Daniel Kratzke

 4.5 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Paulinchen Mutkaninchen, Oma isst Zement! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Daniel Kratzke

Daniel KratzkeOma isst Zement!
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Oma isst Zement!
Oma isst Zement!
 (3)
Erschienen am 03.09.2014
Daniel KratzkePaulinchen Mutkaninchen
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Paulinchen Mutkaninchen
Paulinchen Mutkaninchen
 (3)
Erschienen am 18.01.2017
Daniel KratzkeMein Pony Firlefanz
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Mein Pony Firlefanz
Mein Pony Firlefanz
 (1)
Erschienen am 07.12.2015
Daniel KratzkeMotte, die Piratenkatze
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Motte, die Piratenkatze
Motte, die Piratenkatze
 (1)
Erschienen am 28.01.2008
Daniel KratzkeKunterbunt und kugelrund
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Kunterbunt und kugelrund
Kunterbunt und kugelrund
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Erschienen am 04.02.2012
Daniel KratzkeMein liebster Guckloch-Spaß. Auf dem Bauernhof
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Mein liebster Guckloch-Spaß. Auf dem Bauernhof
Daniel KratzkeMein liebster Guckloch-Spaß. So viele Lieblingstiere
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Daniel KratzkeRoter Kreis - Erdbeereis!
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Roter Kreis - Erdbeereis!
Roter Kreis - Erdbeereis!
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Erschienen am 13.08.2012

Neue Rezensionen zu Daniel Kratzke

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Oma isst Zement!" von Daniel Kratzke

Eine wunderbare Geschichte, die selbst kleine Kinder schon an das Thema heranführt
Kinderbuchkistevor 2 Jahren

Demenz ist ein Thema, dass zunehmend mehr in den Fokus unseres Lebens tritt. Die Menschen werden immer älter und vielleicht auch durch zunehmenden Stress werden viele vergesslich.
Aber Demenz ist mehr als vergesslich sein. Demenz ist ein schleichender Prozess, bei dem die Leute oft erst zerstreut und wunderlich wirken bevor sie immer mehr vergessen und irgendwann auch nur noch in ihrer eigenen Welt leben. Für uns Angehörige, Erwachsene wie Kinder ist dies ein langer Weg des Abschied Nehmens, der traurig und nachdenklich macht und dem wir relativ machtlos gegenüber stehen.
Während wir Erwachsene das Geschehen oft resignierend hin nehmen ist, ist oft verblüffend mit welcher Unbefangenheit Kinder damit umgehen.
Für all diejenigen, denen vielleicht die Worte fehlen ihrem Kind zu erklären was mit der geliebten, Oma, dem Opa oder anderen Angehörigen geschieht, kann dieses Buch eine Hilfe sein. Eine Brücke.
Ein Buch aus der Erzählperspektive eines betroffenen Kindes.
Die Großmutter wohnt schon länger nicht mehr in ihrer eigenen Wohnung sondern mit vielen anderen älteren Leute in einer Seniorenresidenz.
Eines Abends hört das Mädchen etwas seltsames.
Vater und Mutter unterhalten sich über die Großmutter.
Sie versteht von dem Gespräch nicht alles so genau  aber eins gibt ihr zu denken.
"Wieso isst Oma Zement?"
Vor ihrem bildlichen Auge stellt sie sich das vor und es macht überhaupt keinen Sinn.
Als sie dann am Wochenende zur Großmutter hinaus zu Besuch fahren fragt sie deshalb kurzerhand nach. Hat die Oma vielleicht deshalb die grauen Haare bekommen?
Doch der Vater erklärt ihr, dass sie sich verhört hat. Die Oma isst nicht Zement sondern ist dement und Demenz ist eine Krankheit im Kopf bei der man immer weniger behält also viel vergisst was grade geschehen ist.
Jetzt wurde dem Mädchen einiges klarer denn schon beim letzten Besuch hatte sich die Oma seltsam verhalten.
Gemeinsam mit der Oma trinken sie Kaffee und essen Kuchen und die Oma erzählt von Früher vom Großvater, von den Erdbeeren im Garten . Sie erinnert sich an vieles was früher war aber was sie grade gemacht hat vergisst sie oft sofort wieder und manchmal fällt es ihr selber auf dann wird sie etwas traurig aber wird gleich darauf von ihren Angehörigen gedrückt .
Oma ist die Beste nicht nur für die Erwachsenen auch für das Mädchen, denn mit Oma kann man Quatsch machen und auf dem Spielplatz so herrlich spielen.
Doch auch dann gibt es Momente wo sie seltsam wird aber irgendwie ist das auch lustig, wenn sie z.B. von "Fahrrädern und Hunden am Himmel" spricht.
Aber dann ist wieder alles normal.
Das Mädchen ist sich unsicher ob die Großmutter nicht schon wieder vergessen hat was sie an diesem Tag alles miteinander gemach haben und fragt sie und sie antwortet:
"Heute war ein schöner Tag!"
Das reicht dem Mädchen und sie freut sich schon auf die nächsten schönen Tage mit ihrer besten Oma der Welt.

