Daniel Mayer

 4,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Der Igel im Apfelbaum, Ratten - Bissige Zeiten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Daniel Mayer

Cover des Buches Marsbound (dt. Ausgabe) (ISBN: 9783945493120)

Marsbound (dt. Ausgabe)

 (10)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches Kampf gegen die Zukunft (ISBN: 9783867622974)

Kampf gegen die Zukunft

 (4)
Erschienen am 21.06.2018
Cover des Buches Ratten! - Revised (ISBN: 9783941077010)

Ratten! - Revised

 (4)
Erschienen am 26.04.2008
Cover des Buches Astras Bewährungsprobe (ISBN: 9783867622998)

Astras Bewährungsprobe

 (3)
Erschienen am 11.10.2018
Cover des Buches Der Igel im Apfelbaum (ISBN: 9783732237524)

Der Igel im Apfelbaum

 (1)
Erschienen am 31.07.2013
Cover des Buches Ratten - Bissige Zeiten (ISBN: 9783941077348)

Ratten - Bissige Zeiten

 (1)
Erschienen am 05.08.2009
Cover des Buches Die Giftesserin (ISBN: 9783867623704)

Die Giftesserin

 (1)
Erschienen am 01.10.2019
Cover des Buches HEREDIUM – Menschen Göttern gleich (ISBN: 9783941420700)

HEREDIUM – Menschen Göttern gleich

 (0)
Erschienen am 10.07.2009

Neue Rezensionen zu Daniel Mayer

Cover des Buches Astras Bewährungsprobe (ISBN: 9783867622998)L

Rezension zu "Astras Bewährungsprobe" von Marion G. Harmon

Aller guten Dinge...
LukeDanesvor 2 Jahren

Der Kampf gegen das Unrecht hat manchmal sehr hohe Kosten und tödliche Konsequenzen. Astras Leben hat sich, seitdem ihre Superkräfte aktiviert wurden, sehr verändert. Ihre Lehrzeit bei der in Chicago beheimateten Superheldentruppe „The Sentinels“ hat sie hinter sich gebracht und dort mehr über das Leben als Superheld gelernt, als ihr eigentlich lieb ist. Nicht nur mit dem Egoismus und der Bosheit ihrer Gegner musste sie zurechtkommen, sondern auch auf brutale Art und Weise lernen müssen, wie man mit dem Tod eines geliebten Menschen umgeht.

 

Und nicht nur die supergepowerten Gegner sind ein Problem. Die normalen Menschen sehen die Superhelden als genauso eine große Bedrohung an, wie die Superschurken sie darstellen. Man verlangt nach Kontrollorganen, welche die Helden überwachen sollen, und es sollen Geheimidentitäten aufgedeckt werden. Das Militär zeigt Interesse an den Helden, sind sie doch als Superwaffen einsetzbar. Und als wenn dies noch nicht genug Stress wäre – nun bekommt Astra auch noch ihre eigenen Schüler verpasst.

 

Astra hat ja bereits im vorigen Band eine paar wirklich gigantische Schritte nach vorne in Richtung eher erwachsener gewordenen Superheldin gemacht. So ist das Zusammenspiel mit ihren Zöglingen ganz besonders reizvoll, da diese natürlich fast dieselben Fehler machen wie Astra.

 

Marion G. Harmons sehr flüssiger und leicht nachzuverfolgender Schreibstil wird auch hier weiter beibehalten. Auch merkt man der Serie an, dass sie eher für ein jugendliches Publikum ausgelegt ist. Die Identifikationsmöglichkeiten sind nach wie vor vorhanden, und wenn sie auch nicht mehr Astra direkt sein mögen, so finden sich die Leser sicher in der ein oder anderen Person aus dem Trainingsprogramm wieder.

 

Mir als Uralt-Superhelden-Fan machte auch der dritte Band viel Spass. Man erkennt zwar nach wie vor eine Menge wieder, doch ist es gerade in diesem Genre recht schwierig komplettes Neuland zu betreten.

