Daniel Schnorbusch , Jana Konschak Problemzonen des Lebens

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Inhaltsangabe zu „Problemzonen des Lebens“ von Daniel Schnorbusch

<p>Warum sind die wichtigsten Themen immer noch die Liebe, der Tod und das Wetter? Was muss man bedenken, wenn man neben einer Wasser- auch eine Brückenphobie hegt? Wie unterhält der Ungeübte seine beiden kleinen Patenkinder, die übers Wochenende zu Besuch kommen? Und wie kann man sich als Philosoph im Alltag der messerscharf argumentierenden Freundin und Gefährtin, liebevoll Fräulein Schröder genannt, gewachsen zeigen? Zumal, wenn sie unbedingt Sport machen will?<br /> <br /> In seinen Kolumnen zu so wichtigen Themen wie Schönheit, Handwerk oder Wochenendausflügen berichtet Daniel Schnorbusch über den vergnüglichen Zusammenprall der Vorstellungen über Grundfragen des Lebens mit der schlitzohrigen Logik des Alltags selbst. Nicht selten bleibt seine Spielfigur, der Icherzähler und Freizeitphilosoph, mit einigen Blessuren auf der Strecke. Gäbe es da nicht den Trost durch den "Hausgeist" Fräulein Schröder, die sich als gewitzte Überlebensstrategin erweist. Amüsant und unterhaltsam, mal überraschend, mal vertraut, begeben sich die Texte dieses kleinen Handbuchs in Problemzonen des Alltags, in die wir gelegentlich alle hineingeraten.</p>

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  • Rezension zu "Problemzonen des Lebens" von Daniel Schnorbusch

    Problemzonen des Lebens
    Clari

    Clari

    15. May 2010 um 18:39

    Wie das Leben so spielt..... Nicht immer möchte der Literaturfan sich mit den schweren Problemen des Lebens herumschlagen, die er in seinen Büchern dargestellt findet. Sie mögen gut formuliert und ans Herz gehend vermittelt sein:so manches Mal möchte man sich einfach nur entspannen. Wie das möglich ist, zeigt Daniel Schnorbusch in seinen Gesprächen mit Fräulein Schröder. Gibt es diese Dame überhaupt? Wer ist sie, und welche Rolle spielt sie in seinem Leben? Man lasse sich überraschen, denn auf unübertroffene Weise erzählt uns Daniel Schnorbusch in Gestalt eines Erzählers von diesem Fräulein, mit der er teils schäkert, sie aufzieht oder ihre Ratschläge sucht, auf jeden Fall aber seinen Alltag mit ihr teilt. Auf hohem Niveau, dabei voller Komik, grotesker Einfälle und lakonischem Witz geht es um Alltagserlebnisse,--einfach so! Die Liebe, das Leben, die Arbeit und der Umgang mit einander: Daniel S. weiß zu allem nette kleine und höchst unterhaltsame Geschichten zu erzählen. Einmal würde sich Fräulein Schröder gerne ihre „Problemzonen “ wegoperieren lassen; ein anderes Mal sind die Patenkinder zu Besuch und müssen beschäftigt werden, aber wie nur? Dann wieder soll sich der Erzähler---ist er der Autor? Oder ein anderer? ---mehr mit seiner Gesundheit beschäftigen und Sport treiben. Zu vielen Themen zaubert Daniel Schnorbusch kleine Geschichten, die zum einen erheitern,zum anderen aber mit gewitztem Humor den täglichen Begebenheiten eine besondere Note zu geben verstehen. Eine der schönsten Geschichten spielt sich beim Friseur ab. Einmal abgesehen von den bunten Blättern, die man ja nur beim Friseur liest, und aus denen man soviel lernen kann über die „ Schönheit“, die von innen kommt, endet der Versuch eines Gesprächs über die philosophischen Weisheiten eines Schleiermachers, Herders und Schellings im Desaster einer Haarfarbe, die den Erzähler schreckensbleich werden lässt. Zit.:„ Fräulein Schröder war, als ich heimkam, zum Glück abwesend. Ich wusch mir mehrere Male die Haare in der Hoffnung, aus Schwarz würde wieder Grau. Aber die Kosmetikbranche im Verein mit der chemischen Industrie hatte ganze Arbeit geleistet“. Zu seinem Glück hatte Fräulein Schröder einen ähnlichen Reinfall erlebt. Das Problem wird von beiden radikal gelöst,--und die Geschichte führt wie in allen diesen Erzählungen zu einem amüsanten Schluss. In Gedanken bei der Suche nach Geschenken zu Weihnachten fällt der schöne Reim: „was schenkst du ihr, was schenkst du ihr? Ein Holz, einen Stein, ein Stück Papier ?“ Wie schwierig sich die Geschenksuche gestalten kann, das erfährt man in einer Abhandlung, die von einer heiteren und komischen Seite auch dieses Ereignis beleuchtet. Ob eine Reise nach Italien, Überlegungen zu klugen oder weniger klugen Partnerinnen,--Daniel Schnorbusch weiß seine Einfälle vielfarbig und facettenreich umzusetzen. Die lakonischen, treffenden und gescheiten Betrachtungen zum Alltag machen die Erzählungen zu wahren Kleinodien, die man mit Genuss, lachenden Augen und äußerst amüsiert liest. Sie enthalten zudem noch fast immer treffende Wahrheiten, die jeder aus dem eigenen Leben kennt. Ob als Geschenk oder zur Unterhaltung für eine Gesellschaft im kleinen Kreis: das hübsch aufgemachte Buch ist hinreißend und sehr empfehlenswert! Die für die Buchausgabe überarbeiteten Geschichten sind als Kolumnen in der Zeitschrift „Kultur & Technik“ des deutschen Museums in München erschienen. Jana Konschak hat sehr lustige und erheiternde Bilder zur Untermalung der Geschichten beigetragen. Daniel Schnorbusch arbeitet und lebt in München.

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