Daniel Suarez

 4.3 Sterne bei 673 Bewertungen
Autor von DAEMON, DARKNET und weiteren Büchern.
Daniel Suarez

Lebenslauf von Daniel Suarez

Daniel Suarez wurde am 21. Dezember 1964 geboren. Durch seine vorherige Tätigkeit als Systemberater und Softwareentwickler beinhalten seine Romane in weiten Teilen Zusammenhänge aktueller, technologischer Entwicklungen. Für weniger versierte Leser scheint es sich oft um Science-Fiction zu handeln. Zunächst veröffentlichte er unter dem Ananym Leinad Zeraus und erst nachdem "Daemon" im Eigenverlag erschien, wurde ein großer Verlag auf ihn aufmerksam und verhalf ihm mit einer Neuauflage zum Bestseller. Bisher wurden alle seiner Romane ins Deutsche übersetzt und mehrere Verfilmungen sind in Planung. Er lebt und arbeitet in Kalifornien.

Alle Bücher von Daniel Suarez

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DAEMON

DAEMON

 (273)
Erschienen am 02.05.2011
DARKNET

DARKNET

 (180)
Erschienen am 02.05.2011
Kill Decision

Kill Decision

 (75)
Erschienen am 02.04.2013
Control

Control

 (55)
Erschienen am 24.10.2014
Bios

Bios

 (35)
Erschienen am 17.11.2017
Delta-V

Delta-V

 (0)
Erscheint am 17.12.2019
Control

Control

 (9)
Erschienen am 24.10.2014
Kill Decision

Kill Decision

 (8)
Erschienen am 18.04.2013

Neue Rezensionen zu Daniel Suarez

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Rezension zu "Bios" von Daniel Suarez

Packende Zukunftsvision um aktuelle gentechnologische Fortschritte
Ignovor 5 Monaten

Wir schreiben das Jahr 2045, die Genetik ist allgegenwärtig geworden. Kunststoff und Metalle werden in rasantem Maße von gezüchteten Werkstoffen verdrängt, Karossen aus beispielsweise Chitin erstellt. Die Weltgemeinschaft hat sich enge rechtliche Grenzen zur genetischen Korrektur des Erbguts in vitro gegeben. Trotzdem hat sich um die Humangenetik eine erhebliche kriminelle Ökonomie gebildet.

Kenneth Durant ist Agent bei Interpol, zuständig für die Bekämpfung ebendieser Genkriminalität. Er identifiziert die Labore, die Eingriffe über das erlaubte Maß hinaus an die zahlungskräftige Kundschaft verkaufen. Der größte Fisch in diesem Teich: Marcus Demang Wyckes. Als Durant am Geburtstag seiner Tochter verschwindet und Wochen später wieder in einer Klinik erwacht, ist nichts mehr wie zuvor, denn plötzlich ist er Marcus Wyckes. Es beginnen eine verzweifelte Flucht vor den Behörden und Wyckes' Organisation und sein Kampf um seine Identität.

Daniel Suarez wirft erneut einen rasanten Tech-Thriller in die Manege. Sein Thema diesmal: Die Humangenetik mit CRISPR als Bezugspunkt und Anker zur Realität. Ein Thema, das schon Aktualität hat und in naher Zukunft wohl erheblich mehr Relevanz bekommen wird. Suarez führt dabei den üblichen gesellschaftlichen Konflikt vor: Einerseits bringt die Technologie bei moralischer Verwendung viel Gutes, andererseits wird es immer Gruppierungen geben, die auch die unmoralische Verwendung verkaufen werden. Daneben zeichnet er – sicher nicht ganz unrealistisch – die Umwälzungen innerhalb der Weltordnung, wie sie auf Grund unterschiedlicher Verhältnisse zur Innovation »Gentechnologie« tatsächlich geschehen könnten.

