Daniel Napp

 4.6 Sterne bei 142 Bewertungen
Autorenbild von Daniel Napp (©)

Lebenslauf von Daniel Napp

Daniel Napp, 1974 geboren, studierte in Münster Design. Schon während seines Studiums wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er arbeitet als freier Autor und Illustrator und hat bereits zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht.

Neue Bücher

Dr. Brumms verrückte Woche

Erscheint am 16.07.2020 als Hardcover bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH.

Alle Bücher von Daniel Napp

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Cover des Buches Dr. Brumm versteht das nicht (ISBN: 9783522436502)

Dr. Brumm versteht das nicht

 (13)
Erschienen am 18.02.2010
Cover des Buches Dr. Brumm: Dr. Brumm fährt Zug (ISBN: 9783522436526)

Dr. Brumm: Dr. Brumm fährt Zug

 (12)
Erschienen am 19.02.2010
Cover des Buches Dr. Brumm: Dr. Brumm feiert Weihnachten (ISBN: 9783522436625)

Dr. Brumm: Dr. Brumm feiert Weihnachten

 (12)
Erschienen am 15.12.2010
Cover des Buches Dr. Brumm: Dr. Brumm steckt fest (ISBN: 9783522436533)

Dr. Brumm: Dr. Brumm steckt fest

 (11)
Erschienen am 19.02.2010
Cover des Buches Dr. Brumm geht baden (ISBN: 9783522436519)

Dr. Brumm geht baden

 (10)
Erschienen am 18.02.2010
Cover des Buches Achtung, hier kommt Lotta! (ISBN: 9783407799920)

Achtung, hier kommt Lotta!

 (9)
Erschienen am 07.03.2012
Cover des Buches Dr. Brumm geht wandern (ISBN: 9783522437288)

Dr. Brumm geht wandern

 (9)
Erschienen am 19.07.2012
Cover des Buches Dr. Brumm: Das dicke Buch von Dr. Brumm (ISBN: 9783522437165)

Dr. Brumm: Das dicke Buch von Dr. Brumm

 (7)
Erschienen am 05.01.2012

Neue Rezensionen zu Daniel Napp

Neu

Rezension zu "Wie Fliegenpilz Henri das Laufen lernte, um einen Baum zu retten" von Daniel Napp

Wunderschöne Zeichnungen untermalt mit einer spannenden Geschichte und kindegerechten wissenschaftlichen Fakten zur Kommunikation zwischen Bäumen und Pilzen
Buchraettinvor 4 Monaten

Ein Pilz mit einem rot weiß gepunktetem Hut, der mal ganz andere Held im Wald namens Henri, steht im Mittelpunkt dieses wunderschön illustriertem Kinderbuch. 

Eine Nachricht kommt herein über das Nachrichtensystem der Bäume- jemand ist in Not. Da dieser Baum, ein Ahorn, in der Stadt lebt und die Wurzeln durch Straßen und Bebauungen vom Waldwurzelsystem immer wieder unterbrochen sind, empfangen die Bäume die Nachricht nur bruchstückhaft. „Jonathan“, ein Ahornbaum in der Stadt wurde gekennzeichnet- und das bedeutet nichts Gutes- er soll gefällt werden. Doch wie können die Bäume im Wald helfen? Durch das Mycel- eine Art lange Wurzelfäden sind auch die Pilze mit den Bäumen verbunden und können sich mit ihnen unterhalten. Und den Geschwisterpilzen Henri und Paul und Paula kommt eine Idee. Henri wird aktiv und entwickelt einen Plan um dem Ahornbaum in der Stadt zu Hilfe zu eilen.

Mir hat an diesem Kinderbuch, das sich übrigens toll auch zum Vorlesen eignet besonders die tolle und spannende Geschichte rund um die Pflanzen- Pilze - und Menschenwelt gefallen.

Aber vor allem auch, dass der Autor auf kindgerechte Weise Forschungsergebnisse aus der Botanik erklärt. Die Kommunikationsfähigkeit des Waldes, das Mycelnetzwerk der Pilze, der Austausch von Informationen und Nährstoffen. Das inspiriert nicht nur Kinder, sondern weckt auch bei den erwachsenen Lesern die Neugier an dem wissenschaftlichen Hintergrund. Vermischt wurde hierbei dann auch das märchenhaft- fantasievolle, als die Pilze eigene Beine entwickeln- wobei wer weiß, wohin die Evolution der Pilze noch führen wird.

Die Geschichte fand ich anfangs sehr informativ- wissenschaftliche Fakten kindgerecht aufbereitet und spannend serviert. Und dann aber auch zunehmend abenteuerliche und spannend im Laufe der Geschichte. Auch mit dem Bürgermeister nimmt die Spannung zu und als Leser ist man gefesselt ob die Rettung des Baumes gelingt.

Im ganzen Buch sind wunderschöne Zeichnungen verteilt, die auch den Text bildliche wiederspiegeln. Sehr gelungen und auch lehrreich sind die Abbildungen der Blätter im Einband des Buches- im hinteren Einband findet man übrigens die Auflösung. 

Nach dem Lesen lohnt sich ein Besuch im Wald und ich denke, nun schauen die Kinder auch die Bäume und Pilze mit ganz anderen Augen an. Ein Sachbuch über Pflanzen und auch über Pilze für Kinder kann ich dazu nur empfehlen.

Wunderschöne Zeichnungen untermalt mit einer spannenden Geschichte und kindegerechten wissenschaftlichen Fakten zur Kommunikation zwischen Bäumen und Pilzen- vollste Vorleseempfehlung.

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Rezension zu "Das schlaue Buch vom Büchermachen" von Daniel Napp

Es ist ein langer Weg von der Idee bis zum fertigen Kinderbuch.
Fernweh_nach_Zamonienvor 5 Monaten

Inhalt:

Wie entsteht ein Buch?

Begleite die Kinderbuchautorin Petra Fuchs und den Illustrator Julius Dachs bei ihrer Arbeit:

Von der Idee zum Entwurf der Story und Illustrationen bis hin zum fertigen Buch, das in die Läden kommt und zu den kleinen Lesern ins Kinderzimmer gelangt.

Ein Blick hinter die Kulissen des Büchermachens. 


Altersempfehlung:

ab 5 Jahre


Illustrationen:

Daniel Napp, bekannt als Autor und Illustrator von Bilderbüchern wie Dr. Brumm, skizziert in unverwechselbarem Stil die einzelnen Schritte von der Idee bis hin zum fertigen Buch. 

Vom gefüllten Bücherregal in der Buchhandlung, der Arbeit mit Skizzenblock, Laptop und Kaffee, der Druckerei und den Lagerhallen voller Bücher bis hin zur Gedankenschmiede "Parkbank" ist alles dabei.

Die tierischen Charaktere sind zauberhaft gestaltet.


Mein Eindruck:

Ein Kinderbuch über das Büchermachen, der Traum jedes Buchliebhabers für den eigenen Nachwuchs.

Neben der Autorin und dem Illustrator ist eine kleine Maus immer zur Stelle, wenn Erklärungen erforderlich sind. Beispielsweise werden Begriffe wie Vorsatzpapiere (erste Doppelseite im Buch), Impressum, Manuskript, Storyboard usw. erläutert. Zusätzlich liefert sie Fakten rund um Bücher oder die Frankfurter Buchmesse.

Anhand der Idee für ein neues Kinderbuch "Hase als Astronaut" wird der Prozess Manuskript-Verlagfinden-Lektorat usw. anschaulich und leicht verständlich erklärt.

Und obwohl es ein Kinderbuch ist und alle Schritte altersgerecht dargelegt werden, können auch Erwachsene noch etwas lernen.

Der Einblick in das Verlagswesen ist zusätzlich interessant und der Leser wird sogar direkt einbezogen: aus drei Entwürfen für das Cover soll er seinen Favorit auswählen oder er wird gefragt, ob ihm auch schon mal ein Buch zum Geburtstag geschenkt wurde.

Spielerisch und altersgerecht bringt die Geschichte den kleinen Lesern die Welt der Literatur und die Entstehung eines Kinderbuches nahe.


Fazit:

Der Weg von der Idee im Park bis hin zur ausverkauften Erstauflage ist spannend beschrieben.

Ein kurzweiliges, lehrreiches und kindgerechtes Sachbuch mit wunderschönen Illustrationen.


...

