Daniel Möller Die Träume, die ich rief

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Inhaltsangabe zu „Die Träume, die ich rief“ von Daniel Möller

Familienvater Henri wird unvermittelt von sehr real wirkenden Träumen heimgesucht. Vor diesen beängstigenden nächtlichen Erlebnissen findet er selbst am Tage keine Ruhe, wodurch ihm allmählich sein wirkliches Leben aus den Händen gleitet. Die Frau, die Henri wiederholt nachts erscheint, begegnet ihm obendrein wahrhaftig in Gestalt der neuen Arbeitskollegin Irina, und er versucht vergeblich, sich der Faszination der schönen Rothaarigen zu entziehen. Um nicht den Verstand zu verlieren, sieht Henri nur einen Ausweg: Er muss sich Irina bewusst in einem Traum stellen und diesen nach seinen eigenen Vorstellungen lenken ...

Thematisch interessant, aber blass und teils unglaubwürdig

— Argentumverde
Argentumverde

Das Thema selbst fand ich grandios es geht in erster Linie um Träume und Staking ,leider wollte der Funke nicht ganz überspringen!

— engelchen2211
engelchen2211

Nicht schlecht, ich hatte nur bisschen was anderes erwartet...

— Twin_Kati
Twin_Kati

Träume nehmen einen Einfluss auf unser Leben, manchmal mehr, als einem lieb ist

— MissSophi
MissSophi

Die Idee ist gut, wurde leider nicht spannend genug umgesetzt. Mir fehlt etwas mehr Mystik und die Charaktere haben mich nicht mitgenommen.

— Ladybella911
Ladybella911

"Harmonie ist kein Mythos, sondern ein Gefühl, das einfach niemanden kaltlässt."

— Regenboogen
Regenboogen

Treue und Monogamie vs. Versuchung? So steht es in der Ankündigung: Es ist kein wirklicher Thriller, kein Liebesroman, Mystik - was dann?

— JurekP
JurekP

Zitat:“Das konnte er unmöglich nicht verstehen. Das war kein Wink mit dem Zaunpfahl sondern ein Schlag ins Gesicht mit dem gesamten Zaun.“

— Selest
Selest

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  • Träume sind Schäume, oder nicht?

    Die Träume, die ich rief
    Argentumverde

    Argentumverde

    01. April 2017 um 01:51

    Familienvater Henri wird unvermittelt von sehr real wirkenden Träumen heimgesucht. Vor diesen beängstigenden nächtlichen Erlebnissen findet er selbst am Tage keine Ruhe, wodurch ihm allmählich sein wirkliches Leben aus den Händen gleitet. Die Frau, die Henri wiederholt nachts erscheint, begegnet ihm obendrein wahrhaftig in Gestalt der neuen Arbeitskollegin Irina, und er versucht vergeblich, sich der Faszination der schönen Rothaarigen zu entziehen. Um nicht den Verstand zu verlieren, sieht Henri nur einen Ausweg: Er muss sich Irina bewusst in einem Traum stellen und diesen nach seinen eigenen Vorstellungen lenken ... Der Leser hat Schwierigkeiten in diese Geschichte einzutauchen, da das Verhalten der Charaktere oft unglaubwürdig und überspitzt wirkt. Ob es die Reaktion von Henri selbst auf die Träume ist, das Hinnehmen aller Gegebenheiten durch seine Ehefrau, oder andere kleine Details innerhalb der Geschichte. Es fehlt die Tiefe bei den Protagonisten, diese bleiben blass und oberflächlich. Dem Autor gelingt es leider nicht richtig Spannung aufzubauen, immer wieder machen Längen das Lesen anstrengend. Der teils etwas überspitzte und nicht ganz harmonische Schreibstil und eine leichte Mystik helfen leider nicht, um daran etwas zu ändern. Mein Fazit: Ein absolut spannendes und interessantes Thema, aber leider schwach umgesetzt. Dem Buch fehlt es insgesamt an Farbe und Tiefe.

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  • Von der Idee her nicht schlecht!

