Empathie für sich selbst
Obgleich der sympathische Held eine mächtige unterschwellige Traurigkeit bekämpfen muss, die seine Verwundungen mit sich gebracht haben, entfaltet er in seiner Fröhlichkeit eine sehr glaubwürdige Resilienz. Was mir vor allem auffiel, war eine atemberaubend gut gelungene Empathie, die er für sich selbst entwickelt hat. Wer auch empathisch mit sich selbst ist, verfügt über Tiefe und Klugheit.
Diese Geschichte wirkt sehr archetypisch und zeugt von einer großen Universalität, die ganz gewiss viele (nicht nur Schwule) nachempfinden können. Dabei hat das Buch aber einen ganz eigenen Tonfall. Ein talentierter Autor, von dem man gerne mehr lesen möchte.


