Daniel L. Everett Don't Sleep, There Are Snakes

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Inhaltsangabe zu „Don't Sleep, There Are Snakes“ von Daniel L. Everett

Although the author was a missionary, far from converting the Pirahas, they converted him. This title shows the slow, meticulous steps by which he gradually mastered their language and his gradual realisation that its unusual nature closely reflected its speakers' startlingly original perceptions of the world. (Quelle:'Flexibler Einband/17.07.2009')

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  • Rezension zu "Don't Sleep, There Are Snakes" von Daniel L. Everett

    Don't Sleep, There Are Snakes
    Robten

    Robten

    01. May 2011 um 19:31

    In diesem Buch schildert der Missionar und Linguist Daniel Everett sein Leben unter den Pirahas - einem Ureinwohnerstamm des Amazonas. Er studierte dort Jahrzehnte lang deren Sprache um Bibelübersetzungen zur Bekehrung anzufertigen. Doch die Missionierung schlägt ins Gegenteil um und offenbart zwei gravierende Einsichten für den Autor; die eine führt ihn zur Kritik an den theoretischen Größen der Linguistik seiner Zeit, die andere zur Neubewertung von Authentizität, Glaube und Wahrheit. Am Ende ist es Everett selbst, der sich vom christlichen Glauben los sagt und von der Weltsicht und Lebensweise der Pirahas 'missioniert' wird. Das Buch macht deutlich, dass Sprache nicht unabhängig von Kultur erlernt und verstanden werden kann. Diese Kultur soll der größte Teil des Buches anhand von zahllosen Anekdoten vermitteln. Das gelingt zwar deskriptiv, allerdings hat dieser Teil auch seine etwas unspannenden Längen. Am interessantesten fand ich allerdings die letzten drei Kapitel. Dort reflektiert Everett seine Studien und kommt zu den erwähnten Einsichten. Wer sich ein wenig für den Zusammenhang von Sprache, Wahrheit und Weltbild interessiert und sich von etwas linguistischer Theorie am Rande nicht abschrecken lässt, dem sei dieses Buch empfohlen.

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  • Rezension zu "Don't Sleep, There Are Snakes" von Daniel L. Everett

    Don't Sleep, There Are Snakes
    bienenfee

    bienenfee

    27. January 2011 um 11:15

    Ein amerikanischer Anthropologe, Linguist und Missionar kommt in den brasilianischen Jungel und will das Volk der Piraha sutdieren, um es dann zum Christentum zu bekehren. Am Ende kommt es ganz anderes und Everett muss bekennen, dass die Piraha ihn bekehrt haben ... Trotz zahlreicher Anekdoten aus dem Leben im Amazonas-Jungel bleibt das Buch ein linguistisches Fachbuch. Everett berichtet darüber, wie er die Sprache gelernt hat, welche Besonderheiten es gibt (Piraha kennen zB. keine Zahlen oder Farben), in welcher Beziehung Kultur und Sprache zueinander stehen und stellt die Sprache schließlich den anerkannten Linguistik-Theorien gegenüber. Ich habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen und mich zunächst nichts damit anzufangen gewusst. Einmal mit dem Lesen angefangen stellte es sich jedoch als sehr spannend heraus. Besonders das Prinzip der Piraha, nur in der Gegenwart zu leben - sie kennen keine Geschichte und haben keine Zukunftsvisionen -, regt auch zum Denken über die eigene Kultur an.

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