die vorletzte Geschichte des adipösen Muttersöhnchens Mollwitz.

    Den Film hatte ich bereits vor Lektüre des Buches gesehen und bin unschlüssig, welche Fassung nun die bessere ist.

    *Ralph Waldo Emerson

    Kommentieren0
    38
    Teilen
    Franco1809s avatar
    Franco1809vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessantes Konzept, leider nicht perfekt umgesetzt
    Interessantes Konzept, leider sehr bieder umgesetzt

    Inhalt: Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen– komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der «Vermessung der Welt».

    Meine Meinung: Das Konzept mit den verwobenen Geschichten ist interessant, leider handelt es sich faktisch aber eher um eine Kurzgeschichtensammlung mit immer wieder auftauchenden Symbolen und leichten Überlappungen. Das Buch ist recht kurz, der Schreibstil gefiel mir aber sehr gut.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Yannah36s avatar
    Yannah36vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: verwirrend aber gut
    Ein Roman in neun Geschichten

    "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann begeisterte mich, deshalb griff ich in der Bibo zu Nahcbarbuch und kam mit "ruhm" nach Haus - Ein Roman in neun Geschichten- Schon der Untertitel steigerte meine Neugier. 
    Das Buch besteht aus  neun verschiedene Geschichten, die alle ingewisserweise miteinander verbunden sind. Sprachlich unterscheiden sich die einzelnen Abschnitte teilweise extrem. Der Sprachstil ist der jeweiligen Hauptperson angepasst, so muss man sich durch ein Deutsch-Englisch Gemisch eines  Internetbloggers quälen oder lauscht den Darstellungen zwei verschiedener Schriftsteller. In gewisser Weise, geht es um die Wirrungen und gefahren neuer Kommunikationstechniken. Leider sind mir die Zusammenhänge der einzelnen Geschichten teilweise etwas schleierhaft geblieben. Außerdem hätte ich mir einen tieferen Einblick in die Psychologie der Akteure gewünscht, was aber schlicht bei nur 200 Seiten unmöglich ist.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    stehdass avatar
    stehdasvor 3 Jahren
    Das einzige Buch in dem man ein offenes Ende tolerieren kann!

    Obwohl ich absolut kein Fan von offenen Enden bin, kann ich es hier völlig verstehen. Man hat 9 Mal die Chance seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und so kann sich jeder sein kleines Ende schreiben.
    Tolle Thematik! Wie schnell es eigentlich gehen kann, dass man seine Identität verliert - irgendwo alleine ist, ohne Technologie - wie abhängig manche vom Ruhm sind. Doch Ruhm ist nicht alles, eine intakte Familie, Liebe und Zuneigung von liebenden Menschen ist so viel mehr! 

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    RosaEmmas avatar
    RosaEmmavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Leseerlebnis und Leseherausforderung zugleich: Ein brillant konzipierter Roman!
    Zerfließende Identitäten

    Daniel Kehlmanns Romane sind ein Leseerlebnis, aber zugleich auch eine Leseherausforderung. Ich muss gestehen, dass ich mich zuerst gar nicht an seine Werke herangetraut habe, weil man ihn als experimentellen Schriftsteller bezeichnet und sich mir experimentelle Literatur einfach nicht erschließt. Ich finde hier keinen Zugang und werde als Leser auch ungern involviert bzw. direkt angesprochen. Aber am Ende hat meine Neugier gesiegt, und ich wollte einfach noch mal einen letzten Versuch wagen. Gut, dass ich es getan habe, denn Daniel Kehlmanns Roman Ruhm ist schlicht brillant.

    Auf Entdeckungsreise in einem einzigartigen Roman

    Der Roman besteht aus neun Geschichten, die alle völlig unterschiedlich, aber auf sehr kluge Weise miteinander verwoben sind. Ich habe die Geschichten drei Mal gelesen und immer wieder neue Details entdeckt, die mir vorher gar nicht aufgefallen waren. Zu meiner Überraschung hat mir diese Entdeckungsreise großen Spaß gemacht, und ich möchte euch daher dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen.

    Ein verschmelzendes Mosaik von Identitäten

    1. Stimmen

    Die erste Geschichte handelt von IT-Techniker Ebling, der im Grunde seines Herzens ein Technik-Gegner ist. Er hat noch nicht mal ein Handy, denn in seinen Augen sind sie aufgrund ihrer Strahlung einfach nur schädlich. Doch schließlich lässt er sich doch zum Kauf eines Smartphones überreden, nicht ahnend, dass dies seine Welt völlig auf den Kopf stellen wird. Die Anrufe, die auf seinem Handy eingehen, sind nicht für ihn - alle Anrufer fragen nach einem gewissen Ralf, der ziemlich wichtig und viele Frauen zu kennen scheint. Zunächst ist Ebling äußerst irritiert, doch dann nimmt er die Rolle des ihm unbekannten Ralf an und findet auch noch Spaß daran. Doch dieses Spiel ist nicht so harmlos, wie es scheint...

