Piccola Sicilia

von Daniel Speck 
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Piccola Sicilia
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (25):
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600 begeisternde herbstleseseiten!

Kritisch (2):
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Stümperhaft erzählte Geschichte! Auf über 600 Seiten war es nicht möglich die Geschichte zu Ende zu erzählen.

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Inhaltsangabe zu "Piccola Sicilia"

Nach dem großen Bestseller-Erfolg von 'Bella Germania' jetzt endlich der neue Roman von Daniel Speck!

Was, wenn deine Familie in Wahrheit eine andere ist?

'Piccola Sicilia', das italienische Viertel der farbenfrohen Mittelmeerstadt Tunis, 1942. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen. Bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Fotograf Moritz dem jüdischen Zimmermädchen Yasmina. Doch sie hat nur Augen für Victor, den Pianisten. Als Victors Leben auf dem Spiel steht, kann allein Moritz ihn retten.
Sizilien, heute: das Mittelmeer, glitzerndes Blau. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz und trifft eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis.

Drei Frauen aus drei Ländern und drei Kulturen – verbunden durch eine Liebe, die alle Grenzen überwindet. Inspiriert von einer wahren Geschichte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596701629
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:26.09.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.09.2018 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Melones avatar
    Melonevor einem Tag
    Kurzmeinung: Einerseits eine spannende, wichtige und berührende Geschichte, aber leider mit überhäuften Lebensweisheiten und sehr ausführlich erzählt.
    Wichtiger denn je!

    Piccola Sicillia beruht auf eine wahre Geschichte. 1943 rettet ein deutscher Soldat in Nordafrika einem italienischen Juden das Leben unter Einsatz seines eigenen Lebens. Daniel Speck beschreibt sehr ausführlich das Leben über die farbenfrohe Mittelmmeerstadt Tunis. Drei Religionen haben in Frieden zusammengelebt bis der Krieg alles veränderte. Es wird gezeigt wie Menschen der Masse folgen. Das aus ein Mensch ein Tier wird aus dem Gefühl der Schande heraus. Und auch, dass durch den Hass und Krieg, der Mensch nichts mehr zählt, sondern nur das Land oder die Religion. „Das aus ein wir und ihr ein anderes wir und ihr wird.“ Es sind nicht mehr die Nachbarn die sich ein Fleckchen Erde teilen, sondern Juden, Moslems und Christen. Man ist entsetzt das Menschen bis heute sich nicht verändert haben. In den Nachrichten ist zu sehen, dass wegen einer Religionzugehörigkeit Menschen aus ihrem Land fliehen müssen. Es wird Ihnen verboten ihre Reliogion auszuüben. Deswegen sind solche Geschichten wichtiger denn je. Mit vielen und schönen Zitaten ist die Geschichte geschmückt. Über Liebe und Freundschaft: „Denk an mich wie an die Sonne, selbst der Himmel voller Wolken ist und du sie nicht sehen kannst - sie ist nie ganz verschwunden.“ Wenn jemand in Friedenszeiten freundlich war, bedeutet das nichts: „Wenn Gott tatsächlich der letzte Richter war, würde er nicht darauf schauen, was du getan hast, als es dich nichts kostete. Sondern wie stark deine Menschlichkeit im Angesicht des Unmenschlichen war.“ FAZIT: Einerseits eine spannende, wichtige und berührende Geschichte, aber leider mit überhäuften Lebensweisheiten und sehr ausführlich erzählt, was dazu führt das sich die Story sehr in die Länge zieht.

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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor einem Tag
    Kurzmeinung: Der besondere Blickwinkel macht diese Geschichte zu einem unsichtbaren Schatz und erweitert auf berührende Weise den eigenen Horizont.
    Nicht oder, sondern und!

    Klappentext (Lovelybooks):

    Was, wenn deine Familie in Wahrheit eine andere ist?

    'Piccola Sicilia', das italienische Viertel der farbenfrohen Mittelmeerstadt Tunis, 1942. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen. Bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Fotograf Moritz dem jüdischen Zimmermädchen Yasmina. Doch sie hat nur Augen für Victor, den Pianisten. Als Victors Leben auf dem Spiel steht, kann allein Moritz ihn retten.

