Daniel Keyes Blumen für Algernon

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Inhaltsangabe zu „Blumen für Algernon“ von Daniel Keyes

Charlie Gordon, der kaum des Lesens
mächtig ist, wird zu Forschungszwecken
operiert und entwickelt eine überragende
Intelligenz. Zu seinen Freunden zählt die
Maus Algernon – das einzige Lebewesen,
das mit derselben Methode behandelt
wurde wie er. Eines Tages beobachtet er an
Algernon eine Veränderung, die auch einen
Schatten auf seine eigene Zukunft wirft …

Ein interessanter Einblick mit viel Tiefgang. Regt zum Nachdenken an!

— HonestMagpie

Anspruchsvoll, aber lohnenswert.

— HeyyHandsome

Hatte anderes erwartet. Empfinde es als Komplex und Kompliziert. Es war anstrengend es zu lesen.

— FeFu

Charlies Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Der Einstieg ist nicht leicht, aber es lohnt sich.

— SelectionBooks

“Blumen für Algernon” von Daniel Keyes ist ein sehr interessanter und glaubhafter Roman.

— RueSar

Bewegend & beeindruckend!

— JokersLaugh

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  • Sehr tiefgründig - mehr Drama als SciFi

    Blumen für Algernon

    HonestMagpie

    29. May 2017 um 23:54

    Obwohl "Blumen für Algernon" als Klassiker gilt, ist die Geschichte auch unter Leseratten eher unbekannt. Vielleicht werden auch viele von dem Label "Science Fiction" abgeschreckt, wobei das Buch nur wenige SciFi-Elemente aufweist und eher psychologische und soziale Aspekte beinhaltet. Der geistig zurückgebliebene Charlie wird einer Operation unterzogen, die ihn intelligenter machen soll. Doch obwohl seine Intelligenz nach der OP rasant zunimmt, bleibt er emotional noch auf einem kindlichen und naiven Niveau. Das führt zu einigen emotionalen und psychischen Problemen, denen sich Charlie im Laufe der Geschichte stellen muss. Dachte er früher er hätte Freunde, bemerkt er nun, dass sich die Leute nur über ihn lustig gemacht haben. Alle Menschen, die er in seinem retardierten Zustand als "Geistesriesen" wahrgenommen hat, überflügelt er schon bald mit seinem Intellekt. Bald findet er niemanden mehr, der seinem erhöhten Niveau entspricht und der sich noch mit ihm messen kann. War er früher ein Außenseiter weil er zurückgeblieben war, ist er nun aufgrund seines Intellekts ein Außenseiter. Auch die Erinnerungen aus seiner Kindheit machen ihm zu schaffen. Er erinnert sich, wie er von seinen Eltern verstoßen und von Gleichaltrigen gehänselt wurde. Er wollte immer nur intelligent werden, damit seine Mutter stolz auf ihn ist und um neue Freunde zu finden. Doch seine neu gewonnene Intelligenz macht ihn zynisch, launisch und verbittert. Die wenigen Freundschaften, die er sich aufgebaut hat, gehen in die Brüche. Nur die Maus Algernon, die der gleichen Operation unterzogen wurde wie er, betrachtet er noch als Freund. Als Algernon aber eines Tages anfängt sich merkwürdig zu verhalten, erkennt Charlie, dass auch ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Das angewandte Verfahren ist nicht von Dauer, der geistige Verfall wird ihn wieder zu einem Retardierten machen. Um wenigestens etwas Gutes aus der Situation zu ziehen, setzt Charlie alles daran, den Fehler in der Formel zu finden, damit vielleicht in ferner Zukunft ein weiterer Versuch unternommen werden kann, retardierte Menschen intelligenter zu machen. Es ist sehr interessant Charlies bewegende Geschichte zu lesen. Die ersten ca. 40 Seiten sind schwere Kost - nicht weil der Inhalt besonders anspruchsvoll ist, sondern weil das Buch aus Forschungsberichten besteht, die Charlie selbst verfasst. In seinem retardierten Zustand ist er kaum fähig zu schreiben, somit gibt es massenhaft Rechtschreibfehler zu Beginn des Buches. Trotzdem finde ich es großartig, dass es so umgesetzt wurde. Man kann sich viel besser in Charlie hineinversetzen und nimmt auch an der Veränderung teil, einzig dadurch, dass sich die Rechtschreibung und Ausdrucksweise ständig bessert. Charlies psychische Verfassung wird dem Leser sehr gut verständlich gemacht. Durch die selbstgeschriebenen Forschungsberichte bekommt man einen tiefen Einblick in Charlies Gefühlswelt und ich konnte sein Verhalten und seine Situation gut nachvollziehen. Ich würde das Buch nicht in die Kategorie "Science Fiction" sondern eher "Drama" einordnen. Denn es geht hier überwiegend um Charlies Innenleben, die sozialen und psychischen Auswirkungen der Operation und auch um die Frage "Was ist besser?". Wäre Charlie glücklicher gewesen in seinem retardierten Zustand zu bleiben, anstatt intelligent zu werden und zu bemerken, dass er keine Freunde und Gleichgesinnte hat? Mich lässt das Buch sehr nachdenklich zurück und ich kann es wirklich weiterempfehlen.>> http://honest-magpie.blogspot.de

