Die Sieben Türen

von Daniel Sánchez Pardos 
3,3 Sterne bei28 Bewertungen
Die Sieben Türen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (10):
SusanDs avatar

Auch, wenn es für einen Krimi zu langatmig ist, wunderbar empathisch und authentisch geschrieben - spanische Lektüre at its best!

Kritisch (6):
M

Die Geschichte ist langatmig und zum Teil langweilig. Eher als historischer Reiseführer zu gebrauchen....

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Inhaltsangabe zu "Die Sieben Türen"

Barcelona, 1874. Gabriel Camarasa wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als ihm im letzten Moment ein junger Mann das Leben rettet: Antoni Gaudí. Schnell freunden sich die beiden an. Als Gabriels Vater unter Verdacht steht, seinen Geschäftspartner erstochen zu haben, begeben sich die jungen Männer zusammen mit Gabriels Freundin Fiona auf die Suche nach dem wahren Täter. Die führt sie zu Barcelonas geheimnisvollsten Orten: in das Lokal »Die sieben Türen«, in »Das Theater der Träume« – und geradewegs in die Fänge einer skrupellosen Geheimgesellschaft …
Ein genialer Barcelona-Krimi, der nicht nur von einem der berühmtesten Architekten unserer Zeit erzählt, sondern auch von einer der schönsten Städte unserer Erde.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492060479
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Miamous avatar
    Miamouvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Atmosphärisch dicht und komplex, aber oft zu langatmig und speziell am Ende nur konstruiert!
    Mehr als sieben Türen....

    Nach langer, langer Zeit habe ich nun endlich „Die Sieben Türen“ von Daniel Sánchez Pardos aus meinem Stapel ungelesener Bücher befreit. Eine lange Reise, an dessen Ende ich mir ein wenig schwer tue.

    Worum geht’s: Barcelona 1874. Der junge Gabriel wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als er in letzter Sekunde von jemandem gerettet wird. Dieser Jemand ist nicht irgendwer, sondern Antoni Gaudi. Die beiden freunden sich schnell an. Als Gabriels Vater in Verdacht gerät einen Mord begangen zu haben, machen sich die beiden, gemeinsam mit Gabriels Freundin Fiona, auf die Suche nach dem wahren Täter. Je weiter sie voranschreiten umso mehr offenbart sich dahinter eine Verschwörung, die sich ein „neues altes“ Spanien wünscht. Gabriel selbst wird dann vor eine Entscheidung gestellt, die das Leben seines Vaters retten könnte.

    Zunächst einmal war ich sehr gespannt auf das Buch, schließlich wird nicht jeder spanische Autor mit Carlos Ruiz Zafon verglichen, dessen Bücher mich immer überzeugen können. Ein wirklich großer Meister des Wortspiels und der Konstruktion einer Geschichte. Daniel Sánchez Pardos zeigt diese Ansätze, aber er zeigt sie eben nur. Ganz herankommen tut er nicht. Dies liegt nicht etwa daran, wie er seine Geschichte in „Die Sieben Türen“ aufgebaut hat. Er hat einen sehr komplexen Plot komponiert, der gar nicht schlecht ist und an vielen Stellen mehr als geheimnisvoll wirkt. Allerdings, und das ist das große Problem des Romans, macht er diesen Plot an manchen Stellen mit ausschweifenden Beschreibungen und zu vielen Details, die die Handlung kaum vorantreiben zu Nichte. Oft verweilt man als Leser bei Begebenheiten, die nach dem Lesen des Buches als extrem unwichtig erscheinen und die Pardos gerne hätte weglassen können um die Geschichte mehr im Schwung zu halten.

    Das Buch selbst wird als „Barcelona – Krimi“ bezeichnet. „Barcelona“ bekommt man tatsächlich in einer sehr atmosphärischen Weise geboten. Man fühlt sich in die Zeit des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts zurückversetzt und lernt wirklich jeden Winkel dieser Stadt kennen. Und wenn ich an dieser Stelle „jeden Winkel“ schreibe, dann meine ich das in diesem Zusammenhang auch wortwörtlich so. Pardos beschreibt seine Schauplätze sehr detailreich, oft zu detailreich, wobei dann oft in meinem Kopf wieder das Wort „Unwichtig“ herumgeisterte. „Krimi“ gibt’s eher keinen. Es passieren zwar Morde, die auch für kurze Zeit in den Vordergrund treten, aber dann gleich wieder ins Hintertreffen geraten, weil scheinbar alles andere viel wichtiger ist. Am Schluss werden zwar die Täter entlarvt (ja, es sind mehrere und ich gebe zu, dass ich mit ihnen zu keinem Zeitpunkt gerechnet hätte), was aber auch einen eigenartigen Beigeschmack bekommt, weil mir die Auflösung ein wenig zu konstruiert wirkte.

