Daniel Pennac

 3.9 Sterne bei 95 Bewertungen
Autor von Wie ein Roman, Paradies der Ungeheuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Daniel Pennac

Französische Spitzenklasse: Daniel Pennac, eigentlich Daniel Pennacchioni, geboren am 1. Dezember 1944 in Casablanca, Marokko, ist ein französischer Schriftsteller. Er arbeitete viele Jahre als Lehrer, bevor er sich 1995 endgültig dem Schreiben zuwandte. Neben  Romanen, wie den erfolgreichen Malaussène-Krimis, hat er zahlreiche Kinder- und Jugendbücher und einen Band mit eigenen Zeichnungen veröffentlicht. Bekannt wurde Pennac vor allem durch die literarische Streitschrift für die Rechte des Lesers »Wie ein Roman«. Für «Schulkummer« erhielt er 2007 den renommierten Prix Renaudot, mit »Der Körper seines Lebens« führte er in Frankreich wochenlang die Bestsellerlisten an. Heute lebt der Autor mit seiner Familie in Paris.

Alle Bücher von Daniel Pennac

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Paradies der Ungeheuer9783462318166

Paradies der Ungeheuer

 (12)
Erschienen am 07.09.2017
Cover des Buches Schulkummer9783462042528

Schulkummer

 (11)
Erschienen am 19.08.2010
Cover des Buches Monsieur Malaussène9783462319170

Monsieur Malaussène

 (7)
Erschienen am 16.08.2018
Cover des Buches Wenn alte Damen schiessen9783462319163

Wenn alte Damen schiessen

 (5)
Erschienen am 16.08.2018
Cover des Buches Der Körper meines Lebens9783462048445

Der Körper meines Lebens

 (5)
Erschienen am 12.11.2015
Cover des Buches Vorübergehend unsterblich9783462319156

Vorübergehend unsterblich

 (3)
Erschienen am 16.08.2018
Cover des Buches Sündenbock im Bücherdschungel9783462319149

Sündenbock im Bücherdschungel

 (3)
Erschienen am 16.08.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Daniel Pennac

Neu

Rezension zu "Paradies der Ungeheuer" von Daniel Pennac

Spannendes Buch, für zwischedurch
lapidarvor 3 Jahren

"Paradies der Ungeheuer", Daniel Pennac

Das Buch spielt um 1985 in Paris. Was mir zunächst gar nicht aufgefallen ist, denn es ist so spannend geschrieben, dass die fehlende Erwähnung von Smartphones und Handies überhaupt nicht auffällt.
Viele der Dinge, die in dem Buch angesprochen werden sind sehr aktuell, Bombenanschläge, Marokko, Lesben und Schwule, Nazis, Resistance.

Ein spannedes Lesevergnügen.
Wer mehr wissen möchte, findet die ausführlichere Rezi auf meinem Blog. Lapidars Bücher


„Paradies der Ungeheuer“ Daniel Pennac
Taschenbuch: 288 Seiten: € 9,95
Verlag: KiWi-Taschenbuch; Auflage: 1. Auflage (13. Juni 2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3462030191
ISBN-13: 978-3462030198
Originaltitel: Au bonheur des ogres

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Wie ein Roman" von Daniel Pennac

Daniel Pennac - Wie ein Roman - Von der Lust zu lesen
Perlevor 5 Jahren

Klappentext:
Witzig, charmant und leidenschaftlich schreibt Daniel Pennac gegen Leseunlust und Bildungsfrust. Er berichtet von seinen leidvollen Erfahrungen als Vater und Lehrer, schildert mit ansteckender Freude seine eigene Lektüreleidenschaft und bietet eine Leseabneigung. ÄInsbesondere die zehn "unantastbaren Rechte des Lesers" garantieren den Erfolg. Nach "Pisa" aktueller denn je: Ein amüsantes und geistreiches Plädoyer für den entspannten und spannenden Umgang mit Literatur.

"Der Glücksfall einer Verführung."
Frankfurter Rundschau

Eigene Meinung:
Dieses Buch entdeckte ich irgendwann letztes Jahr in einem Öffentlichen Bücherschrank. Der Titel: "Wie ein Roman" - Von der Lust zu lesen - sprach mich direkt an. Ich wurde neugierig.