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  • Völlig neue Perspektive

    Blumen für Algernon

    HeyyHandsome

    17. January 2017 um 14:55

    In einer Art Tagebuch, anfänglich Fortschrittsberichten, lernen wir den zurückgebliebenen Erwachsenen Charles Gordon (Kurz: Charly) kennen. Charly, schon früh von seiner Familie, besonders von seiner Mutter, verstoßen, wünscht sich nichts sehnlicher als endlich intelligent zu sein. Er unterzieht sich einem Experiment, einer Operation, die bisher nur an Mäusen getestet wurde. Er und die Labormaus Algernon stehen im direkten Vergleich.Die Fortschrittsberichte, anfänglich noch voller Rechtschreibfehler, zurückzuführen auf das extrem niedrige Verständnis - Level des Protagonisten, nicht mal vergleichbar mit der Ausdrucksweise eines Grundschulkindes, wandeln sich in ausführliche Erfahrungsberichte in denen der Autor uns ein Bild zeichnet, ein Bild eines überdurchschnittlich intelligenten Menschen, der nach und nach versteht, was in der Welt um ihn herum passiert. Freunde sind keine Freunde, Flashbacks in seine Vergangenheit zeigen ihm auf was er bisher verdrängt hat und ihm wird schmerzlich bewusst, dass Intelligenz allein ihn nicht glücklich machen kann. Ein faszinierendes Buch mit Tiefgang.Die Tagebuchform und die Rechtschreibfehler machten es mir nicht so leicht mich in der Geschichte einzufinden. Charly's Reise vom liebenswerten und "unsichtbaren" Schwachkopf hin zur egozentrischen Intelligenzbestie zeigt auf, dass es manchmal einfach besser ist nicht alles zu wissen. Dieser Roman rüttelt den Leser wach und ist mit seinen 40 Jahren ein Klassiker der besonderen Art. 

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  • Spannend und tragisch - wohin Wissenschaft und Intelligenz führen können

    Blumen für Algernon

    Sandra1978

    18. May 2016 um 22:02

    Worum gehts: Charlie ist 32 Jahre alt, arbeitet in einer Bäckerei um sich sein Leben und sein Zimmer finanzieren zu können...hört sich ganz normal an oder? Doch Charlie ist geistig zurückgeblieben, von seiner Mutter verstoßen und als dann noch sein Onkel der in groß gezogen hat stirbt komplett auf sich alleine gestellt. Charlie ist ein herzensguter Mensch, zu jedem freundlich und möchte nur eins: Intelligent sein! Deswegen unterzieht sich Charlie einer OP die bis jetzt nur an einer Maus Namens Algernon getestet wurde. Die OP scheint geglückt, Charlie wird von Tag zu Tag schlauer hilft sogar bei anstehenden Forschungen und überholt sogar den Professor. Doch mit seiner steigenden Intelligenz wird seine Persönlichkeit immer schrecklicher. Sicher, er merkt das ihn die Menschen die er so mochte ihn eigentlich nur ausgelacht hatten, Charlie zieht sich zurück und möchte nur noch alleine sein. Charlie schnappt sich also Algernon und haut ab, als er allerdings merkt das die Wirkkung bei Algernon nachlässt, kommt auch er zur Vernunft und kehrt wieder zurück. Meine Meinung: Ich muss zugeben, die ersten Seiten waren sehr schwer zu lesen da Charlie seine Berichte selbst schreiben soll. Davon darf man sich aber nicht abschrecken lassen, es sind nur ein paar Seiten „wink“-Emoticon Mir tat Charlie unglaublich leid als er merkte das die Menschen die er so mochte ihn eigentlich gar nicht leiden konnten. Wieder ein herber Rückschlag für einen doch so guten Menschen. Die Geschichte an sich ist sehr gut geschrieben, das Buch hatte ich in 3 Tagen durch und lies mich doch sehr nachdenklich zurück. Man macht sich doch eher Gedanken...wir entwickeln uns so schnell, auch unsere Wissenschaft, doch muss man so in die persönliche Entwicklung eingreifen? Ein Thema über das man sicher stundenlang reden könnte, aber da sollte sich wohl jeder einmal seine eigenen Gedanken machen.

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  • Charlies Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht.