Wie bei Suarez gewohnt, sind die unterschiedlichen Charaktere klar gezeichnet. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Legalität und Illegalität zu verschwimmen scheinen, findet sich an fast jeder Figur etwas sympathisches. Ebenfalls wie bei Suarez gewohnt, gibt es eine schiere Masse wissenschaftlicher Details inkl. Verweisen auf die Grundlagen. Das macht das Buch nicht immer leicht verdaubar – es kann sich stellenweise langatmig anfühlen – macht für mich aber auch einen Teil des Reizes bei Suarez aus. Die Story ist insgesamt etwas weniger geradlinig, als sie es noch bei Control war, im Großen und Ganzen später aber doch vorhersehbar. Das tut der Unterhaltung aber keineswegs schlecht. Suarez versteht es, die Spannung über nahezu die gesamte Story aufrecht zu erhalten.

Zusammenfassend kann ich nur an meine Empfehlungen für Suarez’ frühere Werke anschließen, Bios reiht sich da nahtlos ein. Wer einen Blick auf eine Welt, wie sie schon bald aussehen könnte, werfen will, der wird wirklich gut unterhalten. Wer auf flotte Tech-Thriller steht sowieso.

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Rezension zu "Control" von Daniel Suarez

Gewohnt packender Tech-Thriller
Ignovor 5 Monaten

Jon Grady ist ein außergewöhnlicher Physiker, einer der Sorte, von der es nur einen in einer Generation gibt. Sein kleines Team hat gerade die Gravitationsspiegelung erfolgreich getestet, da wird das Labor von technologiefeindlichen Religionsfanatikern gestürmt und in die Luft gesprengt. Als Jon wieder zu sich kommt, versteht er die Welt nicht mehr. Er müsste tot sein, stattdessen befindet er sich in den Räumlichkeiten einer streng geheim agierenden Regierungsbehörde, deren Direktor ihm erklärt, dass sein bisheriges Leben zum Wohle der Menschheit beendet ist und er vor einer großen Entscheidung steht. Kooperation, auf die eine oder andere Weise. Grady kann sich diesem Unrecht an Wissenschaft und Menschheit nicht beugen. Doch schon bald erfährt er die gesamte Grausamkeit der Behörde und trifft eine Entscheidung: Er und seine neuen, nobelpreisverdächtigen Schicksalsgenossen müssen dieses System zum Wohle aller überwinden.

Mit Control schafft Suarez eine rasante Story innerhalb einer relativ realistischen Gegenwartsvision. Abgesehen vom BTC und den unterdrückten Meilensteinen der Wissenschaft bewegt er sich in einem realitätsnahen Rahmen. Seine Charaktere – gut wie böse – sind fein gezeichnet. Auch die diesmal überwiegend physikalischen Hintergründe werden in gewohnter Ausführlichkeit ausgebreitet. Das trägt manchmal zwar nicht unbedingt zum tieferen Verständnis (des Laien) bei, beeindruckt aber trotzdem. Einzig die teilweise etwas radikalen Zeitsprünge zwischen den Kapiteln haben es mir zwischendurch schwer gemacht, das Gefühl für den zeitlichen Rahmen der Story zu behalten. Besonders die tatsächliche Länge des Hibernity-Aufenthalts musste ich mir immer wieder in Erinnerung rufen. Gegen diese recht ausholend geschriebene Phase des Buches überschlägt sich die Story gegen Ende förmlich, allerdings ohne dabei gezwungen zu wirken. Alles spitzt sich letztendlich auf die abschließende Konfrontation zu.

Ich mag Daniel Suarez. DAEMON habe ich einst auf dem Wühltisch einer Hamburger Bahnhofsbuchhandlung gefunden, DARKNET konnte ich dann kaum erwarten. Die Zwangspause war hart. Auch Kill Desicion konnte ich kaum weglegen. So ging es mir jetzt mit Control erneut. Alles – Plot, Charaktere, Hintergründe – ist fesselnd konzipiert und für mein Verständnis konsistent geschrieben. Das Thema an sich ist, wie bei Suarez üblich, so gewählt, dass es durchaus Realität sein (oder zeitnah werden) könnte. Er gibt sich große Mühe, die Bestandteile seiner technischen Visionen nach wissenschaftlichem Stand zu entwickeln, das gefällt mir grundsätzlich. Die Spannung hält er durchgehend, auch wenn der Plot gegen Ende etwas vorhersehbar wird. Etwaige Langeweile kontert er da aber für mich erfolgreich mit der Zuspitzung auf sein Finale furioso. Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen. Gute Unterhaltung ist es in jedem Fall.

