Daniel Silva Das Moskau-Komplott

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Inhaltsangabe zu „Das Moskau-Komplott“ von Daniel Silva

Der Mord an einem russischen Journalisten. Ein obskurer Milliardär namens Charkow. Die schmutzigen Geschäfte des neuen Russland. Und ein gefälschtes Gemälde, das Geheimagent und Kunstrestaurator Gabriel Allon auf die Spur eines Waffendeals ungeahnten Ausmaßes führt. Brisant und stark: der neue Thriller von Daniel Silva.

Gabriel Allon ermittelt wieder. Im Auftrag des Mossad geht es wieder rund um die Welt.... Spannung pur!

— kassandra1010
kassandra1010

Gelungener Gabriel Allon-Thriller!

— Janosch79
Janosch79

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  • Man wird einfach süchtig nach Allon!

    Das Moskau-Komplott
    kassandra1010

    kassandra1010

    14. May 2016 um 14:19

    In einem Luxusvoralpenort wird ein toter russischer Journalist gefunden. Als sich daraufhin sein Auftraggeber mit dem Mossad treffen will um Informationen auszutauschen, ist die Hölle los. Gabriel muss her, doch der darf eigentlich gar nicht ermitteln.Aber da Standhaftigkeit nicht gerade zu Gabriels Stärken zählt, lässt er sich darauf ein. Nach einer wilden Stadtwanderung will er sich mit dem Russen treffen, beobachtet ihn von einem Kirchenportal. Als sich der Russe daraufhin allen Anschein nach selbst erwürgt, ist Gabriel klar, das hier Gift im Spiel ist und jemand mit viel Macht dahinter steckt. Von der ersten bis zu letzten Seite spannend. Sehr gute Einblicke in die verschiedenen Spionageabteilungen einzelner Länder und deren Zusammenarbeit. Detailgenaue Beschreibungen aus dem Lebensalltag eines israelischen Spions und deren Versuch, den nächsten Morgen auch noch zu Leben.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    silver111

    silver111

    16. September 2011 um 12:17

    Gabriel Allon, seines Zeichens israelischer Geheimagent, bekommt, obwohl er sich momentan in den Flitterwochen befindet, den Auftrag, die dunklen Machenschaften des russischen Waffenhändlers Charkow zu untersuchen und Kontakt zu Charkows Ehefrau herzustellen, die wertvolle Informationen über die Waffengeschäfte ihres Mannes besitzt. Unterstützt wird er von Geheimdiensten aus Frankreich, England und USA sowie von einer russischen Journalistin. Eigentlich lese ich zwischendurch ganz gerne Spionagethriller und was Herr Silva hier vorgelegt hat, liest sich auch ganz gut und interessant – aber mehr auch nicht. Ich hatte anfangs etwas Probleme, mir die vielen Namen zu merken, was sich im Verlauf aber gegeben hat, allerdings hat mir ein wesentliches Element gefehlt, nämlich Spannung. Über viele viele Seiten hinweg wird beschrieben, wie geplant und versucht wird, den Kontakt zur Charkows Ehefrau herzustellen, was ich viel zu langatmig fand. Ich hätte insgesamt etwas mehr Action erwartet. Leider konnte das Buch meine Erwartungen, die ich nach der Lektüre der Leseprobe hatte, nicht erfüllen. Mein Fazit: Eine ganz nette Lektüre für zwischendurch oder den Urlaub, aber kein Pageturner den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    olifant

    olifant

    19. October 2010 um 13:20

    Von seinem Stil her erinnert mich das Buch stark an die Autoren Barry Eisler und Vince Flynn. Die Szene auf dem Nowodewitschi-Friedhof könnte allerdings auch aus dem "Russlandhaus" John le Carres stammen. Der Autor versteht es den Leser zu fesseln und in leichtem aber zielgerichtetem Ton langsam Tempo und Hochspannung aufzubauen. Neben den Machenschaften der Geheimdienste (Anwerbung, Vertuschung, interne Machtkämpfe) und den Interessen des Vatikans beleuchtet er auch das Privatleben des Spions Gabriel Allon und dessen Gewissenskonflikte seiner Frau gegenüber. Das gibt der Story eine persönliche Note, genau wie seine Tätigkeit als Restaurator/Fälscher. Die Erwartungen, die der Leseeindruck geweckt hat wurden mehr als erfüllt. Das Buch ist sehr spannungsgeladen, zeitgemäß und lebendig. Einige Klischees, die wahrscheinlich dazugehören, bedient Silva dennoch. So ist bspw. die Schwiegermutter des Oligarchen eine mittellose, einfache Russin und die Ehefrau des Waffenhändlers erkennt die Fälschung des Restaurators auf den ersten Blick...- Da mich das Buch gefesselt hat, hatte ich es in 3 Tagen ausgelesen. Das erste Buch dieses Autors, aber bestimmt nicht das letzte, zu dem ich gegriffen habe. Hilfreich für Silva-Neulinge fand ich den Abriss der bisherigen Bände im Anhang des Buches. Mich würde nun natürlich besonders der direkte Vorgängerband interessieren, den ich mir nun zulegen werde. Aufschlussreich für den Leser ist genauso auch die Nachbemerkung des Autors. Zum Urteil "fantastisch" fehlt mir nur noch das genauere Eingehen auf die verschiedenen Schauplätze, die dem Buch vielleicht noch mehr Lokalcolorit verliehen hätten.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    lenchen_196