    Sizilien, heute: das Mittelmeer, glitzerndes Blau. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz und trifft eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis.

    Drei Frauen aus drei Ländern und drei Kulturen – verbunden durch eine Liebe, die alle Grenzen überwindet. Inspiriert von einer wahren Geschichte.

    Meine Meinung:

    Durch meine u. a. nordafrikanischen Wurzeln habe ich selbst schon einige Zeit in Algerien und Tunesien verbracht, mich aber nie mit deren geschichtlichen Bezug zum 2. Weltkrieg auseinandergesetzt. Ich fand es daher absolut großartig, dass Daniel Speck mir mit diesem Roman einen Einblick in genau diese Perspektive eröffnet und habe sie förmlich in mich aufgesogen.

    Der Autor besitzt einen sehr mitreißenden, reich bebilderten und vor allem sprachlich beeindruckenden Schreibstil, so dass ich die Geschichte mit sehr strammen Fesseln verfolgt habe. 

    Jedoch muss ist das etwas differenzieren, da sich das lediglich auf die Handlungsstränge in der Vergangenheit bezieht und mein Interesse an den Geschehnissen in der Gegenwart rund um die Archäologin Nina, insbesondere an ihrem Liebesleben, leider nicht geweckt wurde. Da der Fokus aber klar auf die Zeit um 1942 liegt, fällt dieser Kritikpunkt nur sehr gering aus. 

    Für mich war es sehr lehrreich zu erfahren, wie die vielen unterschiedlichen Kulturen und Religionen in Tunis friedlich zusammen gelebt haben und es stimmt natürlich nachdenklich, dass ein derart toleranter und respektvoller Umgang in der heutigen Zeit nahezu undenkbar ist. 

    Eine große Stärke des Autors liegt in der Darstellung seiner Stimmungsbilder, denn diese transportiert er spürbar eindrücklich und ihm gelingt es, ein Gleichgewicht aus Schönheit und Schrecken zu vermitteln. 

    Die Charakterzeichnung/ -entwicklung verläuft durchgehend authentisch und lässt eine greifbare Nähe zu den Figuren zu, so dass es sehr leicht fällt, diese auf unterschiedliche Weise emotional zu begleiten. 

    Es gibt eine Stelle in dem Buch, wo der Autor mit unterschiedlichen Wahrnehmungen (s)einer Geschichte spielt, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Ich konnte mich vom Standpunkt des Lesers aus, nicht für eine entscheiden, da sie, je nach Sichtweise, parallel alle existieren.

    Bis zur letzten Seite verliert der Roman für mich nicht an Glaubwürdigkeit und somit ist das „offene“ Ende absolut folgerichtig, denn ich im Kopf und Herzen lebt die Geschichte sicher noch weiter. 

    Fazit: 

    Der besondere Blickwinkel macht diese Geschichte zu einem unsichtbaren Schatz und erweitert auf berührende Weise den eigenen Horizont. 

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    bernauerinvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: 600 begeisternde herbstleseseiten!
    eintauchen in eine wenig bekannte vergangenheit

    eins vorweg: ich liebe lange romane. auf 600 seiten kann man eben länger und meist tiefer eintauchen ins leben der personen, die welt mit ihren augen sehen und besser verstehen als auf 100 seiten.

    hier lernt man ein weniger bekanntes kapitel aus der zeit des 2. weltkriegs kennen, rommels afrikafeldzug, tunis mit seinem hafenviertel piccola sicilia, die dort ansässige vielfältige bevölkerung, christen, juden, moslems und ihr bis dahin friedvolles zusammenleben.

    all dies wird geschildert anhand einer spannenden handlung, die weitgehend glaubwürdig wirkt. die art des offenen endes schränkte bei mir diesen aspekt allerdings etwas ein.

    der umfang des romans entsteht auch dadurch, dass daniel speck dem geschehen immer wieder sehr gut passende gedanken, überlegungen, lebenskluges unterlegt. dies wirkt in keiner weise aufgesetzt oder belehrend, sondern erhöht die reichweite der handlung.

    allerdings bleibe ich nicht ganz ohne skepsis gegenüber der zuverlässigkeit des autors zurück. es schleichen sich immer wieder oberflächlichkeiten ein, in der wiedergabe der fremdsprache z.b., außerdem finden sich ungereimtheiten, die leicht zu vermeiden wären bei entsprechender sorgfalt. ich bin eine genaue leserin, aber das müsste ein autor, der etwas auf sich hält, ja zu schätzen wissen.

    das schmälert meine begeisterung für den roman jedoch nur geringfügig. ich habe ihn sehr gern und begeistert gelesen, immer mit bedauern, wenn ich ihn zwischendurch weglegen musste. und ich bin sehr gespannt auf "bella germania", den ersten roman von daniel speck, den ich ganz oben auf meiner liste habe!



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    Kuhtipps avatar
    Kuhtippvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: packende Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen
    packende Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen

    Der Inhalt:

    Nach dem großen Bestseller-Erfolg von 'Bella Germania' jetzt endlich der neue Roman von Daniel Speck!

    Was, wenn deine Familie in Wahrheit eine andere ist?

    'Piccola Sicilia', das italienische Viertel der farbenfrohen Mittelmeerstadt Tunis, 1942. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen. Bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Fotograf Moritz dem jüdischen Zimmermädchen Yasmina. Doch sie hat nur Augen für Victor, den Pianisten. Als Victors Leben auf dem Spiel steht, kann allein Moritz ihn retten.
    Sizilien, heute: das Mittelmeer, glitzerndes Blau. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz und trifft eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis.

    Drei Frauen aus drei Ländern und drei Kulturen – verbunden durch eine Liebe, die alle Grenzen überwindet. Inspiriert von einer wahren Geschichte.

    Meine Meinung:

    Manche Kapitel flogen nur so dahin, andere waren zäh; aber das entspricht auch ein Stück weit der Geschichte. Keine einfache Zeit, keine einfachen Beziehungen und trotzdem war ich gefesselt.
    Ich habe Yasmina, Moritz, Victor und auch die anderen Personen gerne durch die Geschichte begleitet.
    Daniel Speck hat es zudem aufgezeigt, wie sich die Geschichte auf Lena auswirkt und ihr Selbstbild und die Sicht auf ihr Leben ändert.

    Ich werde das Buch sicherlich nochmal in die Hand nehmen. Schon allein, weil die Orte so unwahrscheinlich schön beschrieben sind.

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    MelEs avatar
    MelEvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Interessante Einblicke in Religionen und Kulturen, gewebt in eine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Leider konnte nicht alles überzeugen.
    Einblicke in Religionen und Kulturen, gewebt in eine außergewöhnliche Liebesgeschichte

    "Piccola Sizilia" erzählt atmosphärisch gelungen eine Liebesgeschichte, die Religionen und Kulturen gekonnt miteinander vereint. Leider fehlte mir mitunter ein klein wenig Tiefgang, da die Protagonisten doch eher oberflächlich bleiben. Ihr Denken und Handeln ist nicht immer nachvollziehbar, daher ergeben sich wenig Sympathiepunkte bei mir als Leserin. Wunderbar herausgearbeitet ist der zweite Weltkrieg, der auch in Italien nicht Halt gemacht hat und dort sehr verstörend auf Land und Leute wirkt. Romane mit Lerneffekt empfinde ich normalerweise als sehr eindrücklich und dennoch hatte ich mitunter das Gefühl mich nicht komplett auf die historischen Ereignisse einlassen zu können, da mir die eingewobene Liebesgeschichte zu sehr ausgeschmückt wurde und zuviel Raum einnahm. Die Liebesgeschichte ist außergewöhnlich, kann sich mir aber emotional nicht nähern. Die gelungene Atmosphäre des Anfangs ist leider zum Ende des Buches nicht mehr spürbar.
    Erzählt wird in Gegenwart und Vergangenheit, wobei mir persönlich die Gegenwart ein klein wenig zu kurz kam. Das Bergen eines Wracks hätte um einiges interessanter gestrickt werden können. Ninas Lebenschaos berührte mich noch weniger als die der Protagonisten der Vergangenheit. Ich habe die 600 Seiten mitunter doch sehr mühsam gelesen, da leider einige Längen vorhanden sind und der Funke einfach nicht überspringen wollte. Was mich fasziniert hat, sind die unterschiedlich dargestellten Religionen und Kulturen, wobei der jüdische Glauben mich am meisten begeistert, da ich mich dort am wenigsten auskenne. Klar wird schnell, das Gottes auserwähltes Volk zerschlagen und ohne Heimat ist. Auch der Holocaust wird kurzzeitig angeschnitten und macht mir wieder einmal bewusst, welch Grauen und Fanatismus innerhalb Deutschlands auch vor anderen Teilen Europas nicht Halt gemacht hat. 
    Der Autor reißt vieles an und hat auch einige sehr gute Ansätze zu bieten, dennoch hatte ich oftmals das Gefühl, das ich meine hohen Erwartungen nicht erfüllt sehen kann. 

    Fazit: Eine außergewöhnliche Liebsgeschichte in den zweiten Weltkrieg verlegt, wobei hier auch ganz viel Drama inszeniert wurde, was mich aber leider nicht komplett überzeugt. Es wurde für mich relativ schnell deutlich, das die gelungene Atmosphäre des Anfangs nicht gehalten werden kann und die Story in meinen Augen dadurch leicht zu schwächeln beginnt. Da Bücher auf seine Leserschar unterschiedlich wirkt, wird "Piccola Sizilia"  sicherlich  für einiges an Gesprächsstoff sorgen. Ich bin leider nur mäßig begeistert, daher gibt es von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung. Die Story innerhalb des Krieges zu verpacken ist gelungen, leider konnte es mich trotz Schrecken und Grauen nicht komplett überzeugen.

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    katikatharinenhofs avatar
    katikatharinenhofvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Zieht sich dann doch sehr und macht dadurch den ersten Eindruck zunichte
    Zieht sich dann doch sehr und macht dadurch den ersten Eindruck zunichte

    Das Meer birgt so manchen Schatz und Nina hat es sich zur Passion gemacht, diese Schätze zu bergen. Dass sie dabei auch auf ihre Familiengeschichte stößt und herausfindet, dass diese ganz anders geschrieben ist, als ursprünglich vermutet, setzt dem ganzen natürlich noch die Krone auf. Doch wie hängt das alles mit einem Fotografen aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Tuniser Viertel Piccola Sicilia zusammen ? Ninas Ehrgeiz ist gepackt und so taucht sie ein in eine Geschichte voller Entbehrungen, Liebe und Widersprüche...

    "Piccola Sicilia" hat mich vom Klappentext her unheimlich angesprochen und  ich habe mich neugierig auf die ersten Seiten gestürzt. Zu Beginn übt dieses Buch auch eine Faszination aus, der ich nur schwer widerstehen kann. Die Familiengeschichte wird abwechslungsreich und gut recherchiert erzählt, fasziniert durch ihre lebhaften Protagonisten, die mit ihren wirklich vielfältigen Charakterzügen begeistern.  
    Der Schauplatz ist dieses Mal nicht Deutschland zu seiner grausamsten Zeit und doch merkt man, die das Grauen auch in Tunis ankommt und dort sein Unwesen treibt. Die Ereignisse sind erschütternd , regen zum Nachdenken an und doch üben sie eine gewisse Faszination aus, die dem lebendigen Schreibstil des Autors geschuldet ist. Die bildhafte Sprache lässt die Örtlichkeiten direkt vor meinem geistigen Auge entstehen und so befinde ich mich direkt mitten unter den Protagonisten und folge ihnen bereitwillig, um ein Teil ihrer Geschichte zu werden.
    Doch je mehr Seiten gelesen sind, desto mehr verliert das Buch seinen Reiz. Irgendwie wiederholt sich alles, das Buch wird dadurch künstlich in die Länge gezogen. Die von mir so geliebten Zitate häufen sich und bauschen das Gelesene unnötig auf. Auch kann mich der Schluss nicht wirklich begeistern, denn es bleiben einfach zu viele Fragen offen und ich habe irgendwie das Gefühl, dass da noch irgendetwas fehlt, um dem Buch einen runden Abschluss zu geben. Ich hätte mir hier etwas mehr Aufklärung gewünscht.
    Schade, denn bis in etwas zur Hälfte des Buches war ich wirklich begeistert von dieser Geschichte...

    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Leseexemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

    #PiccolaSicilia #NetGalleyDE

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    Ashimauss avatar
    Ashimausvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Bildgewaltig und gefühlvoll! Eine sehr interessante Sicht auf das Geschehen der damaligen Zeit und eine herzzerreißend Liebesgeschichte.
    Mal eine andere Sicht auf das Geschehen des zweiten Weltkriegs!

    🌟REZENSION🌟
    #PiccolaSicilia von #DanielSpeck habe ich als Leserundenbuch/Rezensionsexemplar bei @lovelybooks.de gewonnen. Vielen lieben Dank dafür! 💕
    In diesem Buch bekommt man so viel geboten! Es ist so viel mehr als nur ein gewöhnlicher Roman! Eine Familiengeschichte, gepaart mit einem Liebesroman, in einer historisch weltbewegenden Tragödie, dem zweiten Weltkrieg. Der Schauplatz ist hier jedoch nicht wie so oft Deutschland, sondern Tunis, und erzählt neben der Liebesgeschichte das grausige Geschehen was andere Kulturen und Religionen miterleben mussten. Und mittendrin ist diese unschuldige, doch auch sündige Liebe, die einen einnimmt und doch nur Unglück heraufbeschwört. 
    Der Autor erzählt das Ganze so gefühlvoll und greifbar, so erschütternd und doch faszinierend. Die Kulturen und Charaktere der Vergangenheit sind so wundervoll authentisch ausgearbeitet, dass man sich als Teil dieser Gemeinschaft fühlt. 
    Das Ende ist auf eine Art befriedigend, auf eine andere Art bleibt man aber auch etwas verloren zurück. 
    FAZIT:
    "Piccola Sicilia" ist defintiv kein Buch, was man mal so nebenher lesen kann! Es begleitet einen ausserdem noch ein ganzes Stück nachdem man es beendet hat! Für mich ein tolles Buch, was mal eine andere Sicht auf das Geschehen von damals vermittelt, zum Nachdenken anregt, erschüttert und doch auch das Herz erwärmt 💝
    Zum Schluss war bei mir leider etwas die Luft raus 😅 Es gibt einige Wiederholungen und könnte daher auch gerne 100 Seiten weniger haben - aber es wäre trotzdem noch toll! 👍🏻Auch die Charaktere der Gegenwart hätten etwas mehr an Tiefe vertragen können, da sie für mich etwas zu blass waren. Jedoch wird auch ein sehr tiefgreifendes Wissen über das Judentum vermittelt, das fand ich wirklich sehr  interessant  😊 👌🏼
    Daher gibt es 4/5 🌟

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    marsuvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Ein gut recherchierter historischer Kontext geschickt in einen Roman eingebunden.
    Gut recherchiert und wunderbar erzählt

    Ninas Ehe ist am Ende und sie möchte es sich noch nicht eingestehen und hat die Scheidungspapiere noch nicht unterschrieben. Da kommt es ihr eigentlich ganz recht, dass es Neuigkeiten von ihrem Großvater gibt, der im Zweiten Weltkrieg abgestürzt ist; angeblich hat einer ihrer Studienfreunde das Wrack nun im Meer vor Sizilien entdeckt. So fliegt sie dorthin und erfährt viel mehr über ihren Großvater Moritz als sie je gedacht hätte. Auch, dass er gar nicht in dem abgestürzten Flugzeug saß.
    Ninas Geschichte bildet nur den Rahmen, es geht hier um den Fotografen Moritz, der im Zweiten Weltkrieg als Mitglied des Afrikakorps nach Tunis kam und dort für die Nazis gefilmt und fotografiert hat. Und um Piccola Sicilia, einem Schmelztiegel der Religionen und Kulturen, am Rande von Tunis gelegen. Hier lebt auch Yasmina mit ihrer Familie und sie trifft im Hotel Majestic zum ersten Mal auf Moritz.

    Daniel Speck hat den historischen Kontext gut mit seinen Romanfiguren verbunden und ich habe viel über Tunis im Zweiten Weltkrieg erfahren, aber es geht nicht nur um Krieg, Angst und Feindbilder, sondern vielmehr um Freundschaft und Zusammenhalt, aber natürlich auch um Probleme, die daraus entstehen.
    Das offene Ende passt für mich wunderbar zu diesem Roman.

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    Aqua__s avatar
    Aqua__vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spannedes Buch, dass über den Krieg in Tunis bis in die Gegenwart erzählt
    Klein Italien in Tunis

    Piccola Sicilia von Daniel Speck hat ein gelungenes Buch über eine Dreiecksbeziehung im 2. Weltkrieg.
    Tunis ist die Hauptstadt von Tunesien in der viele Menschen unterschiedlicher Religionen, aber vor allem auch unterschiedlicher Religionen Leben. Juden, Christen und Moslems. Alle leben friedlich nebeneinander, bis Hitler in Tunis einfällt. Die Nazis bleiben vll nicht lange, doch der Frieden ist zerstört. Nachdem die Alliierten Tunis befreit haben, bleibt eine Unsicherheit.
    Die Geschichte wird zudem auf zwei Ebenen erzählt. Nina lebt in der Gegenwart und erfährt, dass ihr Großvater Moritz, nachdem er viele Jahre verschwunden war, wieder gefunden wurde, oder zumindestens sein Verbleib geklärt werden könnte.
    Sie ist eigentlich allein, ohne Familie, gerade getrennt von Ihrem Mann, ganz allein. Doch plötzlich taucht eine Joelle auf und erzählt, dass Moritz ihr Vater sei. Doch stimmt das? Kann die fremde Frau ihre Tante sein? Und ist ihr Großvater vll noch am Leben?
    Ein spannendes und lesenwertes Buch, ein richtig schöner Schmöker.

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    teretiis avatar
    teretiivor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Ganz okay für Zwischendurch
    Sehr schöne Zitate

    Das Buch spielt in einem italienischen Viertel in der Mittelmeerstadt Tunis im Jahr 1942. Drei Religionen Leben in guter Freunschaft zusammen, bis der Krieg sie erreicht.  Der deutsche Fotograf Moritz lernt das jüdische Zimmermädchen Yasmina kennen. Sie hat aber kein Interesse an ihm, sondern nur Augen für den Pianisten Victor. Durch den Krieg ist Victor in großer Gefahr und nur Moritz kann ihn retten. 

    In Sizilien im hier und heute, finden Schatzsucher ein altes Flugzeugwrack. Die Berliner Archäologin Nina wird darauf aufmerksam und reißt dorthin. Sie ist ihrem Verschollenen Großvater auf der Spur. In Sizilien trifft sie eine unbekannte Verwandte die alles in ihrem Leben auf den Kopf stellt und ein Familiengeheimnis lüftet. 

    Am Anfang war ich sehr angetan von dem Buch. Es wechselt immer von 1942 und dem hier und jetzt. An manchen Kapitelanfängen und auch mittendrin sind sehr schöne Zitate geschrieben, die den Leser sehr zum Nachdenken anregen.  Alles ist sehr ausführlich geschrieben, sodass man sich alles richtig gut vorstellen kann. Gleichzeitig bekommt man noch viele historische Fakten. 
    Ich fande es allerdings an manchen Stellen zu viel und zu sehr in die Länge gezogen. Leider wurde das Ende offen gelassen und dadurch habe ich noch viele offene Fragen, was ich schade finde. Alles in allem ist das Buch ganz ok aber kein Buch was man unbedingt lesen muss. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Unser Buch-Highlight im FISCHER Leseclub:
    "Piccola Sicilia" von Daniel Speck

    Mit seinem zweiten Roman "Piccola Sicilia" spannt Daniel Speck gekonnt den erzählerischen Faden zwischen gestern und heute, zwischen Tunesien und Italien und zwischen Familien, die auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten haben. Doch welche Auswirkungen die Vergangenheit auf unser Leben haben kann, enthüllt sich für Archäologin Nina ganz unverhofft. 

    Wir freuen uns sehr, auch mit "Piccola Sicilia" von Daniel Speck ein weiteres Buch-Highlight im FISCHER Leseclub präsentieren zu dürfen!

    Mehr zum Buch
    Nach dem großen Bestseller-Erfolg von 'Bella Germania' jetzt endlich der neue Roman von Daniel Speck!

    Was, wenn deine Familie in Wahrheit eine andere ist?

    'Piccola Sicilia', das italienische Viertel der farbenfrohen
    Mittelmeerstadt Tunis, 1942. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen. Bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet der deutsche Fotograf Moritz dem jüdischen Zimmermädchen Yasmina. Doch sie hat nur Augen für Victor, den Pianisten. Als Victors Leben auf dem Spiel steht, kann allein Moritz ihn retten.
    Sizilien, heute: das Mittelmeer, glitzerndes Blau. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeugwrack aus der Tiefe. Die Berliner Archäologin Nina sucht ihren verschollenen Großvater Moritz und trifft eine unbekannte Verwandte aus Haifa, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Gemeinsam enthüllen sie ein faszinierendes Familiengeheimnis.

    Drei Frauen aus drei Ländern und drei Kulturen – verbunden durch eine Liebe, die alle Grenzen überwindet. Inspiriert von einer wahren Geschichte. 



    Gemeinsam mit FISCHER Taschenbuch vergeben wir 50 Leseexemplare von "Piccola Sicilia"  unter allen, die sich bis einschließlich 12.09.2018 über den "Jetzt bewerben"-Button* für das neueste Buch-Highlight bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitlesen möchten.

    In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben zum Buch. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos für diese Aufgabe zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, erhaltet ihr am Ende der "Buch-Highlight"-Aktion als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen.

    Aufgepasst! Eine der Aufgabe muss innerhalb von 24 Stunden gelöst werden, um das Buchlos zu erhalten. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizugucken!


    Wer 10 Buchlose sammelt, erhält ein Wunschbuch aus den S. FISCHER Verlagen, das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.

    Die Buchlose gelten immer nur für die jeweilige "Buch-Highlight"-Aktion und können nicht in die nächste Aktion übertragen werden.

    Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch-Highlight teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit einsteigen.

    Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch-Highlight  "Piccola Sicilia"  endet am 24.10.2018 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen.

    Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten ein Abzeichen für ihre Teilnahme am "Buch-Highlight", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension zum Buch geschrieben haben. 


    Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch-Highlight"-Aktion teilzunehmen.

    * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zur Erfüllung aller Aufgaben der "Buch-Highlight"-Aktion bis spätestens 24.10.2018. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, das wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken.

    Ein allgemeiner Hinweis zum Schluss: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und nicht, wenn es sich beispielsweise um Beiträge für die einzelnen Aufgaben handelt.
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Emotionens avatar
    Emotionenvor 25 Tagen
    Ich freue mich auf das Buch, weil das Cover und der Titel mich total an meine Heimat Italien erinnern und ich mir vorstellen kann, dass ein sehr interessantes Buch auf mich wartet!
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    J
    joshwynvor einem Monat
    Ich habe schon "Bella Germania" gelesen und war davon sehr angetan. Nun freue ich mich auf "Piccola Sicilia", weil ich den Schreibstil toll fand, sehr gern Familiengeschichten lese und Italien als Reiseland für mich entdeckt habe.
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    Caydences avatar
    Caydencevor einem Monat
    Ich finde Bücher mit Familiengeheimnissen immer spannend und interessant...
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    lotty1209s avatar
    lotty1209vor einem Monat
    Ich bin total neugierig auf das Buch. Die Leseprobe hat es geschafft mich total zu fesseln !!!
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    xuscha01s avatar
    xuscha01vor einem Monat
    Ich freue mich schon auf das Buch! Nachdem "Bella Germania" so wundervoll war, möchte ich das zweite Buch unbedingt lesen!
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    bernauerins avatar
    bernauerinvor einem Monat
    durch das buch bin ich erst aufmerksam geworden auf "bella germania", zudem auf die verfilmung, auf diese entdeckungen freue ich mich! der neblige herbst wird südlich...
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    A
    anna_mvor einem Monat
    Das klingt nach einer schönen, spannenden neuen Geschichte von Daniel Speck.
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    Rabiatas avatar
    Rabiatavor einem Monat
    Das Buch hört sich sehr spannend an!
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    Annerosehelgas avatar
    Annerosehelgavor 2 Monaten
    Als Italienkennerin interessiert mich das Thema besonders, und ich lese immer wieder gerne etwas über Sizilien
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    YasminRs avatar
    YasminRvor 4 Monaten
    Familiensaga und Italien, meine neuen Lieblingsthemen kombiniert.
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