Daniel Sand

 3,8 Sterne bei 97 Bewertungen

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Neue Rezensionen zu Daniel Sand

Folge 4 der skurrilen Würfelplaneten-Saga

Dies ist inzwischen der vierte Band aus der Geschichten-Reihe vom Würfelplaneten; gewissermaßen das deutsche Äquivalent zur Scheibenwelt – allerdings vielseitiger, zumindest wortwörtlich: Eine Scheibe hat nur zwei Seiten, aber ein Würfel bekanntlich sechs. Oder? Das Titelbild scheint eher für einen eher unregelmäßigen Polyeder zu sprechen. Aber für den Plot spielt das eh kaum eine Rolle: „Noch immer ging schließlich die Mehrheit davon aus, dass sie auf einem Scheibenplaneten mit Rändern lebten, von denen aus man ins Bodenlose stürzen kann.“ (Kapitel 32.) Die Natur dieses Planeten spielt also eigentlich keine Rolle in der Story, und gewissermaßen nur eine Nebenrolle nimmt der titelgebende Wasserfallmond ein.

Wieder Rollen spielen dagegen einige alte Bekannte aus den vorigen Bänden: Als da wären Prinzessin Liebwelt und ihr ‚Hofstaat‘ in Sehralt Serkastan, oder Thariel der Krieger, Oberster Feldherr in den Rationalen Staaten von Mammama, auch bekannt als Turmstadt. Die Kenntnis der anderen drei Bände ist freilich nicht nötig für die Lektüre; das Buch bietet eine abgeschlossene Geschichte, voll mit dem skurrilen Humor, wie man ihn aus den anderen Bänden kennt.

Der Plot entzündet sich am Konflikt zwischen Sehralt Serkastan, wo Magie in voller Blüte steht, und der Turmstadt, wo seit dem jüngsten ‚Regierungswechsel‘ Rationalität das oberste Gebot ist. Von deren Idee, die Magie komplett abzuschaffen, hält man in Sehralt Serkastan wenig. Der Konflikt eskaliert rasch und wird mit den Mitteln ausgetragen, die der jeweiligen Seite zur Verfügung stehen. Wortwörtlich zwischen den Fronten und infolge eines Unfalls bildet sich eine dritte Partei, eine Siedlung namens A1, die noch eine wichtige Rolle spielen soll.

Die Handlung werde ich nicht im Detail nacherzählen. Als (Trick-)Film könnte das ein skurriles Vergnügen sein; so was würde ich mir mal von Dreamworks oder Disney wünschen! Als Erzählung gibt‘s manchmal Längen, und sie hat oft eher episodenhaften Charakter; der Neben-Plot um Zaniel, den (zertifizierten!) Helden, läuft lange ohne Verbindung zum Haupt-Plot daher. Wie bei anderen Sequels gibt es auch hier das Problem, das Protagonisten aus früheren Folgen eher unterbeschäftigt sind, etwa die Zyklopen. Dennoch: Die Satire auf aktuelle Handels-Konflikte ist gelungen und erfrischend.

Zwischen Würfelplanet und Wortlawine – Ein Abenteuer, das sich selbst im Weg steht

Schon nach wenigen Seiten wird klar: Dieses Buch macht es seinen Leserinnen und Lesern alles andere als leicht. Offenbar handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, doch statt eines sanften Einstiegs wird man ohne Vorwarnung mitten ins Geschehen geworfen. Figuren tauchen auf, verschwinden wieder, Begriffe werden eingeführt, als müsste man sie längst kennen – und das in einer Dichte, die eher erschlägt als neugierig macht. Selbst die Fußnoten, die eigentlich Orientierung bieten sollen, verstärken eher das Gefühl, man müsse parallel ein Nachschlagewerk studieren, um überhaupt folgen zu können.