    lenchen_196

    17. October 2010 um 22:31

    Nach Moskauer Regeln? „Das Moskau-Komplott“ ist das siebte Buch des erfolgreichen amerikanischen Autors Daniel Silva aus der Reihe „Gabriel Allon, der israelische Superspion“. Allerdings war es für mich das erste Werk von ihm. Es ist übrigens nicht nötig, die Vorgängerbücher zu lesen, um die Handlung des neuen nachzuvollziehen. Nachdem Gabriel schon ein paar mal die Welt gerettet hat, wovon der Autor in seinen anderen Romanen schrieb, verbringt er seine Flitterwochen in einer Villa in Italien und restauriert dabei ein wertvolles Gemälde im Auftrag des Papstes. In dieser Zeit verbreitet der russische Oligarch und Waffenhändler Iwan Charkow sein Spinnennetz über die Welt und bereitet mittels seiner schmutzigen Geschäfte einen Terroranschlag vor, der das Ausmaß des 11. September weit überschreiten würde. Der israelische Geheimdienstmitarbeiter musste seinen Urlaub unterbrechen und sich wieder den Heldentaten a la James Bond widmen. Das Buch liest sich leicht und ist spannend und gut strukturiert, die Handlung entwickelt sich rasch. Die Kapitel sind kurz, der Schreibstil ist nicht langweilig. Es wird immer auf die „Moskauer Regeln“ hingewiesen, welche angeblich für die CIA-Agenten seinerzeit geschrieben wurden und immer noch aktuell sind. Ob sie überhaupt existieren? Daniel Silva konnte keine solchen schriftlichen Dokumente bekommen. Allerdings fand ich, dass das Buch voller Klischees und Vorurteile ist, was übrigens für einen mittelmäßigen Spionen-Roman ganz normal ist. Silva schert alle über einen Kamm. Alle Russen sind böse und gierig, es herrscht in Russland keine Demokratie nach westlichem Standard (klar!). Die Journalisten sterben wie Fliegen, der ehemalige KGB (heute FSB) regiert das Land. Alle Moskowiter haben ihre Datschas und wollen nichts über Korruption im eigenen Land wissen; 99,9 Prozent wählen den neuen Präsidenten, der natürlich einer von den KGB-Leuten ist. Genauso ist Iwan Charkow einer von denen. Und seine Gattin, Elena, eine gehörige russische Frau, will plötzlich seine hinterlistigen Terror-Pläne brechen. Mithilfe des israelischen Agenten höchstpersönlich, dessen heiliges Angesicht der ganzen Welt bekannt ist. Warum hat Elena plötzlich über Nacht entschieden, ihren Mann zu verraten? Bisher war sie mit ihrer Ehe immer zufrieden, dabei hat sie ja gewusst, womit ihr Mann seine Millionen verdient und hat dieses Leben der Neureichen in vollem Gange genossen. Es gibt keine Antwort. Das klingt für mich nicht überzeugend, der Autor zeigt nicht einmal die Gedanken und Überlegungen seiner Figuren. Oder warum hat sich Oberst Bulganow für die Rettung eines israelischen Agenten entschieden? Der wahre Held dieser Geschichte läuft irgendwie ganz am Rande der Handlung und ist nur eine blasse Gestalt, ohne Gesicht und fast ohne Worte. Oder entspricht er nicht dem Bild des Autors, welches er uns über Russen malt? Keine Charaktere sind detailliert beschrieben, es folgen nur die Heldentaten, eben ein Spionage-Thriller. Das scheint mir jedenfalls zu platt. Die Idee des Romans ist nicht ganz durchdacht, es gibt so viele Widersprüche, die bei einem Profi-KGBler wie dem ehemaligen General Iwan einfach lächerlich sind. Wieso konnte Elena die höchstgeheimen Telefongespräche ihres Mannes mithören? So könnte jeder Bedienstete im Haus gleich alle Geschäftsdetails des Waffenhandels belauschen und an Sicherheitsdienste beliebiger Staaten weiterverkaufen. Wieso wurde die Wohnung ihrer Mutter in Moskau nicht verwanzt? So konnte sie mit der Mutter ganz offen über ihre Pläne sprechen und keiner hat etwas davon mitgekriegt. Es gibt viel mehr solche Unstimmigkeiten... Aber Ende gut, alles gut. Für alle, die einen spannenden aber nicht tief durchgedachten Spionage-Thriller aus dem „russischen“ Leben lesen möchten, ist dieses Buch als leichte Kost empfehlenswert. Es liest sich leicht und schnell. Aber nicht alles, was der Autor erfunden hat, muss man ernst nehmen. Die Moskauer Regeln sind doch anders!

