Daniel Silva Das Moskau-Komplott

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Inhaltsangabe zu „Das Moskau-Komplott“ von Daniel Silva

Der Mord an einem russischen Journalisten. Ein obskurer Milliardär namens Charkow. Die schmutzigen Geschäfte des neuen Russland. Und ein gefälschtes Gemälde, das Gabriel Allon auf die Spur eines Waffendeals ungeahnten Ausmaßes führt.

Als im Wintersportort Courchevel ein russischer Journalist ermordet wird, steckt Geheimagent Gabriel Allon mitten in den Flitterwochen. Als kurz darauf ein zweiter Mord passiert, ahnt Allon, dass etwas vertuscht werden soll - und er seine Frau so schnell nicht wiedersehen wird. Doch erst als es ihn ins glitzernde Zentrum der neuen russischen Macht mit ihren Abgründen an Gier, Korruption und alten Seilschaften verschlägt, wird Allon klar, dass es nicht nur gilt, das Geheimnis um den Russen Iwan Charkow zu lüften, sondern auch, die Welt vor einem Anschlag von den Ausmaßen des 11. September zu retten.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. November 2011 um 15:43

    Kurz nach seiner Ankunft, wird der Journalist Alex Lubin, im französischen Courchevel im Hotelzimmer ermordet. Dessen Chef Boris Ostrowskij wusste, dass er an einer Story über den russischen Milliardär und Waffenschieber Ivan Charkow gearbeitet hat. Ostrowskij nutzt seine Kontakte und holt sich Hilfe beim israelischen Geheimdienst, weil dieser ein berechtigtes Interesse an Informationen über eine Bedrohung Israels und der westlichen Staaten haben könnte. Ari Shamron, ehemaliger Chef und guter Freund von Gabriel Allon, einem israelischen Geheimagenten, holt diesen aus seinen Flitterwochen, damit er sich in Rom mit Ostrowskij treffen kann. Nur ungern lässt er seine Leidenschaft als Kunstrestaurator, der er in seiner Freizeit nachgeht und seine Frau Chiara zurück, um der Pflicht und Gerechtigkeit nachzukommen. Doch kurz vor dem Treffen fällt Ostrowskij einem Anschlag zum Opfer und Gabriel macht sich auf nach Moskau um mehr über die Zusammenhänge zu erfahren. Dort angekommen möchte er sich mit Olga Suchowa, der stellvertretenden Chefredakteurin, in ihrer Wohnung treffen und kann sie in letzter Sekunde vor zwei Attentätern, die er ermordet, retten. Bevor er verhaftet wird, verrät sie ihm noch einen entscheidenden Kontakt, Elena, die Frau von Ivan Charkow. Geschickt versucht Allon einen unauffälligen Kontakt herzustellen und mit Spannung verfolgt man nun Abhör- und Täuschungsmanöver, Deals die ausgehandelt werden, Korruption und mehr oder weniger private Einblicke und russischer Machenschaften bis hin zum Finale. Temporeich und mordend fängt der 7. Teil der Erfolgsreihe um den israelischen Geheimagenten Gabriel Allon an und man folgt gebannt den Zusammenhängen und der Recherche. Der Autor Daniel Silva, ehemaliger CNN Reporter, strickt dabei souverän einen interessanten und nicht unbedingt frei erfundenen Spionage-Thriller. Er zeigt die Zusammenarbeit der Geheimdienste, vielschichtige Charaktere und lässt eine gewisse Ironie, sowie Charme des Hauptprotagonisten, nicht zu kurz kommen. Der Sprachstil ist sehr angenehm und trotz vieler ausländischer Namen und Ortswechsel, kann man der Geschichte gut folgen. Man kann sich des Eindrucks nicht verwehren, eine Art James Bond vorgesetzt zu bekommen, wobei Silva einen ganz eigenen Stil für die Vorgehensweise und das Privatleben setzt und auf die Trickkiste technischer Waffen und Kniffe verzichtet, aber mit Ideenreichtum und Überraschungen überzeugt. Die Stärke eines logischen Aufbaus, Schwerpunkte in intelligenten Dialogen und der Blickwinkel, auf zurückliegende und aktuelle politische Brennpunkte, machen diesen Thriller aus, wobei ein schwankender Spannungsbogen festzustellen ist, aber niemals ganz abfällt. So erfährt man etwas über „Die Pfeile Allahs“ wo der Autor sich doch sehr nah auf Anschläge, die durch die Weltpresse kursierten, bezieht sowie über politisch verfolgte Personen und die russische Mafia, deren Machenschaften und Waffenhehlerei. Man muss die bisherige Reihe und die Vorgänger nicht unbedingt kennen, dies war auch mein erstes Werk, da jeder Band für sich eine abgeschlossene Handlung beinhaltet. Der Sympath Allon, macht aber sehr neugierig und so werde ich die fehlenden Werke sicher noch hören oder lesen. Achim Buch liest als Sprecher mühelos diesen Agenten-Thriller mit einer sehr ausgeglichenen und ruhigen Stimme, achtet in den Betonungen aber auf Tempowechsel und Situationen und lässt auch Sarkasmus und Witz durchscheinen. Spannende Spionage- und Agentenkost verknüpft mit aktuellem, realem Zeitgeschehen, nachvollziehbarer, logischer Aufbau und Ablauf, ein schlüssiges, aber leider etwas zu schnelles Ende, gemessen am Gesamtinhalt der Story.