    Ein Stück vom Ruhm

    Der Aufbau der Geschichte scheint simpel, ist aber sehr vielschichtig. Das Phänomen, das Kehlmann hier beschreibt, kennen wir seit dem Internet: In der Anonymität gehen wir aus uns heraus, denn wir haben nichts zu verlieren, können nicht versagen, uns nicht lächerlich machen. Der nichtssagende und kommunikationsarme Ebling kann am Handy alles sein: Frauenheld oder erfolgreicher Geschäftsmann. Die Rolle des Fremden anzunehmen, macht sein eigenes Leben zu einem Abenteuer. Eine sehr klug konzipierte Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.

    2. In Gefahr

    Die Hauptfigur dieser Geschichte ist der überängstliche Schriftsteller Leo Richter, der mit seinen ausgefallenen Erzählungen über die Ärztin Lara Gaspard oder die alte Dame Rosalie sehr erfolgreich geworden ist. Seine Lebensgefährtin Elisabeth, die sehr engagiert bei Ärzte ohne Grenzen ist, begleitet Leo zu einer Lesereise nach Lateinamerika, als sie erfährt, dass drei ihrer Kollegen entführt wurden. Leo kämpft mit seinen eigenen Problemen: Er hasst Lesereisen und das ganze Drumherum und entschließt sich, seine Kollegin, die Krimiautorin Maria Rubinstein, zu bitten, eine andere Lesereise nach Zentralasien für ihn zu übernehmen.

    Der egomanische Künstler

    Selten hat mich ein Protagonist so unglaublich genervt wie Schriftsteller Leo Richter. Kehhlmann hat ihn brillant gezeichnet - ein lebensängstlicher Künstler und Egomane, der seinem Umfeld und vor allem seiner Partnerin sehr viel abverlangt, denn in seiner Welt zählt nur er. Richters Art, sich mitzuteilen, hat Kehlmann sprachlich exzellent umgesetzt. Als Freundin Elisabeth schließlich der Kragen platzt und sie ihm in aller Deutlichkeit ihre Meinung sagt, spricht sie dem Leser aus der Seele. Eine sehr gelungene Story.

    3. Rosalie geht sterben

    Die alte Dame Rosalie, eine ehemalige Lehrerin, die unheilbar an Krebs erkrankt ist, entschließt sich, in der Schweiz mittels Sterbehilfe ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch Rosalie, eine Figur aus Leo Richters Geschichte, ist nicht gewillt, sich dem Schicksal, dass der Autor sich für sie erdacht hat, zu ergeben und versucht mit allen Mitteln, ihn von einem anderen Verlauf der Geschichte zu überzeugen. 

    Ungewöhnlicher Dialog zwischen Protagonistin und Autor

    Die Geschichte hat mich anfangs irritiert, denn ich konnte zunächst nicht nachvollziehen, dass Rosalie als fiktive Figur zu Autor Leo Richter spricht, nachdem die Geschichte im "normalen" Erzählmodus begonnen hatte. Doch Kehlmann gelingt dieser Übergang wirklich gut, so dass ich diese bizarre Geschichte am Ende gut konstruiert fand.

    4. Der Ausweg

    Ralf Tanner, berühmter, aber nunmehr ziemlich abgehalfterter Schauspieler, ist von seinem Leben angewidert, seine öffentliche Identität macht ihm schwer zu schaffen. So nimmt er eines Tages an einem Imitatorenwettbewerb teil und tritt als sein eigenes Double auf - dies zu seiner großen Überraschung jedoch nur mit mäßigem Erfolg, denn ein anderer Teilnehmer wird vom Publikum als um Längen besser eingestuft. Niemand erkennt Tanner als den, der er ist, doch das stört ihn noch nicht mal, im Gegenteil: Ihm gefällt die Anonymität. Das Einzige, das ihn irritiert, ist, dass sein Handy nicht mehr zu funktionieren scheint, denn es kommen keine Anrufe mehr für ihn an. Tanner, der eine Villa nebst Butler hat, mietet sich unter dem Namen Matthias Wagner ein kleines Zimmer in einem unbedeutenden Stadtteil. Doch sein Spiel wird ernst, als er bemerkt, dass sein Double seine Rolle und damit auch sein Leben übernommen hat...

