Daniel Stulgies John Sinclair - Folge 1925: Kogans Rache

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Inhaltsangabe zu „John Sinclair - Folge 1925: Kogans Rache“ von Daniel Stulgies

Während die Kettensäge sich in das Holz hineinfraß, bildeten sich auf Joãos Stirn winzige Schweißperlen. Als der Baum schließlich fiel, trat der junge Mann einen Schritt zurück. Gerade wollte er mit dem Entasten beginnen, als er aus den Augenwinkeln eine Bewegung wahrnahm, die ihn innehalten ließ. Zwischen zertretenen Sträuchern hockte eine Kröte. Knallrot wie die Frösche, vor denen man ihn als Kind immer gewarnt hatte. Je farbenfroher, desto giftiger. Allerdings waren diese Frösche in der Regel nie größer als ein Finger. Dieses Tier hatte jedoch die Ausmaße eines kleinen Hundes ...

Klasse!

— Jare
Jare
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  • Spannende Mixtur aus dem Rattenfänger von Hameln, Jurassic Park und natürlich John Sinclair!

    John Sinclair - Folge 1925: Kogans Rache
    Jare

    Jare

    09. June 2015 um 17:55

    John Sinclair wartet nach seinem Abenteuer in Mexico ("Königin der Ghouls") auf seinen Heimflug, als ihn ein Anruf seines Vorgesetzten Sir James Powell ereilt. Dieser gibt John den Auftrag nach Brasilien zu reisen, da die dortigen Behörden um Amtshilfe gebeten haben. Bei seiner Ankunft wird John vom mürrischen Polizisten Moreira recht unfreundlich empfangen. Er erfährt, dass inzwischen über siebenhundert Menschen verschwunden sind. Dort trifft John auf die Anwältin Claire Blake, deren Vater Sean und deren Bruder Matthew ebenfalls verschwunden sind. John Sinclair, Moreira und Claire begeben sich in den Regenwald, wo sie recht bald erkennen müssen, dass sich die Natur nicht alles gefallen lässt, was die Menschen ihr antun.  Mit "Kogans Rache" ist Daniel Stulgies ein wirklich toller Sinclair-Roman gelungen. Weiterhin bestätigt der Roman die Tatsache, dass die Gastautoren ein echter Gewinn für die Serie sind. Mehr noch. Auch Daniel Stulgies setzt das um, was den letzten Werken von Jason Dark konsequent fehlte: ein Stil, der jenseits des sprachlichen Niveaus jeder Promicontainersendung liegt. Vielmehr erzählt Daniel Stulgies eine spannende und actionreichen Geschichte, die sehr gekonnt mit Elemente des Rattenfängers von Hameln spielt, aber durchaus auch ein paar Anleihen bei Jurassic Park nimmt. Und die vor allem aufs Allerbeste unterhält.  Auch stilistisch macht Daniel Stulgies keine Fehler. Die bildhafte Beschreibung des Dschungels gibt dem Leser das Gefühl unmittelbar dabei zu sein. Auch die Dialoge kommen auf den Punkt und klingen nicht so, das würden zwei ferngesteuerte Marionetten miteinander reden.  Am Ende gibt es dann noch einen ganz besonderen Cliffhanger, denn die Ankündigung, dass bald etwas Besonderes passieren wird, schürt die Erwartung und die Vorfreude auf die nächsten Romane. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass die nächsten beiden Werke, die wieder aus der Feder von Serienerfinder Jason Dark stammen, nicht ganz so stümperhaft sind wie die letzten Werke. Allerdings ahne ich nichts Gutes... Fazit: "Kogans Rache" liest sich so, wie man es von einem Sinclair-Roman erwartet: flüssig und außerordentlich spannend. Daniel Stulgies hat im brasilianischen Regenwald ein tolles Horrorszenario erdacht, dass rundum Spaß macht. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Roman aus seiner Feder!

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