    Eine weitere Sache, die für mich das Lesen dieses Buches zu einer fast zweimonatigen Reise machte, waren die Figuren, zu denen ich nicht wirklich einen Zugang finden konnte. Gabriel als Hauptfigur, war mir zu lasch, er wartete immer darauf, dass endlich etwas passiert, anstatt dass er selbst in Aktion getreten wäre – schließlich sitzt sein Vater zu 95% der Handlung im Gefängnis. Und auch wenn er kein gutes Verhältnis zu ihm hatte, hätte ich mir doch einen „heldenhafteren“ Hauptcharakter gewünscht, der alle Hebel in Bewegung setzt, um die Unschuld seines Vaters zu beweisen. Antoni Gaudi konnte ich nicht mit dem Bild vereinbaren, das ich eigentlich von ihm habe. Zugegeben habe ich mich vor der Lektüre nicht wirklich mit ihm beschäftigt, während des Lesens habe ich aber dann doch nebenbei immer ein wenig recherchiert. In diesem Buch wird er sehr anders dargestellt – als geheimnisvoller Fremder, der sich in dubiosen Etablissements herumtreibt und noch dubiosere Geschäfte in der Unterwelt treibt. Fiona, ihres Zeichens Freundin von Gabriel, hätte durchaus eine spannende Figur werden können, wenn sie nur öfter in Erscheinung getreten wäre. Die Einzige, die mich wirklich unterhalten konnte war Gabriels Schwester Margarita, deren Kurzauftritte mich immer besonders gefreut haben. Was nicht zuletzt auch an ihrer zynisch – sarkastischen Art lag, einen Zug, den ich an Buchfiguren sehr schätzen kann.

    Alles in Allem lässt mich „Die sieben Türen“ ein wenig zwiegespalten zurück. Der Autor hinterlässt viele gute Ideen und Ansätze, versteckt sie aber hinter unnötigen Ausuferungen und Beschreibungen, die der Geschichte sehr viel an Schwung nehmen und das Lesen oft sehr zäh machen. Zur Gänze konnte er mich daher leider nicht überzeugen.


    Kommentare: 2
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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor einem Jahr
    Von DEM Gaudí ist hier nicht die Rede

    »Unsere Sinne bringen uns in Kontakt mit der Welt, aber gleichzeitig begrenzen sie diese Welt auch. Wir sehen nur das, was unsere Augen sehen können und wir hören nur das, was unsere Ohren hören können. Aber wir wissen auch, dass es jenseits unserer Sinne Geräusche und Farben, die oberhalb oder unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle liegen. Die für uns außer Reichweite sind.«

    Gleich vorweg, um vom Buch keinen falschen Eindruck zu hinterlassen: Wer glaubt, hier etwas über den berühmten Architekten Antoni Gaudí zu erfahren, ist im falschen Buch. DIESER Antoni Gaudí ist Student der Architektur in Barcelona und intelligent. Hier enden die Gemeinsamkeiten. Der echte Gaudí arbeitete vom ersten Semester an in Barcelonas für Architekten, verdiente dort seinen Studienunterhalt (1873 bis 1878), weil man seine Genialität schätzte. Sein Vater war Kesselflicker, wohnte nie in Barcelona. Der Gaudí in diesem Buch ist ein habseidener Typ, der sich in Nachtbars herumtreibt und nicht ganz illegalen Geschäften nachgeht, um seinen begnadeten Vater zu unterstützen, der in einer alten Lagerhalle Barcelona als architektonisches Modell neu entwirft. Der Autor und der Verlag führen mit Namensgebung, Beruf und Jahreszahl letztendlich in die Irre, was einen faden Beigeschmack hat. Auch ich bin bei der Auswahl des Buchs darauf hereingefallen. Der Roman hat das nicht nötig, denn er steht für sich auch ohne Promis.

    Der geschichtliche Hintergrund dreht sich um Alfons XII, Sohn Isabella II. von Spanien. Durch die Septemberrevolution von 1868 wurde Alfons, zehn Jahre alt, mit seiner Familie ins Exil nach Paris getrieben. Am 1. September 1870 marschierten deutsche Truppen in Paris ein und die Königsfamilie floh in die Schweiz, Schule und Studium in Wien, britische Militärakademie. Im Dezember stellte 1874 Generals Arsenio Martínez-Campos den Antrag für die Wiedereinführung der Monarchie und sprach sich für Alfons als König aus.
    Der katalanische Schriftsteller Daniel Sánchez Pardos wurde 1979 in Barcelona geboren. Er studierte Spanische Philologie und machte sein Diplom im Übersetzen von Literatur. Seither arbeitet er als Übersetzer und Autor. Zu seinen Auszeichnungen gehört der La Tormenta en un Vaso-Preis als bester neuer Autor des Jahres im Jahr 2011. Seine Romane wurden in acht Sprachen übersetzt.