 

Damit wären dann auch die deutschen Ausgaben von „Wearing the Cape“ am, vielleicht vorläufigen, Ende angelangt. In den USA ist man bereits bei Band Acht angekommen, es wäre also noch Material vorhanden, welches Feder & Schwert übersetzen und veröffentlichen könnte.

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Cover des Buches Kampf gegen die Zukunft (ISBN: 9783867622974)L

Rezension zu "Kampf gegen die Zukunft" von Marion G. Harmon

Superhelden sind auch nur Menschen
LukeDanesvor 3 Jahren

Astra hat eine Menge hinter sich bringen müssen. Zum einen nagt der Tod ihres Lehrers, Atlas, noch an und zum anderen ist die sie umgebenden Welt nicht so begeistert von ihr, wie sie es gerne hätte. Trotzdem versucht sie das Beste aus allem zu machen und ihren Job als Superheldin ernst zu nehmen. Doch kann sie nicht verhindern, dass sie ihr Schicksal immer wieder einholt und alles in die Bahnen lenkt, die für sie scheinbar vorher bereits festgelegt worden sind.

Autor Marion G. Harmon verfährt hier nach dem Marvel-Prinzip, welches von Stan Lee, Jack Kirby und anderen Größen der amerikanischen Comicszene bereits in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrtausends festgelegt wurde. „Superhelden sind auch nur Menschen!“. Und wie sich SPIDER-MAN durch eine Grippe aus der Kampfbahn werfen lassen muss, oder IRON MAN durch Alkoholismus auf seinem Weg mächtig verirrte, so hat auch Hope „Astra“ Corrigan mit den Dingen des ganz normalen Lebens zu kämpfen. Das lässt die ganze Geschichte nicht zu abgehoben und „unrealistisch“ daherkommen, denn in viele Dinge der jungen Dame mag sich der geneigte Leser hineinzuversetzen.

So schlittert Hope dann auch von Erfolg zu Misserfolg, lebt alle emotionalen Höhen und Tiefen des Superheldenlebens aus um am Schluss an allem irgendwie zu wachsen.

Wer sich in der Comicszene ein wenig auskennt, erkennt viele Dinge wieder, denn was gäbe es auf diesem Gebiet noch Neues zu erfinden? John Byrne erwiderte einmal auf den Vorwurf, dass er sich wiederholen würde, recht gelassen, dass alles bereits erzählt wäre und es nur noch Variationen eines Themas gäbe. So ist „Wearing the Cape“ denn auch „nur“ eine Variation, die aber viel Spaß macht und selbst eine Comicaltfan, der seit Beginn der Siebzigerjahre in der Comicszene unterwegs ist, begeistern kann.

Auch wenn ich nicht wirklich zu anvisierten Zielgruppe dieser Buchserie gehöre, so muss ich mich dennoch als Fan zu erkennen geben, denn „Astras Bewährungsprobe“ steht noch aus…

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Cover des Buches Astras Bewährungsprobe (ISBN: 9783867622998)

Rezension zu "Astras Bewährungsprobe" von Marion G. Harmon

Da bekommt man direkt Lust mir seinem eigenen Superheldencape loszulegen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

In der „Wearing the Cape“-Romanreihe ließ uns Marion G. Harmon an der Entwicklungsgeschichte einer jungen Superheldin teilnehmen. Hope Corrigan hatte niemals angenommen, so etwas zu werden, bis ihre Kräfte erwachten, aber nun ist sie mehr oder weniger in die Welt der Chicagoer Sentinels hineingewachsen. Aber auch auf sie wartet ein Moment, in der alles, was sie inzwischen gelernt hat, in Frage gestellt wird, denn nun kommt „Astras Bewährungsprobe“.