Rezensiertes Buch: "Das schlaue Buch vom Büchermachen" aus dem Jahr 2016 

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Rezension zu "Sieben haarsträubende Fälle für Kommissar Hummel" von Daniel Napp

sieben spannende und witzige Kriminalfälle für Jung und Alt
Fernweh_nach_Zamonienvor 7 Monaten

Inhalt:


Die Geschwister Susi, Manfred und Tom gehen immer wieder gerne zu ihrem Lieblingsfriseur Pellepau (eigentlich Peter Paul). Denn dort erhalten die nicht nur eine neue Frisur sondern es gibt während des Haareschneidens eine spannende Kriminalgeschichte oben drauf:

Mal klaut Kommissar Hummel den Eifelturm zurück und mal verhaftet er einen Berg oder Räuber im Schlaf.

Wer denkt, den Kölner Karneval könne man nicht verhaften, sollte ganz dringenden einmal beim erfolglosesten Friseur Berlins vorbeischauen und den Abenteuern des Kommissar Hummel lauschen. Haareschneiden wird hier fast zur Nebensache.



Illustrationen:

Fast auf jeder Doppelseite finden sich farbenfrohe Illustrationen, einige erstrecken sich sogar über eine halbe oder ganze Seite und spiegeln das Gelesene wider.

Der Zeichenstil und die Gestaltung der Personen gefällt sehr gut, denn sie sind detailreich und wirken trotzdem nicht überladen.



Altersempfehlung:

ab 5 Jahre (zum Vorlesen)
oder für geübte Leser, denn Schrift und Absätze sind zwar groß, die Kapitel aber lang und haben keine weiteren Unterteilungen.



Mein Eindruck:

Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und ansprechend illustriert:

Der Friseur Pellepaul ist wahrscheinlich der erfolgloseste Vertreter seiner Zunft in ganz Berlin, denn er gilt bei vielen als verschroben. Kein Wunder, denn er schneidet ausschließlich Haare, wenn er dabei Geschichten erzählen darf. Notfalls muss sein eigener Lockenkopf dran glauben ;-)

Manfred ist das jüngste Geschwisterkind, verantwortlich für den Namen "Pellepau" und ebenso neugierig wie Susi und Tom. Die drei gehen allein der Geschichten wegen alle paar Tage zum Friseur.

Kriminaloberhauptkommissar Hummel ist ein lustiger, auf kindliche Weise naiver und etwas sonderbarer Kauz, denn er legt Bergspitzen Handschellen an, verhaftet eine Ziege, schießt auf Nebel, wenn dieser sich nicht ergeben will und selbst Bürgermeister sind vor dem Kommissar nicht sicher.

Dank der Erzählweise des Friseurs werden die kleinen Zuhörer im Frisiersalon gleich mit eingespannt und kriechen mit Rasierschaum, Bürste und Schere bewaffnet auf das große Paket zu. Es ist zwar nur die erwartete Lieferung Haarspray, aber es hätte ja auch ein Räuber drin sein können. Pellepaul versichert, dies sei nicht ungewöhnlich. Kommissar Hummel verschickt Räuber oft per Post.

Wegen des lockerleichten Schreibstils fliegt man beim Vorlesen fast durch die Seiten, vergisst völlig die Zeit und kommt der Bitte des Zuhörers "Noch eine Geschichte!" gerne nach.

Obwohl die Kriminalfälle haarsträubende und teilweise an den Haaren herbeigezogen sind (dieser Vergleich musste sein), erscheinen sie trotzdem ganz klar und aus Kindersicht logisch.

Zudem sind sie altersgerecht und kommen ganz ohne unnötige Action und Gewalt aus. Der Spannung schadet dies aber nicht.



Fazit:

Sieben lustige und unglaubliche Kriminalfälle, die spannend erzählt und kindgerecht sind, so dass sie bereits zum Vorlesen taugen. Vorsicht jedoch vor spontanen Lachanfällen, denn die Abenteuer von Kommissar Hummel sind haarsträubend genial.

Ergänzt werden die spannenden Geschichten durch zauberhafte Aquarell-Illustrationen, die die Handlung perfekt widerspiegeln.


...
Rezensiertes Buch: „Sieben haarsträubende Fälle für Kommissar Hummel" aus dem Jahr 2017

(Dies ist die überarbeitete und um zwei Geschichten erweiterte Neuauflage des 2014 erstmals erschienen "Pellepau")


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