    Blumen für Algernon

    SelectionBooks

    06. January 2016 um 15:57

    Charlie ist ein retardiertes Kind, das in der Entwicklung von geistigen Fähigkeiten zurückgeblieben ist. Von klein auf ist es sein größter Wunsch, intelligent zu werden. Charlie ist ein liebes, ruhiges Kind, das immer allen gefallen möchte. Gleichzeitig leidet er sehr unter seiner Mutter, die keine Geduld und Liebe für ihren Sohn mitbringt. Für sie ist Charlie ein Klotz am Bein und sie schämt sich für ihr zurückgebliebenes Kind. Charlies Mutter ist geradezu besessen davon, dass ihr Sohn irgendwann noch intelligent wird. Dabei schreckt sie vor nichts zurück und schleppt das arme Kind von einem Scharlatan zum nächsten. Dadurch wächst in Charlie der unbändige Wunsch nach Intelligenz. Die Zeit vergeht und Charlies Mutter wird immer unberechenbarer. Sie setzt ihr Kind massiv unter Druck und merkt dabei nicht, dass Charlie immer ängstlicher und verstörter wird. Schließlich eskaliert die häusliche Situation und selbst Jahre später hat Charlie keinen Kontakt mehr zu seiner Familie. Mit knapp über 30 Jahren soll sein Traum dann wahr werden. Wissenschaftlern ist es gelungen, künstlich Intelligenz zu erzeugen, bzw. zu steigern – bei Mäusen. Nach dem erfolgreichen Experiment an der Maus Algernon ist Charlie der erste Mensch, an dem diese Wundermethode getestet werden soll. Mit dem Einstieg in das Buch habe ich mich etwas schwer getan. Die Geschichte besteht aus einem Erzählstrang und wird aus der Ich-Perspektive in Form von Charlies Berichten nach dem Experiment erzählt. Da Charlie geistig zurückgeblieben ist, sind seine Berichte voller Grammatik- und Rechtschreibfehler, die den Lesefluss stark beeinträchtigen. Es ist sehr mühsam die Berichte zu lesen, da diese über einen längeren Zeitraum fehlerhaft bleiben. Der Sprachstil ist sehr einfach, angepasst an das Denkvermögen eines geistig zurückgebliebenen, jungen Mannes. Auf der einen Seite verleiht dieser Sprachstil dem Buch einen sehr authentischen Charakter, auf der anderen Seite entstehen auf diese Weise aber auch Längen. Der Anfang zieht sich, bis Charlies Rechtschreibung besser wird. Ab diesem Zeitpunkt entfaltet sich das gesamte Potenzial des Buches. Der Schreibstil ist flüssig und Charlies traurige Geschichte konnte mich von da an bis zur letzten Seite gefesseln. Erschreckend finde ich besonders, dass das Buch im Jahr 1977 veröffentlicht wurde und besondere gesellschaftliche Merkmale und Zwänge auch in der heutigen Zeit noch bestehen. Was dieses Thema betrifft, scheint sich bis heute gesellschaftlich nicht viel verändert zu haben. Aus diesem Grund merkt man beim Lesen auch nicht, dass das Buch schon älter ist. Obwohl Charlie zwanghaft intelligent sein möchte, verspürte er keinen gesellschaftlichen Druck. Für ihn ist die Welt in Ordnung, denn alle Menschen sind nett zu ihm. Erst mit dem Wachsen seiner Intelligenz werden Erinnerungen in ihm wach und er erkennt, dass die Menschen nie mit ihm, sondern über ihn gelacht haben. Auch wird ihm bewusst, was „eine Charlie-Nummer“ abziehen“ bedeutet. Doch diese Dinge sind Vergangenheit und Charlie stürzt sich mit seinem neuen Ich in ein völlig anderes Leben. Schon bald überflügelt sein Geist den der besten Wissenschaftler. Er saugt Wissen und Fremdsprachen in sich auf. Doch sein Triumpf ist nicht von langer Dauer. Die Entwicklung, die Charlie durchmacht, ist sehr erschreckend. Vor dem Experiment war Charlie ein warmherziger und liebenswerter Mensch. Mit wachsender Intelligenz wird er immer egozentrischer und kaltherziger. Gleichzeitig wachsen seine Ängste und beginnen sein Leben zu bestimmen. Launisch und teilweise aggresiv hat Charlie nun auch mit seinem neuen Ich keine Freunde mehr. Letztendlich ist er hoch geflogen, um tief zu fallen. Charlies Werdegang ist sehr traurig und macht nachdenklich. Alles in allem konnte Daniel Keyes mich mit "Blumen für Algernon" auch so viele Jahre nach Erscheinen des Buches noch begeistern. Fazit: "Blumen für Algernon" ist ein aufrüttelnder Klassiker. Charlies Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Der Einstieg in das Buch ist nicht leicht, aber es lohnt sich.