INHALT
Nicht alle der „Erwachten“ stellen ihre Kräfte in den Dienst der Menschheit, bei einigen befeuern diese auch das eigene Ego und die kriminelle Ader. Und einige tun sich zu ganzen Gruppen zusammen und machen den Sentinels gemeinsam das Leben schwer. Das hat Hope schon in ihrer Lehrzeit zu spüren bekommen, denn sie musste mitansehen wie ihr Mentor und Freund Atlas, später auch andere Kameraden ihr Leben verloren.


Zwar konnten sie und der Rest die Superschurken-Organisation „Villains Inc.“ erst einmal besiegen und deren Mitglieder ausschalten oder in alle Winde zerstreuen, aber die Gefahren werden nicht weniger.

In der Politik und Gesellschaft rühren sich die Stimmen, die ein strengeres Reglement gegenüber den „Erwachten“ fordern, eine vollständige Offenlegung der Identität und der Kräfte bei gleichzeitiger Registrierung.

Gleichzeitig scheint man aber auch beim Militär ein besonderes Interesse an den Superhelden zu haben. Und nicht zuletzt ist da der „Green Man, dessen Anschläge die volle Aufmerksamkeit der Helden fordern.

Astra bekommt in dieser Zeit auch noch die Aufsicht über ein paar jüngere Erwachte übertragen, junge Menschen in ihrem Altern, die auch erst lernen müssen, ihre Gaben gezielt einzusetzen, übernimmt nun die Mentorenrolle, die vor ein paar Monaten auch noch Atlas inne hatte. Immerhin stellen dass ihre Teamleiter so geschickt an, dass sie das erst am Ende wirklich realisiert und bis dahin auch schon in ihre neuen Aufgaben hinein gewachsen ist.

Bis es so weit ist, darf sie sich mit den üblichen Problemen von jungen Superhelden herumschlagen – Geheimidentität ja oder nein? Wie kann sie, wenn sie ihr zweites Leben verborgen halten will unter eine Kappe bringen, dass sie neben ihrem Studium und der Zeit unter den normalen Freunden auch noch eine Superheldin ist.

Und dann steht ihr auch noch eine Prüfung bevor, die besonders schwer für sie werden wird – wie für jeden anderen, der sich mittlerweile an seine Fähigkeiten gewöhnt hatte.

MEINE MEINUNG
Das schöne an Marion G. Harmons Roman ist, dass er sich zwar viele Klischees aus dem Superhelden-Genre bedient, aber dennoch keinen Hehl daraus macht, dass die übersinnlich Begabten auch normale Menschen mit Stärken und Schwächen sind, die gelegentlich ins Fettnäpfchen treten.

Wie sehr sich Astra entwickelt hat, zeigt der Vergleich mit den jüngeren Sentinels, die ebenfalls zu Wort kommen und Teile der Geschichte aus ihrer Sicht erzählen, vor allem einer von ihnen.

Wie immer ist die Geschichte sehr flüssig geschrieben und actionreich gehalten, so dass keine Langeweile aufkommt. Das Ende ist in sich geschlossen und wartet vorher noch mit ein paar netten Überraschungen auf, so dass man sich sicher sein kann, dass man als Leser nicht das letzte Mal von Astra gehört hat.

Allerdings ist schon die Kenntnis der vorhergehenden Romane von Nöten um zu verstehen, wer genau die Figuren sind und wie sie zueinander stehen oder was sie verbindet.

Auch in „Astras Bewährungsprobe“, dem dritten Roman der „Wearing the Cape“-Trilogie beweist Marion G. Harmon, dass Autoren dem Superhelden-Genre trotz aller Klischees neue Facetten abgewinnen kann. Wieder schöpft er aus dem Vollen und bietet spannende, aber auch sehr menschliche, Abenteuer um seine junge Heldin, die immer noch versucht, beide Seiten ihres Lebens unter einen Hut zu bringen und dabei sie selbst zu bleiben versucht.

MEINE WERTUNG
4,25 von 5 Superhelden

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