Eine sehr einfühlsame Geschichte, die an die Thematik heranführt ohne ein Kind zu überfordern. Sie zeigt auf, dass man Verständnis dafür haben muss wenn jemand etwas vergisst und dass man es dann nicht persönlich nehmen darf weil der Demente ja nichts dafür kann. Die Geschichte zeigt aber auch, dass man versuchen sollte so normal wie möglich mit den Betroffenen umzugehen und wenn nötig ein klein wenig zu führen.
Sie zeigt den Zusammenhalt der Familie als Fels in der Brandung. Sie macht Mut und Hoffnung denn es wird gezeigt, dass es auch gute Tage gibt und weiter geben wird.
Tage die wertvoll sind und Erinnerungen liefern, die einem keiner nehmen kann.

Wunderbare Bilder veranschaulichen die Geschichte. Sie lassen die Gefühle der Akteure klar erkennen und nehmen so ein Stück der Angst vor dem Ungewissen.
Schön ist es, dass das Mädchen selbst ihre Geschichte erzählt jedoch hätte ich mir gewünscht, dass die Personen Namen haben das hätte das ganze noch etwas lockerer und persönlicher gestaltet. Direkt nötig ist es jedoch nicht da es für die Icherzählerin um ihren Vater, ihre Mutter und ihre Oma geht und Namen so nicht zwingend gebraucht werden.

Vielleicht ist einigen Lesern das Buch inhaltlich etwas zu sehr an der Oberfläche. Bedenkt man jedoch, dass die Geschichte für kleine Kinder geschrieben ist so ist dies genau die richtige "Dosis" an Informationen, die eventuell schon selbst Erlebtes aufgreift und verständlich macht, ohne mit einem Zuviel an Informationen vielleicht Angst zu machen.

Im Nachwort versucht Dr.h.c.Jürgen Gehde vom Kuratorium Deutsche Altershilfe dies noch einmal genauer zu erläutern.
Ein Satz ist dabei sehr markant und die Antwort darauf ob das Buch zu sehr an der Oberfläche ist. Er schreibt:
"Kinder verstehen oftmals mehr, als wir ihnen zutrauen. Deshab sollte man sie mit der Wirklichkeit konfrontieren, wenn auch kindgerecht und sensibel."

Und genau das macht dieses Buch!

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Tini_Ss avatar

Rezension zu "Paulinchen Mutkaninchen" von Daniel Kratzke

Eine tolle Botschaft gegen Angst im Dunkeln verpackt in liebevolle Zeichnungen
Tini_Svor 2 Jahren

Meine Meinung: In „Paulinchen Mutkaninchen“ habe ich mich auf den ersten Blick verliebt, als ich durch die Verlagsvorschau geblättert habe, denn die supersüßen Zeichnungen stachen mir sofort ins Auge. Da musste ich es einfach haben! Als es ankam, hielt ich ein kleines, aber feines Pappbilderbuch in den Händen. Es wirkt sehr stabil und hat bereits den ersten „Attacken“ und Umblätterversuchen standgehalten. Es gibt altersgerecht nur wenige Seiten und kaum Text, dafür aber viele kleine Details zu entdecken. Im Kinderzimmer liegt einiges an Spielzeug verstreut und sogar eine Maus hat sich auf ein Bild geschlichen, sodass die kleinen Leser ihre wahre Freude haben werden. :)

Die Zeichnungen sind ein wahres Highlight, sowas von niedlich, liebevoll und detailliert, ich bin total hin und weg! <3 Meine Maus ist zwar erst 14 Monate alt und der Verlag empfiehlt das Buch ab zwei Jahren, aber auch jetzt hat sie schon ihre Freude beim Durchblättern (und Anknabbern), und ich bin gespannt, wann sie die ersten Bilder erkennt und mit meinen Erzählungen in Zusammenhang bringen kann.