    Zum Buch: 1874, Gabriel Camarasa, Sohn eines Zeitungsverlegers, ist mit seiner Familie nach Barcelona von London zurückgekehrt. Antoni Gaudí rettet ihn vor einer heranfahrenden Straßenbahn und die beiden ungleichen Studenten freunden sich an. Die erfolgreiche, moderne Zeitung der Camarasas ist nach der englischen Yellow-Press angelegt und Fiona, eine Freundin Gabriels, ist dort als Zeichnerin angestellt. Plötzlich steht Gabriels Vater unter Verdacht, einen Geschäftspartner erstochen zu haben. Die beiden Freunde versuchen, unter Mithilfe Fionas, herauszubekommen, wer der Mörder ist. Das Lokal »Die sieben Türen« und »Das Theater der Träume« führen sie zu einer Geheimgesellschaft.
    Auf der einen Seite stehen revolutionäre Gruppen, auf der anderen bourgeoisen Royalisten, die den König wiedereinsetzen wollen. Gehört Gabriels Vater zu dem Bund der Royalisten und war sein Zweck, nach Barcelona zurückzukehren, gar nicht die Gründung der Zeitung?
    Der Autor wird von der Presse mit Carlos Ruiz Záfon verglichen, was ich leider nicht nachvollziehen kann, dazu langt es nicht. Aber Daniel Sánchez Pardos versteht es, mit seiner Sprache und der Beschreibung des alten Barcelonas eine Atmosphäre für die Zeit zu errichten. Die dunkle Altstadt mit engen Gassen, prachtvolle Hauptstraßen, Märkte, Cafes, Restaurants, der Hafen, man sieht und riecht die Stadt in alter Manier. Fiona, mit dem fotografischen Gedächtnis, die an Tatorten genau zeichnet, fabriziert etwas völlig Neues. Das Unbehagen über die neue Art des »Klatschens« durch Abbildungen und des Voyeurismus der plakativen Zeitung werden gut dargestellt, aufkommende Technik beherrscht Paris. Trotz der Länge des Buchs hat Sánchez Pardos es für mich nicht geschafft, die Figuren fein zu zeichnen, sie bleiben oberflächlich und wabern durch den Plot, entwickeln sich nicht. An sich ist die Geschichte spannend, aber an einigen Stellen sehr plattgewalzt, eine Straffung hätte gutgetan, die Protagonisten langweilen ein wenig.

    Um sich ein Bild der politischen Umwälzung zwischen einer nicht funktionierenden Republik hin zur royalen Regierung zu machen, taugt dieses Buch als historischer Krimi. Eine Zeit der Umwälzung durch die Moderne legt in der Luft. Allerdings ist der Roman nur etwas für geduldige Leser. Das Buch kann man gut lesen, aber man hat nichts verpasst, wenn man es nicht kennt.

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    Lucretias avatar
    Lucretiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider ist die Geschichte viel zu langatmig und Spannung kam hier eindeutig zu kurz.
    Ich habe mehr erwartet.


    Der Inhalt (Quelle: Piper)
    Barcelona 1874: Ein mysteriöser Brand, ein brutaler Mord, eine Geheimgesellschaft

    Barcelona, 1874. Gabriel Camarasa wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als ihm im letzten Moment ein junger Mann das Leben rettet: Antoni Gaudí. Schnell freunden sich die beiden an. Als Gabriels Vater unter Verdacht steht, seinen Geschäftspartner erstochen zu haben, begeben sich die jungen Männer zusammen mit Gabriels Freundin Fiona auf die Suche nach dem wahren Täter. Die führt sie zu Barcelonas geheimnisvollsten Orten: in das Lokal »Die sieben Türen«, in »Das Theater der Träume« – und geradewegs in die Fänge einer skrupellosen Geheimgesellschaft …

    Ein genialer Krimi, der nicht nur von einem der berühmtesten Architekten unserer Zeit erzählt, sondern auch von einer der schönsten Städte unserer Erde.

     Meine Meinung:
    Ich mag die Stadt Barcelona und liebe Geschichten, die dort spielen. Aus diesem Grund wollte ich auch unbedingt „Die sieben Türen“ von Daniel Sánchez Pardos lesen.

    Der Klappentext erschien vielversprechend und ich hoffte auf eine spannende und mitreisende Story, die mich in das alte und dunkle Barcelona entführen würde.

