Daniel Stulgies

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Rezension zu "John Sinclair - Folge 1937: Worte des Grauens" von Daniel Stulgies

Gut Minigeschichte
DarkMaronvor 3 Jahren

Ich hatte zu beginn dieses mini Heftchen, schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Aber umso länger ich gelesen habe, umso besser bin ich dann zurecht gekommen. Es ist was anderes als ein Buch, da man es in zwei Spalten lesen tut und es nicht annähert so dick ist wie ein normales Buch. Zur Geschichte, ich fand sie ganz gut, auch wenn man in der Vergangenheit und Gegenwart lesen tut, aber das schöne daran ist halt, dass man auch erfahren tut, was bzw. wie die Person (der Böse) dazu gewurden ist, was er nun in der Gegenwart macht. Also Gegruselt habe ich mich jetzt nicht wirklich, fand es ist eine angenehme Geschichte.

 

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Rezension zu "John Sinclair - Folge 1925: Kogans Rache" von Daniel Stulgies

Spannende Mixtur aus dem Rattenfänger von Hameln, Jurassic Park und natürlich John Sinclair!
Jarevor 3 Jahren

John Sinclair wartet nach seinem Abenteuer in Mexico ("Königin der Ghouls") auf seinen Heimflug, als ihn ein Anruf seines Vorgesetzten Sir James Powell ereilt. Dieser gibt John den Auftrag nach Brasilien zu reisen, da die dortigen Behörden um Amtshilfe gebeten haben. Bei seiner Ankunft wird John vom mürrischen Polizisten Moreira recht unfreundlich empfangen. Er erfährt, dass inzwischen über siebenhundert Menschen verschwunden sind. Dort trifft John auf die Anwältin Claire Blake, deren Vater Sean und deren Bruder Matthew ebenfalls verschwunden sind. John Sinclair, Moreira und Claire begeben sich in den Regenwald, wo sie recht bald erkennen müssen, dass sich die Natur nicht alles gefallen lässt, was die Menschen ihr antun. 


Mit "Kogans Rache" ist Daniel Stulgies ein wirklich toller Sinclair-Roman gelungen. Weiterhin bestätigt der Roman die Tatsache, dass die Gastautoren ein echter Gewinn für die Serie sind. Mehr noch. Auch Daniel Stulgies setzt das um, was den letzten Werken von Jason Dark konsequent fehlte: ein Stil, der jenseits des sprachlichen Niveaus jeder Promicontainersendung liegt. Vielmehr erzählt Daniel Stulgies eine spannende und actionreichen Geschichte, die sehr gekonnt mit Elemente des Rattenfängers von Hameln spielt, aber durchaus auch ein paar Anleihen bei Jurassic Park nimmt. Und die vor allem aufs Allerbeste unterhält. 


Auch stilistisch macht Daniel Stulgies keine Fehler. Die bildhafte Beschreibung des Dschungels gibt dem Leser das Gefühl unmittelbar dabei zu sein. Auch die Dialoge kommen auf den Punkt und klingen nicht so, das würden zwei ferngesteuerte Marionetten miteinander reden. 


Am Ende gibt es dann noch einen ganz besonderen Cliffhanger, denn die Ankündigung, dass bald etwas Besonderes passieren wird, schürt die Erwartung und die Vorfreude auf die nächsten Romane. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass die nächsten beiden Werke, die wieder aus der Feder von Serienerfinder Jason Dark stammen, nicht ganz so stümperhaft sind wie die letzten Werke. Allerdings ahne ich nichts Gutes...


Fazit:

"Kogans Rache" liest sich so, wie man es von einem Sinclair-Roman erwartet: flüssig und außerordentlich spannend. Daniel Stulgies hat im brasilianischen Regenwald ein tolles Horrorszenario erdacht, dass rundum Spaß macht. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Roman aus seiner Feder!


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