Daniel Polansky

 3,7 Sterne bei 23 Bewertungen

Lebenslauf

Daniel Polansky wurde in Baltimore geboren. Er studierte Philosophie am Dickinson College. Bekannt ist er durch seine Fantasy Saga um den Ermittler Simeon Dubois. Mit »Der Herr der Unterstadt« beginnt die Reihe.

Alle Bücher von Daniel Polansky

Cover des Buches Der Herr der Unterstadt (ISBN: 9783492269018)

Der Herr der Unterstadt

(19)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches Those Above: The Empty Throne Book 1 (ISBN: 9781444779912)

Those Above: The Empty Throne Book 1

(2)
Erschienen am 25.02.2016
Cover des Buches A City Dreaming (ISBN: 9781473634275)

A City Dreaming

(1)
Erschienen am 06.10.2016
Cover des Buches Those Below: The Empty Throne Book 2 (ISBN: 9781444779967)

Those Below: The Empty Throne Book 2

(1)
Erschienen am 23.02.2017
Cover des Buches Low Town (ISBN: 9781444721294)

Low Town

(0)
Erschienen am 23.08.2011
Cover des Buches Tomorrow, the Killing (Low Town) (ISBN: 9781444721386)

Tomorrow, the Killing (Low Town)

(0)
Erschienen am 11.10.2012

Neue Rezensionen zu Daniel Polansky

Cover des Buches Those Above: The Empty Throne Book 1 (ISBN: 9781444779912)
E

Rezension zu "Those Above: The Empty Throne Book 1" von Daniel Polansky

erdbaendiger
Solides Buch

Die „Anderen“, eine humanoide Rasse, die den Menschen körperlich, geistig und technologisch überlegen ist, beherrscht die Menschheit. Jedoch nicht im bösartigen Sinne. Vor langer Zeit legten sie gemeinsam mit den Ahnen der Menschheit fest, dass sie über Menschheit herrschen und diese schützen würden. Doch mittlerweile schotten sich die „Anderen“ stark von den Menschen ab. Sie leben auf der obersten Stufe der Hauptstadt und bekommen nichts mehr vom allgemeinen Pöbel mit. Einige Menschen beginnen nun, sich gegen sie aufzulehnen.

An sich ist das Buch auch gut geschrieben, die Geschichte bleibt stets interessant und es kommen keine längeren Phasen auf, die einen langweilen. Besonders positiv hervorzuheben hinsichtlich des Schreibstils ist, dass jeder Charakter seine eigene Stimme hat. Je nach Charakterändert sich die Wortwahl, wenn die Geschichte aus deren Standpunkt erzählt werden. Ebenso auch bei der direkten Rede der einzelnen Personen.

Leider haben mir von den Hauptcharakteren nur etwa die Hälfte gefallen. Thistle und Call empfand ich als Charaktere uninteressant, wobei in der POV von Calla wenigstens viel über die „Anderen“ erzählt wurden. Schöner wäre es allerdings gewesen, wenn es auch POV-Erzählungen von direkt von den „Anderen“ gegeben hätte.

Das Worldbuilding ist solide bis gut, besonders die Kultur und Geschichte der „Anderen“ ist sehr interessant. Die „Anderen“ waren insgesamt das Interessanteste der ganzen Geschichte. Leider erfährt über diese nur mäßig viel, was zum großen Teil sicherlich daran liegt, dass deren Gedanken und private Gespräche untereinander aufgrund deren nicht vorhandener POVs nie erzählt werden. Lediglich die Tatsache, dass Calla wenigstens deren Sprache spricht, hilft hier ein wenig. Hoffentlich erfährt man im 2. Band mehr über die „Anderen“.

Insgesamt ist Those Above ein gutes Buch, das jedoch weitaus mehr Potential hat, als tatsächlich ausgeschöpft wird.

Cover des Buches Der Herr der Unterstadt (ISBN: 9783492269018)
NicoleGozdeks avatar

Rezension zu "Der Herr der Unterstadt" von Daniel Polansky

NicoleGozdek
Toller Dark Fantasy-Roman mit einem interessanten Helden

Nachdem meine letzten beiden Bücher leider Flops waren, habe ich mich sehr auf die Lektüre von "Der Herr der Unterstadt" gefreut. Der Dark Fantasy-Roman begann gleich sehr viel versprechend. Ich mag ja Helden, die nicht die typischen Strahlemänner sind, denen alles gelingt. Der sogenannte Patron ist das genaue Gegenteil. Von seinen besten Tagen ist der ehemalige Soldat und Sonderermittler weit entfernt. Mit 35 Jahren ist er zurück in der Gosse der Unterstadt, aus der er sich einst herausgearbeitet hatte. Nach dem unehrenhaften Rausschmiss bei den Ermittlern ist er jetzt ein drogenabhängiger Drogenverkäufer, der für sich bleiben will. Als jedoch ein Mädchen brutal ermordet wird, holt ihn seine Vergangenheit wieder ein und er beginnt wieder zu ermitteln - ohne zu ahnen, dass er damit den Zorn einiger mächtiger Gegner auf sich zieht.

Klingt spannend? Ist es auch. "Der Herr der Unterstadt" hat mir gut gefallen und da es anscheinend der erste Band einer Reihe ist, wandert der nächste gleich auf meine Wunschliste.

Cover des Buches A City Dreaming (ISBN: 9781473634275)

Rezension zu "A City Dreaming" von Daniel Polansky

Ein LovelyBooks-Nutzer
Daniel Polansky - A City Dreaming

Um ehrlich zu sein kann keine Rezension Polanskis verquerer, verrückter und eindringlicher Welt gerecht werden.

Seine Schreibe ist brilliant! Und ich meine BRILLIANT! Auf den Punkt, am Ende immer wieder überraschend und extrem unterhaltsam. Die Dialoge allein sind es wert.
Polanskys Welt ist es umso mehr. Unsere Hauptfigur M (einen richtigen Namen gibt es das ganze Buch über nicht) trottet so durch sein Leben, seine Stadt New York, seine Bars und Nachbarschaftscafés. Das heißt aber nicht, dass er keine Ambitionen hat. Nur liegen die eben darin es ohne Schweirigkeiten durchs Leben zu schaffen. Die Magie, die dieses Leben prägt ist untergründig, wird selten im Detail erläutert und ist dadurch umso spannender, düster, komprimisslos und einzigartig. Zwei Königinnen herrschen in der Stadt, die unserem New York aufs Haar gleicht. Nur M und einige wenige andere, die die Magie beherrschen, wissen überhaupt davon. Seine Freunde übrigens sind illustre Gestalten und der Leser weiß mindestens so gut wie M, dass vielleicht keiner von ihnen wirklich ein Freund ist.

Dazu noch wahnhafte Abenteuer, drogenbenebelte Parties, die keine Parties sind, und immer wieder die Frage: kann man sich auf dich verlassen, M? Wenns hart auf hart kommt?

Das ganze Buch ist in genialen kurzen, unfassbar gut lesbaren und einfach großartigen Kurzgeschichten aufgebaut. Alles gehört natürlich zusammen, aber die Zusammenhänge werden von Polanski wirklich selten aufgedeckt. Für mich ist A City Dreaming dadurch umso mehr eine absolute Empfehlung. Weil man wirklich nicht kriegt, was man zu kriegen glaubt.

M ist eine geniale Figur!
Polanski ein Meister und wie M sagen würde, hat er sich mit dem Management gerade gut gestellt, denn der Coup, der ihm hier gelungen ist? Respekt!

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