    Zu Beginn der Geschichte konnte ich dieses Barcelona auch finden, doch schnell merkte ich, dass der Inhalt sehr langatmig werden würde. Der Autor beschreibt die verschiedenen Szenen sehr detailgetreu und man konnte sich die Umgebung sehr gut vorstellen. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Szenen etwas kürzer gewesen wären. Das Drumherum war einfach zu viel und dadurch ging sehr viel Spannung verloren. Ich habe die Geschichte wirklich sehr, sehr langsam gelesen, da mich der Inhalt leider nicht mitreisen konnte und ich  nicht wirklich in die Geschichte eintauchen konnte. Ich fühlte mich an vielen Stellen leider schnell gelangweilt und hoffte still und heimlich auf ein Highlight, doch dieses kam leider nie. Auch habe ich mir von einem Krimi aus der Zeit von 1874 mehr vorgestellt. Der Schreibstil wurde zwar passend für diese Zeit gewählt, sehr detailliert und teilweise etwas verschnörkelt poetisch, doch zu den Charakteren fand ich keinerlei Verbindung und war auch leider besonders von Antoni Gaudí sehr enttäuscht. Dieser Charakter war sehr schwer zu durchschauen und es lag für mich die ganze Zeit ein großer Schatten über ihm. Was mir allerdings gut gefallen hat, war das authentische Bild der damaligen Gesellschaft und ihren unterschiedlichen Schichten, auch die politischen Hintergründe wurden aufgefasst und gut in die Geschichte mit eingebaut.

    Leider konnte mich die Geschichte jedoch nicht begeistern, denn es fehlt mir hier eindeutig die Spannung und der Inhalt war viel zu langatmig. Ich habe mich durch die Seiten gequält.

    Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares möchte ich mich ganz herzlich bei Piper und netgalley bedanken. ♥

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    widder1987s avatar
    widder1987vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Histroy, der es an Aussagekraft mangelt...
    Histrorischer Regionalroman, dem es an Aussagekraft fehlt...

    Klappentext: Barcelona, 1874. Gabriel Camarasa wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als ihm im letzten Moment ein junger Mann das Leben rettet: Antoni Gaudí. Schnell freunden sich die beiden an. Als Gabriels Vater unter Verdacht steht, seinen Geschäftspartner erstochen zu haben, begeben sich die jungen Männer zusammen mit Gabriels Freundin Fiona auf die Suche nach dem wahren Täter. Die führt sie zu Barcelonas geheimnisvollsten Orten: in das Lokal »Die sieben Türen«, in »Das Theater der Träume« – und geradewegs in die Fänge einer skrupellosen Geheimgesellschaft … Ein genialer Barcelona-Krimi, der nicht nur von einem der berühmtesten Architekten unserer Zeit erzählt, sondern auch von einer der schönsten Städte unserer Erde.

    Fazit: Danial Sánchez Pardos Historyroman 'Die Sieben Türen' ist eine Erinnerungsberichterstattung über den politischen Umbruch Spaniens in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts.

    Auf knapp 540 Seiten dreht sich der Leser in einen Sprudel aus 'Scheingeschäfte', Architektenstudium, Spurensuche und Menschkenntnissen sowie Geheimniskrämerei , der aus der Ich-Erzählweise des Gabriel Camarasa detailvolle wie (beinahe) im Echtzeitmodus geschildert wird. Der Handlungsverlauf mit seiner langatmigen Schauplatz und intimen Personifizierung kann durch den komplexen wie verschachtelten Satzbau nicht wirklich mit einer spannungsgeladene Story glänzen sondern rauscht am Leser wie ein verträumter leise vor sich hin gluckerndes Bächlein, das von den berühmtesten Architekten Spaniens, der barcelonischen Gesellschaft wie der politischen Lage Spaniens um 1874 flüstert. Außerdem bekommt der Leser von Autor eine klar strukturierte Stadtführung Barcelonas mit den Schwerpunkten der Viertel Raval und Gracia, die all Ecken, Gassen und Lokalitäten wie Bauten als lebhafte Kulisse für verschwörerische kriminelle Aktivitäten.

    'Die sieben Türen' erlaubt eine Blick hinter menschliche Hüllen, reist durch das westliche Europa und spiegelt die zeitgenössige Technologie im Bereich der Medien, Mobilität und Pressewesen wieder. Nur leider lässt das Lesevergnüg auf sich warten, dass dessen kommt eine monotoner Erzählstil ohne 'Höhen' in der Schilderung und Erlebnispräsentationen daher sowie durch eine fesseln- und packendloser Tiefgang den Leser gelangweilt zurück lässt...2,25 Sterne

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Jahren
    Barcelona 1874

    Barcelona, 1874. Gabriel Camarasa wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als ihm im letzten Moment ein junger Mann das Leben rettet: Antoni Gaudí. Schnell freunden sich die beiden an. Als Gabriels Vater unter Verdacht steht, seinen Geschäftspartner erstochen zu haben, begeben sich die jungen Männer zusammen mit Gabriels Freundin Fiona auf die Suche nach dem wahren Täter. Die führt sie zu Barcelonas geheimnisvollsten Orten: in das Lokal »Die sieben Türen«, in »Das Theater der Träume« – und geradewegs in die Fänge einer skrupellosen Geheimgesellschaft … Ein genialer Barcelona-Krimi, der nicht nur von einem der berühmtesten Architekten unserer Zeit erzählt, sondern auch von einer der schönsten Städte unserer Erde.