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Rezension zu "BIOS" von Daniel Suarez

BIOS von Daniel Suarez
vormivor 6 Monaten

Das Wild, das du jagst: Du bist es selbst
Im Jahr 2045 ist das Zeitalter der Technik Geschichte; die biologische Moderne ist angebrochen. Algen und Pilze bauen Autogehäuse, die Boomstädte Asiens werden nachts von Leuchtbäumen erhellt. Auch vor dem menschlichen Körper macht die Bio-Revolution nicht halt. Jeder will hochgezüchtete Designer-Babies, ob legal oder nicht. Die Zeche zahlen andere.
Kenneth Durand leitet bei Interpol den Kampf gegen diese Genkriminalität. Und ein Mann steht dabei im Fadenkreuz: Marcus Demang Wyckes, Kopf eines so mächtigen wie skrupellosen Kartells. Eines Tages erwacht Durand aus dem Koma. Man hat ihn entführt. Er sieht anders aus. Seine DNA ist verändert. Er ist Marcus Demang Wyckes. Der Mann, der weltweit gesucht wird.

Inhaltsangabe auf amazon

Was für eine unglaubliche Idee.
Und dann auch noch sehr gut umgesetzt. Es wirkt völlig realistisch, natürlich und glaubwürdig.
Und trotz der vielen Informationen, die der Leser bzw Hörer zum Verständnis braucht, wird man nicht völlig überladen. Und man versteht die Zusammenhänge sehr gut.
Die Protagonisten, Handlungen und Situationen in sich sind auch völlig nachvollziehbar.
Richtig gut gelungen.
Mir hat es sehr gut hefallen.

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Gespräche aus der Community

Neu
Nervenkitzel, Action und Science Fiction auf höchstem Niveau: Dafür ist der Autor Daniel Suarez bekanntSein neuer Cyberthriller "Kill Decision", handelt von Killermaschinen, die unsere Welt radikal verändern werden. Das Buch ist näher an der Wirklichkeit, als man vielleicht annimmt, denn als gelernter Computerspezialisit kennt Suarez die Möglichkeiten, aber auch Risiken der weltweiten Vernetzung und Digitalisierung. 

Mehr zum Buch:
Sie leben nicht. Aber sie töten.
Blutiger Drohnenangriff auf eine Pilgerstätte im Irak. Ein weiterer Angriff trifft eine kalifornische Universität. Die Biologin Linda McKinney weiß nichts davon als sie im afrikanischen Dschungel gekidnappt wird. Ihr Entführer heißt Odin, und er hat ihr offenbar das Leben gerettet. Wer sind die Mächte, die Lindas Forschungen zur Schwarmintelligenz der Ameisen unterdrücken wollen? Während sich in den USA brutale Bombardements häufen und in den hintersten Winkeln des Planeten Millionen fliegende Tötungsmaschinen produziert werden, macht sich das Team um Odin und McKinney daran, die Menschheit vor der Vernichtung durch ihren eigenen Fortschritt zu retten.


Hinter der Fiktion, stehen handfeste ethische Fragen: "Wie sehen die Kriege der Zukunft aus?", "Wie sehr darf Technik unseren Alltag bestimmen?" und "Ist die Entwicklung autonomer Killermaschinen denkbar?".

Welche Gedanken gehen dir bei diesem Thema durch den Kopf? Sag uns deine Meinung nimm so an der Verlosung teil! Wir verlosen zusammen mit dem Rowohlt Verlag 5x "Kill Decision" und zusätzlich 3 Buchpakete mit allen 3 Büchern des Autors (Kill Decision, Daemon & Darknet)!
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Daniel Suarez wurde am 21. Dezember 1964 in Somerville (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Daniel Suarez im Netz:

Community-Statistik

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auf 83 Wunschlisten

von 28 Lesern aktuell gelesen

von 28 Lesern gefolgt

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