Daniel Meyer

 3.9 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Dieses bescheuerte Herz, Dieses bescheuerte Herz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Daniel Meyer

Daniel ist seit seiner Geburt schwer herzkrank und verbrachte seine ersten fünf Lebensjahre fast ausschließlich in einem Krankenhaus. Seine Lebenserwartung ist nie sehr hoch gewesen, und Daniel weiß, dass jeder Tag sein letzter sein könnte.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Daniel Meyer

Cover des Buches Dieses bescheuerte Herz (ISBN: 9783596299652)

Dieses bescheuerte Herz

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Erschienen am 23.11.2017
Cover des Buches Spengler ohne Ende (ISBN: 9783631649701)

Spengler ohne Ende

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Erschienen am 25.07.2014
Cover des Buches Dieses bescheuerte Herz (ISBN: 9783844528480)

Dieses bescheuerte Herz

 (2)
Erschienen am 18.12.2017
Cover des Buches Life is a Road, Get on it and Ride! (ISBN: 0595663095)

Life is a Road, Get on it and Ride!

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Erschienen am 30.04.2004

Neue Rezensionen zu Daniel Meyer

Neu

Rezension zu "Dieses bescheuerte Herz" von Daniel Meyer

Die Sache mit dem Herz
meggies_fussnotenvor 15 Tagen

Daniel ist 15 und schwer herzkrank. Die ersten Jahre seines Lebens musste er im Krankenhaus verbringen und auch jetzt muss er immer wieder das ihm so verhasste Gebäude aufsuchen zu Untersuchungen, OPs oder dann, wenn ein Notfall eintritt. Daniel hat viele Wünsche. Wünsche, die aus ihm einen normalen Jungen machen. Denn das wünscht er sich am meisten. Mit Freunden abhängen, ins Kino gehen, shoppen, Eis essen. Doch das alles ist nicht so einfach. Bis er einen "großen Bruder" bekommen. Lars kümmert sich liebevoll um Daniel. Er versucht, ihm Wünsche zu erfüllen, so gut es wegen Daniels Gesundheit eben geht. Ob eine Übernachtung in einem 5-Sterne-Hotel, der Besuch des Berlin - Tag und Nacht-WG, den Einkauf cooler Klamotten oder eben mit ihm über seine Gefühle, Ängste und Sorgen zu reden. Lars ist immer für Daniel da. Denn man weiß nie, ob Daniel den nächsten Tag noch erleben wird.

 

Das Buch ist aus Sicht von Daniel geschrieben, was mich zu Anfang sehr irritiert hat. Denn Daniel ist - obwohl 15 Jahre alt - von seiner Art her nicht so, wie man sich einen 15jährigen vorstellt. Was völlig natürlich ist, denn Daniel ist herzkrank. Mit dieser Behinderung muss er seinen Alltag meistern. Und da er an der Schwelle zum Teenager steht, kommen bei ihm natürlich auch die Pubertät und der Drang erwachsen zu werden, dazu.

 

Daniels Alltag ist bestimmt von der Furcht, dass sein Herz aufhört zu schlagen. Bei allem, was er tut, wird er immer wieder daran erinnert, dass es ihm nicht gutgeht. Er ist schnell außer Puste, muss sich ausruhen, ihm wird schnell schlecht und er muss sich übergeben. Dann braucht er vor allem Ruhe und seinen geregelten Tag. Seine Medikamente, die ihm so verhasst sind, helfen ihm, alles durchzustehen. Auch Sauerstoff ist stets bereit.

 

Mit Lars, seinem "großen Bruder", kann er diesen Alltag besser durchstehen. Lars nimmt Daniel so, wie er ist. Er versucht ihm nicht ständig etwas beizubringen, sondern unterstützt ihn in seinem Denken und seinem Handeln. Nur wenn Daniel es etwas zu weit treibt - was er meist selbst nicht versteht - schreitet er ein und versucht Daniel zu erklären, warum er gerade falsch gehandelt hat. 

 

Wie Daniel und Lars eigentlich zueinander finden, wird gar nicht erklärt. Lars taucht eines Tages einfach auf und ab diesem Zeitpunkt sind die beiden beste Freunde. Über Lars erfährt man nicht sehr viel, nur, dass er aus Berlin kommt und Schriftsteller ist. Und Single.

 

Daniel ist ebenfalls Single und bei ihm geht es vorwiegend nur um Frauen und deren Attribute, meist auch sehr abwertend beschrieben. Etwas, dass mich sehr gestört hat. Ob dieses Verhalten an seiner Krankheit lag, ist leider auch nicht herauszulesen.

 

Ich bin Zwiegestalten nach Lesen des Buches. Einerseits ist es die Erzählung eines todkranken 15jährigen Jungen, der nicht weiß, ob er den nächsten Tag überlebt. Andererseits ist es sexistisch, machohaft und teilweise sehr abwertend. Die Szenen, in denen es um den wirklichen Daniel ging, den Daniel, der krank ist und ums Überleben kämpft, haben mich berührt. Der Daniel, der zwanghaft versucht, sich zu verlieben, jedes Mädchen anmacht und dabei teilweise nicht nett vorgeht, war für mich nicht lesenswert.