    Dieser Klappentext verspricht eine interessante und spannende Geschichte. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen, denn es dauerte sehr lange, bis die Geschichte ein wenig Fahrt aufnahm. Erst spät konnte mich die Geschichte dann durch unverhoffte Wendungen doch noch etwas packen. Der Schreibstil passt zu einer Geschichte jener Zeit.

    Sehr atmosphärisch und sehr detailliert wird das Barcelona im Jahre 1874 beschrieben. Die Charaktere sind interessant, aber ich konnte zu niemanden eine Beziehung aufbauen. Wirklich unsympathisch blieb mir Gabriels Mutter. Gaudi hat viele Beziehungen und zeigt sich sehr clever, denn er ist es, der am Ende Schlimmes zu verhindern weiß. Aber auch zu ihm konnte ich nicht wirklich einen Bezug aufbauen. Ich hatte gehofft, mehr über ihn als Künstler zu erfahren.

    Es geht viel um die politische Situation in Spanien, darüber kommt der Kriminalfall etwas zu kurz.

    Vielleicht bin ich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, so dass bei mir etwas Enttäuschung zurückblieb.

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    louella2209s avatar
    louella2209vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Roman bietet interessante Einblicke in eine bedeutende Epoche Barcelona, leider fehle mir der Zugang zu Charaktere und Handlung.
    Interessante Einblicke in eine bedeutende Epoche Barcelonas

    Antoni Gaudi rettet Gabriel Camarasa das Leben und die beiden schließen Freundschaft. Gabriel ist der Sohn von Sempronio Camarasa, Besitzer eins der beiden größten Verlage in Barcelona. Beide stehen einem erbitterten Konkurrenzkampf gegenüber, bei dem täglich neue Verleumdungen los getreten werden.

    Als Gabriels Vater des Mordes bezichtigt und in Haft genommen wird, begeben sich Gabriel, Gaudi und Fiona auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei entführt Gaudi sie in geheimnisvolle Etablissements im Herzen der Stadt und in die Hände eines ominösen Geheimbundes. Sempronio Camparasa ist kein unbeschriebenes Blatt und er trägt viel Last auf seinen Schultern. Doch wurde er wirklich zum Mörder oder gehört dies zu einer perfiden Verschwörungstheorie oder stecken gar politische Verwicklungen dahinter? Denn Barcelona steht kurz vor einem inneren Umbruch der Macht.


    „Unsere Sinne bringen uns in Kontakt mit der Welt, aber gleichzeitig begrenzen sie diese Welt auch. Wir sehen nur das, was unsere Augen sehen können und wir hören nur das, was unsere Ohren hören können. Aber wir wissen auch, dass es jenseits unserer Sinne Geräusche und Farben, die oberhalb oder unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle liegen. Die für uns außer Reichweite sind.“ (Zitat Gaudi S. 46)


    Der Schreibstil des Autors ist der Zeit, das Ende des 19. Jahrhunderts, perfekt angepasst. Elegant, teils verschnörkelt und detailverliebt, fühlt man sich schnell in einer anderen Epoche wieder. Die einzelnen Schauplätze erwachen vor dem inneren Auge zum Leben und man erhält ein klares Bild von eines der schönsten Städte Europas zur damaligen Zeit.

    Der Autor ist zudem sehr bemüht ein feines Netz zu spinnen und immer wieder von neuem das Interesse des Lesers zu wecken. Das gelingt leider nur teilweise und der Roman lässt mich recht zwiegespalten zurück.

    Das Fundament der Geschichte ist ausgeklügelt und interessant, aber die Charaktere ließen mich relativ kalt. Hier gelingt es dem Autor nicht, einen emotionalen Bezug, aufzubauen. Besonders die Darstellung von Gaudi enttäuschte mich. Ich hatte mir mehr von seinem künstlerischen Schaffen erhofft, aber seine individuelle Persönlichkeit blieb deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Er hätte durch jede beliebige Figur ersetzt werden können. Meine Ansprüche gingen in eine völlig andere Richtung, trotzdem konnte der Autor mich mit seiner teils ausschweifenden Erzählkunst überzeugen.

