Daniel Sonder Der Schönschreiber

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Inhaltsangabe zu „Der Schönschreiber“ von Daniel Sonder

W., der Held der Geschichte, ist ein Getriebener. Seine Verfallenheit gilt dem Schreiben.
Es sind, obwohl in Konflikt mit seinem Beziehungsstatus, Verführungsbriefe – geistreich und humorvoll, zärtlich und pornografisch – die er in verschwenderischem Zwang gleichsam aus sich herausschleudert, beinah wahllos gerichtet an empfängliche Frauen, die er auf Partnerplattformen und sozialen Medien akquiriert. So schön die Briefe sind und meist auch verfangen, erzählen sie doch letztlich von nichts anderem als dem Scheitern der Sprache. Irgendwo lässt der Autor W. sagen: «Der Kampf gegen das Problem ist ein Vorgang innerhalb des Problems, die Lösung indes liegt ausserhalb.»
Das Innerhalb ist in diesem Falle die Sprache, aus der es sprechenderweise kein Entrinnen gibt. Da hilft es nichts, wenn W. schliesslich in einer Art Metabrief an die eine Auserwählte einen Ausweg gefunden zu haben glaubt. Genau so wenig, wie es dem Autor hilft, das Buch geschrieben zu haben. Die Sehnsucht bleibt, Gefühle zu offenbaren, ohne dass die Sprache sie sogleich korrumpiert.
Ein Buch, gerade ebenso schön geschrieben und verführerisch, wie die Briefe seines Helden.

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  • Fragefreitag mit Daniel Sonder zu "Der Schönschreiber"

    Der Schönschreiber

    NaddlDaddl

    Gefühle suchen sich nie den einfachen Weg Bilder sagen mehr als tausend Worte. Der Protagonist W. in "Der Schönschreiber" ist jedoch besessen von Worten. In seinem Erstlingswerk schreibt Daniel Sonder von einem Mann, der Liebesbriefen verfallen ist. Doch wer ist W. eigentlich?Ein sprachgewaltiger Roman über die Magie der Worte und die Unmöglichkeit, diesen zu entrinnen.An diesem Fragefreitag habt ihr die Gelegenheit, dem Autor Daniel Sonder alle Fragen zu seinem Debüt zu stellen. Also ran an die Tastatur! Zu gewinnen gibt es 5 Exemplare von "Der Schönschreiber".  Mehr zum Inhalt W., der Held der Geschichte, ist ein Getriebener. Seine Verfallenheit gilt dem Schreiben. Es sind, obwohl in Konflikt mit seinem Beziehungsstatus, Verführungsbriefe – geistreich und humorvoll, zärtlich und pornografisch – die er in verschwenderischem Zwang gleichsam aus sich herausschleudert, beinah wahllos gerichtet an empfängliche Frauen, die er auf Partnerplattformen und sozialen Medien akquiriert. So schön die Briefe sind und meist auch verfangen, erzählen sie doch letztlich von nichts anderem als dem Scheitern der Sprache. Irgendwo lässt der Autor W. sagen: «Der Kampf gegen das Problem ist ein Vorgang innerhalb des Problems, die Lösung indes liegt ausserhalb.» Das Innerhalb ist in diesem Falle die Sprache, aus der es sprechenderweise kein Entrinnen gibt. Da hilft es nichts, wenn W. schliesslich in einer Art Metabrief an die eine Auserwählte einen Ausweg gefunden zu haben glaubt. Genau so wenig, wie es dem Autor hilft, das Buch geschrieben zu haben. Die Sehnsucht bleibt, Gefühle zu offenbaren, ohne dass die Sprache sie sogleich korrumpiert. Ein Buch, gerade ebenso schön geschrieben und verführerisch, wie die Briefe seines Helden.>> Neugierig geworden? Hier geht's zur Leseprobe!Gemeinsam mit dem Arisverlag verlosen wir 5 Exemplare von "Der Schönschreiber" unter allen Fragestellern! Einfach auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klicken und fleißig Fragen stellen!Wir freuen uns, dass Daniel Sonder Zeit gefunden hat und wünschen euch und natürlich dem Autor ganz viel Spaß beim Fragen stellen und Fragen beantworten!

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    Ruthild_Lentner

    15. December 2017 um 22:37
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