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2010 um 18:59

    Ein unabhängiger russischer Journalist wird in einem französischen Alpenort ermordet. Dort sollte er für seine Zeitung Informationen über einen Geschäftsmann sammeln, der Waffenhandel betreibt. Nach dem Tod will der russische Chefredakteur seine Informationen an den israelischen Geheimdienst weitergeben. Er möchte allerdings nur mit einem bestimmten Agenten sprechen. Dieser hält sich gerade in Italien auf, wo er seine Flitterwoche verbringt und nebenbei für den Vatikan Bilder restauriert. Ein Treffen soll in Rom stattfinden. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird der Redakteur vergiftet. Die Flitterwochen sind beendet, der Geheimdienst alamiert und aus dem scheinbar einfachen Auftrag wird eine schwere Prüfung. Nach kürzester Zeit jagen die russischen Behörden und die persönliche Garde des Waffenhändlers eine weitere Journalistin und den isarelischen Agenten. Doch im Laufe der Geschichte werden noch CIA, MI5, MI6 und einige französische Behörden einbezogen. Eine rasante Handlung entsteht, die nicht gefüllt ist mit Leichen, sondern mit Hinterlist, Glück, Charme und ein wenig Hoffnung. Trotz dieser Fülle von Beteiligten und Schauplätzen werden die Figuren und Orte sorgsam eingeführt. Man erfährt nicht zu viel über sie, kann sich aber ein hinreichendes Bild von ihnen malen. Spezifische Charakteristika werden herausgearbeitet und mit viel Liebe beschrieben. Die Sprache ist sehr klar und nicht zu ausschweifend. Es werden nur sehr wenige "Fachwörter" benutzt und die Satzlänge ist sehr ansprechend. Außerdem werden viele Fakten und tatsächlichen Ereignisse so gut mit erdachten Anschlägen und politischen Handlungen verwoben, dass man den Eindruck hat eine sehr realistische Geschichte zu lesen. Gerade wenn man mit Russlandkennern oder russischen Bürgern spricht, wird einem immer wieder vor Augen geführt wie nah diese Geschichte an der Realität angelehnt ist. Darauf geht der Autor auch sehr schön im Anhang ein. Erdachte Aspekte und Tatsachen werden dort noch einmal gegenübergestellt. Fazit: Aus meiner Sicht ein sehr spannendes und interessantes Buch, dass zwar eine fiktive Handlung beschreibt gleichzeitig aber Interesse an den angesprochenen Themen weckt und vielleicht auch ein bißchen Angst macht. Wer gerne mehr darüber wissen möchte, dem möchte ich die Werke von Anna Politkowskaja sehr ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    suse9

