Die Idee ist zwar nicht neu, aber dann doch immer wieder witzig: Pepper arbeitet als Fremdenführerin auf dem Friedhof, als sie plötzlich den Geist eines Mafiosos sehen kann. Und nicht nur das: Sie wird sogar von ihm aufgefordert, seinen Mord aufzuklären.
Wie gesagt, die Idee ist nicht neu, aber witzig. Pepper als Hauptfigur ist sympathisch - man muss sie einfach mögen. Ähnlich geht es einem mit Gus, dem Geist. Er ist bzw. war zwar ein Gangster, ist aber trotzdem zum lieb haben.
Anfangs ist es mir allerdings etwas schwer gefallen, in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil ist nicht ganz so flüssig, zumindest für meinen Geschmack, auch wenn ich nicht an Beispielen festmachen kann, woran es genau liegt.
Anfangs zieht sich allerdings die Geschichte etwas in die Länge. Da ist etwas durchhalten angesagt. Der Schluss kommt dann wiederum meines Erachtens etwas zu schnell. Es wird zwar alles so aufgeklärt, dass keine Fragen offen bleiben, aber ich hätte mir trotzdem etwas mehr Tiefe gewünscht.
Insgesamt ist es ein nettes Buch für Zwischendurch, der Auftakt einer ganzen Serie rund um Pepper. Von mir gibt es 3 Sterne!
Daniel Schumacher
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Pepper Martin durchlebt gerade eine schwere Zeit. Ihr Vater, der berühmte Schönheitschirurg, sitzt hinter Gittern wegen Versicherungsbetrug, mit ihrer Mutter hat sie kein Kontakt und ihr Verlobter hat sich von ihr getrennt, als sich nun rausstellte,dass Pepper pleite ist. Nun muss Pepper ihren Lebensunterhalt allein verdienen und arbeitet auf einem Friedhof als Fremdenführerin. Nach einem Unfall vor dem Mausoleum eines Mafioso, Augustino Scarpetti, kann sie diesen plötzlich sehen als Geist und selbstverständlich hat Augustino ("Gus") noch eine Rechnung offen: er muss herausfinden, wer ihn umgebracht hat, damit er seine Seelenruhe findet. Anfangs ist Pepper nicht gerade dafür zu begeistern doch schon bald merkt sie, dass sie keine andere Wahl hat und hinter den Ermittlungen steckt ein noch etwas tiefsinnigerer Grund.
Meinung:
Das Cover ist ein Blickfänger und war auch der Hauptgrund des Buchkaufs, leider hat der Titel nichts mit der Story zu tun...also da werden keine Paten geküsst, es läuft überhaupt nichts romantisches zwischen Pepper und Gus, wie der Titel mir vermittelt hat. Das Buch hat mich etwas genervt, auf der zweiten Seite wusste man schon die BH Größe der Dame (85D) und bei jeder männlichen Begegnung ist es wie folgt abgelaufen: Der Mann war zuerst schroff, dann starrt er wie magnetisiert den Busen an, und dann ist er plötzlich lieb und nett und redselig. Ständig wird beschrieben, wie irgendwelche Shirts über ihrem Busen spannen, diese Passagen waren absolut lächerlich, da keine romantischen oder sexuellen Anspielungen stattgefunden haben, da der Rest einfach viel zu oberflächlich war. Das Buch war insgesamt oberflächlich, die Story war oberflächlich, die Hauptpersonen waren oberflächlich . . . was richtig schade ist, da der Schreibstil flüssig und in Ordnung war, dahabe ich schon wesentlich schlimmeres gelesen.
Pepper Martin ist eine verzogene, oft recht oberflächliche junge Frau, die erst seit kurzem weiß, was es heißt auf eigenen Beinen stehen zu müssen. Und ganz ehrlich - wer bekommt so etwas schon von einem auf den anderen Tag hin? Vor allem, wenn man nie vorhatte, ein selbstständiges Leben zu führen! Gewohnheiten und Charakter ändern sich so schnell nicht. Trotzdem stellt sich Pepper dem ungewohnten Leben (Welche Wahl hat sie schon?) ohne viel Geld und zahlenden Papi oder Verlobten. Und nach einem kleinen Unfall stellt sie sich gaaaanz langsam auch der Tatsache, Tote sehen zu können. Und das bringt einige Verwicklungen mit sich, denn für den lange toten Mafiaboss soll sie ein bisschen etwas herausfinden...
Ein leicht lesbares Buch. Die Geschichte hat alles in allem wenig Tiefgang, doch wem das nichts ausmacht der bekommt durchaus amüsante Unterhaltung mit einigen Überaschungsmomenten.
Nur etwas hat mich sehr irritiert: Der Titel passt so gar nicht zur Geschichte!


