Der Drahtzieher

von Daniel Silva 
4,8 Sterne bei4 Bewertungen
Der Drahtzieher
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Baerbel82s avatar

Ein typischer Silva. Beste Unterhaltung!

Odenwaldwurms avatar

Ein spannenden Thriller, ich konnte das Buch nur kaum aus den Händen legen.

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Inhaltsangabe zu "Der Drahtzieher"

London: Ein grausamer Anschlag des IS im Westend kostet unzählige Menschenleben. Ein Beweis für das teuflische Genie von Saladin, IS-Chefstratege und Urheber einiger der verheerendsten Terrorangriffe in Europa und den USA.
Gabriel Allon, legendärer Agent und mittlerweile Leiter des israelischen Geheimdienstes, führt eine multinationale Operation zu Saladins Neutralisierung an. Ihn auszuschalten hat für Allon oberste Priorität. Als bei einem Besuch Allons die Zentrale der französischen Antiterrorgruppe von einer Bombe zerstört wird, ist Gabriel sich nicht mehr sicher, wer Jäger und wer Gejagter ist …

»Daniel Silva ist die Ausnahme von der Ausnahme: Ein Autor, dessen Bücher immer besser werden.« The Huffington Post

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959672078
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:01.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 5 Tagen
    Spannend von der ersten bis zur letzen Seite

    Dies ist der 17.Band der Gabriel Allon Reihe, von Daniel Silva. Egal wie viele man davon kennt und gelesen hat, man kann jeden sowohl für sich alleine lesen oder die ganze Reihe hintereinander weg genießen.


    Gabriel ist Chef des israelischen Geheimdienstes geworden. Er war mal Profikiller und ist jetzt ganz bürgerlich Ehemann, Vater und versucht mit dem neuen Job mal ein ganz normales Leben zu führen. 

    Doch dies ist erst mal nicht möglich, denn der IS legt mit mehreren Anschlägen das Westende Londons in Schutt und Asche. Der Drahtzieher dahinter ist der Islamist Saladin.

    Allon kennt Saladin, will ihn endlich unschädlich macht und so knüpft er eine internationale Koalition mit dem  MI5, MI6 aus England, dem französischen und israelischen Geheimdienst und auch die USA sind mit dabei.

    Hilfe bekommt Gabriel auch durch Christopher Keller und Natalie….

    …ein feines Netz einer Falle wird gewoben…um Saladin auszuschalten.


    Fazit:

    Wer die Bücher von Daniel Silva kennt, weiß, dass sie Uhrwerke sind. Personen, Orte, das Timing der Geschichte ist präzise getacktet und bin ins kleinste Detail genau recherchiert und erzählt. Dabei wechseln sich langsame mit schnelleren spannenden Passagen ab.

    Wie ein Wolf kreist man als Leser in immer kleiner werdenden Kreisen durch diesen Thriller, viele kleine Details brauchen etwas, bis sie an ihren Platz finden. Spannung garantiert.

    Auch wenn Gut -der Westen- und Böse -naher Osten- sehr Genua und etwas teilweise etwas klischeehaft festgelegt ist, ist der Inhalt von „Der Drahtzieher“ hoch aktuell.

    Tolle Charaktere, die trotz der vielen Bände um sie, immer noch neue Fassetten offenbaren könne und einem sympathisch, wie in ihrem eigenen Handeln authentisch vorkommen, machen diesen neuen Band neben seiner perfekt gesponnenen und ausgeklügelten Geschichte lesenswert. 


    5 STERNE.

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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Ein typischer Silva. Beste Unterhaltung!
    Die Jagd auf Saladin geht weiter

    „Der Drahtzieher“ ist bereits der 17. Band aus der Gabriel Allon-Reihe. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es?

    Es geht um Terroranschläge in Washington und London durch Saladin, das neue Gesicht des islamischen Terrors, der seine Waffen aus dem Drogenhandel finanziert.

