Die Musik der Ferne

von Daniel Mason 
3,1 Sterne bei8 Bewertungen
Die Musik der Ferne
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Positiv (3):
anushkas avatar

Ein wunderschönes Buch mit poetischer Sprache und einer sehr authentischen Protagonistin. Sehr berührend.

Kritisch (3):
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Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Alles plätscherte irgendwie nur dahin und ich konnte mit keiner der Figuren mitfühlen.

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Inhaltsangabe zu "Die Musik der Ferne"

Isabel und ihr älterer Bruder Isaias sind seelenverwandt: Sie finden sich sogar mit verbundenen Augen im Labyrinth der Zuckerrohrfelder wieder. Dann aber treiben Arbeitslosigkeit und Not Isaias in die ferne Hauptstadt und das enge Band zwischen den Geschwistern droht zu zerreißen. Kaum vierzehn Jahre alt, macht sich Isabel auf die abenteuerliche Suche nach ihrem Bruder.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453406704
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:349 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:09.07.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Musik der Ferne" von Daniel Mason

    Ein gelungenes Buch über die Sehnsucht nach Wasser, der Stadt und Musik, aber auch eine teilweise traurige Geschichte über ein Mädchen, das in die Stadt muss, um zu überleben und ihren Bruder zu finden. Insgesamt ein gut zu lesendes Buch, welches phasenweise jedoch recht langatmig und sich wiederholend ist.

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    Zebrafinks avatar
    Zebrafinkvor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Musik der Ferne" von Daniel Mason

    Ein sehr berührender Roman über ein Mädchen, das auszog um ihren Bruder und ein besseres Leben zu finden. Sehr schön und fesselnd geschrieben. Einer meiner Lieblingsromane 2008.

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    anushkas avatar
    anushkavor 10 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Buch mit poetischer Sprache und einer sehr authentischen Protagonistin. Sehr berührend.
    Rezension zu "Die Musik der Ferne" von Daniel Mason

    Isabel und ihre Familie leben im Hinterland eines südamerikanischen Landes. Das Leben dort ist geprägt von wiederholten Dürre- und Hungerperioden und Armut. Eines Tages kommen auch noch skrupellose Landbesitzer, die die Bewohner des Dorfes Sankt Michael in Angst und Schrecken versetzen. Da Isabel und Isaias als letzte der Kinder noch bei ihren Eltern leben, verbindet sie ein ganz besonderes Verhältnis. Isabel kann ihren Bruder sogar mit verbundenen Augen in einem Zuckerrohrfeld finden.
    Doch Isaias will nicht den Rest seines Lebens im Zuckerrohrfeld arbeiten; seine Leidenschaft ist seine Geige. Daher entschließt er sich, in die große Stadt im Süden zu gehen um dort Musik zu machen und Geld zu verdienen. Anfangs ruft er seine Familie in Sankt Michael noch an, schreibt Briefe und schickt Geld. Doch dann hören Isabel und ihre Eltern nichts mehr von ihm. Als die Situation in Sankt Michael mal wieder kritisch wird und die Familie anfängt, Erde unter ihr Essen zu rühren, damit sie satt werden, entschließt sich Isabels Mutter, auch sie in die Stadt im Süden zu ihrer Cousine und ihrem Bruder zu schicken. Dort angekommen muss Isabel jedoch feststellen, dass ihr Bruder schon seit Wochen nicht mehr bei der Cousine aufgetaucht ist.
    In der Stadt sieht sich Isabel mit einer völlig neuen Welt und fremden Werten konfrontiert. Sie leidet zwar keinen Hunger mehr, ist aber weiterhin arm. Sie ist vom Hinterland im Norden in den Slums der Stadt im Süden gelandet. Nach Monaten macht sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder.

    Mit "Die Musik der Ferne" ist Daniel Mason ein wunderbares Buch gelungen. Sein Schreibstil ist sehr poetisch und man hat das Gefühl, man braucht nur die Hand ausstrecken und kann Isabels Welt berühren. Streckenweise wirkt die Geschichte richtig magisch. Das junge Mädchen Isabel wird nicht vom armen Mädchen zur Prinzessin, sondern landet auch in der Stadt wieder in Armut und dies ist alles sehr realistisch dargestellt. Zudem sieht sie die Dinge sehr pragmatisch, jammert nicht über das Schicksal und bemitleidet sich nicht selbst. Die Charaktere sind sehr glaubwürdig dargestellt und man fühlt mit ihnen, wenn sie mit dem Leben kämpfen. Isabels Trauer um den vermissten Bruder wirkt sehr authentisch.
    Ein wenig irritierend war, dass niemals klar wird, in welchem Land und zu welcher Zeit die Geschichte genau spielt. Ab einem gewissen Punkt spielt dies jedoch keine Rolle mehr und es wirkt, als könne man diese Schicksale auf alle Zeiten und Orte übertragen. Die Charaktere sind nichts Besonderes, sie sind nicht einzigartig und vor allem sind sie keinen Helden. Sie versuchen nur, im jeweiligen Kontext so gut wie möglich zu überleben, auch wenn das bedeutet, bei einem Verbrechen wegzusehen.

    Dieses Buch hat mich sehr berührt. Die Sprache war wunderschön und die Geschichte strahlt die gleiche Bescheidenheit aus, wie seine Charaktere, die keine großen Ansprüche hegen. Dieser Roman strotzt nicht vor Action, sondern setzt auf die Wirkung der leisen Töne. Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Ich denke, Isabel wird mich noch lange Zeit begleiten.

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Alles plätscherte irgendwie nur dahin und ich konnte mit keiner der Figuren mitfühlen.
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    Coras avatar
    Coravor 8 Jahren
    Rubinettes avatar
    Rubinettevor 9 Jahren
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    StArLiGhTvor 9 Jahren
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    Girasolevor 10 Jahren

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