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  • Blumen für Algernon von Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

    RueSar

    06. January 2016 um 14:59

    Ich habe von diesem Roman noch nie etwas gehört oder gelesen, aber in einer Buchhandlung stach mir sofort das Buchcover ins Auge. Neugierig nahm ich also das Buch in die Hand, las mir den Klappentext durch und war zuerst etwas verwirrt von den unzähligen Rechtschreibfehlern. Also begann ich etwas im Buch zu blättern und bemerkte, dass nicht alles so geschrieben ist. Da mich der Klappentext extrem neugierig gemacht hatte, nahm ich es schlussendlich dann auch mit. Und ich habe meinen Spontankauf nicht im geringsten bereut. Der komplette Roman wird aus den Fortschrittsberichten, welche der Hauptcharakter Charlie Gordon ständig schreiben muss, erzählt. Und ich gebe zu, dass die ersten 30 Seiten nicht gerade einfach zu lesen sind, da Charlie dort noch sehr dumm ist und nicht wirklich schreiben kann. Seine Aufzeichnungen zu dieser Zeit beinhalten massenhaft Fehler, teilweise sehr einfache wie “Stük papir” (Stück Papier) aber auch sehr schwere wie “Iku” (IQ) oder “Motor Watjon” (Motivation). Doch genau dieser Schreibstil macht den Roman sehr glaubwürdig. Denn je mehr Zeit vergeht und Charlie immer intelligenter wird, umso fehlerfreier und komplexer werden auch seine Fortschrittsberichte. Ich fand diese Form der Charakterentwicklung sehr interessant, vor allem da der Leser immer nur soviel weiß wie der Protagonist selbst. Der Autor beschreibt den Fortschritt zusätzlich äußerst interessant. Obwohl im Roman kein richtiger Höhepunkt bzw. Showdown ist, hatte ich nie das Gefühl von Langeweile und die Story spornte mich immer zum Weiterlesen an. Ich kenne mich ehrlich gesagt nicht wirklich mit Psychologie aus, aber der Autor beschreibt das ganze Experiment und die Entwicklung von Charlie (und auch von Algernon) sehr glaubhaft und ich kann mir vorstellen, dass sich dies in “Echt” eventuell auch in dieser Weise entwickeln könnte.Fazit “Blumen für Algernon” von Daniel Keyes ist ein sehr interessanter und glaubhafter Roman. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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  • Intelligenz

    Blumen für Algernon

    dominona

    03. December 2015 um 20:59

    Operationen sind immer ein Risiko und wenn man das Hirn beeinflusst, damit jemand Dummes intelligent wird, kann das zu unschönen Nebeneffekten führen, wie zum Beispiel, dass derjenige erkennt, das seine Freunde keine sind und dass viel Wissen nicht immer angenehm ist, sondern einen auch überfordern kann. Interessantes Experiment und gut nachvollziehbar entwickelt. Selbst, wenn man das Ende fast vermutet, fühlt man nicht weniger mit...Intelligenz ist nunmal nicht alles.

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  • Sind intelligente Meschen glücklicher?

    Blumen für Algernon

    MagicMoment

    16. January 2015 um 15:44

    In „Blumen für Algernon“ geht es um Charlie Gordon,  der geistig zurückgeblieben ist und einen IQ von grade mal knapp 70 besitzt. Charlie ist 32 Jahre alt, lebt alleine und hat einen Hilfsjob in einer Bäckerei, den er seinem verstorbenen Onkel zu verdanken hat. Charlie hält die Mitarbeiter der Bäckerei für seine Freunde, begreift jedoch nicht, dass sie sich oft nur über ihn lustig machen.  Mit Mühe und Not hat Charlie lesen und schreiben gelernt, verfügt jedoch nur über eine sehr schlechte Rechtschreibung und wünscht sich nichts mehr, als endlich so normal und intelligent zu sein, wie die anderen Menschen in seiner Umgebung. Mithilfe eines Experiments gelingt es einigen Wissenschaftlern, Charlie intelligent zu machen. Das Experiment wurde vorher bereits an der Maus Algernon erfolgreich getestet, mit der Charlies Fortschritte verglichen werden. Doch obwohl Charlie nun immer intelligenter wird, mehrere Sprachen lernt und schließlich selbst an dem Experiment mitarbeitet, scheint er dennoch nicht glücklicher zu werden. Mir hat der Roman ganz gut gefallen. Er ist anfangs etwas mühsam zu lesen, da er in Tagebuchform bzw. Fortschrittsberichten geschrieben ist und Charlies schlechte Rechtschreibung etwas ungewohnt ist (ab Seite 38 wird es besser). Macht Intelligenz automatisch glücklich? Das ist in dem Roman eine der zentralen Fragen, die sich auch der Leser immer wieder stellen muss. Ich fand es sehr spannend die Geschichte zunächst aus Sicht eines geistig zurückgeblieben Menschen zu lesen und schließlich aus der eines Genies. Man konnte immer gut mit Charlie mitfühlen und leiden. Mir hat die erste Hälfte des Romans wesentlich besser gefallen, als die 2te. Die Spannung baute sich eben langsam auf, man fieberte mit wie Charlie sich veränderte. Nach der Hälfte des Buches kam dann für mich so eine Art Stillstand. Es ging nicht mehr richtig voran und alles wurde einfach etwas zu langatmig erzählt. Man merkt der Geschichte wohl einfach an, dass sie anfangs nur eine Kurzgeschichte war, aus der dann später ein ganzer Roman gemacht wurde. Etwas kürzer hätte sie mir besser gefallen. Für mich also ein spannendes, interessantes Buch, das sehr nachdenklich macht und auf jeden Fall lesenswert ist.  