    Kein Weg zurück

    Dies ist für mich eine der besten Geschichten der Romans, denn sie zeigt, wie Berühmtheit und Öffentlichkeit an Menschen zehren, wie sie aufbauen und vernichten. Sie macht deutlich, wie Menschen ihre Identität durch ihr selbst konzipiertes Image, dem sie nie gerecht werden können, Stück für Stück verlieren. Auch zeigt sie auf bizarre Weise, dass es hier keinen Weg zurück gibt.

    5. Osten

    Krimiautorin Maria Rubinstein, Leo Richters Kollegin, nimmt die Lesereise nach Zentralasien für ihn wahr. Sie absolviert das strenge und ermüdende Einladungsprogramm, bis sie plötzlich von der Reisegruppe vergessen, isoliert und von der Außenwelt abgeschnitten wird. Ihr Handy hat keinen Empfang, und so muss sie ums Überleben in einer ihr fremden Welt kämpfen, in der sie niemand kennt... 

    Das mysteriöse Verschwinden einer Krimiautorin

    Diese Geschichte ist beklemmend und klaustrophobisch. Kehlmann erzeugt mit seiner ganz speziellen Erzählweise eine bedrohlich-beängstigende Atmosphäre. Maria Rubinsteins ungutes Gefühl und später ihre Angst, Panik und Resignation gehen seltsamerweise wie von selbst auf den Leser über. Hier hätte ich gerne noch weitergelesen, das Ende war mir etwas zu abrupt.

    6. Antwort an die Äbtissin

    Der in Rio lebende Miguel Auristos Blancos, der mit "Erbauungsbüchern" über den Lebenssinn, das Glück etc. zum erfolgreichen Bestsellerautor wurde, erhält einen Leserbrief der Äbtissin des Karmeliterinnenklosters, die von ihm wissen möchte, warum es seines Erachtens das Leiden, den Schmerz und die Einsamkeit gibt. Der Autor fühlt sich durch diesen Brief belästigt und schreibt zurück. Doch diese Antwort entspricht seltsamerweise so gar nicht dem Credo seiner Bücher, sondern offenbart sein wahres Ich und seine Lebensphilosophie, die seine Leser schockieren würde...

    Ein Autor entlarvt sich selbst

    Dies ist die zweite Geschichte, die mir außerordentlich gut gefallen hat. Kehlmann entlarvt den angeblich so weisen Bestsellerautor, der so anregend über Glück und den Sinn des Lebens schreiben kann, als lebensmüden und desillusionierten Waffennarren, der seine Gutmensch-Maske in seiner Antwort an die Äbtissin fallenlässt, ohne zu wissen, warum er es tut. Großartig erzählt, sehr lebenserfahren und klug.

    7. Ein Beitrag zur Debatte

    Mollwitz, Mitarbeiter eines Mobilfunkunternehmens, surft jede freie Minute auf einem Prominentenspotforum im Internet - auch auf der Arbeit. Weil kein anderer Kollege verfügbar ist, bittet ihn sein Chef, auf einer Konferenz einen Vortrag zu halten. Dort trifft Mollwitz auch Leo Richter, der ihn aber "abserviert" bzw. gänzlich ignoriert. Mollwitz, der in einer Parallelwelt lebt, ist verliebt in Richters Romanfigur Lara Gaspard. Sein Vortrag endet in einem Desaster, und so macht er sich auf die Suche nach Leo Richter, den Erfinder seiner Traumfrau. Als er ihn jedoch nicht antrifft, verliert er völlig die Nerven... 

    Gewöhnungsbedürftig und sprachvirtuos

    Dies ist für mich die wohl gewöhnungsbedürftigste Geschichte des Romans. Brillant erzählt in der angeblich coolen mit vielen englischen Begriffen gespickten Jugendsprache. Und trotzdem fand ich sie richtig gut. Man muss sich allerdings hierauf einlassen und sollte die Geschichte schon ein zweites Mal lesen. Ob man die Story nun mag oder nicht - eines ist unbestritten: Kehlmann ist ein Sprachvirtuose.

    8. Wie ich log und starb

    Mollwitz' Chef, Abteilungsleiter bei o.g. Mobilfunkunternehmen, ist mit Hannah verheiratet und Vater zweier Kinder, als er Luzia kennenlernt, die schnell seine Geliebte wird. Doch sein Doppelleben gestaltet sich immer schwieriger, er verliert die Balance. Seine Rollen als Ehemann und Geliebter verschwimmen. Und da er mit den Gedanken immer weniger bei der Arbeit ist, kommt es zu einer Doppelvergabe von Telefonnummern, die fatale Folgen hat...