    Der literarische Ausflug nach Barcelona hat sich gelohnt und der Autor hat hier ein stimmiges Konzept präsentiert. Einzig an den Protagonisten haperte es und da wird mir wohl keiner nachhaltig in Erinnerung bleiben.

    Verdiente 3 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die Barcelona, seine Kultur und Gesellschaft und die Politik des 19. Jahrhunderts intensiv kennenlernen möchten ohne dabei zu sehr den Fokus auf die Person Gaudi zu richten.


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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 2 Jahren
    Barcelona im Jahre 1874


    Ein atmosphärischer und sehr gut recherchierter historischer Roman aus der faszinierenden Stadt in Spanien.
    Durch einen Zufall lernen sich Gabriel Camarasa und der berühmte Architekt Antoni Gaudi in Barcelona kennen. Geistesgegenwärtig rettet Gaudi Gabriel vor einer herannahenden Straßenbahn und die beiden freunden sich nach der schicksalshaften Begegnung an. Gaudi lernt die Familie seines neuen Freundes kennen und muss miterleben wie Gabriels Vater des Mordes verdächtigt wird. Die beiden tauchen in die Geheimnisse der Stadt ein, um den wahren Täter zu finden...
    Ich bin mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch herangetreten, so dass ich gerade von der ersten Hälfte des Buches zunächst enttäuscht war. Daniel Sanchez Pardos beschreibt mit seinem äußerst bildreichen Schreibstil mit viel Hingabe die herausragende Stadt Spaniens zum Ende des 19. Jahrhunderts. Was mir in diesem Teil des Buches fehlte war der Aufbau eines Spannungsbogens, der die sicherlich historisch hervorragend recherchierten Beschreibungen der Gebäude und der Atmosphäre begleitet und mich an das Buch gefesselt hätte. Ich bin aber froh das Buch nicht zur Seite gelegt zu haben, da mit Fortlauf des Erzählstranges genau dies immer mehr in den Vordergrund rückte. Gerade der letzte Teil des Buches konnte mich begeistern und über einige Längen in der ersten Hälfte hinwegsehen lassen.
    Insgesamt handelt es sich bei "Die sieben Türen" um einen vielschichtigen und nicht ganz einfachen historischen Roman, bei dem der Spannungsmoment  erst in der zweiten Hälfte zum Tragen kommt. Die Schreibweise des Autors hat mir gut gefallen, so dass ich das Buch mit 4 von 5 Sternen bewerte und für eine Weiter-empfehlung aber auf ein wenig Durchhaltevermögen hinweisen möchte, es lohnt sich.

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    Tiffi20001s avatar
    Tiffi20001vor 2 Jahren
    Die sieben Türen – interessante Grundidee, deren Umsetzung mich nicht vollkommen überzeugen konnte

    Klappentext:

    Barcelona, 1874

    Gabriel Camarasa wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als ihm im letzten Moment ein junger Mann das Leben rettet: Antoni Gaudí. Schnell freunden sich die beiden an. Als Gabriels Vater unter Verdacht steht, einen Mann erstochen zu haben, begeben sich die jungen Männer zusammen mit Gabriels Freundin Fiona auf die Suche nach dem wahren Täter. Die führt sie zu Barcelonas geheimnisvollsten Orten: in die engen Gassen von Raval, in das Lokal Die sieben Türen, in das Theater der Träume – und geradewegs in die Hände einer skrupellosen Geheimgesellschaft…

    Buchgestaltung:

    Das Cover zeigt neben dem Titel „Die sieben Türen“ die Ansicht einer Skyline und ist überwiegend in Sepia-Tönen gehalten worden.
    Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, da ich die Farbgestaltung wundervoll finde und sie mich sofort auf das Buch neugierig gemacht hat. Auch das Foto auf dem Cover passt sehr gut zum Buch und weckt beim Betrachten Interesse auf die Geschichte. Hierbei finde ich auch, dass der Hintergrund und die Zeichnung perfekt harmonisieren und bereits auf den ersten Blick eine gewisse Atmosphäre transportiert wird.
    Der Titel gefällt mir ebenfalls, vor allem auch die Schriftfarbe und die leichte Erhöhung konnten mich überzeugen.
    Der Klappentext konnte mich sofort fesseln, da er eine interessante Geschichte beschreibt und sehr gut zum Cover des Buches passt.
    Insgesamt gesehen eine sehr gelungene Buchgestaltung, die auf jeden Fall zum Lesen des Buches animiert.