 

Ich hatte mir etwas ganz anderes vorgestellt. Mehr Gefühl, mehr Erkältung, mehr der wahre Daniel.

 

Auch Daniels Verhalten gegenüber seiner Mutter und seinem Stiefvater war für mich manchmal nicht nachvollziehbar. Lars hat dies ja teilweise mitbekommen und auch versucht, Daniel zu erklären, was er falsch gemacht hat. Doch in meinen Augen nie so, dass Daniel es auch wirklich richtig verstanden hat.

 

Meggies Fussnote:

Den Tod ständig vor Augen, kämpft Daniel um sein Herz.

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Rezension zu "Dieses bescheuerte Herz" von Daniel Meyer

Tolle Geschichte!
Wolkenschloss2vor 2 Jahren

Dieses bescheuerte Herz ist ein ziemlich gut geschriebenes Buch. Es geht dabei um einen 15-jährigen Jungen, Daniel. Der ist tot krank und weiß, dass er bald sterben muss. Allerdings hat er noch viele Wünsche und macht eine Liste mit den Dingen, die er unbedingt noch erleben möchte. Er möchte zum Beispiel Sportwagen fahren, ohne Aufpasser sein, ein Mädchen küssen und noch vieles mehr.
Dann trifft Daniel auf jemanden, der ihm dabei helfen kann seine Wünsche zu verwirklichen. Die beiden erleben tolle Dinge gemeinsam und das Buch ist super geschrieben. Kann ich nur empfehlen! 

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V

Rezension zu "Dieses bescheuerte Herz" von Daniel Meyer

Dieses bescheurte Herz
Vaniivor 2 Jahren

Zum Buch:
AutorIn: Daniel Meyer mit Lars Amend
Titel: Dieses bescheuerte Herz
Seitenzahl: 372 Seiten
Verlag: Fischer Taschenbuch

Auf dieses Buch wurde ich durch die Medien aufmerksam. Ich sah unlängst ein Interview mit Lars Amend in dem er viel über sich und Daniel erzählt, ich war so gerührt und wollte sofort sein Buch lesen.
Gesagt - getan.

Hallo du!
Mein Name ist Daniel. Ich bin fünfzehn Jahre alt und gehe in die achte Klasse.
In Hamburg, wo ich wohne, haben gerade die Herbstferien begonnen.

So wird der Leser auf der ersten Seite begrüßt auf der Daniel sich noch vorstellt und von sich erzählt und dabei so schöne Sachen sagt, dass mir das Herz aufgeht wie Germteig.

Also Daniel ist eigentlich ein ganz normaler, pubertierender Bursche der gerne was erlebt möchte.. wäre da nicht dieses bescheuerte Herz das ihm manchmal in die Quere kommt…
Er hat nämlich eine Herzkrankheit und auch noch ganz viele andere Krankheiten wie z.b Gerinnsel im Kopf.

Sein Leben wird komplett umgestellt als Lars aus Berlin in sein Leben tritt.
Jedes Wochenende kommt Lars zu Daniel und die beiden werden wir Brüder.
Die beiden gehen gemeinsam zum Arzt, machen Ausflüge und quatschen fremde Mädchen im Einkaufscenter an. Und sie stellen eine Art Bucket-List für Daniel zusammen was er noch gerne alles erleben würde:

- Mal ohne Aufpasser zu sein
- In einem tollen 5-Sterne-Hotel übernachten und beim Zimmerservice so viel Schnitzel mit Pommes und Cola bestellen, wie man möchte
- Ein fremdes Mädchen küssen
- Einen Liebesbrief schreiben und abschicken
- Mit einem coolen Sportwagen durch die Gegend fahren
- Mama endlich wieder von Herzen glücklich sehen
- den 16. Geburtstag erleben

Lars gibt sich besonders viel Mühe Daniel glücklich zu machen aber auch er hat mit sich zu kämpfen und leidet oft an Traurigkeit, um das zu überstehen ist Daniel an seiner Seite. Ein brüderliches geben und nehmen sozusagen.

Daniels Gesundheitszustand verschlechtert sich oft drastisch aber aufgeben kommt nicht in Frage!


Beim lesen hatte Ich sehr oft Gänsehaut.
Selbst als ich das Buch beendet hatte konnte ich nicht aufhören darüber nachzudenken.

Daniel ist so ein lebensfroher, ehrlicher, freundlicher Mensch, Wahnsinn!
Umso mehr war ich erschrocken als ich andere Rezensionen durchgelesen habe und viele meinten das Daniel einfach asozial und was sonst noch alles ist. Ja es gab Momente wo Daniel schlicht und einfach falsche Sachen sagt oder das falsche tut.. aber sind nicht die meisten Teenies so? Niemand ist perfekt.

Den Film hab ich zwar noch nicht gesehen aber das kommt auch noch.

Meine Meinung:
Ich fand das Buch ausgezeichnet und bin sehr froh das Daniel und Lars ihre Geschichte so persönlich teilen und somit anderen Kinder/Jugendlichen/Erwachsenen Mut geben!
Weiter So!

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