    suse9

    01. June 2010 um 14:48

    Wie schreibt man eine Rezension über ein Buch, auf das man sich sehr gefreut, welches aber eine große Enttäuschung war? Erwähnt man die langweiligen Passagen, in denen nur geredet und debattiert wird, die vorhersehbare Handlung, die klischeehaften Charaktere? Kann man seinen Frust über die einfache Sprache, flachen Dialoge oder Erklärungen von Zusammenhängen, die auch so völlig klar gewesen wären, äußern, ohne dem Autor, der sicherlich viel Energie in seinen Roman gesteckt hat, zu nahe zu treten? Vielleicht sollte man lieber schweigen, das Buch weglegen und ein neues versuchen. Jedoch der Autor ist - wie ich gelesen habe - weltbekannt und supererfolgreich. So wird ihn meine negative Meinung über das Buch nicht stören. Außerdem denke ich auch an die Leser, die wie ich Thrillerfans sind, sich auf einen Roman voller Aktion, Spannung, ungewöhnlicher Sprache und rasanter Handlung freuen. Diesen möchte ich meine Erfahrung mit "Das Moskau-Komplott" schildern. Nach den ersten Kapiteln, die alles beinhalten, was im Vorab versprochen wurde, verflacht die Handlung derartig, dass es mich nur noch langweilte weiterzulesen. Ich tat es aber, da ich auf ein spektakuläres Ende hoffte. Allon - israelischer Geheimagent - versucht, Geschäfte des russischen Waffenhändlers Charkow mit den Feinden Israels zu verhindern. Er erhält Hilfe vom israelischen, französischen und amerikanischen Geheimdienst sowie von russischen Journalisten, wobei zwei von ihnen ermordet werden, bevor sie entscheidende Informationen weitergeben konnten. Ihrem Engagement, mit Allon in Kontakt zu treten, ist es jedoch zu verdanken, dass dieser die Fährte aufnimmt und aktiv wird. Das Thema des Buches hat durchaus Potential, gestört haben mich jedoch die vielen Diskussionen, die eingestreuten witzigen Kommentare, die in einem lebensgefährlichen Einsatz völlig fehl am Platz wirkten und die eingangs geschilderte vorhersehbare Handlung. Ich verspürte große Erleichterung, als ich das Ende erreichte. Kein Herzklopfen, kein Atemanhalten beim Lesen, kein Mitfiebern mit den Charakteren: "Das Moskau-Komplott" war für mich eine große Enttäuschung.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    Bellexr

    Bellexr

    20. April 2010 um 14:24

    Während seiner Flitterwochen in Umbrien wird der israelische Geheimdienstler Gabriel Allon vom russischen Chefredakteur Boris Ostrowskij um ein Treffen in Rom gebeten. Grund hierfür ist die Ermordung einer seiner Journalisten, Aleksandr Lubin, der einer äußerst brisanten Geschichte über Waffenschmuggel auf der Spur war. Etwas unwillig sagt Gabriel zu. Als er jedoch in Rom eintrifft, wird Ostrowskij vor seinen Augen ermordet. Seine Neugier ist geweckt und ein Hinweis führt ihn zur Journalistin Olga Suchowa nach Moskau, die ihm ihre Informantin verrät. Hierbei handelt sich um Elena Chakrowa selbst, die Gattin des Milliardärs und Waffenhändlers Iwan Charkow, der sich nicht davor scheut, hochgefährliche Waffen an terroristische Zellen zu verkaufen. . Geschickt verknüpft Daniel Silva in seinem vorliegenden Spionagethriller Fakten und Fiktion zu einer äußerst rasanten Story, die trotz geringem Actionanteil überaus spannend erzählt ist und zum Schluss sogar in Sachen Spannung noch einmal richtig anzieht. Man merkt deutlich, dass der Geschichte ein fundiertes Wissen der Thematik zugrunde liegt. Und auch, wenn man eine ungefähre Vorstellung vom Ausgang des Thrillers hat, ist der Weg dorthin sehr unterhaltsam und informativ. Dem Autor gelingt es mühelos, eine Geschichte zu zeichnen, die von Anfang an schlüssig und zu jeder Zeit absolut nachvollziehbar und verständlich ist. . Hintergrund des Buches sind illegale Waffengeschäfte, Korruption und das Machtgefüge im heutigen Russland, bei dem der neue russische Geheimdienst FSB überall seine Finger mit im Spiel zu haben scheint. Typisch ist wieder einmal, dass der Russe an sich wieder als lärmend, machtbesessen, Wodka trinkend und mit Geld protzend dargestellt wird, allerdings gibt es dann doch noch in dieser Hinsicht den ein oder anderen Lichtblick. . Seinen Protagonisten Gabriel Allon stellt Daniel Silva anfangs etwas unterkühlt, aber durchaus sympathisch dar. Frisch verheiratet möchte er eigentlich lieber seine Zeit mit seiner Frau Chiara und dem Restaurieren eines Bildes für den Vatikan verbringen, als sich nach Rom zu begeben, um einen möglichen Informanten zu befragen. So nach und nach lernt man Gabriel dann als einen sehr gewissenhaften, sturen, mutigen und äußerst intelligenten Agenten mittleren Alters kennen. Seine Frau Chiara, die ebenfalls beim israelischen Geheimdienst arbeitet, ist nur eine Nebenrolle vergönnt. Facettenreich hat der Autor auch die Figur des Iwan Charkow gezeichnet, der dem Leser als ein sehr undurschaubaren, kaltblütigen und impulsiven Machtmenschen beschrieben wird. Couragiert, mutig und sympathisch ist der Charakter von Elena Charkow angelegt, die eine Schlüsselrolle im „Moskau-Komplott“ spielt. . Fazit: Daniel Silvas neuester Spionagethriller bietet eine komplexe, gut durchdachte und bis zum Ende hin sehr rasante und spannende Story mit einem etwas eigenwilligen, hochintelligenten und sympathischen Protagonisten.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    anyways