    Eigene Meinung:

    Das Cover des Buches sowie der Klappentext konnten mich sehr überzeugen, weshalb ich sehr neugierig auf das Buch war. Leider konnte mich die Geschichte dann aber nicht vollkommen überzeugen.
    Der Einstieg in das Buch ist mir leider sehr schwer gefallen und vor allem zu Beginn wurden im Buch sehr viele geografische Orte und Straßen benannt, was für mich keinen wirklichen Lesefluss aufkommen ließ. Dies hat sich allerdings im Verlauf des Buches gebessert, sodass mich auch einige der Beschreibungen im Buch begeistern konnten. Die Handlung an sich konnte mich leider ebenfalls nicht wirklich überzeugen, da die im Klappentext angekündigten Mordermittlungen leider kaum stattgefunden haben und viele der Handlungsstränge für mich nicht wirklich Sinn ergeben haben bzw. ich empfand diese als sehr unwichtig, lediglich das Ende konnte mich wirklich überraschen und überzeugen. Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich zum einen noch nie in Barcelona war und mich deshalb die Handlung bzgl. dieser Stadt nicht fesseln konnte und ich zum anderen auch mit völlig falschen Erwartungen an das Buch herangegangen bin, da es sich bei der Geschichte nicht um einen Krimi handelt. Mit einer anderen Erwartungshaltung und dem Bewusstsein, dass es sich um eine ruhige Geschichte handelt, kann das Buch meiner Meinung nach durchaus unterhalten.
    Die Figuren fand ich grundsätzlich gesehen einmal sehr interessant und spannend. Leider muss ich aber auch hier sagen, dass sie mich nicht begeistern konnten, da ich keinen Zugang zu ihnen gefunden habe und mir ihre Handlungsweisen nicht verständlich waren. Ich hätte mir hier gewünscht, dass noch mehr auf die Charaktere eingegangen wird und man mehr von ihnen erfahren hätte.
    Die Sprache des Buches kann durch einige anschauliche Beschreibungen überzeugen, leider war mir aber der Schreibstil insgesamt nicht flüssig genug und vor allem die vielen Ortsbeschreibungen haben einen angenehmen Schreibstil für mich immer wieder unterbrochen.
    Sehr schön dagegen fand ich, dass sich innerhalb des Buches eine Karte Barcelonas befindet, die sehr nützlich bei der Orientierung im Buch war.

    Fazit:

    Ein Buch mit einer interessanten Grundidee und grundsätzlich spannenden Figuren, das aber aufgrund der Umsetzung für mich sehr zäh zu lesen war und mir insgesamt auch die Spannung gefehlt hat, weshalb ich es nur bedingt empfehlen kann.

    Autor:

    Daniel Sánchez Pardos wurde 1979 in Barcelona geboren. Seit er mit fünfzehn Jahren Doyles »The Hound of Baskerville» zwischen die Finger bekommen und verschlungen hat, liebt er die Literatur. Er hat Philologie studiert und arbeitet seither als Übersetzer und Autor. »Die Sieben Türen« ist sein vierter Roman.

    Allgemeine Infos:

    Titel: Die sieben Türen
    Autor: Daniel Sánchez Pardos
    Verlag: Piper Paperback
    Seitenzahl: 544
    Preis: 16,00 EUR
    ISBN: 978-3492060479

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    vormis avatar
    vormivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Klappentext verrät zu viel
    Die sieben Türen

    In Barcelona 1874 wird der junge Gabriel Camarasa an seinem 1. Tag als Architekturstudent fast von den durchgehenden Pferden einer Straßenbahn erfasst. Im letzten Augenblick wird er von dem jungen Antoni Gaudi gerettet.
    Zufällig studiert er auch Architektur im 2. Jahr und es dauert nicht lange, bis sich die beiden ungleichen jungen Männer anfreunden.

    Als es zu mysteriösen Krimnalfällen kommt und die Vergangenheit Gabriels Vater einholt, begeben sich die beiden jungen Männer zusammen auf Spurensuche.
    Zusammen mit der unkonventionellen Fiona erleben sie Barcelona von allen Seiten. Die dunkelsten Ecken, die schönsten Gaststätten und verschlungene Pfade liegen vor ihnen...

    Schön, dae ich in wenigen Wochen mal kurz in Barcelona bin. Ich hoffe, ich kann mir einige der hier beschriebenen Bauwerke mal ansehen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der direkte historische Bezug zu Barcelona und Gaudi hat mir sehr gut gefallen.
    Alleine die Idee, den immer noch berühmtesten Architekten Spaniens als Student in dieser überaus interessanten Geschichte mitspielen zu lassen hat mich fasziniert.
    Und es ist sehr gelungen.

    Auch wenn man natürlich weiß, daß da viel künstlerische Freiheit mitgespielt haben muß, denkt man die ganze Zeit - Ja, so hätte es sich abspielen können. Denn alles ist total realistisch und nachvollziehbar. Ein Buch, das Spaß macht.
    Auch sehr eindrucksvoll, wie man es damals geschafft hat, Verbrechen aufzuklären. Wo es noch keine Fingerabdrücke oder ähnliches gab.

