Daniel Speck Bella Germania

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Inhaltsangabe zu „Bella Germania“ von Daniel Speck

»Eine packende Geschichte – und wunderschön erzählt.« Jan Weiler Daniel Specks Roman »Bella Germania« ist eine große deutsch-italienische Familiengeschichte in drei Generationen – voller Zeitkolorit, dramatischer Wendungen und großer Gefühle. »Er reichte mir ein altes Foto. Ein junges Paar vor dem Mailänder Dom. Die Frau hatte schwarze Haare und sah aus wie ich. Es war, als blickte ich direkt in einen Spiegel. ›Das ist Giulietta‹, sagte er, ›deine Großmutter.‹« München, 2014: Die Modedesignerin Julia ist kurz vor dem ganz großen Durchbruch. Als plötzlich ein Mann namens Vincent vor ihr steht, der behauptet, er sei ihr Großvater, gerät ihre Welt aus den Fugen. Mailand, 1954: Der junge Vincent fährt von München über den Brenner nach Mailand, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verfällt dem Charme Italiens, und er begegnet Giulietta. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch sie ist einem anderen versprochen. Eine tragische Liebe nimmt ihren Lauf, die auch Jahrzehnte später noch das Leben von Julia völlig verändern wird. »Daniel Speck nimmt uns mit auf eine lange Reise durch Italien und Deutschland. Und nach wenigen Seiten will man nicht mehr aussteigen.« Jan Weiler

Tragische Familiengeschichte eingebettet in die Deutsch-Italienische Geschichte. Tolles Buch, wenn auch mit manchen Längen.

— carathis
carathis

Eine Familiengeschichte die mich tief berührt hat, wie es selten ein Roman schafft.

— moni_loves
moni_loves

Fantastisch! Habe die Geschichte um die Marconis verschlungen, faszinierendes Setting, authentische Charaktere. Leseempfehlung!

— bellast01
bellast01

Wahnsinnig gutes Buch!!!!

— sedmi
sedmi

ein wunderbares Buch!

— Juliasimon
Juliasimon

Sehr fesselnd erzählt

— Burg-Normann
Burg-Normann

Wunderbar erzählte Familiengeschichte.

— KarinJoachim
KarinJoachim

Eine gelungene Familiengeschichte, tiefgründig und voller unvorhergesehener Wendungen.

— nati51
nati51

Ein unfassbar berührender Roman! Mein bisheriges Jahreshighlight!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Lesehighlight

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Romane

Die goldene Stadt

Es benötigt viel Aufmerksamkeit,die Infos aus dem Buch aufzunehmen und in die Handlung einzutauchen,eher an freien Tagen lesen und ausgeruht

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Streckenweise langatmige Analyse der Lucia Joyce zwischen Fiktion und Wahrheit.

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Töte mich

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  • Leserunde zu "Und jetzt auch noch Liebe" von Catherine Bennetto

    Und jetzt auch noch Liebe
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Gibt es einen falschen Zeitpunkt für den Richtigen? Emma träumt von der Liebe, aber als sie von ihrem langjährigen Problemfreund Ned schwanger wird, erkennt sie, dass man mit ihm lieber keine Familie gründen sollte. Also hakt sie den Traum vom Glück zu dritt ab. Ausgerechnet jetzt läuft ihr der Mann ihres Lebens über den Weg. Dumm nur, dass der eine andere heiraten will. Und sie das Kind eines anderen erwartet. Und ihren Job verloren und eine dysfunktionale Familie hat. Sie kann sich jetzt nicht auch noch um Liebe kümmern. Aber wie soll man Leben schenken, wenn man selbst gerade das Gefühl hat, dass es einem genommen wird? Und der Termin der Geburt rückt näher, ob es ihr gefällt oder nicht, und wenn alles schiefläuft, hat man Träume doch am Allernötigsten.Zur LeseprobeÜber Catherine BennettoCatherine Bennetto wurde in Neuseeland geboren und ging nach England, um von Design bis Biomedizinische Wissenschaften alles Mögliche zu studieren und als Regieassistentin beim Film zu arbeiten. Mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Jungen ist sie überall auf der Welt zu Hause, zurzeit in den Weinanbaugebieten Südafrikas. Mehr Informationen zur Autorin unter www.catherinebennetto.comJetzt bewerben!Um eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau VerlagPS: Wer einen eigenen Blog besitzt und seine LeserInnen mit tollen Give Aways bescheren will: Derzeit führen wir eine exklusive Blogger-Verlosung durch: http://tiny.cc/blogger_gewinnspiel * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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  • eBook Kommentar zu Bella Germania von Daniel Speck

    Bella Germania
    Sabine Thomas

    Sabine Thomas

    via eBook 'Bella Germania'

    Ein wunderschönes Buch. Schade, dass es schon zu Ende gelesen ist.....

    • 23
  • Ein unfassbar berührender Roman!

    Bella Germania
    moni_loves

    moni_loves

    23. July 2017 um 08:06

    Julia steht kurz vor dem Durchbruch, am Rande einer Modenschau spricht sie ein älterer Herr an, der behauptet ihr Opa zu sein. Und noch viel mysteriöser - ihr Vater sei noch am Leben.Total verwirrt und eigentlich gar keine Zeit lässt ihr dieses Treffen keine Ruhe mehr und so geht sie kurzentschlossen der Sache auf den Grund.Auf ihrer Suche erfahren wir Stück für Stück die Geschehnisse der Vergangenheit, aus unterschiedlichsten Blickwinkeln und Zeitebenen.Ein unfassbar berührender Roman! Mein bisheriges Jahreshighlight!Als Julia von ihrem Opa aufgesucht wird, von dem sie nichts weiß und der auch noch behauptet ihr totgeglaubter Vater lebe in Italien, springt man als Leser gleich kopfüber in die Geschichte.Ihre Neugier überwiegt und so führt uns die Protagonistin auf eine abenteuerliche, bewegende, leidenschaftliche, aber auch traurige Reise zu ihren Wurzeln und einer Wahrheit die sie erstmal verdauen muss.Von den ersten Seiten an fesselt einen die Geschichte, überwältigen einen die Gefühle, die sie hervor ruft, so dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen will.Man taucht tief in die Vergangenheit ein, beginnend mit ihrem Großvater und den ersten Treffen mit ihm und ihrer Oma Giulietta, der sie wie aus dem Gesicht geschnitten ist.Der wunderschöne Erzählstil zaubert einem sofort die Landschaft Italiens vors innere Auge und lässt uns teilhaben an einer Zeit, in der alles möglich schien, doch trotzdem viele scheiterten.In der die Wirtschaft einen Aufschwung erlebte, doch nicht jeder daran teilhaben durfte.Sie erzählt vom schweren Los der Gastarbeiter in Deutschland und deren Ausgrenzung, welche mich tief berührte. Einer Intoleranz, die leider auch heutzutage nicht ausgestorben ist.Sie erzählt aber auch von den kleinen Erfolgen, die das Leben lebenswert machen. Oder vom großen Durchbruch, der ja für jeden eine andere Bedeutung hat.Unglaublich unterhaltsam war dieser Roman auch gerade durch die beiden, grundverschiedenen Mentalitäten.Der spießige, regeltreue Deutsche und die vor Leidenschaft übersprudelnden Italiener. Sehr amüsant, welche Missverständnisse dadurch aufkommen können und wie die Familien aufeinander reagieren.Ich bin begeistert vom Familiensinn, der Leidenschaft fürs Leben und dem Essen der italienischen Protagonisten, die einen einfach in ihren Bann zieht, so dass man sich wünscht gleich los zu düsen, auf einer Vespa über den Brenner!Ein Buch das mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird, war ich doch so in seinem Bann gefangen, das es mich auch nach dem Lesen noch zum Nachdenken bringt.Auch hat mich noch nie ein Buch so sehr berührt. Es war, als lese man seine eigene Geschichte, voller Triumphe, aber auch gnadenloser Niederlagen, die eine Achterbahnfahrt der Gefühle losbricht, von der man sich erst erholen muss.Ich hoffe sehr, das Daniel Speck seinem Debüt noch weitere Romane folgen lässt. Solche Bücher sind selten und es sollte viel mehr davon geben.

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  • Bella Germania

    Bella Germania
    Kleine8310

    Kleine8310

    06. November 2016 um 01:07

    "Bella Germania" ist ein Roman des Autors Daniel Speck. Ich hatte mal wieder richtig Lust auf eine tolle Familien - und Generationengeschichte und deshalb hat mich dieses Buch gleich neugierig gemacht. Und wie es mir gefallen hat? Das verrate ich euch jetzt ... In diesem Buch geht es um die Protagonistin Julia. Julia lebt in München und steht im Jahr 2014 kurz vor ihrem großen, beruflichen Durchbruch als Modedesignerin. Doch als sie plötzlich einem älteren Mann namens Vincent begegnet, gerät ihr Leben gehörig durcheinander. Der Grund dafür ist der, dass Vincent behauptet ihr Großvater zu sein und ihr schließlich einen Blick in die Vergangenheit ihrer Familie gewährt, mit dem sie so nie gerechnet hatte ... Der Einstieg in dieses Romandebüt von Daniel Speck ist mir gut gelungen. Herr Speck schreibt sehr flüssig und die Geschichte lässt sich problemlos lesen. Manchmal hätte ich mir wenige Worte mehr gewünscht, denn die Sätze sind häufiger knapp gehalten, aber das war ein sehr, sehr minimales Manko. Die wirklich wichtigen Dinge, für mich, wie die Atmosphäre in der Geschichte und das italienische Flair, hat der Autor sehr schön rübergebracht und ich hatte mehr als einmal ein original italienisches Kopfkino.   Erzählt wird die Geschichte über insgesamt drei verschiedene Generationen von den 50er Jahren, über die 70er bis hinein in die Gegenwart. So lernt man als Leser/Leserin eine Vielzahl Charaktere kennen und die meisten haben mir wirklich gut gefallen. Die Charaktere sind authentisch gezeichnet und manche bleiben etwas blasser als andere, aber die wichtigsten Personen hatten einen schönen Tiefgang. Die Nebencharaktere ergänzen die Geschichte schön und vervollständigen zum Beispiel die Familie.    Die Handlung ist vielschichtig und durch die verschiedenen Geschichten in der Geschichte fast durchgängig echt unterhaltsam. Das lag nicht zuletzt daran, dass auch der Spannungsbogen ziemlich gut gehalten wurde. Ich kann sagen, dass ich das Buch nur selten zur Seite gelegt habe und das ist immer das beste Zeichen, welches es bei mir geben kann, das zeigt, dass das Buch fesselnd ist! Positiv:  * flüssiger Schreibstil * guter Handlungsaufbau mit verschiedenen Höhepunkten * schöne Ausarbeitung der Charaktere * emotionale und fesselnde Familiengeschichte   Negativ:  * manchmal waren mir die Beschreibungen minimal zu knapp gehalten   "Bella Germania" ist eine vielschichtige und gefühlvolle Familiengeschichte, die mich nach Italien entführt und mir schöne Lesestunden beschert hat!

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  • [Rezension] „Bella Germania“

    Bella Germania
    Ninespo

    Ninespo

    04. November 2016 um 09:19

    „Bella Germania“ in drei Worten? Familiär, emotional, lehrreich. Das Cover/Die Gestaltung von „Bella Germania“? Das Cover von „Bella Germania“ transportiert eine bestimmte Szene der Handlung. Nachträglich kann ich mir in den beiden Personen auf dem Motorrad gut Vincent und Giulietta vorstellen, die gemeinsam durch eine Straße fahren. Und obwohl das Buch ansonsten recht schlicht gestaltet ist, kommt bei mir – jedes Mal, wenn ich es betrachte – eine Woche von Dolce Vita auf. Ich imaginiere Sonnenschein, Strand, Meer, die Atmosphäre und die Wärme. Es ist für mich einfach etwas Besonderes. Die Handlung/Das Setting von „Bella Germania“? Die Handlung ist auf mehrere Personen und deren Anteil an der Geschichte aufgeteilt. Grundlegend geht es um eine italienische Familie und deren Schicksal, das sie als Gastarbeiter im Deutschland des Wirtschaftswunders erleben. Die Handlung spielt, sieht man von berichtartigen und längeren Analepsen einmal ab, in der Jetztzeit, in der Julia ihre Modemarke auf den Markt bringen will. Die Rückblicke handeln von Giulietta, Vincent, Giuliettas Bruder und ihrem Sohn Vincenzo. Der Schreibstil von Daniel Speck? Daniel Specks Schreibstil hat mich direkt fesseln können. Er schreibt sehr angenehm und flüssig, detailliert ohne überladen zu sein und doch schlicht. Der gesamte Roman liest sich stimmig und leicht, er perlt und berührt den Leser durch seine geschickte Wortwahl. Es existieren Nuancen zwischen den verschiedenen Figuren, die ihre Charaktereigenschaften auch auf der Textebene erkennbar machen. Das Figurenpersonal in „Bella Germania“? Ich habe alle Figuren ins Herz geschlossen. Das Thema Gastarbeiter und Italien hat für mich persönlich einen hohen Stellenwert, daher war dieses Buch für mich etwas ganz Besonderes. Auch, dass es namentliche Übereinstimmungen gibt, hat das Leseempfinden beeinflusst. Grundlegend kann ich in Daniel Specks Figuren grundsätzlich echte Menschen erkennen. Sie haben ihre Fehler, sie leiden, sie sind glücklich, sie sind einfach echt. Der Roman kam mir stellenweise nicht wie ein Roman vor, sondern wie eine Schilderung tatsächlicher Lebensgeschichten. Und diese Nähe konnte vor allem durch die Figuren geschaffen werden. Durch die relative Breite von Figuren, die im Laufe der Handlung eingeführt werden, kann der Leser sich mit vielen unterschiedlichen Figuren identifizieren. Ich persönlich konnte mich in Julia wiederfinden, aus mehr als einem Grund. Es fällt mir an dieser Stelle recht schwer, Figuren zu charakterisieren, die für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig sind. Ich möchte euch nichts vorwegnehmen. Nur eins: Die Figuren sind real und greifbar. Sie sind kantig und schroff, liebevoll und warm. Sie eröffnen dem Leser neue Blickwinkel. Ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Positives über „Bella Germania“? „Bella Germania“ liest sich unheimlich leicht und flüssig. Es wartet mit sehr detailliert ausgearbeiteten Figuren auf, die echter kaum sein konnten. Durch meine persönliche Nähe zum Thema Gastarbeit kam mir das Buch wie ein Bericht vor, der mir einige neue Blickwinkel eröffnet hat. Es ist unheimlich gut recherchiert und bietet ein umfassendes Bild der damaligen Zeit. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht das Buch spannend, zudem es auch einen Klimax gibt, bei dem ich mir ein schöneres Ende gewünscht hätte. Negatives über „Bella Germania“? An dieser Stelle möchte ich nichts wirklich Negatives anmerken, dennoch liegt es mir auf der Seele. Das Ende des Romans war für mich beinahe perfekt. Es gibt jedoch eine Wendung, die ich mir verändert gewünscht hätte. Ob es daran liegt, dass das Buch mich an einer sehr persönlichen Saite berührt hat oder weil ich einfach eine kleine Romantikerin bin, kann ich an dieser Stelle selbst nicht sagen. Es ist keine Kritik, sondern vielmehr ein romantischer Wunsch gewesen. Empfehlung zu „Bella Germania“? Ich kann „Bella Germania“ uneingeschränkt all jenen Lesern empfehlen, die Lust auf ein bisschen La dolce Vita haben. Die Familiendrama und Herzschmerz in Büchern mögen. Solchen Lesern, die sich von einem Buch davontragen und entführen lassen wollen, in eine Zeit, die ihre eigene Spannung und Anziehungskraft besitzt. Die Rezension im Original: http://www.ninespo.de/2016/11/03/rezension-bella-germania/

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  • Lebendig, emotional und sehr tiefgründig

    Bella Germania
    aly53

    aly53

    10. October 2016 um 23:11

    Daniel Speck hat hier eine wundervolle italienisch-deutsche Familiengeschichte auf das Papier gebracht, wie ich es so noch nicht gelesen habe.Das ganze beginnt in den 50er Jahren und reicht bis in die Gegenwart.Da begegnen sich Giulietta und Vincent. Eine Begegnung die ihr Leben und das ihrer Nachfahren ändern soll.Liebe. Gibt es sie oder ist es ein Trugbild?Ist es besser mit dem Kopf oder dem Herzen zu entscheiden?Vor dieser Frage stehen tagtäglich viele Menschen und viele treffen für sich die richtige Entscheidung.Es beginnt so traumhaft und leidenschaftlich, das man meint man müsste den Atem anhalten.Ein erster Blick, eine Verbindung und man möchte nie mehr ohne den anderen sein.Doch dann passieren unvorhergesehene Dinge und zwingen uns zum Handeln.Doch trifft man die richtige Entscheidung?Kann man ermessen, was das für Konsequenzen nach sich zieht?Giuletta war mir anfangs etwas unnahbar, doch ihre Geschichte hat mich fasziniert. Sie ist sympathisch, leidenschaftlich in dem was sie tut und sie tut alles für ihre Lieben. Notfalls auch ohne auf sich selbst Rücksicht zu nehmen.Ich muss ganz ehrlich sagen, hier werden uns verschiedene Schicksale erzählt, die wirklich unheimlich interessant sind. Das ganze erstreckt sich dabei über 3 Generationen.Ich hab mich anfangs immer schwer damit getan, mich auf die Personen einzulassen. Der erste Eindruck war stets sehr unterkühlt und unnahbar. Doch je mehr ich sie und ihre Geschichten kennenlernte, umso mehr zogen sie mich in den Bann.Dabei kann ich gar nicht sagen welche mich am meisten berührt hat.Aber was sehr deutlich hervorsticht, jedes Schicksal ist von viel Traurigkeit und Sehnsucht durchzogen.Es hat mir jedes einzelne Mal das Herz zugeschnürt, als ich an ihren Leben anteilnahm.Ich hätte so oft gerne eingegriffen, einfach weil es mich so geschmerzt hat zu erleben, was sie durchmachen mussten.Dabei habe ich mich jedesmal gefragt, warum ,wieso und weshalb.Es sind verschlungene Wege die sich hier kreuzen und auf verhängnisvolle Weise aufeinandertreffen.Eine Entscheidung, ein klitzekleiner Augenblick und schon sind alle Karten neu gemischt.Gut oder schlecht?Das musste ich herausfinden.Was ich traf war Traurigkeit, Liebe, Vertrauen und eine Verbindung die über Generationen hinweg existierte.Was mir unheimlich gut gefallen hat, war die italienische und die deutsche Kultur. Sie wurde so lebendig eingebracht, das man dachte, man würde es leibhaftig erleben.Autos und Mode spielen hier eine sehr goße Rolle. Ebenso geht es auch darum seine Träume zu verwirklichen und einfach zu leben und sich selbst nicht aufzugeben.Ob das auch gelingt, bleibt abzuwarten.Aber es geht auch darum, daß nie etwas so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.Träume die so leicht platzen können, verpasste Chancen und Gelegenheiten und Entscheidungen, die unsere Entwicklung auf dramatische Art und Weise ineine andere Richtung lenken.Vor allem die Entwicklung der Charaktere habe ich dabei verfolgt, die mir wirklich gut gefallen hat.Aber uns wird hier auch sehr gut aufgezeigt, wie schwer es für ausländische war, hier Fuß zu fassen und das auf sehr eindringliche und gefühlvolle Art und Weise. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, auch wenn sich mitunter ein paar Längen eingeschlichen haben.Teilweise empfand ich ihn als etwas drückend und einfach unheimlich emotional, was aber sehr gut zum Gesamtgeschehen passt.Er berührt einfach auf eine sehr eindringliche Art und Weise und ja , er lässt auch über das eigene Leben nachdenken.Ein Roman voller Facetten des Lebens und der Charaktere und Wendungen , die mich wirklich überrascht haben.Wirklich ein ganz besonderer Roman voler Tiefe und Details und sehr authentischen Charakteren.Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Z.b. die von Vinzenco, Giovanni und Giuletta.Alle Charaktere sind sehr tiefgründig, ausdrucksstark und sehr authentisch gehalten.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten.Der Schreibstil ist fließend und mitreißend gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.Fazit:Hier wurde eine deutsch-italienische Familiengeschichte geschrieben, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann.Ein Blick, eine Entscheidung und es verändert das Leben aller, über Generationen hinweg.Lebendig, emotional und sehr tiefgründig.Traurig, facettenreich und voller Wendungen.Ein Roman der durch seine Art unheimlich berührend ist.Wer Familengeschichten mag, sollte hier unbedingt zugreifen.Ich empfehle es gern weiter.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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  • Mein bisheriges Jahreshighlight!

    Bella Germania
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2016 um 15:05

    Julia steht kurz vor dem Durchbruch, am Rande einer Modenschau spricht sie ein älterer Herr an, der behauptet ihr Opa zu sein. Und noch viel mysteriöser - ihr Vater sei noch am Leben. Total verwirrt und eigentlich gar keine Zeit lässt ihr dieses Treffen keine Ruhe mehr und so geht sie kurzentschlossen der Sache auf den Grund. Auf ihrer Suche erfahren wir Stück für Stück die Geschehnisse der Vergangenheit, aus unterschiedlichsten Blickwinkeln und Zeitebenen. Als Julia von ihrem Opa aufgesucht wird, von dem sie nichts weiß und der auch noch behauptet ihr totgeglaubter Vater lebe in Italien, springt man als Leser gleich kopfüber in die Geschichte. Ihre Neugier überwiegt und so führt uns die Protagonistin auf eine abenteuerliche, bewegende, leidenschaftliche, aber auch traurige Reise zu ihren Wurzeln und einer Wahrheit die sie erstmal verdauen muss. Von den ersten Seiten an fesselt einen die Geschichte, überwältigen einen die Gefühle, die sie hervor ruft, so dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen will. Man taucht tief in die Vergangenheit ein, beginnend mit ihrem Großvater und den ersten Treffen mit ihm und ihrer Oma Giulietta, der sie wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Der wunderschöne Erzählstil zaubert einem sofort die Landschaft Italiens vors innere Auge und lässt uns teilhaben an einer Zeit, in der alles möglich schien, doch trotzdem viele scheiterten.In der die Wirtschaft einen Aufschwung erlebte, doch nicht jeder daran teilhaben durfte. Sie erzählt vom schweren Los der Gastarbeiter in Deutschland und deren Ausgrenzung, welche mich tief berührte. Einer Intoleranz, die leider auch heutzutage nicht ausgestorben ist. Sie erzählt aber auch von den kleinen Erfolgen, die das Leben lebenswert machen. Oder vom großen Durchbruch, der ja für jeden eine andere Bedeutung hat. Unglaublich unterhaltsam war dieser Roman auch gerade durch die beiden, grundverschiedenen Mentalitäten. Der spießige, regeltreue Deutsche und die vor Leidenschaft übersprudelnden Italiener. Sehr amüsant, welche Missverständnisse dadurch aufkommen können und wie die Familien aufeinander reagieren. Ich bin begeistert vom Familiensinn, der Leidenschaft fürs Leben und dem Essen der italienischen Protagonisten, die einen einfach in ihren Bann zieht, so dass man sich wünscht gleich los zu düsen, auf einer Vespa über den Brenner! Ein Buch das mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird, war ich doch so in seinem Bann gefangen, das es mich auch nach dem Lesen noch zum Nachdenken bringt. Auch hat mich noch nie ein Buch so sehr berührt. Es war, als lese man seine eigene Geschichte, voller Triumphe, aber auch gnadenloser Niederlagen, die eine Achterbahnfahrt der Gefühle losbricht, von der man sich erst erholen muss. Ich hoffe sehr, das Daniel Speck seinem Debüt noch weitere Romane folgen lässt. Solche Bücher sind selten und es sollte viel mehr davon geben.

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  • Bella Germania

    Bella Germania
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2016 um 08:48

    München 2014: Es beginnt mit Julia, Modedesignerin, die in Mailand endlich ihren Durchbruch geschafft hat. Doch nach der Show steht ein älterer Mann plötzlich vor ihr, der behauptet, ihr Großvater zu sein. Er heißt Vincent und bittet sie, ihr zu helfen, einen Brief an seinen Sohn Vincenzo zu übergeben und ihn zu sich zu bringen. Obwohl Julia ihren Vater Vincenzo nur einmal als Kind gesehen hatte, hofft Vincent, dass sie ihm diesen Gefallen tut. Julia hat sehr darunter gelitten, dass Vincenzo nie Kontakt mit ihr wollte und er nie für sie als Vater dagewesen ist. Mailand 1954: Vincent fährt nach Italien, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verliebt sich in das Land und auch in Giulietta. Aber sie ist einem anderen versprochen, Enzo, ihrem Verlobten. Die beiden verbindet eine tiefe Liebe, doch Giulietta heiratet Enzo und bekommt einen Sohn, Vincenzo. Es wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in der Gegenwart, in der Julia sich nach einigem Ringen auf den Weg nach Italien macht, um ihrem Vater Vincenzo den Brief von Vincent zu geben. Und auch in der Hoffnung zu erfahren, warum er nichts von ihr wissen wollte. Aus der Vergangenheit wird von der Familie Marconi 1954 geschrieben und wie alles begann. Es wird die Geschichte von Giulietta und ihrem Zwillingsbruder Giovanni erzählt, wie sie mit ihrer Mutter und Enzo in einer kleinen Wohnung in Mailand leben. Wie Vincent in ihr Leben tritt und welche Auswirkungen dies auf ihr weiteres Leben hat. Die ganze Familiengeschichte von Giulietta, Giovanni, Concetta der Mutter der beiden, der wunderschönen Insel Salina, auf der alle aufgewachsen sind und gelebt haben, Vincenzo’s Lebensweg, sowie das Leben von Vincent. Sehr erwähnenswert und besonders interessant ist die ganze Litanei der Gastarbeiter, die damals nach Deutschland kamen, um hier zu arbeiten. Sie wurden geduldet, solange sie gearbeitet haben, aber es wurde auch von ihnen erwartet, dass sie irgendwann wieder zurück in ihr Land fahren. Genauso schwer hatte es Giovanni, als er nach Deutschland kam. Er hatte es sich alles wesentlich einfacher vorgestellt und wurde dann von der Realität eingeholt und seinen Traum, den er hier verwirklichen wollte, musste er lange Zeit beiseiteschieben. Dann wurde von der RAF berichtet, da Julia’s Mutter Tanja eine sehr rebellische Zeit mit politischem Aufbäumen durchlebt hatte, in die auch Vincenzo mit hineingezogen wurde. Daniel Speck, Drehbuchautor, hat mit diesem, seinem ersten Roman, voll ins Schwarze getroffen. Der Schreibstil ist locker, flüssig und klar, ich war von der ersten bis zur letzten Seite gebannt am Lesen und dann so im Geschehen, dass ich gerne noch ewig weiter über die Familie Marconi gelesen hätte. Außer dem wunderbaren Sprachstil werden so viele wunderschöne Zitate und Sprüche eingebunden, dass ich mich schon am Anfang in dieses Buch verliebt habe. Dieser Roman ist begeisternd, ergreifend, mitfühlend, aufregend, spannend und interessant, mit verschiedenen Themen, Wendungen, Emotionen. Ich habe selten einen Roman gelesen, der mich so gefesselt und beschäftigt hat. Selbst nach dem Auslesen des Buches hat man das Gefühl, es gibt sie wirklich, die Marconi’s und was sie jetzt wohl gerade machen. Am liebsten wäre ich in den Laden von Giovanni gefahren, um mir leckere italienische Salami zu besorgen. „Das Buch unseres Lebens müssen wir nicht allein schreiben. Es wird mitgeschrieben von denen, die um uns sind und fortgesetzt von unseren Kindern". Mit diesem Zitat endet dieses wundervolle Buch. Normalerweise schrecken mich Bücher über 400 Seiten eher ab, denn es muss schon sehr gut sein, um bei so vielen Seiten am Ball zu bleiben. Doch dieser Roman hat alles übertroffen. Es ist für mich eines der Lesehighlights dieses Jahres war. Ich freue mich nicht nur riesig auf einen weiteren Roman von Daniel Speck sondern vor allem auf die Verfilmung dieses Buches.

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  • Leserunde zu "Bella Germania" von Daniel Speck

    Bella Germania
    DanielSpeck

    DanielSpeck

    Eine bewegende deutsch-italienische Familiensaga von 1954 bis heute, vor dem Hintergrund der italienischen Einwanderung nach Deutschland. Drei Generationen, zwei Länder und eine unmögliche Liebe. Eine wendungsreiche Geschichte über Talent, Leidenschaft und familiäres Erbe."Bella Germania" habe ich parallel zu dem gleichnamigen Drehbuch geschrieben, das 2017 verfilmt wird. Sieben Jahre lang habe ich an dem Stoff gearbeitet; meine Recherchen führten mich von München über Mailand bis nach Sizilien.Es ist ein Buch für alle, die italienische Mode, italienisches Essen und italienische Oldtimer lieben. Deshalb die Bewerbungsfrage: Was verbindet Dich mit Italien?Die Bewerber verpflichten sich, an der Leserunde teilzunehmen und am Ende eine Rezension auf LovelyBooks und/oder Amazon zu schreiben.

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    • 360
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2016 um 09:40
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    Arietta schreibt Die verhaftung Enzos, und der freispruch, mangels an beweisen. Meine Gefühle waren hier sehr zwiespältig, war es Enzo wirklich gewesen, oder könnte Vincents Frau die Finger im Spiel gehabt haben, ...

    Genau diesen Gedanke hatte ich auch kurz. Konnte es mir dann aber irgendwie überhaupt nicht vorstellen, dass Vincents Frau es war.

  • Bella Germania

    Bella Germania
    jackdeck

    jackdeck

    19. September 2016 um 18:57

    Bella Germania ist das Erstlingswerk und ein grandioses Romandebüt von Daniel Speck, der bisher als erfolgreicher und mehrfach ausgezeichneter Drehbuchautor bekannt war. Er erzählt die Geschichte einer deutsch-italienischen Familie aus der Perspektive der Modedesignerin Julia, die auf ungewöhnliche Art und Weise von ihrer eigentlichen Herkunft erfährt und sich - neugierig geworden - auf Spurensuche nach ihren Wurzeln begibt. Julias großer Traum ist es, mit ihrer von ihr entworfenen Mode erfolgreich zu sein. Und die Chance scheint greifbar zu sein, als sie auf der Mailänder Fashion Week zusammen mit ihrem Partner ein großes Label auf sich aufmerksam machen kann. Doch dann taucht ein alter Mann auf, der behauptet, Julias Großvater zu sein. Er bringt damit einen Stein ins Rollen, der Julia nicht mehr los lässt und sie veranlasst, ihre eigene Familiengeschichte aufzurollen. Denn Julia ist vaterlos aufgewachsen und weiß kaum etwas über ihre italienische Seite. Eine Reise über drei Generationen beginnt. Ob Julia und ihre Familie am Ende das Glück finden werden?Daniel Speck ist es gelungen, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen und daraus einen flüssigen Roman zu formen, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Schluss schockiert aber brachte mir auch eine Art „closure“ – das deutsche Wort „Abschluss“ beschreibt nicht wirklich was ich ausdrücken möchte. Ich werde dieses Buch weitergeben, als erstes an eine liebe Freundin, die mit ihrem Mann, schon seit einiger Zeit nun, ihr Glück in Italien gefunden hat, allerdings nicht als Gastarbeiter sondern nur als Gastbewohner. Der Autor hat eine Liebe zum Detail und somit fühlt man sich, wie wenn man direkt bei den Geschehnissen dabei ist. Sprache und Stil gefallen mir sehr.So gilt die Liebe und Leidenschaft nicht nur den Figuren, sondern auch der Schönheit und dem Genuss. Tolles  vielschichtiges Buch mit Tiefgang, 5 Sterne meinerseits.

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  • Ein absolut lesenswertes Buch, hat alles, was einen tollen Schmöker ausmacht.

    Bella Germania
    Wedma

    Wedma

    16. September 2016 um 16:21

    „Bella Germania“ von Daniel Speck habe ich sehr gerne gelesen und kann jedem ans Herz legen. Die Geschichte hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn sie hat alles, was einen tollen Schmöker ausmacht: Liebe, Drama, überlebensgroße Figuren, spannende Handlung auf mehreren Zeitebenen, überraschende Wendungen, prima ausgearbeiteten historischen und sozio-politischen  Hintergrund,  starken Bezug zu heutigen Problemen der Gesellschaft, auch eine feine Prise Humor schwingt da mit. Der Schreibstil ist aussagestark, bildhaft, mitunter sehr intensiv in seiner Wirkung, entbehrt dabei aber keineswegs die Leichtigkeit, was ein sicheres Zeichen fürs Können des Autors ist. Auch die Art der Stoffdarbietung bestätigt immer wieder, dass hier ein Profi an den Werken war. Die Geschichte fängt mit Julia in der Gegenwart an. Sie hat ein Modewettbewerb gewonnen. Erfolg, für den sie jahrelang hart gearbeitet hat, entpuppt sich aber als eine Falle. Hier finde ich sowohl die gründliche Recherche toll, was übrigens auch für alle anderen Themen des Romans gilt, als auch die Art, wie die sog. business angels und start-ups gezeigt wurden. Sehr realistisch und lebensnah. Julia hat aber niemanden, mit dem sie über ihre Probleme reden kann. Mit Mitte dreißig ist sie ausgebrannt, Freunde und Familie hat sie keine, nur ihre Mutter, und sie eignet sich für solche Dinge gar nicht. Der Vater gilt als tot. Nun plötzlich taucht ein älterer, gepflegter Herr auf und behauptet, er sei ihr Großvater. Die beiden treffen sich und er erzählt, wie es alles begann. 1954 fuhr er als Ingenieur bei BWM nach Mailand, um Partnerschaft mit italienischer Autobaufirma zu schließen, daraus entstand Isetta. Dort lernte er eine junge Frau namens Giulietta kennen, die, wie er behauptet, Julias Großmutter ist. Julia sieht ihr sehr ähnlich. Giulietta nähte auch gerne und hatte einen Traum. Den wollte sie in Deutschland verwirklichen. Nach dem Gespräch fängt Julia an, dem nachzugehen, trifft neue Menschen und erfährt jede Menge über ihre wahre Familie und ihre Geschichte, die mit den historischen Ereignissen in Deutschland der 50-70 Jahre fest verknüpft ist. Hier hält der Autor der Gesellschaft Spiegel vors Gesicht und zeigt, wie schwierig es ist, als Einwanderer in Deutschland Fuss zu fassen. Ohne Vitamin B praktisch keine Chance. Dieses Zwischenmenschliche ist sehr deutlich herausgearbeitet worden. Einprägsame Bilder zeigen u.a., wie menschenunwürdig die Einwanderer von den Behörden behandelt wurden, auch die Privatleute zeigten sich eher chauvinistisch und zugeknöpft gegenüber den Neuankömmlingen. Durch die Geschichte ihrer Familie erfährt Julia jede Menge auch über sich selbst, v.a., dass die Frage der eigenen Identität, die sowohl für sie, als auch für Giulietta, und umso mehr für ihren Sohn Vincenzo – ein sehr überzeugend gezeichneter zerrissener Held, der mit etwa zwölf Jahren nach Deutschland gebracht worden war, eine der grundlegendsten ist und einer zufriedenstellenden Lösung bedarf. Der Roman hat gleich einige Figuren, auf allen Zeitebenen, mit denen man mitfiebern und durch die Geschichte gehen kann. Auch Nebenfiguren sind so lebendig, dass sie einem noch länger im Gedächtnis bleiben. Der sympathische Giovanni, der gutes Essen und Trinken sehr schätzt und sonst seine Prioritäten prima zu setzen weiß, ist hier mein Favorit. Es gibt auch viel Liebe in diesem Roman. Giuliettas Liebesgeschichte mutet als Neuinterpretation von Romeo und Julia an, vor Kulisse der 50-70Jahre des 20-Jh. gesetzt. Die Wechsel zwischen den Zeiten sind sehr gut gewählt worden und sorgen für genug Abwechslung und Spannung. Auch die Erzählperspektiven: Julia erzählt ihre Sicht der Dinge in der Gegenwart, sonst ist es allwissender Erzähler, eigenen sich sehr gut, um diese komplexe Geschichte unterhaltsam und überzeugend erzählen zu können. Sehr gelungen finde ich auch die Balance zwischen hell und dunkel, Freude und Trauer, Liebe und Tod, Ernst und Humor, etc. Trotz all dem Drama und Ernsthaftigkeit der Themen liefert „Bella Germania“ Lesevergnügen pur. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen und möchte keine Seite vermissen, obwohl es ein über 4 cm dicker Schinken ist. Ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Das stimmt auch in Bezug auf „Bella Germania“. Die Geschichte ist außerdem voll von schönen, geistreichen, wahren, zum Nachdenken verleitenden Sätzen, die jedes Zitatenheft schmücken können. Man kann noch viel über Bella Germania schreiben, ich mache aber hier Schluss und sage: Ein tolles, absolut lesenswertes Buch, bitte mehr davon. „Bella Germania“ gehört zu meinen persönlichen Lesehighlights des Jahres. Ein sehr beeindruckendes Debüt von Drehbuchautor Daniel Speck. Ich bin auf die Verfilmung wie auf weitere Bücher aus der Feder des Autors sehr gespannt und sage: Vielen herzlichen Dank für diese grandiose Arbeit. Weiter so!

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  • „Bella Germania“ – der schöne Traum vom neuen Leben

    Bella Germania
    LibriHolly

    LibriHolly

    15. September 2016 um 16:23

    Dass der gebürtige Münchner Daniel Speck Drehbücher schreiben kann, das wissen wir spätestens seit er 2007 den Grimme-Preis für sein Drehbuch zu „Meine verrückte türkische Hochzeit“ erhielt. Dass er sich aber auch literarisch auf durchaus sicherem Terrain bewegt, beweist er uns nun mit seinem Debüt-Roman „Bella Germania“ auf eindrucksvolle Art und Weise.Ursprünglich als ZDF-Dreiteiler kon zipiert, erzählt uns Speck hier eine deutsch-italienische Einwanderungsgeschichte über 3 Generationen hinweg. Alles nimmt seinen Anfang im Jahre 2014 in Mailand auf einer Modenschau. Urplötzlich sieht sich die junge aufstrebende Münchner Modedesignerin Julia einem fremden Mann gegenüber, der behauptet ihr Großvater zu sein. Und nicht nur das, er behauptet auch, ihr längst tot geglaubter Vater würde noch leben. Sie beginnt nachzuforschen und findet sich plötzlich in einem Strudel von Ereignissen wieder, die alle ihren Ausgangspunkt 1954 nahmen, als der junge Vincent aus München über den Brenner nach Mailand fuhr, um dort nicht nur die Isetta für BMW zu finden, sondern auch die Liebe seines Lebens. Eine schicksalhafte Begegnung. „Wenn wir einer großen Liebe begegnen, dann werden wir für einen kurzen Moment lang der Gefangenschaft durch Raum und Zeit enthoben. Wir begegnen nicht nur einem Menschen, sondern etwas, das durch ihn hindurchscheint, einer Ahnung, dass uns wider Erwarten das Glück zuteilwerden könnte, die ungebrochene Fülle unserer Kindheit wiederzufinden, als die Welt ein ewiger Sommer war.“ (S. 49) Doch keine Angst, dieses Buch handelt nicht nur von der großen „Amore“, denn es ist angesiedelt vor dem Hintergrund der deutsch-italienischen Geschichte der letzten Jahrzehnte. Einer bewegten Geschichte, die ihren Ausgangspunkt nach dem Krieg nahm, zu Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders, „il miracolo economico“, als Deutschland händeringend nach billigen ausländischen Arbeitskräften suchte. Als „Gastarbeiter“ bezeichnet, doch nur selten als Gäste behandelt, strömten die Italiener zu Tausenden über die Grenze nach Deutschland. „Jeder trug seinen Koffer in der Hand, seine Träume in Kopf, Angst im Herzen und eine Medaille in der Tasche.“ (S. 150) Damals wie heute kamen Fremde zu uns und damals wie heute begegneten die Deutschen ihnen mit großer Skepsis. Einer Skepsis, die auf Unwissen gründet(e) und mit Vorurteilen ausgefüllt wurde/wird. Und so trifft dieses Buch absolut den Nerv der Zeit. Gekonnt bedient Daniel Speck dabei mit Ironie Klischees, um dann im nächsten Moment wieder einen eher nachdenklich stimmenden, traurigen Ton anzuschlagen und es auch nicht zu versäumen uns gnadenlos hier und da den Spiegel der eigenen Geschichte vorzuhalten. Dass hierdurch entstehende Spannungsfeld der Emotionen, die wundervoll charakterisierten Personen und nicht zuletzt die bildliche Sprache, sind es, die die knapp 600 Seiten von „Bella Germania“ nur so dahinfliegen lassen. Mit „Bella Germania“ hält man nicht nur eine packend geschriebenen deutsch-italienische Familiengeschichte in Händen, sondern ganz, ganz viel deutsche Geschichte. „Ein Mensch ist so lange ein Fremder, bis du seine Geschichte gehört hast.“ (S. 453)

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  • Großartiges Familien-Epos

    Bella Germania
    raven1711

    raven1711

    15. September 2016 um 15:54

    Klappentext:München, 2014: Die Modedesignerin Julia ist kurz vor dem ganz großen Durchbruch. Als plötzlich ein Mann namens Vincent vor ihr steht, der behauptet, er sei ihr Großvater, gerät ihre Welt aus den Fugen.Mailand, 1954: Der junge Vincent fährt von München über den Brenner nach Mailand, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verfällt dem Charme Italiens, und er begegnet Giulietta. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch sie ist einem anderen versprochen.Eine tragische Liebe nimmt ihren Lauf, die auch Jahrzehnte später noch das Leben von Julia völlig verändern wird.Meinung:Julias großer Traum ist es, mit ihrer von ihr entworfenen Mode erfolgreich zu sein. Und die Chance scheint greifbar zu sein, als sie auf der Mailänder Fashion Week zusammen mit ihrem Partner ein großes Label auf sich aufmerksam machen kann. Doch dann taucht ein alter Mann auf, der behauptet, Julias Großvater zu sein. Er bringt damit einen Stein ins Rollen, der Julia nicht mehr los lässt und sie veranlasst, ihre eigene Familiengeschichte aufzurollen. Denn Julia ist vaterlos aufgewachsen und weiß kaum etwas über ihre italienische Seite. Eine Reise über drei Generationen beginnt. Ob Julia und ihre Familie am Ende das Glück finden werden?Daniel Specks Geschichte lebt vor allem durch seine Charaktere, die er hier sehr gut und detailliert ausgebaut hat. Egal ob Julia, Vincent, Guiletta oder Giovanni, alle Figuren überzeugen mit ihren Handlungen und Entwicklungen. Natürlich wünscht man sich an der einen oder anderen Stelle, dass die Figuren mehr Mut aufgebracht hätten, aber gerade diese Schwächen machen die Charaktere so menschlich und nah. Auch die kleineren Rollen im Buch passen und greifen gut geölt in die Geschichte, so dass sich die Charakterentwicklung zu einer runden Sache entwickelt.Auch inhaltlich weiß der Autor zu unterhalten. Immer wieder greift die Geschichte von der Vergangenheit in die Gegenwart zurück, wird nicht stur chronologisch erzählt und kann somit die Spannung hoch halten. Diese Sprünge sind gut umgesetzt und stiften keine Verwirrung, so dass der Leser keine Mühe hat, den Faden zu finden. Nahezu bis zur letzten Seite bleibt es spannend und dramatisch. Viele wichtige Stationen unserer Geschichte in Deutschland verarbeitet Daniel Speck in diesem Roman, erzählt über die Zeiten und Hintergründe der Gastarbeiter und zeigt auf, wie schwierig es für diese Menschen war, ihre Identität zu finden und zu bewahren. Aber auch Themen wie die RAF und Motorsport spielen eine wichtige Rolle im Buch. Mir hat sehr gut gefallen, wie der Autor diese vielschichtigen Themen in seinem Roman verarbeitet hat. Das Buch ist dadurch nicht nur unterhaltsam, sondern auch sehr lehrreich und gerade jüngeren Generationen kann es einen neuen Blickwinkel auf auch heute noch aktuelle Themen und Problematiken öffnen.Erzählt wird das Buch in zwei Perspektiven. Die Gegenwart wird in der Ich-Perspektive aus Julias Sicht wiedergegeben, die Rückblicke in die Vergangenheit erfolgen in der dritten Person. Diese zwei Stile ergänzen sich gegenseitig sehr gut. Auch der Plot ist toll ausgearbeitet und Daniel Specks sehr einnehmender Schreibstil sorgt mit dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Man merkt dem Roman an, dass der Autor Erfahrung mit Drehbüchern hat, denn dank der detailliert ausgearbeiteten Szenen kann man förmlich diese vor Augen sehen. Egal ob München, Mailand oder Sizilien, immer konnte ich mich in Szene hineinversetzen und hatte das Gefühl, vor Ort zu sein. Wenn dieser Roman einmal verfilmt werden sollte, dann hoffe ich, dass an den Szenen nichts geändert wird.Fazit:Was für ein schönes und bewegendes Familien-Epos. Daniel Speck setzt mit diesem Roman ein kleines Denkmal an die Gastarbeiter und deren Nachkommen. Schöner kann man deutsche Geschichte nicht erzählen.Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an die S. Fischer Verlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Eine spannende Familiengeschichte voller dunkler Geheimnise

    Bella Germania
    Arietta

    Arietta

    06. September 2016 um 14:21

    Habe das Buch mit großer Begeisterung gelesen. Man konnte so richtig abtauchen in die 50er Jahre , da ich selbst 1952 geboren bin, kamen alte längst vergessene Erinnerungen hoch. Es hat sich sehr vieles gewandelt in den Jahren bis heute. Die Erfindungen haben riesige Fortschritte gemacht. Sehr schön ist die erste Mondlandung beschrieben, die Ankunft der ersten Italienischen Gastarbeiter, die längst Integriert sind. Der Bau des Olympia Stadtion in München, der Terror, Bader Meinhofbande, die RAF, und der Anschläge und die Morde an den Politikern. Das ISO Werk in Mailand mit ihrem Mini Auto der Isetta, der kleinen „ Knutschkugel. Unsere Welt hat rasante Fortschritte gemacht. Sehr schön ist die Familie Maraconi dargestellt, mit all ihren Problemen und Sorgen, von denen einige als Gastarbeiter in München ankommen um hier ein neues Leben zu beginnen. Der Anfang war nicht leicht aber sie schafften es. Ich muss sagen dem Autoren Daniel Speck ist ein toller Roman gelungen, der einem mitreißt beim Lesen. Sein Schreibstil finde ich sehr flüssig und fesselnd. Er hat alles sehr Bildhaft und real beschrieben, so das man Abtauchen konnte im Buch beim Lesen. Auch seine Protagonisten kommen sehr lebendig und real herüber, ebenfalls sind die einzelne Charaktere und Emotionen gut heraus gearbeitet. Es fängt alles mit der jungen Modedesignerin Julia an, die kurz vor ihrem Durchbruch steht, für den sie hart kämpfte und in Mailand Anerkennung fand. Dort in Mailand steht plötzlich Vincent vor ihr der behauptet ihr Großvater zu sein und später in München ,sie bittet einen Brief an ihren Vater Vincenzo zu übergeben, den sie für Tod hält, so hat es jedenfalls ihre Mutter Tanja behauptet. Jetzt tauchen wir mit Julia und dem Italienischen Onkel Giovanni in die Vergangenheit ab und erfahren was damals passierte. Vincent war 1954 als junger Automobil Ingenieur für BMW nach Mailand gereist um dort die Isetta zu testen. Dort trifft er auf die junge Giulietta , die für ihn übersetzt, es ist die Liebe auf den ersten Blick, beide verlieben sich unsterblich ineinander, es ist wie ein Rausch. Vincent muss nach München zurück und Giulietta soll nach kommen, aber das Schicksal will es anders sie ist von Vincent schwanger und heiratet ihren Verlobten Enzo, dem sie versprochen ist. Jahre Später flieht Giulietta aus ihrer Ehe ,mit ihrem Sohn Vincenzo nach München, wo ihr Onkel Giovanni mit seiner Frau lebt. Dort versucht sie ihren Traum als Schneiderin zu verwirklichen. Es ist ein Leben voller Höhen und tiefen. Vincenzo entwickelt sich zu einem jungen rebellischen Mann, der in der Clique von Tanja landet, eine wilde Zeit der Hippies, Demos, beginnt. Sie geraten auf die schiefe Bahn, flüchten nach Italien auf die Insel Salina und verbringen dort eine Zeit mit vielen Auf und Abs. Aus dieser Beziehung entsteht Julia, die nun auf der Suche nach ihrem Vater und ihren Wurzeln ist und reist mit Onkel Giovanni nach Neapel um Vincenzo zu finden. Eine Aufregende Zeit mit vielen Rückblicken in eine dunkle Vergangenheit von ihrer Mutter und Vater beginnt. Ein sehr aufregender Roman, der nichts zu wünschen übrig lässt. Ich freue mich schon auf die Verfilmung !

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  • Es ist nicht alles Gold, was glänzt ...

    Bella Germania
    engineerwife

    engineerwife

    01. September 2016 um 17:17

    Nie hätte ich beim Lesen des Klappentextes vermutet, dass dieses Buch so viel Tiefgang haben würde. Ich bin noch ganz im Bann der Geschichte über die liebevolle, hitzköpfige und manchmal sture – eben sehr italienische Familie Marconi. Der Autor Daniel Speck hat mit seinen Drehbüchern zu den Filmen Maria, ihm schmeckt’s nicht und Meine verrückte türkische Hochzeit ja schon einiges an Erfahrung mit dem Schreiben über „Gastarbeiterfamilien“ gesammelt, was er uns aber mit diesem Roman präsentiert, sprengt jeglichen Rahmen. In einer wunderbaren Schreibweise, die teilweise fast poetisch anmutet, bringt er uns die Familie Marconi in der Vergangenheit und in der Gegenwart nahe. Er legt uns ihre Geschichte ans Herz, lässt uns mit ihnen leiden, mit ihnen lieben und streiten und an ihren wunderbaren Festmahlen teilnehmen. Auch wenn das Geld knapp war, das Feiern ließen sie sich nicht nehmen, die Marconis. Sie war bestimmt nicht einfach, die Zeit, in der junge Familienväter beschlossen das Land ihrer Väter hinter sich zu lassen und im „Wirtschaftswunder“ der jungen Bundesrepublik ihr Glück zu suchen. "Wir waren da, aber wir sind nie angekommen." So schildern viele der Einwanderer ihre Situation. Es ist kalt in Deutschland und die Menschen sind anders, zugeknöpfter, skeptischer und oft leider voller Vorurteile. Aber nicht nur das Thema Gastarbeiter verarbeitet der Autor in seinem Buch. Er lässt auch uns als Leser teilhaben am Wirtschaftswunder. Wir erleben den Aufstieg aber auch die Gefahren, die dieser neue Wohlstand mit sich bringt. Er führt uns durch die Zeit der RAF Terroristen, der Münchner Olympiade mit ihrem tragischen Ende, den jungen Hippies und die Zeit der freien Liebe. Daniel Speck ist es gelungen, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen und daraus einen flüssigen Roman zu formen, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Schluss schockiert aber brachte mir auch eine Art „closure“ – das deutsche Wort „Abschluss“ beschreibt nicht wirklich was ich ausdrücken möchte. Ich werde dieses Buch weitergeben, als erstes an eine liebe Freundin, die mit ihrem Mann, schon seit einiger Zeit nun, ihr Glück in Italien gefunden hat, allerdings nicht als Gastarbeiter sondern nur als Gastbewohner. Dieser Debutroman, der hoffentlich nicht der einzige des Autors bleiben wird, hat mich begeistert und bekommt eine absolute Leseempfehlung!   

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