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  • Mann und Maus

    Blumen für Algernon

    Hechtsprung

    10. December 2014 um 10:33

    Blumen für Algernon - Daniel Keyes "Dr Strauss sagt fon nun an sol ich aufschreiben was ich denke und woran ich mir erinere und ales was ich erlebe." Erzählt wird die Geschichte des geistig zurückgebliebenen 32-jährigen Charlie Gordon, der kaum des Lesens und Schreibens mächtig war und die Gelegenheit ergreift an einem einzigartigen wissenschaftlichen Experiment teilzunehmen. Durch eine Gehirnoperation wird seine Intelligenz gesteigert - parallel zu ihm wird der gleiche Eingriff bei der Maus Algernon vorgenommen. Charlie hat eine Aushilfstätigkeit in der Bäckerei Donner, in der es ihm nur gewährt ist, niedrigste Arbeiten zu verrichten. Nach der Arbeit besucht Charlie eine Schule für retardierte Erwachsene, denn sein sehnlichster Wunsch ist, so "intelegent" zu werden wie die anderen und mit seiner unbeugsamen Willenskraft lesen und schreiben zu lernen.

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  • Berührend, nachdenklich und kritisch

    Blumen für Algernon

    andreasmk

    18. September 2013 um 12:44

    In Forschungsberichten in Tagebuch-Form beschreibt Charly Gordon seine Erlebnisse. Charly ist 32 Jahre alt, geistig retardiert und wünscht sich nichts sehnlicher als intelligent zu sein. Als ihm eines Tages angeboten wird an einem neuen wissenschaftlichen Verfahren zur Intelligenz-Steigerung teilzunehmen, willigt er ein. Anhand des Schreibstils und des Inhalts der Forschungsberichte verdeutlicht Keyes auf ganz ungewöhnliche Weise wie Charlys geistige Fähigkeiten langsam aber beständig zunehmen. Dadurch ändert sich auch die Art und Weise wie Charly seine Umwelt, seine Mitmenschen und seine eigene Vergangenheit wahrnimmt und sich nicht nur geistig, sondern auch emotional entwickelt. Spannend und bewegend gibt der Autor Einblicke in Charlys Leben und hinterlässt den Leser aufgewühlt und nachdenklich. Wegen seines immer aktuellen Themas und seiner spannenden und glaubwürdigen Erzählweise ist Blumen für Algernon für mich ein zeitloser Klassiker.

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  • Rezension zu "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