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  • Rezension zu "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott

    Leserrezension2010

    22. August 2010 um 13:24

    H11 Das Moskau-Komplott von Daniel SIlva Rezension zum Hörbuch "Das Moskau-Komplott" von Daniel Silva: From Russia With Love oder Alte und neue Feindbilder Inhalt: Im Skiort Courchevel wird der Russe Alex Lubin in seinem Hotelzimmer ermordet. Lubin war Journalist und recherchierte im Auftrag der Moskowskij Gaseta. Wenig später wird schließlich der Chefredakteur der Zeitung vergiftet. Gabriel Allon, ein israelischer Geheimagent, macht sich auf die Suche nach dem Drahtzieher hinter den Morden. Die Spur führt nach Russland – zu Iwan Charkow, einem ehemaligen Mitarbeiter des KGB, der nun durch illegalen Waffenhandel das große Geld macht. Mein Eindruck: Das Hörbuch zu 'Das Moskau-Komplott' wird von Achim Buch gesprochen, der dem Buch durch seinen Tonfall, seine angenehme Lesegeschwindigkeit und die authentische Aussprache der russischen Wörter/Namen die perfekte Intonation verleiht. Sehr selten empfand ich seine Lesung als übertrieben gelangweilt oder aufgesetzt locker und damit unpassend und eher störend. Der häufige Ortswechsel und die zahlreich auftretenden Protagonisten haben mir gefallen und beleben das Buch/Hörbuch ungemein. Allerdings bleiben Silvas Charaktere allesamt sehr oberflächlich und stereotyp. Silva hangelt sich von einem Vorurteil zum nächsten und vermag es nicht, seinen Figuren wirkliche Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit zu verleihen. Damit ist 'Das Moskau-Komplott' ein typischer Polit-/Spionagethriller, der auf Feindbilder und 'den bösen Muslim' oder 'den gefährlichen Russen' auf der einen Seite und 'den guten Amerikaner' oder 'den gerechten Israeli' auf der anderen Seite setzt. Man fühlt sich oft an einen James Bond-Film erinnert, in dem es die Guten und die Bösen gibt und in dem eine Reihe von Ungereimtheiten und Unmöglichkeiten geschehen, ohne dass sich jemand daran stört. Ich zumindest fand die Geschichte um Iwan, Elena und Gabriel häufig sehr unrealistisch und wenig nachvollziehbar. Mein Resümee: Ganz unterhaltsam und eine leichte Lektüre, die oft Spaß macht, jedoch kein großer Wurf und ohne knisternde Spannung. 3 Sterne

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