    anyways

    14. March 2010 um 13:02

    Gabriel Allon, ehemaliger israelischer Geheimdienstagent, weilt zusammen mit seiner zweiten Frau Chiara unter falschem Namen in den Flitterwochen in Umbrien. Dort restauriert er für den Vatikan Nicolas Poussins „Martyrium des heiligen Erasmus“. Restaurieren alter Gemälde und Malen zählen zu seinen großen Leidenschaften, und hätte man ihn nicht 1972 für den Geheimdienst rekrutiert, hätte er einer der größten zeitgenössischen Maler werden können. Doch auch in Umbrien holt ihn die Vergangenheit ein. Sein väterlicher Freund und ehemaliger Chef, Ari Shamron sucht ihn in dieser idyllischen Landschaft auf, um ihn um einen kleinen Gefallen zu bitten. In Courchevel, einen beliebten französischen Wintersportort wurde der russische Reporter Aleksandr Lubin heimtückisch ermordet. Er weilte auf Anweisung seines Chefreporters Boris Ostrowskij, für eine Reportage über den russischen Milliardär und Waffenschieber Iwan Charkow, in diesem exklusiven Ort. Nach dem Tod Lubins nimmt Ostroskij Kontakt zu Shamron auf und bittet diesen ein Treffen mit Allon zu arrangieren. Shamron bittet deshalb Gabriel seine Flitterwochen zu unterbrechen und nach Rom zu reisen. Doch zu einer Unterhaltung zwischen dem Russen und dem Israeli kommt es nicht mehr, denn auch auf Ostrowskij wird ein tödlicher Anschlag verübt. Um die Hintergründe dieser beiden Morde zu klären macht sich Allon nun auf den Weg nach Moskau. Von nun an nehmen die Dinge eine rasante Wendung, und nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten Allons sondern auch die Mitwirkung des israelischen, französischen, englischen und amerikanischen Geheimdienstes bedarf es, um eine Tragödie internationalen Ausmaßes zu verhindern. Daniel Silva versteht es brillant seine Spionagethriller komplex aber nicht kompliziert darzustellen. Sein Schreibstil ist flüssig und durch die vielen Kapitel kann man trotz der vielen Personen und Sachverhalte der Geschichte mühelos folgen. Ein Buch das ich förmlich verschlungen habe, und deshalb bin ich mir ganz sicher, es demnächst auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten zu finden.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    Merleperle

    Merleperle

    12. March 2010 um 23:02

    Habe bislang alle Silvas gelesen und war bislang auch ein Fan. Dieses war jedoch mit Sicherheit mein letztes Buch von ihm. Es reicht! Abgesehen von dem immer wieder gleichen Aufbau und mittlerweile fast identischem Inhalt, werden die Klisches vom BÖSEN (Islamisten und Russen) und GUTEN (Israelis und Amerikaner) von MANN und Frau (stets intelligent, mutig und hübsch, aber eigentlich nur Erfüllungsgehilfin, dem Mann hörig und immer irgendwie heldisches Opfer) immer unterträglicher, was sage ich: Sie SIND unerträglich. Schluss, Aus, Fertig, Vorbei ... Adieu Silva, Adieu Gabriel ...