    Schlüsselstory über ein verwirrendes Doppelleben

    Eine weitere, sehr gelungene Geschichte, die das Doppelleben eines Mannes mit Ehefrau und Geliebter aus seiner Sicht beschreibt. Sie ist gleichzeitig die Schlüsselstory, mit der sich Geschichte 1 erklärt.  

    9. In Gefahr

    Schriftsteller Leo Richter und Freudin Elisabeth nehmen an einer humanitären Aktion in Afrika teilt, doch etwas scheint nicht zu stimmen. Richter ist auf einmal mutig, ein echter Beschützer. Eilsabeth kann es nicht glauben. Und sie merkt schnell. dass sie Recht hat. Leo macht einen entscheidenen Fehler und sie erkennt, dass sie und Leo nur Figuren in einer von ihm erdachten Geschichte sind. Ein totales No-Go für Elisabeth, die Leo immer wieder gebeten hatte, sie niemals zu einer seiner Protagonistinnen zu machen.

    Geschichte in der Geschichte

    Die Geschichte trägt den gleichen Titel wie Geschichte 2 - und doch ist sie völlig anders. Als Leser wird man - genau wie Elisabeth - schnell misstrauisch, denn Leo Richter ist nicht er selbst. Auch hier musste ich mich erst zurechtfinden, aber Kehlmanns Erzählfluss kann man gut folgen.

    Das Phänomen Ruhm, Identitäten und die Übermacht der Technik

    Die Geschichten haben alle Bezug zueinander, den der Leser nach und nach entdeckt. Drei Themen ziehen sich jedoch wie ein roter Faden durch die Erzählungen. Zum einen Ruhm, der auch Titel des Romans und zumeist negativ belegt ist, denn er verändert oder verbirgt die Persönlichkeit der Menschen. Zum anderen Identitäten, mit denen Kehlmann ein verwirrendes Spiel treibt. Und zuletzt die Übermacht der Technik: Kehlmann zeigt eine Welt, in der "kein Empfang" auf dem Handy gleichbedeutend mit existentieller Katastrophe ist. Alles in allem bleibt festzuhalten, dass der Roman für mich ein Must Read ist, denn Kehlmann ist nicht nur ein Meister der Sprache, sondern auch ein aufmerksamer Menschenbeobachter, dessen Porträts stimmig sind und ins Schwarze treffen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    Konzept mit viel Potential

    Die Idee hinter diesem aus einzelnen Geschichten bestehenden Roman ist interessant und verlangt eigentlich nach einer Fortsetzung. Man erfährt immer nur quasi im Nebensatz wie die einzelnen Geschichten miteinander verbunden sind und so springt man von Leben zu Leben. Oft sind es Schriftsteller und Kehlmann kommt sogar auf die Idee eine Romanfigur mit ihrem Autor sprechen zu lassen - da könnte man noch viel mehr draus machen.
    Ein vielschichtiger Roman, der aber für viele anstrengend sein könnte, weil man immer wieder die Perspektive wechselt.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Geschichten in Geschichten in Geschichten - nett zu lesen
    Geschichten in Geschichten in Geschichten

    Dieses Buch besteht aus neun Kurzgeschichten, die geschickt miteinander verknüpft sind. Es spielen zum Beispiel manchmal dieselben Personen eine Rolle, unter Umständen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Alle Geschichten haben mehr oder weniger mit Ruhm zu tun. Manche sind eher witzig, manche ernst, manche traurig. Es ist eine ziemlich gelungene Mischung. Und oft spielt das Handy bzw. die Telekommunikation eine wichtige Rolle.

    Beispiele gefällig?
    - Ein Mann bekommt sein erstes Handy und damit ständig Anrufe von fremden Leuten, die ihn für Ralf halten, einen berühmten Schauspieler. Offensichtlich wurde die Nummer doppelt vergeben. Kurze Zeit kann er sich im Ruhm des anderen sonnen.

    Eine Frau erfährt, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist und fährt zum Selbstmord in die Schweiz.

    Nachdem „Die Vermessung der Welt“ mich gar nicht erreichen konnte, fand ich „Ruhm“ sehr kurzweilig zu lesen. Das Buch hat mich auch ein bisschen nachdenklich gemacht.

    Kommentieren0
    13
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Atemberaubend und verblüffend.

    Ein Buch von funkelnder Intelligenz.

    Daniel Kehlmann scheint alles zu können.

    Ein raffiniertes literarisches Bravourstück.

    Das Buch ist eine Wucht – virtuos und witzig geschrieben. Jede einzelne der neun Geschichten ein Diamant.

    Ruhm ist ein hochintelligentes Buch und zugleich ein Lesevergnügen.

    Verteufelt gut … brillant.

    Daniel Kehlmann hat mit seinem neuen Roman Weltliteratur geschaffen.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks