Daniel Mühe

Lebenslauf

Daniel Mühe, geboren 1993 in Hannover, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seitdem spielte er u. a. am Schauspiel Hannover und an der Schaubühne Berlin. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er am Deutschen Theater Göttingen engagiert.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Daniel Mühe

Cover des Buches Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit (ISBN: 9783844553567)
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Rezension zu "Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit" von Ulf Kvensler

Svenjas_BookChallenges
Mehr Familiendrama als Thriller

Ein Thriller, der im idyllischen Schweden spielt? Dafür bin ich ja eigentlich immer zu haben. Deshalb klang Ulf Kvenslers „Die Insel“, ins Deutsche übersetzt von Sabine Thiele, nach dem idealen Buch für mich. Es geht um Isak, einen jungen Mann, der seit einem schlimmen Unglück in seiner Kindheit keinen Kontakt mehr zu seinem Vater hat und der nun überstürzt nach Gotland reist, um ihn kennenzulernen. Der Trip entpuppt sich jedoch schon bald als Desaster – es herrscht eine unheilvolle Atmosphäre, Isaks Vater verhält sich merkwürdig und auch Isak und seine Freundin Madde geraten auf Gotland mehr und mehr aneinander. Bis es schließlich zur Katastrophe kommt.

„Die Insel“ ist dabei ein eher ruhig erzählter Thriller ohne schwindelerregende Plot Twists, der vor allem von der unterschwellig bedrohlichen Atmosphäre und den schwelenden Zwistigkeiten innerhalb von Isaks Familie lebt. Allerdings wirkte die Atmosphäre an vielen Stellen zu konstruiert auf mich und so richtige Thrillerstimmung kam bei mir trotz einiger düsterer Vorkommnisse und merkwürdiger Situationen bis zum Ende nicht so richtig auf.

Isaks Perspektive fand ich wiederum sehr spannend beschrieben – die fragmentarischen Erinnerungen an den Unglücksfall in seiner Kindheit, seine Beziehung zu seinem Großvater und der Argwohn, den er gegenüber seinem Vater hegt, fand ich interessant und gut beschrieben. Zudem liest Daniel Mühe das Hörbuch sehr fesselnd und überzeugend. Trotzdem wollte die Geschichte nicht so recht bei mir zünden. Am Ende gibt es zwar nochmal einen interessanten, wenn auch nicht gänzlich unvorhersehbaren Turn, aber alles in allem ist „Die Insel“ mehr Familiendrama als Thriller, was an sich ja durchaus okay ist, aber das Label „Thriller“ weckt natürlich Erwartungen, die hier für mich am Ende nicht ganz erfüllt wurden.

Cover des Buches Die Sprache der Drachen (ISBN: 9783837169881)
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Rezension zu "Die Sprache der Drachen" von S. F. Williamson

Elenas-ZeilenZauber
Die Sprache der Drachen

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

Drachen faszinieren mich und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Wie wird Viviens Welt auf den Kopf gestellt? Warum werden ihre Eltern verhaftet? Was steckt hinter dem rätselhaften Klassensystem? Und wie passen die Drachen da hinein?
Das Buch besitzt eine Sprachgewalt, die das aufwändige Worldbuilding und die Vorbereitung auf die Spannung im letzten Viertel erträglich machten.
Anfangs speiste sich die Spannung vor allem aus meiner Ungeduld, endlich das im Klappentext angekündigte Geschehen zu erreichen und dem Wunsch, danach sofort zu erfahren, wie es weitergeht. Doch nach diesem Punkt flaute die Spannung merklich ab. Stattdessen rückten die Charaktere und ihr Zusammenspiel stärker in den Vordergrund. Als Young-Adult-Roman blieben viele Interaktionen jedoch recht oberflächlich, wodurch meine Aufmerksamkeit öfter abschweifte.
Glücklicherweise hielt mich Nina Reithmeier mit ihrer lebendigen Lesart und treffenden Betonung immer wieder bei der Stange. Mir fehlten jedoch fesselnde Konflikte, die den Puls höher treiben. Zwar gab es Sticheleien, Mobbing und sogar körperliche Angriffe, doch diese wurden so schnell gelöst, dass kaum Spannung aufkam.
Die Thematik des „Klassensystems“ fand ich äußerst interessant. Es stellen sich brisante moralische Fragen, die aber leider nicht tiefgreifend behandelt wurden, weil es sich um ein YA Buch handelt. Aber warum werden junge Erwachsene nicht auf diese Art und Weise zum Nachdenken angeregt? Schade, da wurde Potential verschenkt.
Erst im letzten Viertel nahm die Geschichte wieder richtig Fahrt auf: Die Ereignisse überschlugen sich, Twists und Überraschungen saßen punktgenau, und ich fieberte mit Viv und ihren Freunden mit. Das Ende macht definitiv Lust auf den zweiten Teil der Dilogie.
 Trotz der Längen und des verschenkten Potentials sind das Buch und vor allem die Drachen spitze und ich vergebe gern 4 Drachen-Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘

 London im Jahr 1923. Seit 50 Jahren hält der Frieden zwischen Menschen und Drachen, doch er wird zunehmend brüchig – auch, weil immer mehr Menschen gegen das strenge Klassensystem protestieren, das die Grundlage für den Friedensvertrag ist. Vivien Featherswallow ist fest entschlossen, sich haargenau an die Regeln zu halten, um an der Akademie für Drachensprache aufgenommen zu werden und damit sicherzustellen, dass ihre kleine Schwester Ursa niemals in die unterste Klasse abrutscht. Doch dann werden ihre Eltern verhaftet und Vivs Welt bricht zusammen. Verzweifelt nimmt sie einen mysteriösen Job an: In Bletchley Park soll sie die Sprache der Drachen entschlüsseln. Das Leben ihrer Familie hängt davon ab – doch je mehr Viv über die Drachensprache lernt, desto klarer wird ihr, dass alles, was sie zu wissen glaubte, eine Lüge ist ...

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