    ginnykatze

    30. April 2012 um 21:43

    *Wer hoch steigt, kann tief fallen!!!* _Zum Inhalt:_ Charlie ist 30 Jahre alt, aber in seinem Geiste und Tun ein kleiner Junge. Er ist geistig retardiert und trotzdem führt er ein minimales Eigenleben. Er hat einen Job in einer Bäckerei, wo er die Toiletten putzt und auch Mehlsäcke hin- und herträgt. Charlie aber möchte intelligent werden. Seine Mutter hat ihn früher geschlagen und drangsaliert, damit er endlich schneller lernt. Sie wollte nicht wahr haben, dass Charlie „schwachsinnig“ ist. Was für ein fürchterliches Wort. Als dann seine Schwester Norma auf die Welt kam wollte seine Mutter nur noch, dass er weggeschlossen wird. Sie hatte Angst, dass Charlie seiner Schwester etwas tut. Der Vater tat sein Bestes, aber als Norma dann älter wurde und mit guten Zensuren aus der Schule kam, konnte er dem Lauf der Dinge keinen Einhalt mehr gewähren. Er brachte Charlie zu seinem Onkel, der sich rührend um ihn kümmerte und ihm die Stelle beim Bäcker besorgte. Charlie aber gibt nicht auf, er möchte unbedingt lernen. So geht er in die Mittelpunktschule für retardierte Erwachsene. Seine Lehrerin, Frau Kilian, sieht, wie fleißig Charlie ist und dass er tatsächlich Lesen und Schreiben erlernt. Sie kennt einen Professor, der Versuche an Tieren gemacht hat, um diese intelligenter zu machen. Eine Maus namens Algernon hat schon Erstaunliches geleistet nach einer Operation. Als nun der menschliche Versuch ins Auge gefasst wird, suchen sie einen passenden Probanden. Sofort schlägt Frau Kilian Charlie vor. Nach vielen Voruntersuchungen dann scheint Charlies größter Wunsch in Erfüllung gehen zu können. Er wird ausgesucht und operiert. Jeden Tag muss er Fortschrittsberichte schreiben, an denen dann festgestellt wird, wie sich Charlie verändert. So mehr werde ich jetzt nicht verraten, lest selbst und lasst Euch in den Bann des Buches ziehen. _Fazit:_ Der Autor Daniel Keyes hat hier wirklich ein mutiges Thema für sein Buch gewählt. Der Wunsch der Menschheit, Intelligenz zu basteln beherrscht ja schon seit Jahrzehnten die Wissenschaft. Aber ist es wirklich sinnvoll, die Menschen immer schlauer werden zu lassen? Sicher nicht ! Ich hoffe inständig, dass dieser Wunsch wirklich nur ein Wunsch bleibt und nicht in den Gehirnen der Menschen rumexperimentiert werden kann, damit Jeder genial und intelligent wird. Die Geschichte ist wirklich toll beschrieben. Ich hatte jederzeit ein Gefühl dafür, wie Charlie sich fühlte, seine Welt wahrnahm und sich langsam veränderte. Er selbst hoffte so sehr, endlich mit den anderen Menschen mithalten zu können. Vor allem aber wünschte er sich Freunde. Der Autor hauchte ihm dabei so viel Leben ein, dass ich ihn bildlich vor mir hatte, wie er in der Ecke saß und sich ängstlich in die Hosen machte. Die ganzen Forschungsberichte und der Werdegang mit Begleitung der Professoren ist auch richtig gut erzählt. Hier hatte ich immer wieder das Gefühl, ja jetzt hat er es geschafft und nein verändere dein Wesen nicht, bleib wie du bist Charlie. Auch Algernon hatte es mir angetan. Eine weiße Maus mit so viel Intelligenz, einfach genial beschrieben. Der Schreibstil ist leicht und flüssig lesbar. Einzig die vielen Fortschrittsberichte in Charlies retardierter Zeit waren mir doch ein wenig zu viel. Da hätten weniger auch überzeugt. Aber das störte nur am Rande. Hier kommen von mir volle 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung. Nicht nur für Eltern geistig retardierter Kinder auch für alle Anderen eine interessante und aufschlussreiche Geschichte.

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  • Rezension zu "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

    Eka

    Es ist die Geschichte von Charlie Gordon. Charlie ist geistig zurückgeblieben, kann kaum lesen und schreiben. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als Intelligent zu werden und gibt daher seine Einwilligung zu einer Gehirnoperation. Diese wurde vorher bereits bei einer Maus, der Charlie den Namen Algernon gibt, erfolgreich getestet. Nach der Operation hat Charlie nun die Aufgabe, sogenannte Fortschrittsberichte zu schreiben und anhand dieser fast täglichen Berichte erkennt man plötzlich, daß er nach und nach besser schreiben und lesen kann. Er entwickelt eine unbeschreibliche Intelligenz, die höher erscheint, als die seiner betreuenden Wissenschaftler. Aber ist er auch glücklich? Als er plötzlich bei der Maus Algernon die ersten Veränderungen bemerkt, beschleicht ihn die Angst, daß sich auch bei ihm wieder etwas verändern und seine Intelligenz verschwinden könnte. Es ist ein sehr bewegender Roman, der mich sehr berührt hat und zum Nachdenken auffordert. Die ersten Seiten sind etwas schwer zu lesen, sie sind im Stil von Charlie vor der Operation geschrieben, also ohne Orthografie. Aber mit der steigenden Intelligenz von Charlie entfallen diese Fehler in der Schreibweise und das Buch liest sich sehr flüssig. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es unbedingt weiter empfehlen. Die Nachfrage scheint allerdings nicht so groß zu sein, aber ich glaube, die meisten Mitglieder haben es schon gelesen.