    „Der Drahtzieher“ beginnt genau dort, wo „Die Attentäterin“ aufgehört hatte: Gabriel tritt seinen Job als Chef des israelischen Geheimdienstes an. Er war ein Profikiller, ist aber auch ein begnadeter Restaurator, liebender Ehemann und Vater.

    Die Engländer wollen Vergeltung und haben hierfür Christopher Keller beauftragt, einen ehemaligen SAS-Offizier und Berufskiller, der nun als MI6-Agent im Einsatz ist. Er war auch schon in „Der englische Spion“ an Gabriels Seite.

    Es folgt ein Wiedersehen mit Natalie aus „Die Attentäterin“. Zusammen mit Gabriels altem Freund Michail taucht sie ein in die Szene der Schönen und Reichen um Jean-Luc Martel, ein französischer Unternehmer, dessen wahres Geschäft der Drogenhandel ist.

    Gabriel und Keller folgen den Spuren der „Orangen“, so nennen sie die Drogen. Diese soll sie zu Saladin führen. Zitat: »Waren Sie schon immer ein Spion?«, fragte Martel. »Waren Sie schon immer ein Drogenhändler?« »Ich war nie ein Drogenhändler.« »Ah, richtig«, sagte Keller. »Orangen.«

    „Der Drahtzieher“ ist wieder ein typischer Silva: die USA, England und Israel, das sind die Guten, Russland, der Iran und die Arabische Welt, die Bösen. Erfahrene Geheimdienstler stehen skrupellosen Schurken gegenüber.

    Silvas Erzählstil wechselt zwischen ruhigen Passagen und dramatischer Action. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Besonders die Szenen, die in Marokko spielen: Casablanca, Fes, die Wüste… haben mir gefallen.

    Ab und zu finden sich Bezüge zu den Vorgängern, erscheinen alte Bekannte. Nichtsdestotrotz könnte ich mir vorstellen, dass Neueinsteiger, die die anderen Bände nicht kennen, Verständnisprobleme haben.

    Personen, Dialoge und Handlungen wirken komplett authentisch. Komplex, dennoch hochspannend. Zudem sind Silvas Romane immer aktuell: die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, der Brexit.

    Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, die auf Tatsachen beruht, aber auch Verschwörungstheorien enthält.

    Fazit: Ein typischer Silva. Beste Unterhaltung!

     

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    Odenwaldwurms avatar
    Odenwaldwurmvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spannenden Thriller, ich konnte das Buch nur kaum aus den Händen legen.
    Wieder ein tolles Buch von Silva

    London: Ein grausamer Anschlag des IS im Westend kostet unzählige Menschenleben. Ein Beweis für das teuflische Genie von Saladin, IS-Chefstratege und Urheber einiger der schwersten Terrorangriffe in Europa und den USA. Gabriel Allon, legendärer Agent und mittlerweile Leiter des israelischen Geheimdienstes, führt eine multinationale Operation zu Saladins Neutralisierung an. Ihn auszuschalten hat für Allon oberste Priorität. Als bei einem Besuch Allons die Zentrale der französischen Antiterrorgruppe von einer Bombe zerstört wird, ist Gabriel sich nicht mehr sicher, wer Jäger und wer Gejagter ist. (Klappcovertext vom Buch)


    Ich bin sehr gut in die Story gekommen. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und man versteht gleich um was es hier geht. Zwar versteht man nicht immer ihre Handlungen, aber das sollte ja auch so bei den Geheimdiensten sein. Der Auftakt ist schon einmal total heftig. Ein IS Anschlag auf Londoner Boden, in dem unzählige Personen getötet werden. Ab da an beginnen die Ermittlungen von einigen europäischen Geheimdienste, dem Israelischen Geheimdienst und sogar die USA ist dabei. Sich suchen wieder Saladin. Besonders Gabriel Allan, der Chef des israelischen Geheimdiensts, will ihn endlich hinter Gittern sehen. Die besten Agenten spielen die Lockvögel. Wir erfahren viel über die Arbeiten des Geheimdienstes und wie die verschiedenen Länder zusammen arbeiten. Wie so eine große Operation geplant und durchgeführt wir. Total interessant und spannend zu lesen. Zwar ist es eine andere Spannung wie sonst in den Silva Büchern. Aber trotzdem konnte ich das Buch nur kaum aus den Händen legen und musste immer weiter lesen. Das Ende in Marokko und England war richtig dramatisch und rundeten den Thriller sehr gut ab.

    Ich kann den Thriller nur sehr empfehlen, auch wenn er dieses Mal etwas anders war und mir mehr über die Ermittler, als über die Täter erfahren haben. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr und einen neuen Band von Silva.

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    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Schließt nahtlos an die Attentäterin an, dieses mal aber mehr klassische Spionagearbeit.
    Daniel Silva - Der Drahtzieher

    Schon wieder ein Anschlag des IS auf britischem Boden, hunderte Tote und Verletzte, das Westend in Schutt und Asche. Drahtzieher ist offenkundig Saladin, der Islamist, den es nicht gelungen war zu eliminieren nach dem Angriff auf das Weinberg Center in Paris. Gabriel Allon, inzwischen Chef des israelischen Geheimdienstes, will ihn endlich unschädlich machen und stellt eine nie gesehene internationale Koalition zusammen: MI5 und MI6 aus England, der französische Geheimdienst und sogar die USA, selbst Opfer Saladins geworden, erklären sich zur Zusammenarbeit bereit, um dem größten Feind des Westens mit vereinten Kräften zu begegnen. Die Spuren führen nach Marseille, Einfallsort für die Drogenversorgung Europas. Als Lockvögel werden der beste Spion der Briten und alter Bekannter Allons, sowie Natalie, die Saladin bereits schon einmal sehr nah kam und ihm damals das Leben rettete, auf den Kontaktmann angesetzt. Dann ist Warten angesagt, bis sich die Chance ergeben wird. Band 17 der Gabriel Allon Reihe setzt nahtlos da an, wo der Vorgänger aufhörte. Immer noch ist der Islamist Saladin das Ziel des Israelis. Auslöser für alle Aktivität ist wieder einmal ein Attentat in Europa, dem die westlichen Sicherheitskräfte nichts entgegensetzen konnten. Insgesamt legt „Der Drahtzieher“ über weite Strecken ein recht gemächliches Tempo an den Tag. Der Fokus liegt dieses Mal ganz entschieden auf der Arbeit der Geheimdienste, was jedoch kein bisschen an Spannung einbüßt. Anwerbung, Ausbildung, Kontrolle im Hintergrund – detailliert schildert Silva, wie eine große Operation geplant und umgesetzt wird, was dazu erforderlich ist und was offenkundig so alles bewegt werden kann. Ebenso interessant sind natürlich die Befindlichkeiten der einzelnen Länder, wie jeder den großen Sieg einfahren möchte, wie alte Animositäten fast die ganze Aktion gefährden. Hier bewegt sich Silva tatsächlich im klassischen Spionage-Milieu und kann an einen John LeCarré heranreichen. So interessant dies alles ist, führt es jedoch unweigerlich auch dazu, dass die Handlung langsamer verläuft als man das von Silva gewöhnt ist. So manche Länge bleibt ebenfalls nicht aus. Auch Gabriel Allon bleibt dieses Mal im Hintergrund, die tragenden Figuren sind die Agenten und ihre Zielpersonen. Diese sind überzeugend gezeichnet und auch lebendig in ihrem Handeln. Allerdings habe ich mich doch gefragt, ob sich zwielichtige Personen tatsächlich so leicht anwerben lassen und uneigennützig kooperieren würden. Auch der finale Showdown in Marokko war zwar rasant und einem Thriller würdig, aber hatte doch mehr Hollywood Potential als Überzeugungskraft. Insgesamt eine solide Fortsetzung mit großem Unterhaltungswert, die die Erwartungen an die Reihe voll erfüllt.

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