Wie ein Roman

von Daniel Pennac 
4,0 Sterne bei31 Bewertungen
Wie ein Roman
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Was wären wir, wenn die Literatur, die Bücher und das Lesen nie erfunden worden wären?

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Das ist ein Buch für jeden, der gern liest und der seine Leidenschaft teilen will.

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Inhaltsangabe zu "Wie ein Roman"

Daniel Pennacs Credo, die allgemeine Leseunlust als eine enttäuschte Liebe zu betrachten, nimmt dem Lesen endlich die typisch europäische Zweckorientierung. Sein Plädoyer für die Leselust ist selbst ein Roman, und seine "zehn unantastbaren Rechte des Lesers" sollte sich jeder Lesepädagoge hinter die Augen schreiben. Denn zum Lesen kann man niemanden zwingen, sondern nur verführen.§

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423124126
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:DTV

Rezensionen und Bewertungen

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    Perles avatar
    Perlevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Was wären wir, wenn die Literatur, die Bücher und das Lesen nie erfunden worden wären?
    Daniel Pennac - Wie ein Roman - Von der Lust zu lesen

    Klappentext:
    Witzig, charmant und leidenschaftlich schreibt Daniel Pennac gegen Leseunlust und Bildungsfrust. Er berichtet von seinen leidvollen Erfahrungen als Vater und Lehrer, schildert mit ansteckender Freude seine eigene Lektüreleidenschaft und bietet eine Leseabneigung. ÄInsbesondere die zehn "unantastbaren Rechte des Lesers" garantieren den Erfolg. Nach "Pisa" aktueller denn je: Ein amüsantes und geistreiches Plädoyer für den entspannten und spannenden Umgang mit Literatur.

    "Der Glücksfall einer Verführung."
    Frankfurter Rundschau

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch entdeckte ich irgendwann letztes Jahr in einem Öffentlichen Bücherschrank. Der Titel: "Wie ein Roman" - Von der Lust zu lesen - sprach mich direkt an. Ich wurde neugierig.

    Gestern begann ich darin zu lesen und habe es eben gerade schon beendet. Die 198 Seiten sind mir so um die Augen geflogen, es war wirklich sehr unterhaltsam. Der Anfang gefiel mir nicht ganz so, aber dann war es genau mein Fall und fühlte mich wohl darin - in diesem "Roman", obwohl ich zuerst etwas Bedenken hatte.

    Ich schaffe auch die Stunde cda. 30 Seiten bzw. in drei Stunden ca. 100 Seiten. Das heißt dann, für einen Roman von 400 oder 500 Seiten benötige ich ca. 12-15 Stunden. Ich zähle auch immer die Seiten die ich pro Tag schaffe und höre bei Seite 50, 100, 200, 300, usw. auf und lese dann am nächsten Tag weiter. Ich lese im Bus, in den Pausen, auf dem Sofa, im Auto, auf der Wiese, auf der Bank, im Zug, im Urlaub, im Schwimmbad oder an vielen anderen Orten und Stellen, wo man es sich nur vorstellen kann.

    Wo wären wir heute nur, wenn man die Literatur, die Bücher und das Lesen nie erfunden hätte. Dann wären wir Autoren und Leser echt arm dran.

    Hierfür vergebe ich liebend gerne gutgemeinte 4 Sterne!


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    Hermanes avatar
    Hermanevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Das ist ein Buch für jeden, der gern liest und der seine Leidenschaft teilen will.
    Leben ist "Wie ein Roman"


    Das Buch „Comme un roman“ erschien 1992 im Gallimard Verlag. Es wurde von dem Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Daniel Pennac geschrieben. Es handelt sich um eine kleine Abhandlung über das Lesen.
    In kurzen Kapiteln erzählt der Autor kleine Anekdoten, die von seinen Erfahrungen als Lehrer und Vater inspiriert sind. Mit viel Zärtlichkeit und Witz, schafft er es ohne ins Klischee zu fallen, eine „Galerie von Lesern“ zu beschreiben: die Leser, die lesen, um ihren Eltern zu gefallen oder um stolz sagen zu können, dass sie es gelesen hätten.

    Im Verlauf seiner „Abhandlung“ kritisiert er das lächerliche „Dogma“, nach dem wir lesen „sollen“. Er beklagt die Tatsache, dass das Lesen eine Pflicht geworden ist. Wir sollen zum Beispiel diesen oder jenen Roman lesen, weil er ein Klassiker ist, weil der Lehrer sagt, es sei wichtig, es zu lesen oder weil einfach alle es gelesen haben. Die Lehrer ermutigen die Jugendlichen nicht mehr, ein neues Buch zu entdecken: sie zwingen sie, zu lesen und somit ist das Lesen kein Spaß mehr, sondern es wird zu einer Belastung oder sogar zu einem richtigen Leidensweg.

    Das ist ein Buch für jeden, der gern liest und der seine Leidenschaft teilen will. Vor allem die zehn „Rechte der Leser“ - die wie Sprichwörter klingen und die uns unausweichlich an die Zehn Gebote erinnern - haben mir gut gefallen. Er sagt, der Leser sei frei und zählt daraufhin seine Rechte auf: „Wir haben das Recht, eine Lektüre zu unterbrechen“, „wir haben das Recht, nicht zu lesen.“ Die knackige Passage, in der der Autor die Einleitung des Romans Das Parfum von Patrick Süskind vorliest, hat mich berührt. Daniel Pennac erzählt, wie er es geschafft hat, eine Klasse von 35 zurückhaltenden Schülern, zu fesseln. Diese Schüler, die vorher keine Lust hatten, ein Buch zu öffnen, wollten nun mehr davon wissen.
    Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Muss für jeden Leser, der sich gern mit dem Lesen versöhnen möchte, aber auch für Bibliophile und Buchenthusiasten, die ihre Leidenschaft für Bücher teilen wollen. Das Lesen dieses Buches hat mir großen Spaß gemacht. Bis zum Schluss ist der Styl des Autors sehr lebhaft, angenehm und dynamisch.

    Amüsant, lustig, sehr nett zu lesen, ist „Comme un roman“ auf jeden Fall lesenswert!

    Kommentare: 2
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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    eine Homage an das Lesen

    Wer das Lesen liebt, sollte sich das hier zu Gemüte führen, denn es enthällt wunderschöne Weisheiten zum Thema Liebe zu Büchern, zum aktuellen Umgang mit dem Lesen und der fehlenden Vermittlung an nachfolgende Generationen, manchmal schon fast etwas wehmütig, ein tolles Geschenk.

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    Maggis avatar
    Maggivor 9 Jahren
    Rezension zu "Wie ein Roman" von Daniel Pennac

    Ein wunderbarer Gedankengang durch die Welt der Literatur! Kurzweilig und vergnüglich zu lesen! In der Tat sollten alle Eltern und Lehrer dies gelesen haben, man kann so manchen Gedankenanstoß bezüglich der Lesemotivation von Jugendlichen mitnehmen. Alle, die eh schon gerne lesen, werden sich in den Beschreibungen oftmals wieder finden.

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    elane_eodains avatar
    elane_eodainvor 9 Jahren
    Rezension zu "Wie ein Roman" von Daniel Pennac

    WIE EIN ROMAN…
    manche sagen „was‘n das für ein komischer Titel?“, ich fand ihn ansprechend und habe mich deshalb näher mit dem Buch auseinander gesetzt ...

    Es ist in einem besonderen (vielleicht auch gewöhnungsbedürftigen) Stil geschrieben:
    Die Kapitel sind häufig nicht mal eine Seite lang. Es ist keine zusammenhängende Geschichte/Erzählung oder gar ein Roman, sondern mehr eine Aneinanderreihung von Gedankengänge über Erfahrungen mit Büchern und „dem Lesen“, über die (Un-)Lust am Lesen, das Vorlesen, das Lesen lernen, über den Einfluss von Eltern und Lehrern auf das Lesen und den Einfluss von Büchern auf das Leben… nicht alle erwähnten Autoren und Bücher waren mir geläufig, aber bei (u. a.) Kafka und Süßkind schlug auch mein Herz mit…
    Zum Ende hin gibt der Autor die „10 Rechte des Lesers“ bekannt; Rechte, die sich jeder Leser herausnehmen kann und die jedem Leser zugestanden werden sollten!

    FAZIT: Mal was anderes. Die Bedeutung des Lesens ansich wird „bewusster“ gemacht, die Wahrnehmung beim Ein oder Anderen vielleicht etwas verändert, Gedanken darüber einfach mal angestoßen.
    Ich empfinde dieses Buch nicht als „Muss“ für Jedermann, aber mir hat es gefallen, und für jemanden, der sich für „das Lesen“ selbst (nicht nur den Inhalt) interessiert, ist es seine Zeit bestimmt wert!!

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    NonBelievers avatar
    NonBelievervor 10 Jahren
    Rezension zu "Wie ein Roman" von Daniel Pennac

    alles, was der leser über das lesen und seine rechte als leser wissen muss!
    absolut genial!

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    leserins avatar
    leserinvor 11 Jahren
    Rezension zu "Wie ein Roman" von Daniel Pennac

    hat mir ausserordentlich gut gefallen
    für Leserunde im April

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    sunlights avatar
    sunlightvor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Das Beste an dem Buch sind die Regeln - pur. Die Ausführungen zu den Regeln kann man z.T. mit Gewinn lesen, die allg. Gedanken haben bei mir...
    Manuelas avatar
    Manuela
    Schelmuffskys avatar
    Schelmuffsky

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