    Meiner Meinung nach ist das Buch auch deshalb so stimmig, da es gut die unterschiedlichen Gesellschaftschichten beleuchtet. Auch das Verhalten von gehobenen jungen Mädchen oder schon emanzipierten Frauen, die sogar arbeiten gehen.
    Also wird der soziale Umbruch auch gut dargestellt.
    Einen Stern musste ich leider abziehen, da der Klappentext schon viel zu viel vom Buch verrät.
    Genau das ist der Grund dafür, daß ich Klappentexte nur einmal lese und dann möglichst nicht mehr...

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    histerikers avatar
    histerikervor 2 Jahren
    Atmosphärisch sehr überzeugend

    Inhalt:
    Gabriel, ein Sohn einer reichen Familie, befreundet sich mit Gaudi. die ersten Monate ihrer Freundschaft sind aber nicht einfach, da Gabriels Vater als Mörder verhaftet wird.

    Bewertung:
    Ich fange mit den positiven Sachen an.
    1) Die Atmosphäre ist toll beschrieben und man kann sich sher gut vorstellen, dass man in Barcelona in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist. Die Beschreibungen lassen nichts zu wünschen übrig und sind sehr gut sprachlich umgesetzt. Da komme ich glaich zum Punkt 2) Die Sprache des Buches ist nicht einfach, aber sehr gut. Der Autor kann wirklich gut mit der Sprache die Atmosphäre einfangen und zeigen, wie die Personen im 19. Jahrhundert wahrscheinlich gesprochen haben. dabei fühlt es sich aber nicht abgehoben.
    3) Das Ende. Die letzten drei Kapitel, und vorallem das letzte Kapitel , haben mich für die Durststrecke zwischen durch entschädigt. Die Spannung, die Wendungen hier passierte alles auf einmal und dabei sprachlich hervorragend. Daher durchhalten!
    Negativa:
    1) Durststrecke. Zwischen durch habe ich wirklich gedacht, ich werde das Buch nie zu Ende lesen. Es dauerte mehr als 2 Wochen und ich habe auch noch zwei andere Bücher gelesen, weil mich dieses nicht fesselte. Das passiert mir sonst nur sehr selten.
    2) Charaktere. ich konnte mich mit keinem identifizieren und anfreunden. Es gab eigentlich gar keine Beziehung zwischen mir und den Charakteren. Ich habe erwartet, da Gaudi eine große Rolle spielt, etwas über ihn zu erfahren, vor allem seine Inspiration oder ähnliches. Dafür war das Buch aber nicht geeignet. auch als Krimi zum Mitraten taugt es wenig.
    Daher bin ich am Ende ziemlich zwiegespalten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Piper_Verlags avatar

    Barcelona 1874: Ein mysteriöser Brand, ein brutaler Mord und eine skrupellose Geheimgesellschaft ...


    Wenn ein spanischer Autor seinem fiktiven Helden eine reale Person an die Seite stellt und die beiden dann mit einem Geheimbund in Kontakt bringt, dann kommt sowas wie „Die sieben Türen“ dabei heraus. Daniel Sánchez Pardos lässt seinen Helden Gabriel nämlich im 19. Jahrhundert auf den bekannten Architekten Antoni Gaudí treffen. Doch die beiden entwerfen nicht etwa großartige Gebäude miteinander, sondern begeben sich bereits nach kurzer Zeit in Gefahr, um den Namen von Gabriels Vater reinzuwaschen.

    Mehr zum Inhalt:

    Barcelona, 1874. Gabriel Camarasa wird beinahe von einer Straßenbahn überfahren, als ihm im letzten Moment ein junger Mann das Leben rettet: Antoni Gaudí. Schnell freunden sich die beiden an. Als Gabriels Vater unter Verdacht steht, seinen Geschäftspartner erstochen zu haben, begeben sich die jungen Männer zusammen mit Gabriels Freundin Fiona auf die Suche nach dem wahren Täter. Die führt sie zu Barcelonas geheimnisvollsten Orten …

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    Habt ihr Lust, mit einem spanischen Helden ein Geheimnis zu lösen? Wollt ihr den wahren Täter zur Strecke bringen und nebenbei an die schönsten Orte Barcelonas reisen? Dann bewerbt euch am besten gleich über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für eines von 20 Exemplaren von „Die sieben Türen“. In eurer Bewerbung bis einschließlich 21.09.2016 beantwortet bitte die folgende Frage:

    Gabriel Camarasa wird von dem berühmten Architekten Antoni Gaudí gerettet. Von welcher historischen Person würdet ihr euch gerne mal retten lassen, und warum?


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    Barcelona 1874: Ein mysteriöser Brand, ein brutaler Mord, eine Geheimgesellschaft

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