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    • 3
  • Rezension zu "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

    bücherelfe

    „Jungejunge wird der aber kuken wenn ich Intelgent bin“ „Blumen für Algernon“ wurde seit seiner Erstauflage 1966 in 27 Sprachen übersetzt und über fünf Millionen mal verkauft. Man darf es also getrost als Klassiker bezeichnen. Mich hat die Geschichte auf jeden Fall in seinen Bann gezogen. Wenn ich sie mir anfangs auch mit etwas Beharrlichkeit erkämpfen musste. Der Protagonist, Charly Gordon, erzählt seine Geschichte gleich selbst; tagebuchartig und weil zu Anfang der Geschichte geistig zurückgelieben – sein IQ wird mit 68 beziffert – ist er der Rechtschreibung nicht mächtig. Für mich als Viel- und Schnellleserin eine echte Herausforderung, die mich zwingt, mein Lesetempo zu drosseln. Die Labormaus, Algernon, zeigt zur Begeisterung der bei den Versuchen involvierten Wissenschaftler, dass es möglich ist, Intelligenzwachstum operativ zu erzeugen. Jetzt ist es an der Zeit zu erforschen, ob dasselbe auch beim Menschen machbar ist. Charly Gordon's Lehrerin sorgt dafür, dass er die Chance erhält, als Testperson zugelassen zu werden; er hatte schon immer signalisiert, dass es sein grösster Wunsch ist, Intelgent zu werden. Denn dann würde er seine Arbeit noch besser machen können und vor allem würde er endlich Freunde finden. Charly ist überglücklich, als er als Versuchsperson angenommen wird und bringt regelmässig und eifrig die verlangten Fortschrittsberichte zu Papier. „Die Operatsjon hat nich we getan. Dr. Strauss hat si gemacht werend ich schlif. Wie weis ich nich weil ich es nich gesen habe aber werend drei tage waren Ferbende auf meinen augen und meinem Koff so das ich bis heute keinen Fortschrittsbericht nich machen konnte.“ Schon bald nach der Operation werden Fortschritte sichtbar und der geistig zurückgebliebene Charly entwickelt sich zu einem wahren Genie. Einem Genie, das alles Wissen wie ein Schwamm in sich aufsaugt und seine Mitmenschen mit seiner Genialität überfordert. Denn sein Wachstum macht seine Gegenüber automatisch kleiner. Seine Sehnsucht nach wahrer Freundschaft scheint unerfüllbar. „Intelligenz, Bildung und Wissen ohne menschliche Zuneigung sind einen Dreck wert.“ Als sich die Entwicklung der Labormaus, Algernon, verändert, scheint nichts mehr wie vorher und Charly beschleicht eine schreckliche Vorahnung.... In seinem bewegenden Roman „Blumen für Algernon“ berührt Daniel Keyes eine wichtige Frage; die Frage, was den Menschen ausmacht und ob Glück und Intelligenz wirklich etwas miteinander zu tun haben. Ein berührendes aber an keiner Stelle kitschiges Werk, das auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Fazit: Ein ganz besonderes Buch, das sich soeben einen Lebensplatz in meinem Bücherregal ergattert hat. Meine Wenigkeit wird sich jetzt jedenfalls auf die Suche nach der mit einem Oscar ausgezeichneten Verfilmung machen.

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    • 4
  • Rezension zu "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

    Improvisationen

    28. March 2011 um 13:44

    Keinen Krimi, keinen Thriller, keinen Liebesroman, sondern ein Fantasy-Tagebuch bekommt der Leser von "Blumen für Algernon" geboten. Es handelt sich um sogenannte Fortschrittsberichte des geistig zurückgebliebenen Charly Gordon. Denn obwohl Charly schon das 32. Lebensjahr erreicht hat, ist er noch immer auf dem geistigen Niveau eines Kindes. Auch sein IQ ist weit unter dem Durchschnitt. So arbeitet er in einer Bäckerei und erledigt dort einfache Aufgaben. Außerdem besucht er eine Schule für retardierte Erwachsene. Charly selbst leidet eigentlich nicht an seiner geistigen Unterentwicklung, strebt aber durchaus an, intelligenter zu werden. Seine Mutter ist in seiner Kindheit jedoch verzweifelt und somit wurde er früh von zu Hause abgeschoben. Nun bekommt Charly die Chance, durch ein wissenschaftliches Experiment, eine hohe Intelligenz zu erlangen. Dieses Experiment wurde aber noch nicht bei Menschen getestet. Lediglich bei der Maus Algernon ist es erfolgreich gewesen. Charly zögert keine Sekunde, und lässt sich am Gehirn operieren. Doch schon bald lernt er auch die Schattenseite seiner Entscheidung kennen. Diesen Roman kann ich wirklich jedem empfehlen! Er enthält eine unglaublich interessante Geschichte, welche zugleich emotional und spannend ist. Die ersten 40 Seiten zu lesen, ist dennoch sehr anstrengend. Denn da "Blumen für Algernon" in gewisser Hinsicht ein Tagebuch von Charly ist, welches beginnt als er noch geistig zurückgeblieben ist, sucht der Leser vergeblich nach korrekter Orthografie und Interpunktion. Doch sobald sich die ersten Fortschritte Charlys bemerkbar machen, lässt sich das Buch recht flüssig lesen. Ich denke, dass jeder, der dieses Buch liest, Mitgefühl für Charly entwickelt. Aber auch Hass gegen all die Menschen, welche sich über ihn lustig machen. Ein Roman, welcher bei mir viele verschiedene Emotionen ausgelöst hat, und genau dafür werden Bücher geschrieben. "Blumen für Algernon" hat mich total begeistert!

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  • Rezension zu "Charly" von Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. March 2011 um 13:37

    Blumen für Algernon Ist Intelligenz ein Maßstab zum Glücklichsein? Dr Strauss sagt fon nun an sol ich aufschreiben was ich denke und woran ich mir erinere und ales was ich erlebe. Wiso weis ich nich aber er sagt es ist wischtisch da mit sie sen ob sie mich nehmen könen. Ich hofe sie nemen mich weil Miss Kinnian sagt fileich könen sie mich Intelgent machen. Ich möchte gern Intelgent sein. Mein Name ist Charly Gordon ich Schafe in der Bäckerei Donner Mr Donner gibt mir 11 dollers die woche und brot und Kuchen wen ich wil. Ich bin 32 Jare Alt und negsten monat ist mein Geburstag. Huch…was ist das? So viele Rechtschreibfehler gleich zu Beginn eines Romans? Dann geht mir ein Licht auf und ich stelle fest, dass ich hier in einer Art Tagebuch lese. Geschrieben von Charly Gordon – 32 Jahre alt und geistig behindert. Mit einem IQ von 68 ist er so zurückgeblieben, dass er sich nicht einmal mehr an die Vornamen seiner Eltern erinnern kann. Aus Scham, Angst und Hilflosigkeit haben ihn seine Eltern schon als Jugendlichen abgeschoben und seither hat er sie und seine Schwester auch nicht wiedergesehen. Aber Charly hat ein großes Ziel – er will unbedingt intelligent werden, weil er meint, dadurch mehr Freunde zu finden und seine Arbeit als Reinigungskraft in der Bäckerei besser verrichten zu können. Er besucht die Mittelpunktschule für retardierte Erwachsene und lernt mühsam lesen und schreiben. Seine Lehrerin empfiehlt ihn als Testperson für eine neuartige Gehirnoperation, die bisher allerdings erst in Tierversuchen erprobt wurde. Bei der Labormaus Algernon war das Experiment erfolgreich und nun soll Charly der erste Mensch werden, bei dem die Intelligenz gesteigert werden kann. Die Operation gelingt - aber, wie fast immer im Leben, hat die Medaille auch hier zwei Seiten… Leseempfehlung und Fazit: Uneingeschränkt empfehlenswert! Die ersten 35 Seiten sind zwar etwas anstrengend zu lesen, denn die täglichen Fortschrittsberichte, die Charly schon vor der Operation schreiben muss, enthalten natürlich noch sehr viele Rechtschreib- und Grammatikfehler. Mit zunehmender Seitenzahl findet man sich aber immer besser zurecht und schließlich macht Charly auch Fortschritte. Ich habe mich mit ihm über jeden kleinen Erfolg gefreut und gespannt verfolgt, wie sich sein Leben nach der Operation weiterentwickelt. Charly, der sich im Laufe der Geschichte vom liebenswerten, aber ziemlich einfältigen jungen Mann, zum überragenden Genie entwickelt, hat sich für immer einen Platz in meinem Herzen erkämpft! Flowers for Algernon wurde von Daniel Keyes zunächst als Kurzgeschichte veröffentlicht und gewann 1960 den Hugo Award. Die Romanversion erschien 1966 und wurde mit dem Nebula Award ausgezeichnet. Die deutsche Erstausgabe erschien 1970 mit dem Titel Charly und wurde 2006 vom Klett-Cotta Verlag als Blumen für Algernon neu aufgelegt.

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  • Rezension zu "Blumen für Algernon" von Daniel Keyes

    Blumen für Algernon

    Dominique Caina

    eines der besten, berührendsten und intelligentesten Bücher, die je geschrieben wurden. Charly ist ein geistig zurückgebliebener Erwachsener, der durch Experimente und Versuche immer intelligenter wird- intelligenter sogar als der betreuende Wissenschaftler. Dieser Prozess wird von ihm sorgfältig in sein Tagebuch geschrieben.. bis Charly merkt, dass der Prozess auf einmal abzuklingen droht, ja sogar abnimmt..

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    • 2

    thursdaynext

    19. February 2011 um 08:19
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