Die Geschichte selbst hätte ich mir allerdings noch etwas „spektakulärer“ vorgestellt. Paulinchen wird lediglich wach und schaut mit ihrer kleinen Besitzerin zusammen aus dem Fenster, erschreckt sich vor den riesigen Augen des Uhus, winkt ihm und schläft wieder ein. Das ist zuckersüß dargestellt, aber für die Wandlung vom Angstkaninchen zum Mutkaninchen hätte ich noch etwas mehr Mut erwartet. Vielleicht, dass das Kuschelkaninchen aufsteht und draußen nachsehen geht oder ähnliches.

Noch ein kleiner Hinweis zu den Riesenaugen des Uhus: Sie nehmen eine komplette Doppelseite ein und haben mich im ersten Moment etwas schockiert. :D Meiner Kleinen war es relativ egal (ich weiß nicht, wie es ist, wenn sie etwas älter ist und alles richtig erkennt), aber ich kann mir vorstellen, dass sensiblere Kinder sich etwas erschrecken könnten. Allerdings folgt die Lösung der Spannung gleich auf der nächsten Seite, denn der Uhu winkt sehr freundlich und man schließt ihn ins Herz.

Mir gefällt die Idee, Kindern ein bisschen Angst vor der Dunkelheit und dem Unbekannten zu nehmen, wie beispielsweise Schatten vor den Fenstern. Daraus kann sich ein schönes Gespräch über nächtliche Ängste entwickeln. Besonders den „Huhu Uhu“-Teil und das Winken fand ich klasse, das hat mein Mäuschen sogar jetzt schon mitgemacht, sodass wir gemeinsam dem davonfliegenden Uhu hinterhergewinkt haben. :)

Fazit: Ich liebe die zuckersüßen und liebevollen Zeichnungen und sie sind voller Details für kleine Entdecker! Besonders angetan bin ich vom „Winke-Part“, den meine kleine Maus begeistert mitgemacht hat. Das Bilderbuch ist stabil, beinhaltet wenig Text und ist damit schon für die Kleinsten geeignet. Trotz klitzekleiner Abstriche möchte ich es euch ans Herz legen, denn ich habe mich darin verliebt! <3

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Damariss avatar

Rezension zu "Paulinchen Mutkaninchen" von Daniel Kratzke

Sehr niedlich, ausdrucksstark und beruhigend
Damarisvor 2 Jahren

Kuscheltiere haben auch mal Angst. Genau das ist das Thema bei "Paulinchen Mutkaninchen" und trifft damit bei kleinen Kindern einen Nerv. Denn während ein Mädchen selig schlummert, hat das Kuscheltierkaninchen Paulinchen Angst vor der Nacht und den großen Augen, die da zum Fenster hereinschauen. Dass es okay ist, sich zu fürchten, dass man sich gemeinsam Mut machen kann, und dass manches gar nicht nicht so schlimm ist wie gedacht, das erfahren Kinder in diesem Bilderbuch.

Gerade mal 14 Wörter umfasst der Text im Buch. Selbst für ein Pappbilderbuch für etwa 2-Jährige ist das wenig. Aber mehr braucht es auch gar nicht. "Paulinchen Mutkaninchen" lebt nämlich von den ausdrucksstarken, sehr niedlichen Bildern. Da ist es völlig legitim, einige Seiten auch ohne Text "sprechen" zu lassen.
Die Kinder steigen mit einer bekannten Szene in die Geschichte ein - ein Kinderzimmer bei Nacht. Während Paulinchens Besitzerin schläft, liegt das Stoffkaninchen wach im Bett und fürchtet sich. Selbst ermutigende Worte des Mädchens helfen nicht. Erst als beide aufstehen und nachschauen, was da vor dem Fenster sitzt, können sie beruhigt und aneinandergekuschelt einschlafen.

Wenn zwei große Augen ("HU-HU!") eine komplette Buchseite bedecken, dem Vorlesekind direkt ins Gesicht schauen, ist die Furcht des kleinen Kaninchens sofort nachvollziehbar. Trotzdem finde ich das Buch sehr liebevoll gestaltet. Schnell wird nämlich klar, dass ein sehr freundliches Tier zum Fenster hereinschaut, vor dem man keine Angst haben muss ("Huhu, Uhu!"). Damit endet die Geschichte positiv und beruhigend.

Fazit ...
Ich habe mich sofort über die niedlichen und ausdrucksstarken Bilder in "Paulinchen Mutkaninchen" gefreut. Und auch unsere Jüngste (2) sieht gebannt auf die Seiten und zeigt auf alles, was sie sieht. Angst hat sie keine, auch nicht vor dem faszinierenden Tier, das dem kleinen Paulinchen einen großen Schrecken einjagt. Der extrem kurz gehaltene Text hat eine sehr schöne Wirkung, die Geschichte einen beruhigenden Ausgang. Sehr süß!

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