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    Kiritani

    Kiritani

    01. March 2010 um 00:20

    Daniel Silvas neustes Werk 'Das Moskau-Komplott' empfand ich als angenehmen und gut recherchierten Thriller. Zu meiner Freude war es nicht mit überflüssig detaillierten Kampf- und Mordszenen gespickt. Die Sprache war flüssig und man konnte der Geschichte sehr gut folgen. Da der Großteil der Geschichte in Europa/Asien spielte, konnte man sich als Europäer auch gut die Umgebung ins Gedächtnis rufen. Ich empfand, anders als andere, die Anzahl der Charaktere als passend. Viele mögen meinen, dass zu viele Charaktere auftauchen (gut, die Leibwächter hätten eventuell keine namentliche Erwähnung benötigt, aber so sind sie menschlicher und realer georden), aber bei dem Verlauf der Geschichte und den etlichen Verstrickungen in illegale Geschäfte und den Mitwissenden aus den Verschiedenen Ämtern und Behörden, sind viele Personen wichtig um so einen Komplott herzustellen. Gabriel Allon, der Protagonist war mir von Anfang an sympathisch. Und er blieb es den ganzen Verlauf über. Mein Bild von ihm passt so gar nicht zu einem Agenten, der etliche Menschen getötet hat und auch keine Skrupel hat, russische Killer präzise zu töten. Wäre sein Umgang mit Ari und Elena nicht so herzlich und nett gewesen, hätte sich mein Bild von ihm ein wenig verändert, aber ich muss sagen: Gabriel Allon ist ein starker, tiefgründiger und guter Romancharakter. Allein die Danksagung zeigt, wie viel Wahrheit und Mühe in dem Buch liegt und stimmt einen gleichzeitig traurig und entsetzt. Das solche Geschäfte in der heutigen Zeit möglich sind und keine Skrupel bei den Betroffenen hervorrufen schokiert. Und das nur aus Macht- und Geldgier. Ivan war für mich ein Bild des Schreckens. Ein Waffenschieber, dem Geld und Macht wichtiger sind als seine Familie. Eine Ehe, die ihm nichts bedeutet, was er durch seine zahlreichen Geliebten beweißt. Einzig uns allein seine Kinder scheinen ihm etwas zu bedeuten - aber vielleicht auch nur aufgrund von Macht oder der Gier nach Geld. Elena Charkowa war eine bewundernswert mutige Frau, wenn man bedankt, was mit russischen Journalisten passiert ist, die Kritik am Kreml geäußert haben. Ein empfehlenswerte Thriller, mit guten soliden politischem Hintergrund.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    stern

    stern

    28. February 2010 um 17:21

    Mir fällt es schwer, dieses Buch objektiv zu beurteilen. Spionage-Thriller sind nichts für mich, zu komplex, zu viel Macht, zu viel verwobene Strukturen, zu viele Namen, die man sich merken muss... Die Anfangsgeschichte jedoch klingt noch recht vielversprechend. Ein russischer Journalist wird in einem schweizer Skigebiet ermordet. Ein weiterer russischer Journalist wird bei der Kontaktaufnahme mit dem israelischen Geheimagenten Gabriel Allon ebenfalls getötet, kann aber noch den Namen einer weiteren russischen Journalistin an Allon weitergeben. Dieser setzt sich mit ihr in Moskau in Verbindung, die beiden entgehen knapp einem Anschlag. Es sind weitere interessante und spannende Ansätze vorhanden, jedoch verliert der Thriller an Fahrt. Inhaltlich geht es, grob zusammengefasst, darum, dem russischen Millionär Charkow, Waffenhändler mit katastrophalen Folgen, mit Hilfe seiner Frau, das Handwerk zu legen. Daniel Silva hat es leider nicht geschafft, mich für Polit-/Spionage-Thriller zu begeistern aus den oben genanten Gründen. Ich konnte dem Geschehen nichts abgewinnen, mich hat die Geschichte dadurch geradezu gelangweilt. Für das Fazit bleibt mir nur noch objektiv zu sagen: Silvas Schreibstil ist flüssig, die Geschichte spielt an interessanten Schauplätzen ganz Europas und wer solch Verschwörungen mag, wird die Hintergründe darin aufregend und interessant finden.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    Lafayette

    Lafayette

    16. February 2010 um 13:30

    Hochspannung in Silvas neuem Russland-Thriller Mit Beendigung des kalten Krieges hatte Russland als Feindbild ausgedient. Die Autoren der Agententhriller mussten sich andere Bösewichte suchen. Jetzt präsentiert uns Daniel Silva in seinem neuen Thriller "Das Moskau-Komplott" einen russischen Bösewicht par excellent: Iwan Charkow, einen skrupellosen Waffenhändler, der nicht davor zurückschreckt, auch Terroristen mit hochmodernen Waffen zu beliefern. Gabriel Allon, Silvas bewährter israelischer Agent versucht mit Hilfe anderer Geheimdienste, den Einsatz dieser Waffen zu verhindern. Dazu bedient er sich durchaus ungewöhnlicher Methoden. Silva schreibt sehr spannend, ohne in unnötige Brutalität abzudriften. Er schafft es, einen Spionageroman und Politthriller so interessant zu verpacken, dass er leicht und flüssig zu lesen ist. Seine Protagonisten kommen sehr menschlich rüber. Der untergründige Humor, der ab und an durchblitzt, nimmt dem Roman die Ernsthaftigkeit und macht ihn auch für nicht passionierte Thrillerleser interessant Das Buch ist gut recherchiert und von erschreckender Aktualität. Ob allerdings eine so problemlose Zusammenarbeit der Geheimdienste auch in der Realität möglich ist, bleibt zu hoffen. Mein Tip: unbedingt lesen!

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    Carriecat

    Carriecat

    15. February 2010 um 14:37

    Nie allein... Hauptfigur: Gabriel Allon, (Kunstrestaurator, israel. Geheimdienstler und frischgebackener Ehemann) kann es einfach nicht lassen! Immer wieder stolpert er bzw. wird "gestolpert" in die unmöglichsten Situationen! Inhalt: Im neuesten Band um diesen eigenwilligen Helden, mit seinen multiplen Identitäten, geht es hoch her: Ein wichtiger Zeuge stirbt in Allons Armen, leider ohne eine Aussage zu machen.... Er muss nach Russland, in die Höhle des Löwen, um mehr über einen skrupellosen Waffenhändler heraus zu finden, der Islamisten beliefert. Vielleicht ist seine Frau die Schwachstelle? Kann sie ihn zu Fall bringen? Eine heiße Verfolgungsjagdt bzw. Flucht nimmt ihren Lauf, der Waffenhändler schlägt mit legalen und illegalen Mitteln zurück: Wer wird Schaden nehmen? Kann Gabriel Leben retten? Wird er die Hilfle der anderen Geheimdienste anzapfen können oder wird wieder nur gegeneinander intrigiert? Stil: Der Autor schreibt gewohnt gute Kost. Immer spannend, gute örtl. Eindrücke und sympathische Figuren, die ein wenig mit den einschlägigen nationalen Vorurteilen kokettieren ;-) Die Erzählabschnitte sind relativ kurz (umfassen nur wenige Seiten), dann geht es auch schon weiter, zur nächsten Szene, gerne am anderen Ende der Welt. Gerade diese Aufteilung lässt die Spannungskurve im Buch rapide ansteigen, da man immer "in der Luft hängt" bis es mit der einen Figur weiter geht. Fazit: Besonders gut finde ich die Zusammenfassung der vorhergehenden Bände (wäre aber sinniger, diese der Geschichte voran zu stellen nicht anders herum...) damit auch der Erstleser eine Chance hat. Die Geschichte selbst ist zwar abgeschlossen aber die Entwicklung der Figuren und ihre Beziehungen untereinander trotzdem sehr erhellend. Der Polit- Thriller hat mich sehr gut unterhalten und ja, das Ende war absehbar und trotzdem: Wer einen Roman über einen geschätzten Serienhelden liest, darf sich nicht wundern, wenn der nicht stirbt ;-) Es war nicht mein erstes Buch von Dan Silva und sicherlich auch nicht das letzte!

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    14. February 2010 um 22:49

    Das Moskau-Komplott Zum Autor: Daniel Silva, bis 1997 Top-Journalist des CNN, verbrachte lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten, in Kairo und am Persischen Golf. Seit dem großen internationalen Erfolg seines Thrillers "Double Cross - Falsches Spiel" widmet er sich ganz dem Schreiben. Übersetzt in mehr als zwanzig Sprachen, gehört Daniel Silva zur ersten Garde amerikanischer Thriller - Autoren. Klappentext: Der Mord an einem russischen Journalisten. Ein obskurer Milliardär namens Charkow. Die schmutzigen Geschäfte des neuen Russland. Und ein gefälschtes Gemälde, das Gabriel Allon auf die Spur eines Waffendeals ungeahnten Ausmaßes führt. Rasant und stark: der neue Thriller von Bestsellerautor Daniel Silva. Wissen ist Macht und manchmal tödlich. Als im Wintersportort Courchevel ein russischer Journalist ermordet wird, befindet sich Geheimagent Gabriel Allon mitten in den Flitterwochen. Als kurz darauf ein zweiter Mord passiert, ahnt Allon, dass etwas vertuscht werden soll und er seine Frau so schnell nicht wiedersehen wird. Doch erst als es ihn ins glitzernde Zentrum der neuen russischen Macht mit ihren Abgründen an Gier, Korruption und alten Seilschaften verschlägt, wird Allon klar, dass es nicht nur gilt, das Geheimnis um den Russen Iwan Charkow zu lüften: Er muss die Welt vor einem Anschlag von den Ausmaßen des 11. September retten. Zum Buch: Obwohl dieses Buch ein Spionagethriller ist, was nicht so ganz zu meinem bevorzugten Genre gehört, hat mich dieses Buch mitgenommen und die Geschichte hat mich gefesselt. Die Kapitel sind klasse aufgeteilt und die Überschriften verraten dem Leser sofort wo er sich befindet und was ihn erwartet. Eine Reise von Italien, wo sich Gabriel Allon auf Hochzeitsreise befindet und zur Tarnung als Restaurator arbeitet, über Frankreich und England nach Russland, wo auch der große Showdown stattfindet. Etwas schwer fiel es mir mich in die ganzen Geheimdienstorganisationen einzulesen, welcher Dienst zu welchem Land gehört und die ganzen dazugehörigen Protagonisten zuzuordnen und die Abkürzungen zu behalten, aber nachdem man sich erst einmal eingelesen hat ist das Buch sehr verständlich geschrieben. Die Sprache fand ich streckenweise etwas zu unterkühlt und dadurch sind einige Längen entstanden, die dem Handlungsbogen die Spannung nahmen. Man kann dieses Buch absolut problemlos lesen und verstehen ohne die Vorgänger der Serie zu kennen . Die eingeflochtenen Abstecher in Gabriel Allons Vergangenheit sind sehr dezent und auch für Neu-Leser gut verständlich. Jeder der Teammitglieder wird kurz und knapp eingeführt um dann seine Rolle einzunehmen. Auch einen kleinen Abzug dafür, dass man als Leser recht früh ahnt , wie die Geschichte sich entwickeln wird, mit welchen Konsequenzen und welchem Ende, und dass die Auflösung der großen Waffenlieferung nur eine Randnotiz am Ende des Buches ist. Ebenfalls ungeschickt fand ich die Bewertung der einzelnen involvierten Länder: Engländer warten generell ab… Franzosen sind hitzig dagegen , die Israelis sind grundsätzlich die „ Erlöser“ und die Amis können und wissen alles und sind „the best buddies of everyone“ .Und die Russen sind „ natürlich die bad guys „ Für mich, als „ Normalo „ ist das Leben, das Gabriel Allon führt natürlich sehr befremdlich und unvorstellbar, aber der Autor weiß wie man sprachliche Mittel so einsetzt um den Leser heranzuführen an ein Leben am Limit . Man konnte den verschiedenen Handlungssträngen sehr gut folgen und das Buch ist in sich logisch und nachvollziehbar. Wenngleich ich Probleme mit der Vorstellung habe, dass Geheimdienste auf dieser Welt tatsächlich so viel Macht besitzen, um Flüge zu canceln und ganze Wohnviertel lahmzulegen, das fand ich schon sehr erschreckend. Ein Thriller den man gelesen haben muss und der nicht umsonst ganz oben in den Bestsellerlisten zu finden ist.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    13. February 2010 um 10:43

    Ich kannte Daniel Silva vorher nicht und wußte auch nicht, daß es bereits mehrere Romane um Gabriel Allon den charmanten israelischen Geheimdienstler gibt. Daher wurde ich von der Brillianz dieses Romans nahezu von den Socken gehauen. Grandios konstruiert präsentiert sich hier ein Spionage-Agenten-Thriller allerhöchsten Niveaus. Die Geschichte könnte aktueller und nervenaufreibender nicht sein. Dazu gelingt es ihm noch beim Leser ein solches Gefühl für die agierenden Charaktere zu wecken, daß es fast beängstigend war. Ich habe mit Gabriel gebangt, mit Iwan gewütet und mit Elena Gemälde genossen. Silva gelingt es das Lebensgefühl verschiedener Länder wieder zugeben ohne dabei klischeehaft oder schwülstig zu klingen. Seine Wortwahl ist immer präzise, leicht amüsiert und doch ernsthaft. Herrlich, kaum zu glauben, daß diese Reihe mir zuvor gänzlich entgangen ist. Die Vorgängerbücher werde ich unbedingt noch lesen müssen, denn dieses hier war wirklich ganz groß. Keine logischen Fehler, keine Patzer, keine Ungereimtheiten stammen aus einer, wie das Nachwort zeigt, pedantischen aber auch unheimlich interessanten Recherchearbeit. Gerade durch den aktuellen Bezug und die Parallelen zur realen Welt, erhält dieser Thriller einen bedrohlichen Reiz, der das Lesevergnügen tatsächlich noch steigern könnte. Dieses Buch ist ein ganz heißer Anwärter auf meinen Thriller des Jahres 2010 und dabei haben wir erst Februar! Fazit: LESEN!!!

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