Besonders irritierend ist die Frage nach dem Genre: Ist das nun Science-Fiction, Fantasy oder eine schwer einzuordnende Mischung aus beidem? Diese Unklarheit zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt dafür, dass sich nie ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Das Abenteuer möchte offensichtlich humorvoll sein, doch der Witz verpufft schnell, weil man bereits nach etwa 50 Seiten komplett den Überblick verloren hat. Wer ist wer? Wer verfolgt welches Ziel? Und für wen ist diese Geschichte eigentlich gedacht?


Gerade die Zielgruppe bleibt rätselhaft. Für Kinder oder Jugendliche wirken Begriffe wie „Wirtschaftssanktionen“ und deren politische Vorgehensweisen vollkommen fehl am Platz. Erwachsene hingegen dürften sich an der chaotischen Erzählweise und der mangelnden Tiefe stören. Dabei wäre das Grundkonzept – ein Wettlauf auf einem Würfelplaneten – durchaus vielversprechend gewesen. Leider wird dieses Potenzial durch Überfrachtung, fehlende Orientierung und erzählerische Unklarheit verschenkt. Sehr schade, denn aus dieser Idee hätte ein wirklich spannendes Abenteuer werden können.


Zaniels große Aufgabe

Eine fantastische Geschichte! Schon mal was vom Würfelplaneten gehört? Ich bisher nicht und darum wollte ich unbedingt wissen, was es damit auf sich hat! 

Schnell erfährt man, das es auf dem Würfelplaneten nicht viel anders zu geht als bei uns. Es treffen zwei Lager aufeinander, die Einen wolen, die Magie des Planeten erhalten während die Anderen die Vernunft walten lassen wollen.  Selbst ein Brotkorb löst eine Affäre aus ( Sehr nah an der Realität)

Ausgerechnet die durch einen Kutschenunfall entstandene Stadt A1  wird zum Mittelpunkt der Geschichte.  ( Finde ich klasse, das nach einem Stau, eine neue Stadt entsteht, auf den Gedanken muss man erstmal kommen)

A1 überredet die Parteien zu einem Wettlauf zum Wasserfallmond. 

Jetzt ist  die Stunde von Zaniel, dem Helden mit Diplom , gekommen, nur Er kann noch verhindern das die Sitzation eskaliert.

Eine Geschichte, die , auch Politiker lesen sollten!!!!

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Der Wettlauf zum Wasserfallmond: Erneut ein Abenteuer vom Würfelplaneten
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DanielSand

Zaniel ist ein Held mit Diplom – doch sein erstes Abenteuer sprengt versehentlich eine Rittershow. Während sich die Vereinigten Staaten von Mamma und das Königreich Sehralt Serkastan mit Sanktionen überziehen, eskaliert der Konflikt in einem Wettlauf zum Wasserfallmond. Jemand muss eingreifen, bevor Mond und Planet in ernste Gefahr geraten. Leider ist Zaniel der Einzige, der Zeit hat.


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Cover des Buches Nur Schweben ist schöner: Wieder ein Roman vom Würfelplaneten (Abenteuer vom Würfelplaneten)
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TharielVerlag

Königin Liebwelt will ihre Stadt Sehralt Serkastan zu einer Metropole machen. Also muss ein Schwebhafen her, den die Zyklopen bauen sollen. Gleichzeitig wirbt ein Prophet für seine Religion, in deren Mittelpunkt ein Regentropfen steht. Es kommt zum Konflikt zwischen ihm und den Zyklopen, der die Stadt in den Abgrund zu stürzen droht. Und dabei müsste doch jemand die ersten Reisenden begrüßen...

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Cover des Buches Den Letzten beißen die Drachen: Noch ein Abenteuer vom Würfelplaneten
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TharielVerlag

Treubarth war einst ein gefeierter Drachentöter, aber die Zeiten haben sich geändert. Heute wird er dafür als Tierquäler geächtet. Mit seiner Heimatstadt geht es gleichzeitig bergab, da sie von einer Übermacht belagert wird. Die Königin erinnert sich in dieser Situation an Treubarth. Gelingt es ihm, die Gefahr abzuwehren? Und sind das tatsächlich Drachen über den Gipfeln?

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