Daniel Pinchbeck Den Kopf aufbrechen

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Inhaltsangabe zu „Den Kopf aufbrechen“ von Daniel Pinchbeck

Aus dem Gefühl der Sinnlosigkeit seines Daseins entschließt sich der New Yorker Intellektuelle Daniel Pinchbeck, die Mauer des westlichen Rationalismus zu durchbrechen und das weite Land des Bewusstseins zu erkunden. Beim Volk der Bwiti in Gabun nimmt er an einem Initiationsritual teil. "Den Kopf aufbrechen" nennen die Bwiti diese Zeremonie. Pinchbeck schildert die metaphysische Erfahrung des spirituellen Erwachens, aber auch den Schock, der dem westlichen Menschen widerfährt, wenn er plötzlich mit den unbekannten Seiten seines Bewusstseins konfrontiert wird.

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  • Rezension zu "Den Kopf aufbrechen" von Daniel Pinchbeck

    Den Kopf aufbrechen
    Kaivai

    Kaivai

    22. March 2007 um 21:13

    " Man muß gründlich forschen und das Unvorstellbare glauben,um die neuen Wahrheitsspuren zu entdecken,die in einem Ozean der Bedeutungslosigkeit umhertreiben." (Joseph Conrad) Mit diesem Vorwort beginnt die Reise eines New Yorker Journalisten mitten hinein in das Herz der Finsternis.Daniel Pinchbek ist Materialist mit rationaler Sicht auf die Wirklichkeit und ohne religiösen Glauben.Ein Mann von heute.Lebendig an ihm ist seine Neugier.Ein Thema packt ihn und er wills wissen: warum sind Psychedelika bei schamanistischen Stammesgesellschaften so hoch geschätzt,in unserer Kultur dagegen verteufelt.Um das zu erfahren erforscht Pinchbek die Welt der haluzinogenen Drogen,erst theoretisch via Internet,dann praktisch indem er die weltweit verstreuten Nutzer aufsucht und sich dort die unterschiedlichsten Psychedelika einverleibt.Was dann passiert ist die Geschichte einer Verwandlung, die Welt zerfällt in eine Geisterwelt,feurig spukend bricht der Kopf auf.David Pinchbek gelingt es,seine Erlebnisse,die ihm in einem kaum mitteilbaren Weltinnenraum geschehen,so zu erzählen,daß ich ihm folge,ohne zu zweifeln.Selbst als es haarsträubend wird und er von einem Trip nicht runterkommt,die Geisterwelt in seinen Alltag hineinträgt,schildert er keine Fantasy,sondern genau das was sich in solch einem Fall abspielt: unheimliche Gefühle verzahnen sich in sinnvolle Zufälle und spalten die gewohnte Welt.Aus dem Spalt kriechen lauter unvorstellbare Bedeutungen.Ein umstürzender Spiegel hat dann einen bestimmten Sinn und ein Käfer im Besteckkasten ist ein Seelenvogel.Einer rationalen Kultur ist das natürlich ganz fremd,doch "in schamanistischen Kulturen gelten Synchronizitäten einhellig als Zeichen,daß man sich auf dem richtigen Weg befindet." Am Ende seiner Recherche sehen wir den Autor genau dort,auf wackligen Beinen,doch mit wackerem Mut: "Ja freilich ist es lächerlich,aber hier kommt es: Ich hatte eine klassische spirituelle Erweckung;sie wurde katalysiert durch den Gebrauch von Psychedelika,jener unterdrückten Chemikalien,die die zerschlagenen Hoffnungen einer gescheiterten Ära symbolisieren.Ich bin ein >verrückter Narrihnen<,denjenigen,mit denen diese Welt nichts mehr zu tun haben will,deren Visionen man mit Spott,Verwerfung oder Angst begegnet.Und ich fühle mich deswegen innerlich viel wohler."

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