    Die Träume, die ich rief
    engelchen2211

    engelchen2211

    13. March 2017 um 13:08

    Das Cover ist gut gelungen es zeigt einen Traumfänger auf roten Hintergrund und man fühlt sich sofort angesprochen.Der Klappentext ist gut formuliert und macht neugierig auf das Buch, es ist eine Mischung aus Mystery und Psychothriller.Zum Inhalt nur kurz es geht um Henry der ein liebevoller Vater zweier Kinder ist und eigentlich nie träumt, jedoch begegnet ihm eines Tages im Traum eine rothaarige Frau. Durch diesen Traum beginnt seine Verzweiflung und Verwirrtheit.Was soll er bedeuten!?Die Protagonisten sind ok dargestellt. Henry ein treuer, wenn auch oft verwirrter liebevoller Chaot der durch die Träume extreme Stimmungsschwankungen durchlebt, Irina die rothaarige Frau seiner Träume die Ihn vergöttert, jedoch abgewiesen wird von Henry, dadurch zur unberechenbaren Furie wird, die ihm nachstellt, Stefan seine guter Freund der auf alle Fälle immer zu Henry steht, Sarah seine Ehefrau die teilweise an Henry verzweifelt, dennoch zu ihm hält. Natürlich auch in den Nebenrollen die Psyologin und die Eltern des Paares.Der Schreibstil von Daniel Möller ist flüssig und klar, man kommt gut in die Geschichte rein, doch der Funke wollte leider bei mir nicht so richtig überspringen, um das Buch in einem durchzulesen, da teilweise die Spannung fehlte und die Handlung zu langgezogen war.Das Thema selbst fand ich grandios es geht in erster Linie um Träume und Staking!Fazit:Die Idee von Daniel Möller war Klasse, leider oft nicht spannend genug umgesetzt. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen also bekommt das Buch 3,5 Sterne ;-)Ich bedanke mich bei dem Autor für die Lesestunden.

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  • Wie Träume ein Leben beeinflussen

    Die Träume, die ich rief
    Martinchen

    Martinchen

    06. March 2017 um 18:50

    "Familienvater Henri wird unvermittelt von sehr real wirkenden Träumen heimgesucht. Vor diesen beängstigenden nächtlichen Erlebnissen findet er selbst am Tage keine Ruhe, wodurch ihm allmählich sein wirkliches Leben aus den Händen gleitet. Die Frau, die Henri wiederholt nachts erscheint, begegnet ihm obendrein wahrhaftig in Gestalt der neuen Arbeitskollegin Irina, und er versucht vergeblich, sich der Faszination der schönen Rothaarigen zu entziehen. Um nicht den Verstand zu verlieren, sieht Henri nur einen Ausweg: Er muss sich Irina bewusst in einem Traum stellen und diesen nach seinen eigenen Vorstellungen lenken ..." soweit der Klappentext. Daniel Möller schreibt einen gut lesbaren und klaren Schreibstil. Die Protagonisten werden gut eingeführt und beschrieben. Neben einem kurzen Prolog und einem Epilog ist der Roman in 22 Kapitel aufgeteilt, die mit gut ausgewählten Überschriften versehen sind. Gut gefallen hat mir die Grundidee. Nicht nachvollziehbar hingegen war für mich, dass Henris Leben sich bereits nach einem einzigen Traum, dem dann weitere folgen, stark verändert. Darunter leidet seine Familie sehr, seine Frau stellt ihn jedoch nicht zur Rede und nimmt seine Launen geduldig hin. Für mich etwas unwahrscheinlich. Unklar bleibt im Roman die konkrete zeitliche Abfolge. An einigen Stellen gibt es Hinweise (z.B. auf Termine), insgesamt wäre ab und an eine Zeitangabe zu Anfang der Kapitel hilfreich zum Verständnis gewesen. Einige unerwartete Wendungen und ein gelungener Schluss machen dies wieder wett. Auch habe ich einiges über das Träumen erfahren. Das Cover zeigt einen Traumfänger auf blutrotem Grund, Titel und Name des Autors sind weiß hervorgehoben. Die Farbe Rot spielt in dem Roman eine große Rolle, so dass das Cover sehr gelungen ist. Fazit: Eine gute Idee, mit kleinen Schwächen umgesetzt.

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  • Traumdeutung, und der Einfluss auf den Alltag...

    Die Träume, die ich rief
    Twin_Kati

    Twin_Kati

    03. March 2017 um 23:40

    Ich fand das mal ein anderes Thema, als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte,  auch das Cover hat mir gut gefallen, sodass ich das Buch lesen wollte. Die Familie von Henri, grad seine Frau und die Kinder - war mir recht sympathisch... Henri selber fand ich manchmal sehr verwirrend und etwas anstrengend, was aber auch an seinem "Problem" lag... Von Anfang an nicht sehr sympathisch war mir Irina, sie legt so ein merkwürdiges Verhalten an den Tag, wo man genau weiß das da was nicht stimmen kann. Die Nebencharaktere, vorallem Stefan - der Kumpel von Henri, haben mir gut gefallen. Es ist unglaublich wie sehr die Träume ein Leben bestimmen können. Darunter zu leiden hat dann auch die Familie, wo ich manchmal verwundert war, wieviel Verständnis trotzdem aufgebracht wurde. Zum Ende hin hat mich das Buch dann doch noch etwas überrascht. Alles im allen hatte ich von den Buch aber etwas mehr erwartet. Schreibstiel war aber gut und flüssig zu lesen....Da ich mir trotzdem bisschen was anderes vorgestellt hatte, und mich das Buch nicht ganz überzeugen konnte, es aber "okay" war - gibt es von mir diesmal 3 von 5 möglichen Punkten...

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  • Leserunde zu "Die Träume, die ich rief" von Daniel Möller

    Die Träume, die ich rief
    dmoeller81

    dmoeller81

    Hallo, liebe Leser! Erst vor kurzem habe ich meinen zweiten Roman veröffentlicht! Und nun biete ich Euch 10 Ebooks für eine gemeinsame Leserunde an! DIE TRÄUME, DIE ICH RIEF lässt sich nicht so einfach in eine Schublade packen. Es ist kein wirklicher Thriller, kein Liebesroman, Mystik? Nun, auch ... Im Grund ist von allem etwas dabei! Lest Euch doch einmal den Klappentext durch: Familienvater Henri wird unvermittelt von sehr real wirkenden Träumen heimgesucht. Vor diesen beängstigenden nächtlichen Erlebnissen findet er selbst am Tage keine Ruhe, wodurch ihm allmählich sein wirkliches Leben aus den Händen gleitet.Die Frau, die Henri wiederholt nachts erscheint, begegnet ihm obendrein wahrhaftig in Gestalt der neuen Arbeitskollegin Irina, und er versucht vergeblich, sich der Faszination der schönen Rothaarigen zu entziehen. Um nicht den Verstand zu verlieren, sieht Henri nur einen Ausweg: Er muss sich Irina bewusst in einem Traum stellen und diesen nach seinen eigenen Vorstellungen lenken ... Das klingt ja nach einer rechten Misere, nicht wahr? Auf den nachfolgenden 368 Seiten erwarten Euch einige Überraschungen, die ein oder andere Wendung und liebevoll gestaltete Charaktere, die ihresgleichen suchen. Wer jetzt Lust bekommen hat, ab dem 19.02.2017 den Roman mitzulesen, der bewirbt sich ganz formlos per Antwort auf diesen Beitrag, warum er das Buch gerne lesen möchte. Der Einfachheit halber sagen wir: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Die ersten 10 Antworter sind bei der Runde dabei und dürfen sich dann das Wunschformat für ihren Reader aussuchen: .mobi (Kindle), .epub (Tolino) oder auch .pdf Wie läuft die Leserunde ab? Jeder hat ein anderes Lesetempo, daher lassen wir uns bis zu 2 Wochen Zeit, also bis zum 05. März . Ich werde den Roman in einige Stücke teilen, nach denen Ihr die Möglichkeit habt, Euch dazu zu äußern, Dampf abzulassen, und das ganze, ohne jemand anderen aus Versehen zu spoilern! Vorab gibt es noch das Thema der "Erwartung" und zum Schluss noch zwei Fragen, die Ihr nach Lust und Laune beantworten dürft. Eure Voraussetzungen Ich erwarte nichts Unmögliches: Diese Runde soll lediglich dem Geben und Nehmen dienen! Ihr dürft kostenlos meinen neuesten Roman lesen und obendrein mit mir jederzeit kommunizieren. Als Gegenleistung erwarte ich zum Abschluss der Leserunde eine ehrliche Rezension auf Lovelybooks und zusätzlich auf einem der Verkaufsportale (Thalia, Amazon, ebook, ...), gern auch auf mehreren, aber das ist kein Muss. Gibt es wirklich nur Ebooks? Vorerst ja. Ich möchte eine ordentliche Leserunde mit hoher Beteiligung durchführen, doch meine Mittel erlauben mir derzeit nicht, so viele Printbücher herauszugeben. Was ich aber gern machen werde, ist zwischen allen Teilnehmern, die mitmachen und im Anschluss rezensieren (unerheblich wie die Rezension ausfällt!): 2 Überraschungspakete mit je 1 Print zu verlosen! Das Taschenbuch wird selbstverständlich mit Widmung und Signatur versehen ;) Ich freue mich auf Eure Teilnahme! Daniel Möller

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    • 115
  • Wenn der Traum zu viel Einfluss auf das normale Leben hat

    Die Träume, die ich rief
    MissSophi

    MissSophi

    26. February 2017 um 21:16

    Henri, ein verheirateter Familienvater, glücklich und immer noch verliebt in seine Frau, träumt! Er träumt so, dass es sein reales Leben total aus den Fugen bringt. Als ihm dann das Objekt seines Traumes in Fleisch und Blut gegenübersteht, gerät alles außer Kontrolle. Er zieht sich immer mehr zurück, versucht Einfluss auf die Träume zu nehmen.... Ich hatte mir mehr versprochen - hatte gehofft, dass ich etwas "lernen" , etwas mitnehmen kann. Allerdings blieben die Protagonisten weiter hinter dem Anspruch zurück, lebendig zu werden. Wer sich mit dem Einfluss der Träume und mit den Möglichkeiten des Klar-Träumens auseinandersetzen mag, ist hier sicher gut bedient.

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  • Interessante Idee, aber ...

    Die Träume, die ich rief
    Seelenbrecher

    Seelenbrecher

    26. February 2017 um 12:23

    Henri hat ein glückliches Leben: Er hat eine wundervolle Frau, ist Vater zweier Kinder und hat einen tollen Job. Alles scheint perfekt zu sein. Als er, der sonst nie träumt, von einer attraktiven Roothaarigen im Traum in den Bann gezogen wird, nimmt das Unheil seinen Lauf. Diese anziehende Frau namens Irina wird auch noch darauf seine neuen Kollegin, die er einarbeiten soll. Verwirrt von den Träumen, die er nun öfter hat und von den Anspielungen Irinas, vernachlässigt er seine Familie mehr und mehr. Mit Hilfe von Klarträumen und einer Psychologin will er allem auf den Grund gehen und sein Leben wieder in die richtigen Bahnen lenken. An sich gefällt mir die Grundidee des Buches ja sehr, aber leider wurde es mir nicht spannend genug umgesetzt. Ich hätte mir gern mehr Verknüpfungen zwischen den Träumen und der Realität gewünscht. Auch die Charaktere hatten nicht genug Tiefe und waren zum Teil schwer einschätzbar. Henri nervte mich zum Beispiel an einigen Stellen, da er meiner Meinung nach oft sehr übertrieben handelte und sich zu sehr hineinsteigerte  (in Bezug auf Irinas (Stalking?)Verhalten war es noch verständlich, aber wegen eines Traumes so abzudriften, war mir dann doch zu krass).  Wer sich gerne mit dem Thema Traum beschäftigt, dem mag das Buch vielleicht gefallen. Mir hats leider nicht so zugesagt, da ich mir mehr erwartet hatte. Schade.

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  • Traum oder Wunschdenken?

    Die Träume, die ich rief
    Ladybella911

    Ladybella911

    23. February 2017 um 16:25

    Der Ansatz ist gut, wurde aber meiner Meinung nach nicht spannend genug umgesetzt. Alleine schon die Titelbeschreibung sagt dies aus. Der Autor weiß selbst nicht so genau, welchem Genre seine Geschichte zuzuordnen ist. Inhaltsangabe übernommen: Familienvater Henri wird unvermittelt von sehr real wirkenden Träumen heimgesucht. Vor diesen beängstigenden nächtlichen Erlebnissen findet er selbst am Tage keine Ruhe, wodurch ihm allmählich sein wirkliches Leben aus den Händen gleitet. Die Frau, die Henri wiederholt nachts erscheint, begegnet ihm obendrein wahrhaftig in Gestalt der neuen Arbeitskollegin Irina, und er versucht vergeblich, sich der Faszination der schönen Rothaarigen zu entziehen. Um nicht den Verstand zu verlieren, sieht Henri nur einen Ausweg: Er muss sich Irina bewusst in einem Traum stellen und diesen nach seinen eigenen Vorstellungen lenken ... Hier wird versucht, dem Phänomen Klarträumen auf den Grund zu gehen, verpackt in eine Geschichte in welcher der Leser eigentlich tief eintauchen sollte. Leider gelingt dies dem Autor nicht so ganz. Mir persönlich fehlte eindeutig die Spannung, die Mystik und der manchmal etwas überspitzte Schreibstil bringt da auch nicht viel. Die Charaktere haben keine Tiefe, sie bleiben blass und konturlos an der Oberfläche und konnten mich demzufolge nicht mitnehmen – ich konnte mich mit ihnen nicht identifizieren. Man merkt zwar, dass der Protagonist sich von seinem Leben etwas anderes wünscht außer Heim, Ehe und Familie, dies äußert sich in den sehr intensiven Träumen, die ihm sein Unterbewusstsein vorgaukelt, aber so richtig Biss hat die Geschichte nicht. Da hilft es auch nicht, dass er in den Träumen seine Traumfrau visualisiert, eine Rothaarige Schönheit, aber als diese in Gestalt einer neuen Kollegin leibhaftig vor ihm steht, verkriecht er sich in sein Schneckenhaus und weiß den Attacken von Irina, die sich anscheinend bis zur Besessenheit in ihn verliebt und ihm regelrecht nachstellt, nichts entgegenzusetzen. Mit Hilfe einer Psychologin und seines Freundes und Arbeitskollegen Stefan versucht er dann, aus diesem Dilemma herauszufinden, was ihm dann letztendlich auch gelingt. Schade, denn die Idee ist gut, wurde aber leider nicht so umgesetzt, wie es hätte sein können. Aus diesem Grund kann ich leider nur drei Sterne vergeben.

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  • Einflussreiche Träume

    Die Träume, die ich rief
    Regenboogen

    Regenboogen

    23. February 2017 um 10:03

    Henri's Leben ist eigentlich perfekt. Er ist mit seiner großen Liebe Sara verheiratet, hat zwei Kinder und einen Job mit Aussicht auf eine Beförderung. Henri träumt nicht, doch eines nachts tut er es und das auch noch von einer rothaarigen Frau. Als die Frau aus seinem Traum ihm am nächsten Tag als seine neue Kollegin Irina begegnet, ist er komplett durcheinander. Warum träumt er von einer anderen, er liebt seine Sara doch. Während er versucht seinem Traum auf den Grund zu gehen gerät sein Leben immer weiter aus den Fugen. Er vervachlässigt seine Familie und Freunde. Sogar seinen Job macht er nicht mehr so enthusiastisch. Er weiß, dass sich etwas ändern muss, wenn er sein altes Leben wieder haben will. Doch wird er es schaffen sich aus diesem Loch zu befreien? Und was hat es mit Irina auf sich? Der schreibstil liest sich flüssig, auch wenn er teilweise ein wenig übertrieben wirkt. Wirklich spannend wird das Buch erst ab ungefär der Hälfte, aber trotzdem möchte man auch am Anfang schon wissen wie es Henri weiter ergeht. Zwischendurch werden Sichtwechsel eingebaut, so erlebt man die Story nicht nur aus Henri's Sicht sondern auch aus der von Sara und Irina. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich für die Welt der Träume und deren Auswirkungen interessieren. Hier wurde eine Stroy geschaffen, die zeigt wie schnell man sich in Träumen verlieren kann und wie wichtig es ist, sich lieber auf die Realität zu konzentrieren.

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  • Treue und Monogamie vs. Versuchung?

    Die Träume, die ich rief
    JurekP

    JurekP

    22. February 2017 um 16:33

    So steht es in der Ankündigung: Es ist kein wirklicher Thriller, kein Liebesroman, Mystik … aber was dann? Inhalt: Henri, glücklich verheiratet mit Sara und Vater zweier Kinder, ist ein Mensch, der so gut wie nie träumt. Nun erlebt er wiederholt rotlastige Albträume („rotes Kryptonit“?), die ihn durcheinanderbringen. In seinem Betrieb fängt kurz darauf eine neue Kollegin an, Irina, die ist rothaarig und äußerst attraktiv. Er träumt einen Traum von einem innigen Kuss mit ihr und ist von dieser Vorstellung entsetzt, verheiratet und treu wie er ist. Er liest von sogenannten Klarträumen und beschließt, bewusst in seine Träume einzugreifen. Das gelingt nicht recht, die Albträume werden intensiver, auch die Konsultation einer Psychologin greift zunächst nicht. Im wirklichen Leben stellt Irina Henri nach, will ihn unbedingt und scheut keine kriminelle Maßnahme. Charaktere: Alle Charaktere werden ohne besondere Tiefe dargestellt, zeigen aber durchweg in ihren Aktionen und Reaktionen eine eigentümliche Realitätsferne. Neben Henri, dem überforderten Helden mit krassen Stimmungsschwankungen und Irina, der rothaarigen Besessenen, lernen wir Sara, die Ehefrau Henris und Stefan, einen Freund und Kollegen sowie seine Psychologin kennen. Kinder, Schwiegereltern, Henris Vater und weitere Kollegen und Freunde sind nur Staffage. Richtig warm werde ich als Leser mit keinem dieser Leute. Stil: Der Erzählstil gleicht dem heute offenbar gängigen Muster, floskelreich, klischeehaft und weitgehend ohne Finesse. Spannung komt eigentlich nur in einigen (wenigen) Albtraumbeschreibungen vor. Der Handlungsstrang des Alltagsverlaufes ist teilweise schleppend und nahezu ohne Relevanz. Fazit: Die Geschichte ist für sich gesehen nicht uninteressant, der Stoff reicht aber meiner Ansicht nach nicht für einen Roman. Die stellenweise überzogene Darstellung der Figuren und deren Handlungen wirkte auf mich vollkommen wirklichkeitsfremd. Ich werde das Buch niemandem weiterempfehlen.

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  • Mystery - Psychothriller.

    Die Träume, die ich rief
    Selest

    Selest

    31. January 2017 um 15:08

    Zitat:“Das konnte er unmöglich nicht verstehen. Das war kein Wink mit dem Zaunpfahl sondern ein Schlag ins Gesicht mit dem gesamten Zaun.“ Henry träumt nie, fast nie. Aber dann begegnet er im Traum seiner Traumfrau. Fatal es ist nicht seine Frau, noch schlimmer am nächsten Tag steht sie leibhaftig vor ihm. Und sowohl die Traumfrau, wie die reale Person rücken ihm immer mehr auf die Pelle .Somit beginnt für Henry ein Kampf, gegen seine Träume und gegen die Realität. Henry erinnert mich irgendwie an eine Mischung zwischen einem weißen Ritter, für Rum Ehre und seine Königin, und Don Quichotte, hinter welcher Windmühle befindet sich wirklich die Gefahr. Spannten einfühlsam beschreibt Herr Möller hier eine Situation die sich immer mehr zuspitzt. Er sorgt dafür dass Henry nicht mehr weiß, ist er wirklichen Gefahr oder lauert doch nur eine Windmühle. Schön ausgearbeitet wird die Traumfrau zum Albtraum. Das ganze ist flüssig und gut lesbar geschrieben,als  mal mit der Tendenz  etwas lang zu wirken. Dann merkt man aber schnell, es ist nicht wirklich länger, sondern Geschichte. Das wunderschöne Cover tut sein übriges. Ich musste das Taschenbuch unbedingt haben weil ich mich direkt verliebt habe. Und zum Glück ist das Buch genauso gut, wie sein Cover schön.Einordnung irgendwo zwischen Mystery - Psychothriller. 

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