Gestern begann ich darin zu lesen und habe es eben gerade schon beendet. Die 198 Seiten sind mir so um die Augen geflogen, es war wirklich sehr unterhaltsam. Der Anfang gefiel mir nicht ganz so, aber dann war es genau mein Fall und fühlte mich wohl darin - in diesem "Roman", obwohl ich zuerst etwas Bedenken hatte.

Ich schaffe auch die Stunde cda. 30 Seiten bzw. in drei Stunden ca. 100 Seiten. Das heißt dann, für einen Roman von 400 oder 500 Seiten benötige ich ca. 12-15 Stunden. Ich zähle auch immer die Seiten die ich pro Tag schaffe und höre bei Seite 50, 100, 200, 300, usw. auf und lese dann am nächsten Tag weiter. Ich lese im Bus, in den Pausen, auf dem Sofa, im Auto, auf der Wiese, auf der Bank, im Zug, im Urlaub, im Schwimmbad oder an vielen anderen Orten und Stellen, wo man es sich nur vorstellen kann.

Wo wären wir heute nur, wenn man die Literatur, die Bücher und das Lesen nie erfunden hätte. Dann wären wir Autoren und Leser echt arm dran.

Hierfür vergebe ich liebend gerne gutgemeinte 4 Sterne!


Kommentieren0
8
Teilen

Rezension zu "Wie ein Roman" von Daniel Pennac

Leben ist "Wie ein Roman"
Hermanevor 5 Jahren


Das Buch „Comme un roman“ erschien 1992 im Gallimard Verlag. Es wurde von dem Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Daniel Pennac geschrieben. Es handelt sich um eine kleine Abhandlung über das Lesen.
In kurzen Kapiteln erzählt der Autor kleine Anekdoten, die von seinen Erfahrungen als Lehrer und Vater inspiriert sind. Mit viel Zärtlichkeit und Witz, schafft er es ohne ins Klischee zu fallen, eine „Galerie von Lesern“ zu beschreiben: die Leser, die lesen, um ihren Eltern zu gefallen oder um stolz sagen zu können, dass sie es gelesen hätten.

Im Verlauf seiner „Abhandlung“ kritisiert er das lächerliche „Dogma“, nach dem wir lesen „sollen“. Er beklagt die Tatsache, dass das Lesen eine Pflicht geworden ist. Wir sollen zum Beispiel diesen oder jenen Roman lesen, weil er ein Klassiker ist, weil der Lehrer sagt, es sei wichtig, es zu lesen oder weil einfach alle es gelesen haben. Die Lehrer ermutigen die Jugendlichen nicht mehr, ein neues Buch zu entdecken: sie zwingen sie, zu lesen und somit ist das Lesen kein Spaß mehr, sondern es wird zu einer Belastung oder sogar zu einem richtigen Leidensweg.

Das ist ein Buch für jeden, der gern liest und der seine Leidenschaft teilen will. Vor allem die zehn „Rechte der Leser“ - die wie Sprichwörter klingen und die uns unausweichlich an die Zehn Gebote erinnern - haben mir gut gefallen. Er sagt, der Leser sei frei und zählt daraufhin seine Rechte auf: „Wir haben das Recht, eine Lektüre zu unterbrechen“, „wir haben das Recht, nicht zu lesen.“ Die knackige Passage, in der der Autor die Einleitung des Romans Das Parfum von Patrick Süskind vorliest, hat mich berührt. Daniel Pennac erzählt, wie er es geschafft hat, eine Klasse von 35 zurückhaltenden Schülern, zu fesseln. Diese Schüler, die vorher keine Lust hatten, ein Buch zu öffnen, wollten nun mehr davon wissen.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Muss für jeden Leser, der sich gern mit dem Lesen versöhnen möchte, aber auch für Bibliophile und Buchenthusiasten, die ihre Leidenschaft für Bücher teilen wollen. Das Lesen dieses Buches hat mir großen Spaß gemacht. Bis zum Schluss ist der Styl des Autors sehr lebhaft, angenehm und dynamisch.

Amüsant, lustig, sehr nett zu lesen, ist „Comme un roman“ auf jeden Fall lesenswert!

Kommentare: 2
38
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Daniel Pennac wurde am 01. Dezember 1944 in Casablanca geboren.

Community-Statistik

in 154 Bibliotheken

auf 31 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks